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Kundenrezensionen

47
3,7 von 5 Sternen
Enter The Void (Limited Edition) (inkl. DVD) [Blu-ray]
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2014
So ein grandioser Film! Man muss jedoch zugeben, dass er nicht für jeden geeignet ist. Er ist mit fast 3 Stunden Laufzeit ein sehr eigenwilliger Film, der absolut nicht das Ziel verfolgt dem Zuschauer eine gute Zeit zu bereiten. Man bedarf sehr viel Ausdauer denn der Film ist definitiv anstrengend aber sehr anspruchsvoll!

Also warum trotzdem angucken?
Alle die Filme mögen, die ein wenig intelligenter sind als "Transformers", "Keinohrhasen" etc. Könnten dennoch großen Gefallen an diesem Film finden. Ja, er ist eine Grenzerfahrung, aber das ist auch so gewollt. Wer sich mit der Thematik der halluzinogenen Drogen auskennt weiß, dass solche Trips zwar anstrengend sind aber man viel aus ihnen mitnimmt. Ich denke das war auch die Intention dieses Films, was ihn letztendlich so realistish macht. Man braucht viel Interpretationsvermögen und einiges an Zeit, um den Film zu verarbeiten, aber es lohnt sich allemal.

Als Empfehlung: Nachts alleine im Dunkeln mit viel Ruhe und einem hochauflösenden Fernseher ;)
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38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Februar 2011
"Enter the void", Gaspar Noés dritter Film, ist eine dreistündige cinematografische Grenzerfahrung. Ich kann sagen, dass ich es nicht bereue, den Film gesehen zu haben. Wer sich für ungewöhnliche Wege und künstlerisch eigenständige Formsprachen interessiert, wer auf der Suche nach Nie-Zuvor-Gesehenem ist, wer sich von ungewöhnlichen Kamerafahrten gern überraschen lässt und eine Ader für das Experimentelle besitzt - der ist quasi dazu verpflichtet, sich "Enter the void" anzusehen.

Aber ist es auch ein guter Film? Ich bin da unschlüssig.

Die Helden der Geschichte sind Oscar und Linda, zwei twentysomethings, die es als Waisen nach Tokio verschlagen hat. Nach dem Unfalltot der Eltern haben sie sich ewige Geschwister-Treue geschworen. Oscar ist drogenabhängig und dealt in der Tokioter Klubszene. Linda ist Striptänzerin. Bei einem Drogendeal wird Oscar hochgenommen. Auf der Flucht vor der Polizei wird er erschossen. Ab diesem Zeitpunkt folgen wir seinem Geist, der Linda weiterhin begleitet - und der auf der Suche nach einem Tor für seine Wiedergeburt ist.

Auf visueller und akkustischer Ebene ist "Enter the void" phantastisch, bewusstseinserweiternd, bisweilen magisch. Sie werden Dinge sehen, die Sie noch nie gesehen haben. Bis zu seinem Tod folgen wir Oscar per Handkamera auf derart intensive Weise, dass wir uns tatsächlich mit ihm in den Straßenschluchten des nächtlichen Molochs Tokio wähnen. Und wenn er zum Geist geworden ist, geht es gemeinsam mit ihm buchstäblich durch die Wand. Grandios!

Leider hapert es bei der Geschichte. Vielleicht liegt es ja auch an mir. Aber ich habe bisher noch keine überzeugende Auseinandersetzung eines westlichen Regisseurs mit Buddhismus und Reinkarnation gesehen. Es wirkt jedesmal so, als ob ein minderjähriger Konfirmand sich Sonntags auf die Kanzel stellt, um zu predigen. Ich kaufe es einfach nicht. Das ging mir bei "The fountain" so. Und das wiederholt sich nun bei "Enter the void". Es ist unterkomplex. Es wirkt angelesen. Auf dem Weg zu seinem gewaltsamen Tod erzählt Oscars Freund Alex ihm vom Tibetischen Totenbuch. Hören Sie sich diese Sentenz an - dann haben Sie den Plot. So wie es hier erzählt wird, werden wir es mit Oscars Geist nacherleben. Ungelogen - ich habe eine Stunde vor dem Ende des Films gewusst, wie die Auflösung sein wird. Was hier wohl als unvorherzusehender Endtwist gedacht war, kommt ungefähr so überraschend, wie ein sich langsam nähernder Kohlezug. Lesen Sie sich den Wikipedia-Eintrag zum Tibetischen Totenbuch durch - voila, ce sa. Wer einen wirklich vielschichtigen Film über die fernöstliche Geisterwelt sehen möchte, dem empfehle ich "Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben".

Hinzu kommt erstens, dass der Film bei aller optischen Raffinesse, all der genialen Kameraarbeit und all den überzeugenden Darstellern einfach zu lang ist. Mindestens eine halbe Stunde könnte hier weggekürzt werden. Es täte der Sache gut.
Zweitens begann mich nach einiger Zeit Gaspar Noés Hang zum Draufhalten zu nerven. Der Regisseur ist leider kein Freund vornehmer Zurückhaltung. Aufprallunfälle, ein frisch abgetriebener Fötus in einer Blechschale? Krass, da halten wir voll drauf! Leute haben Sex? Yeah, das schauen wir uns mal näher an! Paz de la Huerta ist eine schöne Frau und gute Schauspielerin. Nach drei Stunden kennen wir ihre Linda in- wie auswendig sehr gut. Ihren Geburtskanal eingeschlossen. Zum Ende des Films kippt dieser Hang zur Hardcore-Ästhetik ins unfreiwillig Komische.

Eins noch: ich bezweifle ernstlich, dass dieser Film auf einem kleinen Bildschirm auch nur annähernd die visuelle Wirkung entfalten kann, die es rechtfertigt, sich diese krude Geschichte anzuschauen. Wer zuhause keinen Beamer, keine gute Soundanlage und keine große, weiße Wand in einem gut abzudunkelnden Raum besitzt, der wird mit "Enter the void" keine Freude haben. Dieser Film braucht Fläche, um wirken zu können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. November 2014
Dass es sich hierbei um einen französischen Film handelt, merkt man spätestens, als sich herausstellt, dass die Protagonisten eine Art Inzest-ähnliche Lebensgemeinschaft führen, hervorgerufen durch traumatischen Verlust der Eltern bei einem Autounfall in früher Kindheit. Doch Spaß bei Seite, dieser Film ist visuell einfach bombastisch und lässt den Zuschauer sogar einen DMT-Trip audiovisuell nacherleben! Der ganze Film wird quasi fasst ohne Schnitte, aus einer Einzigen Einstellung heraus gezeigt, das Leben und Sterben des jungen Drogendealers in Tokyo sieht man durch seine (dessen) Augen.

Was mich an dem Film einfach etwas stört oder sagen wir mal "nervt", ist das Klischee, welches hier verwurstet wurde. Die Geschichte des Drogendealers, der in seinem Milieu den Tod findet und der kleinen Schwester, die in die Prostitution abrutscht, ist wahrlich nicht von originellster Geschichtenschreibung. Die vielen Längen, also Szenen, in denen nichts handlungsrelevantes geschieht, die man quasi über sich ergehen lassen muss, sind ein weiterer Schwachpunkt. In besagten Szenen schwebt der Geist des Protagonisten über Tokoyo und schaut sich alle möglichen Menschen beim Sex an, was eher als lauwarmer Erotik-Aufguss rüberkommt. Hier bietet "Enter the Void" wenig Spannung oder für die Handlung sinnvolles Geschehen. Bahnbrechend ist hier nicht sehr viel. Die Camera schaukelt und wakelt häufiger auch, so dass einem fasst übel werden kann. Auch das Ende ist relativ einleuchtend und deutet sich schon recht bald an, so dass auch hier keine große Spannung vorhanden ist.

Vielleicht ist an dieser Stelle doch die ein oder andere Bewusstseinsveränrnde Substanz hilfreich, um sich das Filmerlebnnis angenehmer zu machen. Ein sehenswerter Film, jedoch eher ein Experiment, denn ein durchdachter Spielfilm von A bis Z.
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34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2010
Ich sah den Film in einem der wenigen Kinos, wo er kurze Zeit nach dem Fantasy Film fest lief.
Bei einem Film von Gaspar Noé ist jedem Zuschauer klar, das es bestimmt nicht einfach wird, sich auf das "Experiment" einzulassen. Dies trifft auch auf "Enter the void" zu, wenn auch auf eine andere Weise als bei den beiden Vorgängern "Menschenfeind" und "Irreversible".
Auch in "Enter the void" nutzt Gaspar Noé das Format Film als Spielwiese um eine schockierende Story zu erzählen.
Dieses Mal nimmt er uns mit auf die Reise durch die Nacht (hauptsächlich) erst durch die Augen von Oscar, bis dieser bei einem Polizeieinsatz erschossen wird. Fortan folgen wir Oscar's ruheloser "Seele" (?) durch die Straßen und diverse Wohnungen in Tokyo, während die Story sich auf irrlichternde Weise durch Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit schlängelt. Da Kamera, Licht, Dialoge, Musik und überhaupt jegliche Darstellung total abgedreht in Szene gesetzt ist und die Story ihr übriges dazu tut, ist der Film nicht einfach zu konsumieren und auch nicht gleich zu verstehen. Am besten fand ich es mich einfach darauf einzulassen und lieber nachher über das Gesehene nachzudenken.
Wirre Kamerafahrten, flackernde (Strobo-)Lichter, brachiale und plötzlich ausbrechende Gewalt, expliziter Sex, Sprünge in der Handlung...das kennen wir von dem Regisseur und hier hat er es auf die Spitze getrieben...wobei der Film nicht ganz so verstörend ist wie die beiden ersten Werke von Gaspar Noé.
Wer sich einen ersten Eindruck verschaffen will sollte sich mal den anderthalbminütigen Trailer auf youtube mit der Eröffnungssequenz (Credits) anschauen...dieser verdeutlicht ganz gut auf was man sich in den zweieinhalb Stunden Film einlässt.
156 Minuten können lang sein ;o) Von den wenigen Leuten im Kino verließen gut ein Drittel die Vorstellung vor dem Ende des Films, ich war bis zum Schluß begeistert.
Nicht zuletzt aufgrund des grandiosen Soundtracks, der zum Großteil von COIL, aber auch von Throbbing Gristle und Daft Punk's Thomas Bangalter stammt.
An dem Film ist möglicherweise nicht alles perfekt, aber Hut ab vor Gaspar Noé, einer der wenigen (erfolgreichen) Regisseure, der sich wirklich was traut und es schafft, filmische Neuerungen in seine Werke zu bringen!
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2010
Aller wahnsinniger, schwieriger und herausfordernder Dinge sind drei, müsste es bei Gaspar Noé heißen. Bei "Enter the Void" perfektioniert er seinen Stil des scheinbar ohne bzw. kaum mit Schnitten auskommenden Films, den er mit einer völlig losgelösten Kamera umsetzt und liefert ein ums andere mal schon formal eine richtige Kraftprobe für jeden Zuschauer, der das Wagnis eingeht, sich sein neues Werk anzuschauen. Konsequent aus der subjektiven Sicht erst der Hauptfigur, dann von dessen freischwebender Seele erzählt, geht es um Oscar, der mit seiner Schwester in Tokio als Drogendealer lebt, während sie als Stripperin ihre Brötchen verdient. Ein vermeintlicher Drogendeal entpuppt sich jedoch als Falle, in deren Verlauf Oscar von der Polizei erschossen wird. Fortan irrt seine Seele durch die Stadt, die Zeit und beobachtet dabei seine Bekannten, scheinbar ziellos. Die Geschichte ist bei "Enter the Void" so ziemlich vollkommen unwichtig, was im Vordergrund steht ist die Porträtierung eines Zustandes, der keiner ist. Dabei lotet Noé nicht nur alle Grenzen des filmischen aus, sondern sprengt diese mitunter und mutet dem Zuschauer dabei teils unerträgliche Sequenzen von heftig flackerndem Licht zu, nur um ihn danach wieder der Kamera in die Hände zu geben, die Kunststücke vollführt, wie sie nicht mal ein Düsenjetflieger zu realisieren wüsste. Und dennoch ist es gerade diese unfassbar gnadenlose Stilistik gepaart mit der transzendentalen Thematik, die zunächst wirklich aufregend ist, denn vergleichbares hat man wohl so noch nie gesehen. Und als ob das noch nicht genug wäre, lässt Noé seine Zuschauer auch noch an die Drogenflashs seines Protagonisten teilhaben und stellt diese als eine Häufung schöner, bunter Illusionen dar und macht somit den audiovisuellen Trip perfekt. Ein erhebliches, ja fast schon dem Film das Genick brechende Problem ist jedoch die Länge. Über zweieinhalb Stunden lang wird man von der puren Surrealität und Verstörung, sowohl formal als auch inhaltlich, torpediert, bis diese anfänglich so wirksamen Elemente fast gänzlich an Bedeutung und Sogkraft verlieren. Die ohnehin schon irgendwie wenig aussagenden und noch weniger erzählenden Bilder und Sequenzen werden zu einer Endlosschleife und somit zu einer wahren Geduldsprobe. Münden tut das alles in der Wiedergeburt Oscars, die man "hautnah" miterlebt. Um nicht zu sagen: So tiefe Einblicke gewährte wohl noch kein Kinofilm zuvor und wer es bis dahin noch nicht getan hat, wird spätestens hier vermutlich komplett vor Noé kapitulieren wollen.
Wie schon zuvor gilt, dass man einen Gaspar Noé entweder lieben oder hassen muss und dieses mal fällt es gar nicht so leicht, eine Entscheidung zu treffen. Eine absolut grenzwertige Filmerfahrung ist "Enter the Void" allemal geworden, bei dem schon die Opening Credits verstörender und verrückter sind, als so mancher kompletter Film. Wenn jemals die Bezeichnung eines Films als Trip wie die Faust aufs Auge passte, dann hier.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2013
One of my favorite movies. Issued in the form of colorful didzhibuka. 3 discs.
Playing the player region code "C".
Subtitles are not boosted, switched off from the control!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juni 2012
Den Film finde ich genial. Ja, man muss sich auf diesen Film einlassen, das ist keine Unterhaltung wie im Fernsehen das Vorabendprogramm vor der Tagesschau. Ein Geschwisterpaar verliert seine Eltern bei einem tödlichen Autounfall, die Kinder überleben traumatisiert. Beide schwören sich sich niemals im Leben zu verlassen. Oscar, der Bruder, will ein neues Leben in Tokio beginnen und holt bald seine Schwester nach. Der Neuanfang ist sehr schwer, Oscar landet im Rotlicht- und Drogenmilieu. Genauso ergeht es seiner Schwester, die sich bald als Stripperin durchschlagen muss. Geträumte Träume dieses Geschwisterpaares werden von einer grausamen Realität schnell zerstört. Als Oscar bei einer Drogenrazzia erschossen wird verliert seine Schwester schnell den Halt und rutscht in die Prostitution ab. Der Regisseur versteht es eine unwahrscheinliche Spannung zu erzeugen und aufrecht zu erhalten. Die wackelnde Handkamera erzeugt bei den ZuseherInnen Irritatonen, was gewollt ist. Das erinnert an Lars von Trier. "Enter the Void" (Leere)heisst ein Etablissement das zwischen Disco, Tabledance Bar und Puff angesiedelt ist, "Love"-Hotel ist ein Etablissement das viel verspricht und nichts hält. Immer wieder erscheint als Leuchtreklame das Wort "Love". Nur Liebe findet niemand dort. Die Menschen agieren in einer Leere die schmerzt. Die Schlussszene lässt Raum für Interpretationen. Hat Linda ein Kind zur Welt gebracht als Hoffnungsträger in dieser grausamen Welt oder ist Oscar nach Buddhistischer Lehre wiedergeboren ? Das muss der/die geneigte ZuseherIn selbst entscheiden. Der Film ist schwere Kost. Wer einen Actionthriller erwartet wird enttäuscht werden. Der Film zeigt eine grausame Realität mit Science Fiction Character. Grelle Leuchtreklamen, Unbedarfte werden in Discos zu Drogenkonsum verführt, sexuelle Gewalt, Abtreibung, Suff und Mord. Der Film wirkt lange nach. Und der Soundtrack dieser Hölle in der Realität ist Bachs "Air". Das hat mich tief beeindruckt, weil diese zärtliche Musik völlig im Gegensatz zu der furchtbaren Realität dieses Films steht. Aber der Film wird durch diese wunderbare Musik aufgewertet und das Grauen verstärkt. Ich kann diesen Film nur Ausgeschlafenen empfehlen die nicht die Augen vor der Realität verschließen. Denn wie oben schon geschrieben, beschreibt dieser Film eine grauenhafte Zukunft. Die langen Pausen mit den langen Kameraeinstellungen finde ich überhaupt nicht langweilig und den Film dadurch in die Länge gezogen, denn diese Pausen/Kameraeinstellungen erhöhen die Spannung und verstärken das Grauen der Handlungen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. März 2012
Ich hielt als erstes das Steelbook von Enter the Void in den Händen, was allein wegen der Gestaltung, den verschärften Farben und den Worten: Zelluloid auf Speed, Acid für die Augen" mein Interesse weckte.

Über die Meinung zu den Themen lässt sich sicherlich streiten, auch ich bin unschlüssig, wie ich den Film im Ganzen beurteilen soll. Der Film zieht sich etwas in die Länge und der Schluss kommt dann ziemlich abrupt.

Aber ich kann auf jeden Fall sagen, allein wegen der Kameraführung die ich derart zuvor noch nie gesehen habe und die mich echt fasziniert hat, lohnt es sich den Film zu sehen. Alles im Allen geniale Arbeit und Wahnsinns Visualisierung.
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Selten sah ich einen Film, der ungewöhnlicher ist als "Enter the Void". Die als exotische Kulisse fungierende Stadt Tokyo macht nur einen Teil der Atmosphäre aus, es ist eher die rauschhafte Inszenierung, welche sich streckenweise selbst zu feiern scheint, jedoch interessante Erzählweisen ermöglicht, sodass letztlich doch ein sehenswerter und in seiner Länge epischer Film entstand.
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Hier, oben in der Produktbeschreibung steht:
"Bonus-DVD mit:
- Entfallene Szenen
- Making Of der Special Effects
- DMT-Sequenzen
- Vortex-Sequenzen"
Davon ist nichts in der Hülle gewesen, stattdessen eine einfache DVD ohne Making of. Aber genau deshalb hatte ich das Paket bestellt. Ich lasse es zurückgehen.
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