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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Das Leben ist eine Kokosnuss..., 1. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Ein gutes Herz (DVD)
... mit dem richtigen Werkzeug kannst Du sie öffnen und ihren köstlichen Inhalt mit anderen teilen. Ohne das passende Werkzeug ist sie völlig wertlos für Dich." Das erzählt der Krankenhauspsychiater dem New Yorker Obdachlosen Lucas(Paul Dano), der gerade einen Suizidversuch hinter sich hat. Lucas hat ein gutes Herz, aber er ist für dieses Leben einfach nicht geschaffen. Im Krankenhaus lernt er den griesgrämigen Kneipenbesitzer Jaques kennen. Der ist aus einem völlig anderen Holz geschnitzt. Trotz seines fünften Herzinfarktes klammert sich Jaques ans Leben. Er schmeißt die Kneipe zusammen mit seinem Schäferhund Rokoko und befolgt eisern die Grundregeln eines Kneipers. Nebenbei raucht und trinkt sich Jaques langsam aber sicher zu Tode. Irgend etwas an Lucas rührt Jaques an. Er nimmt den jungen Mann mit in die Kneipe und arbeitet ihn als seinen Nachfolger ein. Dabei muss Luas erkennen, dass Jaques gar nicht so hart ist. Er hat einen festen Stammkundenkreis, der wie eine Familie für ihn ist. Und dann sind da noch seine Träume von der Südsee, die Jaques kaum jemandem erzählt. So könnte das Leben der beiden ungleichen Menschen weitergehen, aber dann taucht April(Isild Le Besco), eine mittellose Ex-Stewardess auf. Lucas verliebt sich in sie. Jaques ahnt, dass April den gutmütigen Jungen nur ausnutzen will. Die Idylle der Kneipenwelt gerät ins Wanken. Am Ende ist es dann eine reine Herzensangelegenheit, wie die Geschichte ausgeht...

Der isländische Regisseur Dagur Kari hat die dänisch-französisch-isländisch-deutsch-amerikanische Coproduktion feinfühlig in Szene gesetzt. Dabei ist erkennbar, dass -Ein gutes Herz- kein Riesenbudget verschleudert hat. Die gute Story wird exzellent umgesetzt vom Schotten-Film-Urgestein Brian Cox und dem US-Mimen Paul Dano. -Ein gutes Herz- lebt vor allem von den Wendungen der Geschichte und den kleinen, feinen Nebenschauplätzen. Egal, ob das die schräge Stammkundschaft der Kneipe ist, oder der Hund Rokoko und die Ente Estragon, die unserem Kneiper-Traumduo zur Seite stehen.

-Ein gutes Herz- ist ein Tristesse-Märchen für einen anspruchsvollen Abend vor der Glotze. Da kommt es darauf an, dass der Kaffee genau 24 Sekunden durch die Maschine läuft und das man niemals zu freundlich zu Gästen ist. Das alles muss Lucas von Jaques lernen. Doch am Ende ist das so unbedeutend wie ein Blatt, das ein Herbststurm durch die Straßen New Yorks wirbelt...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bar als eigenes, mythisches Universum, 20. April 2013
Von 
Dieter Drewitz "didi" (Magdeburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ein gutes Herz (DVD)
Jacques (Brian Cox) ist der eigenbrötlerische Inhaber einer etwas abgefrackten Bar in New York. Nach einem Herzinfarkt lernt er im Krankenhaus Lucas (Paul Dano) kennen, einen verwahrlosten Obdachlosen, der einen Selbstmordversuch überlebt hat.
In der Angst, ohne einen Nachfolger für seine Bar zu sterben, nimmt Jacques den hilflosen Lucas bei sich auf und unterrichtet ihn in seiner Bar-Philosophie.
Der isländische Regisseur Dagur Kári erklärt im Interview (Siehe informative Extras der DVD!), dass er ganz bewusst auf die Vorgeschichte seiner Helden verzichtet hat. Er konzentriert sich in seinem dritten Spielfilm auf den Zusammenprall dieser Außenseiter am Rand der Gesellschaft, die ziellos durchs Leben treiben. Jacque, der Egoist, mit einer großen Wut auf sich und diese Welt trifft auf die naive, freundliche Sicht des Jungen Lucas.
Das Fehlen der Vergangenheit ist die Strategie, um den Blick der Zuschauer für die kleinen Gesten zu schärfen. Wie in der Bar lernt man im Film die Protagonisten mehr durch ihre Gewohnheiten und ihre Körpersprache kennen, als über das was sie erzählen.
Die Bar dient nicht nur den Besuchern als Ersatz-Familie.
In der Männerdomäne taucht schließlich eine junge Frau auf, in die sich Lucas verliebt. Es kommt zum Eklat zwischen den beiden ungleichen Männern.
Irgendwann in der Mitte des Films überkommt den Zuschauer ein ungutes Gefühl, dass der Titel in seiner Mehrdeutigkeit etwas mit dem Ausgang der Geschichte zu tun haben könnte. Man wünscht sich, die Sache mit dem guten Herzen würde ein böser Traums gewesen sein. Gegen das Schicksal sind aber selbst die größten Kneipenphilosophen machtlos.
Und wieder einmal übernehmen Tiere (Katze, Hund, Weihnachtsgans) im unberechenbaren Spiel des Schicksals eine wichtige Rolle.
Vorsicht: Der Film könnte auch Sie mitten ins HERZ treffen!
Der Film enthält koole Sprüche wie "Das Leben ist eine Kokosnuss. Man muss wissen, wie man sie öffnet und mit wem man sie teilt".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes Herz - ein superguter Film, 17. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Ein gutes Herz [Blu-ray] (Blu-ray)
mit einem super Schauspielerensemble mit Brian Cox, Paul Dano, Isild Le Besco und tollen Nebendarsteller, ganz zu schweigen vom Hund und der Gans. Ein ruhiger skuriler Film in der skandinavischen Machart, der ein wenig an Kaurismäki erinnert, auf alle Fälle ein Film für die Ewigkeit. Allein das etwas zu vorhersehbare und überzuckerte Ende wäre diskussionsfähig. Ansonsten kann man sich den guten Kritiken hier nur anschliesen, und auch von mir ein großes Lob an Alamode, da wurde ich noch nie enttäuscht.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schmutzige Perfektion, 18. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Ein gutes Herz (DVD)
Als er mir total unvoreingenommen vorgesetzt wurde dachte ich mir: "Hm könnte interessant werden." Da wusste ich aber noch nicht wie sehr.
Ich kannte di 2 Hauptdarsteller zuerst nicht, als sie namentlich genannt wurden, doch als man sie das erste mal auf der Leinwand sah war ich überrascht. Freudig überrascht.
Ich will gar nicht viel über den Inhalt dieses Filmes...nein dieses Meisterwerkes verlieren deshalb versuche ich es so gut wie möglich mit Gefühlen auszudrücken.
Ich suche nach Filmen, ständig über all. Nach Filmen die bestimmte Gefühle hervorrufen, die einen Bewegen, jemanden ansprechen, bei denen man sagen kann: Genau so ist es! Ich fühle das was dieser Streifen verkörpert.
Und genau das konnte ich bei "The Good Heart" sagen. Er hat mich von anfang an so unheimlich gefesselt. Einfach jede Szene war bis ins kleinste Detail perfekt.
Müsste ich bei der (bestimmt) kommenden Apokalypse/Alieninvasion 10 Filme auswählen die der Menschheit erhalten bleiben sollen dann ist er einer davon.
Und wieso? Ich kann es nicht begründen. Ich kann nur sagen:
Seht ihn euch an. Und vielleicht fühlt ihr das was ich dabei spürte.

Ps: Natürlich darf die großartige Isild Le Besco nicht unerwähnt bleiben. Eine der Schauspielerinen die ich sofort heiraten würde wenn ich könnte, ohne mit der Wimper zu zucken.
Aber auch ohne sie wäre diese Kritik zustande gekommen.
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4.0 von 5 Sternen Toller Film, körniges Bild., 27. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein gutes Herz [Blu-ray] (Blu-ray)
Über den Film möchte ich nicht viele Worte verlieren. Er wird hier passend beschrieben, erzählt eine schöne Geschichte von zwei unterschiedlichen Charakteren, ist kurzweilig, unterhaltsam, amüsant, nachdenklich und insgesamt sehenswert.

Nachdem ich den Film bei einem Freund auf DVD gesehen hatte, habe ich mir die BluRay bestelllt und eine bessere Qualität erwartet. Der Aufpreis ist dabei inzwischen ja recht gering, aber hier ist auch der Unterschied ziemlich gering. Offensichtlich ist es in der Bar, in der überwiegend gedreht wurde, wirklich so dunkel. Die Bilder rauschen dementsprechend stark und sind oft körnig. Der Film spricht auch in diesem Sinne einfach eine andere Sprache als die auf Hochglanz produzierten Blockbuster aus Hollywood und Bollywood. Im ersten Moment davon etwas enttäuscht, gewöhnt man sich doch schnell daran.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Champagner muss es sein..., 8. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Ein gutes Herz (DVD)
...aber nicht nur für für die Stewardess April, als sie total verheult in Jacques' Bar kommt, um ihren Frust hinunterzuspülen, da sie soeben gefeuert wurde - "weil sie zu große Angst vorm Fliegen hatte!!!".
Mit Champagner anstoßen sollte man auch auf die großartigen Schauspieler, die herrlichen Dialoge, die wunderbaren kleinen versteckten Pointen... (z. B. der skurrile Gast an der Theke, der zuerst schweigend mit einem Schäferhund kommuniziert und dann die Gesellschaft der Gans Estragon sucht...). Und auch die Frage, was aus Fürzen in der nächsten Reinkarnationsstufe wird, wird in diesem Filmhighlight beantwortet - was will man mehr? Mein Resümee? Kaufen, ausborgen, stehlen - ganz egal - Hauptsache ansehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz sicher sehenswert, 8. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Ein gutes Herz (DVD)
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber Alamode Film gehört für mich ohne wenn und aber zu einem der innovativsten Filmverleihen der letzten Jahre. Und das aufgrund einer Besonderheit nahezu sämtlicher releaster Filme. Egal ob "Bombon", "Tzameti", "Die Affäre" oder den relativ neuen Veröffentlichungen wie "Wir sind was wir sind" (aktuell im Kino und unbedingt positiv herauszustellen), "Jack In Love" oder "Das Hausmädchen" - Alamode schafft es immer wieder, den anderen Film, abseits vom mainstreamdominierten Kino in den Fokus zu stellen. Filme, die unkonventionelle Themen zum Inhalt haben, deren Umsetzung zumeist auf einem wirklich hohen Niveau stattfindet, produziert von Ausnahmetalenten des weltweiten Filmgeschäfts. Mal spielerisch und amüsant, mal tiefgründig und dann wieder beängstigend und traumatisierend. Alamode Film präsentiert regelmäßige Perlen und ich freue mich immer auf die nächsten Veröffentlichungen.

Gefreut habe ich mich auch auf den neuen Film des dänisch/isländischen Regisseurs Dagur Kari Petursson, der sich 2003 mit seinem Debutfilm "Noi Albinoi" sofort an die Spitze des neuen skandinavischen Kinos katapultierte und zu Recht auf sämtlichen nicht nur europäischen Filmfesten gefeiert wurde. 2005 legte er mit "Dark Horse" mächtig nach, auch wenn dieser Film im Schatten seines Erstlingswerk blieb. 2009 stellte Dagur Kari nun "Ein gutes Herz" fertig und auch dieser Film reiht sich perfekt in sein bisheriges Schaffen ein. Wie die beiden erstgenannten Werke kann man auch "Ein gutes Herz" als eine Art Milieustudie interpretieren, hier spielt die triste Umwelt eine besondere Rolle, auch schafft Dagur Kari es erneut perfekt, eine Geschichte zu erzählen, die sich zwischen den Genres Drame, Tragödie und Komödie ansiedeln lässt.

Jaques, unglaublich intensiv vom Schotten Brian Cox gespielt (und bekannt u.a. durch "Matchpoint", "Adaption" und "Rushmore"), ist ein alter und äußerst mürrischer Barbesitzer, in einem runtergekommenen Bezirk New Yorks. In seine Bar lässt er eigentlich nur Stammgäste, diese haben sich an seine Vorgaben und Regeln zu halten, möchten diese nicht Opfer seiner griesgrämigen, teils misantrophischen Handlungs- und Sichtweisen werden. Frauen haben an diesem Ort nichts zu suchen. Warum er sich verhält wie er es tut, bleibt mehr oder weniger sein Geheimnis. Wer in seiner Bar trinkt, nervt den Barmann nicht, quatscht ihn nicht mit trivialem und uninteressantem Einerlei voll, verbreitet nur gemäßigt Freude und verlässt die Lokalität am besten genau zu dem Zeitpunkt, an dem das Ende eines durchzechten Abends befohlen wird. Jaques ist Herzkrank und nachdem er aufgrund eines weiteren Herzinfarkts ins Krankenhaus eingeliefert wurde, lernt er den jungen Obdachlosen Lucas kennen, der großartig vom New Yorker Paul Dano gespielt wird ("Little Miss Sunshine", "There Will Be Blood"). Lucas lebt zurückgezogen in einem Pappkartonhaus, als ihn ein erneuter Schicksalsschlag, die sinnlose Ermordung seiner Katze, zum einem Selbstmordversuch treibt, der Gott sei Dank nicht glückt, weshalb er im selben Krankenzimmer liegt wie Jaques. Die beiden Männer könnten unterschiedlicher nicht sein, allerdings ist die Begegnung im Hospital der Beginn einer bizarren und zunächst ungleichen Freundschaft. Jaques überredet Lucas dazu, zu ihm in die Bar zu ziehen um ihn in die Kunst und die Fertigkeiten des Barkeepers einzuweisen, schließlich will er seine Kneipe nach dem Ableben in guten Händen wissen. Die Freundschaft intensiviert sich im Laufe des Films auf eine eigenartige Weise, in der man den Eindruck gewinnen kann, beide sind auf unterschiedliche Art und Weise aufeinander angewiesen. Eines Tages betritt eine Frau das Etablissment, die betrunkene Stewardess April (gespielt von der Französin Isild le Besco, "Die Unsanfte", "Backstage"), von der Lucas sofort begeistert ist. Allerdings verändert sich das ganze Scenario und die Männerfreundschaft mit dem Auftritt der schönen Frau.

Einige Kritik musste "Ein gutes Herz" ertragen, man warf Dagur Kari vor, er würde die einzelnen Personen nicht genügend vostellen, keinen Platz einräumen für die Biographie insbesondere der beiden ungleichen Männer, weshalb man unter anderem das frauen- und insgesamt menschenfeindliche Verhalten des kauzigen alten Mannes nicht nachvollziehen könne. Genauso wenig würde man über Lucas wissen, die Geschehnisse die schlußendlich zu seiner Obdachkosigkeit führten. Diese Kritik kann ich für mich persönlich nicht nachvollziehen, denn Filme sollten sich auch im Kopf des Betrachters abspielen können, Räume für Interpretationsmöglichkeiten sind für mich grundlegend entscheidend bei der Beurteilung von Filmen, ich habe es gern unkonventionell und liebe den Ausbruch aus vorgefertigten oder vrogeschriebenen Drehschemata.

"Ein gutes Herz" ist ein rührseliger kleiner Film über Freundschaft und Liebe, heiter, melancholisch, teils zynisch und bissig, mit Bill Buell ("Requiem for a dream"), Nicolas Bro ("Adams Äpfel", "Exit") und Henry Yuk ("Departed", "Sopranos") als großartige Nebenbesetzung, die dem beschriebenen und gezeigten Alltag der Bar erst die richtige Würze verleihen. Ein super Film.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selbstmord trifft Herzinfarkt, 12. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Ein gutes Herz (DVD)
Die beiden Charaktere, die sich hier auf der Krankenstation treffen, können unterschiedlicher nicht sein: Jacques, ein alter, herzkranker, ständig fluchender Barbesitzer (Brian Cox) und Lucas ein junger, mittelloser im Pappkarton schlafender Penner (Paul Dano). Quasi das Weichei und die Kratzbürste! Es gelingt Jacques aus Lucas einen Barkeeper zu machen. Selbst als Lucas von Amors Pfeil in Gestalt von April (Isild Le Besco) getroffen wird, schaffen es die beiden Rabauken mit einander hinzukommen. Es wird überzeugend dargestellt, wie der Alte vielleicht wegen seines Herzfehlers sanfter und der Junge kalt und verbittert wird. So könnte sich ein Happy End anbahnen'wenn das Leben nicht völlig unverhofft von seiner grausamsten Seite zu schlagen würde. Eigentlich wollte Lucas nur die Ente Estragon einfangen' Hier kommt die doppelte Bedeutung des Titels in Spiel. Unkommentiert und ohne Dialoge ziehen Bilder vom OP Saal vorbei. Man ahnt wer das gute Herz spendet und wer es empfängt. Zur leichteren Verarbeitung des finalen Schocks gibt es noch ein paar versöhnlich stimmende, leicht überzuckerte Bilder, die so gar nicht ins Bild passen.
Im Großen und Ganzen aber atmosphärisch stimmig, in dunklen Farben gezeichnet und mit vielen lebhaften Gästen an der Theke, ist das Indie-Produkt recht gefühlvoll inszeniert.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Film, 31. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Ein gutes Herz (DVD)
Bin per Zufall in unsrer ansässigen Videothek auf diesen Film gestoßen.
Ein wirklich gut gemachter Film.Sehr gute Schauspieler.
Der Hauptdarsteller ist durchweg überreizt,und läßt an Frauen kein grünes Blatt.
Aber irgendwo kennt man solche Leute auch in seinem eigenen Umfeld.
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Ein gutes Herz [Blu-ray] von Dagur Kari (Blu-ray - 2011)
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