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Nach der Veröffentlichung der glanzvollen Freischütz-Einspielung von Carlos Kleiber (DGG, 1972) ist die hier besprochene Aufnahme von Joseph Keilberth (1908-1968) ein wenig ins Hintertreffen geraten. Das hat sie nicht verdient. Sie wartet nämlich nicht nur mit einer ganz großartigen dirigentischen Leistung auf, sondern hat auch ein hervorragendes Sängerensemble aufzuweisen. In der Rolle der Agathe glänzt Elisabeth Grümmer, eine Sängerin mit wunderbarer Stimme und einer seelenvollen Haltung, die der Rolle voll und ganz entspricht. Allein Gundula Janowitz (bei Kleiber) hat später eine ähnlich überzeugende Leistung geboten. Frau Grümmer singt und spielt ergreifend. Ihr zur Seite steht als Ännchen die herzerfrischende Lisa Otto, eine ideale Ergänzung. Somit sind die weiblichen Hauptrollen in nicht zu überbietender Weise besetzt. Kommen wir nun zur Rolle des Max, zu der Rudolf Schock herangezogen wurde. Er bringt die Partie durchaus mit Anstand "über die Rampe", aber ich kann mich nicht recht für ihn erwärmen. Wie immer stemmt er die hohen Töne in nervenpeinigender Weise, und die Phrasenenden werden von ihm quasi jeweils mit einer "Vollbremsung der Stimme" beschlossen. Was bei anderen Sängern hin und wieder vorkommt, wurde bei Schock im Lauf der Jahre fast zur Manie und wirkt mehr als unschön. Schade, daß Peter Anders (er starb bereits 1954) nicht mehr zur Verfügung stand und Fritz Wunderlich nicht gefragt wurde. Ich weiß, daß Rudolf Schock gerade für seinen Max viele gute Kritiken erhalten hat, und möglicherweise spielt bei mir auch eine gewisse Voreingenommenheit eine Rolle, aber ich möchte den unbefangenen Hörer auffordern, sich im Vergleich einmal die große Arie des Max aus dem 1. Akt mit Richard Tauber, Helge Roswaenge oder Peter Anders anzuhören und sich dann ein Urteil zu bilden.
Nun aber zurück zur Keilberth-Aufnahme: Karl Christian Kohn hat die Rolle des Kaspar übernommen, und man muß ihm bescheinigen, daß es einen besseren Rollenvertreter niemals gegeben hat. Er kann die Hinterhältigkeit und Gefährlichkeit dieses Burschen nicht nur stimmlich, sondern auch schauspielerisch so überzeugend darstellen, daß ihn darum mancher prominentere Kollege beneiden könnte. Der bewährte Hermann Prey ist ein guter Fürst Ottokar, und als Eremit bringt Gottlob Frick mit seiner tiefen, sonoren Baßstimme ein glänzendes Porträt auf die Bühne. Die kleinen Rollen sind alle gut besetzt. Hermann Lüddecke hat den Chor der Deutschen Oper Berlin sorgfältig einstudiert, er singt und klingt hervorragend, und die Berliner Philharmoniker spielen unter Joseph Keilberth spitzenmäßig. Es ist höchst bedauerlich, daß dieser große Dirigent so früh von uns gegangen ist. Er starb an einer Herzattacke am 20. Juli 1968, während einer Aufführung von Wagners "Tristan und Isolde" in München, gerade 60 Jahre alt. Ein schwerer, unersetzlicher Verlust nicht nur für das deutsche Musikleben. Da Keilberths diskographische Hinterlassenschaft (bei Telefunken) fast ganz vom Tonträgermarkt verschwunden ist, freuen wir uns, daß die EMI diesen wunderbaren "Freischütz" in ihrem Angebot belassen hat.
Fritz Ganss, Produzent bei der deutschen EMI-Tochter Electrola, war für die künstlerische und technische Realisation der Aufnahme verantwortlich. Sie entstand 1958 in der Berliner Grunewaldkirche, in guter Stereo-Qualität. Es handelt sich hier allerdings nicht um eine originale Neuauflage der EMI, sondern um eine Ausgabe auf einem Billiglabel. Das bringt klanglich leichte Einbußen mit sich, und außerdem fehlt jede Textinformation. Dem interessierten Musikfreund sei also zu den diversen EMI-Ausgaben geraten, die z.T. ebenfalls recht günstig zu erwerben sind.
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am 28. September 2015
Keilberth gelingt ohne viel Schnickschnack eine bis heute gültige Aufnahme, die - bei aller Konkurrenz - heute als die klassische Referenz gelten darf. Die Berliner Philharmoniker schwelgen unter Keilberths Dirigat in romantischen Farben, geben aber auch in den volkstümlichen Elementen sowie in der diabolischen "Wolfsschlucht-Szene" musikalisches Feuer. Der Chor der Deutschen Oper kommt ebenso gut mit seinen unterschiedlichen Aufgaben zurecht.
Die Solisten sind bis in die kleinsten Partien ausgezeichnet und prominent. Allen voran Elisabeth Grümmer, die ihren leuchtenden Sopran als Agathe bis in hohe Lagen durchweg strahlen lässt. Lisa Otto ist als Ännchen gewitzt und agilsingend besetzt. Bei den Männern hat eindeutig Karl-Christian Kohn die Nase vorn; selten danach hat man einen Kaspar gehört, der so diabolisch singt UND seine Partie spricht; das ist Sonderklasse. Rudolf Schock ist viel gescholten worden, aber er gefällt durchaus mit schönen Lyrismen und einem starken Kern in seinem durchaus schön klingenden Tenor. Die restlichen Protagonisten mit berühmten Namen wie Gottlob Frick als Eremit oder Hermann Prey als Fürst Ottokar ergänzen mehr als nur sinngebend und verhelfen dem Gesamtbild zu einem noch heute gültigen positiven Gesamteindruck.
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am 7. Juli 2014
Das<gilt auch fuer diese CD d i e s g il t a u c h f uer diese CD
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