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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen47
4,4 von 5 Sternen
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am 1. September 2011
Ich war überrascht: Mir hat der Film sehr gut gefallen. Ich kenne mich mit dem Leben und Schaffen Luthers nicht sonderlich gut aus und bin auch kein Kirchgänger, interessiere mich aber durchaus für Glauben (allerdings eher östlichen Glaubenslehren) und den hier aufgeworfenen moralischen Fragen im Zusammenhang einer Institution wie der katholischen Kirche. Dieser Film zeigt für mich auf, wie aktuell die Fragen und der Zwiespalt Luthers auch heute noch sind.

Wie in jedem Historienfilm oder Biopic wird nicht alles genauso abgefilmt, wie es tatsächlich stattgefunden hat und einige Details weggelassen (siehe u.a. 'Amadeus'). In diesem Film wird für mich mitreißend und sehr kurzweilig die wichtigste Zeit in Luthers Schaffen dargestellt, mit großartigen Darstellern - allen voran Joseph Fiennes und Sir Peter Ustinov (einzige Ausnahmen sind für mich Uwe Ochsenknecht und Mathieu Carrière, die einfach nicht zu den Rollen passen).

Ein Spielfilm kann natürlich eine Dokumentation oder Biographie nicht ersetzen, sondern sollte uns meines Erachtens auf einer anderen, emotionalen, Ebene berühren und vielleicht auch für mehr zu dem Thema interessieren. Das ist hier gelungen.
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am 2. Juni 2012
Dieser Film bereitet plakativ und bunt, einem Gemälde Breughels gleich, die markantesten und bekanntesten Jahre (Zeit der reformatorischen Wende) Martin Luthers auf. Kein künstlerisch verfremdeter, kein hoch intellektueller Anspruch - nur eine solide, ansprechende und anregende Produktion für ein geschichtsinteressiertes Publikum.

Ob, wie in anderen Rezensionen besprochen, das Werk angetan sei, als "Lehrfilm" für Schulkinder herzuhalten, diese Diskussion finde ich grundsätzlich überflüssig, denn welcher kommerzielle Film verfolgt denn schon diese Absicht? Schön, wenn einige Zuschauer durch diesen Film angeregt werden, sich näher, detailgenauer mit Luthers Leben und seinem theologischen Verständnis (auch mit den weniger populären, unsympathischen, antisemitischen Ansichten) auseinanderzusetzen.

Ich habe mir diesen Film auch gekauft, weil ich unbedingt Sir Peter Ustinov in seiner letzten Rolle sehen musste, der mit über 80 Jahren noch einen so spitzbübischen Kürfürsten Friedrich spielte, das es mir eine Freude war! Unfreiwillig komisch wirkte hingegen Uwe Ochsenknecht als Papst Leo X., wobei das im 16. Jahrhundert durchaus modische Mützchen das humorige Element unterstrich. Zum Sujet passend und entsprechend überzeugend wirkte Joseph Fiennes` (ein Bruder von Ralph Fiennes, der u.a. "Lord Voldemort" spielte) mit seinen leidenschaftlich "brennenden" Augen.

Ein Film also, wie ein unterhaltsames Bilderbuch, wer eine Enzyklopädie sucht, sollte die Finger davon lassen.
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am 15. März 2014
Ein Film, den jeder eigentlich gesehen haben sollte. Besser wurde das Leben und Wirken Luthers wohl noch nicht dargestellt.
Die Umsetzung auf BD ist leider völlig daneben. Durch den Einsatz von Filtern entstehen hier völlig unnötige Unschärfen. Der Ton ist weitestgehend o.k.
Ein Highlight der Auftritt von Sir Peter Ustinov. Ich wünschte mir hier eine schnelle Neuauflage mit Neuabtastung.
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am 17. Februar 2011
Auf die Veröffentlichung dieser BR habe ich zwar nicht hin gefiebert, doch da ich durch die DVD ein Fan dieses Films geworden bin, war ich natürlich gespannt wie die Umsetzung dieser BR gelungen sein würde.

Die Story des Film ist einfach erzählt. Inhaltlich wird ein Teil der Lebensgeschichte von Martin Luther erzählt beginnend mit einem Zeichen Gottes welches Luther dazu bringt sein Gelübte abzulegen und in ein Kloster einzutreten, Verfassung seiner 96 Thesen über die Verfassung der Lutherbibel bis hin zur Anerkennung seines Glaubensbekenntnis durch Kaiser Karl auf dem Augsburger Reichstag.

Durch gewisse freie Enzyklopädie im Internet wird zwar in einem Artikel Historische Ungenauigkeiten dargelegt die jedoch für mich als Betrachter nur nebensächlich sind da ich mich nur zum Teil für den historischen Hintergrund interessiere, vielmehr für die eigentliche Story und wie diese als Filmwerk umgesetzt wurde.

Meine Bewertung für den inhaltlichen Teil ist äußerst positiv. Die Spielorte sowie Schauspieler sind hochkarätig. Allen voran Sir Peter Ustinov den ich als Schauspieler sehr geschätzt habe. Bruno Ganz als auch Joseph Fiennes glänzen in Ihren Rollen und machen diesen Film zu einem besonderen Werk welches aus diesem Grunde schon in jede gut sortierte Sammlung gehören sollte.

Leider bin ich von der technischen Umsetzung auf BR nicht unbedingt überzeugt. Das Bild ist besser als von der DVD kann aber nicht an ein BR Niveau heran reichen. Das Bild ist für mich zu körnig und manchmal zu blass. Schärfe und Kontrast sind in Ordnung, können aber den groben Anteil des Bildes nicht wett machen. Leider eine Abwertung.

Der Ton ist auch kein Glanzstück. Nun, der Film ist sehr Dialoglastig, doch fehlt es ein wenig an klarheit und dynamik. Da der Film einen sehr guten Soundtrack mit sich bringt, hätte ich da eigentlich mehr erwartet, der Ton kommt leider trotz HD Tonspur viel zu kurz. Leider auch hier eine Abwertung.

Unterm Strich ist der Film für Kenner dieses Genres ein muss. Wer historisch angehauchte Filme mag oder Fan von Ustinov und Ganz ist, kommt auch an diesem Film nicht vorbei. Wer jedoch großes "Popcorn-Kino" oder eine hochwertige BR sucht sollte nicht zwingend an diesem Film vorbei gehen, ausleihen sollte man ihn zumindest einmal, zu ehren der hervorragenden schauspielerischen Leistung.

Story: 5 Sterne
Ton: 3 Sterne
Bild: 3 Sterne
Extras: 3 Sterne
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am 12. Februar 2014
Der Film bietet gerade für Menschen, die ein Bild von Luthers Zeit und Umfeld zu gewinnen versuchen, einigermaßen seriöse Vermittlung geschichtlicher Verhältnisse zur Zeit der Reformation.
Manche historischen Ungenauigkeiten sind nachsichtig zu behandel; z.B. ist eine Begegnung zwischen Luther und Kurfürst Friedrich dem Weisen (grandios gespielt von Peter Ustinow!) historisch nirgends belegt, ebenso ist die Rolle Aleanders bezüglich der Geschehnisse überbetont.
Der Film vermittelt (auch durch die eindringlich gute Verkörperung Luthers durch Joseph Fiennes) einen spannenden einblick in das Geschehen des reformatorischen Aufbruchs - und das mit einem Aufgebot hervorragender Schauspieler, wie man sie in dieser Dichte selten geboten bekommt.
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am 31. Oktober 2015
Die Geburtsstunde der Reformation wird in dieser deutschen Produktion der Legende "Luther" durchaus gerecht (Der symbolträchtige "Thesenanschlag" an die Schlosskirche zu Wittenberg darf natürlich nicht fehlen, ist aber in dieser pathetischen Form (leider) nur eine fromme Legende; wahrscheinlicher ist es, dass Luther die Thesen mit weniger Hammerschlägen in der Universität ausgehängt hatte). Ohnehin wird hier mit pathetischen Gesten und sehr viel Schwarzweißmalerei abriss-artig das lutherische Mittelalter in seiner ganzen Pracht ausgebreitet. Auf der einen Seite haben wir die ausnahmslos "böse" katholische Kirche, die mit Höllenvisionen die Menschen um deren Seelenheil fürchten lässt, und mit Ablässen für sich selbst einschließlich der verblichenen Verwandten die verängstigten Gläubigen zur Kasse bittet. Die andere Seite erzählt von einem Luther voller Selbstzweifel, stets der Frage nach einem barmherzigen Gott nachjagend. Luther wird hier einmal mehr als Lichtgestalt, gleichsam einem neuen Messias, dargestellt. Das alles ist zwar irgendwie richtig, die historische Korrektheit aber bleibt dennoch irgendwie diffus. Luther wird, ungeachtet seiner unbestrittenen Leistungen, nicht differenziert genug dargestellt. Seine "dunkle" menschliche Seite, beispielsweise seine Abneigung gegen Juden, wird hier nicht im Geringsten angedeutet. Als braves, selbstzweifelndes Mönchlein wirkt er fast wie ein kleines, schreiendes Kind, das seinen liebenden Vater sucht. In diesem Kontext ist die Filmfigur durchaus glaubwürdig und bewegend. Luther teilte, als Kind seiner Zeit, dennoch auch viele Ansichten, die von der Kirche vertreten wurden (z. B. der Umgang mit "Hexen", aber auch einiges andere). Der Film geht aber von vornherein auf Distanz zum vielschichtigen zeitgeschichtlichen Kontext, setzt statt dessen auf eine fatale Separierung von "Gut" und "Böse" - ein durch und durch "evangelischer" Luther par Excellence wird hier verkauft. Dennoch markiert der Film lehrreich und unterhaltsam in groben Zügen den Beginn einer notwendigen Aufklärung, eines frühen "Enlightenment", die Erhellung des sogenannten "dunklen Mittelalters", und zeigt damit den Weg in eine neue Zeit, dessen Wehen bis in die heutige Zeit andauern. Den Höhepunkt markiert die Übergabe des von Luther genial übersetzten Neuen Testaments an den Kurfürsten von Sachsen, der dieses ehrfurchtsvoll-verzückt entgegennimmt. Peter Ustinov adelt den Film mit seiner humorvollen Präsenz. Insgesamt ist der Film ein Gewinn für Geschichts- und Historienliebhaber, sowohl evangelische, als auch - wie ich - katholische ;-)
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am 4. November 2015
Weil es mir an Hintergrundwissen fehlte musste ich den Film mehrfach stoppen und mir Erklärungen aus dem Internet durchlesen. Beim zweiten Ansehen habe ich dann mein Wissen über Luther und die Reformation einbringen können. Dann ist der Film sehenswert und lehrreich. Ohne Hintergrundwissen ist der Film eben nur ein Film
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am 8. Juli 2015
Der Film mit den Schauspielern ist wirklich super und man hat einen großen Lerneffekt! Abgesehen von 1-2 Kleinigkeiten hat sich damals alles so abgespielt, wie im Film dargestellt. Als Vorbereitung für eine mündliche Prüfung und auch so als Blockbuster ein wirklich guter Film!
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am 4. Juni 2013
Luther hat, ohne es zu wollen, die Kiirche gespalten. 500 Jahre haben es nich vermocht eine tragfähige Brücke zu schlagen. Man erfährt viel über die damalige Korruption und das Lotterleben der hohen Geistlichkeit in Rom.
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am 10. Januar 2012
Wie hier eine Rezension mit einem Stern sein kann, ist mir vollkommen unbegreiflich. Da muss was faul sein.

So denn...

Der Film ist absolut brillant! Mit einfachen Mitteln, ohne großes Spektakel, einfach mit einer sehr guten Besetzung, guten Texten und sehr authentischer Schauspielerei, ist dieser Film wohl zu einem meiner absoluten Lieblingsfilmen geworden.

Der Werdegang Luthers wird genial rübergebracht. Zuerst seine Zweifel an Gott bzw. dem Glauben, dann seine Erschütterung über die Zustände in der katholischen Kirche bzw. wie sie Bibel auslegt und ausnutzt (Ablass!) und dann aber auch einfach wie er sich entwickelt, wie er auch standhaft zu dem steht was er sagt und nachher versteckt wird.

Der Film ist historisch gut rübergebracht. Natürlich kann man keinen 100%ig perfekten Geschichtsfilm liefern, das sollte man auch nicht erwarten, da gibt es sicher lange Dokumentationen oder viele ausführliche Bücher über Luther. Bei dem Film kommt aber genau rüber worum es geht. Das zeigt sich auch in Kleinigkeiten (z.B. dass Luthers Bekanntheit und Beliebtheit nur durch Gutenbergs Buchdruck wirklich möglich waren etc.).

Ich bin zwar nicht evangelisch, aber dennoch ist dieser Mann einfach faszinieren und immer wenn ich den Film sehe, wächst diese Faszination aufs Neue. Daher kann ich jedem nur empfehlen, sich die DVD zu kaufen, und sich den Film anzusehen.
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