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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
375
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am 30. Januar 2003
1.) Der brillante Vorspann von Kyle Cooper mit der Musik von den Nine Inch Nails ist bis heute unerreicht in seiner Wirkung und Machart. Stil und Technik haben die Intros vieler Filme danach geprägt, aber selbst Kyle Cooper (weitere Arbeiten von ihm: Mimics, Mission Impossible, Arlington Road u.a.) war nie wieder so gut wie hier.
2.) Das Team William Somerset (Morgan Freeman) und David Mills (Brad Pitt) ist durch diese beiden Schauspieler begnadet gut besetzt. Der Antagonismus zwischen den Protagonisten ist hier überzeugend dargestellt. Auf der einen Seite Somerset, der ordnungsliebende und korrekte Mentor, auf der anderen Mills als ungestümer und hitzköpfiger Rookie. Freeman zeigt hier als kurz vor der Pensionierung stehender und desillusionierter Cop eine seiner besten Leistungen überhaupt. Aber auch Brad Pitt und der dämonische Kevin Spacey als John Doe sind fabelhaft.
3.) Selten war ein Film so konsequent in der Umsetzung seiner Grundidee. Fast könnte man ihn als Ode an den Nihilismus bezeichnen. Die Stadt in der er spielt ist namenlos und wird nie so gezeigt, als das man sie erkennen könnte. Eigentlich regnet es ständig und die Gespräche zwischen Somerset und Mills geben ein Bild von der Menschheit wieder, in der es nicht gutes mehr gibt. Die düstere Musik von Howard Shore unterstreicht diesen Eindruck. Die fantastische Kameraführung von Darius Kondji und Harris Savides und das gothic-hafte Setdesign ergänzen das abgrundtief schwarze Bild eines verlorenen Paradieses.
4.) Obwohl die Morde nie gezeigt werden, sondern nur Bilder von den Opfern und vom Tatort ist Sieben einer der schaurigsten und bösesten Filme überhaupt. Man kann sich kaum wehren gegen die Horrorvisionen die durch das Betrachten ausgelöst werden. Ein Mord ist perfider geplant wie der nächste und der Killer der die Opfer nach den sieben Todsünden auswählt, legt einen erstaunlichen Einfallsreichtum an den Tag. Hinzu kommt eine der fiesesten Schockszenen der Filmgeschichte
5.) Meine Lieblingsszene: Der Besuch einer Bibliothek durch Somerset. Auf der Suche nach Anhaltspunkten recherchiert er in Klassikern der Literatur. Wie diese Szene wirkt, könnte ich mir immer wieder anschauen. Die über Buchrücken gleitenden Bilder, die wunderschöne Musik von Bach und der Eindruck den Somerset erweckt: als wäre dies seine wahre Welt. Das ganze wirkt wie eine Oase der Ruhe im Meer aus Blut und Chaos.
6.) Das Drehbuch von Andrew Kevin Walker ist so wendungsreich und unvorhersehbar das man zu keiner Zeit sagen oder denken könnte: kenne ich schon, weiss ich schon. Viele Filme haben Elemente aus diesem Meisterwerk kopiert; dies ist der Prototyp, das einzige und wahre Original. Dieser Film wird ewig der Gradmesser sein für alle kommenden Serienkillermovies.Und kaum einer dürfte diese Klasse je wieder erreichen.
7.) Ein Film Ende, das einem den Atem raubt. Untypisch für Hollywood, vergleichbar mit fast nichts was bislang zu sehen war. Mutig von Fincher (und wohl schwer genug) dies beim Studio durchzusetzen. Als ich den Film seinerzeit im Kino gesehen habe und der Abspann lief, war ich erstaunt über die Wirkung: Niemand stand auf, keiner sagte ein Wort - der Rest war schweigen.
Fazit: Die Sammlung eines Cineasten ist nicht vollständig ohne diesen Klassiker. Die Umsetzung auf dieser Doppel-DVD ist dazu noch grandios gelungen mit extrem scharfen Bild, tollem Sound und einem umfangreichen und beispielhaften Bonusmaterial.
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am 8. Juli 2005
Wer ganz genau aufpasst entdeckt diesen kurz eingeblendeten Schriftzug "No Key" am Ende des Vorspanns. Der Regisseur will uns damit wohl sagen das es keinen Schlüssel, oder keinen Zugang gibt zu dem was wir gleich zu sehen bekommen.
Der Ehemalige Regisseur von Videoclips für Top Stars wie Madonna beherrscht sein Fach und setzt mit seinen Werken neue Maßstäbe. Seine bisherigen Filme: Alien 3, Se7en, Fight Club, The Game und Panic Room zeigen alle seine Handschrift.
Mit Se7en legte Fincher einen Psychothriller vor, wie er düsterer kaum sein könnte. Er lässt gar nicht den Hauch von guter Laune während des zweistündigen Höllenritts aufkommen. Selbst der Vorspann, welcher für andere bloss Pflicht darstellt, ist für David Fincher eine Art Kunstform. Jeder der es noch nicht getan hat sollte sich den Vorspann von Se7en einmal genauer ansehen.
Detective Sommerset (Morgan Freeman) berichtet im Büro seinem Vorgesetzten das einem Mann beide Augen ausgestochen wurden, dies wird im Vorspann bereits angedeutet, als man sieht wie beim Bild eines Mannes die Augen mit schwarz übermalt werden. Ebenfalls sieht man im Vorspann John Doe wie er sich mit einer Rasierklinge die Haut von den Fingerkuppen abschneidet oder wie er seine Bücher bastelt und dann auch schreibt.
Auch der Abspann ist mal was anderes, da er im Vergleich zu den anderen verkehrt herum abläuft und Kevin Spacey (John Doe) mit keinem Wort während des Vorspanns oder auch Abspanns erwähnt wird. Dies liegt aber daran, weil der Schauspieler selbst darauf bestand.
Den Vergleich mit „Das Schweigen der Lämmer" finde ich nicht so passend, das es sich in meinen Augen zwar beide male um erstklassige Filme handelt aber diese grundverschieden sind.
Se7en erzählt die Geschichte über einen Psychopaten, der die Menschen nach den sieben Todsünden (Maßlosigkeit, Habsucht, Wollust, Trägheit, Hochmut, Neid und Zorn) tötet.
Ihm sind die zwei Detectives, der aufbrausende Neuling David Mills (Brad Pitt) und der alte Hase William Sommerset (Morgen Freeman), auf den Fersen. Leider müßen beide allzu schmerzlich erkennen das ihnen John Doe in allen Belangen haushoch überlegen ist und sie eigentlich nur zu seinem Spielball werden.
Als ich damals zum ersten mal den Schluß im Kino gesehen habe konnte ich nicht fassen was da passiert ist, aber das ist auch schon im Vorspann angedeutet wo zum Schluß wie oben schon erwähnt die Worte „No Key" auftauchen. Soll heißen, es gibt keinen Schlüssel für das was man jetzt zum sehen bekommt.
Für Fans des Films empfehle ich die Platinum Edition (die schwarze Doppel DVD) dort gibt es auf der Bonus DVD viel Material das Einblick in diesen Psychotrip gibt.
Die normale Special Edition Ausgabe ist aber ebenfalls Ihr Geld Wert und kommt mit einigem Bonusmaterial daher. Die Platinum wirkt aber schon von der Optik her wesentlich edler. Bild und Ton finde ich persönlich sind auf beiden Augaben einwandfrei und lassen keine Wünsche offen. Dieser Film sollte jedenfalls in keiner Sammlung fehlen.
1313 Kommentare| 43 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Januar 2011
Ich hatte mir vor ein paar Monaten die erste BLU RAY in der Book Edition zugelegt. Da ich aber eher auf die guten Armaray Hüllen stehe, wurde die Erstauflage wieder verkauft. Diese Ausgabe hier gibt es aber, wie schon erwähnt, bereits seit einigen Tagen in einem bekannten Elektromarkt zu kaufen. Ich habe mir die BLU RAY geholt und kann vorab sagen, das der Inhalt zu 100% mit der Erstauflage identisch ist.

Nach dem Vorspann, der für mich auch schon ein kleines Kunstwerk darstellt, sind ganz kurz die Worte NO KEY eingeblendet. Damit will uns der Regisseur wohl sagen, das es keinen Schlüssel, oder Zugang gibt zu dem was nun folgt. Es folgt ein filmisch gewordener Alptraum, ein nahezu perfekter Film, der auch einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist.

Der Vorspann wird auch im Bonusmaterial besonders gewürdigt und hier heißt es aufpassen, denn es gibt dort schon genug Hinweise auf den restlichen Film zu entdecken. So sieht man John Doe, wie er sich die Haut von den Fingerkuppen schneidet oder seine Notizbücher bastelt und auch schreibt.
Auch der Abspann ist hier anders, der läuft verkehrt herum und als erster Name ist dort Kevin Spacey zu lesen der im Vorspann unerwähnt blieb. Dies war beabsichtigt, da der Zuschauer überrascht sein sollte vom Auftritt Spaceys. So durfte dieser auch damals vor der Premiere keine Interviews geben und musste auch auf keiner Premierenfeier dabei sein.

Finchers SE7EN ist für mich ein nihilistischer Alptraum, ein zweistündiger Höllenritt der jeden beim ersten mal Sehen mit offenem Mund zurücklässt. Es war der erste Film den ich mit meiner jetzigen Frau und damaligen Freundin im Kino angesehen habe. Ich sollte dazu sagen, dass meine bessere Hälfte zwar Brad Pitt sehen wollte, aber in LEGENDEN DER LEIDENSCHAFT. Naja, Sie hat es mir verziehen und war genauso fasziniert von SIEBEN wie ich. Die Filme von David Fincher tragen meiner Meinung nach eine Handschrift die unverkennbar ist und schon der Vorgänger ALIEN 3 war für mich, trotz einiger Kritik, ein kleines Meisterwerk.

Zwei Detectives, der alte Hase William Somerset (Morgan Freeman) und der aufbrausende Neuling David Mills (Brad Pitt), sind einem Psychopathen auf der Spur, der seine Opfer nach den sieben Todsünden (Maßlosigkeit, Habsucht, Wollust, Trägheit, Hochmut, Neid und Zorn) tötet.
Leider müssen beide langsam erkennen das Ihnen John Doe in allen Belangen überlegen ist und Sie zu seinem Spielball werden.

Jetzt aber zu BLU RAY, in diesem Fall zu dieser zweiten Auflage im guten alten Armaray Case. Ich werde die Disc nach vier Kategorien bewerten.

Die vier Kategorien sind für mich Film, Bild, Ton und Extras. Hier werde ich nach Amazon System auch bis zu fünf Sterne vergeben. Die BLU RAY hat leider kein Wendecover, was mich sehr ärgert, aber im Vergleich zu anderen hat das bei mir keinen Einfluss auf die Wertung.

- Film - 5 Sterne

Für mich ein Meisterwerk, welches zu den besten Filmen überhaupt gehört. Auch wenn die Auflösung bekannt ist bietet der Film immer wieder eine faszinierende und morbide Achterbahnfahrt.

- Bild - 5 Sterne

Hier wurde das Maximum herausgeholt. Das Bild ist mit aktuellen Filmen vergleichbar. Selbst in den vielen dunklen Szenen sitzt der Zuschauer sprichwörlich nicht im Dunkeln. Die Bildqualität ist für mich absolut perfekt.

- Ton - 4 Sterne

Wie schon erwähnt gibt es die deutsche Tonspur nicht in HD sonder nur in DD 5.1. Dies ist komisch, da meiner Meinung nach schon auf einer älteren DVD Ausgabe der Ton in 7.1 verfügbar war. Dies ist zwar für mich zu verschmerzen, da ich keine Surround Anlage habe, aber für das Medium BLU RAY ist es einfach nicht in Ordnung.

- Extras - 3 Sterne

Hier wurden die Extras der Platinum Edition zum Großteil übernommen. Ich habe mir die Mühe gemacht die Extras zu sichten. Was auf den ersten Blick umfangreich aussieht, ist aber trotzdem etwas wenig. Es gibt geschnittene Szenen mit einer Länge von knapp 19 min, dazu Audiokommentare, den US Trailer, Bildergalerien. Dann gibt es ein kurzes 6 min Filmchen mit den Betitelung Pressematerial. Zur Restaurierung des Film gibt es einen informativen Film mit 23 min Länge. Dazu wird, wie schon auf der Platinum Edition, der Vorspann näher beleuchtet. Was hier einfach fehlt, ist ein ordentliches MAKING OF. Es seltsam, da auf einer der ersten DVD Ausgaben eines enthalten war.

Für mich ist SE7EN ein moderner Klassiker der auf BLU RAY ordentlich umgesetzt wurde. Das Bild ist perfekt, beim Ton und vor allem bei den Extras muss man Abstriche machen. Leider ist diese zweite Auflage auf BLU RAY zu 100% mit der ersten identisch und so gibt es auch hier kein MAKING OF. Der Film bleibt einer meiner absoluten Lieblingsfilme, die BLU RAY hätte aber noch etwas Luft nach oben.
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am 23. Februar 2016
ich möchte hier nicht auf den film im solchen eingehen, denn daß dieser klassiker des "serienkillermovie`s" überragend ist, dürfte hinlängl. bekannt sein.

mir gehts hier ausschl. um das design des bluray steekbook`s von Zavvi.

die front ist bereits sehr gut zu erkennen.
die hinterseite ist ebenfalls perfekt gelungen: in kühlem metallischen schwarz/grau/weiß inkl. des killer`s in knalligen rot - ein absoluter hingucker.
die innenseite ziert ein filmszene - wunderbar düster.

schaut einfach toll aus und ist immer wieder etwas besonderes, da es ja EIGENTL. nicht für den deutschen markt bestimmt ist ;-)

p.s.: der ton liegt sogar in DEUTSCHER sprache vor :-)
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am 26. Januar 2016
...Nein! Zwei Cops jagen einen hochintelligenten, schwer zu fassenden Killer, der eine Reihe grausiger Morde zelebriert - seine Opfer haben jeweils eine der sieben Todsünden begangen. Masslosigkeit, Habgier, Trägheit, Zorn, Hochmut, Wollust und schließlich Neid.
Gwyneth Paltrow, Brad Pitt und Morgan Freeman harmonieren Perfekt vor der Kamera. Ein weiterer Grund von vielen warum dieser Film es allemal wert ist gesehen zu werden! Nicht umsonst ein spitzen Klassiker. Absolute Kaufempfehlung!
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am 2. April 2015
Wenn ein Film dem Genre "Thriller" gerecht wird, dann ist es "Sieben". Über die gesamten 127 Minuten, die der Film dauert, ist die Spannung stets auf höchstem Level gewährleistet. Es bleibt dem Zuschauer kaum Zeit durchzuatmen und das Gesehene zu verarbeiten - und das ist auch gut so. Der Streifen lebt von seinem Nervenkitzel, der von Minute zu Minute größer wird. Die Geschichte reißt den Zuschauer förmlich mit. Eine Idee wie diese mit einer gewissen Zensur umzusetzen ist schier unmöglich, was in "Sieben" auch eindeutig belegt wird. Die bestialische und brutale Vorgehensweise von John Doe wird zwar extrem schockierend, aber ehrlich dargestellt. Dies nimmt dem Film aber weder die Anschaulichkeit, noch die Qualität. Die schauspielerischen Leistungen der Darsteller setzen diesem Film die Krone auf. Die völlig ungleiche Kombination aus der toll präsentierten Arroganz und Überheblichkeit eines David Mills (Brad Pitt) und die des erfahrenen William Somerset (Morgan Freeman), machen einen genialen Eindruck und überzeugen auf ganzer Linie. Mehr als erwähnenswert ist aber auch die Darbietung von Kevin Spacey. Ab dem Moment, an dem er auf der Leinwand zu sehen ist, gibt es kaum eine Szene, die nicht von höchstem schauspielerischen Niveau und tollen Dialogen geprägt ist. Fazit: Dieser Streifen ist ein fesselnder Thriller, wie er im Buche steht. Ganz großes Kino!
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am 5. Februar 2016
Man muss mit Sicherheit schon ein wenig abgestumpft sein, sonst wirken die grauenhaften Darstellungen der Opfer dieser Verbrechen nur noch ekelerregend und abstossend. Und man überlegt sich mehrmals, ob man diesen Film wirklich zu Ende sehen möchte oder ob es den eigenen Mageninhalt gefährdet. Bis zur Erkennnis, dass es sich hier nicht um billige "Effekthascherei" handelt, sondern diese fürchterlichen Szenarien sehr gewollt diese Wirkung beabsichtigen und durch eine stets beklemmende und sehr düstere Atmosphäre noch eine Steigerung erzielen. Und auf seltsame Weise fasziniert, verfolgt man plötzlich die sehr spannende Handlung um keinen wichtigen Schlüsselmoment zu verpassen.
Die Besetzung ist mit Morgan Freeman, Brad Pitt, Kevin Spacey und Gwyneth Paltrow famos gelungen. Alle Darsteller spielen sehr überzeugend, glaubhaft und sehr ausdrucksstark, tragen die Handlung des Films.
Ingesamt ein sehr aussergewöhnlicher und auch verstörender Thriller, bestimmt nicht Jedermanns Geschmack, dennoch sollte man ihn einmal gesehen haben.
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am 28. Januar 2002
Zum Film: Ich hätte nicht gedacht, dass die Meinungen über diesen Film so stark differieren, für mich ist klar, dass David Fincher (Fight Club, Alien3 (Regiedebut)) hier einen der besten Thriller abgeliefert hat, der je gedreht wurde. Besonders schockierend ist dabei die Glaubwürdigkeit, mit der dieser Horror- Trip den Betrachter befällt und mit jeder weiteren Minute tiefere Wunden schlägt und noch größeres Entsetzen hervorbringt. Nachdem man den Film gesehen hat, das "Werk", dass der Psychopath "John Doe" (Cevin Spacey, Oscar für 'American Beauty') der Welt hinterläßt kennt, bleibt man ungläubig im Sessel sitzen, nicht fähig, die Gedanken auf etwas anderes zu lenken. Die Botschaft ist dabei so klar, so nachvollziehbar und so grausam dass man sich völlig verstört in Gedanken an das gerade gesehene verliert. So erging es mir beim Kinobesuch- und genau so ergeht es mir nach dem x- ten mal sehen. Dieser Film hinterläßt eine Atmosphäre, die mit keiner anderen Produktion verglichen werden kann, die zum Nachdenken anregt, und das immer wieder. Klar: Serienmörder gibt es in vielen Thrillern, dieser ist aber nicht einfach nur verrückt, sondern intelligent und religiös, eine fanatische Mischung, die extrem gefählich und in seiner brutalen Handlungsweise äußerst konsequent ist.
Zur DVD: JA, das gefällt! Mittlerweile wurde der Film in Deutschland schon drei mal neu aufgelegt, ich besaß die erste Fassung der DVD, an der besonders das Fehlen der originalen Tonspur zu bemängeln war- Zusatzmaterial gab es auch nichts. Das hat sich grundlegend geändert: In einer schicken, pechschwarzen Papphülle verpackt lauert neben dem Hauptfilm noch jede Menge Zusatz- Material auf einer Extra- DVD darauf, angesehen zu werden- und einen Blick sollte man darauf schon werfen.
Bei der Vertonung setzte MAWA und VCL auf die neuen Standards: DD 5.1 EX und dts ES 6.1 discrete sind derzeit auf meiner Anlage zwar noch nicht realisierbar, dafür aber sicher für die Zukunft. Der Sound ist dabei sehr knackig ohne Effekthascherei, detailliert und mit wenig Rauschen unterlegt. Das kommt der insgesamt recht ruhigen, häufig nur auf Dialogen basierenden Handlung sehr zu Gute- und wenn der Sound dann mal zuschlägt, dann aber kräftig. Auch am Bild kann ich keine gravierenden Mängel finden, dargeboten wird der Streifen natürlich im anamorphen Widescreen- Format.
Beim Zusatz- Material gehen einem die Augen auf, Deleted Szenes, Alternatives Filmende und einer Audio- Tonspur mit Kommentaren von David Fincher, eine weitere mit Morgan Freeman und Brad Pitt und noch zwei mit Kommentaren von Mitgliedern der Filmcrew geben sehr viel Hintergrund- Infos. Dabei ist hier noch lange nicht alles genannt, was diese DVD beinhaltet. Herrlich!
Mein Fazit: Nicht nur für Fans eine lohnende Investition, die jeden Euro wert ist. Allein der Film überzeugt schon auf ganzer Linie- die hervorragende DVD- Umsetzung unterstreicht das Ganze noch einmal deutlich. Egal, wie preiswert die anderen Versionen dieses Streifens sein mögen, vollkommen zufrieden gestellt wird man mit der Special Edition. Und zu der kann ich nur sagen: Kaufen!
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am 25. Dezember 2005
Bevor ich ihnen etwas über die DVD und den Film erzähle, wollte ich erwähnen, dass es von dem Film nur eine 16er Fassung gibt (die ungeschnitten ist), eine 18er Fassung gibt es von "Sieben" nicht.
So, kommen wir zu dem Film.
Und dieser hat es in sich. Die Story ist fesselnd ung intelligent. Die Schauspieler spielen alle gut, einige sogar sehr gut (ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, aber der Mörder ist göttlich gespielt). Eines muss man hier aber besonders erwähnen, und das wäre die dichte Atmosphäre. Durchdachte Dialoge, Dauerregen und dazu der wunderbare Score sorgen für die diese Atmosphäre. Der ganze Film ist recht pessimistisch gestaltet, das kommt des öfteren in den Dialogen zur Geltung und, dafür ist der Film ja bekannt/berühmt/berüchtigt, das Ende ist absolut überraschend und erschreckend zu gleich.
Die ganze Mörderhatz ist in wunderbaren, krassen und perfekt passenden Bildern untermalt.
Die Videoqualität ist perfekt. Manchmal legt sich aber ein leichter (aber wirklich ganz leichter) Grauschleiher über das Bild, was ich aber als Stilmittel bezeichnen würde, von daher empfinde ich das nicht wirklich störend. Der Sound ist Ordnung.
Die Extras sind ausreichend.
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am 14. Juni 2015
Habe den Film damals als er herauskam mind. 1x die Woche angeschaut aber seitdem eigentlich nie mehr. Jetzt überkam es mich und ich bestellte ihn mir auf den Kindle und war sofort wieder gefesselt. Es lohnt sich- Anschauen!
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