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am 4. Februar 2011
...hat sich Gregor Jordan mit seinem Film -Unthinkable- offen gelassen. Ganz ehrlich: Ohne diese Option hätte ich keine Rezension zum Film geschrieben. Was uns Jordan 93 Minuten lang "zumutet" ist knallhart und rechtfertigt die FSK18 Freigabe ohne Wenn und Aber. Doch vor allem geht es um die Botschaft des Films. Ist jedes Mittel der Folter recht, wenn es darum geht Millionen von Menschen zu retten? Heiligt der Zweck jedes Mittel? Zu aktuell ist das Thema, als das man nicht von einer Parallele zur Wirklichkeit sprechen kann. Was Jordan seinen Verhörspezialisten H(Samuel L.Jackson) tun lässt, ist in jedem Fall untolerierbar, unentschuldbar und absolut undiskutabel; das ist jedenfalls meine Meinung. Ohne die letzte Sekunde des Films hätte ich fast den Eindruck gewonnen, dass George W.Bush -Unthinkable- gesponsert hat. Aber: Genau da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Das stärkste Argument für Folter ist auch das stärkste Argument dagegen: Was bringt es? Wie sind die Ergebnisse?
In diesem Focus rückt dann der Aufbau des Films fast schon in den Hintergrund. Dabei hat -Unthinkable- genau dort seine Stärke. Er ist spannend, hat einen Plot, der sich Schritt um Schritt aufbaut, und ist hervorragend besetzt. Samuel L.Jackson, Carrie-Anne Moss und Michael Sheen spielen in diesem Thriller an der Obergrenze ihrer Möglichkeiten.

Der ehemalige US-Army Bombenspezialist Steven Arthur Younger(Michael Sheen) ist zum Islam übergetreten. Er flieht aus der Haft und deponiert drei Atombomben in drei Großstädten der USA. In einer Videobotschaft kündigt er an, dass die Bomben detonieren werden. Dann lässt er sich festnehmen und verhören. Die "legalen Standardverfahren" der militärischen Verhörmethoden sind grausam, aber Younger erduldet sie ohne Schwierigkeiten. Dann setzt die Armee ihren Spezialisten H ein. Zusammen mit der FBI Agentin Helen Brody(Carrie-Anne Moss) soll er Younger zum Sprechen bringen. Brody muss entsetzt feststellen, dass H jedes Mittel recht ist, um Younger zu brechen. Noch schlimmer: Niemand stellt sich H entgegen; er hat Rückendeckung von ganz oben. Während Brody ihren Glauben an Recht und Gesetz verliert und selbst auf eigene Faust etwas aus Younger herausholen will, muss sie erkennen, dass sie chancenlos ist. Doch H gibt noch lange nicht auf. Er prophezeit Younger: "Ihre schlimmsten Albträume...all das wird jetzt wahr." Es beginnt ein Wettlauf um das Leben von Millionen Menschen. Als Younger dann noch Forderungen an die Regierung stellt, wird allen Beteiligten klar, dass nur noch H die Chance hat, Younger zum Reden zu bringen. Aber zu welchem Preis?

Wäre da nicht der Umstand, dass der Islamist Younger genau das wollte, was in -Unthinkable- mit ihm passiert, die Bilder des Films wären kaum auszuhalten. Jordan hat sein Storybook clever zusammengeschustert(wenn man erst einmal darüber nachdenkt). Er lässt einen Terroristen Forderungen stellen, die fast jeder Amerikaner unterschreiben würde und die doch unerfüllbar sind. Zudem sind es nicht das Militär und die Verhörspezialisten, die auf die Werte Amerikas schwören, sondern Younger selbst. Das alles hat Jordan bis zu den Grenzen ausgelotet. Nach 70 Minuten scheint der Bogen dann, storytechnisch und realitätsbezogen, überspannt zu sein. Aber Jordan fängt die Geschichte gerade noch einmal ein und bringt sie ans Ende.

Ja...und da ist sie dann: Die Option der letzten Sekunde. Ohne die wäre -Unthinkable- plattes Gewaltkino mit einer Botschaft, die besser nie verkündet werden sollte. Aber diese Sekunde ist da und lässt so manche Szene des Films in ganz anderem Licht erscheinen...
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am 23. Februar 2011
Ein ehemaliger US-Soldat, der die atomare Abrüstung in Russland überwachte, hat sich illegal spaltbares Material für mehrere kleine Atombomben beschafft. Seine Kenntnisse reichten aus, daraus wirksame Zeitbomben zu bauen und diese in drei US-Städten zu verstecken. Er stellt eine politische Forderung und lässt sich kurz danach verhaften. Spezialisten sollen den Mann zum Reden bringen.

Was folgt gleicht einer Wahl zwischen Skylla und Charybdis. Der wissenschaftlich fragliche Erfolg durch Folter wird durch eine möglichst große Anzahl von Menschenleben in der anderen Waagschale zu kompensieren versucht. Filigrane Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Charakteren der Figuren. Allerdings sind die Protagonisten nur Stellvertreter für konträre Standpunkte in einer schwierigen aktuellen Frage. Das asketische Szenarium wird der Situation gerecht und generiert Atmosphäre.
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TOP 500 REZENSENTam 1. April 2011
Der Plot: Ein konvertierter Islamist legt in den USA 3 Atombomben mit Zeitzünder. Er lässt sich festnehmen, um sich seinem "Gegner" zu stellen. Da die Zeit knapp wird, werden "von höchster Stelle" Foltermethoden befürwortet, um Millionen unschuldige Menschenleben zu retten. Das "Unglaubliche" nimmt seinen Lauf ...

Selten hat ein Film in meinem Umfeld eine solche kontroverse Diskussion ausgelöst. Selten ist solche visuelle Gewalt in einem Film m.E. gerechtfertigt gewesen (heftig - aber nicht übertrieben). Die reiche, satte Welt spricht beim morgendlichen Kaffee von Menschenfolter - aber eigentlich hat man doch kaum eine Vorstellung was das wirklich bedeutet. Das "Aufrechnen" - das "Für und Wider" - und wenn "Ja": wieviel Menschenleben rechtfertigen die Folter eines Einzelnen ?
In dem Film werden Verzweifelung und Fanatismus auf beiden Seiten erkennbar. S.L. Jackson und C.A. Moss repräsentieren diese beiden Seiten hervorragend. V.a. Moss (die "Trinity" aus "Matrix") überzeugt in der Darstellung, wie dünn die uns umgebende Schicht von Kultur, Zivilisation und Moral ist - und wie sie uns vermeintliche Wertefestigkeit vorgaukelt. Gegen Ende des Filmes war ich zunächst zunehmend "moralisch" enttäuscht: denn zunächst erscheint die Folter zunehmend "gerechtfertigt" (soll der Film eine amerikanische Rechtfertigung für die Foltervorwürfe sein ?). Nein, das ist nicht so - Wie bereits ein Vor-Rezensent schreibt: Die letzten 10 Sekunden des Filmes ändern noch einmal komplett die Sichtweise. Es ist keine Legitimation der Folter - vielmehr wird diese schlussendlich als wirksames Mittel widerlegt. Diese Botschaft in einem aktuellen US-Film hatte ich nicht erwartet. Zudem ist der Film hervorragend gespielt, die Dialoge sind klug, der Plot ist (fast immer) glaubhaft und logisch aufgebaut. Ein toller Film - FSK 18 gerchtfertigt - keine leichte Kost !
Ach so: BD-Bild ist mäßig, der Ton nicht die Rede wert. Extras gibts bis auf einige Trailer auch keine. Aber vor dem Hintergrund eines solchen Films ist das für mich auch eher unwichtig.
Dirk
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am 29. Mai 2014
Klasse Thriller, der ein wenig mit dem Thema Terrorismus/wie weit geht das Verhör spielt, um den Zuschauer mit dem Urteil eigentlich allein läßt. Wer würde dies tun, um Menschen zu retten. Wo hört die Menschlichkeit auf? Das Ende ist offen, wie ich finde unötig. Denn eine Fortsetzung dieses Films wird es wohl nicht geben. Das Bild ist sehr gut mit thematisch wohl gewolltem leichten Korn. 4,2 von 5 Punken für Bild und Ton. Kein Bonus
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am 9. Januar 2011
Der Film fesselt nicht nur durch die permanente Spannung der eigentlichen Geschichte. Der Zuschauer wird selbst pausenlos mit ethischen und moralischen Fragen konfrontiert: Rechtfertigt der Zweck die Mittel? Ist ein einzelnes Menschenleben weniger wert als Millionen von Menschenleben? Wie weit würden und müssten wir gehen, um unsere eigenen Leben zu retten? Würden wir ein ähnliches Vorgehen befürworten, wenn wir unmittelbar bedroht wären?
Was einem bleibt ist die Vermutung, dass die Realität wohl nicht allzuweit von den Vorgängen im Film abweicht - was angesichts der ungeheuerlichen Brutalität gewisser "Verhörmethoden" den schalen Beigeschmack einer durch und durch doppelmoralischen Gesellschaft hinterlässt.
Stellenweise hat man das Gefühl, gewisse menschliche Reaktionen seien ein wenig überzeichnet und voraussehbar dargestellt. Auch die wenig einfallsreichen Beweggründe des Terroristen, sowie beispielsweise die klischeebehaftete Hintergrundsgeschichte von "H"s Ehefrau wirken begrenzt glaubhaft. Nichts desto trotz lohnt sich der Film mit dem einmal mehr überzeugenden Samuel L. Jackson in der Hauptrolle. Gute Unterhaltung!
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am 4. Februar 2011
Meine Eindrücke zum Film:

Samuel L Jackson, einer der Besten Schauspieler neben Danzel Washington, Wesley Snipes...präsentiert sich in einem neuen wirklich genial inszenierten Thriller.

Es vergeht wirklich keine Minute die nicht spannend ist. Gewalt, Folter aber auch Strategie und sehr viel Story wird dargestellt, das Gesamtpacket stimmt einfach..

Was fand ich gut an dem Film:

+ Samuel L Jackson in einer Rolle, wie er sie noch nie zuvor gespielt hat

+ der Film baut sehr viel Spannung auf

+ Nebendarsteller spielen ihr Rollen sehr gut

+ sehr interessante Dialoge

+ Folter, Gewalt geparrt mit Rettung wird sehr gut dargestellt

+ der Film ist keineswegs vorhersehbar

+ hätte glatt ein Kinoerfolg werden können!

+ Samuel L Jackson spielt seine Rolle sehr verstrickt, ja ich möchte sagen sehr geheimnisvoll

+ mehr Schein als Sein steht im Vordergrund, viel mitdenken ist bei diesem Film erlaubt

+ genial inszeniertes Ende

+ Höhen und Tiefen verleihen dem Film ein gewisses etwas

Was fand ich nicht so gut:

- leider keine Extras

- leider muss ich das Bild bemängeln

Fazit:

Ein wirklich sehr genial inszenierter Thriller, vielleicht einer der Besten B-Movies von Jackson,

meiner Meinung nach hätte es ein wirklich genialer Kinofilm werden können,

wenn es SAW in die deutschen Kinos schafft, warum dann auch nicht UNDENKBAR :).
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am 14. März 2016
Unthinkable ist nichts für schwache Nerven und zeigt wie weit ein Staat geht um seine Bürger zu schützen. Samuel L. Jackson spielt den von der Regierung engagierten Folter-Experten. Sehr sehr brutal und realistisch.
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am 9. Februar 2011
Dieser Film wird Gemüter sicher spalten, genauso kontrovers, wie die Protagonisten ( in diesem Falle der großartige Samuel L. Jackson als mysteröser, fast schon sympathisch und abstoßend zugleich, Folterknecht )den Antagonisten (Michael Sheen als Terrorist) behandeln, um den Aufenthaltsort dreier Atombomben zu erfahren, genauso kontrovers ist allein das Beobachten als neutraler Zuschauer. Man ertappt sich sehr schnell dabei, (zumindest mir ging es so) das man die Seiten sehr schnell wechselt. Mal ist man auf der seite, des Terorristen, der brutal und unmenschlich gefoltert wird, dann wiederum fühlt man die Verzweiflung und Ohnmächtigkeit der ermittelnden Behörden, die es nicht schaffen, die Wahrheit aus ihm "herauszufoltern" und schließlich ist man auf der Seite der Bestie, dem mysteriösen Folterer, der eine ganz eigene, widerliche und gleichzeitig logische, Philosophie betreibt.
DIe Frage bleibt bestehen: Wie weit darf man gehen, um das Leben von WOHLMÖGLICH Millionen Menschen zu retten. Warum verstecken wir uns hinter Gesetzen und humanitären Heuchelleien, wenn wir diese insgeheim doch vergessen und alle Regeln so zurechtbiegen, wie es uns grade passt.
Ein schokierender und zugleich fasznierend hinter die Fassade der menschlichen Moral blickender Psychothriller mit Topbesetzung.
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am 6. Juli 2011
CIA - Terrorist - Verhör. Die Story an sich kennt man. Aber: Hier stellt sich ein ehemaliges Mitglied der US-Army bei der CIA - jemand der zum Islam konvertiert ist. Auch hier schon ein recht schwieriges Thema....Um seinen Forderungen NAchdruck zu verleihen, teilt er mit, dass er 3 Atombomben an drei unterschiedlichen Orten in Amerika deponiert hat. Die Verstecke kennt nur er....Wie weit geht man jetzt - oder wie weit darf man gehen - um diese Verstecke heraus zu bekommen, da je eine Menge Menschenleben auf dem Spiel stehen? Natürlich wird von Seiten der Behörde darauf geachtet, dass gewisse Grenzen eingehalten werden. Und zwar solange, bis die erste Bombe detoniert....Dann beginnt man, die Vorschriften außer acht zu lassen - jedenfalls teilweise.... Samuel L.JAckson, der als Verhörspezialist eingesetzt wird, zeigt auf, wie weit man gehen kann! Und er zeigt auf, dass der Mensch das schlimmste Tier auf dieser Welt ist. Egal von welcher Seite man das Thema betrachtet. FSK ab 18 absolut berechtigt! Grausam, schonungslos, spannend! Zunächst weiss man nicht, auf welche Seite man sich schlagen soll. Terrorist - oder CIA? Die Zeit und somit das Ultimatum läuft..... Im laufe des Films steht man an einer Schwelle, die man erst am Schluss übertreten kann. Da weiß man, wo man hingehört! Kaufen! 6 Sterne!
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am 23. Februar 2015
spoileralarm!
der film fing ja gut an, aber dieses ewige hin und her, "nein, das dürfen sie nicht machen", "oh, na gut dann machen sie es doch, im namen der menschheit", "aber die frau, nein, die doch nicht", "na gut , dann eben die frau, im namen der menschheit", "aber doch nicht die kinder, also wir sind doch amerikaner, bei den kindern hörts doch nun wirklich auf, im namen der menschheit"..., gegen ende wird der film irgendwie albern. die gutmenschentante mit ihrer moral und der pseudoböse samuel mit seiner moral, mannomann, das ist mir einfach zu unausgegoren. böse, böser, am bösesten, aber bitte nur bis zu den kindern, die darf man nicht anrühren, auch wenn 5 millionen menschenleben auf dem spiel stehen, kinder darf der regisseur nicht verbraten, sonst hätte der film es nicht in den verleih geschafft. es lebe das glorreiche amerika mit seiner doppelmoral !
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