Kundenrezensionen


130 Rezensionen
5 Sterne:
 (72)
4 Sterne:
 (29)
3 Sterne:
 (14)
2 Sterne:
 (10)
1 Sterne:
 (5)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mann im Mond
Dem Trailer nach zu urteilen, schien mich hier der wohl interessanteste und intelligenteste Film des FFF '09 zu erwarten.
Der Ingenieur Sam verbrachte einsam fast drei Jahre auf einer Mondbasis um für die Menschheit überlebenswichtiges Helium 3 abzubauen. In zwei Wochen läuft sein Arbeitsvertrag aus, doch bei einem Unfall findet er einen verletzten...
Veröffentlicht am 3. November 2009 von Filmjunkie

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen SciFi geht doch auch ohne Rumms-Bumms-Knall-Donner-Schepper-Blitzgeitter
Wie viele schon sagten, die Erhebung in den Adelsstand auf eine Ebene mit BladeRunner oder 2001 hat der Film sicher nicht verdient. Wenn man ihn aber mal einfach wirken lässt, dann erkennt man durchaus Parallelen zu schon vorhandenen Werken wie "DarkStar" oder "Solaris" (wobei letzterer einfach nur schlecht umgesetzt ist).
Und er führt deutlich vor Augen,...
Vor 24 Monaten von Andreas Schiefer veröffentlicht


‹ Zurück | 1 213 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mann im Mond, 3. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Moon [UK Import] (DVD)
Dem Trailer nach zu urteilen, schien mich hier der wohl interessanteste und intelligenteste Film des FFF '09 zu erwarten.
Der Ingenieur Sam verbrachte einsam fast drei Jahre auf einer Mondbasis um für die Menschheit überlebenswichtiges Helium 3 abzubauen. In zwei Wochen läuft sein Arbeitsvertrag aus, doch bei einem Unfall findet er einen verletzten Astronauten, der ihm verdammt ähnlich sieht. Nach dessen Bergung erhält der Stationsroboter Gerty jedoch die Anweisung Sam unter Quarantäne zu stellen...Sam unterliegt einem Arbeits- und Ausgangsverbot und zweifelt immer mehr an seinem geistigen Zustand...
Glücklicherweise habe ich mir Moon direkt nach Pontypool angesehen, denn sonst hätte ich ihn wahrscheinlich zu langatmig gefunden (im Rausch aller anderen überzogenen Action- und Blutorgien). Aber so...nichts besseres hätte passieren können!
Ein Film der von seinem einen einzigen Schauspieler lebt, der innovativ ist und zeitgleich durch imposante Bilder und einen elektronischen Gänsehautscore überzeugt.
Für mich persönlich der Überraschunghit des Festivals, da eine sehr gelungen erzählte Geschichte und Sam Rockwell als gebeutelte Arbeitsdrohne ' dem Wahnsinn nahe ' mehr als nur fesseln können. Allein wenn ich mir heutzutage den Trailer ansehe, wird mir eine wohliger Schauer verpasst.
Endlich mal wieder ein ruhiges Filmjuwel, das sich mehr mit den Charakteren beschafft als mit den Effekten, die die ausfspielenden Charaktere überlagern.
Ich kann derzeit gar nicht alles in Worte fassen, was ich zu diesem Film noch sagen möchte, deshalb die vorigen Zeilen nochmals in Kurzform.
Intelligent. Spannend. Atmosphärisch. Tragisch. Ein Muss.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein grandioser Film, 6. Februar 2012
Von 
el Barto - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Moon (DVD)
Sehr viel ist über diesen Film schon geschrieben worden - leider. Denn so haben die Wenigsten noch die Möglichkeit, ihn sich gänzlich unvoreingenommen anzusehen. Ich hatte dieses Glück und bin restlos begeistert. Es ist schwierig, etwas über den Film zu schreiben, ohne ihm die Spannung zu nehmen, die er durchaus hat, wenngleich es sich nicht um einen actiongeladenen Sci-Fi-Film handelt. Moon ist eher einer dieser ruhigeren Sci-Fi-Filme, allerdings ohne die ausgedehnte Langeweile eines Solaris!

Ein großartiger Film mit einer erschütternden Geschichte, die einen ganz ohne tösende Action mitreißt. Nicht zu vergessen, ein hervorragender Hauptdarsteller, der praktisch den gesamten Film allein, bzw. mit sich selbst bestreitet. Meiner Meinung nach eigentlich ein kleines Meisterwerk.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leiser und dennoch faszinierender Science Fiction-Thriller, 7. Mai 2011
Von 
ChrisH - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Moon (DVD)
Als Science Fiction-Fan wurde ich durch den Titel auf diese DVD aufmerksam. Nachdem ich aber las, dass der ganze Film im Grunde genommen von nur einem einzigen Darsteller getragen wird, hatte ich so meine Bedenken, zumal auch das Budget mit 5 Million Dollar vergleichsweise gering war. OK, ein Will Smith verschlingt alleine schon mehr als das 18fache. Und in "Cast away" sah man ja auch fast nur Tom Hanks ...

Also Film auf gut Glück gekauft, angesehen und absolut fasziniert da gesessen. Schade, dass die kleine Science Fiction-Perle im Kino so wenig Beachtung fand. Auf Grund des geringen Budgets gab es natürlich keine große Werbe-Kampagne und so verschwand der Film mehr oder weniger unbeachtet aus den Kinos.

Fazit:
Wie schon "Cast away" so kommt auch dieser leise Science Fiction-Thriller quasi als One-Man-Show daher und bietet weder großartige Action, noch aufwändige Spezialeffekte. Dass Fans und Kritiker "Moon" als den besten Science Fiction-Film seit "Blade Runner" bezeichnen, spricht für die 5-Millionen-Dollar-Produktion, die bis zum Schluss zu fesseln vermag, auch wenn man die Auflösung bereits nach 20 Minuten ahnt. Der ruhige Soundtrack passt ideal zur Handlung und Sam Rockwell (den ich bis dahin eigentlich nicht so sehr mochte) überzeugt auf ganzer Stecke. Volle 5 Sterne für einen der wohl besten Science Fiction-Thriller aller Zeiten!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Moonderbar! :), 27. März 2011
Von 
DiBa "Ceylon1979" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Moon (DVD)
Ich habe ein Faible für intelligente, atmosphärische SF - sowohl auf der Leinwand als auch in Textform. MOON ist ein sehr gut gemachtes intelligentes SF-Kammerspiel mit bahnbrechender Optik und einer stringenten Story - ohne Brimborium. Ein Film der eher leisen aber sehr eindringlichen Bilder, der nachhallt und im Gedächtnis haften bleibt.

MOON erinnerte mich - nach dem Auftauchen des zweiten Sam Bell - an das 7. Abenteuer von Ijon Tichy (Sterntagebücher/Lem), das ich vor Kurzem gelesen hatte. Doch selbst dann (auch wenn die Vermutung sich schließlich als unwahr herausstellte) und als die Auflösung des Geheimnisses um den zweiten Sam Bell relativ früh im Film klar war, verspürte ich keinen Abfall der Spannung. Denn die Reaktion der Hauptfigur ist NACH der Auflösung des Twists mindestens genauso wichtig, wenn nicht gar wichtiger als die Zeit davor. Mich stauchte der - eigentlich offensichtliche - Gedanke richtig zusammen.

Im ersten Drittel des Films wird Sams Arbeit in der Station und seine Einsamkeit gut eingefangen, im zweiten Drittel offenbart sich das Geheimnis und im letzten Abschnitt geht es um die Bewältigung der Situation.

Anfang (ein Werbespot des weltweit größten Konzerns für saubere Energie) und Abspann des Films (Börsenbericht über "Lunar Industries" und Maßnahmen, die bezüglich Sam Bell (?) zu treffen sind, bilden den passenden Rahmen für die imposante Geschichte.

MOON ist SF in Reinkultur, so wie sie sein sollte: anspruchsvoll, bildgewaltig und zum Nachdenken anregend. Der Film korrespondiert atmosphärisch und storytechnisch mit "Solaris" (mit George Clooney) und wird auch all denen gefallen, die Freude an Büchern von Lem und den Strugatzki-Brüdern haben. Für mich war der Film ein Ereignis und verdient deshalb ohne Wenn und Aber die Höchstbenotung.

...auch deshalb, weil ich es bedauerte, den Film nicht im Kino gesehen zu haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen SciFi geht doch auch ohne Rumms-Bumms-Knall-Donner-Schepper-Blitzgeitter, 2. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moon [Blu-ray] [Special Edition] (Blu-ray)
Wie viele schon sagten, die Erhebung in den Adelsstand auf eine Ebene mit BladeRunner oder 2001 hat der Film sicher nicht verdient. Wenn man ihn aber mal einfach wirken lässt, dann erkennt man durchaus Parallelen zu schon vorhandenen Werken wie "DarkStar" oder "Solaris" (wobei letzterer einfach nur schlecht umgesetzt ist).
Und er führt deutlich vor Augen, dass Isolation, selbst für noch so eingefleischte Einzelgänger, nu gar nix is.
Sam Rockwell spielt diesen vereinsamten "Werksleiter" allerdings wirklich in einer hervorragenden Manier.

Dass Science Fiction nicht gleichzusetzen ist mit hektischen Laserbombardements und spektakulären Actionszenen, das haben wohl viele SF-"Fans" übersehen. SF ist das Spiel mit den Möglichkeiten. Dass diese auch mal ruhig und hintergründig sein dürfen, wissen wir schon länger (da ist er dann doch, der Vergleich zu 2001). Dass man einen Monolog als langweilig betrachtet, kann ich verstehen. Aus dieser Sicht vermag ich dem Film auch nicht viel abzugewinnen. Allerdings hat der Film seine Reize. Vor allem das Doppelspiel des Sam Rockwell mit sich selbst überzeugt. Und das macht die Geschichte dann wieder sehenswert. Zwar kommt die Lösung zu früh, aber Sam Rockwell zeigt, dass auch mit vorweggenommener Lösung das Rätsel interessant bleibt. Denn die Interaktion mit sich selbst, zeitweise selbstironisch, zeitweise stoisch, dann genervt und aus Versehen wohl auch freundschaftlich, ist es, die mich den Film bis zum Schluss hat gucken lassen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Silent Running auf dem Mond, 15. Oktober 2009
Von 
Dude - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Moon (Blu-ray) (2009) (Blu-ray)
Auch dieser Film lief dieses Jahr auf dem Fantasy-Filmfest und erhielt überwiegend sehr gute reviews.
Es handelt sich hier um einen SEHR ruhigen Science-Fiction-Film, der mich von den Bildern und der Stimmung her an "2001 - Odyssee im Weltraum" erinnert hat.

Der Film strahlt ein gewisses Retro-Flair aus, keine großartigen CGI-Effekte oder ähnliches, das Ganze wirkt eher handgemacht und daher authentisch und stimmungsvoll.
Auch ein wenig "Silent Running" konnte man als Ingredienz ausmachen.
Große Action findet nicht statt, der Clou liegt in der Atmosphäre und der Handlung des Filmes und die ist wirklich gut.
Dazu sollte man deshalb hier auch nicht allzu viel sagen.
Nur soviel in Kürze:
Der Ingenier Sam, gespielt von Sam Rockwell, verbringt drei Jahre allein auf dem Mond.
In zwei Wochen wird er die drei Jahre - begleitet nur von Roboter Gerty - hinter sich haben.
Dann geht jedoch etwas schief - und zwar gewaltig...

Ein Film für die große Leinwand - einziges Manko war - zumindest für mich - der schwer verständliche Ami-Slang des Protagonisten - der Roboter Gerty dagegen war gut zu verstehen. ;-)
Wann der Film mit deutschem Ton kommt, ist bis dato noch nicht bekannt, es soll aber wohl einen deutschen Release geben.

Der Regisseur Duncan Jones ist übrigens der Sohn von David Bowie.

Es gab damals Applaus im Kino.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


71 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn Mond und Mensch ausgebeutet werden..., 8. November 2010
Von 
S. K. (Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Moon (Special Edition) [2 DVDs] (DVD)
Wie lautete der Refrain eines bekannten Prinzen-Songs noch mal:
"Manchmal wird der Mann im Mond für seinen treuen Dienst belohnt...".

Tja, im Falle von Sam Bell, dem Protagonisten des Films "Moon", trifft dies leider nicht zu.
Der Astronaut, der auf unserem Erdtrabanten als Ein-Mann-Besatzung eine Anlage zur Helium3-Gewinnung (eine zukünftige Energiequelle für die Erde) betreibt und wartet, steht kurz vorm Ende seines 3-Jahres-Vertrags mit der Firma Lunar Industries; in 14 Tagen darf er wieder zurück auf die Erde. Zurück zu seiner Frau und seiner Tochter.
Durch Zufall macht er jedoch eine unglaubliche Entdeckung, die bedrückende Details über seine eigene Person und.die wahren Absichten seines Arbeitgebers ans Licht bringen...

"Moon" ist anders als die anderen Sci-Fi-Filme der letzten Jahre kein Action-Kracher oder mit vielen optischen Tricks versehenes Blendwerk, sondern ein sehr ruhiges Filmchen, genauer ein Kammerspiel mit einem tollen Sam Rockwell, auf dessen Schultern sich der gesamte Film stützt. Von seiner Idee und Machart her wird Sci-Fi-Kennern schnell ersichtlich, dass der Regisseur Duncan Jones (Sohn von Sänger David Bowie) Film-Klassiker wie "Lautlos im Weltall", "2001" oder "Solaris" zum Vorbild genommen hat. Die spartanische Einrichtung und die Räumlichkeiten der Mondbasis wirken ähnlich trist und steril wie man es aus den alten 70er-Schinken kennt, die Effekte wurden überwiegend mit herkömmlichen Modellen realisiert, CGI-Szenen gibt es dagegen sehr wenige.
Die Story rund um Sam Bell verweist widerum auf Motive zu Ridley Scott's "Blade Runner". Um nicht alles vorab auszuplaudern nur soviel:
der Drang nach Individualität und der Rechtsanspruch auf Leben wird in ähnlicher Form aufgegriffen.
Und der Mondbasis-Roboter GERTY - Sams einzige "Bezugsperson", wenn man so will - ist eine deutliche Hommage an den in "2001" außer Kontrolle geratenen Supercomputer HAL 9000, mit dem einzigen Unterschied, dass Ersterer sich im Laufe des Films doch als Menschensympathisant und echter "Freund" mit einem Gewissen erweist.

Der Ideen-Klau ist nicht zu übersehen, geht aber kaum zu Lasten des Films. Die nihilistische und sehr von Einsamkeit geprägte Atmosphäre (unterstützt mit einem einfachen, aber unglaublich stimmigen, sehr synthetisch klingenden Score) und das emotionale Solo-Spiel von Rockwell bilden den starken Kern dieses Films. Auch wenn die Handlung im Grunde genommen nicht wirklich neu ist, wurde sie doch recht anspruchsvoll inszeniert.

Zum modernen Klassiker wird es "Moon" dennoch nicht schaffen. Warum?
Dem Film mangelt es deutlich an Eigenständigkeit. Zudem begeht der Regisseur den großen Fehler und lässt schon nach einer knappen halben Stunde die Bombe platzen, sprich der große Plot-Twist ereignet sich viel zu früh. Hier hat man klar übereilt das gesamte Pulver "verschossen", denn über die letzte Filmstunde geht die Handlung weitestgehend überraschungsfrei und recht vorhersehbar vonstatten, was nicht gerade wenig Spannung und Dramatik kostet.

Dennoch ist "Moon" ein sehr sehenswertes und minimalistisches Sci-Fi-Drama, das gerne auch als "Teil-Remake" alter Genre-Klassiker gezählt werden darf. Vollgestopft mit Zitaten eben Dieser, aber auch mit (wenn auch wenigen) eigenen Ideen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent und ruhig, 24. August 2013
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moon (DVD)
Sam Rockwell spielt einen Astronauten auf einer Mond-Station. Genauer gesagt: Den einzigen Astronauten auf der Mondstation. Eines Tages hat er einen Unfall und kurze Zeit später rettet er selbst einen Astronauten. Moment - sollte er nicht der einzige auf der Station sein?

Moon ist einer dieser Filme, über dem man im Vorfeld möglichst wenig wissen sollte. Und es ist einer dieser Filme, die sehr ruhig daherkommen, bei denen man aber mitdenken muss - Filme wie Cypher, Primer, Memento oder Mulholland Drive und bei denen man immer wieder überrascht wird. Und das schöne: Die Überraschung ist (anders als z.B. bei Cypher) nicht das einzige, auf dem der Film aufbaut, sondern es geht logisch und spannend weiter. "Spannend" zumindest, wenn man eben mitdenken möchte und keine Actionsequenzen oder coole Sprüche braucht. Die sind hier nämlich Fehlanzeige. Stattdessen ist die Story bemerkenswert realistisch.
Für mich einer der besten Filme, die ich seit langem gesehen habe!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mann im Mond, 27. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Moon [Blu-ray] (Blu-ray)
Das gabs länger nicht. Duncan Jones Regie-Debütfilm "Moon" spielt auf selbigem und ist ein Science Fiction. Kein Genre, das sich für den Erstling aufdrängt. John Carpenter mag einem da einfallen mit "Dark Star" - einem bösen, kleinen Film aus dem fernen Jahr 1974. Oder vielleicht noch Roland Emmerich mit seinem Abschlussarbeits-Debüt "Das Arche-Noah-Prinzip". Und dann legt Jones hier auch noch einen Genrevertreter der klassischen, heute kaum noch anzutreffenden Spielart vor - also ernst, still, kühl, eher langsam. Schwerelosigkeit, Einsamkeit, die Schwärze des unendlichen Raumes. Natürlich fallen einem gleich die großen Vorbilder ein - Tarkowskijs "Solaris", Kubricks "2001". Und sie werden zitiert mit der Ehrfurcht des begabten Schülers.

Trotzdem ist "Moon" kein reines Zitatenkino. Jones schafft hier mit den bekannten Versatzstücken etwas durchaus Eigenständiges - und sehr Sehenswertes. "Moon" ist ein Kammerspiel. Es gibt nur einen - sehr guten - Darsteller, Sam Rockwell. Und einen Roboter, GERTY mit der Stimme von Kevin Spacey. Sam Rockwell spielt Sam Bell, der sich für drei Jahre verpflichtet hat, auf dem Mond nach einem für die zukünftige Ökonomie der Erde unverzichtbaren Rohstoff zu schürfen. Das heißt, das Schürfen übernehmen die monströsen Maschinen draußen in der Einöde des Mondes, zu denen Sam regelmäßig aufbrechen muss, um ihre Ladung zur Erde zu schießen. Zwischen diesen Ausflügen bewacht er gemeinsam mit GERTY die Monitore und schickt Videobotschaften an seine daheimgeblieben Frau. Wir lernen Sam kurz vor Ablauf seiner drei Jahren kennen. Die Sehnsucht nach seiner Frau wird von Tag zu Tag größer und mit ihr die Vorfreude auf das Wiedersehen. Dann beginnt eine Kette bedrohlicher Ereignisse ihren Lauf zu nehmen.

"Moon" ist spannend, existenziell. Kein lauter Film, keine Action. Dafür ein vollwertiges Drama in der Kälte des Alls. Sehr sehenswert.

Und sehr hörenswert. Der Filmscore stammt von Clint Mansell und er ist eigentlich der dritte Hauptdarsteller des Films. Nach "Pi" und "Requiem for a dream" schwingt er sich hier ein drittes Mal ganz weit hinauf in den Filmmusik-Olymp. Lohnt sich auch als Soundtrack-Kauf, die richtige Soundanlage vorausgesetzt.

Wir werden wieder von Duncan Jones hören. Dieses Debüt verspricht sehr viel. Es ist noch nicht der perfekte Film. Aber das wäre für einen Erstling auch zuviel des Guten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großes SF-Kino!, 26. Dezember 2009
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moon [UK Import] (DVD)
Ich darf mich meinen Mitrezensenten anschließen: MOON ist ein brillianter Film und ein Fest für alle Freunde intelligenter Science Fiction!

Bei MOON handelt es sich um einen ruhigen, atmosphärischen Indie-Film, welcher oft Erinnerungen an das große SF-Kino der 70er weckt... Klassiker wie "Silent Running" oder auch "Outland" standen unzweifelhaft Paten. Dennoch ist MOON eine sehr eigenständige Geschichte mit einigen sehr originellen Wendungen, und natürlich einer beeindruckenden Performance des Hauptakteurs, der den ganzen Film quasi alleine spielt. Unterstützt wird das ganze durch eine sehr subtile Inszenierung mit langen Einstellungen, guten Tricks und glaubhaften Sets, die die völlige Einsamkeit des Protagonisten sehr effektiv unterstützen.

Sicherlich: MOON lebt von seiner Story und seiner Atmosphäre - hier wird endlich mal keine immens teure CGI-Schlacht geboten, die bei so vielen Filmen über eine dünne und vorhersehbare Handlung hinwegtäuschen soll... jedem SF-Fan dürften da gerade aus dem letzten Jahr ein paar Beispiele für derartige bunte, aber irgendwie auch seelenlose oder schlichtweg belanglose Filme einfallen.
MOON ist hierzu fast in allem ein Gegenentwurf: fast monochrom in den Farben, kaum Kamerafahrten, im herkömmlichen Sinn kaum Action - und dennoch von der ersten Minute an spannend, mitreißend und faszinierend. Die verwendeten Tricks sind dabei allerdings sehr gut gemacht - richtige Low Budget sieht völlig anders aus!

Alles in allem: MOON ist ein großartiges Stück SF-Kino im Stile großer Genre-Klassiker, welches sich kein Fan entgehen lassen sollte - wenn man mal wieder einen SF-Film sehen möchte, bei dem es nicht nur um die beste CGI und die meisten Explosionen geht, sollte man hier unbedingt zuschlagen... es lohnt sich, MOON wird einen länger beschäftigen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 213 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Moon
Moon von Sam Rockwell (DVD - 2011)
EUR 8,49
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen