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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung - kein klasischer 2ter Teil
Ich dachte zunächst auch an eine moderne Wiederaufbereitung. Doch In der Hauptrolle von Michael Douglas Schlüssige und nicht zu weit hergeholte Story, überzeugte mich eine Klasse Inszenierung der Wall Street. Ich denke er ist ziemlich nahe an der Realität, zeigt was hinter den großen Fassaden abläuft und wie es zu sog. Börsenblasen...
Vor 18 Monaten von red roses veröffentlicht

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein guter Film - Aber wo ist Gordon Gekko?
Gleich vorweg: Ich mag den Film und finde ihn gut. Allerdings hatte ich mir etwas anderes erwartet. Mehr Wall Street. Mehr Flair des klassischen ersten Teils. Gerade nach den verschiedenen Trailern. Obwohl die Finanzkrise ein beherrschendes Thema des Films ist, wird mir die Finanz- und Börsenwelt etwas zu sehr am Rande abgehandelt. Sie muss als Aufhänger...
Vor 18 Monaten von Scrooge 287 veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein guter Film - Aber wo ist Gordon Gekko?, 24. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Wall Street - Geld schläft nicht (DVD)
Gleich vorweg: Ich mag den Film und finde ihn gut. Allerdings hatte ich mir etwas anderes erwartet. Mehr Wall Street. Mehr Flair des klassischen ersten Teils. Gerade nach den verschiedenen Trailern. Obwohl die Finanzkrise ein beherrschendes Thema des Films ist, wird mir die Finanz- und Börsenwelt etwas zu sehr am Rande abgehandelt. Sie muss als Aufhänger für die Story um Gekko, seine Tochter und seinen Schwiegersohn herhalten und verkommt dadurch etwas zur Rahmenhandlung.
Stone bemüht sich sehr, Charaktere zu zeichnen, die die Krise mitverursachen und dann davon profitieren. Hier hätte ich mir die Rolle von Gordon Gekko oder einer anderen Hauptperson angesiedelt gewünscht. Leider wird dieser Teil des Films entweder von Nebendarstellern, von Gekko in ca. 30 Sekunden oder gar nur Finanzinstituten dargestellt.
Ein großes Poblem habe ich damit Gordon Gekko überhaupt wiederzufinden. Vergleiche ich die beiden Filme direkt miteinander finde ich zwar Michael Douglas, Gekko aber nicht. Vielleicht liegt es an Douglas Alter oder seiner Krebserkrankung. Nicht mal dann, wenn er wieder Maßanzüge trägt und das Haar mit einem Kilo Gel nach hinten kämmt wirkt er glaubwürdig. Eher wie ein müder Abklatsch, den sein jüngeres Selbst zum Frühstück verspeist hätte.
Mit dem Ende des Films kann ich leben. Dass auch ein geld- oder vielmehr gewinngieriger Mensch wie Gekko mit dem Alter feststellt, dass seine Finanzspielchen nicht alles sind, ist für mich durchaus glaubwürdig. Und er setzt ja ganz eindeutig Prioritäten und zahlt für die Familie einen verhältnismäßig geringen Preis.
Es gibt für mich allerdings einige zeitliche Unstimmigkeiten. Wenn man das echte Alter von Josh Brolin oder Carey Mulligan als Alter ihrer Charaktere zugrunde legt haut da einiges nicht hin. Aber gut, wer ein Haar in der Suppe sucht findet auch eins :-).
Was mich richtig auf die Palme bringt ist die deutsche Synchronisation. Ich kann den Film nicht auf Deutsch anschauen. Wie schon das Original wird zu viel falsch übersetzt, zu viele Fachbegriffe fallen völlig unter den Tisch. Damit geht auch ein großer Teil des Flairs verloren. Aber das scheint zurzeit ein allgemeines Problem zu sein. Die Synchronisation wird offensichtlich als notwendiges Übel auf dem Weg in die Kinos gesehen.
Fazit: Der Film reicht nicht an den Klasiker aus den 80ern heran, schafft aber ein eigenes Flair. Kein herausragendes Produkt modernen Filmschaffens, sondern eher gute Hausmannskost. Wer das Thema mag, wird auch den Film mögen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mit Teil 1 vergleichbar, 27. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Wall Street - Geld schläft nicht (DVD)
Grundsätzlich ist es gut anzusehen, dass Michael Douglas noch mal in seine Paraderolle geschlüpft ist. Die Thematik Finanzkrise wurde passend aufgearbeitet. Gordon Gekko gibt wieder interessante Weisheiten zum besten und der Schlusstwist,der verdeutlichen soll, dass der Wahnsinn immer weiter geht ist wirklich gut geworden. Also eigentlich die perfekte Forsetzung.

Warum eigentlch? Die handwerkliche Umsetzung des Films muss man einfach als mäßig und teilweise auch überhastet bezeichnen. Ein bißchen mehr Vorbereitung nd Detailtiefe hätte dem Film sehr gut getan.

Da wären zunächst mal die Darsteller: Zum einen wirkt Shia LaBouf einfach noch viel zu jung um als routinierter Investment Banker zu überzeugen, außerdem merkt man seinem hektischen Spiel deutlich an, dass er sonst im Film größtenteils vor Amok laufenden Robotern oder sonstigen Katastrophen auf der Flucht ist. Auch Carey Mulligan ist mit ihrem linken Gerede und ihrem Jungen Haarschnitt nun alles andere als der Model Typ, den sich Investmentbanker sonst zur Freundin nehmen. Geradezu absurd ist die Rolle von Eli Wallach einzustufen. Das eine der mächtigsten Investmentbanken der Welt maßgeblich von einem halbgreisen über 80 Jährigen geleitet wird ist wirklich lächerlich und was die fiepsenden Geräusche, die er bisweilen von sich gibt zu bedeuten haben, ist mir bis heute nicht klar. Top gelungen und die mit Abstand lustigste Szene ist der Cameo von Charlie Sheen.

Auch sind die filmischen Mittel werden leider oft derart plakativ eingesetzt, dass man meint, man würde eine Reportage /Dokumentation statt einem Fim sehen. Als Beispiel seien hier die eingestreuten Kursverläufe an der New Yorker Skyline oder der Handyklingelton "Spiel mir das Lied vom Tod" genannt. Und wenn Shia's Boss ihm im Park vom drohenden Untergang des Finanzsystems erzählt und im Hintergrund Kinder Seifenblasen aufsteigen und zerplatzen lassen, sind wir im ersten Semester Filmhochschule angekommen.

Weitere Schwachpunkte des Filmes offenbart das Drehbuch, welches unglaubliche Logiklöcher aufweist und oft schon schreiend unrealistisch ist. Im folgenden mal einige Punkte:

- Quasi jeder beliebige Mitarbeiter (Shia) einer Bank kann mal kurz ein paar Gerüchte streuen, die völlig unreflektiert geglaubt werden. Noch idiotischer: Nur weil das Vorgehen von Josh Brolin auf einer unabhängigen Website offengelegt wird, kommt es sofort in die Systemmedien und Brolin muss gehen. Wenn das im richtigen Leben auch so funktionieren würde, müssten viele Vorstände und Politiker im Knast sitzen.
- Gekkos Tochter ist angeblich von ihrem Vater und seiner Geldsucht total angewidert, ist aber dann doch mit einem Investmentbanker zusammen
- Gekko selbst scheint mittlerweile allwissend zusein, obwohl er jahrelang im Knast sass und seitdem hauptsächlich whiskysaufend in seiner Wohnung sitzt, angeblich mittellos, weiss er genau was Josh Brolin so macht und kann Shia einen Tip nach dem anderen geben. Darüber hinaus, scheinte Oliver Stone mit dem Holzhammer dafür sorgen zu wollen, dass Gekko nicht wieder zum Idol einer gewissenlosen Bankergeneration wird. Denn man nimmt ihm weder den Diebstahl an der eigenen Tochter ab, noch die rührselige Wiedergutmachungsszene.
- Das "Highlight" sind jedoch die 100 Mio $ in der Schweiz. Das Schwarzgeld wird mal eben so zurück überwiesen und Gordon Gekko wird damit in London(!)sofort wieder zum Superbroker. Wie gut das es keinerlei Gesetze gegen Geldwäsche oder Kapitalverkehrskontrollen gibt. Noch dazu wo Gekko ja ein bekannter Finanzbetrüger ist.

Aber seis drum, man kann sich den Film ganz gut ansehen. Bild und Ton sind auch i.O. Daher eine eingeschränkte Kaufempfehlung
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung - kein klasischer 2ter Teil, 9. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Wall Street - Geld schläft nicht (DVD)
Ich dachte zunächst auch an eine moderne Wiederaufbereitung. Doch In der Hauptrolle von Michael Douglas Schlüssige und nicht zu weit hergeholte Story, überzeugte mich eine Klasse Inszenierung der Wall Street. Ich denke er ist ziemlich nahe an der Realität, zeigt was hinter den großen Fassaden abläuft und wie es zu sog. Börsenblasen kommt. Natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz.

Wer den Film nicht gut findet, wie manche hier der hat in wohl nicht verstanden.

Ich jedoch finde ihn mit Abstand besser als den ersten Teil - der auch nicht schlecht war.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zeigt den "Moral Hazard" des Kapitalismus, 22. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Wall Street - Geld schläft nicht (DVD)
Wenn Gordon Gecko spricht, sollte man aufmerksam zuhören, nicht dazwischen quackeln, keine Chips knabbern, gar nichts! Einfach nur zuhören! Das ist schnell und zynisch gesprochene geballte Information über die Systemfehler des Kapitalismus. Bezogen auf die 2008-er Banken- und Wirtschaftskrise ist der Film hochaktuell und sogar teilweise visionär, was es für einen nächsten Crash geben könnte.
Leider übersteigt es scheinbar den Horizont vieler Vor-Rezensenten, die da meinen der Film wäre schlecht, nur weil zuviel sentimentaler Vater-Tochter-Schmuß die Handlung überdehnt. Genau diese Sentimentalität braucht es, um den "Moral Hazard" des Kapitalismus zu zeigen.

Im Übrigen :
Wer die Börsen-Ereignisse von 2007-2009 als Spekulant mitgefiebert hat, erkennt die deutliche Anspielung
an die Bankenpleite von Bear Stearns und die anschließende Übernahme durch JPMorgan (siehe Wikipedia "Bear Stearns").
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann den Anschluss an 1.Teil nicht schaffen!, 13. April 2012
Von 
Steffen Reukauf (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wall Street - Geld schläft nicht (inkl. DVD + Digital Copy) [Blu-ray] (Blu-ray)
Oliver Stone hat sich wohl viel Mühe gegeben. Aber wie kann man an Perfektion anknüpfen? Wie kann man an eine Aura anknüpfen, die man nicht programmieren kann, sondern die entsteht, wenn alle Komponenten perfekt mit einander harmonieren? Wie soll man das Flair eines Börsenfilms wiederholen, wenn die Börsensähle dieser Welt inzwischen mux mäus'chen still sind, kein Leben mehr ist, wo vorher das Leben getobt hat. Nur noch "Administratoren" vor Stapelweise Displays sitzen. Der Film hatte keine Chance. Zu wenig Menschen - zu wenig Charme, von Michael abgesehen sind die Schauspieler zu schwach.

Teil 1 brilliert auf allen Ebenen. Teil 2 nur noch vereinzelt.

Michael Douglas schafft es auch in Teil 2 exzellent zu spielen. Entschuldigung aber Carey Mulligan ist in dem Film eine Fehlbesetzung. Der Film wirkt teilweise komplex, man sucht nach klassisch kritischen "Stone"-Aussagen - findet sie aber nur, wenn man sich noch seinen Teil dazu spinnt.

Machen wir es kurz: Wer den ersten Teil liebt, für den ist der zweite Teil natürlich Pflicht. Er schafft es jedoch nicht an den 1. Teil anzuknüpfen.

Der Soundtrack ist spätestens nach dem 2. mal hören der absolute Knaller - unbedingt kaufen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Teils teils, 7. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Wall Street - Geld schläft nicht (DVD)
Einige Abschnitte in dieser insgesamt guten Fortsetzung sind brillant, so z.B. die gesamten ersten 8 Minuten, wo sich geniale Musik und geniale Kameraführung in Manhattan die Hand geben. Auch die Darstellung der Broker-Dekadenz und des Absturzes ist sehr gut.
Aber der Broker Jacob wirkt deutlich zu jung für die Rolle und das Geschnulze im Mittelteil hätte man sich sparen können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen wie schon erwähnt, für eine Fortsetzung nicht so schlecht, 15. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Wall Street - Geld schläft nicht (DVD)
Wer allerdings ein schweisstreibendes Investment und Brokerdrama, wie im ersten Teil erwartet, wird enttäuscht sein. Die Story ist nicht schlecht und nimmt auch interessante Wendungen, aber wie hier schon erwähnt worden ist, wurde das Thema irgendwie verfehlt.

Michael Douglas glänzt ganz gut in seiner Rolle und Shia LaBeouf ist kein schlechter seines Fachs, allerdings nimmt man Ihm diese harte Tour eines Investmentbrokers einfach nicht ab. Dafür ist er einfach zu bubihaft und besonders wenn man Charlie Sheen seinerzeit gesehen hat, hinkt der Vergleich einfach.....

Für eine Fortsetzung aber nicht wirklich schlecht, da gibts grausamere und zum einmal anschauen ist er allemal gut.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unter meinen Erwartungen geblieben. Le Beouf macht viel kaputt in meinen Augen, 10. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Wall Street - Geld schläft nicht (inkl. DVD + Digital Copy) [Blu-ray] (Blu-ray)
Vorab möchte ich sagen, dass ich diese Kritik vorab für einen Freund geschrieben haben, der meine Meinung zum Film wissen wollte. Daher auch die direkte Anrede in meinem Text. Es finden sich kleinere Spoiler darin. Wer den Film noch gar nicht gesehen hatte, sollte also etwas vorsichtig sein.

Es ist jetzt gut 12 Stunden her das ich den Film gesehen habe. Und ich weiß immer noch nicht genau was ich davon halten soll. Die Wertungen der Fachpresse gehen ja sehr weit auseinander. Von klasse bis überflüssig. In meinem persönlichen Fazit ist von beiden Meinungen etwas vertreten. Der Film polarisiert sehr stark. Der größte Negativpunkt erst einmal vorweg. Michael Douglas hat viel zu wenig Screentime in meinen Augen. Im 1. Teil hat ja auch eher Charlie Sheen die Hauptrolle gespielt. Da hatte Douglas auch nicht so viel Screentime wie er. Im 2. Teil ist es aber leider noch weniger. Evtl. hat es ja auch mit seiner Krebserkrankung zu tuen, die er da noch hatte. Wenn es von Oliver Stone laut Drehbuch aber so vorgesehen war, finde ich das schwach.

Die Darstellerleistung von Douglas, empfand ich von zahnlos bis klasse. Es gab Szenen da wirkte er wie ein zahnloser Löwe und nicht ganz auf der Höhe in meinen Augen. Das Medium Blu Ray war hier wieder leider auch irgendwie unzweckmäßig. Douglas sieht doch sehr gezeichnet und kränklich aus und ließ in vielen Momenten seine alte Klasse vermissen. Das mag seiner Krankheit geschuldet sein, ist für den Film aber nicht förderlich. Aber gut, dass kann man evtl. noch durch die Zeit im Knast erklären. In einigen Szenen blitze der alte Douglas aber wieder auf. Und in diesen Szenen habe ich den Film geliebt. Die Szene z.B. wo er vor dem Publikum redet und am Ende meinte: "Kauft mein Buch", fand ich richtig klasse. Oder wie er bei dem Wohltätigkeitsball an den Tisch seines alten Rivalen kommt. Auch hier hatte er wieder richtig Biss. Da ich Douglas als Schauspieler grandios finde, überwiegen bei mir die positiven Momente seiner Leistung. Das ist zugegeben aber auch ein wenig Fanbrille, Du weißt ja, dass er ein Top 10 Darsteller bei mir ist. Die Schwächen seiner Leistung in diesem Film sind aber nicht wegzudiskutieren.

Kommen wir zu Shia La Beouf. Er hat ja praktisch den Part den Charlie Sheen im 1. Teil hatte. Er hat die meiste Screen Time und muss den Film tragen. Noch dazu ist er erst Douglas Vertrauter und dann sein Gegner. Also eine ähnliche Konstellation wie in Teil 1. Und was soll ich sagen? Er fällt bei mir gnadenlos durch! Er kann keinen Film tragen. Er wirkte selbst neben einem gezeichneten Douglas wie Staffage. Seinen Minenspiel kann ich einfach nicht ernst nehmen. Er wirkt wie Hayden Christensen aka Anakin Skywalker, wie ein verzogener Rotzlöffel. Er bringt einfach so gut wie nichts glaubhaft rüber. Sei es die Liebe zu seiner Freundin oder die Rache an dem Großbanker, der seinen Mentor in den Tod getrieben hat. Das alles handelt er sehr emotionslos ab. Die Szenen die er direkt neben Douglas hatte, wirkten für mich albern. Er hatte da keine Präsenz mehr. Er ist wie erwartet eine komplette Fehlbesetzung. Wie kann das einem Routinier wie Oliver Stone passieren? La Beouf trägt nicht mal einen Transformers Film. Wie dann bitte einen Finanzfilm mit einer Portion Anspruch? Was sieht er, was ich nicht sehe in ihm?

Die Nebendarsteller fand ich dafür durchweg gut. Die Filmtochter von Douglas macht ihre Sache ganz gut. Selbst sie spielt La Beouf noch an die Wand. Douglas Bankerrivale ist schön schmierig. Bei ihm wäre aber auch noch mehr drin gewesen. Er bringt ihn aber auf jeden Fall hassenswert rüber.

Die Szene wo Douglas auf Charlie Sheen trifft, ist für mich Schrott! Das wirkte total gezwungen, weil man Sheen irgendwie mal kurz in dem Film unterbringen wollte. Zumal da für mich nicht Bud Foxx aus dem 1. Teil stand, sondern Onkel Charlie aus 2 And A Half Man. Den so hat er sich gegeben. Die Stelle fand ich

Die Handlung des Films selbst hat mir ganz gut gefallen. Der Film fängt die Finanzkrise aber nicht in seiner vollen Wucht ein meiner Meinung nach. Gut fand ich die Szene wo die Banken Bosse über die Rettung der Bank debattiert haben. So ähnlich stelle ich mir das auch in echt vor. Gierige Manager die bei Kaffee und Kuchen zusammen sitzen und hunderte Milliarden Dollar verbrennen und verschieben. Und über die Konsequenzen für die Weltwirtschaft plaudern. Da bekam ich richtig Hass bei. Der Fall wurde merklich besser als Douglas seinen vorhersehbaren Heelturn vorgenommen hat. Da war es in Ansätzen wieder der Gordon Gekko aus dem ersten Teil. Das irgendwie moralische Ende passt aber nicht zu dem Film. Es passt auch nicht Oliver Stone. Das hätte man sich meiner Meinung nach sparen können. Das Gekko als alternder Finanzhai ein Bedürfnis nach seinem Enkel hat ist schlüssig. Das die Tochter aber sofort gewillt ist ihm zu verzeihen ist Hollywood und dumm. Das Ende ist für mich völlig deplaziert bei diesem Film und ist mir auch übel aufgestoßen.

Insgesamt bewerte ich den Film mit einer 3+. Zum Vergleich, Teil 1 bekommt eine glatte 1 von mir und ist für mich ein echter Klassiker. Der 2. Teil kommt da für mich nicht dran. Er ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. Dennoch bin ich nicht wirklich enttäuscht, da ich mir vor allem Dank Le Beouf auch nicht mehr erwartet habe. Und ich freue mich immer wenn ich Michael Douglas sehen kann. Aber es war viel mehr drin. Der gleich Film mit einem überzeugenden Le Beouf Part, hätte von mir wohl eine 2 bekommen.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gier oder Menschlichkeit, 19. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Wall Street - Geld schläft nicht (inkl. DVD + Digital Copy) [Blu-ray] (Blu-ray)
Manchmal zeigen die ersten Minuten bereits, was ein Film bringen wird. Der Start von Wall Street 2 steht da dem ersten Teil in nichts nach. Die melancholische Stimmung von David Byrnes "Home" führt mit einer Kamerafahrt durch New York einen zurückkehrenden Michael Douglas nach Hause. Ab da wurde dann jedoch vieles anders im Vergleich zum Original. Im Mittelpunkt steht vordergründig die zerüttete Beziehung zwischen dem gescheiterten Ex-Broker und seiner Tochter. Die Nähe zu ihr möchte Gecko durch ihren Verlobten (Shia LaBeouf) erreichen, der jedoch ebenso wie Gecko seine eigene Agenda einbringt. Die vordergründige adrenalinsprühende Händlerwelt verliert bei diesen Grundthemen immer wieder das alte "Gier ist gut"-Motto. Für mich war Teil 2 überraschend, aber nicht schlecht. Macht, Geld und eine nach Erfolg drängende Jugend scheinen ihrem Ende entgegen zu sehen. An ihre Stellen traten dafür viel mehr Altersweisheit und eine Form der Zurückhaltung. So glaubt man das, bis zum letzten Akt, um dann doch eines besseren belehrt zu werden. Der Schlussakkord der letzten zwei Minuten passt nicht wirklich zum letzten Filmdrittel. Schade, da hatte ich etwas Erfrischenderes erhofft. Vielleicht schreibt Oliver Stone hier noch einmal ein alternatives Filmende.

Bild und Ton waren auf der BluRay erwartungsgemäß auf einer wesentlich höheren Entwicklungsstufe, als beim Original. Dabei stört leider, dass nur englischer HD Sound angeboten wird. Dennoch ist auch die deutsche 5.1 Tonspur durchaus gut gemischt. Untertitel sind in allen wichtigen Sprachen vorhanden. Die informativen Extras auf der Disc und Live Extras sind sehr exzellent, vor allem der direkte Zugriff auf die Filmdatenbank IMDb ist vorblildlich. Besonders hervorzuheben aus der Vielfalt an Informationen möchte ich die Infos zu Cast and Characters, die sogar nach Actors in Chapter ungeahnte Details lieferten (z.B. Richard Strattons Filmographie, der hier nur den 20 Sekunden-Auftritt als Prison Cage Guard hatte).

Aber die Vorteile bei der Technik verliert das Sequel im Inhalt. Die Geschichte begeistert eben nicht mehr auf Anhieb. Die Schauspieler sind - mit Ausnahme von Shia LaBeouf, der etwas abfällt - wieder hervorragend besetzt. Die Tochter Carey Mulligan, aber auch Nebenrollen von Susan Sarandon, Josh Brolin und Charlie Sheens Kurzauftritt, fügen sich gekonnt ein. Oliver Stone schafft es wieder einmal, etwas anderes als erwartet abzuliefern. Die Geschichte, trotz des wieder entdeckten Wortwitzes, führt hier zu nur noch guten 3 Sternen. Die Schauspieler sind 4 Sterne wert. Mit der Technik gibt es hier von mir knappe 4 Sterne.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sollte man gesehen haben, 9. September 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wall Street - Geld schläft nicht (DVD)
Gegenwärtig ist die Finanzbranche in aller Munde. Das wird auch noch eine ganze Weile so bleiben. Wer diesen Film sieht, kann sicherlich seinen Spass haben. Ob der Inhalt so prikelnd ist muss jeder selbst wissen. Aber eines ist klar herausgearbeitet: Die Mentalität der Zocker. Es wird endlich mal transparent das es nicht ums Geld geht ( wie die meisten glauben ), sondern ums gewinnen, ums "MEHR". Es läuft immer nur darauf hinaus: Wer jagt den größten Löwen.... oder besser: wer fährt die größte Jacht. Geld ist nur das Mittel, die Waffe des Spielers. Sehenswert.
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