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72 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht das Ende :-)
ACH JA, WAR DAS SCHÖN....

Die nun letzte Staffel der Tudors holt noch einmal richtig aus und läuft zur Höchstform auf. Ja, ich weiß, auch hier historisch nicht ganz korrekt, aber es ist eben eine TV-Show. Für Richtigkeit gibt es Doku-DVDs und Geschichtsbücher...

Henry und Charles sind nun sichtbar älter und...
Veröffentlicht am 16. Januar 2011 von Sir Steven

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu schnell erzählt
Um es vorweg zu nehmen: hier gibt es nur drei Sterne, weil ich ertens traurig über das Ende bin und darüber dass es hätte besser inszeniert werden können. Irgendwie denkt man dass die Serie zum Ende hin viel vom ursprünglichen Potenzial verliert. Das Ende kommt in Form eines Gemäldes und irgendwie vermisst man das Drama um das eigentliche...
Veröffentlicht am 27. Februar 2012 von Dany1283


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72 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht das Ende :-), 16. Januar 2011
ACH JA, WAR DAS SCHÖN....

Die nun letzte Staffel der Tudors holt noch einmal richtig aus und läuft zur Höchstform auf. Ja, ich weiß, auch hier historisch nicht ganz korrekt, aber es ist eben eine TV-Show. Für Richtigkeit gibt es Doku-DVDs und Geschichtsbücher...

Henry und Charles sind nun sichtbar älter und gereifter. Der König wird langsam müde und er merkt es auch. Deshalb muss er sich und der Welt noch einmal beweisen, dass er es kann und lässt unter allen Umständen das fast uneinnehmbare Boulogne dann doch einnehmen. Auch die quirlige Königin geht König Henry zunehmend auf den Nerv (wobei ich die von Anfang an EXTREM nervig fand). So kommt es, wie es kommen muss: Königin (grade mal 17 oder 18) findet den kecken Hofpagen vom König much more sexy... Böse Falle.. Wie das endet, ist dann aber geschichtlich doch korrekt... (und ließ mich bezüglich der nervigen Catherine Howard zum Aplaus vor dem Fernseher hinreißen).

Aber ich will hier gar nicht mehr zur Story schreiben, was andere ja schon genug getan haben. Ich finde aber, dass die 4. Staffel wieder absolut zu den Tudors geworden ist, wie ich es in den ersten beiden Staffeln so geliebt habe. Ränken, Zänken, Verrat, Liebe, Vertrauen, Folter, Hinrichtung, Zweifel... Alles drin.
Und zu schön anzusehen.

Jonathan Rhys Meyers gibt auch in dieser Staffel einen großartigen King Henry ab, er ist so ein extrem talentierter Schauspieler! Völlig glaubwürdig, wie er immer noch den selben Charakter spielt, der sich immer noch als der große Herrscher sieht, aber immer mehr gegen sein Alter, die nachlassende Kraft und gegen die Mächte, die schon die Zeit nch ihm abstecken, ankämpfen muss. Auch Henry Cavill als sein bester Freund steht ihm da in nichts nach. Oft lassen Schauspieler in den Sequeln lustlos nach, nicht hier! Man könnte meinen, alle Staffeln seien an einem Stück gedreht worden. Sarah Bolger als heranwachsende Queen (Bloody) Mary sticht immer mehr aus dem Geschehen heraus und sie wird völlig glaubhaft in dem weiteren Verlauf der Geschichte, in der sie die Macht inne haben wird und für den Glauben viele Menschen Opfern wird. Nach wie vor ist Joss Stone als Anna von Cleveland zwar viel zu hübsch, aber die Rolle wird von ihr so symphatisch gespielt, dass man gut verstehen kann, dass sich der König zum Verschnaufen zu ihr flüchtet. Simon Ward als machtbesessener Kardinal, der versucht, die Machtstrippen zu ziehen ist auch bestens besetzt. Er hat zwar lange nicht die Eleganz und Präsenz von Sam Neil als Thomas Wolsey, aber eben dieser war in der Geschichte selbst auch herausragend.

Absolute Gänsehaut habe ich bekommen, als zum Ende hin in Henrys Visionen Maria Doyle Kennedy als seine erste Frau Katharina und Nataly Dormer als Ann Boleyn noch einmal auftauchen. Und zwar nicht als alte eingespielte Szenen sondern die Visionen waren komplett neu gefilmt worden. Beide Exköniginnen forderten für ihre jeweilige Tochter das Recht auf die Macht ein. Das hat den Kreis der 4 Staffeln dann komplett geschlossen.

Und dann kommt noch ein super Trick:
Laoise Murray als junge, jetzt schon trotzige Elizabeth, kann man sich sehr gut als junge Cate Blanchet vorstellen.
Und denkt man nun an die beiden Kinofilme ELIZABETH und ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH, in denen Cate Blanchet Elizabeth Tudor spielt, dann wird schnell klar, dass die Tudors insgeheim weiter gehen :-) Und in der Tat fangen die Kinofilme genau da an, wo Staffel 4 aufhört.

Und "ganz zufälliger Weise" hat für die beiden Kinofilme kein anderer die Drehbücher geschrieben als Michael Hirst, der auch die Drehbücher für die Tudors geschrieben hat.... Und auch die Kinofilme wurden in alten Kathedralen mit extrem aufwändigen Kostümen gedreht. Ich habe es dann so gemacht, nach den Tudors 4 die beiden Kinofilme gesehen, und man hat GENAU das Gefühl, dass man im Prinzip die Tudors Staffel 5 guckt :-)

UNBEDINGT AUCH MACHEN!!!!
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139 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der krönende Abschluss!, 7. Dezember 2010
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Die 4. und zugleich letzte Staffel der Tudors läuft nach kleinen Schwächen in der 3. Staffel erneut zur gewohnten Form auf.
Warnung: Wer an den erotischen und gewalttätigen Szenen der ersten 3 Staffeln Anstoß genommen hat, sollte von der 4. die Finger lassen. Hier werden freizügige Liebesszenen und grausame Folter- und Hinrichtungsszenen gezeigt, bei denen nichts der Phantasie des Zuschauers überlassen wird.
Und wer die Geschichte der Tudors nicht kennt sollte hier aufhören zu lesen, denn es folgen einige Spoiler.

Zum Inhalt:
König Heinrich VIII heiratet am Tag der Hinrichtung von Sir Thomas Cromwell die junge Catherine Howard, eine Cousine seiner 2. Gemahlin Anne Boleyn. Sie ist zwischen 15 - 19 Jahre alt (das genaue Geburtsdatum ist unbekannt), der König war zu diesem Zeitpunkt um die 30 Jahre älter. Die blutjunge Königin ist kein Kind von Traurigkeit, sie hatte vor ihrer Heirat zumindest 2 Liebhaber. Aber Heinrich VIII ist in seine Braut bis über beide Ohren verliebt, er hat weder Zweifel an ihrer Unschuld noch ihrer Liebe zu ihm. Die junge Königin begeht den Fehler Joan Bulmer (eine Freundin aus der Vergangenheit) als Hofdame aufzunehmen und macht später noch Francis Dereham (ihren ehem. Liebhaber) zu ihrem Sekretär. Sowohl damit als mit ihrer heißblütigen Liaison mit Thomas Culpepper versetzt sie sich und anderen den Todesstoß.

Im Alter von 52 Jahren heiratet Henry VIII am 12. Juli 1543 seine 6. und letzte Frau die knapp 30jährige Catherine Parr. Kurz darauf zieht er gegen Frankreich in den Krieg und versucht die Stadt Boulogne einzunehmen. Seine Soldaten leiden in dem kräftezehrenden Krieg an Hunger und sterben reihenweise an *bloody flux* (der roten Rhur), während der König sich und seinen hohen Herrn in einem herrschaftlichen Zelt nahe der Kampfstätte von seinen Leibköchen die allerfeinsten Speisen auftischen lässt. Schließlich gelingt es Boulogne einzunehmen und der König tritt samt dezimiertem Heer die Heimreise an, wo er sich von seinen Untertanen feiern lässt.

Bishop Gardiner ist nach der Rückkehr seines Herrn nicht untätig, er lässt Glaubensabtrünnige foltern und hinrichten und versucht auch noch die Königin als Ketzerin bei Henry VIII anzuschwärzen, was ihm um ein Haar gelingt. Aber der König überlegt es sich in der letzten Sekunde anders, lässt seine Gemahlin am Leben und verbannt den ehrgeizigen und korrupten Bishop vom Hof. So gelingt es Königin Catherine Parr den sichtlich gealterten und körperlich zusehends verfallenden Heinrich VIII zu überleben, er stirbt Ende Januar 1547.

Für Heinrichs 6 Ehen gibt es den Abzählreim: Geschieden, Geköpft, Gestorben, Geschieden, Geköpft, Überlebt"

Die wichtigsten Schauspieler der 4. Staffel und deren Herkunftsland - in der Rolle als:
Jonathan Rhys Meyers (Irland) - "King Henry VIII"
Henry Cavill (Kanalinseln) - "Charles Brandon"
Sarah Bolger (Irland) - "Mary Tudor"
Anthony Brophy (Irland) - "Ambassador Bishop Chapuys"
Tamzin Merchant (England) - "Catherine Howard, die 5. Gemahlin"
Joely Richardson (England) - "Catherine Parr, die 6. Gemahlin"
Max Brown (England) - "Edward Seymour"
Simon Ward (England) - "Bishop Gardiner"
David O'Hara (Schottland) - "Henry Howard, Earl of Surrey"
Torrance Coombs (Kanada) - "Culpepper"
Joanne King (Irland) - "Lady Rochford"

Der amerik. TV-Sender SHOWTIME - auf dem die Serie als erstes zu sehen war - hat darauf verzichtet die Hauptrollen mit amerik. Darstellern besetzen zu lassen. Stattdessen hat man dem Schöpfer der Serie Michael Hirst bei der Auswahl freie Hand gelassen, er hat sich fast ausschl. für Schauspieler aus Irland und England entschieden. Dazu kann man den Verantwortlichen nur gratulieren!

Jonathan Rhys Myers (als Henry VIII) entspricht vom Aussehen her in keinster Weise dem Bild das man dank alten Gemälden von dem Monarchen hat, aber was seine Darstellung betrifft bleiben keine Wünsche offen. Er hat die unvorhersehbaren Launen und Zornausbrüche des unberechenbaren, seine Umgebung in Furcht und Schrecken versetzenden Tyrannen in beeindruckender Weise verkörpert. Ich habe irgendwo aufgeschnappt dass ursprünglich geplant war, ab der 3. Staffel die Rolle des Königs mit einem anderen Schauspieler zu besetzen, das wäre m.E. unverzeihlich gewesen. Natürlich ist es fragwürdig wenn ein blendend aussehender durchtrainierter 32jähriger einen sichtlich gealterten, häßlichen, übergewichtigen und kranken König verkörpern soll, aber sowohl JRM als auch sein Maskenbildner haben eine großartige Arbeit abgeliefert. Eine Neubesetzung hätte vermutlich weit mehr gestört - und wer hätte an die Rolle nach JRM schon übernehmen sollen?

Sarah Bolger hat mich in der Rolle der Mary Tudor (Tochter der verstoßenen 1. Gemahlin Königin Katharina von Aragon) ebenfalls sehr angesprochen. Sie spielt die Rolle der Prinzessin mit sehr viel Gefühl und großer Würde und lässt an dem Stolz und der Zielstrebigkeit der erzkatholischen späteren *Bloody Mary* keine Zweifel aufkommen. Um nur 2 Schauspieler hervorzuheben, viele andere hätten eine eingehende Würdigung ihrer Leistung ebenfalls verdient.

Vermutlich wird es Kritiker geben, die den Produzenten der Serie vorwerfen sich nicht exakt an die Geschichtsbücher gehalten zu haben. Denen sei empfohlen sich auf die einschlägige Literatur zu beschränken - bei der man allerdings auch nicht weiß ob alles ganz genauso vorgefallen ist, wie es da zu lesen steht. Denn eins dürfte spätestens jetzt klar sein, wer nicht so über den König berichtete wie es dem gefiel wurde schwer bestraft.
Dank der Serie steigt das Interesse an engl. Geschichte, es dürfte nicht wenige geben die sich nach dem Ansehen noch ausführlicher über Henry VIII und seine Nachkommen informieren.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung! Für all jene die die Staffeln 1 - 3 ihr eigen nennen ist die 4. ohnehin ein Muss.
Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider die letzte Staffel!, 13. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Tudors - Die komplette vierte Season [Blu-ray] (Blu-ray)
Staffel 4 ist die geniale Fortsetzung der Tudor's Geschichte unter Heinrich dem VIII.
Spitzen Schauspieler und sich über alles erhebene Kostüme und Requisiten erwecken wiedereinmal die Geschichte zum Leben.
Diesmal jedoch wesentlich eindringlicher und blutiger, so dass ich sagen kann, "Gott sei dank leben wir in dieser Zeit und in diesem Land"!

Meine Frau und ich haben uns diese Staffel an drei Abenden nacheinander angesehen. Das hatten wir eigentlich überhaupt nicht vorgehabt, aber Folge für Folge schlug uns immer mehr in ihren Bann und wir konnten nicht anders.

Bild und Ton lassen auch diesmal eigentlich keine Wünsche offen, auch wenn das Bild nicht zwingend Referenz ist.

Fazit: Schade, dass die Tudors mit dieser Folge ihr Ende gefunden haben. Ich hätte mir gewünscht, dass bis zum Ende des "Goldenen Zeitalters" weiter erzählt würde!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschieden, geköpft, überlebt, 9. Januar 2011
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Geschieden (1. Staffel), geköpft (2. Staffel), gestorben (3. Staffel). Geschieden, geköpft, überlebt.
Hier nun die vierte Staffel der Tudors, laut Kinderreim befinden wir und bei 'Geschieden, geköpft, überlebt.' Historisch gesehen werden nun also die letzten 3 Frauen abgehandelt: Heinrich heiratete auf Betreiben Cromwells erneut, diesmal Anna von Kleve und lässt sich bald darauf wieder von ihr scheiden und heiratet Annas Hofdame Catherine Howard. Anna von Kleve setzt sich zufrieden zur Ruhe (die ist diejenige die Heinrich am längsten überlebt). Catherine Howard jedoch ist alles andere als treu, sie beginnt diverse Affären, die sie und den Kammerdiener Thomas Culpeper das Leben kosten. Heinrich heiratet erneut und diesmal zum letzten Mal. Die verwitwete Catherine Parr heiratet Heinrich nur widerwillig, denn sie liebt Thomas Seymour, kann sich dem König jedoch nicht widersetzen. Sie sieht ihren Trost darin, durch ihre Ehe mit dem König der Reformation helfen zu können, da kommt es ihr entgegen, dass Heinrich Krieg in Frankreich führt und ihr freie Hand gelassen wird bei der Führung der Staatsgeschäfte. Aber Mary entpuppt sich bald als eine Feindin, mit der man rechnen muss.

Soweit die Fakten, die Geschichte sind. Jedoch ist die filmische Umsetzung nicht unbedingt historisch korrekt, denn ganz ehrlich, die Zuschauer wollen lieber einen sexy Jonathan Rhys Meyers sehen als einen alten, fetten Mann, der sich an junge, hübsche Frauen ranmacht. Überhaupt will man ja auch nicht sehen wie schmutzig es damals wirklich war, und wie hässlich die Menschen in Wirklichkeit waren, mit ihren schlechten Zähnen und die Pockennarben. Dementsprechend klischeehaft sind viele der Rollen auch gespielt und besetzt. Viele haben keinerlei Ähnlichkeit zu ihren historischen Vorbildern, so soll Anna von Kleve ausgesprochen hässlich gewesen sein und das der Scheidungsgrund. Catherine Parr war dunkelhaarig und nicht blond ebenso wie Catherina Howard, die in der Serie deutlich attraktiver und jünger ist als sie es tatsächlich war. Mir kommt Catherine Parr Beziehung zu Thomas Seymour zu kurz, ich hätte es mit der Ehe der beiden enden lassen. Auch Heinrichs langsames Dahinsiechen an Diabetes und diversen anderen Krankheiten, die Catherine Parr wohl eher zu seiner Krankenschwester denn Ehefrau gemacht haben dürften, wird gefällig ausgeblendet.

Die vierte Staffel der Tudors enttäuscht den Zuschauer nicht. Wieder einmal gibt es Geschichte in Hochglanzbildern mit tollen Kostümen und schönen Gesichtern und Körpern gewürzt mit einer großzügigen Priese Sex und nackter Haut, dennoch hält sich dies in der vierten Staffel eher in Grenzen, besonders gegen Schluss. Es wird in dieser Staffel mehr wert auf politische Verwicklungen gelegt, es gibt Schlachten, Blut und Tod und gegen Ende einen melancholischen Rückblick auf die ersten drei Staffeln.

Wer meint mit dieser Serie seine Geschichtskenntnisse aufbessern zu können, der trügt. Ganz im Gegenteil, kennt man die Geschichte nicht, dürfte es teils schwer fallen den Überblick über die verschiedenen Höflinge und die Intrigen zu behalten, denn daran mangelt es nicht. Kennt man diese Epoche der Englischen Geschichte jedoch gut, kann man auch problemlos in der vierten Staffel einsteigen und die letzten Jahre der Herrschaft von Heinrich VIII genießen.

Fazit: Geschichte in Hochglanzbildern. Sex und Crime am englischen Hofe, besser als jede moderne Soap. Was will man mehr? Klar weiß man wie es ausgeht, das steht schließlich in den Geschichtsbüchern, gute Unterhaltung ist es allemal.
Schade dass es keine 5. Staffel: Bloody Mary und 6. -9. Staffel Elisabeth gibt, denn die beiden waren genauso faszinierend wie ihr Vater.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als Staffel 3, schlechter als 2 und 1, 8. Januar 2011
Meine Sorge, die Serie geht den Bach herunter konnte durch diese 4. Staffel wieder beruhigt werden.
Sie ist im Ganzen gesehen wirklich gut geworden, doch eben nicht sehr gut wie die ersten beiden Staffeln. Warum?
JRM als Henry spielt intensiv und gut, aus dem Geschichtsklischee (Frauenverächter und Tobsuchtsherrscher) der 3. Staffel wurde wieder eine komplexe Person mit einigen altersgeborenen Stärken (Durchschaut das Intrigenspiel um ihn herum, kann mit dem Volk umgehen, versteht seine Töchter beser) und vielen Schwächen (Mordet fröhlich weiter, eitel,diplomatischer Versager,jähzornig,kurz vorm religösen Größenwahn,quält und demütigt Frauen bis zum Exzess, etc.). Leider wirkt er aber gegen Ende eher kitschig, da man ihm einige sehr abstruse Abschiedsszenen a la Gladiator aufdrückt und JRM nicht gut genug ist, um mit 32 einen 50jährigen überzeugend darzustellen.
Sarah Bolger als Henrys Tochter Mary gibt hier m.E. die beste Schauspielleistung, ihr Charakter ist sehr schwer glaubwürdig rüberzubringen, da sie sowohl unter ihrem Vater leidet, ihn aber im Alter trotzdem besser verstehen und auch schätzen lernt. Ebenfalls lässt Sarah Bolger die charakterliche Ähnlichkeit Marys mit ihrer Mutter, Katarina von Aragon ebenso geschickt wie diffizil hindurchschimmern und hebt sich mit ihrem wachsenden politischen Einfluss elegant vom Klischee der Bloody Mary ab. Das ist echte Schauspielkunst!
Eine große Enttäuschung hingegen ist Brandon, der in der 3ten Staffel die größte Hoffnung war und hier nach einer guten Militärepisode plötzlich blass und demütig erscheint und von der mächtigen grauen Eminenz bei Hofe zu Henrys Pudel herabsteigt. Bei diesem Drehbuchzwang hatte der Schauspieler H. Cavill wenig Chancen. Schade, wie man diesen faszinierenden Charakter schlecht geschrieben hat.
Cathrin Parr ist wiederum richtig überzeugend dargestellt, sie ist ebenso mutig wie ängstlich, hat starke Szenen und überzeugt darin, ein echter Lichtblick! Die anderen Charaktere sind nur Nebenfiguren und die Schauspieler können ihnen lediglich die üblichen Abziehbilder entlocken (der fanatische Bischoff, der dummdreiste Botschafer, die intrigante Hofdame, der arrogante Adlige, die jungfäuliche Prinzessin, etc. etc.) Nichts ist zu spüren vom Feuer des Kardinals Wolsey, der Komplexität eines Thomas Moore oder eines Cromwell aus den ersten beiden Staffeln, lediglich ein regelmäßiges Gähnen über den xten Prozss und das yte Schafott zeigt uns, dass die Serie keine weitere Staffel geschafft hätte. Ein kleiner Lichtblick ist der spanische Botschafter Chapuys zu Beginn der Staffel, der wirklich Mitleid und Verständnis für Mary überzeugend rüberbringt.
Fazit:
Insgesamt also doch noch ein würdiger Abschluss einer Serie mit vielen Höhepunkten, die aber ihre Schwächen zum Schluss auch nicht mehr verbergen kann. Wer sich als Fan der ersten Staffeln versteht, bekommt hier meine volle Kaufempfehlung, wer neu einsteigt dem würde ich auf jeden Fall die ersten beiden fulminanten Staffeln empfehlen. Wer sich für historische Authentizität interessiert wird sich eher ärgern, da der interpretierte Henry mit dem historischen Henry nur noch wenig zu tun hat. Damit hier nicht ein übermäßig negativer Eindruck ensteht: Ausstattung und Kostüme sind mal wieder über jeden Zweifel erhaben, hier wird mit Special Effects nicht gegeizt, die Eroberung von Boulogne und alle Szenen am Hof sind optisch ein Genuss.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tudors, 3. Juni 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tudors - Die komplette vierte Season [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich habe schon die ersten 3 Staffeln der Serie "Die Tudors" gesehen und war nun auf die 4. gespannt. Und ich bin absolut nicht enttäuscht worden. Ich bin an der englischen Geschichte sehr interessiert, und diese Serie hält sich auch an Tatsachen. Sie ist für mich die beste Serie, die ich über englische Geschichte je gesehen hab und kann sie deshalb nur empfehlen. Einfach sehenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vier Staffeln auf Blu-ray mit Anfang, Mitte und Ende!!!, 13. August 2012
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tudors - Die komplette vierte Season [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Tudors liegen in Deutschland doch tatsächlich in allen vier Staffeln komplett auf Blu-ray vor! Die Serie wurde nicht abgesetzt oder sonstiges. Nach Staffel 4 ist Schluss. Es gibt also tatsächlich mal eine Serie die von Anfang bis Ende hier erhältlich ist!
Mit 8.1. finde ich sie bei imdb unterbewertet. Die Ausstattung ist gigantisch, die Bildqualität perfekt, der Sound gut abgemischt (aber vermutlich 4% langsamer, als bei den DVDs, die ja mit 25 Bildern 4% schneller laufen als BDs mit 24 Bildern). Einige Rezensenten schreiben dann, dass alle in Zeitlupe reden würden, naja, also ich finde die Stimmen der älteren Protagonisten, die klingen wirklich etwas langsamer, ansonsten kann man da kaum was hören.
Vor allen Dingen das Ende ist gelungen und nicht so eine grandiose Enttäuschung, wie ich sie von so vielen Serien kenne. Wer das Ende von den Sopranos oder Lost nicht mochte, der wird hier eine Chance haben zufriedengestellt zu werden. Serien mit einem roten Faden und einem konkreten Ende sind leider sehr rar.
Die Tudors halten ein strammes Niveau, die beste Serie der Welt ist es nicht, aber wenn man das Komplettpaket betrachtet schon ein Highlight.
Was hat man denn auch sonst von den Tudors? Hier mal ein Film wie "Die Schwester der Königin" da mal eine Hommage, aber hier wird wirklich mal die gesamte Geschichte ausgereizt. Wie so oft, läuft dieses Format der Serie dem Kino hier den Rang ab. Man taucht viel tiefer in die Welt der Figuren und die Seelen der Charaktere ein. Wenn jemand stirbt, dann kennt man ihn seit unzähligen Stunden und hat viel mehr mit ihm durchgemacht. Das Kino kommt an diese Opulenz nicht mehr heran und ist geradezu chancenlos, es sei denn man hat zumindest die Chance drei Batmanfilme zu machen, aber selbst da wurde Katie Holmes durch Maggie Gyllenhall ersetzt. Undenkbar, wenn soetwas hier passiert wäre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu schnell erzählt, 27. Februar 2012
Um es vorweg zu nehmen: hier gibt es nur drei Sterne, weil ich ertens traurig über das Ende bin und darüber dass es hätte besser inszeniert werden können. Irgendwie denkt man dass die Serie zum Ende hin viel vom ursprünglichen Potenzial verliert. Das Ende kommt in Form eines Gemäldes und irgendwie vermisst man das Drama um das eigentliche Sterben des grossen König Heinrich. Die restlichen weiblichen Darstellerinnen kommen nicht mal im Ansatz an die der vorherigen Staffeln ran, aber es gibt ja erfreulicherweise mit fast allen die ihren Kopf (und Herz) verloren haben ein kurzes wiedersehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen überraschend gut, 26. April 2011
Von 
Hier ist sie nun, die vierte und letzte Staffel der Tudors.
Nachdem die dritte Staffel eher enttäuschend und zum Teil sogar langweilig war, war ich von dieser Staffel wirklich positiv überrascht. Sie fährt im gleichen Stil fort, wie die ersten beiden Staffeln, und ist einfach mitreissend und abwechsellungsreich.
Was mich besonders gefreut hat ist, dass diese Staffel in einigen Episoden sehr emotional ist, wo ich Gänsehaut bekam, und mir die eine oder andere Träne wegdrücken mußte. Wo Henry mal wirkliche Emotionen gegenüber seiner Familie und seinen Freunden zeigte, aber auch zwischen den einzelnen Charakteren selber.
Enttäuscht war ich darüber, dass in meinen Augen zu viel Gewicht in die Affäre zwischen Catharine Howards und Mr. Cullpepper gelegt wurde - sicher, junge Liebe ist immer stürmisch, und Untreue ist oftmals der Preis, den man für so junge Dinger zahlt, da sie sich erst die Hörner abstoßen müssen... jedoch hätte man in dieser Staffel weniger Gewicht auf die Liebschaften und mehr Gewicht auf die Politik am Hofe legen können - bis auf den späteren Kriegszug nach Boulogne und den inneren Zwist der drei Glaubensrichtungen, kamen diese nämlich viel zu kurz in dieser Staffel.

Alles muß einmal ein Ende haben... aber in den letzten beiden Folgen hat man massiv den Eindruck, dass es jetzt zu Ende gehen muß. Viele Jahre HenryŽs wurden übersprungen, vieles politisches ausgelassen... trozdem ist die letzte Folge eine der schönsten der ganzen Serie.
Das Bonusmaterial...: man erfährt nochmals einiges aus der Geschichte der Tudors - ich hätte mir allerdings noch mehr Material zum Making ofDie Tudors - Die komplette vierte Season [3 DVDs] gewünscht, sowie auch eine eigene Sicht der einzelnen Schauspieler zu der Serie.
Wegen diesem Ausbleiben, und wegen der nur schwachen politischen Darstellung der Zeitabschnitte und dessen abgehackter Verlauf, ziehe ich einen Stern ab - alles in Allem aber - eine durchaus sehenswerte, lehrreiche, mitreissende Serie und letzte vierte Staffel, mit tollen Schauspielern, tollen Kulissen und Kostümen
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jonathan Rhys-Meyers!! ist einfach ein phänomenaler Schauspieler, 7. Januar 2011
Von 
Brasier "pappageno" (BERLIN) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Es gibt nur - eine- Seriengestaltung für die genaue Darstellung dieser Historischen Figur Heinrichs des Achten die durch ihre enge mit der echten Geschichte als Referenz anzusehen ist.

Diese von der BBC in den Achtzigern - hervorragende - Serie lief auch in Deutschland ist aber derzeit nicht auf Deutsch verlegt.
.................................................

Nun zu : Die Tudors

Die Tudors Produzenten dieser Neuen, Letzten, historisierenden nur bedingt den Fluss der Geschichte folgenden Serie, wollten eine gelungene Paraphrase, haben bei diesen Schlussfolgen nochmals eins draufgegeben. Die lange Regentenzeit dieses der Schizophrenie zuneigendem Herrschers nimmt sein logisches Ende. Ihr Projekt ist nicht gescheitert !

Die Blutige Art der Machausübung die zur der Zeit in - allen - Herscherkasten Europas die quintessenz von Machtausübung bedeutete muss gezeigt werden - sonst versteht mann die Dynastischen Wettkämpfe nicht.

Jeder belauert jeden. Alle mögen das gleiche - zur Macht. Das wollen die Klans der Adligen, das will die Kirche.

Zurecht ist dieses üppige Ausstattungsepos am Ende seines Zyklus nicht abgestürzt, konnte es nicht.

Waren die schon ersten Folgen spannend, schon damals mit hohem Bildlichem Anspruch, wobei auch die Sprache, der Stil immer gepflegt wurde. Machtausübung spürbar auf allen Ebenen in eleganten Worten.

Sonst hätte die Serie nicht den Erfolg gehabt. Das Produkt imponierte. Je mehr die Serie voran ging verbesserte sich ihr Anspruchsvolle Aussage, Fotografie, Ausstattung vom Feinsten.

Der Zuschauer war so in die Renaissance Zeit angekommen. Nur so kann mann es machen - sonst folgt der Absturz. (In diesem Falle sehe mann mal wie man es nicht macht, oder besser gesagt nicht machen sollte : Henri 4 (2 Discs)

Auch ist das Zwischenspiel der Protagonisten die von Anfang an dabei waren (und logischerweise mussten sie dass) feiner geworden.Der Kenner der Serie findet sie alle wieder, gealtert, glaubhaft in ihrem Werdegang.

Die Darstellungskraft von Jonathan Rhys-Meyers ist als phänomenal anzusehen , besonders wenn mann ihn zwischendurch völlig andere Rollengestaltungen sehen konnte. Zum Beispiel : From Paris with Love

Sein Spiel am ende des Epos ist anrührend. Das liegt auch an den Autoren und dem Regisseur.

Ein gelungener Abschluss - Kein Absturz
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Die Tudors - Die komplette vierte Season [Blu-ray]
Die Tudors - Die komplette vierte Season [Blu-ray] von Jeremy Podeswa (Blu-ray - 2011)
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