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42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So fesselnd war alltäglicher Wahnsinn noch nie!
Cop-Serien sind zur Zeit ja mal wieder schwer angesagt. Angeführt von CSI geht das alles in eine Richtung, die man wohl als "neuen Realismus" bezeichnen könnte. Nun erscheint mit "The Shield" eine Serie auf DVD, die in Deutschland leider kaum jemand kennt.
In der Serie dreht sich alles um ein Polizeirevier in Farmington, eine Art nationales Kriegsgebiet in...
Am 11. September 2005 veröffentlicht

versus
17 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hörspielreihe in Fäkalsprache
Staffeln 1 & 2 sind so ziemlich das Beste in diesem Genre, das ich bislang gesehen habe - spritzige (deutsche) Dialoge, temporeiche Handlung, kurze, aber prägnante Charakterisierung der handelnden Personen. Michael Chiklis als Hauptfigur dominiert zwar das Geschehen, doch die Autoren haben der Entwicklung der anderen Figuren genügend Raum gelassen. Als...
Veröffentlicht am 18. Juli 2011 von Mirzai


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42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So fesselnd war alltäglicher Wahnsinn noch nie!, 11. September 2005
Von Ein Kunde
Cop-Serien sind zur Zeit ja mal wieder schwer angesagt. Angeführt von CSI geht das alles in eine Richtung, die man wohl als "neuen Realismus" bezeichnen könnte. Nun erscheint mit "The Shield" eine Serie auf DVD, die in Deutschland leider kaum jemand kennt.
In der Serie dreht sich alles um ein Polizeirevier in Farmington, eine Art nationales Kriegsgebiet in L.A. Schießereinen, Serienmorde, Beziehungsdramen, Drogenkriminalität, Bandenkriege und eine Flut von traurigen Geschichten, der kein Damm Stand halten könnte. Einhalt gebietet den Gangstern das sogenannte Strike-Team um Detective Vic Mackey. Mit seinen Leuten schafft er es tatsächlich immer wieder, der Polizei im Krieg gegen das Verbrechen wichtige Siege zu erringen. Das gelingt allerdings nur, weil Mackey selbst skrupelloser ist als die Verbrecher. Weder schreckt er vor Manipulation von Beweisen zurück, noch vor einem Deal mit einem lokalen Drogenboss. Dem frischgebackenen Captain des Reviers, der eine politische Karriere anstrebt, ist Mackey wegen seiner Methoden ein Dorn im Auge, er will ihn hinter Gittern sehen. Die Lage eskaliert, als bei einem Einsatz des Strike Teams ein Cop ums Leben kommt, der gegen Mackey aussagen sollte.
Zugegeben, "The Shield" greift auf Bekanntes zurück, sieht man 'Vic Mackey bei seinen Einsätzen zu, kommen Erinnerungen an "Training Day" und Denzel Washington als "dirty cop" hoch, wie bei "CSI" werden in einer Folge meist mehrere Handlungsstränge verfolgt und wie kompromisslos mancher Gesetzeshüter gegen das Verbrechen vorgeht, wird häufig in "24" thematisiert. Aber wohl noch nie war eine Serie so kompromisslos realistisch. "The Shield" ist weder spektakulär, noch ist diese Serie besonders spannend. Aber dennoch sitzt man gefesselt vorm Bildschirm, weil man in der Fiktion den alltäglichen Wahnsinn wieder erkennt, den man selbst erlebt oder von dem man in den Nachrichten gehört hat. Bei allen Erfolgen der Ermittler und des Strike Teams wird dem Zuschauer doch immer wieder die Ohnmacht der Polizei vor Augen geführt und gleichzeitig der Wille der Cops, dennoch nicht aufzugeben. Dabei werden Themen wie Rassenhass und auch Homosexualität aufgegriffen und teilweise kontrovers diskutiert.
Und mittendrin Vic Mackey, ein Serienheld, wie man ihn noch nie erlebt hat. Auch "24" zum Beispiel bietet einen vielschichtigen Protagonisten, der oft gar nicht sympathisch wirkt, doch gegen Mackey ist Jack Bauer ein Waisenknabe. Und doch kann man diesen Detective nicht verabscheuen. Neben seinen ganzen Erpressungen, Intrigen, schmutzigen Spielchen, seinen ganzen Lügen und den Betrügereien, seiner Gewalttätigkeit und seinem Zynismus zeigt uns Vic Mackey, dass er auch ein liebender Familienvater ist, der angesichts der Krankheit seines Sohnes manchmal im Kummer zu versinken droht. Großartig, wie Michael Chiklis den Spagat zwischen diesen beiden Welten gekonnt und glaubwürdig hinbekommt.
Unterm Strich ist "The Shield" keine leichte Kost für zwischendurch, diese Serie kann man eher unter "schwer verdaulich" einstufen. Aber wer die dreizehn Folgen durchsteht, wird nicht enttäuscht. Diese Serie ist derzeit wohl das Beste und Anspruchsvollste, was das US-Fernsehen zu bieten hat.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die mit Abstand beste Polizeiserie, 23. März 2005
Gut, die Überschrift wird hinfällig, wenn die eigene Idealvorstellung einer Polizeiserie auf "Soko 5113" oder "Alarm für Cobra 11" hinausläuft. Man bekommt weder eine biedere Ermittlersendung noch ein komplett geistloses Blechgewitter, sondern eine Serie, die voll und ganz dem Trend vieler US-Shows folgt, "edgy", also grob übersetzt 'kontrovers' zu sein.
Nette Sunnyboy-Cops wie in "CHIPS" wird man hier nicht finden, fast jeder Protagonist ist ein finsterer Zeitgenosse, der seinem eigenen Vorteil nachjagt - sei es der Brutalobulle Vic Mackey, der mit seinen drei Zivilfahnder-Kollegen als "Strike Team" durchgreift und dazu noch mit den Dealern einen Schnitt macht (Er bekommt Schutzgeld und die Versicherung, das nichts an Kinder verkauft wird sowie keine Gangkriege ausbrechen, dafür stellt er selber sicher, das keine Konkurrenz aufkreuzt), oder der vermeintlich aufrechte Dienststellenleiter Aceveda, ein ebenso junger wie kalter Karrierist, der seinen Job nur als Durchgangsstation zum Bürgermeisteramt ansieht.
Was sich da für Konflikte ergeben, wenn ein "schmutziger Cop" für jemanden arbeitet, der penibel darauf Acht gibt, ein Image als Saubermann zu wahren, sorgt während der Staffel durchgehend für Spannung. Und zwar Hochspannung.
Und wieder gerät man in den Konflikt, eine Serie mit einem Hauptdarsteller vor sich zu haben, den man eigentlich unmöglich mögen kann - jedoch schafft es "The Shield", diesen Drecksack wirklich nach Strich und Faden liebenswürdig und dessen Methoden plausibel zu machen, in einem Distrikt, wo normale Polizeiarbeit eigentlich gar nicht mehr möglich erscheint.
Brilliante Serie, wird mit Deutschen DVD-Release höchstens ewig auf sich warten lassen, wenn überhaupt. Man greife zur UK-DVD und kauft gleich die zweite Staffel mit. Widerstand ist zwecklos.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach super, 2. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Shield - Die komplette erste Season [4 DVDs] (DVD)
Es hat also etwas gedauert, bis ich auf The Shield gekommen bin - irgendwie war die Serie im Fernsehen an mir vorbeigegangen. Was für ein Glück, dass ich sie jetzt auf DVD gesehen habe!

The Shield ist einfach super gemacht, spannend, sehr komplexe Story und vor allem total interessante Charaktere. Jeder einzelne von ihnen hat seine Geschichte. Aber das Beste ist: Hier gibt es kein schwarz/weiß, die Guten hier, die Schlechten da. Wie man auch in den Special Features sehen kann, geht es in der Serie darum, wie ein guter Cop schlecht und ein schlechter Cop gut sein kann. Das macht die Serie besonders, weil die Geschichten ganz schnell unerwartete Wendungen nehmen ...

Ein anderer Rezensent schrieb: Spannend wie 24 und anspruchsvoll wie Breaking Bad. Dem kann ich mich nur anschließen! Sehr sehenswert!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bläst einen weg!, 20. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Shield - Die komplette erste Season [4 DVDs] (DVD)
Der Bekanntheitsgrad von The Shield ist relativ gering, woran das liegt weiß ich nicht, aber deswegen verpassen einige eine unglaublich gute Serie.

Die Serie ist eine der Besten die ich kenne. Knallharte Action, intensive und packende Story, erstklassige Darsteller, schmutziges Setting und das Beste, das ganze über 7 Staffeln hinweg.

Der korrupte Cop Vic Mackey tut alles in seiner Macht stehende, um sein Team und seine Familie zu schützen. Dabei schlägt er nicht selten über die Strenge und hat bald allerhand damit zu tun sich gegen Vorwürfe für seine harte Vorgehensweise zz wehren.

Der ambivalente Charakter des Hauptdarstellers - auf der einen seite sorgender Familienvater, auf der anderen Seite knallharter Cop - trägt einiges zu der tiefgehenden Story bei, da beide Seiten oftmals in Konflikt miteinander geraten.

Glasklare Empfehlung!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant, 30. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Shield - Die komplette erste Season [4 DVDs] (DVD)
Eine wirklich gelungen und spannende Serie, die an Polizisten kaum ein gutes Wort lässt. Das Konzept von Dirty Harry (die Methoden und Charaktere der Bullen kaum besser als die eigentlichen Verbrecher) wird hier auf die Spitze getrieben. Sehr desillusionierend und hart. Das Ganze wirkt auch wenig aufgesetzt und recht authentisch.

Was ich bei dieser Serie besonders interessant fand war, dass sie mich extrem gefesselt hat - obwohl ich mich mit keiner einzigen Figur identifizieren konnte. Ich finde im Cast keinen einzigen Sympatieträger und genau das macht die Serie so besonders. So lassen sich bei den fiesesten Typen plötzlich menschliche Züge entdecken und man beginnt sie ansatzweise zu verstehen...
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP-Serie mit Suchtpotenzial, 21. Oktober 2006
Von 
Ich habe mir diese Serie auf Grund guter Kritiken im Internet gekauft und angesehen. Und sie waren absolut gerechtfertigt: keine Serie hat es bisher geschafft mich so schnell in ihren Bann zu ziehen.

Sowohl Inhalt als auch Präsentation sind qualitativ hochwertig und wissen zu überzeugen. Die moralisch extrem fragwürdigen Entscheidungen der Spezial Einheit "Strike Team" geben der Serie ihre ganz besondere Note und reißen den Zuschauer zwischen Sympathie, Zustimmung und Ablehnung hin und her. So etwas gabs bisher (nur ansatzweise) in 24. Um das Polizeirevier, das in einer alten Kirche untergebracht ist, sind extrem spannende, abwechslungsreiche, orginelle und episodenübergreifende Geschichten gestrickt worden, die leider zuweilen sehr konstruiert wirken. Gefilmt wird teilweise mit einer Handkamera, die zum Teil stark verwackelte Bilder liefert, aber dennoch von hoher Qualität. Das gibt dem Ganzen einen semi-dokumentarischen Charakter. Zusammen mit dem dreckigen Look wirkt die Serie sehr authentisch. Der Soundtrack ist außerdem sehr gut und bietet eine enorme Bandbreite von coolem Rock bis zu emotionalen Titeln.

Alles in allem eine super Serie!!!!!
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knallharte, schmutzig-realisitische Cop-Serie mit dem korruptesten und zwielichtig-sympathischsten Bullen der TV-Geschichte, 22. Januar 2007
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Detective Vic Mackey ist Leiter des Strike-Teams, einer Gruppe Polizisten, die effizient gegen besonders skrupellose Verbecher vorgehen, dabei jedoch nach eigenen Regeln verfahren. Dem neuen Chef des Reviers, Captain Aceveda, ist diese Vorgehensweise und besonders Vic ein Dorn im Auge. Mit Hilfe gesetzestreuer Kollegen lässt er keinen Versuch aus, den unbequemen Cop der Korruption zu überführen...

Schon im Pilotfilm der 1. Season wird man durch die rasante, dichte und durch häufigen Einsatz der Handkamera dokumentarische Regie Clark Johnsons (S.W.A.T., THE SENTINEL) mitten in die dreckige Straßenkriminalität Los Angeles' geworfen.

In raschen Szenenfolgen werden die in den kommenden Episoden wiederkehrenden Charaktere vorgestellt, allen voran der bullige Michael Chiklis (zu Kinoehren gelangt als "Das Ding" in DIE FANTASTISCHEN VIER). Er gibt mit rauem Charme eine grandiose Vorstellung als fanatischer, aber desillusionierter Cop fürs Grobe, der zur Sicherung seines Ruhestands nicht davor zurückschreckt, Drogenfunde für den eigenen Verkauf auf die Seite zu schaffen.

Antagonist zu diesem politisch völlig unkorrekten Gesetzeshüter ist sein Vorgesetzter Captain Aceveda, ebenbürtig überzeugend verkörpert von Benito Martinez (OUTBREAK, MILLION DOLLAR BABY). Die voller Anspannung steckenden Wortgefechte zwischen ihm und Mackey sind immer wieder verbale Höhepunkte der Episoden.

Ergänzt wird die bunt zusammengewürfelte Revierbesatzung durch die Verhörspezialisten Dutch und Wyms und die straßenerprobten Cops Danny (Love-Interest von Dutch, zieht aber Affäre mit dem verheirateten Mackey vor) und Michael. Das Strike-Team um Mackey herum geht allerdings aufgrund der Präsenz des Kahlkopfs etwas unter und wird allzu oft nur als tumbe Draufgänger wahrgenommen.

Die Pilotfolge der 1. Season schließt mit einem hammerharten, unvorhersehbaren Knalleffekt. Danach ist man dieser Ausnahmeserie entweder - so wie der Rezensent selbst - verfallen oder man wendet sich angeekelt wegen der unmoralischen, im Zentrum der Handlung stehenden Charaktere ab und greift lieber zum heilen Polizeialltag eines POLIZEIREVIER HILL STREET. All denen, die ihre Sehgewohnheiten erneuern wollen, sei diese brillante, äußerst unamerikanische Serie ans Herz gelegt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wow. Was geht denn hier ab?, 18. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: The Shield - Die komplette erste Season [4 DVDs] (DVD)
Schreibe die Rezension hier mal um die Serie potenziellen Neukäufern näher zu bringen, da die letzten Rezensionen hier doch insgesamt einen komplett falschen Eindruck vermitteln den man so einfach nicht stehen lasssen kann!

Habe hier bei Amazon im Dez. 2011 die Komplettbox der Serie erworben und bin gerade dabei sie mir ein zweites Mal anzuschauen (Staffel 1 gerade erst vor ein paar Tagen abgeschlossen).

Insgesamt kann ich die Serie jedem Crime-Fan der auf realistischere Serien als den ganzen Mainstream CSI Kram steht nur empfehlen. Man sollte allerdings durchaus nicht mit falschen Erwartungen rangehen und außerdem auch noch folgende Punkte beachten:

1. Die Serie ist nunmal im Jahr 2002 mit der ersten Staffel gestartet, demnach haben wir hier einfach logischerweise noch nicht die geleckte supermega HD-Optik die heutzutage teilweise im TV zu sehen ist. Noch dazu kommt das der Look von den Machern ehe so "schlecht" gewollt war. Man sollte sich also darüber im Klaren sein das man hier nicht jeden Popel in High-Definition zu sehen bekommt sondern das die Bildqualität aufgrund des Alters und eines gewollten Looks eher unterdurchschnittlich ist.

2. Die Serie hier schmeißt einen wie viele andere gute Serien auch direkt in die Handlung und nimmt einen längst nicht so an die Hand wie es andere Serien zb. tun. Was dann dazu führt das man schonmal locker 2-3 Folgen braucht um sich überhaupt erstmal ein genaueres Bild vom Setting und den Charakteren machen zu können. Von daher ist es schonmal lächerlich das wie in einer der vorherigen Rezensionen geschrieben wird das man nach 30 Minuten direkt abgeschaltet hat. So kann es natürlich nix werden.

3. Ich persönlich gebe aber auch zu das die ersten 2-3 Folgen jetzt noch nicht besonders überragend sind und insgesamt auch nicht wirklich einen perfekten Überblick über das geben was einen in der Serie noch erwartet. Die Serie hier braucht wirklich etwas Zeit um sich zu entwickeln und auch viele Charaktere wirken in den ersten Folgen noch etwas steif.

4. Die Serie hat einen sehr direkten Stil (nicht umsonst sind einige Staffeln FSK18), bei dem man aufgrund der Kameraarbeit immer relativ nah dran ist. Wer das nicht mag oder auch mit der ein oder anderen "dreckigen Optik" Probleme hat sollte es lassen. Die Serie ist nunmal nix für Warmduscher die immer nur heile Welt sehen wollen mit schönen Bildern.

All das sollte man schon berücksichtigen. Nun aber mal zu meinen persönlichen Eindrücken. Also ich kann die Serie wie schon gesagt nur jedem empfehlen. Die Serie baut sich von Staffel zu Staffel wie ein gutes Buch immer mehr auf und Dramatik und Spannung nehmen stark zu, weil die Charakterentwicklung hier wirklich nazu perfekt ist. Ich habe selten eine Serie erlebt die so mutig mit ihren Charakteren umgeht. Die Serie geht Risiken ein, verändert sich und bleibt sich gleichzeitig aber auf ihre Art immer treu. Jede Staffel ist Teil eines großen Ganzen das am Ende dann mit einem sehr starken Finale in Staffel 7 abgerundet wird (was ja auch immer seltener der Fall ist).

Die Serie ist demnach für mich ua. auch eher etwas für Leute mit Geduld und Vertrauen in die Schreiber. Fast so wie bei einem guten Buch wo man auch nicht direkt auf Seite 2 oder 3 schon sagt "boah, was ist das jetzt genial". Die Serie und ihre Charaktere muss/müssen sich entwickeln und nach und nach nimmt sie einen dann so in den Bann wie kaum eine zweite. Zumindest wars bei mir so. Also wenn euch oben genannte Punkte nicht direkt abschrecken und ihr ältere Serien wie The Wire, Six Feet Under oder The Sopranos gemocht habt dann kann ich euch auch The Shield nur empfehlen. Die erste Staffel sich entwickeln lassen und dann einfach nur noch richtig gutes Fernsehen genießen (so ab Folge 5 legt die Serie mMn langsam zu) und am Ende der letzen Staffel mit einem der besten Enden der Seriengeschichte belohnt werden.

Viel Spaß dabei!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brutale Realität in Serie, 19. Oktober 2004
Auch wenn ich die DVD mit samt ihren Specials noch nicht gesehen habe, so kann ich doch die Serie wärmsten empfehlen. Auch wenn sie wohl bei den Zuschauern nicht so gut angekommen ist und Pro7 sie nach der ersten Staffel (leider, leider) absetzt.
Anscheinend kam die Story um den korupten Cop Vic Mackey nicht so gut an, oder bei einer Sendezeit von 23.15 Uhr verloren viele die Lust. Dabei ist es gerade der schmale Grad zwischen dem was gut und dem was schon korupt ist, der der Serie soviel Tiefe verleiht.
Außerdem glänzt die Serie mit überzeugenden Charakteren. Ihre Handlungen und Motive bleiben stets nachvollziehbar. Das schöne ist vor allem, dass man sie auch nicht einfach vorgekaut bekommt, sondern sie sich manchmal erst offenbaren, wenn man gut aufgepasst hat.
Mein Fazit also: Eine spannende Serie, die dem realen Leben von amerikansichen Cops sicherlich näher ist als die Pseudo-Doku-Soaps, die man sonst so vorgesetzt bekommt.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie haben alle Recht..., 4. April 2007
Ich hatte mir vor Kauf die Rezensionen durchgelesen und ansonsten hatte ich mich bei TV.com ein wenig schlau gemacht. Schließlich wollte ich die Katze nicht im Sack kaufen. Und ich habe keine Lust aus Serien, wo es jede Woche nur um neue Fälle geht. Aber bei "The Shield" ist die Angst unbegründet und die guten Bewertungen gerechtfertigt. Komplexe und ambivalente Charaktere, eine gute Basis-Storyline, die in der ersten Staffel nicht verloren geht (habe die anderen noch nicht gesehen, werde es aber nachholen), Spannung und Dramaturgie stimmen ebenfalls. Nach "Sopranos" und "24" wieder eine Serie für meine Frau und mich.

Sehr empfehlenswert. Für Freunde anspruchsvoller Krimi-Dramen. Action ist natürlich auch dabei, aber nicht vordergründiges Stil-Mittel.
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