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5.0 von 5 Sternen Studie über die Menschen in der Kriegszeit
Dieser Film ist, in meinen Augen, eine Studie über die Menschen in der Kriegszeit: ihre Ziele, Bedürfnisse, Ehrgeiz und vieles mehr. Aus normalen Bürgern werden Widerstandskämpfer, Neutrale und Mitläufer/Helfer. In allen Kriegen ist das so.
Auch wenn einige Szenen im Film unwahrscheinlich sind, (nur in zwei Teile gebrochenes Flugzeug nach...
Vor 7 Monaten von Caroline veröffentlicht

versus
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen winter in ...
Auch ich fand den Film überwiegend gut gemacht. Klar, es gab Stellen in der Handlung..., aber wie das so ist, der eine stört sich dran und der andere halt nicht. Z. B.: wenn schon gezeigt wird, wie ein Flugzeug in einem Aufschlagbrand hoch geht und sich in seine Bestandteile zerlegt, kann man dann nicht eine nahezu intakte Maschine in der folgenden Szene...
Veröffentlicht am 8. April 2012 von Zinober


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Studie über die Menschen in der Kriegszeit, 17. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Winter in Wartime (DVD)
Dieser Film ist, in meinen Augen, eine Studie über die Menschen in der Kriegszeit: ihre Ziele, Bedürfnisse, Ehrgeiz und vieles mehr. Aus normalen Bürgern werden Widerstandskämpfer, Neutrale und Mitläufer/Helfer. In allen Kriegen ist das so.
Auch wenn einige Szenen im Film unwahrscheinlich sind, (nur in zwei Teile gebrochenes Flugzeug nach einer riesigen Explosion, schiessende deutsche Soldaten, die völlig ihr Ziel bei der Verfolgung der Kutsche verfehlen, Ericas rasche Intimität mit dem abgestürzten englischen Piloten usw.), wird die Geschichte teilweise aus der Sicht des kleinen Helden Michael erzählt, so wie er die Dinge sieht. Aus diesem Grund sollte man nicht zu stark auf die Unlogik des Films achten, sondern sich eher auf die Menschen, die um Michael sind, konzentrieren. Dieser Film ist keine Wiedergabe der Kriegsszene, sondern eine Studie der Menschen, die sich inmitten dieses Krieges befinden und überleben wollen, jeder auf seine Art. Es ist Michaels Winter, wie der Originaltitel des Films heisst, in welchem Michael vieles bei den Erwachsenen entdeckt, und dabei sich selbst entdeckt: seine Fähigkeiten und Grenzen. Seine Kindheit wird brutal beendet, er findet sie aber bei der Befreiung im Frühling 1945 wieder, denn er beginnt wieder zu spielen an, und sein erstes Spielzeug ist der Schlauch, den sein Freund im abgstürzten englischen Flugzeug gefunden hat.
Bis dahin muss Michael aber vieles durchstehen, vor allem erkennen, dass diejenige Menschen um ihn, die er für vertrauenswürdig hielt, es nicht sind und umgekehrt:
Da ist einmal sein Vater, Bürgermeister eines holländischen Dorfes, von deutschen Soldaten besetzt. Michael verachtet seinen Vater, weil er überzeugt ist, dass dieser mit der Wehrmacht arbeitet. Aus dieser Sicht behandelt er ihn also als Feigling. Seine Ansicht über seinen Vater wird von Onkel Ben indirekt unterstützt. Onkel Ben behandelt seinen Schwager auch als Feigling, aber aus einem anderen Grund: er will, dass dieser mit der Wehrmacht arbeitet. Michael sieht aber diesen Untersschied noch nicht, bis sein Vater von den deutschen Soldaten erschossen wird, obwohl Onkel Ben ihn "dank seinen Verbindungen zu dem niederländischen Widerstand" retten sollte. Diese Verbindungen hatte aber Onkel Ben nie, was Michael fast zu spät entdeckt. Sein Vater, der Feigling, wird in Michaels Augen plötzlich ein Held, denn sein Vater will nicht, dass ein anderer Unschuldige an seiner Stelle wegen des Todes eines deutschen Soldaten erschossen werde.
Onkel Ben, der Held, weil er sich als Widerstandskämpfer ausgibt, wird zum Feind: wie oben schon erwähnt, hilft er eigentlich der Wehrmacht bei der Verfolgung der Täter, die das Munitionslager vernichten wollten. Dabei verliert Michael drei Freunde. Ebenfalls unterstützt er die Wehrmacht bei der Fahndung nach dem verschollenen englischen Piloten.
Seine Schwester Erica, mit der Michael oft verkracht ist, entpuppt sich als jemand, der sehr hilfreich sein kann: sie pflegt den englischen Piloten, der am Bein verletzt ist und begleitet ihn bis nach Zwolle, zu seiner Kontaktperson. Ohne sie wäre der Pilot namens Jack nie aus Niederlände herausgekommen.
Der Nachbar, namenlos, von Beruf Fahrradverkäufer: er zeigt seine Mitmenschen an, wird auch dabei bestraft, denn über Nacht schreibt jemand "Nazi" an sein Schaufenster. Gleichzeitig wildert er in den Wäldern und schenkt dem Bürgermeister einen erbeuteten Hasen. Fleisch ist in diesen Zeiten eine Seltenheit! Erst viel später entdeckt Michael, dass dieser Fahrradverkäufer ein jüdisches Kind und seine Mutter bei sich zu Hause versteckt. Durch seine politische Haltung will er eigentlich seine Mitbürger ablenken, damit seine Schützlinge nicht entdeckt werden.
Auch Michaels Mutter nimmt jüdische Flüchtlinge auf, stellt sie als Familienmitglieder vor.... ein riskantes Unternehmen.
Zum Schluss ist Jack da, der zuerst nur an seine verfehlte Mission als Pilot denkt und so schnell als möglich aus der heiklen Situation herauskommen will. Er ist barsch und drohend mit Michael, bis ihm einleuchtet, dass Michael, dieser Teenager, vielleicht seine einzige Hilfe ist. Sicher hat sich Michael die Soldaten der Royal Air Force anders vorgestellt, denn Jack ist alles als ein Held: verletzt, schlotternd vor Fieber und hungrig, versteckt er sich in einem Loch und hat riesige Angst. Erst als er sieht, wieviel für seine Flucht zurück nach England riskiert wird, ist er bereit sich auch zu opfern. Soweit kommt es aber nicht, denn die Flucht gelingt.
Zum Schluss sind noch die deutschen Soldaten da, wobei einer Michael sogar das Leben rettet, andere helfen ihm seine Kutsche zu reparieren.
Kurz: der Film zeigt: was "scheint" ist nicht "sein".
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen winter in ..., 8. April 2012
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Rezension bezieht sich auf: Winter in Wartime [Blu-ray] (Blu-ray)
Auch ich fand den Film überwiegend gut gemacht. Klar, es gab Stellen in der Handlung..., aber wie das so ist, der eine stört sich dran und der andere halt nicht. Z. B.: wenn schon gezeigt wird, wie ein Flugzeug in einem Aufschlagbrand hoch geht und sich in seine Bestandteile zerlegt, kann man dann nicht eine nahezu intakte Maschine in der folgenden Szene präsentieren. Oder, der Schmied wird mitten in der Stadt (unnötigerweise) auf der Flucht erschossen - die Passanten scheint das aber nicht zu jucken. Oder die Verfolgung der flüchtenden Kutsche, erst schießt ne ganze Gruppe deutscher Soldaten vom anderen Ufer auf ein so großes Ziel daneben und eine verfolgende Kradbesatzung kanns auch nicht besser. Übrigens waren meines Wissens auch die Helmabzeichen 1944 nicht mehr Stand der Dinge, doch das nur nebenbei. Erstaunlich auch, wie schnell die Schwester des Jungen mit dem englischen Piloten "vertraulich" wurde, Flieger müßte man halt sein, wird macher insgeheim denken... Wohltuend, das der Film ohne die sonst üblichen Brutalitäten deutscherseits auskommt. Was solls, kann man mal gesehen haben, weil eben anders als der ganze Heldeneinheitsbrei. 3 Sterne von mir.
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2.0 von 5 Sternen Winter in Wartime, 11. November 2013
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Rezension bezieht sich auf: Winter in Wartime (DVD)
Winter in Wartime

.... ein kalter Film. Story ist flach, da wäre mehr rauszuholen gewesen.
Ich bin da eher enttäuscht ...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Krieg im Winter geht anders...., 4. Oktober 2013
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Rezension bezieht sich auf: Winter in Wartime [Blu-ray] (Blu-ray)
Klischeehaft und größtenteils langweilig, anders ist dieser möchtegerne Widerstandsfilm unserer niederländischen Nachbarn für mich nicht zu bewerten.

In dem Moment, wo ich die hübsche Visage des deutschen Kommandanten sehen konnte, war mir bereits klar, dass der Film in altbekannte Muster verfallen wird. Okay, zum Schluß wird es noch ein bisschen dramatisch. Das rettet den Film aber auch nicht, denn bis dahin werden die meisten eingeschlafen sein oder abgeschaltet haben.

Wer echten Krieg im Winter sehen will, der sollte sich besser Vilsmaiers Stalingrad ansehen.

Film: 2/5
Bild: 3.5/5
Ton: 3/5
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5.0 von 5 Sternen Winter in Wartime, 24. Oktober 2013
Von 
Wolf Berkel (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Winter in Wartime (DVD)
Ein Film, den man sich jederzeit wieder ansehen kann. Er ist spannend gemacht, gut gespielt und kann ihn, ohne sich zu sehr aufregen zu müssen, ansehen.
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der letzte Winter des Krieges...., 24. Juli 2011
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: Winter in Wartime (DVD)
Holland im letzten Winter der deutschen Besatzungszeit: Dieser Januar 1945 ist richtig kalt und der See ist sogar stellenweise zugefroren.
In einem kleinen Dorf in der Nähe von Zwolle lebt der 14jährige Michiel van Beusekom (Martjn Lakemeier).
Eines Nachts sieht er wie eine britische Militärmaschine ganz nahe im Waldgebiet abstürzt.
Mit seinem besten Freund Theo (Jesse van Driel) erkundet er am Morgen danach das Wrack, doch die beiden Jungen werden von den deutschen Soldaten entdeckt und Michiel wird sogar gefasst. Nur durch das gute Ansehen des Vaters (Raymond Thiry), der im Dorf Bürgermeister ist, kommt der Junge auch mit einer Rüge von Hauptmann Auer (Dan van Husen) davon.
Es ärgert ihn aber insgeheim, dass der Vater mit den Nazis dahingehend kooperiert, dass er sich still und neutral verhält.
Ganz anders dagegen scheint sein Onkel Ben (Yorick von Wagenningen) zu sein, der die Familie bleibt und dann auch bei Ihnen wohnt.
Schwester Erica (Melody Klaver) ist Krankenschwester und die Mutter (Anneke Blok) ständig besorgt.
Durch Theos Bruder Dirk (Mees Peijnenburg), der sich beim Widerstand engagiert, gerät der Junge bald in eine schwierige Situation. Er entdeckt dadurch in einer Jägerhöhle im Wald den verletzten britischen Flieger Jack (Jamie Campbell Bower)....
"Winter in Wartime " oder "Mein Kriegswinter" heisst im Original "Oorlogswinter" und ist ein niederländisch-belgisches Kriegsdrama des Regisseurs Martin Koolhoven aus dem Jahr 2008. Er spielt im letzten Winter des Zweiten Weltkrieges, also nur einige Monate vor dem Ende des Krieges. Der Film basiert auf dem gleichnamigen 1975er Roman von Jan Terlouw.
Dabei wurde der Film vor allem in Holland und Belgien ein guter Erfolg. Daher wurde er auch als holländischer Beitrag für den Auslands-Oscar ausgewählt. Der Film konnte allerdings nicht die Hürde der besten Fünf Nominierten nehmen.
Trotzdem ist der geradlinig erzählte Film über mehrere Schicksale in den dramatischen Zeiten als der Krieg sich zu Ende neigt, sehr gut gelungen.
Die Schauspielerleistungen sind alle durchweg gut gelungen, die Kamera von Guido van Gennep fängt authentische, frostig wirkende aber auch sehr schöne Bilder des Kriegswinters ein.
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27 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolles Kriegsdrama!, 19. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Winter in Wartime (DVD)
"Winter in Wartime" ist ein gut gemachtes Kriegsdrama.
Der Film überzeugt mit einer tollen und authentischen Story. Die Farbgebung und Stimmung wirken etwas düster und beklemmend, so dass das Gefühl der Menschen in dem kleinen niederländischen Dorf greifbar wird. Man kann die permanente Spannung und Angst, die die Besatzungsmacht ausstrahlt, nochvollziehen, was den Film sehr emotional werden lässt.

Wer einen Kriegsfilm erwartet: Finger weg!
Wer ein ergreifendes Drama erwartet: Zugreifen!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Label gehört in den ewigen Winter verbannt, 25. August 2012
Von 
Guido Meier (Großherzogtum Baden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winter in Wartime [Blu-ray] (Blu-ray)
Dieser Film hat mir sehr gut gefallen. Nicht so häufig sieht man den zweiten Weltkrieg aus Sicht der besetzten Holländer. Kein Wunder, dass der Hass auf die Deutschen noch so viele Jahre angehalten hat. Die Darsteller sind toll ausgewählt und überzeugen bis in die kleinsten Rollen. Die Story hat eine überraschende Wendung am Ende, über die ich natürlich schweige. Ich habe jedenfalls nicht damit gerechnet. Einige spannende Momente wie die Flucht auf der Kutsche oder das Klettern unter der Brücke ändern nichts daran, dass es sich hier in erster Linie um ein sehr ruhiges und stimmungsvolles Drama handelt, das das Leben im Winter in einem besetzten Land sehr realistisch rüber bringt und letztendlich auch zeigt, dass nicht jeder Niederländer ein Widerstandskämpfer war...

Ärgerlich ist hingegen, was dieses Label New KSM hier bietet. O.k., die Blu-ray hat ein wirklich sehr gutes Bild. Wenigstens das haben sie nicht vergeigt. Der Film ist im Original Kinoformat und als Sprachfassungen werden der niederländisch-englisch-deutsche Originalton, sowie eine komplett deutsch synchronisierte Fassung jeweils in DTS-HD Master Audio angeboten. So weit, so gut. Kleines Manko: wenn man im Menü den Originalton und Untertitel auswählt ist der gesamte Film untertitelt, also auch die deutschen Dialoge. Naja, darüber wollen wir mal wegsehen. Auch mit dem Armutszeugnis Bonusmaterial, welches außer einer Bildergalerie und ein paar Kinotrailern nicht existent ist kann ich leben.

Aber diese Präsentation! Das ist das allerletzte! Das geht bei dem Titel schon los. Der Film heißt im niederländischen Original "Oorlogswinter", was auf deutsch nichts anderes als Kriegswinter bedeutet. Somit wäre der deutsche Kinotitel "Mein Kriegswinter", der auch im Vorspann eingeblendet wird, absolut passend. Doch was erdreistet sich dieses peinliche Label? Es verwendet den englischen Titel, was den Film schon mal amerikanischer, weniger ernsthaft und dafür reißerischer klingen lässt. "Mein Kriegswinter" hätte halt einfach zu sehr nach unblutigem, anspruchsvollem Geschichtsfilm geklungen.

Aber der Gipfel der Unverfrorenheit ist dieses Artwork Marke Eigenbau. Hier wurden auf unkreativste Art und Weise ein paar Elemente, die so im Film gar nicht vorkommen, zusammenmontiert. Oben links das abstürzende Flugzeug, oben rechts ein Feuer, zentriert ein paar Soldaten auf Motorrädern und links Soldaten zu Fuß. Es wird der Eindruck eines typischen Kriegsfilms, bei dem Kampfhandlungen im Mittelpunkt stehen, erweckt. Somit soll ganz offensichtlich ein dümmlichen blutrünstiges Publikum angesprochen werden. Es ekelt mich richtig wenn ich mir die Absicht dahinter vorstelle.

In der IMDB kann man sich zum einen das originale Kinoplakat aus Holland ansehen: Mittig der einsame Junge auf seinem Fahrrad, der an einigen deutschen Besatzern vorbei fährt. Das trifft die Stimmung des Films auf den Kopf. Das amerikanische Blu-ray Cover, das inhaltlich ähnlich, nur leicht anders positioniert ist, kann man dort ebenfalls sehen. Natürlich mit dem offiziellen englischen Filmtitel, der für das englischsprachig Publikum natürlich nichts anderes bedeutet als "Winter zur Kriegszeit".

Ich finde es einfach nur schlimm und abstoßend, was da getrieben wird. Geschmacklos trifft es vielleicht auch. Irreführend sowieso. Besonders ärgerlich ist aber, dass ein potentielles Publikum, das an diesem Film wirklich Gefallen finden kann, erst gar nicht angesprochen wird. Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie sich manch ein blutgeiles Gesindel sich hinterher abwertend über den Film äußert angesichts der Gewaltarmut. Und da man am Ende sogar noch ein kleines bisschen denken muss ist dann der Film einfach eh nur Schrott. Klar.

Ein großes Lob an das gesamte Filmteam für dieses überzeugende Lehrstück, aber "Setzen, 6!" an das Label, das uns Deutsche leider für so dumm wie sich selbst hält.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tödliche Wut auf Lieblingsonkel?, 22. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winter in Wartime [Blu-ray] (Blu-ray)
Wie auch immer: Ich kann die vielen positiven Renzensionen nicht verstehen! Ebensowenig die tödliche Wut des pubertierenden Jungen auf seinen Lieblingsonkel, zumal seine Erfahrungen mit den "Moffen" durchaus ambivalent sind - einer rettet ihm sogar das Leben! Trotz guter Ansätze bleibt die Geschichte daher für mich unlogisch, unglaubwürdig und bloße Behauptung ohne psychologische Tiefenschärfe (also Kolportage).
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10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gute Produktion, 18. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winter in Wartime (DVD)
Der Film besticht durch seine Schlichtheit.Die sachliche Zeichnung der Mitwirkenden lässt das Geschehen authentisch nah miterleben. Die durch Krieg zerstörte Kindheit des holländischen Jungen sucht nach den Schuldigen und lässt die Frage danach trotz gekonnter Dialogregie dem Urteil des Betrachters. Ein aufrüttelndes Erlebnis aus unserem Nachbarland, das man sehen sollte!
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Winter in Wartime
Winter in Wartime von Jan Terlouw (DVD - 2011)
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