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5.0 von 5 Sternen Und da habe ich mir solche Sorgen gemacht,..
Über den überraschenden Wechsel von den Gitarren zum Synthsizer wurde ich natürlich schon vor dem Erscheinen des neuen Editors Albums "In this light and on this evening" informiert. Die im Internet kusierenden ersten Stücke der neuen Platte habe ich mir auch zu Gemüte geführt und ich war gelinde gesagt etwas irritiert. Werde ich diesen neuen...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2009 von Liliana

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das schwierige 3. Album
Nachdem uns die Editors mit 2 unglaublich großartigen Alben das Leben versüsst haben, ist die Anspannung beim Kauf dieses 3. Albums auf fast unerreichbare Höhen. Viel wurde im Vorfeld geschrieben, viel wurde spekuliert. Sie sollen elektronisch werden, weniger Gitarren. Mhm. Dann las ich den Namen des großartigen Produzenten Flood (u.a. für die...
Veröffentlicht am 12. Mai 2010 von Jörg R.


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und da habe ich mir solche Sorgen gemacht,.., 17. Oktober 2009
Über den überraschenden Wechsel von den Gitarren zum Synthsizer wurde ich natürlich schon vor dem Erscheinen des neuen Editors Albums "In this light and on this evening" informiert. Die im Internet kusierenden ersten Stücke der neuen Platte habe ich mir auch zu Gemüte geführt und ich war gelinde gesagt etwas irritiert. Werde ich diesen neuen Elektronik-Sound mögen können, wo ich mich doch in die Gitarrenklänge der Briten verliebt habe? Aber immerhin handelt es sich hier um meine Lieblingsband, die Editors, also kaufte ich das neue Album, Zweifel hin oder her...und ich wurde nicht enttäuscht. Natürlich klingen die neuen Songs ganz anders als "Fall" oder "The Weight of the World", aber unüberhörbar sind da immernoch die Editors am Werk. "Like Treasure" lässt mich zittern, "Walk the Fleet Road" erzeugt Gänsehaut pur und bei "Bricks and Mortar" ist sogar ein bisschen Arcade Fire Feeling dabei und mir wird angenehm schwindelig.

Mit ihrer neuen Scheibe sind das andere Editors und doch die gleichen, genauso wundervoll düster, wie ich sie liebte. Die klaren Herzschlag-Beats lassen sie sogar noch ein bisschen unterkühlter, noch verzweifelter klingen, als zuvor. Und wenn Toms Stimme bei "The Big Exit" oder "The Boxer" in die hohen Lagen übergeht, dann ist das vielleicht nicht perfekter Gesang, aber dann wird der Schmerz greifbar, wie eine Faust, die in meinen Leib greift. Und dann weiß ich wieder, warum ich von den Editors so unendlich begeistert bin.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen es wächst..., 9. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...mit jedem Durchgang!
Habe das Album seit heute Nachmittag im Player und es läuft und läuft und läuft...
Ich bin mir nicht sicher, ob die Editors eine Konzeptplatte planten, aber diese ist so harmonisch, trotz oder gerade wegen der Synthesizer, dass es mich einfach umhaut!!!
Wat freu ick mir auf das Konzert im November!!!
Und bitte lasst die Editors einfach die Editors sein und Interpol Interpol und überhaupt...
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Album der Editors, 12. Oktober 2009
Von 
M. Kijas (Jena) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Editors haben mit ihrem neuen Album wirklich überrascht. Durch den Einsatz elektronischer Elemente sind sie ein großes Risiko eingegangen, denn das Ganze hätte auch eine totale Blamage werden können. Die Tatsache, diesen U2-Produzenten mit einzuladen, hat mir persönlich aber am meisten Angst gemacht. Glücklicherweise ist die neue Platte aber kein Mainstream-Stadion-Rock geworden, sondern herrlich düster mit unglaublich dichter Atmosphäre. Kein Titel (außer Papillon vielleicht) geht sofort ins Ohr, die grossartigen Songs entfalten sich erst durch mehreres Hören. Mir persönlich gefallen die abstrakten Titel, wie "Eat Raw Meat = Blood Drool", "I want a forest" am besten. Auch finde ich, im Gegensatz zu manch anderen Rezensenten, dass die Stimme von Tom Smith perfekt zu dem Elektronik-Sound passt. Für mich das stärkste Album der Editors bisher. Die Scheibe scheint zu polarisieren, was im Grunde nur für die Klasse des Albums spricht.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Editors sind tot - lang leben die Editors!, 30. September 2009
Rezension bezieht sich auf: In This Light and on This Evening (Audio CD)
Nach der Single "Papillon" war ja schon klar, wie sich der Sound der Editors seit dem letzten Album verändert hat. Kälter und elektronischer würde es werden. Und tatsächlich: das hier hat auf den ersten Blick mit den ersten beiden Alben teilweise gar nichts mehr gemeinsam. Drum Computer, elektronische Drumpads, Synthies und Sequenzer geben sich hier ein Stelldichein. Aber dass hier die Editors werkeln bleibt zum Glück dank Stimme, Melodie und Piano noch zu erkennen, auch wenn die Jungs es einenm zunächst nicht einfach machen.

Gerade bei Track 1 "In This Light And On This Evening" begrüßen einen gleich flächige Synthie-Teppiche, eine Art Sprechgesang weit hinten im Mix und eine absolut düstere Atmosphäre die auch wunderbar auf "Closer" (zweites Album von Joy Division) gepasst hätte. Wenn man sich vom Schock erstmal erholt hat ist es der perfekte Opener, besonders da der Song nach der Hälfte ordentlich Fahrt aufnimmt. Spätestens ab dann wird es zum besten Radiohead Song den Radiohead nicht selbst aufgenommen hat.

Track 2, "Bricks and Mortar": Hier haben sich die Editors gedacht: Was Coldplay kann, können wir erst recht, nämlich uns von Kraftwerk inspirieren lassen. Bei diesem Song stand Autobahn (1974) Pate. Sehr schön gemacht.

Track 3: "Papillon" - Editors go New Order. Absolut tanzbar, absolut eingängig, ein Knaller Song. Kann man zehnmal hinterienander hören.

Track 4: "You don't know love". Mein ganz klarer Lieblingstrack auf diesem Album. Wunderschöner softer Synthpop mit der tollen Stimme von Tom Smith. Wer die verträumte Seite der Editors liebt wird sich an diesem Song nicht satt hören können!

Track 5: "The Big Exit". Mit diesem Lied kann ich noch nicht so richtig warm werden. Für mich der schwächste Song, vielleicht muss man ihn noch öfters hören. Auf jeden Fall der experimentellste Track der Editors auf diesem Album.

Track 6: "The Boxer". und Track 7: "Like Trasure", zwei wunderschöne langsamere Nummern die noch am ehesten an das zweite Album anknüpfen. Die Synths setzen Akzente, sind aber nicht so im Vordergrund oder so düster wie auf den Nummern weiter am Anfang des Albums. Auch die Drums sind hier ganz handgemacht. Wirklich schöne Songs.

Track 8: "Eat Raw Meat = Blood Drool" - merkwürdige schräge Nummer die man aber nicht aus dem Kopf bekommt. Erhält besonders in der zweiten Hälfte eine schöne dichte Atmosphäre.

Track 9: "Walk The Fleet Road" - etwas unspektakulär geht das Album viel zu früh zu Ende. Der Song wirkt ein wenig unfertig, ist mehr ein Outro als ein komplettes Lied.

Fazit: Ich bin rundum zufrieden. Trotz des anderen Sounds machen die Editors auch hier das was mir so an ihnen gefällt: Auf den besten Ideen der frühen Wave, Punk und Post-Punk Musik der achtziger Jahre einen aktuellen Sound zu kreieren, und dazu tolle Melodien und Texte zu präsentieren. Wer die Editors nur wegen des 80-er Gitarren-Sounds der ersten beiden Alben mochte, wird sich hier sicherlich ein wenig schwer tun, aber nun haben sie sich eben mehr an den Synth-Bands der damaligen Zeit (wie die späten Joy Division) orientiert. Es ist auf jeden Fall noch genug "Editors" vorhanden, um hier auf seine Kosten zu kommen.

Ich habe die Platte heute bekommen und vier Mal durchgehört, und ich glaube so schnell wird sie meinen CD-Player nicht verlassen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das bisher beste album der editors, 27. Oktober 2009
Endlich haben die Editors mal alles richtig gemacht. Was nicht heißen soll, dass ihre beiden ersten Alben schlecht waren, gerade das Debüt war sehr gut. Aber das zweite geriet doch ein wenig zu pathetisch. Doch hingegen das vorliegende dritte Werk ist eine durchaus gelungene Mischung aus beiden Vorgängern und setzt noch ein Tüpfelchen drauf.
Hätte es 'Papillon' nicht schon vorab gegeben, hätte ich 'In this light '' sicher nicht vorbestellt. Aber die Nummer hat was, auch wenn viele sagen mögen, dass ist Pop, Anbiederung an den Mainstream. Man könnte auch sagen, es ist ein sogenannter Tanzflächenfüller. Eine richtige Dancenummer, ähnlich wie damals bei 'She wants revenge' in ihren besten Tagen. Der Sound geht sofort ins Ohr und bleibt da auch hängen. Was wollen Musiker mehr? Auch wenn 'Papillon' vielleicht nicht typisch ist für die Editors. Doch wer will sich dagegen sperren, dass Musiker sich und ihre Musik weiterentwickeln? Die Bloc Party hatten einen solchen Kracher eben gleich zum Beginn ihrer Karriere.
Schon nach dem ersten Durchlauf hatte 'In this light '' bei mir voll gewonnen. Schon der erste Song, der Namensgeber für das Album war, hatte mich sofort gefangen genommen. Diese Atmosphäre, dieser fast gehauchte Gesang, machte ein kritisches Hören fast unmöglich. Das war runtergeschraubter Bombast, sehr beeindruckend. Dann geht's Editorstypisch weiter bis eben zum 'Papillon'.
Das gesamte Album ist sauber produziert worden, die Editors haben aufgeräumt und den Schnickschnack beiseite gelassen. Und gerade damit schaffen sie Atmosphäre und sind Joy Division näher als sie es jemals waren. Gleich, ob die Stimme manchmal etwas in höhere Dimensionen geht wie zum Beispiel beim Schlusslied 'Wak the fleet road'.
Dass weniger manchmal mehr sein kann, wurde auf diesem Album eindrucksvoll bewiesen. Ich hoffe, dass das auch mehr erkennen werden. Die Editors standen ja schon immer im Schatten anderer Joy Divisionen Epigonen. Aus diesem dürften sie nun endgültig heraustreten. Das sie noch immer aktiv und von der Öffentlichkeit bemerkt werden, ist an sich schon bemerkenswert. Vielen Bands der Englandeuphorie nach dem Debüt von Franz Ferdinand ist dies nicht vergönnt.
'The boxer isn`t finished, he`s not ready to die, i`m attracted to the light ''. Wohl war und große Worte. Hoffentlich werden noch mehrere folgen.
In diesem Sinne gibt es von mir die volle Punktzahl. Und ein weiter so.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Album, 10. Oktober 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ja, es wurde viel geschrieben, verrissen und "schade" gesagt. Doch mit diesem Album geht die Band einen Schritt weiter, als "nur" ein weiteres tolles Album in gewohntem Stil und mit neuen Hand-Made-Hits zu veröffentlichen. Der Mut hier elektronische Instrumente und Syntie-Sounds einzubauen, ja diese sogar einen großen Teil des Albums bestimmen zu lassen, zahlt sich voll aus. Wer sich nur einmal "Bricks and Mortar" anhört, ohne Vorurteile und dann noch mit einer kleinen Brise Liebe zur elektronischen Musik der 80er Jahre, der kann nicht anders als dieses Lied als großartig zu bezeichnen. Sicher ist "Papillon" schon fast ein wenig überzeichnet und dance-lastig, aber auch das kann man getrost verzeihen, wenn man die restlichen Stücke, allen voran "Walk the Fleet Road", hört. Hier finden wir sie wieder, unseren geliebten melancholischen, tiefen und sehnsüchtig flehenden Editors-Sound, der uns die Band so ans Herz wachsen ließ.
Mir, als Fan der Musik von Ultravox und Fad Gadget, Yazoo und den frühen Depeche Mode, scheint, dass die elektronische Seite der Editors ihren Platz haben sollte und auf diesem Album auch grandios eingenommen hat. Und es sind ja nicht nicht die peinlichen und neonfarben klingenden Sounds der 80er, die hier eingeflossen sind, sondern alles wohlbekannte Klänge von Bands, wie sie oben genannt worden, die ihrer Zeit voraus waren, und deren Einfluss heute noch mit Recht eine große Wirkung hat. Auch auf das neue Album der Editors. Es bekommt deshalb von mir 5 Sterne und beweist wieder einmal, dass man als nicht-Mainstraem-Band heutzutage nicht Stadionrock oder Dance-Musik machen muß, um sich weiter zu entwickeln.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stimmungsvolle Erinnerung an meine Jugend, 23. November 2009
Ich bin mir fast sicher dass die meisten EDITORS Fans dieses Album mit vorsicht genießen. Ich bin aber der Meinung dass die Band hiermit endlich zu ihrer Unverwechselbarkeit beigetragen hat. Die Editors haben ein Konzeptalbum das aus den 80ern portiert wurde geschaffen, so als wären sie in die Vergangenheit gereist um diese zu verändern. ich erkenne viele schön schaurige Momente die mich wieder in ein Konzert der Sisters Of Mercy befördern und gleichzeitig eine Melancholie die wie eine "Mission" klingt. Die Editors schaffen es Dinge zusammen zu bringen die damals nie möglich gewesen wären. Trotzdem sind sie immer glaubwürdig und ich spüre die Dringlichkeit in ihrem Spiel...Wunderbar!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend!!!, 5. November 2009
Ein klasse Album mit atemberaubenden Songs! Die CD läuft bei mir gerade rauf und runter. Als ich das erste Mal den Song Papillon im Radio gehört habe, musste ich sofort an den Sänger von Joy Division The Best of (eine Kultband aus den frühen 80ern - daraus entstand nach I. C.' Tod später die Band New Order) denken. Die Stimmen der Sänger sind sehr ähnlich.
Mir gefällt das Album ziemlich gut. Der Sound, die Stimme, die Melodien, es passt einfach alles.
Für mich sind die Songs von Editors ATEMBERAUBEND!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz grosses Kino ..., 31. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ehrlich gesagt, habe ich auch etwas gebraucht, um diese CD so gut zu finden wie ich es jetzt tue. Ich war schon sehr überrascht, als ich die Single "Papillon" zum ersten Mal gehört habe. Damals dachte ich auch, dass der Sound sehr elektronisch geworden sei, nicht schlecht, aber nicht mehr typisch wir früher. Aber ich bin musikalisch recht offen, nicht gleichgültig, aber offen. Der Tiesto Mix von "Papillon" den ich auch hören konnte, ist nämlich erste Sahne aber stilistisch nicht gerade Editors.

... trotzdem die CD ist Editors und sie ist genial! Sie läuft bei meiner Freundin im Auto rauf und runter, sie läuft bei mir im Auto rauf und runter und das wichtigste: Sie läuft in meinem Kopf!

Die Titel bestechen durch den einzigen und typischen Gesang der Editors, instrumental sind die Stücke sehr abwechslungsreich und bilden doch eine Einheit. Die von Editors gewohnten Elemente sind gleichwohl auch vorhanden, sie sind nur integriert worden in eine einzigartige Komposition für's Ohr.

.. und gerade jetzt, wo ich einen Anspieltipp für die CD geben will und nochmal reinhöre, merke ich, dass das extrem schwierig ist und fast gar nicht geht. Die Stücke sind einzig individuell und grossartig ... Einfach mal mit "You don't know love" anfangen, das Stück, was am meisten aufbaut, in dem man auch gut was von den typischen Editors zu hören bekommt, dann Track 8 "Eat Raw Meat" das sicherlich das A-typischste ist aber dennoch einzig, "This house is full of noise" von der extra CD ... und dann nochmal zum Opener der "In this light and on this evening" ... I swear to god ... und von da an einfach die gesamte CD nochmal ... "The big exit", "The boxer" ... alles Ohrwürmer ...

Einziger Wermutstropfen ganz kurz gesagt: zu kurz! definitiv. Die Titel der Bonus CD hätten gleich mit auf das Album wandern können. So ist das zum Glück auch im Auto bei mir! :)

mit Sicherheit für mich eines der Alben 2009, wenn nicht sogar DAS Album!

Ganz grosses Kino ... im übertragenden Sinne! ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bekannte Qualitäten in neuem Gewand, 28. Oktober 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was wurde im Vorfeld spekuliert...
Synthesizer, EBM und mit Flood einen einschlägig bekannten Produzenten für elektronische Werke an der Hand. Am Sound von Depeche Mode, New Order oder Soft Cell hatte er mitgewirkt, aber auch bei dem von U2 oder den Smashing Pumpkins.
Das Ergebnis ist so ganz anders als die vorangegangen "The Back Room" und "An End Has A Start", welchem man aber positiv entgegensehen sollte, da die Zeit reif für neue Impulse scheint.

Mit dem Titeltrack fallen die Editors auch gleich mit der Tür ins Haus. Düstere Synthieteppiche, stark verzerrte Gitarren sowie Tom Smiths markantes Organ und ein fast schon martialisch anmutender Abgang der Instrumentierung geben dem Hörer nur eines mit auf den Weg: geh' ihn mit uns oder gar nicht.
Die Abkehr vom gitarrenlastigen Sound und rein in die Retroschleife um stampfende Beats und prägnante Synthesizer ist sehr mutig und gelingt bis auf zwei Aufnahmen. Bei "The Big Exit", welches zwar mit einem extrem oldschooligem Intro gesegnet ist, kann aber durch Smiths Stimmlagenwechsel ins Falsett schnell nervig werden und was sich die Engländer bei "Eat Raw Meat = Blood Drool" gedacht haben, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.

Ansonsten gibt's auf "On This Light in This Evening" gewohnt stilvolle Kost, wenn auch anders serviert. Einen Brückenschlag zum Vorgänger "An End Has A Start" sucht man zwar vergebens, aber "Like Treasure" kommt dem schon verdächtig nahe. Auch die Eigenschaft, fesselnde Hymnen zu kreieren stellen sie auch hier unter Beweis. Vor allem "Bricks And Mortar" ragt hier hinaus, das bei jedem Durchlauf zu wachsen scheint. Zudem sollte man auch "Walk The Fleet Road" als Highlight benennen, das einen ähnlich gefühlvollen Abgang darstellt wie zuletzt "Well Worn Hand".
"Papillon" entpuppt sich in der knapp fünfeinhalbminütigen Albumversion als echter Tanzflächenfeger, während "The Boxer" sich leise und fast schon heimlich in die Gehörgänge gräbt. Auch "You Don't Know Love" wartet mit enormen Ohrwurmqualitäten auf und entwickelt auf eine eigene Weise den Charme vergangener Editorstage.
Tom Smiths Stimme bleibt das Leitmotiv, kann trotz der umgebenden Synthetik jedoch weiter jeden Raum ausfüllen und Dank der professionellen Produktion wirkt die musikalische Untermalung stets hochwertig und nie billig.

Die Limited Edition beinhaltet eine CD, "Cuttings II" benannt, mit fünf Songs, die stilistisch dem Album nahesteht.
"For The Money" bleibt jedoch blass und entbehrlich, aber die knallenden Tracks "I Want A Forest" und "A Life Is A Ghost" erweisen sich als echte Grower und sind allein schon die Anschaffung wert. Bei "The House Is Full Of Noise" gibt es dann auch ordentlich krachende Gitarren - starke intensive Nummer.

Alles in allem ist Album Nr. 3 ein gewagtes Unternehmen der Editors, daß die Fans in zwei Lager spalten wird. Besonders die, die eine Abneigung gegen synthetisch erzeugte Sounds hegen, wird sehr viel abverlangt. Fans von 80er Synthesizerspielereien und Genregrößen wie beispielsweise Depeche Mode, aber auch der 90er Electrobewegung der Dark Wave-Abteilung werden eine neue Facette des Quartetts kennen- und aller Voraussicht nach auch lieben lernen.
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