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Kundenrezensionen

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am 15. Februar 2011
Auch wenn der Bandname etwas anderes vermuten lässt: Die sieben Jungs aus Frankfurt, bieten auf ihrem neusten Album "Ardeo" alles andere, als nur stumpfes Geschreie. Im Frühjahr 2006 gegründet, bewegt sich die Band, auch mit ihrem nun drittem Album, beständig in den guten, abgerundeten Klängen des Mittelalter-Metals. "Ardeo", was übersetzt "Ich brenne" bedeutet, lehnt sich an die Ereignisse der Ikarus-Sage, und so beschreibt der Titelsong des Albums, diese Legende in bemerkenswerter lyrischer und musikalischer Umsetzung. Insgesamt bieten Nachtgeschrei einen Mittelalter-Sound, der ohne Verwendung von großen elektronischen Spielereien auskommt, und mehr Wert auf den Einsatz und den Klang der alten und traditionellen Instrumente legt. Dabei wird aber nicht vergessen, die Songs mit gelungenen starken Gitarren-Riffs voran zu treiben, so dass auch die Fans der lauteren Melodien zwischenzeitlich immer wieder auf ihre Kosten kommen. Die angenehm klingenden Gesänge von Hotti am Mikrofon wechseln zwischen Schwermut, Nachdenklichkeit und fröhlicher Leichtigkeit, so dass auch die Besonderheit der Lyrik Gehör findet. "Nachtgeschrei" verzichtet darauf, überlieferte Texte oder traditionelle Melodien des Mittelalters einfach nur neu zu arrangieren, sondern setzt auf Eigenkompositionen und eigene Dichtung. Ein Konzept das funktioniert. So lohnt es sich bei diesem Album genauer hinzuhören, und auch auf die Texte zu achten, die sich beim ersten Hören nicht gleich als Ohrwurm im Kopf festsetzen. Und so bringen die Frankfurter Jungs sicherlich nicht nur Ikarus Federn am Himmel zum brennen. Die Hörerschar wird bei dem einen oder anderen Song sicherlich auch vom lodernden Feuer gepackt werden.
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am 28. Mai 2013
Mittelalter-Combos haben es gemein hin schwer, auf sich aufmerksam zu machen, da die großen Namen in diesem Genre beinahe übermächtig sind. Hinzu kommt, dass aufgrund der Instrumentierung dieser Bands, das musikalische Spektrum meist begrenzt bleibt, Stichwort Dudelsack. Nun gibt es abseits der bekannten Namen aber auch Gruppen, die versuchen sich durch gute Musik in den Vordergrund zu spielen. NACHTGESCHREI sind eine solche Band. Nachdem deren Zweitwerk “Am Rande der Welt” mir doch recht gut gefallen hatte, war ich auf die neue Scheibe sehr gespannt. Mit “Ardeo” wandert das Septett um Frontmann Hotti, zu meiner Enttäuschung, aber auf bereits bekannten Pfaden.

Zunächst beginnt die neue Platte aber schön rockig mit “An mein Ende” und die Band erwischt damit einen ähnlich gelungenen Einstieg wie er ihr mit “Muspili” auf dem Vorgänger gelungen ist. Doch schon das folgende “Kein reiner Ort” legt die Schwäche von “Ardeo” dar. Die durchaus guten Ansätze, die in vielen Songs der Platte vorhanden sind, wirken nicht vollends zu Ende gedacht. Man hat zuweilen da Gefühl, dass die Band nicht so recht weiß, wo sie hin will. So kann beispielsweise “Der Reisende” mit einer schönen Akkordeon-Melodie zunächst punkten. Der völlig uninspirierte Refrain schmälert gen Hörgenuss dann aber postwendend, weil er einfach nur nervig vorgetragen wird und jedwede griffige Hookline vermissen lässt. So ähnlich verhält es sich leider mit allen Stücken auf “Ardeo”. Das große Manko sind wirklich die nicht im Ohr bleibenden Refrains von NACHTGESCHREI. Man kann sich durchaus vorstellen, welches Potential die Songs haben könnten, wenn man ihnen mehr Zeit gelassen hätte, sich zu entwickeln. Vielleicht sollte die Band, um der Songs Willen, Abstand nehmen von dem Zyklus, jedes Jahr ein neues Album zu veröffentlichen.

“Ardeo” fehlt es gänzlich an Stücken wie “Nur ein kleines Stück vom Himmel”, “Windfahrt” oder “Lauf!” vom Vorgänger, die auch langfristig im Ohr bleiben. Dass NACHTGESCHREI es auch besser können, haben sie bereits bewiesen. Die Lieder des aktuellen Longplayers plätschern am Hörer vorbei ohne großartig im Ohr zu bleiben. Ich hatte echt gedacht, dass die Frankfurter sich zu einer Art Alternative zu den Großen der Szene würden entwickeln können. Mit diesem Album wird das aber definitiv nicht der Fall sein. Wo man von einer ambitionierten Gruppe einen deutlichen Schritt nach vorne erwartet, gehen NACHTGESCHREI einen, wenn nicht sogar zwei Schritte zurück. Hier klang “Am Rande der Welt” um einiges inspirierter und frischer. Unter dem Strich bleibt also durchschnittliche Kost.
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am 26. November 2010
Nachdem ich die Band bereits seit ihrem Debutalbum mit großem Interesse verfolgt habe, war ich entsprechend gespannt auf das neue, nunmehr dritte Studioalbum der Frankfurter. Und eines vorweg: Das Warten hat sich gelohnt!
Die Band spielt auch auf "Ardeo" wie gewohnt eine interessante Mischung aus mittelalterlich angehauchtem Rock mit neuzeitlichen oder besser zeitlosen Texten und Pagan-Metal. Auch in der Instrumentierung heben sie sich von anderen Bands des Genre erfreulich ab, gehört doch zu den "Dauergästen" auf den Alben der Kombo das Akkordeon. Dies verleiht, zusammen mit der sehr markanten Stimme des Frontmanns Holger "Hotti" Franz der Band ihre ganz eigene, unverwechselbare Note.
Das Album bietet dabei trotzdem eine ziemliche Spannbreite an sowohl ruhigen, getragenen und leicht melancholischen Songs wie dem grandiosen "Herbst" und dem wunderschönen "Soweit wie nötig", aber auch an echten Hymnen wie "Herzschlag" (mein bisheriger Albumsfavorit) und dem namensgebenden "Ardeo", das die altbekannte Ikarussage neu interpretiert.
Wer also mit mittelalterlich angehauchtem Rock oder Metal etwas anfangen kann, sollte sich das Album schleunigst besorgen. Ich für meinen Teil fiebere nun dem nächsten Festival entgegen, bei dem man die Songs dann auch live hören darf. :)

EDIT: Korrekten Namen des Frontmannes eingefügt. Danke an Dete für den freundlichen Hinweis! :)
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am 23. April 2011
Ich will zuerst vorneweg nehmen: Ich hab die beiden anderen Alben geliebt und sie laufen bei mir hoch und runter. Ardeo jedoch kommt bei mir insgesamt ein gutes Stück schlechter weg.
Was mir an den ersten beiden Alben, vor allem bei Hoffnungsschimmer, aufgefallen war, war, dass die Band "neu" klang. Die Jungs waren noch nicht so professionell ausgelegt, spielten vor allem mit Herz. Fehler in Produktion und Mischung konnte man lächelnd übergehen, die Musik war einfach zu gut und mit viel Emotion gemacht. Ich hab sie 2010 auf dem Hexentanz Festival dann live gesehen und sang als einer von wenigen im Publikum an einem Stück mit. Die Band war noch nicht sonderlich bekannt, der Auftritt kam aber beim Publikum gut an.
Ardeo lässt vieles missen, was die letzten Platten besser machten. Sie IST besser produziert. Wer sich auskennt, hört das! Aber die Emotion fehlt. Die Band wird langsam professioneller und gerade das stört mich. Die Musik klingt steriler, klarer, aber leider damit nicht besser. Die Professionalität in der Aufnahme und Verarbeitung tut dieser Band nicht gut. Die Lyrics und der Gesang sind, wie in den Voralben, sehr gut aber es klingt einfach zu sauber. Man braucht sich meiner Meinung nicht anzuschließen, das war nunmal das was mir so gut gefiel an der Band.
Ardeo ist kein Flopp, nicht falsch verstehen. Songs wie "An mein Ende" und "Herzschlag" kommen bei mir auch supergut an, insgesamt ist das Album zu gleich geraten. Die Songs unterscheiden sich zu wenig. Man hat das Gefühl, dass die Band unter Zeitdruck stand. Da hätten sie sich noch etwas Zeit lassen sollen. Ich empfehle, die ersten beiden Alben zu kaufen und sich dann erst an dieses zu wagen. Man bilde sich seine eigene Meinung ;-)
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am 12. Februar 2013
Diese Gruppe macht sehr gute musik, lange klink sie in den ohren wieder.
Texte in den liedern, die stimme des Hauptsängers und damit hat mann sehr gute musik.
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am 27. November 2014
Danke für die angenehme/problemlose Transaktion Gene wieder. Sehr zu empfehlen- Genau das was ich gewünscht habe. Werde gern wieder bei Ihnen bestellen.
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am 30. Oktober 2011
im Moment eines meiner absoluten Lieblingsalben, daß sich absolut nicht hinter den Großen den Genres wie Saltatio Mortis oder Subway to Sally zu verstecken braucht. Gute Texte, eingängige Musik und ein erfrischend eigener Sound.
Anspieltips:
Herzschlag
Ardeo

Absolute Kaufempfehlung!!!
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am 10. Dezember 2010
tja... da sind sie nun wieder... unbemerkt herangeschlichen :-)
Der Geheimtipp des deutschen Folkrock/Mittelalter-Rock
Nachdem die beiden Vorgängeralben in meinen Musikboxen hoch und herunter liefen, nun das würdige Nachfolgealbum.
Ich bin begeistert!!!
Nachtgeschrei --- mein Schrei in die Nacht!!!
Ihr werdet mich jetzt wieder für Monate begleiten

SUPER!!!
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am 27. Februar 2011
Das dritte Album der Band Nachtgeschrei ist wie die vorigen Alben einsame Klasse! Diese Band wird es bestimmt einmal ganz nach oben schaffen! Nach mehrmaligen Anhören findet man das Album erst so richtig super! Empfehlenswert!
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am 3. Februar 2011
Nachtgeschrei hat sich hier wieder selbst übertroffen, wobei sie sich ihrem Stil treu geblieben sind! Das Album ist musikalisch genauso genial wie die Vorgänger!
Absolute Kaufempfehlung!
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