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Kundenrezensionen

164
4,5 von 5 Sternen
Netgear GS108E-100PES ProSafe Plus 8-Port GigaBit Switch
Preis:45,90 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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78 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 24. Januar 2014
Grundsätzlich ein typischer Netgear Switch: Schnell, sehr zuverlässig, unkaputtbar gebaut.

Diese Rezension beschreibt, warum managed Switches mit IGMPv3 Unterstützung, wie dieser Netgear Switch, für Fernsehen per Internet wichtig sind und wie man ihn einrichtet. Fernsehen per Internet, IPTV? Zum Beispiel der Entertain Dienst der Telekom.

Will man IPTV im privaten Netz weiterleiten, so stossen viele Benutzer auf wirklich ekelige Probleme. Zwei Effekte kann man auf die falsche Wahl des Switches zurückführen: stotternder oder fehlerhafter Empfang und ein super langsames WLAN mit Abbrüchen.

Das Problem kurz und knackig: sobald man bei Entertain einen Kanal gewechselt hat, wird die Verbindung zu einem Multicast umgeschaltet. Dies ist eine besonder Art der Verbindung vom Telekom Server zum Entertain Receiver, die es überhaupt möglich macht, IPTV zu senden ohne das Netzwerk komplett zu fluten. Diese Übertragung wird mit dem Standard IGMPv3 bezeichnet. Wer Entertain von der Telekom bezieht, hat deswegen auch einen passenden DSL Router mit IGMPv3 Fähigkeit bekommen. Die aktuellen Fritz!-Boxen beherrschen diesen Standard ebenso.

Hängt man nun hinter diesen DSL Router einen Switch ohne IGMPv3 Fähigkeit, so werden die Entertain Daten als Broadcast quer durch das ganze Heimnetz geschickt: das Netz wird geflutet, ein eventuell angehängtes WLAN steht quasi still und das Fernsehsignal stottert. Nur ein IGMPv3 fähiger Switch kann die Daten auf die Ports begrenzen, an denen der Entertain Receiver hängt. Darum gehts!

Mit folgenden Einstellungen kann man den Netgear GS108E-1000PES für Entertain Empfang konfigurieren. Die VLAN-IDs sind übrigens wichtig und einzuhalten, da sie von der Telekom so vorgegeben sind. Die genauen Schritte sind aus dem Handbuch herzuleiten. Die Einstellungen werden mit dem Netgear Tool durchgeführt.

1. Aktiviere erweitertes Port-basiertes VLAN. Dadurch öffnet sich eine manuell konfigurierbare Liste der VLANS mit einem voreingestellten VLAN 1 das alle 8 Ports des Switches umfasst.
2. Lösche das VLAN 1 durch Wegklicken aller 8 Ports
3. Richte ein VLAN 7 ein, das alle Ports umfasst (also genauso aussieht wie das oben gelöschte VLAN 1)
4. Richte ein VLAN 8 ein, das nur den Port zum DSL Router und den Port zum Entertain Receiver enthält. Hierüber fliessen dann die Entertain Daten
5. Schalte QoS Modus 802.1p ein
6. Aktiviere IGMP Snooping Status
7. Trage die VLAN ID 8 bei "VLAN ID aktiviert für IGMP Snooping" ein
8. Deaktiviere Validiere IGMPv3 Header und Blockiere unbekannte MultiCast Adresse

Fertig!
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53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. März 2011
Habe mir den Netgear GS108e als Austauschgerät für meinen bisherigen "dummen" Gigabitswitch gekauft. Zuerst fiel auf dass ich mit dem Netgear einen besseren Datendurchsatz erreichen konnte. Dieser lag nun zwischen 9 und 10 MB/s, danach ist allerdings bei der Gegenstelle Schluss.
Positiv aufgefallen ist:
- Per VLAN-Funktion nach dem 802.1q Standard ist das Gerät gut dazu geeignet verschiedene Netze über ein Medium verwenden zu können.
- Tagging der VLANs funktioniert bei mir problemlos und weitere 802.1q Geräte integrieren sich erwartungsgemäß nahtlos.
- Der integrierte Kabeltester hat bei mir sofort ein schlechtes Kabel als solches identifiziert.
- Mitttels Verwaltungs-IP Adresse kann der Switch genutzt werden um herauszufinden ab wo eine Störung auftritt.
- Konfigurationstool auf deutsch.
- Portspiegelung als nützliches Feature möglich.
- Die Bandbreitenbegrenzung auf den Ports funktioniert, lässt sich allerdings nur auf vorgegebene Werte einstellen (512 kbit/s - 512 Mbit/s).
- Eine Anfrage beim Netgear-Support (Online) brachte innerhalb eines Tages eine Antwort.

Negativ aufgefallen ist:
- Leider finde ich das beigelegte Verwaltungstool nicht sonderlich gut, da man sich um Einstellungen vornehmen zu können immer bis zum gewünschten Unterpunkt durch klicken muss. Dennoch findet man sich eigentlich ganz gut zu Recht! Leider ist es rein Windows basierend so dass man auf dieses Betriebssystem angewiesen ist.

Mein Fazit:
Das Preis- / Leistungsverhältnis stimmt auf jeden Fall. Das Gerät erfüllt die angegebenen Daten und ist somit auf jeden Fall einen Kauf wert sofern man diese Funktionen auch nutzen möchte. Das Windowskonfigurationstool (steht auch in den Systemvoraussetzungen) finde ich nicht ganz 100% gelungen, wodurch es einen Stern Abzug gibt. Die Quality of Service Funktionen habe ich nicht überprüft.
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130 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juli 2012
Kurzfassung: Auf den ersten Blick erstklassige Geräte, jedoch aufgrund des Eigenlebens (intern hohes Big-Brother-Potential) mit Vorsicht zu genießen.

Ich habe zwei Netgear GS108E-100PES (GS 108Ev2, Firmware nach Update 1.00.06) Switches für private Nutzung gekauft, benutze die Infrastruktur auch teils für berufliche Zwecke. Bezüglich Performance haben die Switches deutliche Verbesserungen gegenüber den bisher eingesetzten Billigstgeräten gebracht und machen auch nach außen hin einen wirklich robusten Eindruck. Konfiguration funktioniert problemlos wie beschrieben, allerdings muss man IP-Adressen und Netzmasken entsprechend anpassen, bzw. ist ein Windows-PC für das Ausführen des Admin-Program ProSafePlus notwendig. Netgear bietet nach Registrierung lebenslange Garantie. Von daher nach außen hin maximal ein halber Stern Abzug wegen fehlendem Linux/Unix-Support.

Wäre da nicht das Innenleben des Switches. Beruflich führe ich Messungen durch, die ICMP echo (ping) Nachrichten beliebiger Größe benötigen. Aufgrund von Fehlermeldungen habe ich nach länger Suche herausgefunden, dass die Switches ICMP echo request Pakete der Größe 513 byte bis einschließlich 1272 byte ohne Rückmeldung verwerfen - alle anderen Größen kommen durch. Der internationale (englischsprachige) Netgear Support antwortet nach einer Produktregistrierung relativ rasch, hat den Fehler bestätigt und begründet diese Funktion offiziell mit DoS (Denial of Service) Schutz.
So begrüßenswert ein Schutz des Kunden ist, so fragwürdig ist die Lösung. Erstens ist ein Switch, egal ob managed oder nicht, NICHT dafür da um Pakete zu filtern, schon gar nicht, ohne das explizit zu dokumentieren. Im privaten LAN ist sowas einfach unnötig, da gibt es Firewalls davor. Und ich kann mir keine Firma vorstellen, die Produkte dieser Qualität vor Firewalls einsetzt. Wieso Pakete der geblockten Paketgröße für DoS geeignet sind, ab 1273 aber nicht mehr, konnte der Support auch nicht beantworten - es gibt aus fachlicher Sicht kein Argument dafür. Jedenfalls gibt es bestätigterweise derzeit (Firmware 1.00.06) keinerlei Möglichkeit um die Funktionalität abzuschalten.

Fazit: mein Vertrauen in das Produkt ist massiv in Frage gestellt. Wenn Netgear für mich - ohne Rückfrage und Abschaltemöglichkeit - entscheidet, bestimmte Pakete zu verwerfen, dann erfüllt der Switch nach objektiven Maßstäben nicht die wesentlichen zugesicherten Eigenschaften. Diesen Fehler habe ich gefunden - wer weiß, was Netgear sonst noch als für mich "nützlich" findet? Der Netgear-Support hat angekündigt, sich nach der Möglichkeit einer Beta-Firmware zu erkundigen, die eine Abschalte-Funktionalität enthält. Bis diese Funktionalität zur Verfügung steht, solle ich bitte keinen weiteren Support anfordern - mittlerweile zwei Wochen ist das her, habe mir als Limit noch eine weitere Woche gesetzt. Falls bis dahin das Problem nicht gelöst ist, werde ich die Switches an Amazon aufgrund des Fehlens zugesicherter Eigenschaften retournieren, da ich sie so nicht verwenden kann.
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57 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2012
Das Gerät wurde wegen seines günstigen Preises und der Möglichkeit VLANs nach 802.11Q einzurichten, erworben.

Es erfüllt die Erwartungen im vollen Umfang, trotzdem macht es mich nicht wunschlos glücklich:

- Das Configutility ist nur für Windows nutzbar, obwohl es überwiegend auf Webtechnik aufbaut
- Die Konfiguration ist ausschließlich über genanntes Tool möglich, ein integriertes Webinterface oder der Zugriff über Telnet ist nicht möglich
- Die Kommunikation zwischen dem Gerät und dem Tool findet mittels Broadcasts statt (völlig unnötig und aus technischer Sicht nicht nachvollziehbar)
- Aufgrund vorgenannter Tatsache, wird auch das Passwort für den Switch im jeweiligen Netzsegment an alle Geräte versendet
- Das Passwort wird im KLARTEXT übertragen!
- Bei der Verwendung ausschließlich selbst definierter VLANs erreicht das Configutil den Switch nicht mehr. Man muss aufpassen den Zugang nicht abzusperren

Diese Punkte sind weitgehend keine Showstopper, aber was sich Netgear dabei gedacht hat, alle Daten per Broadcast und das Passwort im Klartext zu übertragen, ist mir ein Rätsel. Das grenzt an groben Unfug und sollte in sicherheitskritischen Umgebungen unbedingt beachtet werden. Wenn man den Switch aber über ein separates Netz administriert oder zur Verwaltung aus der Umgebung entfernt, sehe ich keine größeren Probleme.

In Anbetracht des überaus günstigen Preises ist das Gerät aber absolut empfehlenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2014
Warum das ganze?

Problem:
Nach Ausschaltung von Telekom's Entertain und Verwendung des Media Receiver 303 war mein Netzwerk verstopft und das ist ausschließlich das Problem meiner Netzwerkstruktur.

Aufbau des Netzwerks:
Im Arbeitszimmer ist der Telefonanschluss und der AVM 7390 Router, Rechner, Netzwerkdrucker und der Media Receiver 301.
Von dort geht ein LAN Kabel in das Wohnzimmer woran ein Switch alle Geräte mit dem Internet verbindet (TV, PS3, AV Receiver, W-LAN Access Point, Beamer, Apple TV und Media Receiver 303).

Lösung:
Da das Problem nur auftrat, wenn Entertain TV im Wohnzimmer geschaut wird und auch erst nach Inbetriebnahme des Media Receivers auftrat, konnte es nur an dem Switch liegen.
Recherchen im Netz bestätigen meinen Verdacht und gaben auch Vorschläge für eine Lösung.

Es musste ein Switch mit IGMPv3 und VLAN Support her, die Wahl fiel auf diesen hier, Netgear GS108Ev2 und alles ist wieder gut. Die Montagezeit und die Inbetriebnahme dauerte nicht ganz 30 min. inkl. aufräumen.

Hilfestellung für die Konfiguration:
Fand ich bei Hobmaier.net, einem Artikel aus 04.2013, Meinen Dank dafür an Dennis Hobmaier.

Bei gleichen Problemen mit Entertain an einem Switch meine Empfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Januar 2015
Ich habe diesen Switch gekauft weil er mir in der Verwendung eines WLAN Routers in Kombination mit Telekom Entertain helfen sollte.
Um es vorweg zu nehmen, das hat geklappt, aber der Weg dort hin war nicht einfach.

Der Switch kommt mit einer Software die auf dem PC installiert werden muß. Zugriff über den Browser geht hier nicht.

- Das Standard Passwort wird zu 50% nicht akzeptiert. Erst nach mehrfachem eingeben geht es dann....mal.
- Es gibt laufend Timeouts wenn man sich in der Software bewegt, obwohl eine Gigabitverbindung besteht. Ich habe auch nichts gefunden das darauf hinweißt warum das so sein könnte.
- Die Software ist derart träge, dass man teilweise nicht weiss ob etwas überhaupt geklappt hat
- Das Handbuch ist unzureichend. Die Erklärungen meiner Ansicht nach dürftig. Man merkt es auch daran, das die wirklich nützliche Information aufwändig im Internet gefunden werden muss und auch von anderen dort gefunden wird (siehe einige Rezensionen hier)

Also ja, der Switch geht mit Entertain, aber nur mit den Informationen im Internet.
Das Handbuch wird einen nicht zur richtigen Lösung leiten.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juli 2014
nach dem Wechsel von Standard DSL auf Telekom Entertain Comfort IP war ich zunächst ganz begeistert, denn das funktionierte. Erst im Laufe einiger Tage bemerkte ich, dass während das TV lief, bzw. der Mediareceiver eine Sendung aufnahm, das W-LAN überhaupt nicht mehr zu gebrauchen war und streamen von FLAC-Files auf die Stereoanlage ging auch nicht mehr - das Heimnetzwerk war offensichtlich komplett "zu".
Nach einige Recherchen war deutlich, dass der bisher eingesetzte Switch von D-Link nicht für das Telekom Entertainpaket geeignet war. Um innerhalb eines Heimnetzwerkes den TV-Stream vom Router zum Mediareceiver zu bekommen, benötigt man einen konfigurierbaren (managable) Switch der IGMP V3 kann (das ist ein Protokoll).
Dieses IGMP V3 können sehr teure Switches, so ab 180 € aufwärts. Ich wollte aber kein Lüfterteil anschaffen. Nach langem Suchen bin ich bei Netgear gelandet - obwohl ich in einer reinen MAC OSx-Umgebung arbeite.
Doch gibt es keinen preiswerten Switch, der sich über Web konfigurieren ließe. Das wäre auch der einzige Nachteil des Netgears, wenn man von der Sicherheitsproblematik absieht. In einem internen privaten Heimnetzwerk ist das jedoch kein Thema; da ist der Router die signifikante Stelle.

Man installiert die mitgelieferte Netgear-Software (läuft nur auf Windows-PC). Der Rechner von dem man aus konfiguriert, muss im Subnet des Switches sein. Es geht nicht, den Switch irgendwo an einen Router zu hängen, zu konfigurieren und dann in das Heimnetz zu integrieren, wenn das Subnet nicht passt.

Die Software sucht automatisch nach einem Netgear-Switch. Sobald er gefunden ist "Übernehmen" klicken, das Password eingeben und wie folgt vorgehen:

1. Erweitertes Port-basiertes VLAN anklicken
2. Das voreingestellte VLAN 1 löschen. Alle durch Haken markierte Ports löschen und "Übernehmen" anklicken.
3. Aus dem Combofeld das VLAN 7 auswählen und alle Ports aktivieren. Mit "Übernehmen" wird es aktiviert.
4. Aus dem Combofled das VLAN 8 auswählen, in diesem nur den Port auswählen, an dem der DSL Router hängt und den Port, an welchem der Mediareceiver hängt (als das LAN-Kabel, da zu der jeweiligen Komponente führt).
5. QoS Modus 802.1p ein
6. IGMP Snooping Status aktivieren.
7. Unter diesem Eintrag befindet sich ein Textfeld. Hier die VLAN ID 8 eintragen. Nun wird ausschließlich für "VLAN ID 8 das IGMP Snooping aktiviert"
8. Folgende Optionen sind zu deaktivieren: "Validiere IGMPv3 Header" und "Blockiere unbekannte MultiCast Adresse"

Immer mit Übernehmen die Einstellungen annehmen.

So sollte es funktionieren. Die Einstellung führt dazu, dass der Entertain-Videostream vom Router (LAN-Kabel an Port 7 des Switches) ausschließlich an Port 8 des Switches (da hängt das LAN-Kabel das zum Mediareceiver führt) geleitet wird. Alle anderen Ports bekommen von dem riesigen Datenaufkommen des TV-Streams nichts mit und haben die volle Bandbreite zur VErfügung. So kann man ruckelfrei fernsehen, über W-LAN im Internet surfen und Musik streamen.

Ich hoffe es klappt, so wie beschrieben.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. März 2013
Die 4 Sterne erhält er wegen der Funktionsvielfalt für den schmalen Geldbeutel. Ein Schnäppchen ist der Switch aber nur in engen Grenzen. Das wichtigste zuerst:

- Der Switch enthält einen Kabeltester und soll einen Kabelfehler auf 5m genau eingrenzen können.

- Link Aggregation (Zusammenschalten von Ports zur Durchsatzsteigerung bzw. für Redundanz) wird nicht unterstützt, wohl aber Loop Detection (muss man explizit einschalten).

- Wer management-Features wie Portstatistik, Kabeltester, QoS und VLAN nicht benötigt, greift besser zu einem nicht managebaren Switch der Marke DLINK. Diese sind günstiger und (noch) energiesparender.

- Wer die Windows-Software nicht verwenden kann, SNMP oder eine sichere VLAN-Trennung benötigt, braucht ebenfalls ein anderes, meist aber viel teureres, Gerät. Der Switch ist nicht geeignet um z. B. einen wLAN-Hotspot per VLAN sicher abzuschotten oder z. B. in Hotels die IP-Anbindung von Zimmern flexibel per VLAN (z. B. im Zusammenhang mit VoIP) zu gestalten und dabei ein Mindestmaß an Sicherheit zu garantieren.

- Von der unbrauchbaren Sicherheit im Bereich VLAN abgesehen bietet der Switch einiges, wie QoS, das ihn z. B. im Bereich VoIP (ohne VLAN!) sehr interessant werden lässt.

Das Administrationsinterface des Rechners ist Windows-only und benötigt IPv4 und Adobe-AIR. Leider hat Netgear an einigen Stellen geschlampt:

- Unter Windows 7 schlägt die Installation der Software von CD fehl, weil sie sich keine Administrationsrechte verschafft. Die beigelegte Software und die Firmware sind aber sowieso veraltet und müssen deshalb herunterladen und nachinstalliert werden. Dazu unten mehr.

- Für Windows 8 gibt es bei Netgear einen KB-Eintrag, der darauf hinweist, dass man die unter Windows 8 fehlschlagende Installation von PCAP überspringen kann, da dieser Switch das nicht braucht. PCAP sei nur nur notwendig, wenn man die Software für andere Netgear-Switches ebenfalls verwenden wolle. Ich habe das mangels Windows 8 bzw. anderer Switches nicht getestet.

- Die Software funktioniert auf Netbooks aufgrund des von Netgear zu großzügig verschwendeten Bildschirmplatzes nur extrem eingeschränkt. Mit einer Auflösung von 1024x600 und Taskbar im Hintergrund sowie Maximieren des Fensters (was man jedes Mal auf's Neue machen muss) sind nur alle wichtigen Funktionen erreichbar, einige vereinfachte Einstellungensmöglichkeiten lassen sich hingegen nicht nutzen. Bei älteren Netbooks mit 800x400 lässt sich die Software überhaupt nicht verwenden, da wichtige Elemente nicht mehr auf dem Bildschirm passen. Meine Empfehlung an Netgear: AIR-Anwendungen immer auch mit 800x380 testen. Das hat sich bei mir bewährt.

- Der (direkt angeschlossene) Switch ließ sich bei mir aus jedem VLAN heraus von der Software erkennen und ansprechen. Eine Beschränkung auf ein "sicheres" Backbone oder Admin-VLAN ist anscheinend nicht vorgesehen. Das führt zum Punktabzug.

Nun zur Installation:

Der Switch spricht für die Konfiguration IPv4 und benötigt einen DHCP-Server. Wenn ein solcher fehlt landet er auf IP 192.168.0.239. Ich habe nicht ausprobiert was passiert, wenn man mehrere Switches ohne DHCP gleichzeitig grundinstallieren will. Wer also keine Ahnung hat was DHCP ist, der muss seinem Computerinterface zur Einstellung vorübergehend eine statische IP im Bereich 192.168.0.x zuweisen.

Bei Netgear (support.netgear.com, dann durchhangeln) lädt man zuerst die aktuellsten Versionen der Administrationssoftware und der Firmware herunter. Bei mir waren das v2.2.25 bzw. Firmware 1.0.10. Danach installiert man zuerst die Administrationssoftware (das ging auf meinem Netbook unter Windows 7 Starter einwandfrei) und startet sie. Das Initial-Passwort vom Switch lautet sinnigerweise "password". Erscheint der Fehler, dass der Switch im falschen Subnetz ist, den Switch kurz stromlos machen damit er seine IP zieht. Der Switch braucht beim Start eine sofortige Verbindung zum DHCP-Server, sonst landet er auf IP 192.168.0.239.

(Hinweis: Die beim Download von Netgear zwischengeschaltete Registrierungsseite ließ sich bei mir nicht laden. Im URL auf der Adresszeile steht hinten allerdings die eigentliche URL der Datei. Damit ging es dann sofort.)

Danach führt man als erstes den Firmware-Upgrade aus und spielt die (entpackte) Firmware ein. Anschließend kann man ein neues Administrationspasswort einstellen, das soll (liest man im Netz) jetzt verschlüsselt übertragen werden. Wichtiger ist, dass in der neuesten Firmware ein ICMP Bug und ein Broadcast-Problem beseitigt wurden.

Features wie Kabeltester, Portstatistiken usw. sind nach dem Login sofort zugänglich. Sehr sinnvoll ist es, beim Einsatz mehrerer Switches jedem einen eigenen Namen zu geben, damit man diese leichter auseinanderhalten kann. Der Name wird bei der Auswahl neben der IP und MAC des Switches angezeigt, die Reihenfolge der angezeigten Switches erscheint mir willkürlich.

Die VLAN-Konfiguration nach 802.1Q im Advanced Modus (für mich das Kaufkriterium) gestaltet sich leicht verständlich. Man erzeugt die VLAN Tags, dann ordnet man die Ports den VLAN-Gruppen zu, wobei man den Trunk-Ports (aka. Backbone) mit T (für TAG) markiert, die Rechneranschlüsse hingegen mit U (wie UNTAG, d. h. der Port leitet keine TAGs weiter). Anschließend ordnet man den Ports der passenden PVID zu (das Default-VLAN in dem sich der Port befindet). Danach geht man nochmals zurück zu den VLAN-Gruppen und entfernt die Ports aus dem VLAN 1 (das geht erst wenn die PVID umgestellt ist) indem man sie auf "nichts" (also weder T noch U) einstellt.

Die anderen 3 Varianten VLAN zu konfigurieren (die einfacher sein sollen) haben sich mir hingegen nicht erschlossen, vielleicht teils, weil mein Netbook eine zu kleine Auflösung hat, um alles darzustellen.

Angesichts des Preises kann man leicht verschmerzen, dass das Verwaltungsfrontend Windows-only ist und AIR benötigt. Von Netzies muss man erwarten, dass sie immer Dinge wie ein LSA-Tool und Netzwerkkabel dabei haben. Hier ist es halt statt eines seriellen USB-Adapters für ihren Netbook eine XP-VM.

Das Zusammenspiel mit anderen (VLAN 802.1Q) Switches oder die Performance der Switch-Fabric habe ich nicht getestet. Vier über einen Trunk zusammengeschaltete GS108E-100PES funktionieren bei mir erwartungsgemäß.

Wäre nicht der Lapsus, dass die Administration aus jedem VLAN heraus möglich ist, wäre der Switch eine vollständig runde Sache. Nur durch Abschotten der Management-Funktion auf einen Port bzw. VLAN könnte sichergestellt werden, dass Unbefugte auch nach Herausfinden des Passworts nur mit einer physikalischen Präsenz vor Ort Zugriff auf den Switch nehmen können. So haben wir aber die für einen dauerhaft zuverlässigen Netzwerkbetrieb nicht ausreichende Form der Sicherheit per Security by Obscurity, die sich mir als "überall aus der Ferne hackbar" darstellt.
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am 19. Juni 2014
Ich habe mir diesen Switch gekauft um im Wohnzimmer mehrere Geräte zusammen mit meinem Media-Receiver zu dem im Keller montierten Router zu verbinden. Da man für Entertain zwingend einen Switch benötigt, der IGMP Snooping beherrscht, fiel meine Wahl auf diesen Switch.

Im Gegensatz zu anderen Rezensenten war bei meinem Switch keinerlei Konfiguration mehr nötig, IGMP Snooping und Multicast waren bereits aktiviert (vermutlich wurde das in der Firmware geändert), und Entertain lief nach Anschluss aller Komponenten einwandfrei.

Auch sonst gibt es an dem Switch nichts auszusetzen, er hat ein stabiles Metallgehäuse, es gibt keine spürbare Wärmeentwicklung, die Buchsen sind robust und passgenau, und der Switch kann an der Wand montiert werden.

Angesichts des günstigen Preises ist das Preis/Leistungsverhältnis sensationell, einen besseren Switch wird man für knapp über 30 Euro kaum bekommen.
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am 29. September 2014
Dies ist ein managebarer Switch - fuer was kann man sowas brauchen ?

Ganz einfach, solange man zuhause einen einzelnen Switch betreibt eigentlich nicht.

Sobald man aber eine komplexere Struktur hat, z.b. Switch im Keller fuer NAS und DSL Modem, Switch im Buero fuer Notebook, PC und Fernseher, Switch im Wohnzimmer fuer Receiver, TV, WLAN Access point usw...

dann ward es interessant.

Sobald man dann naemlich Probleme bekommt (Verbindungsabbrueche,Packetdrops usw) kann man entweder hergehen und per Hand alle Fehlerhaften Komponenten (auch Kabel) durchwechseln oder aber man nimmt so einen managebaren switch und laesst das diagnose-software tool laufen.

Der sagt dann recht genau auf welchem Port und ungefaehr ab welchem Abstand im Kabel ein Fehler festzustellen ist.

Voilat !
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