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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So denk an dies Lied aus vergessenen Zeiten...
Adversus gehen neue Pfade, „verschlungene“ Pfade? Verglichen mit dem brachialen Bombast, den verschlungenen Melodien, den versteckten Weisen, den vertrackten parallelen Textkonstruktionen, die die beiden Vorgängeralben mitbringen, dann nein. Wie angekündigt, so kann man auf „Laya“ ruhigen Klängen lauschen, die Elektronik ist auf ein...
Veröffentlicht am 22. April 2007 von ehendunamandu

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine perfekte Überbrückung
Wer einmal ein Lied der Band "Adversus" gehört hat, weiß, was einer der Gründe sein könnte, warum man auf der einen Seite hier gar nicht von Liedern, sondern eher von Kompositionen reden sollte und warum auf der andere Seite augenscheinlich so viel Zeit zwischen den Veröffentlichungen liegt. "Laya" soll die Zeit der Fans verkürzen (denn eine...
Veröffentlicht am 21. April 2007 von Kanzler_Palpatine


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So denk an dies Lied aus vergessenen Zeiten..., 22. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Laya (Audio CD)
Adversus gehen neue Pfade, „verschlungene“ Pfade? Verglichen mit dem brachialen Bombast, den verschlungenen Melodien, den versteckten Weisen, den vertrackten parallelen Textkonstruktionen, die die beiden Vorgängeralben mitbringen, dann nein. Wie angekündigt, so kann man auf „Laya“ ruhigen Klängen lauschen, die Elektronik ist auf ein Minimum zurückgeschraubt worden, die Stücke sind klarer gegliedert, der Handlung lässt sich einfacher folgen, Emotionen brechen diesmal sanft, nicht wie gewohnt gallebitter, aus den Kehlen von Aysel und Rosendorn.

Klingt als wäre ich als eingefleischter Genießer der schönheit-blutenden Werke von Adversus enttäuscht?! Nein, das bin ich ganz und gar nicht. Ich bin zutiefst beeindruckt! Denn Adversus beweisen mit dieser EP erneut wie einmalig ihre Musik ist. 'Winter, so unsagbar Winter' - elektronisch, mitreißende Dudelsackspiele, sanft untermalt von Streichern, 'Einer Nacht Gewesenes' - krachende Orchester, schriller Sirenensang im Duett, experimentell, grollende Klangkaskaden und nun 'Laya' - leise, lieblich, melancholisch, klingen deutlich verschieden. Und dennoch haben sie eins gemein: Alle 3 Werke klingen zu 100% nach Adversus. Ich verbeuge mich vor der Gabe es zu schaffen einen so eigenen Stil zu prägen und diesen weiterhin in verschiedensten Facetten erstrahlen zu lassen. Bis jetzt haben meine Ohren, sowohl textlich als auch musikalisch, nichts vergleichbares kennengelernt.

Welche Aussage soll nun mit dem Konzeptwerk vermittelt werden? Was wohl hinter den Geschichten stecken mag weiß nur Rosendorn selbst und auch ich werde euch hier mit meinen Interpretationen verschonen, aber gern möchte ich berichten auf welche Weise Adversus diesmal mit der Außenwelt kommunizieren:

Wie schon von den Vorgängeralben gewohnt lädt der erste Track auf eine Reise ein und vermittelt die Grundstimmung des Konzepts. Diesmal geht es in einen versunkenen Wald, vor langer Zeit' (oder vielleicht auch nicht? Sind diese Lieder wirklich vergessen und nicht mehr aktuelles Geschehen?!) Der Wind rauscht durch die Bäume, allerlei Getier regt sich, Reiter ziehen vorbei, lockende Klänge'

Ein Chor erhebt seine Stimme und das erste Stück 'Der Wind auf den Feldern' ist zu hören. Eine Geschichte von Unsicherheit, gewolltem oder von-wem-oder-was-auch-immer-gelenktem Handeln, Reue und Rache (an wem? Lasst die Gedanken streifen...). In kurze klare Strophen gegliedert, vorgetragen von Sängerin Aysel, untermalt von Streichern und getragen von einem elektronischen Beat. Anfangs fand ich das Stück etwas sehr eintönig und fast langweilig. Inzwischen hat sich meine Meinung geändert, lasst es auf euch wirken'

Weiter wandelt man durch den Wald. Die nächste Station'eine Lichtung im Dämmerlicht ' 'Laya oder die Ballade vom schwarzen Stein'. Ein Märchen mit einer stolzen Spielzeit von 14 Minuten, das von Liebe erzählt. Gibt es solche Geschichten denn nicht schon in tausend Variationen?! Sicher nicht auf diese Art, mit diesem Verlauf, mit dieser Aussage' textlich Adversus pur. Zeilen wie 'Doch noch viel schärfer als Lanze und Schwert ist jener Schmerz der ins Herz dir fährt' jagen mir eiskalte Schauer über den Rücken. Inszeniert wird die Geschichte als Wechselgesang zwischen Aysel und Rosendorn, unterbrochen von instrumentalen Zwischenspielen. Ein gelungener Spannungsbogen.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich über das Ausscheiden von Susanne aus der Band tief betrübt bin. Ihre Stimme war einmalig, es war bannend ihr zuzuhören. Dennoch ist Aysel, wie ich finde, eine würdige Nachfolgerin. Im Stück 'Krähen im Gewölk' entfaltet sich ihre Stimmgewalt. Der Titel vermittelt ein sehr intensives Gefühl, hier geht Musik nicht nur sprichwörtlich unter die Haut. Schwingt euch erneut in die Lüfte ('Schwarzer Vogel, flieg', 'Spinnenbein und Falkenherz' ) und gleitet auf den Klängen. Ich denke dies ist einer jener Adversus-Songs, die bei jedem Hörer etwas ganz eigenes und auch unterschiedliches entfachen.

Nun denn' Letztendlich wird es wieder Winter. Seit Jahren höre ich diesen Titel wieder und wieder, ohne dass er an Zauber verliert. Dennoch hatte ich beim ersten Hören der 'Lagerfeuer-Version' das Gefühl etwas völlig neues dargeboten zu bekommen. Die Instrumente akustisch, die Stimmen, vor allem Rosendorns, klar und doch nicht minder gefühlvoll als in der Originalversion. Rosendorns Stimme, fast gehaucht, lässt mich erstarren - nicht wegen seiner Sangeskünste, denn diese sind alles andere als schlecht, sondern weil jedes der schmerzenden Worte diesmal so deutlich und unverschleiert zu vernehmen ist. In der Riege der Instrumente findet sich sogar der eine oder andere Neuankömmling ein, vielleicht war es zunächst ein Experiment? Es ist absolut gelungen. Mehr möchte ich nicht verraten. Das Stück ist für mich das Highlight auf dieser EP.

Als Zugabe befindet sich auf der Scheibe noch eine Video-Aufzeichnung eines Songs vom Darmstädter Konzert 2006, die qualitativ, sowohl vom Bild als auch vom Ton, überzeugt. Da werden Erinnerungen wach'.

Zum Abschluss will ich noch 3 Sätze über die 'Verpackung' verlieren. Wie immer fügt sich die Grafik ins künstlerische Gesamtkonzept ein und ist meiner Meinung nach wunderschön geworden. Allein das Coverbild lädt zum Träumen ein.

Angekündigt wurde eine EP zu moderatem Preis. Verglichen mit der Leistung, die geboten wird, ist der Preis mehr als moderat, das stimmt. Aber handelt es sich hier wirklich 'nur' um eine EP? Ich würde sagen: nein'

Lasst euch das Werk nicht entgehen!
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4.0 von 5 Sternen Ganz nett, 2. Juli 2013
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Rezension bezieht sich auf: Laya (Audio CD)
Insgesamt eine ganz interessante Zusammenstellung von innovativen Tracks, die jedoch aufgrund der kurzen Spieldauer auch recht schnell eintönig wird und daher wohl eher für Fans der Band ist.
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5.0 von 5 Sternen Melodisch, 30. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Laya (Audio CD)
Auf Laya gleicht das Zusammenspiel der Stimmen von Adversus noch ehr dem Minnesang des Mittelalters, was sicher auch so beabsichtigt ist. Laya unterscheidet sich dadurch sehr von den dann folgenden Alben.
Nicht desto weniger ist es eine wundervoll erzählte Geschichte im Stil von Adversus.
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4.0 von 5 Sternen Den Kauf wert... wie alles von Adversus, 11. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Laya (Audio CD)
Das Gute vorweg: die namensgebende Ballade und 'Deiner Schönheit gewahr' (dazu gibt's auch ein Video) sind unheimlich gut und alleine schon den Kauf wert. Zudem wird die Variation von 'Seelenwinter' oft hoch gelobt, dem kann ich mich jedoch nicht anschließen. Sicherlich ist der song nicht schlecht, gegenüber anderen Liedern der Band kann er jedoch nicht bestehen.
Nicht gefallen haben mir 'Der Wind auf den Feldern' und 'Krähen im Gewölk' (mit letzterem kann Niemand aus meinem Bekanntenkreis etwas anfangen) und damit sind wir leider -abzüglich des kurzen Intros- bereits durch.

Das Album ist den Kauf sicherlich wert, bleibt jedoch das schwächste Album einer großartigen Band; aber das ist Jammern auf höchstem Niveau.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine perfekte Überbrückung, 21. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Laya (Audio CD)
Wer einmal ein Lied der Band "Adversus" gehört hat, weiß, was einer der Gründe sein könnte, warum man auf der einen Seite hier gar nicht von Liedern, sondern eher von Kompositionen reden sollte und warum auf der andere Seite augenscheinlich so viel Zeit zwischen den Veröffentlichungen liegt. "Laya" soll die Zeit der Fans verkürzen (denn eine reine Single ist es auch nicht), in welcher auf ein neues Album gewartet wird. Ist man aber von den anderen Werken gewohnt, daß sie eine Geschichte erzählen, in die man sich fallen lassen kann und wahrlich versinkt, so will dies bei "Laya" nicht wirklich funktionieren. Die Lieder für sich berauschen im wahrsten Sinne des Wortes und gerade "Der Wind in den Feldern" spult Bilder vor dem inneren Auge des Zuhörers ab, die man als "Adversus" - Hörer gewohnt ist, doch für eine Band, die sich größtenteils als Gesamtkunstwerk und daher auch "Gesamtkunstwerkünstler" verstehen will, wirkt dies hier nicht. Die Hoffnung ist daher endlich ein neues Album und "Laya" eben nur ein kleiner Ausschnitt des Schaffens einer wirklich grandiosen Band.
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Laya
Laya von Adversus
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