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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1A Unterwasser-Drama!
Spannender und intelligenter U-Boot-Thriller von Regisseurin Kathryn Bigelow, den man locker auf eine Stufe mit den Referenz-Streifen „Jagd Auf Roter Oktober" und „Das Boot" stellen kann. Besonders bemerkenswert: Der Film kommt völlig ohne Schurken aus, der Feind der Seeleute des ersten, russischen Atom-U-Boots „K-19" ist die Zeit und ein Leck im...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2003 von wenco

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Absicht, leider mäßig umgesetzt
Man muss die gute Absicht der amerikanischen Filmemacherin anerkennen, den Männern von K-19 ein Denkmal zu setzen, denn immerhin ist es ein russisches Boot um das es sich dreht. Zu Zeiten des kalten Krieges wäre das sicherlich so nicht möglich gewesen. Mit Harrison Ford und Liam Neeson sind auch zwei hochkarätige Schauspieler mit von der Party. Die...
Veröffentlicht am 8. April 2010 von Marc Aurel


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1A Unterwasser-Drama!, 15. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: K-19 - Showdown in der Tiefe (DVD)
Spannender und intelligenter U-Boot-Thriller von Regisseurin Kathryn Bigelow, den man locker auf eine Stufe mit den Referenz-Streifen „Jagd Auf Roter Oktober" und „Das Boot" stellen kann. Besonders bemerkenswert: Der Film kommt völlig ohne Schurken aus, der Feind der Seeleute des ersten, russischen Atom-U-Boots „K-19" ist die Zeit und ein Leck im Nuklear-Reaktor, der nicht nur zum Tod der gesamten Besatzung, sondern auch zum 3. Weltkrieg führen könnte. Das Boot befindet sich nämlich auf seiner Jungfernfahrt, die es auf Wunsch der russischen Militärführung provozierend nah an die amerikanische Küste geführt hat. Bei Explosion des Reaktors wäre ganz New England strahlenverseucht und die US-Regierung würde diese Attacke zweifellos umgehend mit eigenen Atomraketen beantworten. Unter schwersten Bedingungen kämpft die Besatzung darum, die Katastrophe zu verhindern, während sich gleichzeitig zwischen dem regierungsgetreuen Kommandanten Vostrikov und dem degradierten Kapitän Polenin ein Machtkampf um die Schiffsführung abspielt.
Liam Neeson überzeugt (wie immer) als eigensinniger Kapitän, dem das Wohl seiner Mannschaft am Herzen liegt, während Harrison Ford zur Abwechslung mal den nicht so sympathischen Part des gestrengen Kommandanten übernimmt, den er grimmig, aber durchaus menschlich verkörpert. Auch die Jungschauspieler, die den Großteil der noch recht jugendlichen Marine-Soldaten mimen, machen ihre Sache hervorragend, allen voran Peter Skaarsgard als überforderter Jung-Ingenieur. Man leidet mit, wenn die verzweifelten Matrosen trotz fehlender Schutzkleidung versuchen, den Reaktor-Schaden zu reparieren. Die Kamerafahrten durch die perfekt nachgebauten Innereien des U-Boots sind faszinierend und beängstigend zugleich, vermitteln sie doch ein Gefühl für die Enge, in der sich das Drama abspielt. Noch beängstigender ist aber der Umstand, dass die gesamte Geschichte auf wahren Ereignissen basiert, die die Welt 1961 an den Rand eines Nuklearkriegs brachten...
Wer statt unglaubwürdiger Popcorn-Action mit massenweise Explosionen lieber einen erstklassig inszenierten und glaubwürdigen Thriller mit realistischen, menschlichen Hauptfiguren sehen will, sollte dem Film eine Chance geben.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Witwenmacher, 9. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Ein Film über Ehre, Freundschaft und Pflichtbewusstsein. Sehr gut inszeniert mit Top Besetzung Harrison Ford und Liam Neeson. Nach einer wahren Begebenheit die Jahrzehnte lang verschwiegen wurde. Auf der Jungfernfahrt des ersten sowjetischen Atom U-Boot ereignet sich ein Reaktor Unfall und nur dank des selbstlosen Einsatzes und Wirken der Mannschaft wird ein Super Gau in der Nahe einer NATO Basis abgewendet. Wenn man es sich überlegt, wie möglicherweise knapp die Menschheit damals einem Atomkrieg und somit der eigenen Vernichtung entgangen ist... Sicherlich kein leichter Stoff und nichts für Kinder aber wer auf „Das Boot" steht wird nicht enttäuscht sein.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Verfilmung über eine unglaubliche historischen Begebenheit, 29. Dezember 2006
Von 
P. Widler (Basel, Switzerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: K-19 - Showdown in der Tiefe (DVD)
Zu allererst eine Anmerkung: Ignorieren sie den deutschen Untertitel, denn wer wie ich mit "Showdown in der Tiefe" ein spannendes Duell zwischen U-Booten erwartet wird, zumindest in diesem Punkt, enttäuscht werden. Ich sage jedoch bewusst in diesem Punkt, denn auch ohne Kriegsaction ist der Film spannend und fesselnd.

Ich kannte die Story von K-19 nicht bevor ich den Film schaute. Doch ich bin froh gibt es diesen Film, denn die (ja wahre) Geschichte verdient es erzählt zu werden. Der Stolz der russischen Marine, das U-Boot K-19, soll einen Raketentestabschuss ausführen um den Amerikanern zu zeigen, dass Russland in der Lage wäre die Städte an der amerikanischen Ostküste mit Nuklearwaffen zu beschiessen.

Das ganze verläuft jedoch alles andere als glatt, so sterben schon vor dem Auslaufen mehrere Menschen. Einiges funktioniert noch nicht wie es sollte und wichtiges Material fehlt. Hinzu kommt dass der ehemalige Captain der Mannschaft zum ersten Offizier degradiert wurde und ihm ein neuer, bei der Mannschaft sehr unbeliebter harter Captain vor die Nase gesetzt wird.

Diese spannende Ausgangslage bietet denn auch die tolle Grundlage für einen genialen Film. Dazu kommen mit Liam Neeson und Harrison Ford zwei überragende Schauspieler in den Hauptrollen, welche die beiden Charaktere unglaublich überzeugend mimen.

FAZIT: Wer U-Boot-Filme mag der kommt an K-19 auf keinen Fall vorbei, ebenso wie Fans von Neeson oder Ford. Doch auch sonst ist jeder, der keinen Actionfilm mit viel Bumms und Explosionen erwartet bei diesem Film gut bedient. Besonders wenn man sich für Geschichte interessiert und mal einen guten Film sehen will, der auch die russische Seite beleuchtet.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drama statt Spektakel, 21. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: K-19 Showdown in der Tiefe [Blu-ray] (Blu-ray)
Zuerst muss ich erwähnen, dass sich diese Rezension in zwei Bewertungen unterteilt:
1. Der Film: 5/5 Sternen
2. Die BluRay 4/5 Sternen
Da meiner Meinung nach jedoch der Inhalt bei weitem überwiegt, und die insgesamt Wertung bei 4,5 Sternen läge, ergibt das aufgerundet 5/5 Sternen.

1. Der Film

Einer Regisseurin wie Kathryn Bigelow ein 100-Millionen-Dollar-Projekt in die Hand zu geben stellt ein großes Risiko da, denn bekannt ist sie vor allem durch ihre (Action-)Dramen, bzw. Thriller, die mit Mainstream kaum etwas zu tun haben. Finanziell gesehen ist dieses Projekt mit einem weltweiten Einspielergebnis von nur 65 Millionen zwar gescheitert,jedoch ist auf künstlerischer Ebene ein hochspannendes Drama gelungen, welches ebenso von seinen eindringlichen Darstellern wie von seinem beengten Setting lebt.
Die Handlung ist nicht besonders kompliziert, dafür aber umso packender. Der Film beginnt während der Konstruktion des U-Boots, die bereits erste Menschenleben kostet, und gewinnt schließlich mit dem Auslaufen mit jeder Minute an Atmosphäre hinzu. Bereits hier treten erste Konflikte zwischen Kapitän Alexei Vostrikov (Harrison Ford) und dem ersten Offizier Mikhail Polenin (Liam Neeson) zu Tage. Diese entladen sich schließlich, als Vostrikov nach einem Reaktorleck seine Manschaft zur Abdichtung in den Reaktorraum schickt - nahezu ungeschützt.

U-Boot-Filme bestehen meistens aus einem bunten Mix von klischeehaften Szenen. Diese lässt K-19 jedoch wohltuender Weise, mit Außnahme einer einzigen Tauchfahrt mit knirschenden Schweißstellen, aus, sondern nutzt das U-Boot vielmehr als Bühne. Die Folgen der Verstrahlung der Mannschaft werden zwar dargestellt, jedoch, wie bereits an der 12-Freigabe zu erkennen, nicht allzu drastisch. Die Spannungen zwischen Harrison Fords Charakter und Liam Neesons Offizier werden von beiden Darstellern hervorragend dargestellt, den meisten Mannschaftsmitgliedern wird jedoch nicht genug Tiefe verliehen, lediglich einige wenige Männer haben einen gewissen "Wiedererkennungswert". Ebenfalls lobenswert zu erwähnen bleibt die Musik von Klaus Badelt (Fluch der Karibik), welche den Film hervorragend unterstützt.

2. Die BluRay:

Die allgemeine Schärfe ist auf einem guten Mittelwert, einige Unschärfen haben sich zwar eingeschlichen, fallen aber selten allzu negativ aus, lediglich Außen-/Panoramaaufnahmen sind zum Teil etwas iritierend . Dunkle Szenen verlieren teilweise sehr stark an Details, dunklere Gegenstände verschmelzen allzu schnell mit dem Hintergrund. Das Bild ist somit auf einem soliden HD-Niveau und bieten einen klaren Vorteil im Vergleich zur DVD.

Der Sound liegt in DTS-HD 6.1 vor und bietet gute Räumlichkeit und integrieren Dialoge ebenso gut wie die bereits erwähnte Musik in die gesamte Geräuschkulisse. Besonders in Tauchszenen kommen einzelne Geräusche stimmungsvoll rüber.

Die Extras (Making Of, Audiokommentare, Interviews und Features) sind solide und werden allgemein Interessierte zufriedenstellen.

Fazit:
Exzellentes Drama, welches besonders dank des hervorragenden Hauptdarstellerduos aus dem üblichen U-Boot-Mainstream hervorsticht. Spannend, eindringlich und technisch gut gemacht. Die BluRay bietet ein gutes, solides Bild und einen ebenso guten HD-Sound. Die Extras sind solide. Insgesamt ist das Upgrade auf BluRay für Liebhaber, bzw. Interessierte zu empfehlen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen überzeugende schauspieler, 17. August 2005
Rezension bezieht sich auf: K-19 - Showdown in der Tiefe (DVD)
sicher ist dieser film kein gute laune film...zu beklemmend ist die geschichte und meines wissen der erste film aus holywood wo es nicht um amerikanische helden geht wahrscheinlich war dieser film desswegen nicht ein kassenmagnet im kino...wer u boot filme mag wird sicher auf seine kosten kommen wer eher seichte unterhaltung sucht ist bei diesem film falsch...die schauspieler überzeugen auf der ganzen linie ich hatte keine grossen erwartungen...aber dieser film ist wirklich fesselnd und man ist gefesselt ob diese manschaft ihren heimathafen erreichen wird....einer der besten thriller der letzten jahre der nachdenklich macht.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Witwenmacher, 9. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: K-19 - Showdown in der Tiefe (DVD)
Ein Film über Ehre, Freundschaft und Pflichtbewusstsein. Sehr gut inszeniert mit Top Besetzung Harrison Ford und Liam Neeson. Nach einer wahren Begebenheit die Jahrzehnte lang verschwiegen wurde. Auf der Jungfernfahrt des ersten sowjetischen Atom U-Boot ereignet sich ein Reaktor Unfall und nur dank des selbstlosen Einsatzes und Wirken der Mannschaft wird ein Super Gau in der Nahe einer NATO Basis abgewendet. Wenn man es sich überlegt, wie möglicherweise knapp die Menschheit damals einem Atomkrieg und somit der eigenen Vernichtung entgangen ist... Sicherlich kein leichter Stoff und nichts für Kinder aber wer auf „Das Boot" steht wird nicht enttäuscht sein.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Verfilmung einer wahren Begebenheit !, 26. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: K-19 - Showdown in der Tiefe (DVD)
Vorab, ich bin definitiv ein U-Boot-Film Fan und habe daher wohl auch die meisten dieser Filme längst gesehen. Aber dieser hier schlägt sie alle. Ja, richtig gelesen, selbst solche Klassiker wie "Roter Oktober" & "Crimson Tide" können nichts gegen diesen Film ausrichten.
Warum also so viel Lob. Nun ganz einfach, hier stimmt nämlich einfach alles: Geniale Schauspieler treffen auf einander, vor allem Liam Neeson ist unglaublich. Eine Geschichte die nicht hätte spannende und zugleich authentischer sein können. Und letzt endlich auch ein wichtiges Teil "Kalter-Krieges-Geschichte", die erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erzählt werden konnte.
Übrigens schon allein wegen der Tatsache, das es wegen diesem Ereignis fast zu Dritten Weltkrieg kam und nur die tapfere Leistung des Kapitäns der K-19 diesen wohl verhindert hat, ist es schon alleine Wert genug diesen Film zu sehen.
Für alle U-Boot Fans sowieso unumgänglich, alle anderen können hier weiß Gott keinen Fehler machen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Moskau, wir haben ein Problem!", 9. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: K-19 - Showdown in der Tiefe (DVD)
Ein sehr spannend erzählter, perfekt gefilmter U-Boot-Thriller von Regisseurin Kathryn Bigelow, den man locker auf eine Stufe mit den Referenz-Streifen „Jagd Auf Roter Oktober" und „Das Boot" stellen kann. Besonders bemerkenswert: Der Film kommt völlig ohne Schurken aus, der Feind der Seeleute des ersten, russischen Atom-U-Boots „K-19" ist die Zeit und ein Leck im Nuklear-Reaktor, der nicht nur zum Tod der gesamten Besatzung, sondern auch zum 3. Weltkrieg führen könnte. Das Boot befindet sich nämlich auf seiner Jungfernfahrt, die es auf Wunsch der russischen Militärführung provozierend nah an die amerikanische Küste geführt hat. Bei Explosion des Reaktors wäre ganz New England strahlenverseucht und die US-Regierung würde diese Attacke zweifellos umgehend mit eigenen Atomraketen beantworten. Unter schwersten Bedingungen kämpft die Besatzung darum, die Katastrophe zu verhindern, während sich gleichzeitig zwischen dem regierungsgetreuen Kommandanten Vostrikov und dem degradierten Kapitän Polenin ein Machtkampf um die Schiffsführung abspielt.
Liam Neeson überzeugt (wie immer) als eigensinniger Kapitän, dem das Wohl seiner Mannschaft am Herzen liegt, während Harrison Ford zur Abwechslung mal den nicht so sympathischen Part des gestrengen Kommandanten übernimmt, den er grimmig, aber durchaus menschlich verkörpert. Auch die Jungschauspieler, die den Großteil der noch recht jugendlichen Marine-Soldaten mimen, machen ihre Sache hervorragend, allen voran Peter Skaarsgard als überforderter Jung-Ingenieur. Man leidet mit, wenn die verzweifelten Matrosen trotz fehlender Schutzkleidung versuchen, den Reaktor-Schaden zu reparieren. Die Kamerafahrten durch die perfekt nachgebauten Innereien des U-Boots sind faszinierend und beängstigend zugleich, vermitteln sie doch ein Gefühl für die Enge, in der sich das Drama abspielt. Noch beängstigender ist aber der Umstand, dass die gesamte Geschichte auf wahren Ereignissen basiert, die die Welt 1961 an den Rand eines Nuklearkriegs brachten...
Wer statt unglaubwürdiger Popcorn-Action mit massenweise Explosionen lieber einen erstklassig inszenierten und glaubwürdigen Thriller mit realistischen, menschlichen Hauptfiguren sehen will, sollte dem Film eine Chance geben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannendes Unterwasser-Drama!, 8. Oktober 2003
Ein sehr spannend erzählter, perfekt gefilmter U-Boot-Thriller von Regisseurin Kathryn Bigelow, den man locker auf eine Stufe mit den Referenz-Streifen „Jagd Auf Roter Oktober" und „Das Boot" stellen kann. Besonders bemerkenswert: Der Film kommt völlig ohne Schurken aus, der Feind der Seeleute des ersten, russischen Atom-U-Boots „K-19" ist die Zeit und ein Leck im Nuklear-Reaktor, der nicht nur zum Tod der gesamten Besatzung, sondern auch zum 3. Weltkrieg führen könnte. Das Boot befindet sich nämlich auf seiner Jungfernfahrt, die es auf Wunsch der russischen Militärführung provozierend nah an die amerikanische Küste geführt hat. Bei Explosion des Reaktors wäre ganz New England strahlenverseucht und die US-Regierung würde diese Attacke zweifellos umgehend mit eigenen Atomraketen beantworten. Unter schwersten Bedingungen kämpft die Besatzung darum, die Katastrophe zu verhindern, während sich gleichzeitig zwischen dem regierungsgetreuen Kommandanten Vostrikov und dem degradierten Kapitän Polenin ein Machtkampf um die Schiffsführung abspielt.
Liam Neeson überzeugt (wie immer) als eigensinniger Kapitän, dem das Wohl seiner Mannschaft am Herzen liegt, während Harrison Ford zur Abwechslung mal den nicht so sympathischen Part des gestrengen Kommandanten übernimmt, den er grimmig, aber durchaus menschlich verkörpert. Auch die Jungschauspieler, die den Großteil der noch recht jugendlichen Marine-Soldaten mimen, machen ihre Sache hervorragend, allen voran Peter Skaarsgard als überforderter Jung-Ingenieur. Man leidet mit, wenn die verzweifelten Matrosen trotz fehlender Schutzkleidung versuchen, den Reaktor-Schaden zu reparieren. Die Kamerafahrten durch die perfekt nachgebauten Innereien des U-Boots sind faszinierend und beängstigend zugleich, vermitteln sie doch ein Gefühl für die Enge, in der sich das Drama abspielt. Noch beängstigender ist aber der Umstand, dass die gesamte Geschichte auf wahren Ereignissen basiert, die die Welt 1961 an den Rand eines Nuklearkriegs brachten...
Wer statt unglaubwürdiger Popcorn-Action mit massenweise Explosionen lieber einen erstklassig inszenierten und glaubwürdigen Thriller mit realistischen, menschlichen Hauptfiguren sehen will, sollte dem Film eine Chance geben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Verfilmung über eine unglaubliche historischen Begebenheit, 29. Dezember 2006
Von 
P. Widler (Basel, Switzerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
(Diese Rezension bewertet den Film und geht auf die Special Edition Features nicht ein)

Zu allererst eine Anmerkung: Ignorieren sie den deutschen Untertitel, denn wer wie ich mit "Showdown in der Tiefe" ein spannendes Duell zwischen U-Booten erwartet wird, zumindest in diesem Punkt, enttäuscht werden. Ich sage jedoch bewusst in diesem Punkt, denn auch ohne Kriegsaction ist der Film spannend und fesselnd.

Ich kannte die Story von K-19 nicht bevor ich den Film schaute. Doch ich bin froh gibt es diesen Film, denn die (ja wahre) Geschichte verdient es erzählt zu werden. Der Stolz der russischen Marine, das U-Boot K-19, soll einen Raketentestabschuss ausführen um den Amerikanern zu zeigen, dass Russland in der Lage wäre die Städte an der amerikanischen Ostküste mit Nuklearwaffen zu beschiessen.

Das ganze verläuft jedoch alles andere als glatt, so sterben schon vor dem Auslaufen mehrere Menschen. Einiges funktioniert noch nicht wie es sollte und wichtiges Material fehlt. Hinzu kommt dass der ehemalige Captain der Mannschaft zum ersten Offizier degradiert wurde und ihm ein neuer, bei der Mannschaft sehr unbeliebter harter Captain vor die Nase gesetzt wird.

Diese spannende Ausgangslage bietet denn auch die tolle Grundlage für einen genialen Film. Dazu kommen mit Liam Neeson und Harrison Ford zwei überragende Schauspieler in den Hauptrollen, welche die beiden Charaktere unglaublich überzeugend mimen.

FAZIT: Wer U-Boot-Filme mag der kommt an K-19 auf keinen Fall vorbei, ebenso wie Fans von Neeson oder Ford. Doch auch sonst ist jeder, der keinen Actionfilm mit viel Bumms und Explosionen erwartet bei diesem Film gut bedient. Besonders wenn man sich für Geschichte interessiert und mal einen guten Film sehen will, der auch die russische Seite beleuchtet.
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