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Daß Herbert von Karajan ein herausragender, selbst von seinen größten Kritikern (von einigen grundsätzlichen Nörglern und notorischen Karajan-Gegnern einmal abgesehen) anerkannter Strauss-Dirigent war, steht völlig außer Frage. Auch der Komponist selbst hat dem jungen Künstler schon attestiert, daß er sich von ihm in ganz besonderer Weise verstanden fühle.
Die vorliegende, prall gefüllte CD setzt mit dem wohl bekanntesten und beliebtesten Orchesterwerk von Richard Strauss ein: "Also sprach Zarathustra". Die Introduktion mit dem strahlenden C-dur-Sonnenaufgang ist so populär wie vielleicht nur noch die Anfangstakte von Beethovens Fünfter Symphonie.
Hier ist Karajan ganz in seinem Element. Strahlend, mit glühender Intensität und hymnischem Schwung gestaltet er nicht nur die glanzvolle Einleitung, diese Interpretationshaltung durchzieht das gesamte Werk. So mitreißend und prachtvoll koloriert hat sonst kein Dirigent das Stück aufgeführt. Man spürt, welch inniges Verhältnis Karajan zu dem Werk hatte, das er auch immer wieder in seinen öffentlichen Konzerten aufs Programm setzte. Er wird dabei prachtvoll unterstützt von seinen Berliner Philharmonikern, die das Letzte aus sich herausholen, um den Intentionen ihres damals noch einhellig verehrten Chefs gerecht zu werden. Man hört: Hier spielt ein Spitzenensemble mit einem Dirigenten, der einen einzigartigen Zugang zu dieser Musik hatte. "Wenn schon Zarathustra, dann Karajan" (HiFi-Stereophonie).
Ähnliches läßt sich von den beiden symphonischen Dichtungen "Till Eulenspiegels lustige Streiche" und "Don Juan" sagen. Auch hier erweist sich Karajan als geborener Strauss-Interpret. Der hintergründige Humor des Till leuchtet aus jedem Takt, und sein trauriges Ende wird geradezu rührend dargestellt. Der "Don Juan" gehörte zu Karajans Lieblingsstücken; schon in seinem allerersten öffentlichen Konzert 1929 in Salzburg stand es auf seinem Programm, und bis zu seinem Lebensende wurde er nicht müde, es immer wieder aufzuführen. "In Don Juan und Till werden alle Arabesken liebevoll nachgezogen. Karajan weiß, was er an seinen Berlinern hat. Er läßt sie schwelgen und alle Tonschattierungen genüßlich auskosten" (Münchener Merkur, 1974).
Die CD schließt prachtvoll mit dem "Tanz der sieben Schleier" aus der Oper "Salome", in dem Karajan die überragende Virtuosität seines Orchesters noch einmal ungeniert ausspielen läßt.
Alle Aufnahmen stammen von der Jahreswende 1972/73 und wurden in der Berliner Jesus-Christus-Kirche aufgezeichnet. Das digitale Re-Mastering hat die Qualität der Aufnahmetechnik noch einmal gesteigert, so daß die Aufnahmen auch den Vergleich mit neuesten Digitalproduktionen nicht zu scheuen brauchen. Ein schönes, bebildertes Textheft in drei Sprachen liegt bei. Eine der besten Ausgaben der verdienten Reihe "The Originals". Auf dem Titelblatt prangt übrigens das großartige Cover der originalen LP-Ausgabe.
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Das ist mehr als nur Musik - hier wird mit Klang eine ganze Welt gemalt. Karajan und die Berliner sind hier wirklich am Höhepunkt ihrer Meisterschaft. Klangschönheit in Vollendung, pure Lebendigkeit und von einer einzigartigen Dichte und Spannung. Künstler und Werk verschmelzen zu einer Einheit. Es ist eine magische Aufnahme - festgehalten in einer phantastischen Aufnahmequalität. Diese Einspielung ist wohl kaum zu übertreffen ...

All jene, die um Karajan normalerweise einen weiten Bogen machen (zB. wegen seinem späteren Hang zu glatter Oberflächlichkeit), mögen hier eine Ausnahme machen. Sonst versäumen sie ein einzigartiges Meisterwerk.

Anzumerken ist noch, dass es auch eine Doppel-CD mit diesen Aufnahmen und weiteren Werken von Richard Strauss gibt - mit "Ein Heldenleben" und "Tod und Verklärung".
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am 2. April 2005
Dies sind mit Abstand die besten Aufnahmen der drei berühmtesten Werke von Richard Strauss. An exzessiver Aufgewühltheit und emotionaler Zerfahrenheit ist diese Aufnahme nicht mehr zu überbieten, und doch wirkt die Interpretation von Karajan niemals überladen. Nicht nur in Zarathustra, sondern auch in Till Eulenspiegel und im Don Juan glänzen die Berliner Philharmoniker durch ihre einmalige Virtuosität. Karajan und seine Philharmoniker überzeugen nicht nur in den dramatischen Passagen, sondern auch in den langsamen und ausdrucksvollen Teilen der Stücke.
Zwar werden viele neuere Aufnahmen dieser Werke angepriesen, ich kenne jedoch keine, die diese Einspielungen auch nur annähernd erreichen.
Außerdem ist diese CD mit 8 Euro ein absolut sensationelles Schnäppchen.
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am 26. August 2002
Eine faszinierend beeindruckende Einspielung des wohl bekanntesten Strausswerkes. Karajans Interpretation stellt auch eine gute Alternative und Ergänzung zu jenen von Fritz Reiner und dem Chicago Symphony Orchestra dar, die sich stark von dieser Aufnahme unterscheiden. Beide gelten als die besten Interpreten für die Ochesterwerke von Richard Strauss.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Oktober 2010
Als einer der bedeutendsten deutschen Komponisten an der Schwelle zur Moderne komponierte der Spätromantiker Richard Strauss zahlreiche Opern und sinfonische Dichtungen, die ihren festen Platz im Konzertleben bis heute behaupten können. Herbert von Karajan hat mit seinen Berliner Philharmonikern sein Leben lang Strauss gespielt. All die Erfahrung, die er und sein Orchester dabei sammeln konnten, ist vereint in dieser Aufnahme von 1972/ 1973 und wurde von der Deutschen Grammophon in ihrer verdienstvollen Serie "The Originals" in bester Tonqualität neu aufgelegt.

Als Visitenkarte Strauss' zählt von jeher seine Tondichtung für großes Orchester "Also sprach Zarathustra" op. 30. Sie auf die überaus bekannte Einleitung zu reduzieren, wäre gewiss verfehlt und würde ihr nicht gerecht. Strauss reiht hier einige Szenen aus Nietzsches bedeutendem, philosophischem Werk zu einem differenzierten Klangspektakel. Von besonderer Grandezza ist dabei das "Tanzlied", in dem Strauss eine Solovioline zum Einsatz bringt.
Karajan kann hier auf seinen Konzertmeister Michel Schwalbé vertrauen, der diesen Teil ausgezeichnet auslotet. Überhaupt ist Karajans Dirigat hier äußerst transparent und farbenreich. Selten habe ich eine derart stimmige Einspielung dieses Repertoireklassikers gehört. Die Berliner spielen wie entfesselt. Hinzu kommt die - wie bereits angesprochen - perfekte Aufnahmequalität.

Mit drei Zugaben kann die CD aufwarten: Zum einen gibt's "Till Eulenspiegels lustige Streiche" op. 28, ein kesses Stück in Rondoform. Natürlich ist es nicht nur Strauss' jugendlicher Charme, der dieses Werk bis heute zu seinen beliebtesten zählen lässt, sondern in erster Linie die kompositionstechnische Meisterschaft eines jungen Komponisten, der es bereits in so frühem Stadium trefflich verstand, mitreißende und packende Akzente zu setzen.
Auch die Tondichtung "Don Juan" op. 20 legt umfassend Zeugnis über diese Beobachtung ab: Während der deutsche Tonsetzer sich in op. 28 eher in pittoresken Spielereien ergeht, zählt hier wieder das große Ganze. Majestätische Fanfaren, wuchtige Passagen werden eindrucksvoll abgewechselt mit beinahe kammermusikalisch ausstaffierten Sequenzen.
Diese beiden Stücke waren ständige Begleiter Karajans auf seinen Konzerttourneen, vom Anbeginn seiner Karriere. Was Wunder, dass er sie in seiner breiten Diskographie interpretatorisch zu Ende führte. Auch hier liegt eine in allen Belangen gelungene Einspielung vor, die sich durch ihre nuancierte Akkuratesse und ihre stille Anmut auszeichnet.

Zum Schluss gibt's noch den "Tanz der sieben Schleier" aus Strauss' Oper "Salome", ein wundervolles Charakterstück, das dem Komponisten geradezu exotische, orientalische Töne entlockt.
Karajan und die Berliner sind sich nicht zu schade, sich auf die Leggierezza und die Ausgelassenheit dieses Arrangements einzulassen. Und so liefern sie auch hier eine Deutung mit absolutem Referenzcharakter.

Fazit: Wie viele andere Einspielungen so beweist auch diese, dass Herbert von Karajan wohl auf ewig als Strauss Exeget zu gelten hat.
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am 6. Februar 2016
Mit akribischer Probenarbeit erreicht Herbert von Karajan in den Strauss-Tondichtungen Klangproportionen, die als ideal bezeichnet werden können. Immerhin hat Karajan den genialen Komponisten Richard Strauss noch persönlich gekannt.
Die Berliner Philharmoniker glänzen mit faszinierender Orchesterpracht, allen voran Konzertmeister Michel Schwalbe, der die Violinsoli mit großem Einfühlungsvermögen spielt. In späteren Aufnahmen hat Karajan dieses hohe Niveau nicht mehr erreichen können.
Die Aufnahmequalität ist ebenso hervorragend.
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am 21. Mai 2014
Qualität vom Sound und den Aufnahmen sind perfekt - Deutsche Grammophon eben!
Für Liebhaber von Richard Strauss (und alle anderen Klassik-Fans) also ein Muss!!
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am 9. Oktober 2014
Für mich die beste Aufnahme seit je her. Karajan eben. Der orchstrale Trompetenpatzer fällt hier nicht so ins Gewicht. Das macht die Aufnahme eben einzigartig
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am 13. Juli 2014
karajan und die berliner - es gibt nichts dazu zu sagen.
einsame spitze. schade dass die zusammenarbeit so tragisch enden musste
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am 16. Februar 2012
Um es direkt anzusprechen,

sollten die bisher beschriebenen Bewertungen unvoreingenommen sein, so habe ich wohl eine minderwertige CD erhalten. Die Aufnahmen von "Don Juan", "Till Eulenspiegel" und dem "Tanz der sieben Schleier" ist wohl ein wahrer Genuss. Das man sich hierbei über Interpretationen in geschmacklicher Hinsicht streiten kann, ist meines Erachtens das Recht eines jeden Musikliebhabers.

Umso bedauerlicher finde ich die Aufnahme zum eigentlichen Aufmacher, der Zarathustra. Bereits im ersten Stück erschreckte mich der Klang der Pauken, die doch das Thema von Abschnitt zu Abschnitt tragen. Dies ertrug ich angesichts der exakten Tempi und der Klangfarben des restlichen Orchesters. Die Entwicklung der unterschiedlichen Lautstärken im ersten Teil war ebenfalls noch sehr gut.
Leider erfolgte anschliessend ein furchtbarer Abfall. Gerade an leisen Abschnitten hörte ich plötzlich gar nichts mehr. Eine Nachregelung an der Lautstärke brachte keinen Erfolg, nicht einmal bei voller Umdrehung. Das Ergebniss war nur ein ewiges "Regeln" um die lauten Passagen noch ertragen zu können. Der für mich entstehende Eindruck war der, als hätte jemand im Tonstudio die Lautstärke nicht im Original übernommen, sondern zusätzlich lauter und leiser geregelt. Hierdurch wird die komplette Zarathustra, meines Erachtens nach, ungeniessbar.

Da diese Aufnahmen bei den einzelnen Stücken so unterschiedlich sind, denke ich, es liegt ein Fehler in der Aufnahme oder bei meiner CD vor. Sollten andere jedoch denselben Fehler bemerken, so wäre ich dankbar, wenn sie hierüber berichten könnten.

Ich kann für meine Version hier leider nur 3 Sterne vergeben; diese als Durchschnitt für die unterschiedliche Qualität von 1 - 5 Sternen.
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