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Als Joe Cocker am 8.7.1987 beim Montreux Jazz Festival auftrat, mag sein neuestes Album "Unchain my Heart" in Arbeit gewesen sein, aber da bis zu seinem Erscheinen noch drei Monate vergehen sollten, lieferte Cocker - Zufall oder Absicht - in seiner Setliste einen zeitlich gut ausgewogenen Mix durch seine damals fast zwanzigjährige Albumkarriere, von With a little Help from my Friends bis hin zu seinem damals aktuellsten Hit Shelter me. Mit seinen Alben "Civilized Man" und vor allem "COCKER" hatte er sich wieder endgültig auf dem Plattenmarkt etabliert, zu Stadiontourneen kam es aber erst wieder nach dem Erfolg von "Unchain my Heart" und "One Night of Sin".

Die Show dauerte lediglich 54 Minuten zzgl. dreier Zugaben (20 Minuten). Von der Bandbesetzung sind mir nur Schlagzeuger Eric Parker und Gitarrist Cliff Goodwin von Cocker-Alben bekannt; aus irgendeinem Grund schickte man ihn bis Mitte der Achtziger oft mit anderen Musikern als mit seinen Tourbands ins Studio. Obwohl die - nicht nur von Cocker - vielbeschäftigte Maxine Greene Background singt, klingt das Backgroundduo größtenteils unangenehm schrill. Neben zwei Keyboardern ist Cliff Goodwin etwas unterbeschäftigt, er darf kaum mal zeigen, was er kann; zudem greift Saxophonist Ric Cunningham gelegentlich als Dritter in die Tasten. Er trägt eine dieser schrecklichen 80er Jahre-Voku-Hila-Dauerwellen, spielt aber sehr gut und sorgt als Einziger für etwas Showelemente auf der Bühne. Trotz der Unterbesetzung in der Gitarrenfraktion rockt die Band ordentlich; Dylans Seven Days wird über die Albumversion hinaus entwickelt und gestreckt und sorgt so für einen ersten Höhepunkt.

Joe Cocker greift auf der Bühne zwar noch zur Bierflasche statt wie später zum stillen Wasser, ist aber wieder guter Verfassung und angesichts der überschaubaren Zuschauermenge sichtlich locker und gut gelaunt. Er merkt an, er hoffe, man könne auch hier sein Englisch gut verstehen (das ist leider nicht der Fall), und am Ende von Just like always entschuldigt er sich, der Song sei so emotional, dass er ein paar Zeilen vergessen habe; damals waren Textmonitore auf der Bühne eben noch eine Seltenheit.

Cockers Hit-Version von Billy Prestons You are so beautiful erhält bei diesem Auftritt nicht nur eine Behandlung durch die ganze Band, sondern auch die zweite Strophe, die Joe bei der Studioaufnahme weggelassen hatte, wohl weil er bei der Aufnahme 1973 in keiner guten Verfassung war. Gegen Ende kommen Gäste auf die Bühne, die ich namentlich nicht identifizieren konnte: ein Harp-Spieler und Sänger sowie eine Keyboarderin und ein Keyboarder. In dieser Besetzung entwickelt sich Dylans Watching the River flow zu Cockers sichtlicher Freude zu einer ausgelassenen und mitreißenden neunminütigen Jamsession; ein Aspekt, den man bei Cocker-Konzerten eher selten zu sehen bekommt.

Bild und Ton stammen von 1987 und sind dementsprechend okay; die DVD (74 Min.) bietet keine Untertitel oder Bonusmaterial.
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am 12. Oktober 2006
unglaublich was dieser Mann für eine Stimme besitzt, ein echt tolles Konzert in relativ kleinem Kreis. Das Konzert ist 20 Jahre alt und die Ausleuchtung nicht wirklich gut, muss man einfach sagen. Aber die Art und Weise in der ein Joe Cocker seine Titel bringt und der DTS-Sound machen die Bilder wieder wet.

Alles in allem empfehlenswert.......
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am 7. Mai 2015
...mehr muss man dazu nicht sagen... außer KAUFEN und Joe Cocker GENIESSEN!
Schade das er geniale Sänger von uns gegangen ist!
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