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5.0 von 5 Sternen Der verhängnisvolle Fehler im Plan....
"Fahrstuhl zum Schafott" ist der legendäre Erstling von Louis Malle und für mich ein lupenreiner Film Noir. Das Motiv der Femme Fatale, die mit ihrem verbrecherischen Liebhaber den Ehemann um die Ecke bringen will, verweist auf den Klassiker "Frau ohne Gewissen" von Billy Wilder oder auf "Ossessione" von Luchino Visconti. Dabei wird der...
Vor 18 Tagen von Ray veröffentlicht

versus
0 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen das soll ein thriller sein?!
wurde sehr enttäuscht, keine spannungsmusik,ist herausgeschmissenes geld,viel zu teuer, es gibt deutlich bessere filme. fenster zum hof, nacht des jägers, warte bis
es dunkel ist, mitternachtspitzen....
Vor 22 Monaten von sir hilary veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der verhängnisvolle Fehler im Plan...., 13. Januar 2015
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fahrstuhl zum Schafott - Arthaus Collection Französisches Kino (DVD)
"Fahrstuhl zum Schafott" ist der legendäre Erstling von Louis Malle und für mich ein lupenreiner Film Noir. Das Motiv der Femme Fatale, die mit ihrem verbrecherischen Liebhaber den Ehemann um die Ecke bringen will, verweist auf den Klassiker "Frau ohne Gewissen" von Billy Wilder oder auf "Ossessione" von Luchino Visconti. Dabei wird der Zuschauer von Anfang an zum Voyeur, denn er wird Zeuge bei der Planung und Durchführung eines ruchlosen Verbrechens. Am Ende ist es wieder einmal ein kleines, fast übersehbares Detail oder ein kleiner Fehler, der den perfekten Masterplan zum Scheitern bringt.
Der einstige Fremdenlegionär Julien Tavernier (Maurice Ronet) und die mit dem schwerreichen Unternehmer Simon Carala (Jean Wall) verheiratete Florence (Jeanne Moreau) sind heimlich ein Paar. Um ganz frei zu sein, haben sie den Plan entwickelt den lästigen Gatten zu beseitigen. Alles soll wie ein Unfall aussehen.
Tavernier tötet den unliebsamen Ehemann in seinem Büro mit dessen eigener Pistole und tarnt den Mord als Suizid. Als er auf der Straße bereits sein Cabriolet gestartet hat, bemerkt er, dass er etwas wichtiges vergessen hat. Das Seil, mit dem er zum Stockwerk seines Chefs gelangte, hängt noch verräterisch am Geländer der Hausfassade. Er eilt nochmals zurück. Auf dem Weg nach oben bleibt er jedoch im Fahrstuhl stecken, weil für die Nacht der Strom abgestellt wird. So ein Pech...während er mühevoll versucht, sich zu befreien, sucht ihn die wartende Florence in den Straßen von Paris, nachdem sie sein Auto hat vorbei fahren sehen. Dies wurde nämlich von Louis (Georges Poulouly), dem jungen Gangsterfreund des Blumenmädchens Verönique (Yori Bertin) einfach "ausgeliehen". Die beiden Liebenden machen eine Spritztour mit dem geklauten Wagen. Auf der Autofahrt machen sie ein Wettrennen mit dem Deutschen Horst Bencker (Ivan Petrovich) und Frau (Elsa Andersen), der einen Mercedes 300 SL fährt. In einem Motel steigen beiden Paare ab, auch dort kommt es zu einem folgenreichen Zwischenfall...
"Fahrstuhl zum Schafott" ist ein Vorläufer der Nouvelle Vague. Er machte Jeanne Moreau zum Star und brachte dem jungen Louis Malle den Durchbruch als Regisseur. Die Verbindung zu den USA und zur schwarzen Serie bleibt stets gewahrt. Vor allem Miles Davis mit seinem prägenden Soundtrack setzte atmosphärische Akzente und so erlebt der Zuschauer die Metropole als kalten, aber pulsierenden Ort. Erwähenswert auch die Kameraarbeit von Henri Decae, der dem Film einen unvergleichlichen, sehr individuellen Stil verpasst. In einer Nebenrolle als Kommissar ist sogar Lino Ventura zu sehen. Die Story, die in genau kalkulierten Bildern abläuft, ist extrem doppelbödig und sehr oft wird der Zuschauer zum Komplizen der agierenden Paare. Da wäre einmal das Mörderpaar, bei denen der Mann plötzlich am Ende in die Zwickmühle gerät zwei Morde gleichzeitig verübt zu haben. Eine Entlastung in dem einen Fall wäre dann aber gleichzeitig die ultimative Belastung im zweiten Fall. Darüberhinaus sind auch die beiden Jugendlichen gut für die Geschichte. Sie erleben durch den Diebstahl ihren eigenen Handlungstrang, der sich am Ende mit dem anderen verbindet und beide Paare werden von Louis Malle perfekt schicksalshaft miteinander verbunden. Ein toller Film, der gerade durch die unaufdringliche Machart eine besondere Stimmung entfaltet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Liebesfalle, 18. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Fahrstuhl zum Schafott - Arthaus Collection Französisches Kino (DVD)
Louis Malles erster Film ist heute ein Kultklassiker, der besonders von denjenigen geschätzt wird, die kein Happy End brauchen. Die an sich einfache Story gibt der Atmosphäre des nächtlichen Paris viel Raum. Wie der Mörder Tavernier (Maurice Ronet), der im Fahrstuhl stecken bleibt, wieder raus kommt, ist eine nette Wendung des Films. Die Dramatik bringt die verzweifelt Liebende Madame Carala (Jeanne Moreau) und das in zweifacher Hinsicht: erstens, dass ihr Lover Tavernier nicht kommt und zweitens, dass er mit einer anderen auf und davon sein könnte. Als Kontrast zu dieser arrivierten Liaison gibt es ein junges Pärchen, das Taverniers Auto klaut. Hier gibt es ebenfalls einen Mörder. Und Kommissar Lino Ventura gelingt die Verbindung zwischen beiden Fällen. Das ist der intellektuelle Anspruch, der bis zum Ende durchgehalten wird. In dieser Dimension findet die Lösung statt, wird erklärt, ist nachzuempfinden, die Tragik findet im Kopf des Zuschauers statt. Anhaltspunkte bekommt er höchstens von Jeanne Moreaus mitunter tränenreichem Gesichtsausdruck. Fotos erklären manches und Madame Caralas Abschiedsmonolog passt symmetrisch zur Eingangspassage. Hier wie da geht es um eine große, unglückliche Liebe. Ein toller, zweideutiger Titel weist den Weg und die Fahrstuhlmusik stammt vom Jazz-Gott der damaligen Zeit Miles Davis.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Französischer Noir - Krimi, 28. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Fahrstuhl zum Schafott - Arthaus Collection Französisches Kino (DVD)
Julien (M. Ronet) erschießt seinen waffendealenden Chef, um mit dessen Frau zu türmen und lässt es nach Selbstmord aussehen. Weil er aber ein wichtiges, selbstverräterisches Indiz am Tatort vergisst, stürmt er zurück in das Bürogebäude und wird, als der Pförtner den Strom abschaltet, im Fahrstuhl eingesperrt. Die Hauptpointe von Louis Malles Debüt "Fahrstuhl zum Schafott" ist so typisch französisch, dass man glatt sicher sein kann, dass das am Ende böse ausgehen wird.
Auf eine geduldige Art stellt "FzS" die Frage nach dem perfektem Mord. Die ewige Warterei Jeanne Moreaus, ihr Suchen und Nichtfinden, der greifbare Tod, weil Versagen inakzeptabel ist und ein modernes Paris mit schnittigen Cabriolets, die nachts zum Autorennen befeuert werden... ein Film mit eigenartiger Note. Die Bilder sind kühl, fast frostig.
Zwei Paare im Mittelpunkt: ein junges, das in den Tag lebt, an den Tod denkt und über ihn spricht, das zweite, tief ineinander verliebt wird es kriminell und riskiert alles, findet sich jedoch aller Vorplanung zum Trotz nicht und muss sich später mit einem Polizisten in Gestalt von Lino Ventura herumplagen, der so unterkühlt agiert, dass man Ohrenwärmer herbeiwünscht. Die Verhörszene im abgedunkelten Zimmer zu Miles - Davis - Jazz ist geniale Spannung. Überhaupt sind die mit seiner perfekten Musik unterlegten Szenen fiebrige Dynamik.

Malles Figuren stammen aus der Großstadt und platzen vor krimineller Energie - eine Nervenprobe für die Schauspieler, ein Klassiker für das Auditorium.
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5.0 von 5 Sternen Ein Genrejuwel..., 29. März 2013
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fahrstuhl zum Schafott - Arthaus Collection Französisches Kino (DVD)
Es hätte das perfekte Verbrechen werden können.
Ex-Soldat Julien tötet ohne Zeugen und Spuren zu hinterlassen den mann seiner geliebten Florence, der nebenbei noch sein Boss ist.
Als er schon auf dem Weg zur ihr ist stellt er beim Blick auf die Hausfasade fest das er dort sein Seil vergessen hat mit dem er ins höher gelegene Büro des Opfers gelangt ist.
In Panik verlässt er den Wagen und stürzt ungesehen ins Bürohaus.
Dumm nur das der Hausmeister just in dem Moment den Strom abstellt als Julien im Aufzug auf dem Weg nach Oben ist.
Nun beginnt der perfekte Plan zu scheitern.
Zeitgleich klauen der Junge halbstarke Louis und seine Freundin Julien's Wagen in dem Tatwaffe und andere Gegenstände deponiert sind.
Und auch für Florence, die auf Julien wartet, beginnt die längste Nacht ihres Lebens.

Regisseur Louis Malle hat hier ein echtes Nouvelle-Vague Juwel erschaffen.
In atmosphärischen Bildern des postmodernen Paris lässt er seine Figuren von einem Unheil ins nächste stürzen, ohne das selbige wissen auf welchem Pfad sie da wandeln.
Die großartige Kameraarbeit, die Beleuchtung und die tollen Darsteller (Maurice Ronet, Jeanne Moreau, Lino Ventura, Georges Poujouly) veredeln dann das Ganze.
Auch die Dialoge sind stimmig und der Soundtrack von Miles Davis eine Wucht.
Fahrstuhl zum Schafott aus dem Jahr 1958 ist ein kleines Meisterwerk das jeder Genreinteressierte mal gesehen haben muss.
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5.0 von 5 Sternen "Der" Film Noire, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Fahrstuhl zum Schafott - Arthaus Collection Französisches Kino (DVD)
Perfekt- Miles Davis mit seinem einsamen, fröstelnd schönen Sound. Man sollte sich dazu auch die CD mit der kompletten Session kaufen, da sind Aufnahmen drauf, die die im Film verwendeten Sequenzen bei weitem übertreffen. Insbesondere kommt dabei der damals erst 20järige Saxofonist Barney Wilen mehr zu seinem Recht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes altes Kino, 10. Juni 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fahrstuhl zum Schafott - Arthaus Collection Französisches Kino (DVD)
Eine sehr selbstbewusste, doch später auch verunsicherte Frau steht in einer Zeit, in der dies noch längst nicht überall üblich war, zu sich selbst.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Krimi ohne Handy, heute unvorstellbar!, 9. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fahrstuhl zum Schafott - Arthaus Collection Französisches Kino (DVD)
Den Film habe ich wegen der Musik von M. Davis gekauft und angesehen und er ist auch als Film durchaus sehenswert,
auffällig ist die Zeit ohne Handys, die Zeit der Münztelefone mit Wählscheiben, man schmunzelt, man staunt, erkennt Dinge wieder, die man längst vergessen hat. Auch die Geschichte ist gut, die Schauspieler sowieso.
Soll man gesehen und ! gehört haben.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Miles Davis allein ist es wert, 16. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fahrstuhl zum Schafott - Arthaus Collection Französisches Kino (DVD)
diesen Film auf DVD zu besitzen. Aber es stimmt auch alles, die kurzen präzisen Schnitte, die einfachen Strukturen bei der verzweifelten Suche der Geliebten nach ihrem "Mörder". Ein dummer Fehler macht die gesamte Mission zunichte, aber weniger die Krimihandlung als die Figuren sind es, die diesen Film ausmachen. Wunderbare Szenen, eine fast schon comicartige Umsetzung - gerade der Mord des Autodiebes - und dann noch dieser Soundtrack. Wunderbare Entspannung - viele Filmzitate für junge Musikvideoenthusiasten. Großes Kino.
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0 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen das soll ein thriller sein?!, 27. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Fahrstuhl zum Schafott - Arthaus Collection Französisches Kino (DVD)
wurde sehr enttäuscht, keine spannungsmusik,ist herausgeschmissenes geld,viel zu teuer, es gibt deutlich bessere filme. fenster zum hof, nacht des jägers, warte bis
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Fahrstuhl zum Schafott - Arthaus Collection Französisches Kino
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