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am 22. April 2009
Ich hab nichts gegen moderne Inszenierungen, aber wenn man so ein Schauerstück wie Macbeth auf die Bühne stellt, sollte man vermeiden, durch irgendwelche Albernheiten (ich meine die Hexen und ihre "Beschäftigungen") die Wucht des Stückes abzuschwächen. Es ist schade, dass die Hexenszenen durch das Lackieren von Nägeln, Kaffeetrinken, mit Hula-Hop-Reifen spielen und anderen Blödsinn ihre ganze Unheimlichkeit verliert. Es ist auch deshalb schade, weil hier Pountny ein sehr gutes Konzept hatte: er hat die psychologische Seite herausgearbeitet. Und die Hexen hätten in diesem Konzept eine große Rolle spielen können, hätten sie wirkliche Hexen sein können, da ihnen Macbeth bedingungslos glaubt. Musikalisch und darstellerisch ist diese Inszenierung Wahnsinn.
Thomas Hampson spielt den Macbeth als den seiner machtbesessenen Frau hörigen Mann, der für ihre Liebe mordet. Glaubwürdig stellt er sein Flehen um ihre Liebe, um Erfüllung dar, welche er nur erhält, wenn er sich ihren Wünschen unterordnet. Und er wird sehr oft von ihr zurückgewiesen. Und er singt und spielt ihn nicht nur als machthungrige Bestie, sondern er zeigt auch seine innere Zerrissenheit, seine Ängste.
Paoletta Maroccu stellt die machthungrige Lady Macbeth, welcher ihr Mann völlig gleichgültig ist, überzeugend dar. Für sie ist er nur das Instrument,mit welchem sie an die Macht kommen will. Deutlich zeigt sie, wie sie ihre Macht über ihn ausübt, wie sie ihn mit ihrem Hohn erniedrigt und ihn auch körperlich zurückstößt, wenn er sich ihr nähern will. Sie beherrscht ihn und bringt ihn dazu, immer neue Morde zu begehen.
Erschütternd Hampsons Darstellung der Reue nach dem Mord an Dancun, seine Angst, sein Entsetzen, als er als einziger den Geist des ermordeten Banqo sieht. Die emotionalste Szene der Oper ist die im ersten Akt, als der ermordete König gefunden und auf die Bühne getragen wird. Erschütternd Thomas Hampsons Darstellung, als sein Macbeth den toten König in die Arme gelegt bekommt, sich der Tote im zuneigt und er unter dieser Last und der Last seines Verbrechens in die Kniee sinkt. Diese Reue verschwindet unter dem Einfluss seiner Frau sehr schnell und er ist sehr schnell dabei, als sie ihn auf die Ermordung Banqos einschwört.
Berührend ist seine Arie "Pietà, Rispetto, Amore...". In der zweiten Hexenszene, in welcher Macbeth die Nachkommen Banqos als Könige sieht, gibt sich Hampson völlig aus.
Bis auf die beiden Hexenszenen und eine grüne Reiseschreibmaschine (nur der Regisseur weiss, wozu sie auf der Bühne ist) ist es eine moderne, aber klare Inszenierung, die das Werk unangetastet lässt. Nur das schottisch-schaurige ist leider verloren gegangen. Die Inszenierung ist straff und spannend und die Rollen sind top besetzt.
Da die Dramatik durch die Musik Verdis verstärkt wird, ziehe ich die Oper dem Stück vor. Und besser kann man Mabeth nicht darstellen, als es Thomas Hampson schafft. Bravo!
Eine sehr empfehlenswerte Aufführung!
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am 31. Juli 2011
Wenn man so ein Schauerstück wie Macbeth auf die Bühne stellt, sollte man vermeiden, durch irgendwelche Albernheiten (ich meine die Hexen und ihre "Beschäftigungen") die Wucht des Stückes abzuschwächen. Es ist schade, dass die Hexenszenen durch das Lackieren von Nägeln, Kaffeetrinken, mit Hula-Hop-Reifen spielen und anderen Blödsinn ihre ganze Unheimlichkeit verliert. Es ist auch deshalb schade, weil hier Pountny ein sehr gutes Konzept hatte: er hat die psychologische Seite herausgearbeitet. Und die Hexen hätten in diesem Konzept eine große Rolle spielen können, hätten sie wirkliche Hexen sein können, da ihnen Macbeth bedingungslos glaubt. Musikalisch und darstellerisch ist diese Inszenierung Wahnsinn.
Thomas Hampson spielt den Macbeth als den seiner machtbesessenen Frau hörigen Mann, der für ihre Liebe mordet. Glaubwürdig stellt er sein Flehen um ihre Liebe, um Erfüllung dar, welche er nur erhält, wenn er sich ihren Wünschen unterordnet. Und er wird sehr oft von ihr zurückgewiesen. Und er singt und spielt ihn nicht nur als machthungrige Bestie, sondern er zeigt auch seine innere Zerrissenheit, seine Ängste.
Paoletta Maroccu stellt die machthungrige Lady Macbeth, welcher ihr Mann völlig gleichgültig ist, überzeugend dar. Für sie ist er nur das Instrument,mit welchem sie an die Macht kommen will. Deutlich zeigt sie, wie sie ihre Macht über ihn ausübt, wie sie ihn mit ihrem Hohn erniedrigt und ihn auch körperlich zurückstößt, wenn er sich ihr nähern will. Sie beherrscht ihn und bringt ihn dazu, immer neue Morde zu begehen.
Erschütternd Hampsons Darstellung der Reue nach dem Mord an Dancun, seine Angst, sein Entsetzen, als er als einziger den Geist des ermordeten Banqo sieht. Die emotionalste Szene der Oper ist die im ersten Akt, als der ermordete König gefunden und auf die Bühne getragen wird. Erschütternd Thomas Hampsons Darstellung, als sein Macbeth den toten König in die Arme gelegt bekommt, sich der Tote im zuneigt und er unter dieser Last und der Last seines Verbrechens in die Kniee sinkt. Diese Reue verschwindet unter dem Einfluss seiner Frau sehr schnell und er ist sehr schnell dabei, als sie ihn auf die Ermordung Banqos einschwört.
Berührend ist seine Arie "Pietà, Rispetto, Amore...". In der zweiten Hexenszene, in welcher Macbeth die Nachkommen Banqos als Könige sieht, gibt sich Hampson völlig aus.
Bis auf die beiden Hexenszenen und eine grüne Reiseschreibmaschine (nur der Regisseur weiss, wozu sie auf der Bühne ist) ist es eine moderne, aber klare Inszenierung, die das Werk unangetastet lässt. Nur das schottisch-schaurige ist leider verloren gegangen. Die Inszenierung ist straff und spannend und die Rollen sind top besetzt.
Da die Dramatik durch die Musik Verdis verstärkt wird, ziehe ich die Oper dem Stück vor. Und besser kann man Mabeth nicht darstellen, als es Thomas Hampson schafft. Bravo!
Eine sehr empfehlenswerte Aufführung!
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am 29. Mai 2015
Verdis wunderbare Oper ist hinreichend bekannt, aber es ist eine interessante Inszenierung mit wundervollen Sängern, besonders Thomas Hampson sticht hervor. Also nicht nur live, sondern auch zuhause zu genießen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Januar 2011
Verdi,Giuseppe 1813 - 1901
MACBETH

Oper 'Live' Produktion 2001 , Zürich,Opernhaus
Orchester der Züricher Oper
Dir. Franz Welser Möst
Reg. David Poutnev
Bühne Stefanos Lazaridis
Kostüme Marie-Jeanne Lecca
139 Min.

Macbeth - Thomas Hampson
Banquo - Roberto Scandiuzzi
Lady Macbeth - Paoletta Marrocu
Kammerfrau der Lady - Liuba Chruchova
Macduff - Luis Lima
Malcolm - Miroslav Christoff

Ich schrieb nach der TV Sendung 2003:

David Poutnev modische Regietheater Inszenierung funktioniert dank des Absolutem Spielwillen aller Beteiligten.
für mich eine seltene Ausnahme.....Ich Freue mich darüber

Daher geht der Deal auf bei dieser spannenden Produktion... Ich bin voll in die Inszenierung eingetaucht.

Es liegt wohl eben an der guten Bildregie und die Sängerriege hat auch teil daran.

Hampson ist wohl an den Grenzen seiner Möglichkeiten angelangt - aber - sein Macbeth überzeugt sehr.

Die Lady von Paoletta Maroccu ist mehr als Rollengerecht..Stimmlich auch Verdis Vorgaben folgend.

Franz Welser Möst überzeugt mit geschmeidigem fiebrigem Dirigat. (andere Überaschung für mich)

Diese Produktion war 2002 auch in Turin zu sehen.

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Wiederauflage mit mehrsprachigen zuschaltbaren Untertitel
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am 28. Januar 2007
dass ewiggestrige mühe mit dieser produktion haben, kann man ja nachvollziehen. wenn man lieber hat, dass sänger nur unmotiviert an der rampe stehen und hilflos mit den armen rudern, wird man pountneys arbeit nicht schätzen. wer sich aber mit ihm auseinandersetzt, kommt unmöglich auf die idee, dass er die oper hassen könnte...

und wer modernes, dabei aber durchaus werktreues, spannendes und sinnliches musiktheater erleben will, ist mit dieser DVD sehr gut beraten.

dass thomas hampson, paoletta marrocu und alle anderen solisten grossartigen verdi-gesang und erst noch tolle schauspielereische leistungen bieten, hat man den euphorischen presseberichten bereits hinlänglich entnehmen können.

hier sei drum vorallem auch nochmals die grossartige leistung des orchesters der oper zürich erwähnt, das unter seinem chefdirigenten franz welser-möst einmal mehr wunderbaren, durchsichtigen und trotzdem sinnlichen wohlklang verströmt.

insgesamt also eine produktion, die zu recht in jeder vorstellung heftigst bejubelt wurde, und das uneingeschränkt!

uneingeschränkt sei deshalb auch die empfehlung für diese DVD!
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Eine sehr phantasievolle David Pountney Inszenierung, die mit vielen assoziativen Bildern und Metaphern aufwartet, die den Bühnenraum in eine magische Plattform des Dramas verwandeln. Ein Konzept, das auch dem traditonellen Seher gefallen müßte. Ein sängerisch hervorragender Chor, der auch szenisch involvierend präsent und quirlig eingesetzt ist, wird ergänzt durch ein sehr gutes sängerisches Ensemble.
Herausragend der Banquo von Roberto Scandiuzzi mit substanzvollem Bass. Auch Luis Lima als Macduff kann durchaus überzeugen. Paoletta Marrocu zeichnet eine involvierend, erotisch präsente Lady Macbeth von singschauspielerisch, subtiler und eruptiver Stimmentfaltung. Großartig die singschauspielerische Leistung von Thomas Hampson als Macbeth. Er zeichnet einen unentschlossenen, zwischen sexueller Hörigkeit und Skrupel hin- und hergerissenen Charakter, ein Ereignis. Seine singschauspielerische Umsetzung ist gespeist von intellektueller Durchdringung des Charakters und subtil, emotionaler, nach außen agierter Präsenz. Ein Interpret, bei dem sich Intellekt mischt mit berührender Emotionalität ohne ins Sentimentale abzugleiten.

Franz Welser-Möst liefert ein begeisterndes Dirigat.
Insgesamt eine der herausragenden Aufführungen des Musiktheaters.

Als Anmerkung sei mir noch gestattet, daß sich selbst bei solchen, großartigen Aufführungen in der Presse Negativeinlassungen finden lassen, die aus meiner Perspektive eher eine Tendenz zu einem rein emotionalen "Hinrichtungscharakter" aufweisen. Für mich ist immer wieder bezeichnend, daß die Gewissheitsattitüde mit der Feststellungen, Behauptungen ohne jegliche fachliche Begründung abgesondert werden, bei aller zwangsläufigen Subjektivität einer Wertung, eher in den Bereich psychischer Kompensationsmuster gehört.
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am 20. Oktober 2014
Ich werde nichts mehr bei Ihnen bestellen, jedesmal, wenn ich etwas bestelle, ist es nachher teurer. Die DvD kostet 27,99 , ich habe den
Premium Versand gewählt, portofrei und jetzt soll ich 30,99 bezahlen. So ist es jedesmal, immer etwas teurer, das ärgert mich
ungemein.

Erika Bläsi
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am 26. November 2010
Diese Inszenierung aus Zürich ist so ziemlich das Beste, was einem Opernliebhaber unter kommen kann. Allem voran die Interpretation der Titelpartie durch Thomas Hampson. Ihn hat vermutlich Verdi die Rolle auf den Leib geschrieben, wie es auch Mozart mit dem Don Giovanni getan haben muss. (Mir persönlich fehlt jetzt nur noch Simone Boccanegra in der Kombination Hampson-Zürich) .
Kongenial die Besetzung der Lady mit Paoletta Marrocu und das Dirigat von Franz Welser-Möst. Die Inszenierung des David Pountney erscheint als hätte Sheakespeare sie selbst gemacht, denn jetzt weis zumindest ich, was er wohl mit dieser Story gemeint hat.
Die DVD sollte zum Pflichtprogramm jedes Opernfreundes werden.
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