Kundenrezensionen


33 Rezensionen
5 Sterne:
 (21)
4 Sterne:
 (7)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es war einmal ein Fischer...
...der lebte in Irland. Seine Frau Maura(Dervla Kirwan) hatte ihn verlassen und lebte mit einem anderen zusammen. Der Fischer Syracuse(Colin Farrell) ist Alkoholiker, allerdings seit über zwei Jahren trocken, liebt seine nierenkranke Tochter Annie(Alison Barry) mehr als sein eigenes Leben, und hat nie so richtig Glück. Aber eines Tages, als er sein Schleppnetz...
Veröffentlicht am 6. April 2011 von Thomas Knackstedt

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Fischer und seine Meerjungfrau
hatte von diesem Neil Jordan Film eigentlich etwas mehr erwartet, somal noch Colin Farrell mitspielt. Was eigentlich ganz gut beginnt, mit kauzigen Typen (einer tollen Priesternebenrolle) wird die ganze Geschichte um den geläuterten Alkoholiker mit kranker Tochter und Alk-Exfrau dann für meine Begriffe doch zu klischeehaft.
Außerdem scheint es, das...
Vor 23 Monaten von algi veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es war einmal ein Fischer..., 6. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Ondine - Das Mädchen aus dem Meer (DVD)
...der lebte in Irland. Seine Frau Maura(Dervla Kirwan) hatte ihn verlassen und lebte mit einem anderen zusammen. Der Fischer Syracuse(Colin Farrell) ist Alkoholiker, allerdings seit über zwei Jahren trocken, liebt seine nierenkranke Tochter Annie(Alison Barry) mehr als sein eigenes Leben, und hat nie so richtig Glück. Aber eines Tages, als er sein Schleppnetz aus der irischen See zieht, da ist das wunderschöne Mädchen Ondine(Alicja Bachleda-Curus) in diesem Netz. Ondine kann sich an nichts erinnern und will bei dem Fischer bleiben. Aber niemand darf sie sehen. Der Fischer erzählt seiner Tochter von dem Mädchen aus dem Meer. Annie ist sich sicher: Es ist eine Selkie-Frau. Ein Seehundwesen, dass sich an Land in einen Menschen verwandelt. Auch der Fischer glaubt, dass es diese Fabelwesen tatsächlich gibt. Er verliebt sich in Ondine. Von da an ist das Glück bei ihm zu Hause. Wenn Ondine singt, füllen sich die Reusen und Netze mit Fischen und das Herz des Fischers mit Liebe. Aber dann taucht der Mann von Ondine auf, und das Märchen scheint auf tragische Weise zu Ende zu gehen...

Ja...ein Märchen! Ganz genau! Neil Jordan hat die Sage von Undine umgestrickt, geändert, örtlich versetzt und eine Menge kreatives Storywriting abgeliefert, um "seine" Ondine ins Kino zu bringen. Herausgekommen ist ein wunderbares Kleinod der Filmkunst. Ein Stück Kino, das Landschaften, Licht und Meer in atemberaubenden Bildern zu einem wahren Festschmaus für die Augen verwebt. Das, gewürzt mit einer wunderschönen Geschichte von Liebe, Vertrauen, Glauben und Stärke, machen -Ondine-Das Mädchen aus dem Meer- aus. Die Story hat Jordan mit soviel Herzblut und Poesie ins Zelluloid gebrannt, dass sich einem beim Anschauen der Bilder die Härchen aufstellen. Einfach wunderschön!

-Ondine-Das Mädchen aus dem Meer- hält jede Menge Überraschungen für den Zuschauer bereit. Es geht um Beichtstühle und Bäume, Träume und Wahrheiten. Jordan bringt uns von der ersten Minute an sofort in die Story hinein und hält ein Ende der Geschichte bereit, dass fantastsich ist. Colin Farrell und Alicja Bachleda-Curus sind in ihren Rollen geradezu eine Traumbesetzung vor der Kamera. Alison Barry als Rollstuhlfahrerin Annie komplettiert das Trio mit wirklich hervorragendem Schauspiel. Dabei berührt der Film so stark, wie z.B. -Local Hero- aus dem Jahr 1983, der die kauzigen Menschen am Meer auf die gleiche, berührende Art und Weise zeigte, wie Jordans Film.

Außer Farrell, Barry, Bachleda-Curus und dem urigen Fischerboot Lucy D. gibt es noch einen weiteren Hauptdarsteller in Neil Jordans Film. Das ist die Musik! Sigur Ros, Kjartan Sveinson, Pat Metheny, Lisa Hannigan, Evile und andere Musiker sorgen für eine Untermalung der Bilder, die so passend wie grandios ist.

Alles in allem ist -Ondine-Das Mädchen aus dem Meer- ein Glücksgriff aus dem DVD-Regal. Klein, fein, unterhaltsam, berührend und mit Liebe gemacht. Daher gibt es von mir die absolute Empfehlung zum Anschauen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


54 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh, was ist mir denn da ins Netz gegangen?, 1. Dezember 2010
Von 
Ophelia (Helsingör) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ondine - Das Mädchen aus dem Meer (DVD)
Reiche Filmbeute ... :-D
Kein glitzernder Tand sondern eher etwas unscheinbar, aber dicht und trotzdem zurückhaltend.
Der irische Fischer namens Syracuse war früher Alkoholiker, seine Ex-Frau ist es noch und diese hat das Sorgerecht für die kleine gemeinsamen Tochter. Syracuse tuckert täglich mit seinem kleinen Fischkutter vor der irischen Küste auf'm Meer rum und hat eines Tages plötzlich anstatt Fische, eine junge Frau in seinem Fangnetz: Zitternd, hustend, spuckend und verängstigt. Schön und scheu ... niemand dürfe sie sehen, fleht sie! Und weicht nicht mehr von seiner Seite.
Wenn man Syracuses 10-jähriger Tochter Annie glauben will, entstieg die langmähnig-langbeinige Ondine wirklich dem Meer. Annie ist das altkluge Mädchenkind im Hintergrund. Das gabs ja schon öfters und war ja auch schon öfters nervig, dessen Rolle ist im Film normalerweise ETWAS ausgelutscht. Hier sitzt es nierenkrank im Rollstuhl und nervt nicht, obwohl es genau diesen Typ bedient. Alison Barry spielt diese Annie, Tochter von Syracuse, sehr süß und glaubwürdig.
Anscheinend findet das Syracuse auch und beginnt ihre Überzeugung zu teilen.

Die junge Frau aus dem Meer....eine wirkliche, echte Undine??
Sprich... eine Mermaid, ein Wassergeist, eine Nixe?
Die sagenumrankten Wasserwesen werden uns hier irgendwie beschäftigen. Sie heißen hier auch Selkies, und sind Wesen aus der schottischen Mythologie.
Auf den Orkney-Inseln und Nordschottland erzählt man sich Geschichten von Robben, die an Land kommen und sich in Menschen verwandeln, indem sie ihr Fell ablegen. Sie verstecken ihr Fell und laufen als Menschen herum. Angeblich sind Selkie-Frauen als Menschen unbeschreiblich schön. Und sie sollen Unglück bringen.

Ich fühlte mich bei dem Thema gleich an Splash - Jungfrau am Haken erinnert, der blieb aber komödienhaft, wenn ich mich recht erinnere. (Das ist nicht unbedingt eine Guck Empfehlung.) Nein, hier bleibt der Raum zwischen Fantasie und Wirklichkeit offen, er wird ruhig und unaufgeregt ausgelotet. Klar, immer wieder romantisch und märchenhaft, aber gleichzeitig auch herb und wirklich. Im Mythos bleibend, ihn aber nicht zwanghaft lösen wollend. Auch nicht in Klischees zu versinken, gelingt diesem Film und somit hat er auch schon alle seine irischen Schäfchen im Trockenen. Der Humor ist auch eher irisch rau.
Die faszinierenden Bilder aus dem poetischen Blickwinkel der Kamera, zeigen die schroffe irische Küste und provozieren unwillkürlich Gedanken an diese Frau aus dem Meer... sie MUSS doch eine Mermaid sein... und dann knipst Regisseur Jordan wieder die Realität an: Ungnädig und hässlich. Und so balanciert der Film eigentlich stets zwischen dieser Ahnung, ob sich mit Ondine ein Mythos verknüpft und der Frage, was diese Frau ansonsten ausmachen könnte. Der Film baut sich daran aber nicht auf, er strebt nicht auf die Auflösung zu, er scheint nicht mal wirklich daran interessiert zu sein. Das ist als Lob gemeint. Klug, gekonnt, gefasst, lässt der Film sich auf den Wellen treiben.

Ja: Eine weitere Märchenadaption vom irischen Regisseur Neil Jordan. In Zeit der Wölfe spielte er auch schon so ungewöhnlich und schruppig-schön mit der allegorischen Hintergründigkeit alter Märchen: Dort lauschte die 13-jährige Rosaleen den unheimlichen Geschichten der Großmutter vom (Wer-)Wolf im Manne. Das war schon eine sehr auffallende Adaption, die das sexuelle und gruselige Motiv des Rotkäppchens bespielte.
Jordan hat wieder das Spiel gesucht, diesmal mit der Psychologie der rätselhaften Nixe: Ihrem Zauber, aber auch unserer Angst vor ihr. Ihrem schützenden, aber eben auch zerstörerischen Wesen.

AUSBEUTE:
Dunkle Geheimnisse düstere Wahrheiten, die Trostlosigkeit des Alltags und Gedanken an die Wasserwesen unten im Meer.
Typisches gekonntes farrellsches Augenbrauengewackel, diesmal in Fisherman-Manier. Alicja Bachleda frisches Gesicht, spielt die Ondine irgendwie immer zwischen mystisch und keck, und immer die langen nackten Beine vor die Kameralinse haltend.
Eine angenehme Portion Humor.
Auch Stephen Rea sorgt als Pfarrer für schmunzelnde Momente.
Ein guter, nein, doch auch ein zauberhafter Fang!

Colin Farrell - Syracuse
Alicja Bachleda - Ondine
Alison Barry - die 10 jährige Annie
Dervla Kirwan - Annies Mum bzw.Syracuses Ex
Stephen Rea - Pfarrer

Übrigens: Es wird berichtet, dass Regisseur Joe Wright (Abbitte , Stolz & Vorurteil) an einer Realverfilmung von Hans Christian Andersens "Die kleine Seejungfrau" arbeitet. Noch befindet sich der Film im Entwicklungsstadium, das heißt, ob er tatsächlich produziert wird und es auf die große Leinwand schafft, ist noch ungewiss. *mich trotzdem schon freu*

Merken soltte nan sich in dem Andersen-Zusammenhang auch Rusalka - Die Meerjungfrau. Eine aserbaidschanische melancholisch-verschrobene Kinomär, ein Hauch von Amelie weht durch die surrealen Bilder.

Deutsche DVD:
Ton: Deutsch DD und DTS je 5.1, Englisch DD 5.1
Untertitel NUR deutsch
Extras: Interviews vom Set, der Dt. und der Originaltrailer
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich will Fischer sein, 2. November 2012
Von 
Tomate "TMW" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Ondine - Das Mädchen aus dem Meer (DVD)
Regisseur Neil Jordan schuf in den 90ern mit "Crying Game" und "Michael Collins" zwei starke IRA-Filme. Mal was zum Tratschen: Im Produktionsjahr 2009 machten die beiden Hauptdarsteller nicht nur den Film, sondern kurz zuvor oder währenddessen auch noch einen Sohn, also gemeinsam.

STORY

Der Fischer Syracuse (Colin Farrell) fischt eines Tages in seinem Fangnetz eine junge Frau (Alicja Bachleda-Curus) aus dem Meer. Da Syracuse zwischen Anspannung und Lethargie wandelt, lässt er das Ding erst mal laufen, sprich die Dame aus dem Meer im Buchtenhaus seiner verstorbenen Mutter kampieren. Seine bei seiner Ex-Frau lebende Tochter Annie (Alison Barry), ihres Zeichen der genialste Kopf in diesem eher rauen, einfachen Umfeld, kommt aber bald der geheimnisvollen Fremden und einer sagenhaften Geschichte auf die Spur.

MEINUNG

Wenngleich sich meine Story-Beschreibung eher hemdsärmelig anhört, der Film ist es nicht. Er ist nur schwer einzuordnen. Er hat was typisch irisch-komödiantisches mit Hang zur Tragikomödie, liefert in den Lebensgeschichten der Protagonisten jedoch nur Dramen, was in der Gegenwart melodramatisch ist und gibt dazu noch einen Schuss märchenhafte Sage.

Da wird viel geboten und am Schluss stellt man fest, viele Genre-Köche haben hier nicht den Brei verdorben, sondern eine schlüssige, schöne Geschichte gebastelt, die dank der trüb-genialen Bilder der irischen Küste und unaufgeregter schauspielerischer Leistungen ein teils unbewusster Hochgenuss ist.

FAZIT

Mag man den aufrichtigen, eher hölzernen doch-nicht-Verlierer-Typ, ein aufgewecktes Kind, dass seinen klugen Verstand niemals übers Herz siegen lassen wird, die schöne liebreizende Fremde und meerestiefen, irischen Lokalkolorit, landet man hier einen Sechser mit oder ohne Zusatzzahl. Das kann man dann selbst entscheiden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selkie oder nicht Selkie, das ist hier die Frage ..., 29. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Ondine - Das Mädchen aus dem Meer (DVD)
Landschaftlich schön, sozial trist, märchenhaft sympathisch, so kann „Ondine“ in wenigen Worten beschrieben werden.

Angesiedelt ist die Geschichte an Irlands wilder Westküste, wo der Fischer Syracuse (Colin Farrell) ein wild-romantisches Häuschen unweit vom Meer hat. Doch die Idylle trügt. Syracuse, von den meisten spöttisch ‚Circus’ genannt, kriegt sein Leben einfach nicht auf die Reihe. Die Frau hat ihn verlassen und trinkt über den Durst, und auch er selbst ist dem Alkohol zugetan.

Seine kleine, kluge und fantasiebegabte Tochter Annie ist der einzige Lichtblick in Syracuses Dasein. Doch auch sie hat ihr Scherflein zu tragen: Annie ist Dialysepatientin.

Eines Tages macht der vom Leben gebeutelte Fischer auf See einen unerwarteten Fang. Als er das Netz einholt, kauert eine halbnackte junge Frau darin. Sie nennt sich Ondine und singt Lieder in einer fremden Sprache, die scheinbar Krabben und Lachse anzieht.

Als Syracuse seiner Tochter von der geheimnisvollen Frau erzählt, glaubt diese die Lösung gefunden zu haben: Es kann sich nur eine Selkie handeln, eine jener Nixen, die der Legende nach ihr Seehundkleid ablegen, um für einige Zeit unter den Menschen zu leben. Zwischen der kleinen Annie und der scheinbaren Selkie entwickelt sich sehr rasch eine Freundschaft. Die polnische Schauspielerin Alicja Bachleda schlüpft wunderbar in die Rolle der ‚Seehundnixe’.

Geschickt verflechtet Regisseur Neil Jordan (The Crying Game) eine triste Sozialstudie mit einem herzerfrischenden Märchen – und zwar so, dass lange Zeit beide Interpretationsmöglichkeiten offen bleiben, die realistische und die legendenumwobene.

„Ondine“ ist typisch für Irlands Kultur, etwa dann wenn Syracuse auf einem uralten Baum – wie ein Leprechaun – seinen Rausch ausschläft und dann frühmorgens ein amüsantes Gespräch mit dem vorbeikommenden Pfarrer (Stephen Rea) führt. Stichwort: Wer mit Rea einen ähnlichen Film mit ähnlich schöner Naturkulisse sehen möchte, der/dem sei Nothing Personal empfohlen.

Für „Ondine“ gilt: einfach wunderbar erzählt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fang fürs Leben, 5. Mai 2011
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ondine - Das Mädchen aus dem Meer (DVD)
Bei einer Fangfahrt vor der irischen Küste findet der Fischer Syracuse eine bewusstlose Frau in seinem Netz. Sie lebt und er bringt sie in dem leeren Haus seiner verstorbenen Mutter unter. Auf die Frage nach ihrem Namen, nennt sie sich Ondine. Zunächst erzählt Syracuse nur seiner Tochter Annie von dem unglaublichen Fang. Aber mit der Zeit spricht es sich in dem kleinen Ort herum und fremde Männer tauchen auf.

Die in der Realität angesiedelte aktuelle Geschichte kokettiert mit dem bekannten Märchen und erzeugt eine Neugier nach der Frage, ob es einen surrealen Part gibt. Die unbekannte Frau mit ihrem Geheimnis und die raubeinigen alkoholtrinkenden Iren werden recht gut in Szenen gesetzt. Zahlreiche Landschaftsaufnahmen generieren Atmosphäre. Eine sehr gelungene Adaption des bekannten Märchens.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Fischer und seine Meerjungfrau, 24. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Ondine [Blu-ray] (Blu-ray)
hatte von diesem Neil Jordan Film eigentlich etwas mehr erwartet, somal noch Colin Farrell mitspielt. Was eigentlich ganz gut beginnt, mit kauzigen Typen (einer tollen Priesternebenrolle) wird die ganze Geschichte um den geläuterten Alkoholiker mit kranker Tochter und Alk-Exfrau dann für meine Begriffe doch zu klischeehaft.
Außerdem scheint es, das sich Neil Jordan wohl ein wenig zu sehr in das Modellmäsige Meerjungfräulei verschaut hat, ein paar freizügige Einstellungen tragen den Film nicht weiter. Die Auflösung des Geheimnises erscheint mir auch ein wenig zu aufgesetzt. Blu-Ray Qualität ist gut, reicht aber wohl auch als DVD.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderschöne Aufnahmen, 5. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Ondine - Das Mädchen aus dem Meer (DVD)
Dies ist genau der richtige Film für einen entspannten Abend. Ein etwas unbedarfter (aber nicht blöder) Fischer hat eines Abends eine schöne junge Frau im Netz. Er holt sie buchstäblich aus den Tiefen des Meeres heraus. Sie nennt sich Ondine, nimmt zwar seine Hilfe an, aber weigert sich beharrlich, etwas über ihre Herkunft zu verraten. So kommt es, dass bald alle in dem kleinen irischen Dorf sie für ein Fabelwesen halten. Auch die nierenkranke Tochter des Fischers, die im Rollstuhl sitzt und dabei über mehr Intelligenz und Mutterwitz verfügt, als so manch anderer aus ihrer Umgebung. Mit wunderbar zarter Musikuntermalung und wirklich betörend schönen Bildern, mit außerdem klug und zurückhaltend eingesetzten Dialogen und Konstellationen überzeugt der Film bald auch den skeptischen Zuschauern. (Und die Geschichte des "Fabelwesens" wird am ende auch aufgeklärt.)
Einem Film mit so viel Charme kann man sich einfach nicht entziehen ...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erst märchenhaft und zum Schluss schwach..., 20. Oktober 2011
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ondine [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film lebt wie oft beschrieben von der märchenhaften Geschichte des Fanges einer "Meerjungfrau" im wunderschönen und stimmungsreichen Irland und wie sich die Beziehung zu ihrem Fischer sowie kranken Tochter entwickelt.
Die Geschichte entwickelt sich ruhig und mystisch, nett anzuschauen und sehr stimmungsvoll, unterstützt von den schönen Landschaftsaufnahmen an der Küste Irlands (lt. mehrfachem googelns aus der Nähe von Cork).

Soweit so gut, jedoch erscheint das Ende für den bisherigen Film als sehr "fremd" und passt so gar nicht zu der Entwicklung der Geschichte (ohne es zu verraten), daher deutlicher Punktabzug.

Trotz alledem, 3/4 des Films sehr nett und stimmungsvoll, tolle Bilder aus Irland und solider Hauptdarsteller = 3 Sterne
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selkie-Frau, 17. März 2011
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ondine - Das Mädchen aus dem Meer (DVD)
*
Es gab mehrere Gründe, warum ich mir diese DVD gekauft habe.
Zunächst hatte ich mir eine "paranormal romance" Geschichte erhofft, vlt. im Stil von Splash - Jungfrau am Haken verbunden mit einer Mystery-Story à la Lady in the Water - Das Mädchen aus dem Wasser. Doch "Ondine - Das Mädchen aus dem Meer" erinnert weder an den einen, noch an den anderen Film. Es ist ein eigenwilliges romantisches Drama mit Märchen- und Krimi-Elementen. Was hier als Mischung durchaus funktioniert.

Der zweite Grund ist der, daß die Story in Irland spielt ( welches übrigens mein Favorit bzgl. Mythologien ist ). Genauer gesagt an der malerischen Küste von Cork im Süden des Landes.

Und der dritte Grund ist Colin Farrell mit seiner Langhaarfrisur. ^^

Farrell spielt den geschiedenen Fischer Syracuse ( nicht gerade ein typisch irischer Name ), dem eines Tages eine halbnackte junge Frau wortwörtlich ins Netz geht.
Die verstörte Schöne scheint offenbar ihr Gedächtnis verloren zu haben und ist sehr scheu in Beziehung zu anderen Menschen. Man einigt sich schliesslich darauf, sie auf den Namen Ondine ( nach "Undine" einem mythologischen Wassergeist ) zu "taufen".
Für Syracuses kleine Tochter Annie hingegen ist die Sachlage klar. Ondine muss eine Selkie-Frau ( NICHT Meerjungfrau, wie in der Inhaltsangabe hinten steht ) sein. Schliesslich hat das Mädchen, welches wegen einer Krankheit an den Rollstuhl gefesselt ist, schon so viel über diese mythologischen Kreaturen gelesen.
( Anmerkung: Selkies sind unsprünglich schottische Fabelwesen, die in Gestalt von Robben auftreten. Wenn sie an Land gehen, streifen sie ihr Fell ab und werden zu Menschen. Wenn man das Fell einer Selkiefrau versteckt, kann diese nicht wieder ins Meer zurück ).
Syracuse belächelt zwar die überbordende Fantasie seines Kindes, erlaubt es der jungen Frau jedoch, vorerst in seinem Strandhaus zu bleiben. Langsam entwickeln die beiden zärtliche Gefühle füreinander. Auch Annie freut sich über diese neue, etwas seltsame mütterliche Freundin, da ihre leibliche Mutter eine Alkoholikerin ist, die ihr Kind vernachlässigt.
Doch bald soll die Idylle der Drei ein jähes Ende finden, als jemand aus Ondines Vergangenheit "auftaucht".

Der Zuschauer wird bewusst im Dunkeln bzgl. Ondines hypothetisch unmenschlicher Herkunft gelassen. Sie bleibt zunächst ein undurchsichtiger Charakter, der nicht mal über sich selbst Bescheid weiss. Ihr Verhalten ist allerdings selbst für einen Amnestiker merkwürdig. Zum Beispiel bindet sie sich die Schnürsenkel an ihren geschenkten Schuhen nicht oder lässt Strumpfhosen bewundernd durch die Finger gleiten. In solchen Szenen erinnert sie ein wenig an Nell ( von Jodie Foster gespielter Charakter im gleichnamigen Film ). In anderen Szenen jedoch verhält sie sich absolut normal. Zu guter Letzt, singt sie gerne ein fremdartig klingendes Lied ... und ihren Gesängen auf dem Boot folgt doch tatsächlich ein ungewohntes Fischerglück für Syracuse auf dem Fuße.

An sich ist die Handlung bittersüß und dennoch gibt es einige humorvolle Momente. Für diese sorgen v.a. die Dialoge zwischen Syracuse und dem ortsansässigen Pfarrer.
Der Kleriker hat vollstes Verständnis dafür, daß der Fischer sich bei ihm im Beichtstuhl ausspricht, da es hier "leider keine anonymen Alkoholikergruppen gibt", wie Syracuse gerne betont. Auch ihre therapeutisch anmutenden Rollenspiele sorgen für manches Schmunzeln ( Beispiel-Zitat: "Stellen Sie sich mal vor ich wäre ein Baum und Sie würden mir alles was Ihnen auf der Seele liegt anvertrauen." "Was für ein Baum sind Sie denn?" "Ich weiß nicht. Vielleicht eine Eiche?" "Hm. Für mich sehen Sie viel mehr wie eine Esche aus." ^^ ).

Die wilde irische Küsten-Landschaft ist atemberaubend schön. Leider gibt es meiner Meinung nach zu wenig davon zu sehen. Denn viele Szenen spielen auf dem küstennahen grauen Meer oder im - etwas verwahrlosten - Industriehafen ( ein passender Kontrast zur urigen Natur, der auch in der Handlung wiedergespiegelt wird ).

FAZIT:
Alles in Allem ein sehenswerter Film für romantische Seelen, die teils mysteriös-märchenhafte, teils Realität-wiederspiegelnde Erzählungen mögen. Wer allerdings auf 100% Fantasy & Romance eingestellt ist, der dürfte enttäuscht werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irisch, bewegend, märchenhaft schön!, 19. November 2011
Von 
Isabell - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ondine - Das Mädchen aus dem Meer (DVD)
Wer Irland mag, tut sich schwer, den Film nicht zu mögen.
Wunderschöne rische Landschaftsbilder, untermalt mit den snften Klängen irischer Musik verpackt in eine mythische Filmgeschichte.
Ein Fischer birgt Odine aus dem Meer. Die 10 jährige Tochter des Fischer glaubt in ihr ein fabelhaftes Meereswesen zu erkennen.
Der Fischer entdeckt seine Gefühle für Odine. Diese wird immer wieder eingeholt von ihrer Vergangenheit.
Das Ende löst vieles auf, ist stimmig.
Der Film ist sehr ästhetisch - die Landschaftsbilder, die Musik, die Darsteller. Sehr sehenswert für LieberhaberInnen von kuntvollem Film mit Tiefgang!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xaa980180)

Dieses Produkt

Ondine [Blu-ray]
Ondine [Blu-ray] von Neil Jordan (Blu-ray - 2011)
EUR 12,91
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen