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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
31
4,6 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Limited Edition|Ändern
Preis:42,00 €+ 5,00 € Versandkosten
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am 27. August 2011
Zunächst einmal: Meine Rezension richtet sich ausschließlich an jene Kunden, die sich "Deus Ex: Human Revolution" DEFINITIV kaufen wollen und nur noch wissen wollen, ob sich die LE lohnt, oder ob auch die normale Version ausreicht.

Die Limited Edition kommt in einer sehr stabilen Pappbox daher. Der USK-Stempel ist leider (wie bei Videospielen immer noch üblich) direkt aufgedruckt, kann also nicht abgezogen werden. In der Box befindet sich ein speziell für die LE hergestelltes Disc-Case, in dem sich neben dem Spiel auch die Bonus-DVD finden lässt. Das Case kommt übrigens mit einem exklusiven Design daher - es werden einige Impressionen aus dem Spiel gezeigt. Auch ein Klappentext oder anderes Werbe-Geblubber fehlt, was sehr positiv ist. Ebenfalls enthalten ist auch der Download-Code für den Zusatzcontent der LE. Hierzu gehören:
- Eine zusätzliche Mission
- Diverse zusätzliche Waffen (z.B. Scharfschützengewehr, Granatwerfer)
- 10.000 Credits, die im Spiel ausgegeben werden können
Außerdem liegt der Box das 40-seitige Artbook bei. Hier kann man sich einige größtenteils sehr schöne Artworks und Designs anschauen, unterteilt in verschiedene Themen wie "Characters" oder "Environments". Auch eine kurze Einleitung vom Art Director, Jonathan Jaques-Belletête, ist enthalten.

Kommen wir nun zur Bonus-DVD. Deren Inhalt besteht aus:
- Making Of
- Trailer (inklusive einem animierten Storyboard)
- Soundtrack
- Animierter Comic
Das Making Of ist hollywood-typisch mit viel Lobhudelei und Dramatik versehen. Aber immerhin gibt es außerdem dennoch einige interessante Einblicke und mit knapp 45 Minuten hat das Making Of auch eine durchaus akzeptable Länge. Das Video ist deutsch untertitelt.
Zu den Trailern gehören der E3- sowie der Ankündigungstrailer. Das animierte Storyboard sei hier als drittes Video besonders hervorgehoben, denn es ist einfach geil gemacht und weckt die Lust auf das Spiel!
Der Soundtrack hat mich etwas enttäuscht. Nicht von den Kompositionen her, sondern vom Umfang. Es sind nämlich leider nur 12 Stücke enthalten, die zudem selten über eine Spiellänge von mehr als zweieinhalb Minuten hinausgehen. Er ist also sehr kurz geraten und außerdem sehr wahrscheinlich unvollständig. Das finde ich schon recht unverschämt, denn wenn ich in der Artikelbeschreibung lese, dass der Soundtrack enthalten ist, kann ich auch davon ausgehen, dass damit der komplette Score gemeint ist. Die Musiktitel können übrigens als mp3-Dateien auf die Festplatte gezogen werden.
Der animierte Comic ist hübsch anzusehen. Es werden einige Charaktere aus der Story eingeführt und gibt vor allem einen ersten Einblick über eines der Hauptthemen der Storyline - nämlich die gesellschaftliche Zerrissenheit zwischen technologischem Fortschritt und der Angst vor den damit einhergehenden Veränderungen. Leider wurde der Comic nicht lokalisiert, Englischkenntnisse sind (im Gegensatz zum eigentlichen Spiel) zum Verständnis also erforderlich.

Mein Fazit fällt insgesamt positiv aus. Artbooks finde ich immer eine hübsche Dreingabe und auch das Making Of sowie der animierte Comic sind wirklich sehenswert. Enttäuscht war ich lediglich vom (inklompetten?) Soundtrack. Der Gesamteindruck ist trotzdem sehr positiv, daher vergebe ich volle fünf Sterne.
Ich empfehle die LE von "DE:HR" all jenen, die sowas ohnehin gerne sammeln, aber auch alle anderen können ruhig über den Kauf der LE nachdenken.
1010 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. September 2011
Ich haben ALLE gespielt und spiele jetzt zum 3. Male die letzte Version Human Revolution. Ich werde es auch noch ein 4. Mal spielen und mir andere Ziele stecken, da mir noch so vieles aufgefallen war, was ich gar nicht mitbekommen habe. Was ich bemängle, ist diese schreckliche Anbindung an Steam. Steam find ich einfach widerlich. Verlasse ich das Spiel, spielt Steam verrückt und ich muss jedes mal den Computer neu starten. Warum auch immer!!! Aber egal, am Spiel selbst ist nichts auszusetzen. Nach einer Weile und mit einigem Geschick kann man sich die Steuerung so einstellen, dass sie für jeden Einzelnen perfekt ist. Das Spiel ruckelt nicht, läuft also perfekt. Die Grafik ist ausgezeichnet, die Aufgabenstellung perfekt und schießen muss man ja nicht unbedingt. Du kannst da eher die sanfte Art spielen, aber auch die Knallharte. Und die Schwierigkeit des Spieles kann auch erhöht werden, um das Spiel noch interessanter zu gestalten. Ich hoffe, es gibt noch so einige Maps extra, denn das ist die Form von Spielen, die ich mag. Hier kann ich an den Hersteller nur appellieren: Macht weiter so. Ja, wie alt bin ich. Man mag es ja nicht glauben, aber ich gehe auf die 70 zu und bin fasziniert von solchen Spielen, wie Fallout3, Vegas und die anderen Zusätze, TombRaiderLady, SplinterCell, von denen ich auch ALLE gespielt habe, wie das .. schreckliche Metro2033, geschweigedenn die J A H R E, die ich Warcraft gespielt habe, mit meinem Sohn zusammen. Nur mal so nebenbei. Deshalb finde ich auch Deus Ex ... perfekt. kurtrichard
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Wer hätte gedacht, das es innerhalb des Stealthgenres außer den Überfliegern wie Metal Gear Solid, Splintercell, Hitman und Assassins Creed, aber auch einigen Nischentiteln wie Saboteur und Velvet Assassin, es doch noch einen Titel dieses Genres geben würde, der die Stealth-Gamergemeinschaft in Verzücken bringen könnte. Deus Ex Human Revolution hat es bei mir jedenfalls geschafft. Zeitlich gesehen, spielt dieser Titel 25 Jahre vor dem ersten Teil. Es ist im übrigem nicht notwendig einen der Vorgänger gespielt zu haben. Auch wenn dieses Game schon lange auf dem Markt ist, setzte es in einigen Bereichen, wie z.B. im Storytelling neue Maßstäbe, abgesehen von dem Monumentalwerk Metal Gear Solid. Im Gegensatz zu MGS ist dieses jedoch ein in sich geschlossener Teil mit einem Anfang, und einem Ende.

Dieses Game, welches vor dem ersten Teil in einer düsteren, technisierten Zukunft spielt, schlüpft man in die Rolle des Agenten Adam Jensen, welcher durch einen Überfall seine Partnerin und fast sein eigenes Leben verlor. Durch technische Augmentierungen, welche aus biomechanischen Chips, Implantaten und Prothesen bestehen, wurde er wieder ins Leben gerufen um wie sollte es anders sein, die Welt zu retten, welches ihm aber zu Beginn des Games noch nicht bewußt ist. Die Gesellschaft teilt sich in die von künstlichen Prothesen aufgewerteten Menschen, genannt „Optis“, und in normale noch nicht augmentierte Menschen. Hierbei muß sich die Klasse der Optis gegen gesellschaftliche Diskriminierung und Ausgrenzung, erwehren. Die Optis müssen zudem mit den Abstoßungsreaktionen des Körpers, aufgrund der Augmentierungen kämpfen, wobei sich diese jedoch mit teuren Medikamenten unterdrücken lassen. Für die eine Gruppe ist es ein Fortschritt auf der Evolutionsleiter, für die anderen, insbesondere bei Purity First-Mitgliedern, der zunehmende Verlust der Menschlichkeit.

Dieses sorgt insgesamt für jede Menge gesellschaftlichen Sprengstoff, der sich im Extremismus und Fanatismus äußert, welcher die gegenwärtige Zivilisation zunehmend bedroht. Für das Unternehmen Sarif Industries, welches führend in dieser Wissenschaft der Augmentierung ist, war Adam Jensen schon vor dem Überfall als Sicherheitschef tätig. Nach seiner Genesung, wird ihm nun als Opti der Auftrag erteilt, seinen eigenen Überfall aufzuklären. Ermittlungen, die ihm nach und nach in die Machenschaften seiner Firma blicken lassen, wie auch die Erfahrungen mit den menschlichen und gesellschaftlichen Abgründen, lassen ihn des öfteren zweifeln und zeigen hier einen vielschichtigen, ambivalenten Helden mit dem man sich gerne indentifiziert. Hier wurde dramaturgisch nicht nur Wert auf eine komplexe und spannende, mit einigen überraschenden Wendungen gestaltete, wie auch nicht linear verlaufende Geschichte gelegt, sondern auch auf eine vielschichtige Charakterzeichnung, die man auch bei den Nebendarstellern wahrnehmen kann. Das gelungene Storyboard, welches eine reale mögliche Utopie bzw. richtigerweise Dystopie, fast als humanistisches Lehrstück erzählt, wie auch die hervorragende Synchronisation und die durchweg gelungene visuelle Inszenierung, lassen schnell eine Identifikation mit dem zu spielendem Hauptprotagonisten Adam Jensen, wie auch einen schnellen Einstieg in das Game zu.

Das Hauptmenü zu Anfang läßt eine Vielzahl von persönlichen Einstellungen zu, aber keine eigene frei belegbare Tastenbelegung. Die Tutorials die alle notwendigen Gameplayoptionen erklären, sind aufgrund ihrer filmischen Darstellung, und der dazugehörigen Erklärung für jeden einfach zugänglich, und werden während des spielen zum richtigen Zeitpunkt eingeblendet, lassen sich jedoch auch manuell im Menü anwählen. Man kann zwischen 3 Schwierigkeitsgraden wählen, die man jedoch noch während des gamens verändern kann, sollte einem das Game vielleicht doch zu schwer werden, oder umgekehrt. Die Sprachausgabe ist deutsch, wobei man auch deutsche Untertitel zuschalten kann die jedoch sehr klein geraten sind. Leider kann man aber nicht die englische Original Sprachausgabe anwählen, welches den Nutzen der deutschen Untertitel offen läßt.

Das Spielemenü gibt Auskunft über die Hauptmissionen, Primär- und Sekundärziele. Ein begrenztes Inventar, welches Waffen, wie auch alle möglichen Items enthalten kann, darf natürlich auch nicht fehlen. Dieses wirkt im ersten Augenblick zwar ziemlich groß, wird einem aber im späteren Verlauf nicht mehr als ausreichend erscheinen. Dieses kann man jedoch dann durch einen nicht gerade geringen Obulus erweitern. Eine komplette Kartenansicht mit Vergrößerungsfunktion, wie auch der implemtierte Ebenenwechsel gibt Information über den eigenen Standort, wie auch Ziele. Das Medienarchiv sammelt alle gefundenen Einträge z.B. E-Mails.

Der wichtigste Menüteil widmet sich den Augmentierungen, mit denen man seinen Protagonisten aufwerten kann. Diese erwirbt man durch Praxis/Fertigkeitspunkte. Die Praxispunkte erhält man wiederrum, wenn man eine gewisse Anzahl von Erfahrungspunkten gesammelt hat. Diese bekommt man nach Beendigung von Haupt- und Nebenmissionen, aber auch während der Missionen, indem man zum Beispiel eine Mission unter gewissen Vorausetzungen erfüllt, wie z.B. durch das töten durch Kopfschüsse, oder der Vermeidung von Alarmzuständen, betäuben des Gegners usw.

Die Charakterentwicklung ist absolut offen, und kann somit von einem selber individuell festgelegt werden. Hier eine kleine Aufzählung von möglichen körperlichen Upgrades (Augmentierungen).

1.) Schädelaugmentierungen: die das hacken vereinfachen, schleichen optimieren, die Sozialkompetenz stärken, um so Personen leichter für eine Sache zu überzeugen.

2.) Rumpfaugmentierungen: die längere Sprints ermöglichen, Beschleunigung der Energiezellenaufladung (da für fast alle Augmentierungen, bei Anwendung Energie benötigt wird), bessere Gesundheitsgenerierung.

3.) Armaugmentierungen: Verstärkung der Schlagkraft, zum durchbrechen von Wänden, Zielstabilisierung, welche genaueres schiessen ermöglichen.

4.) Augenaugmentierungen: durch Wände schauen, Schutz vor Blendgranaten.

5.) Rückenaugmentierungen: Reflexverstärker, der mehrere Gegner im Nahkampf unschädlich machen kann, erhöhte Sturzfähigkeit ohne Schaden zu nehmen.

6.) Hautaugmentierungen: Möglichkeit zum unsichtbar machen, erhöhte körperliche Panzerung zur Vermeidung, oder Verringerung von Verletzungen.

7.) Beinaugmentierungen: Lautlos, oder schneller sprinten, größere Sprungkraft.

Dieses ist nur ein Ausschnitt dessen, was möglich ist. Viele dieser Augmentierungen lassen sich zusätzlich noch weiter ausbauen bzw. verstärken und verbessern. Es ist jedoch sinnvoll, sich die Augmentierungen zunutze zu machen und voll hochzurüsten, die die eigene Spielweise am meisten unterstützen, da man nicht die Möglichkeit hat, alle Aufrüstungen bis zum Spielende zu erwerben. Auch der Energiebedarf ist je nach Augmentierung unterschiedlich. Einige verbrauchen überhaupt keine, andere eine geringe bis mittlere Energiemenge, und die stärksten Augmentierungen, wie zum Beispiel das unsichtbar machen, verbrauchen enorm viel Energie, welche in Form von Energiezellen freigegeben wird. Augmentierungen sind bei entsprechender Praxis/Fertigkeitspunkteanzahl bei den Limb-Kliniken, die es in jeder Stadt gibt, zu erwerben.

Der Spielebildschirm gibt Aufschluss über den Munitionsvorrat, wie auch die noch verfügbaren Energiezellen. Ein kleiner Kartenausschnitt der näheren Umgebung zeigt die eigene Position und Blickrichtung in gelb, neutrale Personen in grün, und die der Feinde in rot an. Auch das Ziel, sollte es in unmittelbarer Nähe sein wird dargestellt. Für das jeweilige Ziel gibt es zudem eine Entfernungsanzeige, die einen aber auch gelegentlich in die Irre führt, wenn sich das Ziel beispielsweise auf einer anderen Ebene befindet.

Die Grafik ist kontrast- und detailreich, und die Locations bei denen man die finsteren Strassen von Detroit durchstreift, die verwinkelten Dächer und Gassen von Shanghai mit seinen kontrastreichen Neonfarben erobert, oder in Montreal, wo der Firmensitz von Sarif Industries beheimatet ist, seinen Ermittlungen nachgeht, wie auch andere Locations bieten viel an visueller Abwechslung im Cyberpunk-Design. Die filmischen Zwischensequenzen sind bildtechnisch, wie auch mit ihrer musikalischen Untermalung hervorragend inszeniert.

Die verschiedenen Abschnitte stellen einen immer vor neue Herausforderungen, zumal man alle Gebiete auf mehreren Wegen durchqueren kann, um so zu seinem Ziel zu kommen. Von der Kanalisation, über Strassen, bis hin zu den Dächern, kann man so ziemlich alles in den großzügig angelegten Arealen erforschen und begehen. Die KI-Bewohner dieser Welt sind nicht nur zu leblosen Statisten degradiert, sondern lassen oftmals eine Konversation zu, welche mal mehr und mal weniger hilfreich ist. Diese bringen einem aber auch gelegentlich Nebenaufträge ein, wie auch für die Ermittlungen wichtige Informationen die einem in der Hauptstory weiterführen. Insgesamt wirkt die Spielewelt in den Außenbereichen jedoch manchmal relativ steril.

Man spielt aus der Ego-Perspektive, während alle Bewegungsabläufe wie ducken, springen und rennen usw. einem flüssig und intuitiv von der Hand gehen. Für ein Stealthgame ist auch die Deckungsfunktion, mit dem schnellem um die Ecke wechseln, top gelungen. Schußwechsel sind realistisch dargestellt, indem z.B. das schießen mit einem Schnellfeuergewehr dadurch erschwert wird, das die Waffe, wie in der Realität auch, nach oben zieht. Laserzielhilfe, wie auch die eine direkte Zentrierung der Waffe zum genauem schießem sind anwählbar. Die im Laufe des Games immer größer werdende Waffenauswahl läßt kaum Wünsche offen. Diese können entweder dem Gegner abgenommen, oder in Shops käuflich erworben werden. Getötete Gegner lassen sich wegziehen, so das man diese verstecken kann um andere Wachen beim finden des Leichnams nicht in den Alarmzustand zu versetzen.

Sollte man es vorziehen ein Gebiet vollkommen ohne feindliche Verluste zu durchqueren, sollte man darauf achten das bewußtlose Gegner von Kollegen wieder auf die Beine gebracht werden. Zudem ist der Zustand der Bewußtlosigkeit zeitlich begrenzt. Die automatischen, temporären Speicherpunkte werden oft und fair gesetzt. Freies speichern ist auch jederzeit, außer in Gefechtssituationen, möglich. Im Gegensatz zur PS3 wird man hier, wegen der fehlenden Installationsmöglichkeit mit häufigen, wie auch langen Ladezeiten konfrontiert, welches den Spielablauf doch desöfteren stört. Eine Lebensanzeige existiert nicht, dafür wird bei körperlichen Verletzungen und nahendem „Game Over“ der Bildschirm rot, und der Controller beginnt im Takt des Herzschlages zu pochen. Genesung erfolgt durch eine eingelegte Kampfpause in sicherer Deckung nach kurzer Zeit automatisch. Die Gegner-KI (Künstliche Intelligenz) ist ausnahmslos gut, indem sie Deckung suchen und einen desöfteren in die Zange nehmen und man dann, mir nichts dir nichts, mitten im Kreuzfeuer steht. Einziger Kritikpunkt ist das die Feinde einem selten auf Treppen nachlaufen, wie auch Leitern und Schächten überhaupt keine Beachtung schenken, so das man in einer ausweglosen Situation, sich so dem Feinde doch recht unkompliziert entziehen kann. Wenn man schnell genug ist.

Dieses Game bietet, im Gegensatz zu den meisten anderen Stealthgames, die Möglichkeit das Game komplett durchzuspielen, ohne einen Feind töten zu müssen. Ausgenommen hiervon sind nur die Zwischen- und Endgegner, die alle hervorragend, beeindruckend in Szene gesetzt wurden, und wie bei Metal Gear Solid nicht nur durch einfaches drauflosballern zu besiegen sind. Hier bedarf es einer guten Strategie, wie auch einer hohen Frusttoleranzgrenze, da selbst auf dem einfachstem Schwierigkeitsgrad, Gelegenheitsgamer den Bildschirmtod häufiger erleben werden, als es ihnen lieb sein wird.

Zum Terminal- und Türenhacken gehört zu den wohl anspruchsvollsten Tätigkeiten. Das ganze muß unter Zeitdruck erledigt werden, welches mir doch desöfteren die Schweißperlen auf die Stirn trieb. Das hacken ist sehr komplex, und integriert sich gut ins Gameplay ein, da man bei falschem, fehlerhaftem Hack Alarm auslöst. Mit platzierten Viren und auch anderen Möglichkeiten muß man Knotenpunkte übernehmen, die von einem Anfangspunkt bis hin zum Abschlusspunkt verbunden werden müssen. Hierbei wird man auch durch feindliche Gegenmaßnahmen deshäufigeren unterbrochen. Jeder Knotenpunkt der übernommen werden soll, zeigt prozentual die mögliche feindliche Entdeckungswahrscheinlichkeit an. Hierfür gibt es jedoch auch wieder „Werkzeuge“, mit denen man dieses verhindern kann, wie z.B. den Stop Virus, der feindliche Abwehrmaßnahmen für gewisse Zeit unterbricht.

Bei gehackten Terminals, wie auch bei freigegebenen, wird man zum Teil mit Informationen z.B. in Form von E-Mails die auf den PC`s gespeichert sind, geradezu überschüttet. Hier das wesentliche für seine Ermittlungen zu verifizieren, führt einen zwar immer mehr in die Story ein, erschöpft sich aber gelegentlich auch in Belanglosigkeiten. Türen die per Code gehackt werden können, machen dieses nicht immer notwendig, da es in vielen zugänglichen Räumen meist verdeckt durch eine Kiste, aber auch offen einsehbare Lüftungsschächte gibt, die einem zu so manchem verschlossenem Raum Zutritt verschaffen, für den man einen Hack dann nicht mehr benötigt.

Diese Game fordert, läßt aber wie kein zweites Game so viele verschiedene Lösungswege zu. Auch die Konversationen mit spielerelevanten Personen, bei welchen man meist 4 Antwortmöglickeiten hat, lassen einen nicht linearen Storyverlauf zu, der im Hauptstrang zwar unverändert bleibt, in einigen storytechnischen Kleingkeiten jedoch flexibel ist. Es gibt zudem verschiedene Spielenden, die man alle erlebt haben sollte. Hierzu reicht es jedoch vor dem Ende zu speichern, da man die verschiedenen Enden nicht zwangsweise nur durch erneutes durchspielen erleben kann.

Gesamtfazit:

Eine der besten Gamestorys die ich bis jetzt erleben durfte. Komplex, gesellschaftskritisch, ambivalent, wie auch ethische und moralische Fragen aufwerfend ein dramaturgiches Meisterwerk, welches die Identifikation mit dem Hauptprotagonisten, wie auch den spielerischen Einstieg leicht macht. Die Inszenierung des Gameplays, wie auch die der Zwischensequenzen, halten konstant den Spannungsbogen, bis hin zum denkwürdigem Finale.

Ein hervorragendes Stealthgame, welches einem eine Fülle an Lösungsmöglichkeiten bietet um seine Ziele zu erreichen. Sei es mit roher Gewalt unter Verwendung eines großen, vielfältigen Waffenarsenals, oder die taktisch unauffällige Vorgehensweise, die es einem ermöglicht dieses Game, ausgenommen der Zwischen- und Endgegner, ohne eine einzige Eliminierung eines Feindes durchzuspielen. Die Feindes KI ist mit wenigen Ausnahmen sehr anspruchsvoll, und macht es einem nicht zu einfach. Hier ist man dankbar für die perfekt fürs Stealthgame entworfene Steuerung, die einfach und intuitiv zu erlernen ist, und beginnend mit den Angriffs- und Ablenkungsmöglichkeiten, hin zur unkomlizierten Deckungsfunktion, die keine Wünsche offen läßt.

Grafisch sauber und detail-, wie auch abwechslungsreich, wissen die vielfältigen Locations im Cyber-Punk Style zu überzeugen. Auch die Soundkulisse, wie auch die immer passnde Musikuntermalung unterstreichen die gesamte Game-Inszenierung. KI-Bewohner sind hier nicht nur statistisches Beiwerk, sondern lassen Konversationen zu, welche mal mehr und mal weniger von Bedeutung sind. Das hacken von Terminals und Türen wirkt nicht aufgesetzt, sondern fügt sich wunderbar in das Gesamtbild mit ein. Dieses ist ein sehr anspruchsvolles Minigame, welches die Gehirnzellen routieren läßt, und desöfteren eine willkommene Abwechslung bietet die viele Informationen freigibt, die einen immer mehr in den geschichtlichen Plot einführen.

Der Rollenspielfaktor inform der Augmentierungsmöglickeiten, die den Körper künstlich „verbessern“, gibt dem Game noch den letzten Schliff. Sinnvolle Upgrades, die man je nach individueller Spielweise bedacht auswählen sollte, machen den Hauptprotagonisten zu einer biokörpertechnischen Maschine, der aber durch seine ambivalenten Emotionen, eben geradezu menschlich wirkt, und ihm so persönliche Gewissens- und Entscheidungsfindungen schwer machen, welches an einigen Stellen deutlich spürbar wird.

Diese Game kann man jedem empfehlen, ob Gameneuling, Gelegenheits- wie auch Hardcoregamer. Hier kommen alle voll auf ihre Kosten. Die wirklich gute deutsche Synchronisation ist leider nicht immer lippensynchron mit den Gameakteuren. Man sollte das Game jedoch vorher installieren, da ansonsten die Ladezeiten unangehm lang geraten können, ganz abzusehen von der erhöhten Geräuschentwicklung.

Eine ganz klare Kaufempfehlung für jeden, der dieses Game noch nicht sein eigen nennen darf.

Die in dieser Limited Edition enthaltenen Zusatzinhalte, wie das hochwertige Artbook, wie auch die Making of CD, und die virtuellen Zusatzinhalte, machen diese Ausgabe gerade für Videogame-Sammler interessant.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 7. September 2011
Die Damen und Herren von Eidos Montreal haben sich wirklich sehr viel Mühe gegeben bei diesem riesen Projekt.
In Punkto "Deus Ex soll an Teil 1 heran reichen", kann ich nur sagen "JA".

In Human Revolution hatte ich eindeutig das Gefühl, ein Deus Ex in den Händen zu halten, nur um längen besser, tiefgehender. Wenn auch mit einer etwas angestaubten Grafik. Da für mich der Spielspaß und die Atmosphäre, sowie die Steuerung und gute In-Game Erlebnisse allerdings wichtiger sind, verzichte ich gerne auf eine Grafik aller Battelfield 3.

Die Story und die Atmosphäre muss bei einem Spiel stimmen, das sind die Hauptpunkte, sonst stelle ICH es nach spätestens drei Stunden wieder ins Regal und es wird beizeiten weiterverkauft. Sprich, die Atmosphäre ist einfach super. Ich habe jetzt ca. 1 1/2 Wochen gebraucht (berufstätig) um es durchzuspielen und habe fast jede E-Mail gelesen, mich überall druchgehackt und E-Books größtenteils verschlungen.

Des öfteren bin ich auch einfach mal durch die Städte gewandelt und fand dabei viele interessante und später auch nützliche Dinge.
Es macht einfach Fun und ist auch stellenweise sehr beeindruckend, wie die Welt dargestellt ist.
Blade Runner und auch Ghost in the Shell lies hier oftmals grüßen.

Thema Nebenmissionen: am besten alle durchziehen, man fühlt sich einfach noch mehr dabei.

Was mir NICHT so gut gefallen hat war der harte Einstieg, was schleichen und "nicht gesehen werden" betrifft.
Die Gegner verzeihen einem nichts und gehen sehr koordiniert vor. Wenn sie dich einmal erwischen, weiß es gleich die Ganze Bande (sofern in der Nähe) und Feuern aus allen Rohren (Granaten inbegriffen).

Nach ca. 1 Stunde kam ich dann so langsam ins Geschehen hinein und dann ging es.

Im Großen und ganzen wurde das Game mit der Zeit leichter, dank der vielen möglichen Augmentierungen.

Thema Augmentierungen, man kann ca. gefühlte 70 % davon freischalten, wenn man sehr neugierig ist und mehr Hackt und auch schleicht und hinterrücks ist.
Beim brutalen vorgehen wird man etwas langsamer aufsteigen bzw. nicht so ein hohes lvl erreichen.

Die Musik im Spiel ist einfach gigantisch und reißt einen immer wieder mit, versetzt dich in Hektik oder bringt das gezeigte einfach mehr und mehr hervor. Super.

Kann es jedem Ghost in the Shell / Deus Ex und ggf. Blade Runner Fan empfehlen.
Genre Fremde sollten es sich mal per Demo antun !
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am 26. August 2011
Also spielte Teil 1&2 und muss wirklich sagen dieser Teil kommt nich an Teil 1 heran aber es bringt wirklich ein fast perfektes Feeling herüber.
Die Interaktion vor der ersten Mission das Lesen von Emails und PDA`s bringt einen extra Schub was die Atmosphäre angeht.
Das erste Steuern und erlernen der Handhabung von Adam brachte altes "Half Life" Feeling(das umherführen in den labors) hervor und die Soundkulisse einfach zum dahin schmelzen. Das Spiel fesselt alle in anspruchgenommenen Sinne gleichermaßen, der Soundtrack(clint mansell) fügt sich nahtlos ein und unterstreicht nur wieder wie gut sich CYBER-PUNK als Vorlage für gute spiele eigenen kann wenn man es gut umsetzt.
Die Grafik ist nich Top dennoch gut und wer das Spiel kauft wegen der Grafik naja ;) finde Deus Ex war eher für Freihe spielart und Story bekannt als für seine Grafik.
Abschliessend muss man einfach sagen wer Metal-Gear-Solid,James Bond und Mass Effect vereint will sollte zuschlagen, ein dichtes geflecht aus Zukunft,Verschwörung und Action gepaart mit RPG-Elementen so wünscht man sich ein Spiel.
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am 8. Oktober 2011
Sooo,ich habe mich nun ausgiebig mit Deus Ex: Human Revolution auseinandergesetzt,habe alle Schwierigkeitsgrade durch und bis auf 2 auch alle Trophäen geholt,so das ich hier kurz wiedergeben möchte was einen hier erwartet....

Deus Ex: Human Revolution ist kein gewöhnlicher Shooter,bei dem es auf schnelle Reflexe oder Killstreaks geht,vielmehr ist es bei diesem Spiel mehr ein nötiges Übel teilweise zur Waffe zu greifen und bringt fast nur Nachteile mit sich,da selbst bei schallgedämpften Waffen Feinde immer alamiert sind und man sich schneller in brenzligen Situationen wiederfindet als einem lieb ist.Tatsächlich ist die beste Methode entweder per Nahkampf (nur betäuben) oder mit betäubenden Waffen vorzugehen.Belohnt wird das mit wesentlich mehr EP ^^.Das heisst,wer das Herz eines Stealth-Agenten in seiner Brust schlagen hat wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Weiterhin empfiehlt es sich tatsächlich alles zu durchsuchen,alles zu hacken...denn es gibt sehr viel zu entdecken.Auch der Ausbau der Augmentations(Verbesserungen) muss auf die eigene Spielweise angepasst werden,da es nicht möglich ist alles freizuschalten.
Die Story ist sehr spannend erzählt und die Missionen sind sehr gut integriert,aber Achtung..alle Nebenmissionen können,aber müssen nicht erfüllt werden,bei einigen läuft man auch gefahr sie zu verpassen wenn man nicht einfach mit allen Personen im Spiel mal spricht bzw.den Dialogen an sich nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt.
Die Nahkampf-Moves sind sehr realitätsnah in Szene gesetzt und bieten eine sehr stylische Alternative zur Schusswaffe.
Und wer Teil 1 kennt wird den ein oder anderen bekannten Namen wiederfinden :).
Übrigens wer in den Genuß der Limited Edition kommt dem sei gesagt das die Ingame-Items sehr sinnvoll sind^^.Automatische Türentriegelungssysteme für die die kein level5-Hack ausbilden,6fach-Schuß Granatwerfer als sehr effiziente Alternative zum Raketenwerfer,abgesägt Schrotflinte für max. Schaden auf Nahkampfnähe,Schallgedämpftes Präzisionsgewehr für die die tödlich/lautlos agieren :).Und die Bonusmission ist absolut nahtlos eingefügt...alles in allem absolut lohnenswert.
Und das gilt für das komplette Spiel.Eine fesselnde Story,eine sehr umfangreiche Welt die es zu entdecken gilt,einŽgelungenes Gameplay und ein passendes Sound-Assemble.Für mich ein absolutes Meisterwerk und ein sehr würdiger Nachfolger des vorrangehenden Deu Ex.
Und so gilt auch für dieses Spiel...Daumen hoch und tiefster Respekt!
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am 12. Februar 2014
DEUS EX: Human Revolution ist ein ziemlich geniales Spiel, was sich deutlich von der Standartkost abhebt. Die tolle Grafik kann überzeugen, doch eines bleibt klar: Dem ersten Teil (samt genialem AddOn) werde ich wohl ewig nachtrauern ...
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am 17. September 2011
DEUS EX - Human Revolution ist alles, was sich ein Fan von Rollenspielen, Action-Shootern und/oder Schleich-Shootern nur wünschen kann! Ich würde sagen dass es bis jetzt noch kein Game gab, das diese drei Genres scheinbar so natürlich vereint hat, wie Deus EX.

Zunächst möchte ich anmerken, dass ich das Spiel zwar schon seit zwei Wochen besitze, ich es aber bis jetzt noch nicht durchgespielt habe! Also schonmal vorweg: Die Spielzeit ist vollkommen zufriedenstellend. Muss sie aber auch sein, da es keinen Multiplayer Modus gibt (Es ist aber auch nicht weiter schlimm, denn der wird leider heutzutage bei vielen Spielen einfach so dazugemurkst. Man siehe Crysis 2).
Auch muss ich sagen, dass ich die UK-Version besitze, da ich gelesen habe, dass die deutsche Synchro nicht gut sein soll. Die Englische ist jedenfalls der Hammer!
Ich werde jetzt nicht die Handlung zusammenfassen, ich denke man findet hierzu genug wenn man mal bei google sucht.

Wie bereits gesagt ist Deus ex ein sehr vielschichtiges Spiel. Man spielt Adam Jensen, einen ex Cop und muss im Verlauf des Spiels immer wieder Missionen erledigen. Diese finden (meistens) in instanzierten Gebieten statt.
Der Kernpunkt von Deus Ex ist nun, dass dem Spieler freigestellt wird, wie er vorgehen möchte. Es gibt die Möglichkeit von einem Raum in den anderen zu stürmen und dabei die Gegner mit Blei zu füttern, man kann Taktisch vorgehen und die Gegner verdeckt ausschalten. Hier bietet sich die Möglichkeit diese dabei zu töten oder aber mit Betäubungsmunition vorzugehen. Ich habe mich bei meinem ersten Durchgang für letzteres entschieden. Hierzu ist anzumerken, dass es keinerlei Vor-/Nachteile gibt. Man bekommt zwar pro einzelnen Gegner, den man leise ins Reich der Träume schickt mehr Erfahrung, allerdings kann man die gleiche Menge XP erzielen, indem man alle Gegner tötet.

Die erhaltenen XP sammelt man und erhält dann immer wieder 'Praxis Points', mit denen man neue Erweiterungen seiner Augmentations (weiß nicht ob es auch so in deutsch heißt) stecken kann. Auch hier gibt es eine große Bandbreite an Fähigkeiten. Z.B. die Fähigkeit Türen und PCs zu hacken, sich zu tarnen, durch Wände zu sehen, Wände einzureißen und und und!

So jetzt noch kurz etwas zur Grafik und zum Sound:
Die Grafik ist TOP! Zwar setz Deus Ext es keine neuen Maßstäbe, was bestimmt auch daran liegt dass es schon seit längerem in der Entwicklung steckte, aber was das wichtigste ist: Es sieht einfach alles stimmig aus(auch hier der TIP: einfach mal googlen und euch anschauen). Nicht wundern, wenn ihr euch Bilder anseht, dass die Welt ein wenig gelbstichig erscheint. Das ist so gewollt und erzeugt einfach eine tolle Atmosphäre.

Der Sound ist echt super, auf meinem 5.1 System kommt die Räumlichkeit gut zur Geltung und die musikalische Untermalung ist wie alles andere stimmig. Wie bereits gesagt, die englische Synchro passt sich gut ein und wer über gute Englischkenntnisse verfügt sollte unbedingt die UK-Version kaufen (man sollte wirklich gehobenere Englischkenntnisse besitzen, da es viele Texte zu lesen gibt, die essenziell sind um die Story zu verstehen)!

FAZIT: Deus Ex - Human Revolution gehört auf jeden Fall zu den besten PS3-Spielen des Jahres 2011 und hat meine volle KAUFEMPFEHLUNG!
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am 27. August 2011
Hammer, mehr kann man nicht sagen.
-Geniale, inteligente Zukunftsvision mit einer Spielttiefe die einen gerade wegs ins Jahr 2027 zieht.
-Jede Aktion des Spielers kann sich auf das Spielgeschehen auswirken, so läd es zu mehrmaligen Durchgängen an.
-Die Charaktere haben alle ihre Geheimnisse und Schwächen, aber genau das macht das Spiel so real,
man leidet mit und lässt sich jede der eigenen Aktion mehrmals durch den Kopf gehen.
-Der Soundtrack ist schlicht und einfach erste Sahne, wäre er für einen Film gemacht, wäre eine Oscarnominierung drin.
-Nur die etwas angestaubte Grafik drückt ein klein wenig nach unten, kann man aber leicht verschmerzen.

Alles in allem eine düsterer, stylischer, Neothriller für den Inteligenten Spieler der mehr kann als nur von A nach B zu rennen und alles umzu mähen was ihm in den Weg kommt.

Ganz klare Kaufempfehlung, besser als das Xte Call of Duty.
Viel Spaß.
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am 1. September 2011
Ich kann mich nur den Anderen anschließen und sagen, dass das Game einfach nur sehr gut ist. Für mich ist es beinahe perfekt, da ich mehr Wert auf die Story und Gameplay lege und nicht auf die Grafik. Nur die Synchronisation auf deutsch ist leider nicht so gut gelungen, sonst wäre es wirklich perfekt! Ansonsten: gute Story, coole Sprüche, geile Waffen. Ein Muss.
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