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Kundenrezensionen

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am 6. Juni 2009
Wenn mich von nun an jemand fragt wie Game Design eigentlich funktioniert, dann drücke ich ihm 'The Art of Game Design' von Jesse Schell in die Hand.

Im Prinzip setzt das Buch genau da an, wo Jesper Juul in "Half-Real: Video Games Between Real Rules and Fictional Worlds" aufgehört hat: es ist die praktische Anleitung, wie man Spiele entwirft. Nicht die Umsetzung wohlgemerkt, sondern das eigentliche Game Design. Das Buch beginnt natürlich auch mit der Theorie, die jedoch im Gegensatz zu Jesper Juuls Buch lange nicht so ausführlich und tiefgehend ist. Wer 'Helf-Real' bereits gelesen hat, der kann sich die ersten 9 Kapitel sparen. Ansonsten geht der Grundkurs in Ordnung.

Einmal aus der Theorie heraus liefert Scholl ein sehr solides und erstaunlich praxisnahes Grundgerüst, an dem man sich orientieren kann. Er bedient sich dabei sogenannten 'Linsen', die man als Checklisten oder als Inspirationskarten nutzen kann, um so eigene Konzepte zu testen und zu verfeinern. Die meisten Teilbereiche werden an anschaulichen Beispielen erklärt oder nachvollziehbar hergeleitet.

Dazu kommen noch hilfreiche Illustrationen, Schaubilder und eben viele Praxisbeispiele. Auch wenn es nicht direkt so geschrieben wurde, ließt sich das Buch fast wie ein Workshop.

Fazit: ein praktisches Buch, das einem viel Anregungen und Handwerkszeug liefert, um seine Game Designs und Konzepte zu verbessern und zu verfeinern. Für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen zu empfehlen.
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am 10. August 2011
Als angehender Game-Designer habe ich mir dieses Buch gekauft. Die Hoffungen waren eher gedämpft, ich habe schon vorher einige Bücher durchgearbeitet, aber keines war so klar und inspirierend wie dieses. Jesse Schell schreibt lustig und kurzweilig, es gibt keine theoretischen Durststrecken sondern ist immer praxis-orientiert. Die Gliederung seiner Kapitel entspricht den Arbeitsschritten bei der Spieleentwicklung, und anhand dieser Kapitel und seiner Lenses kann man sich seinen Arbeitsplan erstellen und weiß immer, was als nächstes zu tun ist.
Durch erwähnte Lenses hat man außerdem eine Checkliste bei der Hand, die hilft wenn man bei der Ideenfindung, etc, stecken bleibt. Diese Lenses gibt es auch als Gratis-App für iPhone und Android, also nochmals ein großes Plus.
Auf alle Fälle das Geld wert!
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am 20. Dezember 2009
Viel mehr muss man garnicht schreiben. Du willst mehr Praktisches über Gamedesign erfahren? Du bist Student, Profi oder einfach nur interessiert daran? Du hast genug andere Bücher gelesen, die viel über theoretische Belange zum Thema schreiben, aber nicht konkret, wie ich denn nun ein Spiel zusammenbringe? Dann ist das Buch eine erste gute Wahl. Gerade weil diese Design-Bücher so teuer sind, fällt es schwer, eines auszuwählen, mit dem man anfangen soll.
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am 1. Februar 2015
Ich habe das Buch gekauft, weil es bei einem Votrag von einem Game Design Experten der Carnegie Mellon University empfohlen wurde. Das Buch ist also ernst zu nehmen. Ich habe es bisher zu ca. 1/4 gelesen und finde es gut geschrieben, flüssig zu lesen. Es ist durch seinen flüssigen Stil auch als Freizeitlektüre geeignet.

Gleichzeitig bringt Schell seine Leser dazu, recht fundamental darüber nachzudenken, was es bedeutet, ein Spiel zu designen. Die Stärke des Buches ist es (zumindest in den Kapiteln bisher), zu formalisieren, weshalb einem etwas gefällt, weshalb etwas gut ist. Hier wird der Begriff der Experience ins Zentrum gestellt. Viele Teile sind eigentlich für alle Software-Entwickler interessant, denen User Experience wichtig ist. Wann höre ich auf meine Nutzer? Wann höre ich auf mich? Wie kann ich meine eigene Erfahrung beim Spielen zur Entwicklung heranziehen, wann nicht? Diese Entscheidungen versucht er durch Fragen-Gruppen, so genannte "Lenses" zu vereinfachen.

Dieses Buch sagt mir also nicht, welches Framework ich nutzen soll, und ob Unity oder Unreal die bessere Basis für mein Game ist. Es setzt fundamentaler an: Was soll die Nutzererfahrung sein? Wie unterstütze ich die Nutzererfahrung?

Viel Spaß beim Lesen!
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am 27. Oktober 2013
Das Buch ist super für alle die sich im Bereich Game Design weiterbilden oder einen ersten Einblick bekommen wollen.
Die Inhalte sind zwar vor allem Grundlagen des Game Design, allerdings sind diese deshalb umso wichtiger in einem jeden Spiel.
Wenn man also schon die Grundlagen in seinen Spielen alle erfüllt, sollte das Spiel schon funktionieren und Spaß machen.
Jesse Schell legt dazu für jede Regel die er aufgestellt hat eine "Linse" an, mit der man den jeweiligen Teil an seinen eigenen Ideen überprüfen kann. Auch gibt er Einblick in seine persönlichen Erfahrungen und beschreibt Fälle, in denen er sich seine "Linsen" zur Hilfe genommen hat.
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am 7. Mai 2011
"The Art of Game Design" spricht nicht so sehr über konkrete Spielmechanik oder gar Technologie (zwar werden diese Themen angeschnitten, sind aber nicht ausschließlicher Fokus). Vielmehr wird hier eine Vorgehensweise zur Gestaltung von Spielen beschrieben, die sich mehr mit Konzept und Idee hinter dem Spiel beschäftigt. Und das macht das Buch so wertvoll, auch für "normales" Design, sei es Produktdesign, User Interface Design, was auch immer ...

Herausragendes Designbuch, das auch für andere Designer zur "Must-read" Liste gehören sollte!
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am 4. Oktober 2011
Dieses Buch ist das mit weitem Abstand beste Buch zum Thema. Ich kann die Lektüre nur jedem angehenden und auch jedem erfahrenen Game Designer empfehlen. Habe vorher Dutzende Bücher über viele Jahre zu diesem Thema gelesen, aber Herr Schell hat ein Meisterwerk geschaffen, nach dessen Lektüre man fast alles frühere wegschmeißen kann. Respekt.
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am 27. September 2011
Ein furchtbares Buch. Ich bin Spieldesigner und war auf der Suche nach einer fluffigen Abwechslung, nach nichts ernstem, nach lockeren Kommentaren von Autoren, die etwas vorzuweisen und zu sagen haben. Dieses Buch jedoch richtet sich offenbar an jene, die noch gar keine Spiele entworfen oder entwickelt haben, nicht mal als Jugendliche. Der Tenor ähnelt Büchern wie "The Art of Painting in 21 days" oder "Töpfern in 100 Jahren". Auch wenn die Profis und Kenner adressiert werden, bezweifle ich stark, dass sie sich von den vielen Allgemeinheiten anziehen lassen: das Buch kratzt allzu stark an der Oberfläche.

Wer mit Philosophie (z.B. Philosophie des Geistes, Erkenntnistheorie, Bedeutungstheorie, Medientheorie), Entscheidungstheorie, Spieltheorie (nicht ganz das, wonach es klingt), Künstlicher Intelligenz oder Systemtheorie vertraut ist, der wird von diesem Buch enttäuscht, auch wenn der Autor inflationär auf diese Fachbereiche rekurriert.

Nicht nur wird gelegentlich zu wenig vermittelt, manchmal auch falsch. Die Entscheidungstheorie wird maßlos reduziert. Auch wird Sokrates missverstanden, damit es besser passt. Ich denke, hier hinter verbirgt sich das Problem des Autors: Er hat ein Allgemeinwissen, das lückenhaft und fehlerhaft ist, aber als Fundament für eigene Thesen dienen soll. Was okay ist. Was immer geht. Anfänger fühlen sich hiervon selten beeinträchtigt. Alle anderen jedoch schon. That's it.

Das Buch ist ein Ideengeberbüchlein, verfasst für Anfänger, die auf Allroundlektüre stehen wie: "Wie werde ich DSDS-Star in einer Woche". So sind die ersten Kapitel aufgezogen. So wird es offenbar rezipiert. So sollte man es lesen. Wer kein Anfänger ist, wer auf den genannten Gebieten ein Mehrwissen hat, sollte sich nach Lektüre umsehen, die konkrete Probleme behandelt. Mein persönlicher Eindruck.
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am 19. März 2013
Ich bin mit dem Produkt sehr zufrieden, da es mir Einblicke in die Games-Industrie gewährt, die für mich bislang in der Form nicht möglich waren. Weiters finde ich, dass das Buch sehr verständlich verfasst und für mich sehr leicht zu lesen ist. Gesamt betrachtet ist es den Preis alle Mal wert.
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am 27. Dezember 2010
Schell hat ein sehr liebvolles Buch ueber Gamedesign erstellt.

Die Umsetzungsempfehlungen in ein z. B. Computerspiel werden zu wenige gegeben,
obwohl an Beispielen und Erzahlungen aus diesem Bereich nicht mangelt.

Guido Brune
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