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am 23. Februar 2015
spoileralarm!
der film fing ja gut an, aber dieses ewige hin und her, "nein, das dürfen sie nicht machen", "oh, na gut dann machen sie es doch, im namen der menschheit", "aber die frau, nein, die doch nicht", "na gut , dann eben die frau, im namen der menschheit", "aber doch nicht die kinder, also wir sind doch amerikaner, bei den kindern hörts doch nun wirklich auf, im namen der menschheit"..., gegen ende wird der film irgendwie albern. die gutmenschentante mit ihrer moral und der pseudoböse samuel mit seiner moral, mannomann, das ist mir einfach zu unausgegoren. böse, böser, am bösesten, aber bitte nur bis zu den kindern, die darf man nicht anrühren, auch wenn 5 millionen menschenleben auf dem spiel stehen, kinder darf der regisseur nicht verbraten, sonst hätte der film es nicht in den verleih geschafft. es lebe das glorreiche amerika mit seiner doppelmoral !
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am 10. Oktober 2012
Der Thriller aus 2010 kam selbst in den USA nicht in die Kinos. Entweder rechnete man nicht mit einem Erfolg oder einer ungewollten Subventionierung der Contra-Folter-Bewegungen.

HANDLUNG

Steven alias Yusuf (Michael Sheen) soll hat an drei Stellen in den USA Atombomben mit Zeitzünder deponiert. So zumindest seine Behauptung. Das Militär, das FBI mit der Agentin Helen Brody (Carrie-Anne Moss) und der intellektuelle Folterknecht mit mittelalterlichen Vorgehensweisen, Henry (Samuel L. Jackson), der während der Folter zur Entspannung auch schon mal ein Picknick mit seiner Familie macht, sollen den Attentäter verhören und so raus bekommen, wo die Bomben liegen.

MEINUNG

Gut, auch die Weltretter aus Amerika foltern ihre Gefangenen. Das ist inzwischen bekannt. Und es ist ein Thema, wo man ausgiebig diskutieren kann, inwiefern das Wann und Warum vertretbar ist oder eben nicht. Immer mehr Filme suchen sich kontrovers zu diskutierende Fragen, beziehen aber keine Partei mehr, sondern lassen den Zuschauer entscheiden bzw. damit allein. Ist interessant, aber damit macht man es sich auch einfach.

Wie man sich hiernach entscheiden will, spielt kaum noch eine Rolle, denn dafür ist der Film zu schwach. Es reicht nicht einen Samuel L. Jackson, der alles kann, loszuschicken und zu hoffen, dass es gut wird, so richtig knallt. Wenn man dazu dann noch eine Art Kammerspiel instruiert, braucht es auch daneben bessere Schauspielerleistungen und mehr Dramatik als bloße Körperpein. Anstatt wirklich an den seelischen Nöten und Zwängen zu arbeiten, bekommt man skrupellose Foltervorgänge geboten, die aufgrund des sonst flachen Niveaus allenfalls als Effekthascherei bewertet werden können.

Der Film bietet nicht viel an. Er skizziert zwar die Unmenschlichkeit der Folter, was aber im Angesicht des unmenschlichen Gefolterten an Boden verliert. Dabei vergisst er neben der Frage nach Humanismus und Ethik, die Frage nach dem Nutzen. Ein Typ, der seinen Job macht, selbst daran kurz zerbricht, um darauf der liebste Papa der Welt zu sein, die er ja permanent rettet, weil er irgendwelchen kranken Individuen Daumenschrauben anlegt, reicht nicht für eine bessere Auseinandersetzung mit dem Konflikt. Auch eine FBI-Agentin nicht, die ebenfalls die Welt retten will und 90 Minuten dafür denselben Auf- und Abgang wählt, ohne von der Stelle zu kommen. Auch der CIA-Agent, der genauso gut als Boxpromoter durchgehen könnte oder ein scheinbar dilettantischer militärischer Haufen bringen keine Linderung.

Neben dem fehlenden Vermögen, sich tatsächlich der Materie zu nähern, kommt dazu einiges recht unglaubhaft daher, was die Abläufe rund um und in dem Verhör angeht. Was wollte man damit erreichen? Der unhumanistischen Maschine einen Berechtigungsgrund geben und daneben beweisen, dass es auch noch gute, aber eben hilflose Menschen gibt? Keine Ahnung. Samuel Jackson wird den Film so angegangen haben wie er ihn spielt. In den Drehpausen ein Picknick, dazwischen ein bisschen im lockeren Wiegeschritt das Drama rauskehren, Zähne zeigen und dann leidenschaftslos den Scheck abholen.

FAZIT

Man sieht ansatzweise die Folter, man kann sich das Schreckliche vorstellen und es wirkt vielleicht sogar schrecklicher als eine irgendwo abgestellte Bombe (Musste es gleich eine Atombombe sein?), man sieht aber nicht, was die Folter mit den Menschen macht, weil die Akteure nichts an die Hand bekommen oder - außer Jackson - schon vorher scheitern. Ich glaube, der Film war nicht im Kino, weil man früh genug erkannte, dass es ihm an wirklicher Klasse fehlt.
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am 17. Januar 2011
Sicherlich mag der Film einige moralische Fragen aufbringen, nur leider machen diese den Film nicht besser. Meiner Ansicht nach sind die Charaktere absolut unrealistisch und auch nicht nachvollziehbar, wenn man die einzelnen Personen über den ganzen Film betrachtet. Ich weiss nicht, anscheinend hat man es geschafft aus einem leicht unterdurschnittlichen Film einer sehr guten zu machen. Indem man irgendwelche Fragen und Ansichten in den Raum wirft. Naja diese Masche zieht bei mir nicht, alles in allem so durcheinander, dass eine klare Linie fehlt. Die hätte dem Film gut getan. Den Versuch einen Thriller zu schaffen, der mehrere Ansichten zulässt und alles glaubwürdig für jeden einzelnen erscheinen lässt ist nicht gelungen. Dafür hätte es ohne Zweifel viel mehr Feinschliff gebraucht.
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