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Kundenrezensionen

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4,0 von 5 Sternen
Bach: A Strange Beauty (Digipack Version)
Format: Audio CDÄndern
Preis:10,98 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

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am 14. Februar 2011
Eine hommage der Tochter an ihren malenden Vater.Man sieht im booklet einige seiner Bilder,im Text werden sie in bezug genommen.Sie wählt das Motto eines Malers ,Bacon, zum Motto dieser Aufnahme und erzählt, sie wähle einen visuellen Zugang zum klassischen Werk.

Und die Musik?

Bach spielt im Leben der Simone Dinnerstein eine grosse Rolle. Selnst einen Abend mit den Goldbergvariationen zu finanzieren, ist ein grosses Risiko. So viele können dieses Werk spielen und jeder Kenner hat natürlich Gould im Ohr. Sie hat hoch gepokert und gewonnen. Sie bekam aufgrund dieser performance einen Vertrag und ihre Aufnahme landete in den Charts.Sie konnte sich in den Staaten etablieren.Wer bei Winfrey in der show war,hat es geschafft und der Erfolg ist relativ garantiert.

Und die Musik?

Es gibt gar nicht so viele überzeugende Bachspieler.Neben Gould, der ja sehr viel Bach eingespielt hat (und den Komponisten,den er wiedergab, auch sehr schätzte) gibt es wenige, die sich mit Bach profilieren. Wenn ich das Spiel von Simone Dinnerstein anhöre, fällt mir auf, dass sie in der Tat die "Farbe" Spiel mit berücksichtigt. Durch Anschlag,man höre die g-moll Suite. Durchaus eine Alternative von Pogorlich, der dieses Stück von Jahrzehnten ausgezeichnet wiedergab.
Neben Farbe hat ihr Spiel aber auch viel Dynamik,man höre den dritten Satz des f-moll Konzerts. Den Drive, zugleich die Anschlagskunst,geradezu erlesene Triller. Das kann sich mit den grossen Aufnahmen dieses Konzerts messen, wie etwa Katsaris.
Auch die Interpretation des d-moll Konzerts kann sehr gefallen. Zumal Simone Dinnerstein ein Orchester an ihrer Seite hat, das sich hören lassen kann und nicht wie Gould eher mit zweitklassiger Begleitung zufrieden ist. Auch hier wieder viel Farbe im Spiel,vielleicht ein zuviel Pedal, aber sie erzeugt in der Tat damit eine "Farbe" und die Klarheit leidet nicht. Auch hier ein besondere Anschlag, darin eindeutig Gould überlegen.
Das letzte Stück, die Bearbeitung von Myra Hess zu BWV 147,Jesus bleibet meine Freude, ist natürlich sehr berühmt. Die Werbung von Sony scheut sich nicht, Dinnerstein als Erbin der Hess auszugeben. Mich überzeugt die Interpretation nicht so; allerdings gibt es von diesem Stück auch die überragenden Aufnahmen von Lipatti und Fleisher, die darin ihre Lebens-und Leiderfahrung verarbeiten und zu einer grossen Demut kommen. Diese Stufe der Interpretation ist schwer erreichbar. In der Wiedergabe von Dinnerstein kommt der Umstand einer romantischen Verarbeitung zum Ausdruck, da steht die Bearbeitung fast vor dem berührenden Thema von Bach.

In USA ist diese Aufnahem bereits,wenn die Recherchen stimmen, sehr erfolgreich.
Man darf dieser Aufnahme hier eine gleiche Verbreitung wünschen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2011
an simone dinnerstein scheiden sich die (musikalischen) geister:
einige halten die speziell bach zugeneigte new yorker individualistin, die auch in berlin
nicht unbekannt ist, für very special, mit recht eigenwillig-romantisierendem klangsinn,
andre beurteilen ihr bachspiel schlichtweg als inadäquat, als eben 'a strange beauty' -
dem der grosse fugenmeister so gespielt auch durchaus zustimmen könnte.

dinnerstein scheut keineswegs extreme: die largo-adagio-sätze, die sarabande
werden auch hier schwer gedehnt, die allegros und prestos sehr flott (und hart) bis
gehetzt und wenig differenziert angeschlagen. bach als forte-piano-al-fresco komponist.
mir klingt das alles zu wenig historisch bedacht, mit zuviel pedal-klang und auch zu
persönlich aufs vollmundig-pralle gespielt. jedem das seine, jedoch weniger oder
nichts für bach- oder historisch informierte musik-kenner.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2011
Ich schätze Simone Dinnerstein als Bachinterpretin, seit ich ihre beiden früheren CDs kenne (Goldbergvariationen, Berlin Concert). Alle ihre Tugenden scheint sie nun aber vergessen zu haben -und ich beziehe mich ausdrücklich nur auf Track 4 der vorliegenden Neueinspielung. das wunderbare Choralpräludium "Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ" ist eines der vielgespielten Stücke der Klavierliteratur, in der Fassung von Busoni. Auch in Tarkowskis Film "Solaris" taucht es immer wieder, in der originalen Orgelversion, auf, an Stellen allertiefster Einsamkeiten. Was nur hat Simone Dinnerstein veranlasst, diese fragile Stück Musik mit allen Mitteln eines übermächtigen, dicken, pastosen Klavierklangs "aufzumöbeln", es voll Emphase aufzuladen, und zwar in der alleraltmodischsten Weise der alten Klaviertitanen, welche mit Auseinanderklappen der beiden Hände, Dauerritardandi, rhythmischer Diffusität und übermässigem Crescendieren so gerne arbeiteten? Hier scheint mir kein Sprung nach vorne, weg von der historischen Aufführungspraxis vorzuliegen, an der sich Simone Dinnerstein mit einigem Recht stossen mag, vielmehr ein Rückfall ins 'tiefste' 19. Jahrhundert. Ich höre und staune immer noch und kann es mir einfach nicht erklären
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Februar 2011
Die Platte ist so erfrischend, so ungezwungen. Ich habe sie seit dem Kauf jeden Tag zweimal gehört.
Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Aufnahmequalität nicht noch verbessert werden könnte.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. April 2013
Dinnerstein erweckt den guten alten Bach zu einem fröhlich, munteren Bächlein, dem man einfach gerne lauscht und dabei in eine andere Welt entschwinden kann....
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