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am 15. Februar 2011
Zu wenig Power, zu viele Balladen, keine fesselnden Texte...und ich trau es mich fast gar nicht zu sagen...zu Schlagermäßig.
Es tut mir wirklich sehr weh nur zwei Sterne zu vergeben, hör mir aber gerade das alte Zeug von Schandmaul an und es geht unendlich viel besser ins Ohr.
Schade, aber es kommen vielleicht wieder bessere Zeiten, aber so wie Schandmaul jetzt drauf ist, könnte man meinen sie suchen die breite Masse und der Wind treibt ihr Schiff in Richtung Popmusik.

Ich mag Schandmaul wirklich sehr gern, aber im Vergleich zu den anderen Alben hat sich dieses nur zwei Sterne verdient! Sie können es besser!
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am 6. Februar 2011
Die neue CD Traumtänzer unterscheidet sich von ihren Vorgängern. Wer erwartet, nur "Mitsinglieder" zu hören, irrt wahrlich. Die Texte sind viel emotionaler als früher. Aber auch für diejenigen, die gerne auf Popkonzerten mitsingen, ist genug Material vorhanden. Das beginnt beim "Traumtänzer", es folgen "Alchemist", "Auf hoher See", und besonders das "Hexeneinmaleins" eignet sich zum Mitsingen. Lieder zum Dahinschmelzen sind "die Rose", "Halt mich" und eines der schönsten ist "Mein Lied". Die Schandmaulmusik zeichnete sich schon immer durch die musikalische Interpretation von Balladen aus, auch hier gibt es zahlreiche Angebote: "Assassine". Ein Scharfrichter soll im Namen der Inquisition seine Geliebte töten und flieht dann mit ihr. Der Refrain: "Sie ist für mich die schönste Frau der Welt.." kann sich zum Ohrwurm entwickeln. Bei "Auf hoher See" handelt es sich um das Leben des berüchtigten Störtebecker und bei der "Schwur" hat offensichtlich die Thematik aus "Der Herr der Ringe" Pate gestanden. Insgesamt ist die CD eine der reifsten der Schandmäuler. Auch die Texte der Lieder sind von so starker Emotion und so aussagekräftig, dass man sie immer wieder anhören kann und auch in einem Gedichtband für Verliebte, Balladenfreaks oder für Ergründer der menschlichen Seele veröffentlichen könnte. Die Tiefsinnigkeit der Texte spürt man vielleicht erst nach mehrmaligem Hören. Ich war auf der Release-Party der Schandmäuler in München, aber da bekam ich diese zarte Hintergründigkeit der Lieder gar nicht so stark mit, weil meine Aufmerksamkeit mehr den Musikern galt. Ganz egal, ob ich die Musik als Hintergrundmusik höre oder mich für eine Stunde in andere Welten versetzen lassen möchte, mit dieser CD kommt jeder auf seine Kosten. Die Schandmäuler betonten auch in vielen Interviews, dass sie sich nicht nur auf die Mittelalterszene festlegen lassen wollen. So schöne Liebeslieder findet man ganz selten, wenn man an den Retortenquatsch denkt, der im Radio rauf und runter gespielt wird. Wer ist denn so lyrisch wie " Halt mich, bis die Nacht zu Ende geht, halt mich, bis kein Zweifel zwischen uns steht, und die Nacht berührt uns sacht, trägt uns fort auf leisen Schwingen " Diese CD ist für Schandmaulfans ein Muss und man wird viele Lieder dieser CD noch öfter hören, spätestens am 2. 4. 2011 in Münchens größter Rockhalle, im Zenith.
Ganz eingefleischte Freaks kaufen sich die "Extended Version", da können sie auf der dazugehörigen DVD noch die ganze Entstehungsgeschichte des "Traumtänzers" mitverfolgen.
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am 28. Januar 2011
So, die neue Platte von Schandmaul ist raus. Nach dem großen Jubiläum 2008 und der Schaffenspause sind die Erwartungen sicher nicht gering. Nach dreimal Hören kann ich sagen, dass die instrumentale Umsetzung wirklich toll ist, bei jedem Intro wartet man gespannt, was kommt, vieles ist auch sicher tanzbar. Auch Thomas Stimme wird immer besser (noch besser :-)). Mit den Texten kann ich mich allerdings schon seit längerer Zeit nicht mehr anfreunden, die Geschichten sind nicht abgeschlossen, bleiben wage, haben nur noch wenig mit richtigen Mythen oder Mittelalter zu tun. Bei manchen Reimen bekomme ich das Gruseln (Schatten, die sich "haschen"). Der Witz und die Ironie sind aus den Texten fast komplett verschwunden. Auch fehlt mir einfach ein Titel, in den ich mich spontan verliebe, den gab es sonst auf jedem Album.
"Traumtänzer" ist sicher kein schlechtes Album, aber auch kein besonders Hervorstechendes.
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am 5. August 2012
Zugegeben, ich war etwas skeptisch und angespannt, als ich das inzwischen siebte Studioalbum der Mittelalter-Folk-Rock-Band in den Händen hielt. Werden die Schandmäuler ihr musikalisches Niveau konstant halten, werden sie sich hiermit selbst übertreffen oder gehen die Münchner einen Schritt zurück? Vielleicht wurde mit 'Traumtänzer' auch ein Totalausfall produziert'
Das waren Fragen, die dringend eine Antwort benötigten. Folglich wurde es allerhöchste Zeit den Tonträger anzuhören. Dies tat ich natürlich nicht nur ein- zwei- oder dreimal. Nein, 'Traumtänzer' fordert Zeit, die man sich als Fan nun wohl oder übel nehmen muss. Ich habe es wirklich nicht bereut, mich intensiv mit dem neuen Material beschäftigt zu haben, denn nur so konnte ich Antworten auf die von mir selbst gestellten Fragen finden.

Nach unzähligen Hördurchgängen kann mein Fan-Herz allerdings nicht in voller Liebe schlagen, denn 'Traumtänzer' besitzt da doch so manches, das mich erheblich stört. Schon das Vorgängerwerk 'Anderswelt' konnte nicht meine vollständige Begeisterung empfangen, da sich die Band bereits dort an der Grenze zur Eintönigkeit bewegte. Sicherlich war 'Anderswelt' ebenfalls eine relativ gute CD, in meinem Player befanden sich dennoch eher Alben der früheren Jahre. Ich denke sowieso, dass man Veröffentlichungen á la 'Wahre Helden', 'Von Spitzbuben und anderen Halunken' und 'Narrenkönig' so oder so nicht mehr übertrumpfen kann. Und selbst wenn dies je noch der Fall sein sollte, schlägt 'Traumtänzer' keinesfalls in diese Kerbe. Denn hier sind an manchen Stellen genau die Fehler erkennbar, die einst auch 'Anderswelt' hinabzogen. Um es kurz und auch schmerzlos zu sagen: Es hapert hier ganz schon an Abwechslung. Teilweise auch auf musikalischer Ebene, viel mehr jedoch im textlichen Bereich. Auffallend ist gleich, dass der Tonträger viele, zu viele Balladen mit sich bringt. Mittelalter bzw. Folk ist ja schön und gut, doch wo bleibt der Rock? Natürlich muss man dazu sagen, dass Schandmaul balladentechnisch sehr gut überzeugen, mir wird's dann aber irgendwann auch zu viel. Die Lyrik kommt oftmals arg gezwungen daher. Eben nach dem Motto: 'Reim dich, oder ich fresse dich!' Hm, das war doch früher nicht so.

Aber ich möchte 'Traumtänzer' keinesfalls zerreißen, denn dafür ist er einfach zu gut. Trotz kleinen Mängeln bekommen die Zuhörer echte Ohrwürmer (Traumtänzer, Hexeneinmaleins, Der Alchemist',), und düstere Brecher (Schwur, Assassine',) vorgesetzt. An manchen Stellen fehlt vielleicht die Vielfältigkeit, dennoch reiht sich das Album problemlos in die Diskografie der Band ein, jedoch ohne daraus hervorzustechen.

Fazit: Mit 'Traumtänzer' liefern die Schandmäuler ein rundum gelungenes Album ab, das den vorherigen aber etwas hinterherhinkt. Es fällt teilweise zu balladesk und eintönig aus. Trotzdem ist es eine definitive Kaufempfehlung an jeden Fan und Musikliebhaber. Nichtkenner würde ich eher zu früheren Werken raten, da diese frischer, verträumter und noch viel, viel eingängiger ausfallen. 'Traumtänzer' kann nichtsdestotrotz die Szene und Ehre der Band aufrechterhalten.
Eine 4 Sterne-CD, wie sie im Buche steht.
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Ich mag auch heute noch die ersten Alben von Schandmaul, obwohl diese bereits ziemlich seicht waren. Live macht die Band auch Spaß, aber das neue Album geht mir eindeutig zu weit. Ich möchte es beinahe als "Mittelalter-Schlager" bezeichnen. Ganz große Poeten waren Schandmaul noch nie, aber auf "Traumtänzer" schämt man sich doch desöfteren fremd. Die Musik ist noch weichgespülter geworden, als "Rock" kann man kaum noch irgendwas bezeichnen. Der breiten Masse gefällt's, wie die Chartplatzierungen belegen. Klar, diese Musik kann man auch prima beim Bügeln hören, ohne dass sie stören würde. Wer also ein bisschen seichten Poprock mit Mittelalterflair möchte, soll mit "Traumtänzer" glücklich werden. Wer aber richtig kernigen Mittelalterrock hören will, soll beispielsweise besser zu den alten Werken von In Extremo greifen, die haben wenigstens Biss.
11 Kommentar18 von 24 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Januar 2011
Leider bleiben Schandmaul zum ersten mal in ihrer Karriere weit hinter ihren Möglichkeiten zurück und liefern ein halbgares, poppiges und belangloses Album ab. ( und ich hätte mir als langjähriger Fan niemals träumen lassen sowas mal zu schreiben ! )
Der Titeltrack geht noch munter nach vorne und lässt einen hoffen, doch dann geht es musikalisch und vor allem auch textlich stark bergab. Wirklich schlecht ist das Album nicht, aber zu fade und eintönig die Kompositionen, zu drucklos die Produktion und vor allem die langsamen Stücke lassen sich kaum voneinander unterscheiden.
Liebe Schandmäuler, das wirft Euch weit zurück ! Ihr könnt erwiesenermaßen mehr !!!
0Kommentar21 von 28 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Januar 2011
Hallo liebe Schandmäuler oder auch zukünftige Schandmäuler!
Wie ich diesem Jänner entgegengefiebert habe! Endlich bin ich seit Mittwoch (danke Amazon, für diese schnelle Lieferung) im Besitz der Extended Version, sprich im Besitz der DVD und der CD. Seit dem lief das neue Album hoch und runter. Die DVD und die CD sind technisch gesehen sehr gut verarbeitet. Sie befinden sich in einer Klappschachtel. Auf der ersten Seite befindet sich die CD und auf der letzten die DVD. In der Mitte befindet sich festinstalliert das Booklet mit den Songtexten, Bildern und Danksagungen; quasi wie ein Buch mit Einband. Wie gewohnt: alles in Farbe gehalten.
Da es ja nun zur Gängelung geworden ist, DVDs mit übergroßen Altersempfehlungen bzw. Beschränkungen zu versehen, hatte ich beim Kauf einen faden Beigeschmack... dieser ist völlig unbegründet gewesen. Der DVD liegt ein Aufkleber bei, der vom Motiv genau auf die verunstaltete Stelle der Altersbeschränkung passt. Ist dieser aufgeklebt, so sieht man das normale Cover des Traumtänzers. Wer im Besitz der (Limited Extended Edition der) "Sinnfonie" ist, weiß wovon ich spreche. Danke an Schandmaul!
Das Cover ist eventuell etwas gewöhnungsbedürftig. Ich persönlich empfinde das "Anderswelt"-Cover als sehr schön. Nun sind die Musiker selber in schwarz vor einem hellen Licht mit ihren zugehörigen Instrumenten abgebildet. Nach dem 10jährigen Jubiläum ist es wohl mal an der Zeit die "Protagonisten" auf ihrer Scheibe abzubilden. Irgendwie ist dies ein Zeichen für einen Beginn einer weiteren Dekade mit Schandmaul. Ich hoffe, dem ist so.
Die Reise in die Anderswelt war wunderschön. Beinahe 3 Jahre dauerte die Reise, bis Schandmaul uns jetzt abermals mitnimmt. Gekrönt wurde diese Reise mit super Konzerten und einer wahren "Sinnfonie".

Jetzt aber mal zu den neuen Liedern:

1. Traumtänzer
2. Der Alchemist
3. Auf hoher See
4. Hexeneinmaleins
5. Bis zum Morgengrauen
6. Die Rosen
7. Schwur
8. Pakt
9. Der Anker
10. Geas Traum
11. Assassine
12. Halt mich
13. Des Dichters Segen
14. Mein Lied

Meine Bezüge zu älteren Schandmaul-Liedern sind natürlich rein subjektiv. Ich bitte dies zu berücksichtigen.

Direkt mit dem ersten Lied "Traumtänzer" wird eines der schnelleren, rockigen Stücke gespielt. Es beginnt leiernd, langsam und kratzend mit der Qualität der Melodie des Vinyls. Keine Sorge eure CD ist nicht kaputt! Nach kurzer Zeit geht's dann richtig los... und das sehr schnell! Es ist ähnlich, jedoch fröhlicher anzuhören als "Hexeneinmaleins" (welches man sich schon vorher anhören konnte). Letzteres macht(e) einen guten Voreindruck auf das neue Album.
Wer jetzt besorgt ist, dass ruhige Lieder fehlen, der ist dem Narrenkönig auf den Leim gegangen. "Mein Lied" ist eine wunderbare Ballade. Genauso: "Die Rose". Sie erinnert mich stark an "Die Braut", wobei der Refrain etwas ruhiger ist. Mit "Der Anker" ist wohl mein Lieblingslied auf der neuen Scheibe aufgenommen worden. Eventuell wegen der Neuartigkeit, aber wohl eher, da es in persönlich, schwierigen Situationen Kraft geben kann.
"Bis zum Morgengrauen" erinnert mich ein wenig an die "Königin", ist jedoch nicht so düster und beklemmend. "Der Schwur" ist rockiger und härter. Für mich eine gute Mischung aus "Wolfsmensch" und "Zweite Seele".
Unsere Schandmäuler haben auch ein Lied für das neue Buch von Wolfgang Hohlbein geschrieben: "Geas Traum". Dieses Lied ist für mich eine musikalisch völlige neue Erfahrung, die mir Schandmaul bietet. Ein recht schnelles Lied, mit viel Interpretationscharakter, will jedoch in das Gesamtkonzept nicht ganz so gut passen. "Der Pakt" ist düster und sehr unruhig. Es erinnert sehr stark an ein (vielleicht ehemaliges) Instrumental mit Gesang. Klingt irgendwie komisch, aber anders kann ich es nicht beschreiben. "Der Assassine" ist musikalisch abwechslungsreicher als "Krieger", klingt jedoch ähnlich gut und erzählt spannend die Geschichte eines Meuchelmörders.
Eine Liebesballade wie "Halt mich" macht alles richtig. Wer "Willst du", "Dein Anblick" oder "Die goldene Kette" mag, wird auch diese mögen. "Der Alchimist" fängt an, wie das "Geisterschiff" in der Live-Version von "Sinnfonie": ruhig und bedächtig. Thomas singt davon, dass [dem Alchimisten] Geld allein kein Glück bringt und man [er] sich auf Anderes besinnen soll um glücklich zu sein. Ein wohl aktuelles Thema wird von Schandmaul wunderbar, leicht sozialkritisch, in ein Lied verarbeitet. "Auf hoher See" beginnt sehr fröhlich. Doch im Laufe des Lieds wird es ernster. Es geht um einen Menschen, der sich auf See einen Namen macht, jedoch der Plünderung anheim fällt.
"Des Dichters Segen" ist eine wunderbare Geschichte. Thomas baute ähnlich wie in "Drei Lieder" (übrigens eines meiner Lieblingslieder) Verse in das Lied mit ein, die die Protagonisten sprechen.

Fazit:

Schandmaul war, wie schon gesagt, 1 1/2 Jahre von den Bühnen verschwunden. Diese Pause tat insofern gut, da Schandmaul sich wirklich hingesetzt hat und ein wirklich gutes Album produziert hat. Die Songs vereinen bewährte Rock- und Folkmelodien, bei denen wie gewohnt Geschichten erzählt werden. Das ist genau das, was wir Fans wollen. Schandmaul ist echt und nicht verstellt. Auf dem Album ist für jeden was dabei: schnelles, ruhiges, düsteres, fröhliches!

Jedoch...

Was mir leider fehlt sind reine instrumentale Lieder. Lieder wie "Sturmnacht", "Käptn Koma" oder auch "Fiddelfolkpunk" vom letzten Album. Jedoch haben die Lieder des "Traumtänzers" viele instrumentale Einlagen, was die fehlenden Instrumentals im Grunde wett macht. Wer Ohrwürmer wie "Walpurgisnacht", "Leb" oder "Kein Weg zu weit" erwartet, wird wohl keine wirklichen finden. "Traumtänzer" und "Hexeneinmaleins" haben zwar das Zeug dazu; ob sie das auch werden, muss sich auch erst bei mir noch zeigen.
Doch warum nennen die sonst so kreativen Schandmäuler ein Lied "Bis zum Morgengrauen"? Das Lied ist schön und auch gut geworden, aber der Titel hat einen (kommerziellen und) unüberlegten Beigeschmack. Das nächste mal bitte anders!
Als letzten Kritikpunkt möchte ich ein "fehlendes" Konzept angeben. Die Lieder wirken leicht wie ein Sample. Während man bei den alten Alben meist einen roten Pfaden erkennen konnte, kann ich dies beim "Traumtänzer" nicht so gut.

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Nach 55:36 Minuten ist das Album leider durchgehört. Die Zeit ist Schandmaul-typisch. Meiner Meinung nach: nicht zu lang und nicht zu kurz.
Ich gebe dem Album 5 Sterne, obwohl es nicht das beste Album ist. Viele würden an dieser Stelle auf andere Alben verweisen. Dies tue ich bewusst nicht, da die ohnehin schon vorhandene Subjektivität nur bei diesem Album weilen soll ;-)

Ich hatte kurz mit dem Gedanken gespielt "nur" 4 gute Sterne zu vergeben. Da ich aber den Mut zur Weiterentwicklung mit einberechne (was sie auch wirklich sehr gut gemacht haben), entschied ich mich für die bessere Note. Das Album ist einfach wunderbar anzuhören. Schandmaul kopiert nichts, aber dennoch sind sie ihrem Stil weitestgehend treu geblieben. Sie spielen Altbewährtes und bringen Neues mit ein.
Dieses Album ist für Schandmaul-Fans ein Muss.
Für Neulinge kann ich dieses Album aber ebenfalls wärmsten empfehlen.

Ich freu mich auf die kommende Tournee. Ich hoffe man sieht sich in diversen Städten!
33 Kommentare23 von 31 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Januar 2011
Von Anfang an war ich sehr auf das neue Schandmaul-Album gespannt, wo es ja im Voraus hoch gelobt wurde. Nicht nur von der Band selbst, auch von Zeitschriften und in verschiedensten Reviews. Da die Band ein ganzes Jahr hatte, sich darauf vorzubereiten, und auch die bereits vor Wochen erschienene Single "Hexeneinmaleins" haben mich auch mit dem vielleicht besten Schandmaulalbum aller Zeiten rechnen lassen. Leider kommt das Album - zumindest an meine Erwartungen - nicht heran. Kaum ein Song bleibt so richtig im Ohr, von den wenigsten hab ich den Refrain im Kopf. Trotz wirklich gelungener Texte, das ich wirklich loben muss. Musikalisch herausstechend sind jedoch "Traumtänzer", "Assassine", "Auf hoher See" und die bereits erwähnte Single "Hexeneinmaleins". Sicher wird die Band die Songs live um einiges aufwärten könenn, aber der Albumkauf hat sich für mich nicht gelohnt.
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am 29. Januar 2011
( Eines Vorweg, Musik Rezensionen sind natürlich immer SUBjektiv )

Als alter Schandmaul Fan habe ich lange auf diese CD gewartet. Umso entäuschter bin ich nun nachdem diese ein paarmal durch den Player gelaufen ist.

Natürlich gibt es am Handwerk, sprich Gesang und Klang nichts auszusetzten, da herrscht gewohnte Perfektion.

Aber die Lieder sind von der kreativen Seite doch seeeeeeehr dürftig. Man meint alles schonmal gehört zu haben, kein Lied reist wirklich mit und die Texte sind auf diesem Album mehr als grausam.

Wo sind die tollen Ideen, Musikstücke, Tracks aus den alten Alben hin. Der Spion, Herren der Winde, Henkersmahlzeit, Der Schatz etc. das waren super Stücke mit guten Text und einer mitreisenden Melodie. Und nun plätschert das Album vor sich hin.

Schade, ich hoffe auf das nächste Album.
44 Kommentare14 von 19 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Januar 2011
Tja, nach der verdienten Auszeit der Band ist nun das neue Studioalbum draußen und hinterlässt leider einen sehr schalen Nachgeschmack.
Auf der Habenseite ist zunächst zu vermerken, dass die Umsetzung der Lieder eigentlich perfekt ist. Thomas Gesang ist fantastisch, die Instrumente werden von wahren Meistern gespielt. Daher ist es umso tragischer, dass das Grundwerk diesmal an sich sehr schwach ist. Nichts davon ist wirklich schlecht, allerdings hat mich nur ein einziges Lied wirklich mitgerissen.

Da sind zum einen die Texte, die gerne eine Geschichte erzählen würden, das auf dieser CD aber leider nicht schaffen. Besondere Ausfälle sind in dieser Hinsicht "Auf hoher See" oder "Hexeneinmaleins". Insbesondere bei letzterem Lied habe ich das Gefühl, dass es aus den Überresten anderer Lieder entstanden ist - zumal scheinbar einige Textzeilen direkt aus "Der Alchimist" gefallen sind.
Etwas peinlich ist für mich auch "Bis zum Morgengrauen" - fehlt nur noch das zweite s in Klammer und fertig ist der Lack. Hier schmerzt mich besonders der Vergleich zum genialen "Zweite Seele" auf dem Vorgänger; hier wurde die Thematik um Längen besser behandelt.
"Der Pakt" ist als Tanznummer sicher noch ganz nett, wirkt aber auch wie ein kreativer Überrest von "Der Spielmann".

Letztendlich fällt es mir sogar schwer, die Lieder auseinanderzuhalten - der Großteil klingt sehr ähnlich und die Texte versucht man eher zu überhören. Textlich kamen Schandmaul noch nie an die Poesie von Subway to Sally heran, aber auf diesem Album ist es tatsächlich oft schon peinlich, sich bemühte Reime oder verworrene Fragmente von Geschichten anzuhören. Es fehlt einfach der Funke, die Magie, die Anderswelt zu einem der besten Alben in diesem musikalischen Bereich gemacht hat. Die Magie von "Anderswelt", "Königin" oder "Stunde des Lichts" ist nicht auszumachen, der Groove von "Krieger" oder die textliche Brillianz von "Zweite Seele" sind auf diesem Album leider nicht zu finden.

Positiv aufgefallen sind mir in dieser kreativen Stagnation lediglich der Titelsong (der noch Lust auf mehr macht), "Der Anker" (wenn auch in gerignerem Maße) und der wunderschöne Refrain von "Mein Lied". Dieses Lied passt sehr schön in das Repertoire der Band, bewegt sich genau richtig an der Grenze zum Kitsch und profitiert von Thomas genialem Gesang. Es hat als einziger Titel des Albums wirklich das Potential, den Hörer auf eine kurze Reise aus der Realität mitzunhemen.

Schade also, für die wöchentliche Schandmauldosis müssen weiterhin Anderswelt oder die letzten beiden Dvds herhalten.
22 Kommentare19 von 26 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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