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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen121
4,6 von 5 Sternen
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Eine grandiose Serie, welche Seriemörder Fans unbedingt in ihren Fundus an Filmen aufnehmen sollten.
Ich möchte hier von der kompletten Serie sprechen.
Michael C. Hall ist ja durch ,,Six Feed Under`` schon zum, seinerzeit unterschätzten, Serienstar aufgestiegen.
Hier beweist er eindrucksvoll, dass er nicht nur auf eine Rolle festgelegt werden kann, und in Zukunft auch nicht sollte.

Auch seine, im realen Leben zeitweilig Angetraute bis 2011, Jennifer Carpenter ist eine Schauspielerin bei der sich ein zweiter Blick für zukünftige Rollen durchaus lohnt.

Bereichert wird die Serie durch zahlreiche Gaststars im Laufe der einzelnen Episoden. Von Tom Hanks` Sohn Colin bis hin zu Julia Stiles über John Lithgow und ,,Robocop“ Peter Wellers.

Warum nun diese Serie den 18er Status erhielt ist für mich nicht zwangsläufig nachvollziehbar. Da finde ich einige Leichen bei ,,Bones'' weitaus brutaler, und diese Episoden sind ab 16 Jahren freigegeben.

,,Dexter'' finde ich deshalb so ausgezeichnet, weil es eben nicht die typische Seriemörder oder Cop Serie ist, sondern alle Elemente bis hin zur Psychologie in einem wohlgestalteten Geflecht vereint.

Bis hin zur finalen achten Staffel kam niemals Langweile auf und auch das Ende dieser Serie sehe ich durchaus als gelungen, weil zwangsläufig, an.

Eine große Empfehlung von mir!!
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TOP 500 REZENSENTam 10. September 2014
Diese Rezension bezieht sich auf die Komplette Serie und ist daher nicht komplett Spoilerfrei.

Kauf Intention:
Als Fan der ersten Staffeln habe ich die Serie immer verfolgt und wollte die Serie mal am Stück sehen.

Grundkonstellation:
Dexter Morgan ist anders. Er ist ein Psychopath und hat den drang zu töten. Als sein Vater, ein hoch angesehener Polizist, dies Erfuhr brauchte er ihm einen Code bei. Er darf nur Menschen töten, wenn sie es wirklich verdient haben und diese durch die Justiz nicht gefasst werden können. Nach diesem Code lebt er bei Nacht und am Tag klärt er, als Blutspezialist, Fälle für die Polizei.
Niemand weiß von seinem Doppelleben und so führt er eine Scheinbeziehung mit der zweifachen Mutter Rita Benz. Diese ist Psychisch labil seit ihr Ex Mann sie mehrfach verprügelt hat und so erkennt sie nicht, dass Dexter sie nicht liebt und auch kein Interesse daran hat ihr näher zu kommen.
Doch eines Tages taucht ein neuer Massenmörder auf, welchen Dexter fasziniert. Kann Dexter ihn fassen oder ist dieser Ihm vielleicht sogar überlegen?

Entwicklung der Serie:
Die Serie ist gepflastert von Morden. Es kann jeden treffen, sogar beliebte Hauptdarsteller.
Die Folgen sind aufgebaut als einen Kill of the Week, bei dem Dexter einen anderen Mörder sucht und meist fasst und dem Fall der Staffel, bei dem Dexter und das Morddezernat einen übermächtig erscheinenden Massenmörder versucht zu fassen.
Des weiteren ist die soziale Ader von Dexter stets ein Leitthema. Fragen wie "Ist er zu Liebe fähig?", "Kann er ohne den Morden leben?" oder "Kann Dexter anderen vertrauen?" sind Themen die häufig aufgegriffen werden und einem den Einblick in die Psyche eines Mörders geben.
In der Serie werden die Gedanken Dexters als Ich stimme als Erzähler genutzt, so dass man seine dunklen Gedanken und Absichten stets spürt.
Eine Staffel der Serie steht und fällt immer mit dem Gegenspieler Dexters. Hier stechen vor allem der erste und der vierte hervor, welche auch die Stärksten Staffeln darstellen.

Genre:
Krimidrama

Die Charaktere:
- Dexter Morgan hat den Drang zu töten und genießt es förmlich, wenn er einen Mord ausführt. Dank des Codes seines Vaters nutzt er seine "Gabe" dazu "gutes" zu tun. Sein Drang nach Blut manifestiert sich in seinem Beruf und den Trophäen, ein Bluttropfen, die er von seinen Opfern sammelt.

- Debra Morgan ist die Schwester von Dexter und ebenfalls Polizistin. Sie hat eine Gossensprache und einen Hang zu Männern die ihr nicht gut tun.

- Rita Bennett ist die Freundin von Dexter, die diesen aufgrund seiner Distanzierten Art liebt. Sie wurde zuvor von ihrem Ex Mann missbraucht und hat von ihm 2 Kinder. Für diese Kinder versucht Dexter ein Vorbild zu sein und seine Dunklen Begleiter zu verstecken.

Darsteller:
Michael C. Hall/ Dexter (auch Bekannt aus Gamer, Six Feet Under)
liefert in dieser Serie eine grandiose Performance ab. Er hat eine Figur geschaffen die man zugleich fürchtet doch auch versteht.
Er leitet an Krebs, der jedoch geheilt wurde was ihn dazu bewegt erst einmal ruhiger zu treten.

Jennifer Carpenter/ Debra (auch Bekannt aus Quarantäne, Gone)
war anfangs noch das schwächste Rad der Truppe wird aber von Staffel zu Staffel besser. Die inneren Konflikte, welche sie in späteren Staffeln ausgesetzt ist zeigen wie sehr sie sich Schauspielerisch verbesserte.

Julie Benz/ Rita Bennett (auch Bekannt aus John Rambo, Buffy, Desperate Housewives, My Superhero Family)
spielt eine verletzliche Frau die nach und nach über ihre Vergangenheit hinwegkommt. Schauspielerisch bietet sie hier eine gute Leistung.

Bild und Ton:
an Bild und Ton gibt eigentlich nichts auszusetzen. Es ist beides nicht überragend doch auf guten Niveau.

Ähnlich Serien:
- Breaking Bad
- Bates Motel
- Hannibal

Staffelanzahl:
8 mit 96 Episoden

Geplantes und rundes Ende?:
Das Ende ist abschließend, da die letzte Staffel von vorn herein als die letzte angekündigt wurde. Leider gab der Sender den Machern einige vorgaben zum Ende, so dass die Macher nicht ihr geplantes Ende drehen konnten. Der Abschluss ist sehr enttäuschend.

Heute noch zu empfehlen?
Ja da die Serie bis heute etwas komplett neues ist und neben Breaking Bad gezeigt hat, dass der Held einer Serie auch ein Bösewicht sein kann.

Interessantes:
- Dexter benutzt als Tarnnamen in einer Datenbank Patrick Bateman. Dies ist die Hauptfigur aus dem Film/Buch American Psycho.
- Michael Hall und Jennifer Carpenter verliebten sich während der Dreharbeiten und heirateten. Nach 3 Jahren ließen sie sich wieder scheiden.
- Dexter schaffte es den Quotenrekord seines Heimatsenders Showtime aufzustellen. Zuvor war dies ein Boxkampf von Mike Tyson.
- Die meisten Dexter Episoden sind FSK 16. Doch gibt es in jeder Staffel mindestens eine die FSK 18 bekommen hat.
- Michael C. Hall gewann nie einen Emmy trotz 5 Nominierungen. Meist musste er sich Bryan Cranston aus Breaking Bad geschlagen geben.

Kurzum:
Eine Serie die immer wieder Highlight Staffeln hat doch auch uninteressante. Das Gesamtkunstwerk wäre mit einem würdigen Abschluss der Serie besser gelungen und so bleibt ein Fader Beigeschmack. Trotzdem sollte man diesem Massenmörder mal eine Chance geben.
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am 5. August 2013
Immer noch hochgradig spannend, fesselnd und überraschend.

Das alte Thema - Serienkiller - wieder interessant, weil dem Zuschauer hier eine Gruppe von vier Männern zugemutet wird, die seit Jugendzeiten gemeinsam den immer gleichen Frauentyp kidnappen, vergewaltigen ( nur zwei der vier Bestien), foltern und schlussendlich ermorden und entsorgen, was dem Vierten aus dem Bunde überlassen wird.
Eine Horrortruppe, die über jedes normale Vorstellungsvermögen hinaus geht.
Und wenn man bedenkt, dass auch das vermutlich auf eine wahre Begebenheit zurück geht, dann kann frau es wirklich mit der Angst zu tun kriegen.
Aber auch gewarnt sein vor GURUS - vor Menschen, die hysterische Massen angeblich ins Licht führen, aber selber Fürsten der Finsternis sind; schwerstkrank und gestört.

Eingebaut wurde auch - wenn auch leider nur andeutungsweise- das sog. Stockholmsyndrom.
Das erste Opfer dieser Truppe - das noch überlebte- hat sich in den Oberfreak verliebt und ihm noch 20 Jahre lang die bedingungslose Treue und "Loyalität" gehalten, und das Ganze mit Alkoholismus gedämpft.

Weiter dann ein neues Thema : Dexter als Gefühlsmensch, der Nähe aufbaut und zulassen kann.

Gut, ich dachte ohnehin während der gesamten Serie schon, dass wenn Dexter ein Mann ist, der mehr als alle anderen von seinen Gefühlen und auch von Empathiefähigkeit abgeschnitten ist durch sein Kindheitstrauma, was dann denn nur mit vielen der Normalmänner falsch gelaufen ist ? LOL.
Für mich kam er an sich immer sehr emotional und potenziell auch beziehungsfähig rüber.
Besser als seine Beziehung zu seiner Schwester Debbie kann eine Bruder-Schwester-Kiste doch wohl kaum laufen, oder ?

Aber in der 5. Staffel erkennt das alles auch Harry - als Geist - und sagt zu Dexter, dass er sich geirrt und ihn falsch behandelt habe.

Also : Heilbarkeit in Sicht ?!

Mehr will ich hier nicht verraten, denn die 5. Staffel haben bislang sicher noch nicht ganz so Viele selber gesehen wie die ersten schon betagten Staffeln.
Und so will es ihnen die Spannung nicht verderben.
Schaut es Euch an, es lohnt sich.
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Dexter ist spannend wie eh und je. Zwar bietet die fünfte Staffel keinen permanenten Gegner, wie es mit Trinity der Fall war, aber letztendlich zieht der düstere Mix aus Dexters Leben ohne Rita und den Ereignissen um Lumen den Zuschauer in den Bann. Dabei beginnt die zwölfteilige Staffel recht düster mit den Ereignissen um Rita und dem Loch, in das selbst der distanzierte Dexter zu fallen scheint. Nach den ersten Morden entwickelt sich dann die eigentliche Storyline, bei der Julia Stiles als Gaststar sehr gute Auftritte hinlegt. Aus der Entwicklung der Ereignisse heraus, muss Dexter seinen Horizont erweitern, denn anstatt seine Morde nach langer Planung und mit akkurater Hand ausführen zu können, bringt ihm Lumen seine Pläne immer wieder durcheinander. Spontane Aktionen sind die Folge, bei denen er seine Tarnung und sein Leben riskiert. Natürlich sind seine eigentlichen Kollegen - wie immer - seine Gegenspieler.

Doch auch im Dezernat geht es drunter und drüber. Quinn hat die folgenschwere Idee, dass es sich bei Kyle Butler um Dexter handeln könnte. Hinzu kommen eine gewohnt harsche Debra, Streitigkeiten zwischen Maria und Angel und einiges mehr. Natürlich muss die Abteilung von LaGuerta einige Fälle lösen, aber generell verschiebt sich der Fokus dieser Staffel von spannenden Morden zu Dexters Innenleben. Seine Gefühlswelt, Ansichten und inneren Betrachtungen werden dem Zuschauer deutlich näher gebracht, als es in den vorherigen Staffeln jemals der Fall war. Auch in seiner Rolle als alleinerziehender Vater wird er gefordert, denn die Kinder sorgen für Probleme. Aus Dexter wird unfreiwillig Team Dexter und es tut ihm gut, dass er seine Gedanken und sein wahres "ICH" endlich mit jemandem teilen kann. Bei früheren Versuchen (Suchtberaterin Lila, Staatsanwalt Miguel Prado) lief dies immer aus dem Ruder.

Neben der überzeugenden Qualität von Bild und Ton der Blu-ray, bietet die fünfte Staffel wieder einige Extras, wie zum Beispiel eine detaillierte Betrachtung von Dexters "Kill-Rooms" und der vom Zuschauer meist unbemerkten Interaktionen zwischen den Figuren. So werden die Symbolik und der immense Aufwand, der mit den Geräuschen in dieser Serie betrieben wird, werden dem Zuschauer näher gebracht. Bei den Schauspielern ist insbesondere Gaststar Julia Stiles ("10 Dinge die ich an dir hasse", "Die Bourne Verschwörung", "Das Bourne Ultimatum") hervorzuheben, die neben Michael Hall (Dexter) im Fokus der Season steht.

Kurzum: Die fünfte Staffel von "Dexter" ist fesselnd und sehr unterhaltsam ausgefallen - trotz oder gerade wegen des harten Cuts zur vorherigen Staffel. Auch wenn das Ende oberflächlich betrachtet deutlich milder ausfällt, bleibt abzuwarten wie die Ereignisse sich auf zukünftige Folgen auswirken. "Dexter" bleibt hochgradig spannend und hat viele Möglichkeiten weiterhin auf hohem Niveau zu unterhalten. Bestätigt ist mittlerweile, dass die Serie nach der achten Staffel enden wird.
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Dexter geht in die mittlerweile fünfte Runde, und leider kann ich mich den begeisterten Reaktionen der anderen Rezensenten nicht so ganz anschließen. (Achtung, Spoiler zu älteren Staffeln!)

Nach dem schockierenden Finale der vierten Staffel war ich einerseits sehr gespannt, wie die Macher der Serie die Situation auflösen und zum Dexter-typischen Serienalltag zurückfinden würden. Andererseits habe ich mich auf diese Staffel nicht mehr so gefreut wie auf die bisherigen drei Fortsetzungen. Ich habe schon geahnt (oder besser: befürchtet), dass mit Rita ein ganz entscheidender Faktor aus der Serie verschwinden würde. Durch Rita hatte Dexter in den letzten vier Staffeln die Möglichkeit, sich zu entwickeln (wenn auch auf seine ganz spezielle Art und Weise). Das war gut und für die Reihe immens wichtig, denn Seriencharaktere, die sich nicht weiterentwickeln, werden früher oder später uninteressant. Das gilt auch für eine so außergewöhnliche Figur wie Dexter.

Und tatsächlich hat Season 5 nicht mehr die Faszination der früheren Staffeln auf mich ausgeübt. Anstatt jeweils mehrere Folgen hintereinander regelrecht zu verschlingen, habe ich diesmal fast zwei Monate gebraucht, um alle zwölf Episoden anzuschauen. (Die Extras - üblicher Mix aus Making of, Interviews usw. - habe ich mir ganz gespart.) Ja, Dexter ist immer noch besser als die meisten anderen TV-Serien. Ja, Michael C. Hall ist immer noch großartig in der Rolle. Ja, es ist durchaus immer noch spannend. Wäre das die zweite oder dritte Staffel gewesen, hätte ich vermutlich 4-5 Sternchen vergeben. In der fünften Wiederholung muss ich leider feststellen, dass für mich die Luft ein bisschen raus ist.

Die Figur von Lumen hat mir v.a. am Anfang sehr gut gefallen, und ich fand Julia Stiles sehr gut in der Rolle. Allerdings hat mich die Konstellation, die sich zwischen Lumen und Dexter nach einer Weile entwickelt hat, doch ein bisschen an die dritte Staffel erinnert. Das Ende der Beziehung fand ich etwas lahm (obwohl es immerhin von Dexters üblicher Methode abweicht, Beziehungen zu beenden...)

Die Nebenfiguren vom Police Department sind an sich gut geschrieben (das waren sie immer), aber sie machen im Wesentlichen dasselbe wie in den vorhergehenden Staffeln. Es werden wieder Serienkiller gesucht und grausige Morde aufgeklärt, Masuka bleibt seinen geschmacklosen Witzen genauso treu wie Debra ihren immer hochkomplizierten und von Anfang an zum Scheitern verdammten Affairen. Das ist im Prinzip alles sehr interessant... aber eben nicht, wenn man es zum fünften Mal (mit nur relativ geringen Variationen) vorgesetzt bekommt.

Trotzdem werde ich mir die sechste Staffel mit Sicherheit anschauen. Ich würde mir aber wünschen, dass die Macher danach - natürlich nach einem richtig tollen Finale - die Serie beenden und Dexter nicht zu einer Endlosserie verkommen lassen, bei der am Ende nichts mehr von der ursprünglichen Qualität und Originalität übrig ist. Ich befürchte aber, sie machen so lange weiter, bis sie niemand mehr sehen will.
44 Kommentare|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. November 2015
Neben der unvermeidlichen s4, ist s5 mein fav., weil dexter dort seine größte charakterliche entwicklung durchmacht. Dazu braucht es natürlich eine Frau, die er durch die gegebenen umstände näher an sein wahres "monströses" wesen herankommen lässt als ihm zunächst lieb sein kann. Schließlich läuft er dadurch sogar doppelt gefahr, sich verwundbar zu machen.
1. durch die kränkung einer möglichen zurückweisung durch lumen und - vielleicht noch schlimmer -
2. durch das risiko des Auffliegens seiner tarnung samt seiner unzähligen "heldentaten".

Vom gefühllosen, kalten, leeren charakter verwandelt sich dex durch seine beziehung zu lumen (hervorragend julia stiles!!!) in einen mann, der plötzlich seine Menschlichkeit und echte gefühle spüren kann, die er doch so viele jahre weggesperrt hatte. Das fand ich sehr berührend.
Die szene schließlich als er und lumen, face-to-face, nebeneinander liegen und sich die kamera - untermalt von kongenial passender musik - langsam vom close-up von den beiden liebenden entfernt, hat mich ehrlich gesagt zu Tränen gerührt. Magisch!
Meiner meinung nach, ist dies die ergreifendste und schönste szene aller 8 staffeln.
Bedenkt man, welches breite Gefühls-spektrum insgesamt innerhalb des gesamten dexter-universums alles abgedeckt wird, dann nenne ich das "großes kino"!

Für mich ist s5 daher DIE - gemeinsam mit s4 - herausragende staffel einer der besten drama-serien, die ich je gesehen habe!
Eine durchschnittl. Sterne-wertung von 4,7 zudem noch bei solch einer kontroversen und polarisierenden thematik wie "selbstjustiz" dürfte bände sprechen.

cheers, >>>>> the ntwstr - Bewertung für staffel 5 = 95%

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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Oktober 2015
--- Spoilerfreier Inhalt ---

Ein Ereignis, das den Status Quo am Ende von Staffel Vier durchgeschüttelt hat, übt sich auf Dexters (Michael C. Hall) Leben aus. Der sympathische Serienkiller versucht wieder Herr der Lage zu werden und findet wie eh und je Zerstreuung beim Töten von Mördern.
In einem seiner eigenen Fälle befreit der Blutanalytiker die junge Lumen (Hollywoodstar Julia Stiles, u.a. aus MONA LISAS LÄCHELN), die beinahe Opfer einer skrupellosen Männerbande geworden wäre. Diese lauern Frauen auf, um sich an ihnen zu vergehen und sie anschließend zu töten. Ergriffen von ihrem Schicksal und weil er selbst auf andere Gedanken kommen möchte, hilft Dexter Lumen bei der Jagd nach ihren Peinigern.
Was Dexter zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt, ist, dass ihm wieder jemand aus dem Ermittlungsteam (Desmond Harrington) dicht auf den Fersen ist, um sein dunkles Geheimnis zu lüften.

--- Kritik ---

Vieles verändert sich bei der spannenden Thrillerserie DEXTER. Der neue Status Quo, der auf der Rückseite der Blu-ray leider schon verraten wird (NICHT LESEN!!), markiert einen großen Wendepunkt. Dexter tötet nämlich nicht mehr nur Täter, die durch ein Schlupfloch vor gesetzlicher Bestrafung zu entkommen scheinen. Einige von ihnen hat die Polizei von Miami längst im Visier, aber er kann es sich nicht nehmen, selbst Hand anzulegen. Seine Art von Selbstjustiz bezeichnet er trefflich als "dark passenger" im englischen Originalton, wenn er die Geschehnisse wie gewohnt aus dem Off kommentiert.
Zudem passieren ihm häufiger Fehler. War Dexter bisher dafür bekannt, die Beweise akribisch durchzugehen, bevor er sein Tötungsritual durchführt, verlässt er sich mittlerweile auch auf Indizien, denen er nicht weiter nachgeht. Und dann geschieht es wieder: Nach dem unabsichtlichen Totschlag in Staffel Drei hat Dexter einen weiteren unschuldigen Menschen auf dem Konto, wenn es um den von seinem Vater Harry (James Remar) aufgestellten Kodex geht.
Diese Veränderung wird übrigens auch grafisch dargestellt. Dexters verstorbener Vater steht ihm seit Staffel Eins bei seinen Morden bei und redet ihm ins Gewissen. Waren die Aufnahmen früher mit einem Weichzeichner verklärt worden, tritt er nun sehr fleischig in Erscheinung, so als wäre er tatsächlich da.
Dadurch entfernt sich die Serie immer mehr von ihrem Kern. Dexter beurteilt nicht mehr nach objektiven Parametern, sondern fast schon nach Gutdünken. Die Hochglanzserie verliert in Staffel Fünf an Schwere. Der moralische Zeigefinger, der sich auf die Zuschauer richtet und sie direkt fragt, ob sie diesen oder jenen Mord befürworten, wird gesenkt, um dem puren Unterhaltungswert von DEXTER zu fröhnen. Und auch wenn die Substanz der Serie Löcher bekommt, so ist sie doch immer noch sehr spannend gemacht. Mit viel Vorfreude schaue ich auf die sechste Staffel.

--- Zur Blu-ray-Box ---

Alles wie gehabt: Auch Staffel Fünf von DEXTER wird ohne Wendecover, aber dafür mit kurzen Episodenbeschreibungen auf der Rückseite des Inlays präsentiert. Die vier Discs enthalten eine gute halbe Stunde an Extras in HD, die recht informativ gestaltet wurden.
Bildqualitativ bleibt man dem gesetzten Standard der vierten Staffel treu: Graining wird immer seltener, weswegen der hohe Plastizitätspegel und satte Schwarzwert ihr volles Potential entfalten können.
Tonal gibt es eine kleine Änderung zu vermelden: Die deutsche Synchronisation wird das erste Mal in 5.1 Dolby TrueHD beigegeben, wenn man der Angabe des BD-Klappentexts Glauben schenken darf. Diese habe ich allerdings nicht getestet, da ich DEXTER ausschließlich auf Englisch gucke. Für eine bessere Verständigung stehen erneut u.a. englische und deutsche Untertitel zur Verfügung.

--- Fazit ---

Nicht mehr ganz so moralisierend, dafür immer noch unterhaltsam: Der neue Status Quo von DEXTER zeigt die Thrillerserie von einer ganz anderen Seite, was nach wie vor Spaß macht. Die Macher wissen einfach, wie man die Fans bei Laune hält.
Mit Julia Stiles hat man zudem einen wahrlich guten Gaststar gefunden, dessen Geschichte für überraschende Wendungen sorgt.
Langsam aber stetig macht es sich bezahlt, der Blu-ray der guten alten DVD den Vorzug zu geben. Bei Staffel Eins und Zwei war das Bild noch sehr zwiespältig zu betrachten, aber mittlerweile zeigt es seine starken HD-Momente, also jene Momente, weswegen man sich für das hochauflösende Medium entscheidet. An die GAME OF THRONES-Staffel-Eins-Referenz reicht sie aber bei weitem noch nicht heran.
Summa summarum bekommt diese Staffel, die ein schweres Los hatte, weil die vierte durch den Antagonisten so unglaublich stark war, vier Sterne von mir.
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am 5. August 2013
Immer noch hochgradig spannend, fesselnd und überraschend.

Das alte Thema - Serienkiller - wieder interessant, weil dem Zuschauer hier eine Gruppe von vier Männern zugemutet wird, die seit Jugendzeiten gemeinsam den immer gleichen Frauentyp kidnappen, vergewaltigen ( nur zwei der vier Bestien), foltern und schlussendlich ermorden und entsorgen, was dem Vierten aus dem Bunde überlassen wird.
Eine Horrortruppe, die über jedes normale Vorstellungsvermögen hinaus geht.
Und wenn man bedenkt, dass auch das vermutlich auf eine wahre Begebenheit zurück geht, dann kann frau es wirklich mit der Angst zu tun kriegen.
Aber auch gewarnt sein vor GURUS - vor Menschen, die hysterische Massen angeblich ins Licht führen, aber selber Fürsten der Finsternis sind; schwerstkrank und gestört.

Eingebaut wurde auch - wenn auch leider nur andeutungsweise- das sog. Stockholmsyndrom.
Das erste Opfer dieser Truppe - das noch überlebte- hat sich in den Oberfreak verliebt und ihm noch 20 Jahre lang die bedingungslose Treue und "Loyalität" gehalten, und das ganze mit Alkoholismus gedämpft.

Weiter ein neues Thema : Dexter als Gefühlsmensch, der Nähe aufbaut und zulassen kann.

Gut, ich dachte ohnehin während der gesamten Serie schon, dass wenn Dexter ein Mann ist, der mehr als alle anderen von seinen Gefühlen und auch von Empathiefähigkeit abgeschnitten ist durch sein Kindheitstrauma, dann denn nur mit vielen der Normalmänner falsch gelaufen ist ? LOL.
Für mich kam er an sich immer sehr emotional und potenziell auch beziehungsfähig rüber.
Besser als seine Beziehung zu seiner Schwester Debbie kann eine Bruder-Schwester-Kiste doch wohl kaum laufen, oder ?

Aber in der 5. Staffel erkennt das alles auch Harry - als Geist - und sagt zu Dexter, dass er sich geirrt und ihn falsch behandelt habe.

Also : Heilbarkeit in Sicht ?!

Mehr will ich hier nicht verraten, denn die 5. Staffel haben bislang sicher noch nicht ganz so Viele selber gesehen wie die ersten schon betagten Staffeln.
Und so will es ihnen die Spannung nicht verderben.
Schaut es Euch an, es lohnt sich.
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am 13. November 2013
Nach den ersten beiden spannenden Staffeln, der etwas behäbigen dritten und der sehr guten vierten Staffel, stand nun die fünfte Staffel ins Haus. Nach dem dramatischen Ende der vierten Staffel war ich sehr gespannt, wie die Autoren den Übergang in die fünfte Staffel schaffen wollten. Der Anfang der Staffel handelt davon, wie Dexter die Ereignisse um das Ende der vierten Staffe verabeitet (die ja letztendlich seine Schuld waren). Der Beginn der fünften Staffel ist erwartungsgemäß düster und handelt um das Innenleben von Dexter und seinen Umgang mit Verlust und plötzlicher Verantwortung. Dexter handelt in den ersten Folgen alles andere als Rational, das ist verständlich, nimmt dem Charakter aber auch einen Teil seiner Fazination als stets beherrschter Imitator von "normalen" Verhaltensweisen. Allerdings offenbart es auch eine neue Tiefe im Charakter Dexter und Michael C. Hall sah nie wahnsinniger aus, als in der Szene auf dem WC... Leider wird die Probleme um die Kinder ziemlich schnell aufgelöst, da springen die Großeltern hilfreich ein und die Supernanny mit der unbegrenzten Zeit taucht auf und nimmt diesen Handlungsstrang aus der Staffel mehr oder weniger ganz heraus. Schön ist, das Esther einige gute Auftritte in der Staffel hat, die doch ein schönes schauspielerisches Potential erkennen lassen. Dann beginnt der zweite Handlungsstrang um eine sehr widerliche Gruppe von Psychopaten, die allerdings etwas blass daherkommen (der Anführer dieser Gruppe wirkt nicht im geringsten so Sinister wie Trinity, bei dem ich öfter das Gefühl hatte "Mein Gott was für ein Monster"). Umso mehr geben sich die Autoren die Mühe, die Taten dieser Gruppe als besonders Abscheulich erscheinen zu lassen und das gelingt ihnen auch sehr gut. In diesem Handlungsstrang betritt nun Julias Stiles die Bühne. Ich hatte diese Schauspielerin bisher nur in einem Tanzfilm im Fernsehen gesehen und recht schnell abgetan, zu Unrecht wie ich gestehen muss. Ihr Charakter ist der beiweiten interessanteste der ganzen Staffel und ihr Schauspiel als traumasiertes Opfer eines Gewaltverbrechens ist großartig und brachte ihr zu Recht eine Nominierung für den Golden Globe ein. Ihre Gratwanderung zwischen Angst, Hilflosigkeit und aus Wut geborenen ungebrochenen Lebenswillen, ist fantastisch mit anzusehen und sie anvanciert schnell zur treibenden Kraft dieser Staffel. Neben ihr wirkt sogar Dexter recht blass und Julia Stiles zieht die Staffel durch ihr Spiel nach oben. Ihr Verhalten ist nachvollziehbar und ihre Karthasis am Ende der Staffel wird ihr gegönnt. Was ist nun mit dem Restlichen Schauspielern ? Sie machen einen soliden Job, aber ihre Figuren machen kaum Veränderungen durch und manches Verhalten wirkt am Ende nicht nachvollziehbar (z. B. Lt. Guerta). Alles in allem sind sie Nebenfiguren und wirken auch so, nur Jenifer Carpenter bekommt als Debra mehr Spielraum und einen spannenden Schluss am Ende der Staffel spendiert. Letztendlich fand ich diese Staffel besser als die Dritte, aber sie konnte nicht an die Qualität der vierten anschließen und ich hoffe das die Autoren der Serie einen guten Abschluss für Dexter finden. Ich habe versucht diese Kritik mit möglichst wenig Spoilern zu schreiben, sollte sich trotzdem welche darin befinden, so entschuldige ich mich dafür..
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am 31. Juli 2015
Mittlerweile bin ich bei Staffel 7, Disk 4, angelangt und fühle Panik in mir aufsteigen beim Gedanken daran, dass die Serie bald zu Ende ist. Anfangs hatte ich große Angst davor, vielleicht Dinge anschauen zu müssen, die ich nicht ertragen kann, aber glücklicherweise erfolgt immer gerade dann ein Filmschnitt, wenn es für mich unterträglich würde. Die Einsichten in die menschliche Psyche sind sehr interessant. Und vor allem finde ich es sehr beruhigend, dass sich Dexter nur sehr schlimme Menschen vorknöpft. Ich als liebes kleines Menschlein brauche also keine Angst zu haben, im Gegenteil, ich hoffe, dass sehr viele Menschen mit dem Drang zu Töten sich ein Beispiel an Dexter nehmen und sich an die richtig Bösen heranmachen, so dass diese für mich keine Gefahr mehr darstellen können. Hach, würde es nur Dexter und mich auf der Welt geben, würde ich mich sicherer fühlen als im Bauch meiner Mutter. Dexter ist mir der liebste Blut-Heini, der mir jemals untergekommen ist. Und Vince Masouka ist mir der liebste Perversling. Und Debra und Angel und LaGuerta usw. - ich liebe sie alle, ob oder gerade wegen ihrer Schwächen. Außer dem Blödian und Schönling Joseph Quinn, bei seinem Anblick stellen sich bei mir die Nackenhaare. Aber auch sein Erscheinen hat immer einen Sinn: es ist eine Wohltat für Augen und Geist, wenn er wieder weg ist.

Die schlechten Rezensionen beziehen sich hauptsächlich auf die Blue-Ray-Versionen. Ich habe mit Blue-Rays ebenfalls schon schlechte Erfahrungen gemacht und kaufe mir seitdem von allen Filmen nur noch die stinknormale DVD-Version. So auch hier. Und ich bin damit sehr zufrieden.
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