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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuer Sound, alte Stärke
Sehr viel amerikanischer als alle Vorgänger klingt "The King Is Dead". Und kaum Schwerverdauliches hat seinen Weg auf das Album geschafft. Die Decemberists zeigen sich harmoniesüchtiger als je zuvor. Deutliche Anleihen an große Folk-Songwriter findet man. Dabei ist es den Decemberists ein Leichtes, die Grenzen zum Kitsch hier und da zu touchieren, ohne sie...
Veröffentlicht am 14. Juni 2011 von w4

versus
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leicht enttäuscht.
Ich habe mir die CD aufgrund der euphorischen Besprechungen in der Presse gekauft, die Decemberists kannt ich vorher nicht. "The king is dead" ist eine Scheibe, die sofort ins Ohr geht, wenn man, wie ich, Folkrock mag. Aber, das ist die große Einschränkung, das war es dann auch schon. Nach fünfmaligem Hören ging mir die Platte schon auf die Nerven, zu...
Veröffentlicht am 29. März 2011 von Leserleser


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuer Sound, alte Stärke, 14. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: The King Is Dead (Audio CD)
Sehr viel amerikanischer als alle Vorgänger klingt "The King Is Dead". Und kaum Schwerverdauliches hat seinen Weg auf das Album geschafft. Die Decemberists zeigen sich harmoniesüchtiger als je zuvor. Deutliche Anleihen an große Folk-Songwriter findet man. Dabei ist es den Decemberists ein Leichtes, die Grenzen zum Kitsch hier und da zu touchieren, ohne sie jemals zu überschreiten. Der ein oder andere wird vermutlich "Ausverkauf" schreien. Mir egal. Alles richtig gemacht.

Nachdem die "Hazards of Love" zwar nicht schlecht aber doch etwas zäh war und einige Längen hatte, nimmt mich die "The King Is Dead" ohne Ausfälle mit in einen melancholischen ewig währenden Indian-Summer Nachmittag. Schön hab ich das gesagt.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 100% Decemberists, 15. Januar 2011
Von 
K. Ehrlich (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The King Is Dead (Audio CD)
Nun haben die Decemberists ihre Instrumente gepackt und einen Ausflug aufs Land gemacht. Was dabei herauskam ist eine lupenreine, perfekte Folkplatte. Schon im ersten Song wird man sofort an die Harvest-Phase von Neil Young erinnert, allerdings sorgt Colin Meloys Stimme dafür, dass es immer sofort nach den Decemberists klingt. Seine Stimme ist so einzigartig und hat einen absolut hohen Wiedererkennungswert.

Auf dieser Platte haben die Akustikinstrumente die Oberhand. Es ist schon faszinierend wie Mr. Meloy wieder jede Menge wunderbarer Melodien aus dem Ärmel geschüttelt hat (z. B. ,Rox in the Box`, eine irisch angehauchte Folknummer mit Violine die mich sofort an das Levellers Album "Levelling the Land" erinnert hat, oder die beiden Highlights 'January Hymn' und 'June Hymn').

Wer Folk und Americana mag wird an dieser Platte kaum vorbeikommen, die Decemberist-Fans werden die Platte sowieso kaufen, oder?
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Authentisches und traditionsbewusstes Feuerwerk des Folk-Rocks, 15. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The King Is Dead (Audio CD)
Obwohl ich diesem viel gescholtenen Genre alles andere als abgeneigt bin, empfand ich den auf "The hazards of love" erfolgten Versuch, Prog- und Folk-Rock zusammenzuführen, als zwar technisch gelungen, aber emotional irritierend. Natürlich möchte ich keiner Band vorschreiben, welche Musik sie zu spielen hat, aber die zumeist pessimistische Weltverzagtheit des einen mit dem eher positiv assozierten Lebensgefühl des anderen zu verbinden, war ein Unterfangen, das ich nur schwer mittragen konnte. Aus diesem Grund vermag mich "The hazards of love" bis zum heutigen Tag nicht richtig zu erreichen. Und umso mehr erfreut es mich, dass The Decemberists mit ihrem neuesten Album diesen in meinen Augen überflüssigen Ballast abgeworfen haben und in unwiderstehlicher Manier ihre eigene Tradition aufleben lassen. Das Ergebnis dieser Rückbesinnung ist eines der besten Folk-Rock-Platten, die mir jemals zu Ohren gekommen ist. Wenn ich "The king is dead" höre, möchte ich augenblicklich den Wanderrucksack packen, die Stiefel schnüren und zu einem abenteuerlustigen Streifzug durch freie Lande aufbrechen. Der Kontrast zu "The hazards of love" könnte kaum größer sein. Die recht vertrackten Strukturen des Vorgängers sind komplett verschwunden und haben entwaffnend einfachen Liedern das Feld überlassen, die man nahezu geschlossen auf ein Best-Of übernehmen könnte. Mir haben es vor Allem "Don't carry it all", "Calamity song", "Rox in the box", "June hymn", "This is why we fight" und ganz besonders die erste Single "Down by the water" angetan. The Decemberists geben sich hier voll und ganz der unbefangenen, von versöhnlicher Melancholie verzierten Leichtigkeit hin. "The king is dead" ist eine Liebeserklärung an den Folk-Rock, von der man nur schwer nicht begeistert sein kann. Ein aufrichtiges und wegen seiner kompromisslosen Reinheit auch mutiges Werk. Die Messlatte für das beste Album 2011 liegt nun sehr früh sehr weit oben.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrscheinlich kommt ..., 14. Januar 2011
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The King Is Dead (Audio CD)
... im Leben eines jeden Mannes, wenn es sich der runden 40 nähert, der Moment, in dem er sich ausführlicher mit der Natur und all ihren Erscheinungsformen beschäftigt - im Regelfall wird aber nur der engste Umkreis damit konfrontiert. Wenn der angehende Bergfestler allerdings seinen Lebensunterhalt hauptsächlich als Sänger einer Musikband verdient, dann kann es schon passieren, dass die Schar der Mitwisser (siehe auch Facebook: "Freunde") etwas umfangreicher wird. Exemplarisches Beispiel hierfür ist Jochen Distelmeyer, ehemaliger Frontmann von Blumfeld, der vor einigen Jahren auf dem Album "Verbotene Früchte" den "Schnee" im Speziellen und den "April" im Allgemeinen pries und sich desweiteren ungeniert als Obstliebhaber outete.

Nun steht nicht zu befürchten, dass Colin Meloy, Stimme und Gründer der amerikanischen Folkrocker The Decemberists, in diesem Jahr zum "Apfelmann" mutiert. Und doch nährt sich aus dem Bandnamen ansich, dem Umstand, dass Meloy vor der jetzigen mit einer Gruppierung namens Happy Cactus (hahaha) unterwegs war und der Tatsache, dass sich auf dem neuen, vierten Album gleich zwei Hymnen an jahreszeitliche Gefühlswelten befinden (January/June Hymn) die Vermutung, dass er eben genau jetzt die oben genannte Phase durchläuft. Wie sonst käme man zu solchen Zeilen: "Hail the winter days after dark, wandering the gray memorial park, a fleeting beating of hearts, ... sing oh january oh!" oder auch: "Hear the hymn to welcome in the day, heralding a summer's early sway, and all the bulbs all coming in, to begin, ..." Diese Zeilen und so manche mehr auf "The King Is Dead" gelingen ihm auf wiedergewonnene, unvergleichlich charmante Weise und so lässt auch beim Titel der Platte Platz für Interpretationen wie etwa "Die Decemberists sind tot, es leben die Decemberists!"

Denn obschon auch die letzte Platte "The Hazards Of Love" gewiss keine schlechte war, ist den sanftmütigen Fünf im Laufe der Zeit ein wenig das Liedhafte verlorengegangen und damit auch ein Stück vom Zauber der Einfachheit ihrer Songs. Diese haben sie nun wiedergefunden - "Don't Carry It All", "Rox In The Box" und "Down By The Water" sind allesamt im Stile ihres Erstlings als Schnittmenge aus Folk, Country und zartem Blues gestrickt, die gute alte Mundharmonika wird gar nicht mehr weggepackt und all die Stücke glänzen so in alter und vertrauter Stärke. Für "This Is Why We Fight" wird aus Meloy, zuvor schon stimmlich und musikalisch, nun auch thematisch zum amerikanischen Billy Bragg: "Come the war, come the avarice, come the war, come hell, come attrition, come the reek of bones, come attrition, come hell. This is why, why we fight, why we lie awake, and this is why, this is why we fight. When we die, we will die with our arms unbound." Auch hier muß man wohl keine Angst haben, dass Meloy nun den furchtlosen Klassenkämpfer in sich entdeckt - vielmehr scheinen die Themen der Songs wohl wieder etwas diesseitiger, alltäglicher geraten und zusammen mit der musikalischen Rückbesinnung macht es so durchaus Sinn, den Decemberists ein herzliches "Welcome back!" zuzurufen.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der König war tot, es lebe der König!, 29. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: The King Is Dead (Audio CD)
Nach dem enttäuschenden Vorgängeralbum 'The Hazard Of Love' melden sich 'The Decemberists' mit 'The King Is Dead', es lebe der König mit einer eindrucksvollen Folk-Scheibe zurück.

Wer 'Folkkitsch' nicht mag, dem sei gesagt: 'Hände weg, lasst es!' 'The King Is Dead' ist ein faltenloses Folk-Album und begleitet federartig und beschwinglich die trüben, verfrosteten Wintertage. Vorfreude ist schließlich die schönste Freude auf den nahenden Frühling.

Die starken Einflüsse des amerikanischen Countrys sind nicht zu überhören. Es werden alle Klischees bedient. Akkustik-Gitarren fortwährend und überall, das Banjo als sporadische Beimischung, das Akkordeon als freudige Aufmunterung und schließlich der Geschichtenerzähler Colin Meloy, der die Songs mit der einfachen Leichtigkeit des Lebens fiedelt.

Die Scheibe ist ein gelungenes Folk-Album. The Decemberists besinnen sich auf ihre ureigentliche Stärken. Schnulzige Folk-Klischees werden reichlich bedient und sämtliche Tugenden emotional besungen.
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5.0 von 5 Sternen Rhythmisches Herbst-Album...oder Frühlings-Album?, 12. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: The King Is Dead (Audio CD)
Nun befinden sich die Decemberists also auf Country-und Folkpfaden. Und diesen Schritt haben sie mit Konsequenz durchgezogen: Alles ist sehr rhythmisch und sorgfältig durchkomponiert. "The King is dead" heißt die LP und an diesem Konzept hat sich die Band auch orientiert, sowohl Artwork als auch Lyrik betreffend. Wo wir schon bei der Lyrik sind: ein Wörterbuch muss man wohl parat haben, wenn man sich näher mit den Texten auseinandersetzen möchte.
Ich persönlich habe 3 oder 4 Durchgänge gebraucht, bis sich auch das letzte Lied in mein Ohr gespielt hat, und diese Durchgänge sollte man auch investieren, es lohnt sich!

Don't carry it all 5/5
Calamity Song 5/5
Rise to me 5/5
Harmonika-Solo!
Rox in the Box 5/5
wirkt zu Beginn fast schon dramatisch/erhaben; sticht am ehesten hervor; netter Akkordion-Einsatz
January Hymn 4/5
Down by the water 5/5
sehr kraftvoll
All arise! 4/5
June Hymn 5/5
This is why we fight 5/5
"And when we die/ We will die/ With our arms unbound"
Dear Avery 4/5

Dieses Album hört man wohl am besten, während die Frühjahrssonne untergeht oder an einem veregneten Herbsttag.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfrischend ohne den Konzept-Ballast, 6. Juni 2011
Von 
Thomas Schmitz (Mechernich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The King Is Dead (Audio CD)
Vielleicht war es beim letzten Mal einfach zu viel. "The Hazards of Love", das fünfte Album der Decemberists, veröffentlicht 2009, war zwar sehr gut, aber auch ein wenig zu episch, wie das bei Folk-Rock-Opern nun mal so ist. Der Nachfolger "The King Is Dead", erschienen im Januar dieses Jahres, ist da bedeutend einfacher gestrickt. Ein Country/Folk/Songwriter-Album, vollgepackt mit tollen Songs ist das. Und das muss ja auch einfach mal reichen.
Böse Zungen dürften jetzt auch behaupten, "The King Is Dead" sei das beste R.E.M.-Album seit vielen Jahren. Denn bei gleich drei Songs griff Peter Buck den Decemberists unter die Arme. Beim Opener "Don't Carry It All" war er nur an der Mandoline, aber bei "Calamity Song" und besonders bei "Down by the Water" hört man ganz deutlich den typischen R.E.M.-Gitarrensound. Während "Calamity Song" aus der "Out of Time"-Zeit sein könnte, ist "Down by the Water" von den Akkorden her beinahe eine Kopie von "The One I Love". Weitere Unterstützung erhielten die Decemberists von Gillian Welch, die bei einer Großteil der zehn Songs den Background-Gesang liefert, zum Abschluss singt Laura Veirs.
Ist die Entscheidung einfach mal auf Songs statt auf ein durchgehendes Konzept zu setzen falsch? Mitnichten. Den Decemberists ist eine wunderbar frische Platte geglückt, die zwar nichts wirklich Neues im Genre beizutragen hat, aber einfach Spaß macht. Besonders "Rox in the Box", ein waschechter Irish-Folk-Song mit Annalisa Tornfelt an der Fiddle, ist gelungen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das bisher leicht zugänglichste Album der Band, 15. März 2011
Von 
Daniel Zynda (TaoYuan, Taiwan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The King Is Dead (Audio CD)
Die von Amazon gewählte Besprechung des Albums von Motor.de sollte man nicht allzu ernst nehmen, sie erweckt den falschen Eindruck, das wir's hier mit einem reinem Country Album zu tun haben (die erwähnen das Wort ja penetrant oft). Denke, der Autor ist im Folk nicht so zuhause.

Also, "The King is dead" ist KEIN Country! Es sind die Decemberists, wie wir sie kennen, lediglich das diesmal ihr Folk weniger britisch als amerikanisch beeinflusst ist, Country (oder früher amerikanischer Folk) und etwas Blues sind lediglich weitere Einflüsse. Das Album erinnert mich stark ans Frühwerk der Band, lediglich weniger dunkle Töne, mehr sonnig-luftiges (da gebe ich Motor.de recht). Man könnte auch sagen: Einfache, melodiöse Songs - die allsamt recht kurz und knackig sind. Ein wenig befremdend nach dem progressiven Vorläufer "Hazards of Love", einem Album, mit dem sie den Höhepunkt ihrer Entwicklung feierten. Aber auch ein Album, das viele Fans etwas verschreckte, eingängig gings da nicht gerade zu. Ich fands ja toll, aber jedermanns Sache wars bestimmt nicht. In meiner Rezension des Albums schrieb ich von der langen Pause vor dem Album, vom Höhepunkt des Schaffens, und wie's danach weitergehen könne, wie sich steigern? Nun, die Band fand gleich zu ihrer üblichen Schnelligkeit in den Veröffentlichungen zurück und tat vielleicht das einzig richtige: Zurückschrauben, Rückbesinnung. "The King is dead" kam dabei heraus, ein Werk ohne allzu große Ansprüche, wie gesagt sehr einfach gehalten, kann schon fast als Folk-Pop durchgehen. Ich gebe zu: Für mich manchmal ein bißchen zu schlicht. Die Songs sind gut, einmal gehört und im Ohr, aber ich vermisse etwas die Herausforderung, den Hauch Verschrobenheit in den Songs. Was die Songs aber veredelt ist mal wieder die großartige Stimme von Sänger Colin Meloy. Ich mag übrigens am liebsten die beiden kurzen Hymns "January" und "June".

Also, komplette Abwendung vom Progressive Rock, eigentlich sogar vom Rock im Allgemeinen, und jeder Song Radiotauglich. Dies macht das Album wohl zum bisher leicht zugänglichsten der Band. Auch auf die Gefahr das ich mich wiederhole: Ein unerwartet großer Wandel nach den "Hazards of Love". Aber: Kein schlechter, das Album ist, trotz allem, gut. Jedoch kein neues Meisterwerk.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leicht enttäuscht., 29. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The King Is Dead (Audio CD)
Ich habe mir die CD aufgrund der euphorischen Besprechungen in der Presse gekauft, die Decemberists kannt ich vorher nicht. "The king is dead" ist eine Scheibe, die sofort ins Ohr geht, wenn man, wie ich, Folkrock mag. Aber, das ist die große Einschränkung, das war es dann auch schon. Nach fünfmaligem Hören ging mir die Platte schon auf die Nerven, zu einem Zeitpunkt, wo andere Scheiben aus diesem Genre, z.B. Bright Eyes, erst beginnen, ihren Zauber zu entfalten. Handwerklich und muskalisch gut gemacht, sind mir die Songs aber zu wenig differenziert, um es wirklich als DIE große CD 2011 einzuordnen, wie es einige Kritiker getan haben. Aber die hören die Scheiben vermutlich nicht allzu oft, da Kritiker immer unter dem Zeitdruck der Aktualität stehen.
"The king is dead" verschwindet erst mal im CD-Regal, vielleicht gefällt sie mir in ein paar Monaten wieder...
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht überragend, 23. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The King Is Dead (Audio CD)
Angesichts der drei bereits vorhandenen 5-Sterne-Rezensionen könnte der Eindruck entstehen, dass den Decemberists mit "The King Is Dead" erneut ein Meisterwerk gelungen ist. Ich wage dennoch mal die Vermutung, dass dieses Album die Gemüter der Fans spalten wird.
Wer von "The Crane Wife" und "The Hazards of Love" begeistert gewesen ist (so wie ich), könnte von "The King Is Dead" zunächst ein wenig enttäuscht sein (so wie ich).
Meine Enttäuschung währte allerdings nur ein bis zwei Hördurchgänge. Hat man sich erst einmal an den Stilwandel, das Reduzierte, das Amerikanische und an die Country-Elemente der Scheibe gewöhnt, kann man doch zu dem Schluß kommen, dass den Decemberists mit "The King Is Dead" vielleicht nicht unbedingt ein überragendes, aber doch zumindest ein gutes Album gelungen ist.
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The King Is Dead von The Decemberists (Audio CD - 2011)
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