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4.0 von 5 Sternen Erschlagt den Himmelsdrachen!, 6. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Hauptargument des Weltklimarates IPCC lautet, dass CO2 ein schädliches Treibhausgas ist. Gewinner der Debatte um den Klimawandel ist also, wer dies entweder schlüssig beweist oder widerlegt. Die Autoren dieses Buches wollen diesen mythischen "Himmelsdrachen" erlegen.

Der Weltklimarat argumentiert wie folgt:

1. Treibhäuser heizen sich auf, weil die Glaskonstruktion zwar Licht hinein lässt, es aber nicht vollständig wieder entweichen kann. Die Atmosphäre der Erde wirkt ähnlich.
2. CO2 ist ein Treibhausgas.
3. Die Atmosphäre verstärkt die Wirkung von CO2. Es gibt eine Schwelle, ab der das Klima kippt.
4. Der Mensch erzeugt (besonders durch die Industrie) CO2 und ist deshalb am Klimawandel schuld.

Eine physikalisch korrekte Argumentation lautet jedoch:

1. Treibhäuser erwärmen sich, weil die warme Luft nicht entweichen kann. Die Atmosphäre wirkt nur sporadisch und lokal begrenzt als echtes Treibhaus (nämlich bei Inversions-Wetterlagen).
2. CO2 ist im Labor ein Treibhausgas; diese Ergebnisse lassen sich jedoch nicht auf die Physik der Erdatmosphäre übertragen und widersprechen den Eisbohrkernen (dort steigt erst die Temperatur und danach CO2-Konzentration). CO2 würde außerdem tags stärker kühlend wirken, als es nachts wärmte, sodass netto eine Abkühlung bewirkt würde.
3. Die Atmosphäre wirkt nicht als Verstärker und die Klimageschichte weist nicht auf eine Temperatur- oder CO2-Schwelle hin.
4. Das meiste CO2 ist natürlichen Ursprungs (u. a. gast bei höheren Temperaturen eben mehr aus den Ozeanen aus).

Man will uns erzählen, dass Sonnenstrahlen, Wolken, Treibhausgase usw. so miteinander wechselwirken, dass sich die Erde erwärmt. Diese angebliche Verstärkung beruht jedoch auf unphysikalischen Energieflüssen und einem Zuwachs an Energie, welcher den Gesetzen der Thermodynamik widerspricht. Ein solches Perpetuum mobile kann nicht existieren. Richtig ist vielmehr, dass die Atmosphäre (insbesondere der Wasserdampf) die Sonnenwärme fest hält. Dadurch wird es tags kälter als ohne Wolken und nachts ist es wärmer. Da Wüsten wolkenlos sind, sind dort auch die Temperaturschwankungen größer. Wie auf der Venus ist die Temperatur außerdem bei höherem Luftdruck höher. Die Atmosphäre ist somit kein Verstärker, sondern eher eine Klimaanlage.

ERGEBNIS: Es gibt keinen Treibhauseffekt, deshalb ist CO2 harmlos und deshalb gibt es auch keinen vom Menschen verursachten Klimawandel.

Im Moment kann man die Ursachen des Klimawandels übrigens auf zwei Hauptfaktoren eingrenzen:

(a) ein Drittel bis die Hälfte der Erwärmung geht auf den Wärmeinseleffekt zurück (die Verstädterung erwärmt die Umgebung der Wetterstationen)
(b) die Hälfte geht auf bekannte natürliche Ursachen zurück (Sonne / Ozeane) und weitere sind möglich (u. a. Unterwasservulkane sowie ggf. Einfluss der Planeten auf die Sonne und damit auf die Sonnenflecken)

***

Mir hat das Buch gut gefallen. Zunächst werden die physikalischen Grundlagen anschaulich erklärt. Danach werden die aktuellen Probleme der Klimaforschung diskutiert (Zielsetzung und Arbeitsweise des IPCC, angebliche oder echte Datenmanipulationen, Schließung der meisten Wetterstationen, Optimierung der gemessenen Temperaturdaten usw.). Daran schließt sich eine mathematische Diskussion der relevanten physikalischen Gesetze an. Zum Schluss gibt es einen Einblick in die rechtlichen Auswirkungen der Klimadiskussion (beispielsweise gibt es in Neuseeland aus juristischen Gründen keine offiziellen Temperaturdatenreihen mehr). Besonders hat mir der Vergleich mit dem imaginären Element Phlogiston gefallen, welches man sich früher als Voraussetzung für brennbare Stoffe dachte: Die Globale Erwärmung durch CO2 ist ebenfalls mythisch.

Den Punktabzug gibt es für einige Wiederholungen, auch wenn diese sich bei einem Buch mehrerer Autoren nicht immer vermeiden lassen.
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