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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BioWare's Meisterwerk
Biowares Rollenspiel Dragon Age: Origins ist eingeschlagen wie ein Bombe. Es ist ein episches Meisterwerk, das vor Charme und Witz nur so strotzt, ein vielfältiges und interessantes Kampfsystem und eine sensationelle Story hat. Das alles, gepaart mit interessant gezeichneten Charakteren und vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten innerhalb der...
Veröffentlicht am 28. September 2012 von Worldofvideogames.de

versus
118 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tolles Spiel - schlechte und fehlerhafte Aktivierung
Die schlechte 1-Stern-Bewertung, die ich hier vergebe bezieht sich ausdrücklich nicht auf das Spiel, welches hervorragend ist, sondern auf die fehlerhafte Aktivierungsroutine und den lausigen Support von EA (deshalb auch fünf Sterne bei Spaßfaktor)!

Ich besitze das Spiel Dragon Age Origins schon eine ganze Weile und habe mir jetzt, wegen der...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2010 von AndreasW


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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BioWare's Meisterwerk, 28. September 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins - Ultimate Edition (Computerspiel)
Biowares Rollenspiel Dragon Age: Origins ist eingeschlagen wie ein Bombe. Es ist ein episches Meisterwerk, das vor Charme und Witz nur so strotzt, ein vielfältiges und interessantes Kampfsystem und eine sensationelle Story hat. Das alles, gepaart mit interessant gezeichneten Charakteren und vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten innerhalb der Gefährten, macht das Spiel zu etwas besonderem. Wie bei jedem erfolgreichen Spiel gab es daraufhin noch ein Addon und mehrere kleine Erweiterungen in Form von DLC's. Nun hat Electronic Arts die erschienen Inhalte zu einer Ultimate Edition zusammengefasst. Aber lohnt sich die Ultimate Edition überhaupt, liefert Bioware gewohnt überragende Qualität ab oder ist es nur ein lauwarmer Abklatsch, der lieblos zusammengezimmert wurde, um den Kunden das maximale an Geld aus der Tasche zu ziehen?

Die Dragon Age: Origins Ultimate Edition umfasst:

Dragon Age: Origins
Dragon Age: Origins – Awakening
In Stein gefangen
Wächter-Festung
Rückkehr nach Ostagar
Die Chroniken der dunklen Brut
Hexenjagd
Die Golems von Amgarrak
Lelianas Lied

Hinzu kommen noch eine Blutdrachenrüstung und Geschenke, sowie Scherzartikel, die man seinen Gefährten übereichen kann, um ihr Vertrauen zu steigern oder zu senken. Dragon Age: Origins ist das Hauptspiel und Awakening ist das Addon, das zwar nicht so umfangreich wie das Hauptspiel ist, allerdings auch einen guten Umfang aufweist. Alles andere sind kleine Erweiterungen, die nicht mehr als 2 Stunden Beschäftigung bieten.

Dragon Age: Origins

Nach der Charaktererstellung, bei der man Geschlecht, Klasse und Rasse sowie Herkunft auswählen kann, erlebt man zu allererst die Herkunftsgeschichte. Bei der Wahl der Klasse ist man auf Schurke, Magier und Krieger beschränkt, die allerdings jeweils 4 Spezialisierungen aufweisen. Spezialisierungen können einmal auf Stufe 7, 14 und 22 gewählt werden. Abhängig von der gewählten Herkunft (z.B. Adliger Mensch), erlebt man dann eine der 6 unterschiedlichen Anfangsgeschichten. Diese laufen aber schließlich alle darauf hinaus, dass sich der Protagonist den Grauen Wächtern anschließt, einem Orden, dessen Mitgliedern außergewöhnliche Kräfte zu Teil werden, indem sie ein geheimes Beitrittsritual durchführen. Ziel dieses Ordens ist es, die Verderbnis durch die dunkle Brut zu besiegen.

Ab dem Zeitpunkt des Beitritts verlaufen alle Geschichten auf dieselbe Weise. Allerdings auch bei mehrmaligen Durchspielen nicht zwangsläufig gleich. Biowares Spezialität ist es nämlich den Spieler vor allerlei Entscheidungen zu stellen, die den Spielverlauf mal mehr, mal weniger, beeinflussen. Im Laufe der Zeit schließen sich dem Spieler immer mehr Gefährten, mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Wesenszügen, an, aus denen man drei auswählen kann, die den Held beim Kampf gegen die Verderbnis unterstützen. Dabei beeinflussen unsere getroffenen Entscheidungen maßgeblich, wie die Gefährten zu uns stehen. Jeder von ihnen besitzt eine Vetrauensleiste, die wiederspiegelt, in wie weit er oder sie mit unseren Entscheidungen einverstanden ist. Das geht sogar so weit, dass ein Gruppenmitglied uns verlässt, sollte sein Vertrauen in uns verschwunden sein. Auf der anderen Seite ist es möglich, dass ein Gefährte sich so sehr zum Hauptcharakter hingezogen fühlt, dass eine Liebesbeziehung mit diesem möglich ist.

Das Kampfsystems bei Dragon Age ist ausgesprochen abwechslungsreich und taktisch. Einerseits hat man die Möglichkeit einen Charakter selbst zu steuern und die restlichen 3 anhand von vorgegebenen oder benutzerdefinierten Taktiken agieren zu lassen. Andererseits ist es möglich den Kampf mittels Leertaste zu pausieren und jedem Helden die Befehle einzeln zu erteilen. Aufgrund der recht anspruchsvollen Kämpfe ist eine Kombination aus beidem am erfolgversprechendsten. Außerdem stehen einem die Möglichkeiten offen, die Feinde mit selbstgebauten Fallen oder hergestellten Säuren zu schädigen. Ein klassisches Crafting System, bei dem man sich Waffen oder Rüstungen herstellen kann, gibt es dabei aber nicht. Es beschränkt sich lediglich auf das Brauen von Giften, das Herstellen von Fallen, Verbänden und Tränken. Mit Awakening wurde noch die Möglichkeit der Runenherstellung eingeführt.

Dragon Age: Origins – Awakening

Awakening beginnt nach den Ereignissen von Origins. Der Erzdämon ist gefallen aber die dunkle Brut zieht sich nicht wie erwartet zurück sondern zerfällt in verschiedene Gruppierungen und bekämpft sich nun auch untereinander. Der Spieler ist nun der neue Kommandant der Grauen Wächter und soll von Vigils Wacht aus, das einst dem Verräter Earl Howe gehörte und nun als neuer Stützpunkt dienen soll, den Orden wieder aufbauen und den Geheimnissen der dunklen Brut auf den Grund gehen. Es bietet sich hierbei die Möglichkeit einen bereits vorhandenen Helden aus Origins zu importieren oder einen komplett neuen zu erstellen. Dieser beginnt dann mit der Stufe 18. Sollte der importierte Held die Stufe 18 noch nicht erreicht haben wird er ebenfalls auf diese angehoben. Unterstützt wird er dabei von 5 neuen potentiellen Gruppenmitglieder und einem alten Bekannten aus Dragon Age: Origins. Es gibt für jede der 3 Klasse 2 neue Spezialisierungen, sowie einige mächtige neue Fähigkeiten und haufenweise verbesserte Gegenstände zu ergattern. Die Geschichte rund um den Architekten und die dunkle Brut ist originell gestaltet und mit einigen Überraschungen versehen. Generell ist alles etwas düsterer gehalten und zum Teil actionlastiger als es in Origins war. Allerdings ist Awakening auch eine gehörige Portion leichter als das Hauptspiel, was ich persönlich etwas schade finde. Aber im Großen und Ganzen ist es ein sehr gelungenes Addon, das einem die Wartezeit auf Dragon Age 2 doch etwas verkürzt.

In Stein gefangen:

Dieser DLC führt in das abgelegene Dorf Honnleath, in dem anfangs nur die dunkle Brut, aber kein Dorfbewohner zu finden ist. Es beginnt damit, dass wir einen Golemkontrollstab von einem Reisenden geschenkt bekommen, als wir ihm helfen wollen. Er behauptet dieser Stab bringe nur Unglück, ist allerdings ebenso ein mächtiges Werkzeug, das seinem Besitzer die Macht gibt, die Kontrolle über einen Golem zu erlangen. Dieser Golem ist, wie wir erfahren, die Statue auf dem Marktplatz des Dorfes Honnleath. Doch nachdem wir den Ort von der dunklen Brut gesäubert haben und den Stab benutzen passiert nicht. Also betreiben wir Ursachenforschung und stoßen dabei auf ein Geheimnis, das schon seit Jahren ungelöst in dem Dorf ist. Nach Abschluss der Mission hat man die Möglichkeit den Golem als Gruppenmitglied zu gewinnen und erhält damit einen mächtigen Verbündeten.

Wächter-Festung:

Die grauen Wächter wurden vor 200 Jahren in einem Sturm aus Blut und Verrat aus Ferelden vertrieben. Zurück blieb ihre Festung auf dem abgelegenen Soldatengipfel, die inzwischen überwuchert und angeblich verflucht ist. Nun bietet sich die Möglichkeit dieses verloren geglaubte Kapitel der Geschichte der grauen Wächter zu ergründen, das Geheimnis um die Geschehnisse zu lüften und die Festung für den Orden zurückzuerobern. Nach der Installation des DLCs findet man einen Mann namens Levy Dryden in seinem Gruppenlager, der behauptet, dass Duncan ihm helfen wollte die alte Festung wieder einzunehmen. Da unser ehemaliger Mentor in der Schlacht bei Ostagar gefallen ist, nehmen wir seinen Platz ein und machen uns auf Richtung Soldatengipfel. Die Geschichte ist gewohnt spannend erzählt und bietet die eine oder andere Überraschung. An einigen Stellen der Festung erhält man durch Visionen einen Einblick in die damaligen Ereignisse. Neben dem offensichtlichen Gewinn an Erfahrung für unsere Gruppe, gibt es noch einige gute Gegenstände und 2 neue Fähigkeiten abzustauben, die einem das Leben in Ferelden etwas leichter machen.

Rückkehr nach Ostagar:

Die große Schlacht bei Ostagar weckt viele Erinnerungen bei den verbliebenen grauen Wächtern. Sie zerstörte den Orden und forderte den Tod vieler großer Männer und Frauen. Der Spieler erhält noch einmal die Möglichkeit dorthin zurückzukehren und sich an der dunklen Brut zu rächen. Es beginnt alles in Bann Lorens Ländereien an der nordöstlichen Grenze des Bannorn, wo wir auf einen Überlebenden der Schlacht treffen. Dieser bittet uns darum die Waffen und Rüstung des gefallenen Königs wiederzubeschaffen. Er hatte kurz vor der Schlacht den Schlüssle zu der Truhe des Königs bekommen, diesen allerdings in weiser Voraussicht im Lager versteckt. Natürlich können diese Schätze nicht der dunklen Brut überlassen werden und so ist es an uns die Waffen und Rüstungen zu bergen. Dieser und auch alle anderen DLCs sind eigentlich viel zu kurz. Qualitativ, genau wie der Rest des Spiels, allerdings absolute Spitze. Ich fand die Möglichkeit super, noch einmal nach Ostagar zurückzukehren und der verbliebenen dunklen Brut einzuheizen. Dabei bekommt man wieder jede Menge Gegenstände, die wesentlich besser sind als die, die man in der Hauptkampagne zu Beginn bekommt. Somit bietet es sich gerade als Anfänger an, die Rückkehr nach Ostagar, die Wächter-Festung und in Stein gefangen relativ früh zu erledigen, da man sich auf diese Weise den Rest von DA: Origins erheblich erleichtern kann.

Die Chroniken der dunklen Brut:

Die Stadt Denerim, das Juwel Fereldens rüstet sich für den Krieg. Als Hurlock-Vorhut hat man die macht, andere der dunklen Brut, z.B. Genlocks, Kreischer oder Oger, zu seinen Knechten zu machen und sie in die Schlacht zu führen. So gerüstet kämpft man sich durch die verschiedenen Stadtteile Denerims, um dann am Ende an der Seite des Erzdämons gegen die verbliebenen Helden zu kämpfen. Verbliebene Helden deshalb, da man einige der Gruppenmitglieder aus dem Hauptspiel schon auf seinem Weg durch die Stadt erledigt und das, zu meinem Bedauern, recht unspektakulär. Sehr ärgerlich ist, dass man hier gar nichts von der sonst so hervorragenden Inszenierung merkt, denn die liebgewonnenen Helden fallen fast schon nebenbei. Ein rühmlicherer Tod oder eine kleine Zwischensequenz hätten sie auf alle Fälle verdient gehabt. Ansonsten ist „die Chroniken der dunklen Brut“ ein unterhaltsamer Zeitvertreib, wenn auch wieder recht kurz. Allerdings ist es meiner Meinung nach der am wenigsten lohnendste Teil der Erweiterung und nur für die Spieler interessant, die unbedingt einmal auf Seiten der dunklen Brut kämpfen wollen.

Die folgenden drei DLCs sind vom Hauptspiel getrennt, das bedeutet es gibt nicht irgendwo einen NPC, der einem die Quest dafür gibt, sondern man startet sie vom Hauptmenü ausgehend. Bei „Hexenjagd“ und „die Golems von Amgarrak“ hat man außerdem die Möglichkeit einen bereits vorhandenen Charakter zu importieren, oder sich einen völlig neuen hochstufigen Helden zu erstellen.

Hexenjagd:

„Macht euch niemals auf die Suche nach mir“, mit diesen Worten verschwand Morrigan in den Schatten und sowohl ihre Pläne, als auch ihr Aufenthaltsort blieben ein Geheimnis….bis jetzt. Nun erreicht die Wächter die Nachricht, dass sie in der südlichen Wildnis unterwegs ist. Selbstverständlich geht ihr persönlich dieser Sache nach. Zu Beginn habt ihr nur euren Hund an eurer Seite, im Verlauf der Geschichte gesellen sich noch die Elfin Ariane und der Magier Finn dazu. Ihr nehmt Morrigans Spur bei Flemeths Hütte auf. Diese führt euch zum Tempel der Magie und anschließend einer alten Elfenruine, bis es zum Finale an einem weiteren bekannten Schauplatz kommt. Wie auch bei allen anderen DLCs wird man wieder erstklassig unterhalten und es werden wieder Geheimnisse offenbart, die man allein mit dem hauptspiel nicht erfahren hätte. Allerdings muss man sagen, dass nach der Hexenjagd mehr Fragen offen sind als vorher. Es ist sicherlich eine nette Ergänzung zu Origins, aber ein paar Enthüllungen mehr hätten hier sehr gut getan. Schließlich wurde im Vorfeld angekündigt, dass Morrigans Schicksal enthüllt wird, gemerkt hat man davon aber nicht viel.

Golems von Amgarrak:

Tausende Jahre waren die verlorenen Thaigs der Zwerge vergessen, doch nun sind sie wieder erreichbar. Einer von ihnen ist Amgarrak, in dem einst einige Gelehrte versucht hatten, Caridins Kunst der Golemerschaffung wiederaufleben zu lassen. Nun ist eine zu den Ruinen entsandte Expedition verschwunden und man hat die Aufgabe herauszufinden, was geschehen ist. Alles beginnt damit, dass man einen Brief von Jerrik Dace, einem Zwerg aus Orzammar, bekommt, dessen Bruder bei der verschollenen Expedition dabei war. Also machen wir uns mit ihm und seinem Bronto, namens Snug, auf den Weg um seinen Bruder und den Rest der Expedition zu finden. Der Schwierigkeitsgrad zieht hier im Vergleich zu anderen DLCs deutlich an. Das ist auf der einen Seite eine feine Sache, denn es wird schließlich seitens Bioware als eine Herausforderung für erfahrene Spieler angepriesen. Auf der anderen Seite jedoch, ist es ärgerlich, dass der erhöhte Schwierigkeitsgrad nicht an den besonders taktischen Kämpfen liegt, sondern an der teilweise problematischen Gruppenzusammenstellung. Spielt man nämlich einen Nahkämpfer hat man es ungleich schwerer mit den Gegnern fertig zu werden, als mit einem Magier als Hauptcharakter. Hier wäre es schön gewesen, seine Gefährten aus Origins ebenfalls importieren zu können. Nichtsdestotrotz ist „die Golems von Amgarrak“, wie gewohnt, erstklassig. Die Atmosphäre ist düster gehalten und die Geschichte ist dementsprechend spannend erzählt.

Lelianas Lied:

Jahre vor der Bedrohung durch die Verderbnis, ist Leliana eine junge Bardin, deren Hingabe eher der Leidenschaft als dem Gesang des Lichts gilt. Ihre Mentorin Marjolaine will das orlaisianische Spiel der Intrigen nach Ferelden bringen und Leliana ist begierig darauf ihr zu gefallen. Es entwickelt sich eine Geschichte voller Verrat und Tod um die junge Bardin, die Aufschluss darüber gibt, wie es dazu kam, dass sie schließlich der Kirche beigetreten ist. Anders als bei „Hexenjagd“ und „die Golems von Amgarrak“ kann man aber keinen neuen Charakter erstellen oder einen vorhandenen importieren, sondern man schlüpft direkt in die Rolle von Leliana, die als Mitglied einer kriminellen Organisation nach Ferelden kommt. Begleitet wird sie dabei von 2 guten Freunden, einem Zwergenkrieger und einem Elfenmagier. Die ersten Aufträge führen nach Denerim, wo sie im Auftrag ihrer Mentorin Unruhe stiften soll, um vom eigentlichen Coup abzulenken. Die Inszenierung ist dabei wieder auf allerhöchstem Niveau, die düstere Geschichte wird durch die, im Vergleich zu anderen DLCs, häufigen Videosequenzen spannend vermittelt und die Charaktere ergänzen sich gut. Alles in Allem kann man sagen, dass Lelianas Lied der wohl unterhaltsamste Teil der DLCs ist und das, obwohl ich mehr Erwartungen in „Hexenjagd“ gesteckt hatte, da ich mehr Interesse daran hatte, zu erfahren, wie es mit Morrigan weitergeht.

Fazit:

Die Dragon Age: Origins – Ultimate Edition lohnt sich für alle, die mal wieder ein episches Abenteuer in einem Rollenspiel erleben wollen. Tolle Charaktere, eine spannende Geschichte und ein taktisch anspruchsvolles und abwechslungsreiches Kampfsystem. Das sind die Zutaten in Biowares Erfolgsrezept. Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist für die Qualität und vor allem den Umfang mehr als gut. Selbst wenn ihr Origins schon besitzt, kann es sich lohnen die Ultimate Edition zu erwerben, da durch den Einzelkauf der Erweiterungen wahrscheinlich höhere Kosten entstehen. Auch wenn die DLCs alle sehr kurz sind und sich beim Einzelkauf, preislich gesehen, doch hart an der Obergrenze bewegen sind sie, mit Ausnahme von „die Chroniken der dunklen Brut“, allesamt zu empfehlen und stellen eine gute Ergänzung zur Hauptgeschichte dar.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Probleme, 6. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins - Ultimate Edition (Computerspiel)
Ich werde mich hier nicht zum Spiel ansich äußern, das haben schon genug getan, es macht einfach Spaß.
Amazon war super schnell, Fr nachmittag bestellt, Sa Mittag war das Päckchen da. Die 5€ Versand sind wegen der Perso- kontrolle, die wohl laut Gesetz bei USK18 vorgeschrieben ist.
Ich möchte lediglich auf die sehr oft negativ bewertete Registrierung etc eingehen.

Ich möchte vorher sagen das ich bereits ein EA/ Bioware Konto hatte, von NfS und Mass Effect her rührend, musste mich also nicht neu registrieren.
Aber das ansich sollte auch kein Problem sein und das verlangen ja sehr viele Spielehersteller heute.
Was das freischalten der Extras angeht:
Ich habe das Spiel installiert und nebenbei 10-15min bei Bioware auf der Homepage in den Foren rumgestöbert und da findet man sehr schnell!! eine recht einfache Lösung.
Nachdem die 2 DVDs installiert waren habe ich mir den Patch 1.05 herunter geladen (den findet man direkt bei den Zusatzinhalten für DAO auf der Bioware HP), diesen installiert und das Spiel gestartet. Ich hatte dann sofort, ohne irgendwo auch nur einen Key eingeben zu müssen (ich habe mich lediglich im Spiel bei EA angemeldet, weiß aber nicht einmal ob das nötig war), sämtliche Zusatzinhalte zur Verfügung. Also alle DLCs (die direkt von den DVDs mitinstalliert wurden) sowie die ingame-Extras wie zB die Blutdrachenrüstung.
Also alles total Stressfrei.
Eventuell wurde diese Lösung durch Bioware erst bereitgestellt nachdem einige sich hier so negativ geäußert haben, das weiß ich nicht.

Aber ich hoffe ich konnte allen Zweiflern etwas die Angst nehmen. Bestellt und genießt das Spiel!! Viel Spaß
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118 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tolles Spiel - schlechte und fehlerhafte Aktivierung, 29. Dezember 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins - Ultimate Edition (Computerspiel)
Die schlechte 1-Stern-Bewertung, die ich hier vergebe bezieht sich ausdrücklich nicht auf das Spiel, welches hervorragend ist, sondern auf die fehlerhafte Aktivierungsroutine und den lausigen Support von EA (deshalb auch fünf Sterne bei Spaßfaktor)!

Ich besitze das Spiel Dragon Age Origins schon eine ganze Weile und habe mir jetzt, wegen der Zusatzinhalte und dem Addon noch die Ultimate Edition gekauft.
in der Vorabbeschreibung habe ich gelesen, dass die ganzen Zusatzinhalte mit auf der DVD sind. Das trifft auch zu und sie wurden bei mir auch installiert.
Etwas nervig fand ich dann schon, dass man diese Zusatzinhalte trotzdem noch per Online-Konto aktivieren muss, was letztlich auch kein größeres Problem wäre, wenn es denn funktionierte.
Nach dem Programmstart und Einwählen ins Online-Konto konnte ich dann die installierten Zusatzinhalte auch sehen, jedoch waren zum Spielen nur das Hauptspiel und das Addon Awakening verfügbar. Hinter allen anderen Zusatzinhalten stand "(Nicht autorisiert)". in meinem Konto auf der EA-Webseite waren diese Inhalte aber als aktiviert angegeben.
Also schrieb ich eine Supportanfrage an EA. Sehr bald bekam ich auch schon eine Bestätigungsmail mit dem Hinweis, dass ich mit einer Antwort innerhalb von 24 h rechnen könne. Als nach einer Woche immer noch keine Antwort gekommen war, habe ich mich in einigen Foren im Internet umgesehen und auch tatsächlich eine Lösung meines Problems gefunden.
Heute, zwei Wochen nach Schreiben der Anfrage bekam ich eine Antwort von EA:
'Aus unvorhersehbaren Gründen, müssen wir Dich bitten eine neue Anfrage bzw. Ticket zu öffnen,
falls dein Problem, weshalb du uns kontaktiert hast, weiterhin bestehen sollte.' Das ist wirklich jämmerlich!!
Hier noch für alle, die mit dem gleichen Problem zu tun haben eine Lösung des durch fehlerhafte EA-Software verursachten Problems:
Schuld an der Misere ist der Dienst 'Dragon Age: Orgins-Inhaltsupdater', der oftmals nicht automatisch startet und den man dann manuell starten muss. Dazu geht man (in Windows 7) am besten ins Startmenu von Windows, gibt den Begriff 'Verwaltung' ein, klickt 'Dienste' an und wählt den Dienst 'Dragon Age: Orgins-Inhaltsupdater' aus. Doppelklick auf den Dienst, als Starttyp 'automatisch' angeben, dann den Dienst neu starten. Anschließend das Spiel neu starten.
Nach dieser Prozedur waren bei mir die Zusatzinhalte endlich verfügbar.
Im übrigen möchte ich noch angeben, dass ich keinen 'vergurkten PC' besitze, sondern einen neuwertigen Core i7-Rechner mit Windows 7/64, der ansonsten wunderbar funktioniert.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein GROSSARTIGES Spiel. Punkt., 17. Oktober 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins - Ultimate Edition (Computerspiel)
Nachdem sich eine Reihe von Kunden über die Probleme mit der Aktivierung der Zusatzinhalte (DLCs) beschwert haben: Es stimmt schon, gerade wenn man seine Software über Steam bezieht, ist man bezüglich der genauen Vorgehensweise bei der Freischaltung ziemlich alleingelassen. Aber: Ein kurzes Recherchieren im Internet und das Problem löst sich schnell auf (zusätzliche Aktivierung durch einen mitgelieferten Freischaltcode über die EA-Homepage notwendig). Ich ziehe für den an dieser Stelle zugegeben schlechten Support auch einen Punkt ab, dem preisgünstigen Paket aus Hauptspiel + Awakening + diverser DLC-Nebenquests aber nur einen oder zwei Sterne zu geben, finde ich reichlich übertrieben. Solche aus Frust geschriebenen Rezensionen (bzw. die "Hier geht es ums Prinzip"-Fraktion) kann ich zwar verstehen, sie verzerren aber den Eindruck auf die doch hoffentlich im Vordergrund stehende Spielesoftware. Und die - so finde ich zumindest - ist über jeden Zweifel erhaben.
Ich muss vorausschicken, dass ich schon seit vielen Jahren Bioware-Fan bin (Baldurs Gate, Neverwinter Nights, KOTOR I + II, Jade Empire, Mass Effect), aber auch den meisten anderen Rollenspielreihen was abgewinnen kann (z.B. Gothic-Universum, Morrowind-Oblivion, Two Worlds, Witcher). Meiner Ansicht nach baut niemand überzeugendere und in sich stimmigere Universen, die gleichzeitig soviel intelligente Story mit einer eingängigen Spielmechanik verquicken. Für mich stand Bioware bisher immer als Garant für hohe Qualität und Spielfreude.
Und das ist (bisher) definitiv so geblieben. Zusätzlich hat DA eine Grafikpracht, die vielleicht nicht dem allerneuesten Stand entsprechen mag, sich aber auch vor keinem anderen Rollenspiel zu verstecken braucht und die Geschichte sehr eindrucksvoll in Szene setzt (allein die Feuereffekte sind sehr sehenswert)... Es erzählt eine epische und facettenreiche Geschichte, die je nach Charakter-Vorauswahl (z.B. adeliger Zwerg, kastenloser Zwerg) mit unterschiedlichen Ausgangsstories und je nach gusto in ganz unterschiedlicher Gesinnung oder Spezialisierung auch bei mehrfachem Durchspielen immer noch etwas Neues bietet. Spielt man die ganze Ultimate Edition samt Nebenquests durch, ist man aber auch bei einfachem Durchspielen über 100h lang beschäftigt. Und im Gegensatz zum oft so hochgelobten Oblivion wurde mir dabei nie langweilig (dort regten mich die Portaldurchquerungen mit den immer gleichen Türmen irgendwann ziemlich auf). Eine besonders sinnvolle Neuerung ist m.E. das Taktik-Menü für die Mitstreiter. Man muss sich zwar einfuchsen, die Menüs verstehen und auch ziemlich genau Bescheid wissen, welcher Zauberspruch, Spezialattacke oder sonstige Handlung (z.B. Heilen) in welcher Phase des Kampfes und welchem Feind oder Verbündeten gegenüber den meisten Sinn macht, aber endlich kann man minutiös regeln, was die KI-Begleiter im Kampf so anstellen. Sich über die schlechte KI aufregen zu können, gehört damit der Vergangenheit an, man ist selbst schuld, wenn man nicht alle Eventualitäten vorprogrammiert hat...:-) Das Balancing ist i.d.R. ausgewogen, wenngleich die Fights gegen manche Bossgegner schwere Brocken darstellen (z.B. High Dragon) und nur bei einer ausgewogenen Gefährtenmischung gemeistert werden können. Es gibt faire Speicherpunkte, man kann aber auch jederzeit abspeichern. Es gibt eine bequeme Schnellreisekarte, generell kein Open-World-Feeling wie in Gothic oder Oblivion, was mich persönlich aber nicht gestört hat. Schlauchig ist es trotzdem nicht, weil man die verschiedenen Orte in nahezu beliebiger Reihenfolge abarbeiten kann.
Aber genug der trockenen Details: Wenn man vom etwas ausgelutschten Fantasy-Szenario absieht, hat Bioware sich hier noch einmal selbst übertroffen. Unglaublich groß, unglaublich gut erzählt, unglaublich schön, unglaublich komplex.

P.S.: Ich frage mich, welche Maniacs all die für die eigentlichen Quests irrelevanten Details über Sitten und Gebräuche, Historie etc. zusammentragen und in den überall in der Welt versteckten Büchern unterbringen. Mehrere hundert teils etliche Seiten lange und durchaus elaborierte Abhandlungen über Ferelden, Denerim, die unterschiedlichen Völker, Dämonen etc. Ich habe ja irgendwann aufgehört, es zu lesen. Nicht, weil ich es langweilig fände, aber die Zeit...
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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Spiel ganz OK, Support / Publisher / DRM gar nicht OK, 17. Juli 2011
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins - Ultimate Edition (Computerspiel)
Ich muss diese Rezension wohl schreiben solange die Wut noch lodert, da ich dazu neige, es ansonsten zu vergessen... ;)

Ich habe mir die Ultimate Edition gekauft weil ich mich grundsätzlich weigere den ganzen DRM- und DLC- Mist mit meinem Geld zu unterstützen, und auch in 5 Jahren noch meine Lieblingsspiele spielen möchte, ohne auf die Gnade eines investorenverseuchten Unternehmens angewiesen zu sein. Bis zum heutigen Tage waren die Versionen der Bioware-Spiele, bei denen die Hauptspiele ohne DRM auskommen, und nur die DLC eine Aktivierung erfordern, für mich tragbar, da ich auch ohne Internet das Hauptspiel genießen können würde.
Die DAO-Ultimate Edition strapaziert meine Nerven nun allerdings etwas zu intensiv mit mangelhafter Backgroundtechnik: Die Installation funktionierte noch ohne Probleme. Beim Versuch, meine DLCs freizuschalten, merkte ich, dass mein EA-Konto (zugegebenermaßen sehr selten genutzt) anscheinend nun ein anderes PW verwendet... ich kann nicht sagen ob dies an einem Hack oder eventuell einer Automatischen Änderung wegen zu langer Off-Time oder was auch immer liegt... allerdings kann ich definitv ausschließen, es vergessen zu haben. Ich versuchte also, nach etwa 10 erfolglosen Versuchen das Passwort zurückzusetzen. Die dazu angeforderte Mail kam fast unlesbar formatiert mit einem Link, der auch nach einigem Herumtüfteln (Formatierungsfehler der Mail auf Link angewandt so gut es eben ging...) nicht zum Funktionieren zu bringen war.
Nach etwa 3 vergeudeten Stunden umging ich das Problem, indem ich einfach eine neue Emailadresse anlegte ,mich neu registrierte und endlich den Code einlösen konnte. (Dauer erneut ca. 1h wegen Änderungen durch den Provider)
Danach waren die DLCs zwar freigeschalten, allerdings war mein Konto seltsamerweise nicht authorisiert, die DLCs zu verwenden. Dank aktiver Community konnte ich schnell rausfinden, dass das an einem Win-Dienst lag, der mitinstalliert wurde, aber anscheinend nicht richtig funktionierte (er war nicht gestartet). Ich durchsuchte also laut Hilfe die Windows-Dienste, startete den Dragon Age-Dienst und setzte ihn (obwohl mich das bereits vor Wut glühen ließ) auf Autostart.
und Voila - das Spiel lief endlich mit DLCs. Allerdings nur einmal... seither muss ich nach jedem Windows-Start das Dienste-Fenster öffnen, den (ohnehin auf Autostart gesetzten) Dienst neu starten und dann etwas warten, bevor ich das Spiel starten darf, da ich ansonsten nicht einmal mein Spiel fortsetzen darf, weil ja meine dafür benutzten DLCs nicht mehr authorisiert sind.

Und ich muss sagen: Das geht mir jetzt eindeutig zu weit! Es regt mich unheimlich auf, dass ich als ehrlicher Kunde so gegängelt werde und mir (verborgen) irgendwelche definitv verbuggten Dienste mitinstalliert werden, die garantiert für das Spiel nicht nötig wären. Kann es denn wirklich sein, dass irgendjemand den Publishern immer noch abkauft, DRM wäre ein KUNDENFREUNDLICHES Allheilmittel gegen die bösen Softwarepiraten und Raubmordkopierer?
DRM macht aus ehrlichen Kunden Raubkopierer und unterbindet (klarerweise gewollt) den Gebrauchthandel, der den Kunden rechtlich eigentlich zusteht.
Mag sein, dass nicht alle Kunden diese Probleme haben, aber was ist mit denen, die diese Probleme nicht lösen können? (z.b. weil unkundig oder nur sporadisch mit dem Internet verbunden)
Eigentlch sollte meine Kritik auch direkt per Mail an EA und Bioware, aber der Gipfel der Frechheit war, dass ich es in 15 Minuten nicht schaffte eine Emailadresse oder ein Online-Formular für diesen Zweck zu finden, dessen Link mich nicht wieder zu Startseite von EA geführt hat.
Das Ende der Geschichte: Ich habe beschlossen zu meinem ehemaligen Erzfeind Steam zu wechseln... einfach nur aus Protest und weil ich sicher bin, dass dort Support und Background-Technik besser und zuverlässiger sind und ich die Möglichkeit habe, offline zu spielen. HERZLICHEN DANK EA!

Nun aber zum Spiel:
Bis auf die DLC-Frechheit (Glaubt doch kein Mensch mehr, dass diese Inhalte ZUSÄTZLICH sind...(außer zu bezahlen^^)..) ist das Spiel ganz gelungen. Es reißt zwar grafisch keine Bäume aus, hat aber in Puncto Story und Charaktere einiges zu bieten, dass der Party-RPG-Spieler wohl zu schätzen weiß. Besonders lächerlich finde ich aber den typisch amerikanischen Umgang mit Nacktheit / Erotik: Es gibt zwar Sex, um behaupten zu können, dass er da ist und das Spiel ja ach so erwachsen ist (fällt denen echt nix besseres ein, oder wollen die Kunden das wirklich?), aber im Prinzip bietet eine Doku über Delfine genauso viel Erotik...
Umfang mit DLCs ist OK, obwohl mir große, mysthische Sidequests a la Baldurs Gate 2 abgehen. Im Großen und Ganzen wird man gut unterhalten, ich fände es allerdings an der Zeit, dass sich die ehemaligen Könige der westlichen Rollenspiele darauf besinnen, womit sie so groß geworden sind und aufhören den ganzen "08/15-Kunde-muss-angesprochen-werden"-Mist mitzumachen. Ansonsten befürchte ich, dass hier die nächsten ehemals guten Entwickler an der Börse verschachert werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beim zweiten Anlauf...aber dann, 14. Januar 2014
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins - Ultimate Edition (Computerspiel)
Habe mir das Spiel schon vor geraumer Zeit zugelegt, aber beim ersten Anlauf wollte nicht so richtig der Funke überspringen. Ich fand die Spielmechanik irgendwie stressig, vor allem diese Pausefunktion im Kampf um seinen Kumpanen Befehle zu geben war mir befremdlich. Ich hab mir das Spiel unter dem Eindruck von Gothic und Risen gekauft und habe ein ähnliches Spiel erwartet (ohne mich vorher großartig informiert zu haben).

Jetzt habe ich dem Spiel eine zweite Chance gegeben und habe es nicht bereut. Ich bin kein Freund von Handbüchern und Guides und spiele lieber drauf los, aber wenn es sich lohnt mal das Handbuch oder einen Guide zu bemühen dann bei diesem Spiel, es ist wirklich sehr komplex. Ich habe bestimmt 10 Spielstunden gebraucht bis ich mal halbwegs den Durchblick hatte und den Sinn des Spiels verstanden habe. Dann hat es aber auch wirklich viel Spaß gemacht sich darauf einzulassen. Es ist weniger Action, viel mehr Strategieorientiert. Die Geschichte ist wirklich toll und von epischem Außmases. Wenn man möchte kann man seinen Begleiter bis ins kleinste hinein taktische Befehle geben und sich auf jede Schlacht einzeln einstellen, ich habe es bei Grundeinstellungen belassen, was auch ging. Die Interaktion mit den Gefährten ist auch ganz amüsant, vor allem gie Gespräche die sie sich untereinander halten, da hat man sich schon Mühe gegeben.

Ich hab das Hauptspiel jetzt durch, mit jeder Menge Nebenquests, und kam auf 60 Spielstunden, es kam mir nicht vor als hätte ich getrödelt oder so. Aber es hat noch wesentlich mehr Potential, es kommt mir so vor als hätte ich gerade mal 1/3 des Potentials dieses Spiels ausgeschöpft, also den Wiederspielwert würde ich als hoch einstufen. Die Quests waren halbwegs abwechslungsreich und einige Perlen waren auch dabei. Besonders gut hat mir der Ausflug ins "Nichts" gefallen, wo es auch ein wenig kniffelig vorging, ohne aber zu schwer oder unfair zu werden.

Den Schwierigkeitsgrad würde ich allgemein als herausfordernd beschreiben. Ich habe das Spiel auf normal durchgespielt und kam ganz gut voran. An manchen Stellen tat ich mir schwer und hab dann den Schwierigkeitsgrad auf leicht herabgestellt und da ging es eigentlich immer, also Frustration kam nicht auf. Was mir auch positiv auffiel, bei vielen Spielen hat man irgendwann einen Punkt erreicht ab dem man zum "Übermenschen" wird und nicht mehr viel schief gehen kann, das war bei diesem Spiel hier nicht der Fall.

Das Problem mit den DLC`s hatte ich auch, war auch nervig, hab aber im Internet schnelle und gute Hilfe gefunden. Ein paar bugs waren jetzt auch dabei,darunter ein mittelgroßer Questbug bei dem das entsprechende Event zum Quest nicht auslöste. Eine im Internet beschriebene Methode war die Bildschirmauflösung zu ändern was bei mir nicht half. Als Tipp, wenn ihr die Premium Inhalte spielt, holt euch zuerst den Shale, dann gibt es noch eine andere Möglichkeit das Event auszulösen ;-) (wie ich mühsam in einem englischsprachigem Forum erfahren habe).

Also wenn man sich den Strategie- und Storrylastigen Schwerpunkt klarmacht und bei der Action (im Sinne von direkter Aktion) ein paar Abstriche macht dann ist das eine lohnende Geschichte. Ebenso sollte man sich klar machen dass dies kein Open World Titel ist, also die Dungons und Gebiete sind jetzt auch nicht riesig, das Spiel hat halt einen anderen Schwerpunkt.

Habe jetzt Aweking angefangen ggf. kommt von mir dann noch ein update.

Aufgrund der Probleme mit den DLC die man wohl hätte beheben können wenn man gewollt hätte und ein paar bugs für das Gesamtpaket nur 3 Punkte aber für den Spielspaß klare 5 Punkte!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Registrierung, kein Konto, keine Anmeldung, DLCs laufen alle!, 22. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins - Ultimate Edition (Computerspiel)
Ich möchte hier kurz die oft angesprochene Frage klären, wie es nach Ablaufdatum (Ende 2011) mit den DLCs der Ultimate Edition aussieht (einschließlich Awakening, das von Dragon Age: Origins im technischen Sinne wie ein DLC bzw. eine eigene Kampagne behandelt wird).

Ursprünglich und so sind auch die Infos auf der DVD, muss man sich mit einem EA Konto auf den Herstellerseiten anmelden, dort den mitgelierten Code für die DLCs eingeben und diese werden runtergeladen etc. Und funktionieren sollte das ganze dann auch immer nur, wenn man beim Spielen im Hintergrund angemeldet war.

Dem ist nicht mehr so. Das Spiel wird mit Patch 1.04 ausgeliefert, auf der Homepage ist jedoch ein Patch 1.05 runterzuladen (keine 100 MB). Dieser schaltet alle DLCs der Ultimate Edition frei und das sind eine ganze Menge:
In Stein gefangen
Wächter-Festung
Rückkehr nach Ostagar
Die Chroniken der dunklen Brut
Lelianas Lied
Die Golems von Amgarrak
Hexenjagd
Blutdrachen-Rüstung
Die Macht eines Golems
Festtags-Geschenke
Festtags-Streiche
Blut der Verderbnis
Hexerei
Provokateur
und schließlich Awakening selber.

Dies ist die Liste im Spiel, eine genauere Betrachtung offenbart, dass nicht alles Abenteuer sind, sondern auch die Belohnungen, die man nach Abschluss erhält (Items, etc.) sind mitaufgeführt.

Diese Politik finde ich sehr angenehm. Einziger Punkt der zu wünschen wäre. Die DVD muss beim Start eingelegt sein. OK.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum gelungen, 2. November 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins - Ultimate Edition (Computerspiel)
Einfach nur gut und für 20€ über 120 Stunden Spielspaß, eine klasse Story, meines erachtens eines der besten wenn nicht das beste das ich je gezockt habe.
Installation verlief problemlos. Uneingeschränkt zu empfehlen
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dragon Age: Warum?, 13. Januar 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins - Ultimate Edition (Computerspiel)
'Dragon Age: Origins' soll, schenkt man dem Enwickler Bioware Glauben, ein Nachfolger des Rollenspiel-Klassikers 'Baldur's Gate' (BG) im Geiste sein, nur erwachsener (wie sich herausstellt, anscheinend ein sehr dehnbares Attribut). Als alter Fan der BG-Reihe haben diese großmündigen Vergleiche natürlich sofort mein Interesse geweckt und ich habe mir das Spiel kurz nach Erscheinen gekauft. Nach anfänglicher Euphorie hat mich DA:O allerdings wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht: Auf eine Nachfolger von BG, ob geistiger oder sonst irgendeiner Art muss ich wohl noch länger warten. Ich habe mich im folgenden bemüht, eine, soweit mir das noch möglich ist, objektive und durchaus detaillierte Betrachtung der Schwächen des Spiels abzugeben, da anscheinend sonst kaum jemand das macht. Weder die unzähligen Fans, noch die (gekaufte??) 'Fachpresse', für die DA:O die größte Offenbarung seit Pommes ist.

Die weniger wichtigen Dinge vorweg: Grafik, Animationen, Sound & Co.
Die Texturen könnten schöner, und die Polygone zahlreicher sein, sind aber befriedigend ansehnlich. Die Kampfanimationen (die man während des Spielverlaufs fast pausenlos vorgesetzt bekommen wird) sind auch gelungen ,obwohl der angekündigte "sword-porn" sich wohl mehr auf die finalen Todesstöße begrenzt, als die Duelle an sich --> Wie in den meisten Hack&Slash-Spielen stehen sich zwei oder mehr Kontrahenten gegenüber und schlagen abwechselnd zu, wobei niemand auf die Idee kommen würde, zu parieren, oder auszuweichen, bis einer umfällt. (Es schmerzt mich sehr, hier 'Neverwinter Nights 1' - ebenfalls vom selben Entwickler, nur einige Jahre älter - als positive Referenz heranzuziehen, aber damals hatten sie es doch auch geschafft, Kampfanimationen nicht Warcraftmäßig aussehen zu lassen. Aber da wäre wohl mehr Entwicklungsgeld bei draufgegangen.)
Alle Dialoge sind vorbildlich vertont, wobei ich nur der englischen Version gelauscht habe. Das der Hauptcharakter stumm bleibt, halte ich für einen Pluspunkt. Die Musik ist auf Pathos getrimmt und erinnert mitunter an die Verfilmung von 'Herr der Ringe' (wie so vieles in diesem Spiel), sowie an 'Gladiator'. Das ist nicht Schlecht. Im Kampf lässt das Stimmung aufkommen... bei den ersten paar mal. Da man die meiste Zeit kämpfend verbringt, mit - gefühlt - einer Variation des 'Kampf-Tracks', kann einem die aber auch schnell verleiden. Mir ging es jedenfalls so.

Über die Spielmechanik kann ich nur sagen, dass ich es lieber gesehen hätte, wenn Bioware das Magiesystem vom AD&D Regelwerk geklaut hätte. Dieses sorgte in meinen Augen für wesentlich spannendere und taktischere Kämpfe. Aber was soll's. Dann schlucke ich halt wieder haufenweise 'Manatränke' wie in jedem anderen der millionen von 08/15-Rollenspielen. Beim 'Stufenaufstieg' wählt man aus mehreren Kategorien eine Fähigkeit aus, die dem Repertoire hinzugefügt werden kann. Darunter mehr, oder weniger nützliche. Z.B.: Damit man den Dieb auch Dieb nennen kann und nicht Meuchelmörder, wurden überall in Ferelden verschlossene Truhen platziert, die einzig und allein ein Dieb öffnen kann (nicht etwa ein Vorschlaghammer oder sonstiges Einwirken von Spielerseite, so morsch der Behälter auch aussieht) und ihn zwingen, Talentpunkte für das Schlösseröffnen zu opfern. -> Es dreht sich halt nicht alles nur um den Kampf in DA! <- Da kein einziger dieser besonders zu öffnenden Behälter etwas einzigartiges oder besonders wertvolles beherbergt, drängt sich die Frage auf: "Wieso habe ich gerade einen wertvollen Talentpunkt für 'Schlösseröffnen' geopfert?"
Ansonsten ist die Abkehr vom AD&D Regelwerk grundsätzlich zu begrüßen. Vor allem wurde der Wust von Klassen, der z.B. NWN2 verunglimpfte ein wenig gelichtet und übersichtlicher gestaltet. Toll wäre es allerdings auch gewesen, zu wissen, was meine Talent- und Charakterwerte wirklich im Kampfgeschehen anrichten. Bioware lässt mich da mit wagen Andeutungen wie 'Geschicklichkeit: Sehr nützlich für Entfernungsangriffe und viele Krieger.' eher im Dunkeln.
Ein Pluspunkt mit Kehrseite: DA:O ist durchaus schwer gehalten, was ich begrüße. Das wird allerdings dadurch erreicht, dass das Spiel zum einen ständig die Attributwerte, wie z.B. Stärke der Gegner an die des Spielers anpasst und zum anderen einfach nur die Gegnerzahl erhöht. Die schönere Alternative wäre gewesen, ein wenig Abwechslung in das Gegnerensemble zu bringen und den Spieler z.B. auch öfters gegen Opponenten antreten zu lassen, die mehr als nur 2 Standardfähigkeiten oder einfach doppelt so viele Lebenspunkte besitzen. So kann es sein, dass der gleiche Gegnertyp am Ende genauso viele Probleme bereitet wie zu Beginn des Spiels.

Laut Bioware sollen sowohl meine selbst gewählte Herkunft, als auch meine Entscheidungen Einfluss auf den Spielverlauf haben. Das hört sich ja nett an, im Spiel ist davon aber wenig bis gar nichts zu merken. Nach jeder, bis auf eine der spannenden Herkunftsgeschichten lässt man verbrannte Erde zurück, die jegliche Rückkehr auf eigene Faust ausschließt. Die erwünschten emotionalen Reaktionen auf die eigene Lage sind zwar vorhanden, Bioware macht aber nichts damit, da im restlichen Spiel ganz selten und nur am Rande auf die Herkunft Bezug genommen wird und sie in der Tat keinerlei Einfluss auf den späteren Spielverlauf hat. Z.B.: In DA:O sind die Elfen von den Menschen verachtet und werden höchstens als Diener angesehen. Die Herkunftsgeschichte lebt zwar davon, aber sobald sie vorbei ist, bemerkt niemand mehr meine spitzen Ohren. In der Tat gaukelt DA:O meist nur den Anschein von Entscheidungsvielfalt vor. In Dialogen habe ich regelmäßig bis zu 6 Optionen, auf welche Art mein Recke antworten könnte, aber manchmal hat man einfach das Gefühl, dass Bioware nur Spaß daran hatte, ein und den selben Satz auf 6 verschiedene Weisen umzustellen. Manchmal ist meine Antwort auch schlichtweg egal, denn der NPC wird immer nur auf eine Weise reagieren. Hier nur zwei der zahlreichen Beispiele, wie DA mich in ein Korsett zwingt (Achtung, winziger Spoiler!):
1. Als Magier fängt man (Spannung) im 'Turm der Magier' an und wird mitunter vor die Wahl gestellt, einem Mitstudenten bei der Flucht zu helfen oder nicht. Entscheidet man sich dagegen, stellt sich kurz darauf heraus, dass man schließlich doch gezwungen wird, ihm zu helfen. Während des Spielverlaufs erwachsen keine Konsequenzen aus meiner Entscheidung und es wird auch kein Bezug genommen --> Ergo stellt sich die Frage, warum der Entwickler diese Alibi-Entscheidung eingebaut hat, außer zu dem Zweck... ja. Welcher eigentlich?
2. Der einzige mir wohlgesonnene Blutmagier im Spiel (besagter 'Freund' und Mitstudent aus Beispiel 1.) hat ein paar Verbrechen begangen und ich soll ihn richten. Eigentlich will ich ihn in meiner Party haben, weil er ziemlich mächtig ist (und oder mein Freund), aber diese nahestehende Option wird gar nicht angeboten. Stattdessen kann ich ihn hinrichten, einkerkern oder freilassen & fortjagen, anstatt ihn unter meiner Aufsicht Wiedergutmachung leisten zu lassen. In der Hoffnung, dass ich ihn doch später noch aufnehmen kann, klicke ich mich durch weitere Dialoge und Laufe hin und her, aber es bringt alles nichts. Eine solche Entscheidung war einfach nicht vorgesehen. Diese Anschuldigung meinerseits muss in folgendem Licht betrachtet werden:
- Bioware lässt mich den (mir total unbekannten) zum Tode verurteilten Massenmörder 'Sten' als vertrauten Gefährten anheuern, obwohl mich das 1. viel Überredungskunst kostet und 2. 'Sten' überhaupt nichts mit mir zu tun haben will.
- Ebenso darf ich den (mir schon wieder total unbekannten) Assasinen 'Zevran', der auf mich angesetzt wurde, als ebenso vertrauten Freund und Mitstreiter aufnehmen, nachdem ich ihn bei seinem Attentat auf mich bezwungen habe. Und das ganze nur auf sein Wort hin, dass er im Angesicht des sicheren Todes gegeben hat.... Bravo Bioware!

Die Wahl der zur Verfügung stehenden Mitstreiter überrascht nicht; nach alten Bioware-Fantasy-Konventionen: Weise alte Magierin mit Beraterfunktion. Junger, dynamischer Krieger als Comic-Relief (Die Witze aus DA:O sind alles andere als erwachsen, geschweige denn lustig). Kleiner Zwerg auf der Suche nach dem/der nächsten Bier/Frau/Schädel-zum-Einschlagen usw.... Und wie gewohnt mehrere Möglichkeiten eine Romanze zu beginnen: Entweder muss ich kleine Kinder verspeisen, um die eine rumzukriegen, oder Einhörner retten, um die Gunst der anderen zu gewinnen. (Als weiblicher Hauptcharakter kann man auch mit Männern und angeblich geht auch gleichgeschlechtlich, aber daran können sich die mit besonderen Bedürfnissen erfreuen.)
Meine Party reagiert auch auf die Wahl meines Vorgehens sowohl mit Dialog, als auch durch Vergabe von Punkten auf der Hass-Liebe-Skala von 0 bis 100. Auch Geschenke können diese beeinflussen :

'Hey, du hast gerade unschuldige Menschen dem sicheren Tod überlassen' ---- 'Alistair mag dich nicht mehr: -10 Punkte'
'Ach was, nicht so schlimm. Hier, nimm ein Geschenk!' ----'Alistair liebt dich wieder: +10 Punkte'

??? Ich hatte eigentlich nicht das Gefühl, Söldner angeheuert zu haben. Aber ansonsten ist es wohl einfach zu schwer, es wirklich allen in meiner Party auf einmal recht zu machen. Bis auf die Geschenke ist die Motivation meiner Mitstreiter, so zu handeln, wie sie es tun, oft jedoch einigermaßen nachvollziehbar. Meine eigene Motivation dafür um so weniger und ich will auch erläutern, wieso.

Einen Großteil seines Potentials verspielt DA:O in der Eröffnung der Geschichte (Damit meine ich nicht die Inszenierung, die zu den Stärken von DA:O gehört) Liest man ein Buch, sieht einen Film, oder spielt ein Spiel wie in diesem Fall, entsteht in den meisten Fällen die Spannung und das Drama in der Handlung durch das Ungewisse und Rätselhafte. Etwas, das den Protagonisten nicht weiß und im Verlauf der Handlung aufdeckt. Bioware sieht das scheinbar anders und klatscht dem Spieler von Beginn an den gesamten Skript ins Gesicht. Man kennt von Anfang an (direkt nach dem Tutorial) den gesamten Handlungsverlauf inklusive aller 'Wendungen' (es gibt keine). Kein Witz!
Der Hauptplot ist Herr-der-Ringe-Standard: Die gesamte zivilisierte Welt wird von einer ominösen Dunklen Brut bedroht, die bis zum Ende ominös und dunkel bleibt. Im Gegensatz zum HdR (das Buch) begegnet man allerdings keinem einzigen Sprecher für diese Partei, noch nicht mal ihre Anführer lassen sich zu einem Statement oder einer Forderung herab; sie sind einfach nur böse, genügt das nicht? Nach den eigentlich spannenden Origins-Intros, begegnet mir mein 'Mentor' Duncan, für den ich an einem Nachmittag eine kurze Quest erledige und (winziger Spoiler!) den ich dann nie wieder sehe. In der Tat macht er sich in der Szene des Aufnahmerituals nicht gerade beliebt bei mir und nach seinem Ableben soll ich dann die gesamte Welt befreien aus einem Gefühl der Pflichterfüllung, das mir nicht wirklich vermittelt wurde, da ich vom Spiel in meine Rolle hinein gezwängt werde? Ein mögliches Motiv, wäre da noch, Rache an dem Verräter zu üben, der mich zum Sterben zurückgelassen hat. Aber das erklärt kaum, weshalb ich die nächsten 50 Stunden durch Ferelden Renne und versuche, alte 'Verbündete' davon zu überzeugen, dass wirklich die dunkle Brut vor der Tür steht und sie aufhören sollen, sich wie kleine Kinder zu benehmen. In DA:O Origins fehlt ein Gefühl der Bedrohung und der wirklichen (u.a. fatalen) Konsequenzen meines Handelns. Beispiel: In Baldur's Gate 2 war es untersagt, in der Hauptstadt Magie zu wirken. Handelte man dem zuwider, gab es eine Verwarnung und schließlich kam eine Gruppe Polizeizauberer und trat einem in den Hintern bis man starb. Kein wenn und aber. In DA:O hingegen kann ich tun und lassen, was ich will. Es gibt keine derartigen Grenzen. Ich laufe durch eine Welt, die mir mit jedem Atemzug vermittelt: 'Du bist das größte, tollste und nicht einmal Chuck Norris kann dich aufhalten' ' So laufe ich z.B. durch die Hallen des Königs und lasse alles mitgehen, was nicht angewachsen ist, und das ganze unter der Aufsicht der Wachen, die mich danach auch noch mit einem Lächeln verabschieden (Ich könnte den Schlüsseldienst zu Hilfe rufen und keinen würde das stören - Das Talent 'Schlösseröffnen' lässt grüßen). DA:O will unbedingt und auf Teufel komm raus 'erwachsen' erscheinen. Um das zu bewerkstelligen bemüht Bioware die Blutkonserven in einem lächerlichen Ausmaß und versucht sich an der einen oder anderen Sexszene (USK 18), die aber immer relativ keusch bleiben, sofern das Sinn ergibt. Dabei übersehen die Entwickler die eigentlich wichtigen Dinge: Gibt es einen anderen Weg der Konfliktlösung, als "Kopf ab!"? Ich habe (und sie werden, sofern sie DA:O ihr Eigen nennen) gut 70% des Spiels mit Kämpfen zugebracht. Kämpfe mit Darkspawn, Kämpfe mit Banditen, Kämpfe mit Dämonen, Kämpfe mit Wachen, Kämpfe mit Wirtshausschlägern, wieder Kämpfe mit Darkspawn ... usw. Dabei ließen sich, bei Auslotung aller Alternativen gefühlte 1% dieser Konflikte umgehen, oder auf friedliche Weise lösen. Tatsächlich schaffen es Bioware, ihre Spielwelt noch unglaubwürdiger zu gestalten. Angenommen ich wäre ein angestellter Wachmann eines 'bösen' Aristokraten, der zufällig im Wege des Spielers steht. Ein Kampf entbrennt (wie konnte es auch anders kommen?) und nach ein paar Sekunden ist klar, dass ich und meine Kameraden unterliegen werden. Mir stünden nun folgende Optionen zur Verfügung:
1. Um mein Leben betteln.
2. Um mein Leben fliehen.
3. Weiterkämpfen bis zum letzten Atemzug. Yeah baby!
Chraktäre aus DA:O wählen ausschließlich Option 3. Jeder dahergelaufene Kneipenschläger scheint so überzeugt von seiner Sache, oder hasst mich genug, dass er im Angesicht der (unausweichlichen) Niederlage jubelnd sein Leben wegwirft, nur um der Befriedigung des Spielers in form einer Blutlache, oder Erfahrungspunkten zu dienen? Das ist eigentlich keine DA:O-spezifische Kritik, sondern kann auf die meisten 'Computer-Rollenspiele' dieser Zeit angewandt werden. Dennoch hätte ich von einem "erwachsenen" BG-Nachfolger etwas anderes erwartet.
Zurück zur Handlung: In der Tat sollte man eigentlich meinen, man stehe unter Zeitdruck, aber für kleine Laufburschenaufträge von z.B. der lokalen Magiergilde macht die Dunkle Brut gerne noch einen Monat länger Brotzeitpause. Naja. Wenigstens ist man am Ende jedermanns Liebling und in einer heroischen Schlacht gegen einfach noch größere Mengen von Standardgegnern, besiege ich den Oberbösewicht und schon ist die Welt wieder gut. Dabei beginnt sich gerade vor Ende des Haupterzählstranges einer der interessantesten Geschichten im Spiel um meine Mitbegleiterin 'Morrigan' zu entwickeln. Nach der Endschlacht ist aber Sendepause. Addon! Unbefriedigt beobachte ich die End-Credits.

Als ich behauptete, meine Handlungen hätten keinen Einfluss auf das Spielgeschehen, habe ich ein wenig übertrieben, denn im Abspann teilt mir das Spiel ein paar der Konsequenzen in stylischen Textfenstern mit.

Die lächerlichen DLC-Addons, die nachgeliefert werden, wirken genau wie das, wozu sie wirklich gedacht waren... nämlich als Gelddruckeinlagen. Die "Geschichte" wird nicht zusammenhängend weitererzählt. Stattdessen werden mir eigentliche stand-alone Module vorgesetzt, die mich "schon wieder" überhaupt nicht tangieren, denn jetzt fehlt sogar der letzte Rest von Spannung, da ich inzwischen zum Superhelden aufgestiegen bin. Selbst Endgegner sind im nu dahin. Die offenen Fragen aus dem Hauptspiel werden peinlich konsequent ignoriert, und eher noch ein paar hinzugefügt. 4 Extrastunden geistigen Durchfalls.

Wer jetzt den Eindruck bekommen hat, ich würde Dragon Age für kein tolles Spiel halten, ... hat recht. Nach den vollmundigen Ankündigungen und Versprechungen und erst recht der langen Entwicklungszeit von 6 Jahren Plus, waren meine Erwartungen einfach zu hoch angesiedelt. DA:O weist die typischen Genre-Fehler auf: Eine Story, die den Spielercharakter von Beginn an als Retter einer Welt benötigt, über die er nicht viel weiß und die ihm deswegen auch nichts bedeutet. Die über 10 Jahre ältere "Konkurrenz" BG (komischerweise aus dem gleichen Hause Bioware) hatte das verstanden und besser gemacht. Hier geht es um den Spieler selbst. Man will wiederhaben, was einem genommen wurde, sich rächen, einen 'nahestehenden Freund' befreien und vor allem das Warum herausfinden. Weltretten ist OK, darf aber nicht die Hauptmotivation sein, dem (im falle von DA:O) blutroten Faden zu folgen.
DA:O ist ebenfalls nicht total schlecht. Es ist einfach Standard. Die Neuerungen sind nicht wirklich Neuerungen. Die festen Schienen, die mich auf Konfrontationskurs mit den Myriaden an immer gleichen Standardgegnern halten und die minimale Entscheidungsfreiheit nehmen mir die Lust, Dragon Age ein weiteres mal durchzuspielen, ganz zu schweigen von den "Addons".

Meine Wertung: 3 Sterne. 2 für das Spiel und einen für cleveres Marketing

Ps: Was mich einstweilen wirklich aufgeregt hat:

-An mehr als zwei Stellen im Spiel wird mir von NPC-Händlern angeboten, Dlc's gegen echtes Geld zu erwerben. Und zwar nicht subtil, sondern geradezu aufgezwungen. EA geht sogar so weit, den einen der beiden Händler als ständigen Reisebegleiter im eigenen Lager aufzustellen.
-Lieblose Zeitfüller-Sidequests, wie man sie aus 08/15 - online-RPG`s kennt. "Gehe und töte 4 generische Typen ohne Gesicht... Frag nicht nach dem Sinn... Du bekommst Erfahrungspunkte dafür, dass sollte dir genügen. Die dunkle Brut hat vollstes Verständnis für sowas und wartet solange auf dich."
-Ein Fehler im Programm lässt für einige PC-Konfigurationen, je länger man das Spiel am Stück laufen lässt, die Ladezeit für Gebietswechsel (z.B. Keller zu Erdgeschoss) ins unermessliche steigen. Ich habe schon mal 5 Minuten warten müssen und das lag nicht an der Leistungsfähigkeit meines PC. Der Bug wurde meines Wissens niemals wirklich behoben
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4.0 von 5 Sternen Bin sehr zufrieden!, 5. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins - Ultimate Edition (Computerspiel)
Ich wollte dieses Spiel ja schon ewig kaufen/spielen, es ist ja schon ein paar Jahre auf dem Markt.

Und bisher bin ich sehr zufrieden - die Sache ist ja, dass die Wirkung von Rollenspielen oft auch Geschmackssache ist...

Ich finde, es ist ein gutes Rollenspiel mit vielen Entscheidungsmöglichkeiten und somit unterschiedlichen potentiellen Spielabläufen (sehr beeindruckend!), einer soliden Grafik - die vielleicht etwas veraltet wirkt, aber trotzdem schön ist, vor allem die Natur-Umgebung - mit angenehmer musikalischen Untermalung und sympathischen, bzw. interessanten Charakteren.

Das Spiel läuft bei mir bisher sehr flüssig, mit nur wenig Wartezeit (falls es eine gibt, kann man interessante Dinge lesen), nur beim ersten Auslösen einer Falle ist das Spiel ein einziges Mal abgestürzt. Ich hatte zum Glück kurz davor gespeichert und habe das Spiel nochmal geladen und es funktionierte dann einwandfrei.

Bin froh, dass ich dieses Spiel endlich gekauft habe, zumal Bioware in Sachen Diversity und Toleranz ja bekanntlich sympathisch zu sein scheint und ich auf Inquisition hinarbeiten möchte :)
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Dragon Age: Origins - Ultimate Edition
Dragon Age: Origins - Ultimate Edition von Electronic Arts (Windows 7 / Vista / XP)
EUR 16,95
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