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am 16. Mai 2011
Diesem Film von Regisseur Doug Liman ("Mr. & Mrs. Smith", "Die Bourne Identität") aus dem Jahr 2010 liegt mit der sog. Plame-Affäre - DEM politischen Skandal im Umfeld des Irak-Kriegs 2003 - ein wahrer Fall zugrunde.

Valerie Plame (Naomi Watts) ist Ehefrau, Mutter von Zwillingen und als CIA-Agentin betraut mit der Beschaffung brisanter Informationen zum Thema Massenvernichtungswaffen in Krisengebieten. Das ihr Job kein normaler Schreibtischdienst ist, wissen außer ihrem Ehemann Joe Wilson (Sean Penn) - selber Ex-Diplomat und Botschafter unter Bush Sr. und Clinton - nur noch ihre Eltern.
Im Jahr 2003, wenige Monate nach den Anschlägen des 11. September, lautet das Ziel "Irak". Für das Weisse Haus mit der Doppelspitze Bush/Cheney soll der Beweis erbracht werden, dass Saddam Hussein dabei ist, ein eigenes Atom-Programm auf die Beine zu stellen. Doch die Quellen der CIA können einen entsprechenden Hinweis darauf nicht finden und auch Joe Wilson, als ehemaliger US-Botschafter im Niger ebenfalls im Auftrag der CIA unterwegs, um Beweise zu erbringen für einen vermeintlichen Kauf von Uran-Erz durch den Irak im Niger, kann eine solche Information nicht bestätigen.
Für die Bush-Regierung sind diese Informationen ihres Geheimdienstes und diverser Berater allerdings kein Hinderungsgrund dafür, die angeblichen Uran-Käufe nicht weiterhin als einen der politischen Hauptgründe für einen Krieg gegen den Irak zu verwenden.
Doch Joe Wilson ist ein Mann mit Prinzipien und nicht willens, diese Lüge zu decken - er geht mit einem entsprechenden Artikel in der "New York Times" an die Öffentlichkeit. Damit bringt er einen ganzen Felsbrocken ins Rollen und das Weisse Haus führt wieder Krieg - gegen Joe Wilson und seine Familie...

Und mein Fazit:
Herausragend passend besetzt und grossartig verfilmt, ist "Fair Game" nicht nur für politisch Interessierte und "Verschwörungstheoretiker" genau die richtige Abendunterhaltung.
Die eingeblendeten Original-Aufnahmen von Bush, Powell & Co. sorgen für Authenzität. Lediglich das Ende des Films hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht, schon um mein Gerechtigkeitsempfinden noch etwas mehr ausleben zu können ;o).
Alles in allem jedoch ein Film, der mich sehr beeindruckt hat und dem ich jede Menge interessierte Zuschauer wünsche!

Besetzung
Naomi Watts: Valerie Plame
Sean Penn: Joseph Wilson
Sam Shepard: Sam Plame

Regie/Kamera: Doug Liman
FSK: 12

Extras
Interviews/Audio-Kommentare mit Joe Wilson, Valerie Plame, Doug Liman
Making of
Zusätzliche Szenen
Trailer
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am 6. April 2016
Großartiger, äußerst realistischer und bis in die kleinsten Nebenrollen genial besetzter Politthriller mit Sean Penn und Naomi Watts in den Hauptrollen nach einer wahren Begebenheit aus der Ära Bush, (typisch die Falschheit der Regierungen besonders der USA) wo schonungslos die Machenschaften und verlogensten Inszenierungen der US-Regierung und Mächtigen gezeigt wird inklusive der Umgang mit Freunden und den eigenen Beamten/-innen, die nach Gebrauch vorsorglich am besten entsorgt werden, wenn da nicht großer Kampfgeist des Partners aufkeimen würde und der Glaube an den Sieg der Wahrheit, Liebe und Familiensinn.....Toll - großes Kino!!!!!!
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TOP 500 REZENSENTam 11. September 2013
Es gibt ja schon eine Reihe sehenswerter amerikanischer Filme mit politisch-kritischem Hintergrund, von Wag the Dog(1997) über Good night, and good luck [Blu-ray] (2005), Syriana [Blu-ray] (2005), Der Krieg des Charlie Wilson [Blu-ray] (2008), Machtlos [Blu-ray] (2008), Die Lincoln Verschwörung [Blu-ray] (2010), und eben Fair Game (2010). Die Titelwahl dieses Films ist nicht die glücklichste, denn man könnte ihn mit dem alten Fair game mit Cindy Crawford verwechseln oder sich in der Bedeutung des Titels täuschen. Laut leo.org hat FAIR GAME die beiden Bedeutungen: Faires Spiel und Freiwild. Es ist die zweite, die hier gemeint ist.

FREIWILD - FAIR GAME
Zum Freiwild wurde die CIA-Agentin Valerie Plame Wilson (gespielt von Naomi Watts) durch eine gezielte Indiskretion aus Kreisen der damaligen Bush-Regierung. Im Juli des Jahres 2003 als der völkerrechtswidrige Krieg gegen den Irak wegen angeblicher Massenvernichtungswaffen schon im gange war, hatte der ehemalige US-Diplomat Joseph Wilson in der „New York Times“ in einem Artikel dargelegt, daß dem Irak - entgegen den Behauptungen der US-Regierung - kein Uran aus dem Niger geliefert wurde.

NAOMI WATTS
spielt die reale Valerie Plame Wilson, die als CIA-Agentin ein Doppelleben führte. Die Besetzung ist hinsichtlich der physischen Ähnlichkeit der beiden Blondinen sehr gelungen. Das ist auch wichtig wegen der echten Fernsehbilder, die in den Film eingestreut sind. Verblüffend ist die Ähnlichkeit, wenn am Schluß die gespielte Valerie Plame vor dem Untersuchungsausschuß in die reale überblendet wird.

VALERIE PLAME
Der Regisseur Doug Liman läßt Valerie Plame als ehemalige CIA-Agentin auf die Realitätstreue der CIA-Büros im Film aufpassen: Wie sind die eingerichtet? Was hängt da so an der Wand? Am erstaunlichsten war für mich, daß die eher zarte Valerie Plame zu großer Härte fähig und tatsächlich die Jahrgangsbeste ihres CIA-Lehrgangs war.

SEAN PENN
Der am 17.8.1960 geborene Schauspieler ist für sein politisches und gesellschaftliches Engagement bekannt und scheute dabei auch den großen Auftritt in Venezuela und Argentinien bei Hugo Chavez und Cristina Kirchner nicht. Insofern paßt diese Rolle des eher humanitär als patriotisch gesinnten Regierungskritikers Joseph Wilson auch besonders gut zur Person des Sean Penn. Er hatte seine Mitwirkung von einem Gespräch mit den Wilsons abhängig gemacht, das ihn überzeugte.

JOSEPH WILSON
Ausgerechnet das Magazin "Der Spiegel", das ja nicht gerade der Ausbund der Wahrheitsliebe ist und gerne auch einmal eine Geschichte bewußt verfälscht, damit sie unterhaltsam genug für seine Leserschaft ist, hatte den Film wegen seiner Idealisierung der Figur des Joseph Wilson kritisiert. Der Spiegel schrieb: « Bush-Berater Rove soll Plame zum "Freiwild" erklärt haben. Wilson nannte er "aufgeblasen, egozentrisch, geltungsbedürftig". » Wie wichtig für den Spiegel doch die Kronzeugen aus der Bush-Administration sind. Ich hätte mich an der Stelle des Redakteurs eher folgendes gefragt: Wie hätte denn einer, der nicht auch ein bißchen das Rampenlicht und den Applaus des liberalen Amerika genießt, den Psychodruck der rechtgläubigen amerikanischen Mehrheit, die die Enttarnung der Regierungslüge als Verrat ansah, aushalten können?

FAZIT
Dem Film gebührt das Verdienst, die regierungsamtliche Konstruktion einer Scheinrealität und die Bestrafung der Bürger, die sie publik machten, thematisiert zu haben. Zugegeben: Viele fiktive Geschichten sind spannender, diese Verfilmung einer realen Begebenheit aber lehrreicher. Naomi Watts und Sean Penn simulieren auf großartige Weise eine Realität, in der ein Staat die Realität simulierte. Am Maßstab der Wirklichkeit sind die Fehler des filmischen Spiels jedenfalls winzig gegenüber denen des Schmierenstücks, das die US-Regierung im Jahre 2003 aufführte.
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am 5. August 2014
Dieser Film zeigt deutlich die traurige Wahrheit über eine durch moralisch verkommene und kriminelle Clique von Menschen denen durch die Naivität, Unwissenheit oder Borniertheit der Massen Macht verliehen wurde. Diese Menschen gibt es leider in allen Staaten dieser Erde und das Stimmvieh erkennt sie immer erst kurz vor der Schlachtung - oder gar nie.
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am 26. Juni 2015
Der Film ist ein Polit-Thriller, der ohne Action auskommt. Der Konflikt zwischen der Wahrheit und der übermächtigen amerikanischen Regierung als Gegner und willfährigen Medien ist großartig dargestellt, ohne jemals zu aufdringlich zu sein. Gute Schauspieler und nachvollziehbare Konflikte zwischen den Protagonisten und in ihrem Inneren machen den Film zu einem politischen und filmischen Meisterwerk.
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am 13. Juli 2014
Der Stoff ist nicht nur großartig verfilmt, sondern gibt auch einen realistischen Einblick in die kriminellen Machenschaften, mit der die Bush-Regierung den Irak-Krieg vorantrieb. Daß am Ende die echte Aussage der Valerie Wilson vor dem Untersuchungsausschuß gezeigt wird, ist ganz groß.
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am 12. Oktober 2015
Performances absolutely amazing, story equally amazing. A high-quality and intelligent film telling the back story of the run-up to the Iraq war. Shows what a dangerous choice it was to become a whistle-blower and tell the truth about anything to do with the plans put in place by the Project for the New American Century to be enabled by the events of September 11th. Check out what General Wesley Clark said about all the countries that were to be attacked after September 11th: "We're going to take out 7 countries in 5 years: Iraq, Syria, Lebanon, Libya, Somalia, Sudan & Iran.. " ([...]) And so it came to pass. Well, almost, because not everyone would play ball.
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am 3. Mai 2011
...habe ich dann Recht?" Der ehemalige Botschafter und Politikfachmann Joseph Wilson(Sean Penn) konfrontiert seine Frau Valerie Plame(Naomi Watts) aus gutem Grund mit dieser Frage. Es geht darum, ob Valerie sich vom Weißen Haus demontieren lassen will, oder aber ob sie aufsteht und sich wehrt. Eine Frage, deren Beantwortung schwerer als gedacht ist.

USA 2001. Nach dem Anschlag vom 9.September ermittelt die CIA auf Hochtouren. Vor allem in Afrika und dem Nahen Osten geht man allen Spuren des Terrors nach. Die CIA Agentin Valerie Plame ist eine absolute Spezialistin, wenn es darum geht Informationen aus hochbrisanten Aufgabenbereichen im Ausland zu ermitteln. Momentan besteht der Verdacht, dass der Niger uranhaltiges Erz an den Irak verkauft haben soll. In Zusammenhang mit einem anderen Deal, bei dem Aluminiumröhren in den Irak geliefert wurden, besteht der Verdacht, dass der Irak Atomwaffen produzieren will. Valerie Plame ermittelt auf Hochtouren. Ihr Mann, der Ex-Botschafter Wilson, wird vom CIA gebeten, Ermittlungen in Niger durchzuführen, da er dort längere Zeit tätig war. Als Wilson zurückkehrt, weiß er ganz sicher: Die Meldung, dass Niger an den Irak Uranerz geliefert hat, stimmt nicht. Gleichzeitig kommt auch Valeries Team zu dem Ergebnis, dass die Meldung mit den Aluminiumröhren eine "Ente" ist. Valerie erkennt anfänglich nicht, welche Brisanz ihre Ermittlungen haben. Erst als sich Beamte des Vizepräsidenten einschalten, erkennt sie, in welcher Richtung der Hase läuft. Aber da ist es schon zu spät. Joseph Wilson kommt in Schwierigkeiten und Valerie wird enttarnt. Ein Spießrutenlaufen sondergleichen beginnt...

Nach einer wahren Geschichte hat Doug Liman seinen -Fair Game- produziert. Aus heutiger Sicht ist es interessant, sich noch einmal die Geschehnisse um den Einsatz von US-Truppen im Irak anzusehen. Wie die Bush-Regierung seinerzeit ihr "eigenes Welt- und Feindbild" zu unserem gemacht hat, ist eine einzigartige Farce in der neuzeitlichen Politikgeschichte. Eine Farce, die unglaublich viele Menschenleben gekostet hat.

-Fair Game- ist außerordentlich gut besetzt. Sean Penn und Naomi Watts spielen sich die Bälle der Story absolut gekonnt zu. Mit Einblendungen von Originalaufnahmen verpasst Liman seinem Film den wichtigen, authentischen Touch. In den ersten 45 Minuten fällt es manchmal allerdings schwer, am roten Faden der Geschichte zu bleiben. In dieser Zeit verliert sich Liman auf mehreren Schauplätzen, und wer nicht genau aufpasst, kann hier den Anschluss verlieren. Zum Ende hin steigert sich -Fair Game- jedoch beträchtlich und endet genial.

Wie hat George W. Bush es damals(in der Zeit, in der -Fair Game- spielt) so schön gesagt: "Wir streben nach Frieden..." Im Rückblick auf die heutigen Erkenntnisse vor dem Einmarsch in den Irak, vor allem wenn man auf die möglichen Massenvernichtungsmittel schaut, waren das wohl nur hehre Worte, denen ganz andere Taten folgten. Diese Haltung von US-Regierung und Geheimdiensten hat Doug Liman sehr gut eingefangen.

Wer auf Politthriller mit Tiefgang und jeder Menge Lokalkolorit steht, dem kann ich -Fair Game- bedenkenlos empfehlen. Wer jedoch einen Actionthriller mit Starbesetzung erwartet, der könnte enttäuscht werden. Sie dürfen, und müssen, mal wieder selbst entscheiden, welche Art Filme sie lieber sehen. Mich persönlich hat -Fair Game- gut unterhalten und mir ganz nebenbei noch ein paar Ansichten und Erkenntnisse nahegbracht, die ich noch nicht kannte.
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am 2. Januar 2016
Es gibt einige - nicht so viele - Filme, die die Menschen (in unserer Hemisphäre) sich ansehen sollten - dieser Film gehört dazu. Er deckt nicht nur auf, was wir mittlerweile über die verlogene Argumentation im Zusammenhang mit dem Krieg der USA gegen den Irak wissen, er zeigt auch einige Elemente von den nicht "ganz so rechtsstaatlichen und demokratischen" Mechanismen der Macht. Für viele Menschen, die die historischen Zusammenhänge nicht ganz kennen, wird er vielleicht mehr Fragen als Erkenntnisse hervorrufen. Aber dies ist möglicherweise schon die wichtigste Leistung / Botschaft dieses Filmes: Zweifel äußern, nachfragen, für Recht und Demokratie einstehen - auch gegen Widerstände!
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am 26. Juli 2014
Geniale Verfilmung einer wahren Begebenheit. Erschütternd, authentisch, entlarvend, beunruhigend. Schauspielerisch überzeugend dargestellt, mit Original-Nachrichteneinspeisungen.
Selten finden solche Werke Gehör oder kommen zur Verfilmung. Ein Polit-Thriller, der jedem klar macht, wie es um die netten Freunde vom Westen bestellt ist. Erst recht, nach den vielen Enthüllungen derzeit von Snowden oder den Abhör- und Spionageaktivitäten auf die deutsche Regierung und deren Dienststellen.
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