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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seit Langem wieder mal eine wirkliche Entdeckung!, 8. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Koroliov Series Vol XII (Audio CD)
Ich höre sehr gerne und viel Bach. Hauptsächlich die Tastaturwerke in diversen Einspielungen. So kam ich neulich in den zufälligen Genuss, eine für mich neue Aufnahme der Kunst der Fuge zu hören. Koroliov war mir bis dahin kein Begriff. Aber ich bestellte mir sogleich dessen CD, um sie zuhause in Ruhe begutachten zu können. Was mir aber bei der Recherche freudig ins Ohr sprang, war diese CD hier. Seltene Transkriptionen (z.B. von György Kurtag) finden sich hier ebenso wie Transkriptionen des Pianisten selbst.

Dabei werden einige der Stücke vierhändig eingespielt, was einen besonderen Genuss bereitet, zumal die Stimmen hervorragend zu trennen sind. Denn das zweite Instrument besitzt eine so weiche Klangfarbe, dass ich fast geneigt bin an ein Celesta zu denken. Aus dem sonst informativen Booklet geht das nicht sofort hervor (dort wird nur der Steinway D-274 genannt).

Die Aufnahmequalität ist hervorragend. So dass ich mich kaum noch überreden lasse, diese CD aus dem Player zu nehmen. Sie läuft bei im Repeat-Modus stundenlang, wenn ich alleine bin.

Nachtrag vom Folgetag:

Ich habe nochmal in Ruhe im dreisprachigen Booklet nachgelesen und die Antwort auf die Klangfarben-Frage doch gefunden. Es handelt sich nicht um das zweite Instrument als solches, sondern nur um einige Töne in dieser Klangfarbe (Booklet-Ausschnitt):

»György Kurtag wählte für seine 1991 veröffentlichten Bach-Bearbeitungen andere Wege der klanglichen Bearbeitung. Durch die Besetzung mit zwei Spielern schafft er die Möglichkeit, den Klangraum des Klaviers in einer ähnlichen Weise zu nutzen wie es ein Organist durch die Wahl mehrerer Register in unterschiedlichen Oktaven vermag. In den Choralvorspielen zu "Allein Gott in der Höh' sei Ehr" BWV 771 und "O Lamm Gottes, unschuldig" etwa lässt Kurtag die Melodie in der rechten Hand des ersten Spielers im vierfachen Piano und "appena sentito" (kaum hörbar) in der oberen Duodezime (Oktave + Quinte) mitspielen, so dass die Obertöne der Hauptstimme auf aparteste Weise leise hervortreten und dem Klavierklang einen ganz eigenen Zauber verleihen.«
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The Koroliov Series Vol XII
The Koroliov Series Vol XII von Evgeni Koroliov (Audio CD - 2010)
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