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106
4,7 von 5 Sternen
Les Misérables - In Concert (25th Anniversary Edition)
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75 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2010
LES MISERABLES ist zweifellos eines der besten und bewegendsten Musicals, die es je gab. Und nun, zum 25. Bühnenjubiläum dieses monumentalen Stücks nach dem Roman von Victor Hugo, haben sich die werten Herren Autoren sowie Produzent Cameron Mackintosh in der o2-Arena ein Spektakel der Extraklasse einfallen lassen, eine gigantische konzertante Aufführung mit unzähligen Beteiligten. Und zur Freude aller Fans wurde dieses Event in bester Bild und Tonqualität nun auf Blu-ray gebrannt, damit man sich auch daheim verzaubern lassen kann. Die Besetzung dieses einmaligen Abends muss sich wohl leider immer mit der unübertrefflichen Dream Cast des 10th Anniversary Concerts messen - schauen wir doch mal, wie sie sich schlagen.

Alfie Boe haucht der Rolle des Jean Valjean frischen Wind ein. Diese Rolle wird so gut wie immer mit dem Original-Valjean Colm Wilkinson assoziiert, und tatsächlich fällt es anfangs schwer, sich an Boe's doch sehr klassisch-opernhaften stimmlichen Ansatz zu gewöhnen, doch wird es sehr schnell klar, dass er der Rolle einiges abzugewinnen vermag, und mit seiner Präsenz auf ganzer Linie überzeugen kann.

Als Fantine ist Lea Salonga zu sehen, die schon bei dem Konzert 15 Jahre zuvor, allerdings als Eponine, mit von der Partie war. Sie strahlt nicht soviel Wärme und Sanftheit mit ihrer Stimme aus, wie Ruthie Henshall es vermochte, legt aber die nötige Portion Verzweiflung in ihre Performance. Sie bringt einiges an Talent sowie Bühnenerfahrung mit und war somit eine absolut nachvollziehbare Wahl.

Norm Lewis verkörpert abermals den unnachgiebigen Inspektor Javert. Philipp Quast hat sich diese Rolle so zu Eigen gemacht, dass ihm wohl keiner mehr darin das Wasser reichen kann. Norm Lewis' Spiel ist weniger facettenreich, aber seine Stimme besitzt enorme Präzision. Er gibt der Rolle die nötige Mischung aus eiserner Härte und melancholischer Nachdenklichkeit.

Jenny Galloway übernimmt abermals die Rolle der Madame Thenardier, und in der Tat scheinen die letzten 15 Jahre fast spurlos an ihr vorbeigegangen zu sein. Immer noch ist sie in gleichem Maße furchteinflößend wie auch brüllend komisch.

Eine positive Überraschung ist Lucas Black, bekannt aus der britischen Comedy-Serie LITTLE BRITAIN, als Thenardier. Sein komisches Talent passt hier wie die Faust aufs Auge für die schmierig-zwielichtige Figur, doch tatsächlich erfüllt er auch stimmlich sämtliche Anforderungen und avanciert schnell zum Publikumsliebling.

Katie Hall ist eine zufriedenstellende Cosette. Judy Kuhn gefiel mir damals besser, jedoch gibt diese Rolle nur bei wirklich wahnsinnig guten
Schauspielerinnen etwas her, und Katie macht das Beste was sie kann aus dem ihr gegebenen Material.

Samantha Barks als Eponine ist umwerfend gut. Ich verehre Miss Salonga und fand ihre Darbietung als Eponine 15 Jahre früher stimmlich großartig, aber sie war doch etwas zu glatt und süß für das gebeutelte, elende Straßenmädchen. Samantha hat mit ihrer Stimme eine vielversprechende Zukunft vor sich, gibt aber auch in ihrem Spiel Eponine die nötigen Ecken und Kanten und steckt eine Menge Gefühl in ihre Songs.

Ramin Karimloo ist eine Offenbarung als Enjolras. Die Power und den wilden, jugendlichen Charme, den er in jeder Sekunde auf der Bühne versprüht, machen ihn zu einem der Top-Enjolras überhaupt. Großartig!

Ebenfalls positiv hervorzuheben sind Mia Jenkins und Robert Madge als Junge Cosette und Gavroche. Besonders letzterer steckt seinen Vorgänger von vor 15 Jahren locker in die Tasche.

Unterstützt wird die Darstellerriege von einem gigantischen Chor und Orchester, die auf einer Empore aus Schutt hinter dem Geschehen wirken. Verwendet wurden die aktuellen, überarbeiteten musikalischen Arrangements. Ein paar kleine Verzierungen aus der alten Partitur vermisse ich hier (konkretes Beispiel: die "flatternden Streicher" bei der Zeile "The world I have known is lost in shadow..." bei JAVERT's SOLILOQUY), alles in allem wurde hier jedoch sehr solide Arbeit geleistet. Neue, stimmigere Akzente wurden geschaffen, das Ganze klingt viel weniger elektronisch (sehr gelungenes Beispiel: DOG EATS DOG), und die schiere Größe des Orchesters legen den Schluss nahe, dass man diese wundervolle Musik noch niemals besser hat zu hören bekommen.

Die Inszenierung beschränkt sich (wenn dies Mal auch schon etwas mehr Plot umgesetzt wurde als beim letzten Konzert) auch hier auf ein Minimum. Mit Holzbrettern bestückte, herabsenkbare Scheinwerferleisten als Barrikade, ein paar Requisiten hier und da, ein (zugegebenermaßen äußerst raffiniertes) Lichtdesign und stimmige Projektionen auf der hinteren Leinwand sowie die passenden Kostüme, aber damit hat sich's - die Darsteller stehen immer noch vorne an den Mikros für ihre Parts, und für Neulinge könnte es somit stellenweise schwer werden, der komplexen Handlung zu folgen. Dabei helfen jedoch die optionalen englischen oder deutschen Untertitel (bei letzteren handelt es sich nicht um eine wörtliche Übertragung, sondern die Originaltexte der deutschsprachigen Produktion). Dies lässt sich jedoch alles verzeihen, schließlich ist nicht zu vergessen dass es sich hier um eine konzertante Aufführung handelt, die vorrangig an die Fans gerichtet ist.

Nun, perfekt ist das ganze dann doch nicht. Ein paar Kleinigkeiten zu bemängeln gibt es, deswegen auch ein Stern Abzug: Zunächst fehlen leider Extras - es gibt nur einen Trailer, der in wenigen Minuten die Geschichte des Stücks skizziert. Hier hätte es ruhig noch etwas mehr werden dürfen. Auch hat es mich sehr gewurmt, dass Gavroche's Sterbeszene rausgeschnitten wurde. Sicher, es ist eine der härtesten und deprimierendsten Stellen, den armen Jungen sterben zu sehen, jedoch gibt gerade dies den Studenten den Antrieb für den letzten, leidenschaftlich aufflammenden Widerstand. Ohne die Szene verliert der Moment etwas an Prägnanz. Zuletzt kann er natürlich nicht unerwähnt bleiben: Nick Jonas als Marius. Ich habe wirklich versucht, vorurteilsfrei an seine Darbietung heranzugehen, und ständig gehofft, dass er mich noch einmal positiv überrascht, aber Fehlanzeige. Es wird schnell klar, dass er auf dieser Bühne fehl am Platze ist. Dafür sind aber eher die Verantwortlichen zu verurteilen, die bei Besetzung dieser Rolle wohl ein wenig zu sehr an Publicity gedacht haben.

Aber auch kleine Wehrmutstropfen trüben den Gesamteindruck kaum. Besonders zu Tränen rührt das Finale zum Schlussapplaus, das noch mit der ein oder anderen Überraschung aufwartet, sowie eine doch überaus erfreuliche Mitteilung zu Beginn des Abspanns, aber hier möchte ich dann doch jeweils nicht zu viel verraten. Denn für jeden Fan ist das vorliegende Produkt sowieso ein absolutes MUSS, und für alle, die es werden wollen, ist dies hier definitiv die Stelle an der sie anfangen können.

LES MISERABLES lässt sich nicht wirklich in Worte fassen. Es ist etwas Magisches, zutiefst menschlich und ergreifendes, dass es mit dem Zuschauer anstellt - und mit dieser Blu-Ray springt der Funke definitiv über! ****
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2011
Über das Musical an sich braucht man, denk ich, gar nichts mehr sagen. Dass es als das am längsten laufende Musical der ganzen Welt nun seinen 25. Geburtstag feiert, spricht ja für sich.

Also kommentiere ich nur diese Inszenierung. Zuerst zu den Darstellern:

Die Rolle des Valjean wird von Alfie Boe gespielt. Seine Leistung ist absolut grandios. Seine Stimme ist zwar etwas ungewohnt opernhaft für Valjean, doch sie ist kraftvoll und gleichzeitig voller Gefühl. Das zeigt sich z.B. in "Bring him home". Das ist auch die einzige Stelle im gesamten Stück, wo ein Darsteller aus seiner Rolle ausbrechen und das Publikum quittieren musste, da das Standing Ovation sonst hätte endlos weitergehen können.

Norm Lewis (Javert) hat eine wunderbar dunkle Stimme, volle Stimme, was einen tollen Kontrast zu Alfie Boes recht hoher Stimme darstellt. Man kauft ihm seine Rolle vollkommen ab: Von seiner anfänglichen Verbissenheit über Zweifel bis zum Selbstmord am Ende.

Das Ehepaar Thenadier wird von Matt Lucas und Jenny Galloway verkörpert. Die beiden zeigen sich als gut harmonierendes Duo und umwerfend komisch. Nur in "Dog eat dog" kommt Matt Lucas stimmlich doch etwas an seine Grenzen, was seiner insgesamt sehr guten Leistung aber keinen Abbruch tut.

Lea Salonga (Fantine) zeigt wie immer, was für eine wunderschöne Stimme sie hat. Sie singt ihre Songs alle makellos. Auch schauspielerisch ist sie großartig: Fantines Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit waren richtig spürbar und ich war wirklich bewegt.

Samantha Barks (Eponine) hat zweifellos eine große Zukunft vor sich. Sie singt nicht nur gut, sondern bringt auch schauspielerisch eine Glanzleistung: Ihre Augen und ihre Mimik sind sehr ausdrucksstark, was man z.B. in "On my own" gut sieht. Man merkt ihr den Wechsel zwischen Traumwelt und Wirklichkeit förmlich an. Noch nie habe ich so sehr mit einer Eponine mitgefühlt und Marius dafür schütteln wollen, dass er sie für Cosette verlässt.

Katie Hall (Cosette) finde ich auch sehr gut in ihrer Rolle. Sie singt nicht so nasal wie manch andere Cosette, sondern natürlich und glockenklar, was mir gut gefällt. Außerdem tritt sie nicht so sehr als vornehmes Fräulein auf wie als junges, naives Mädchen, das bis über beide Ohren verliebt ist.

Nun zu Nick Jonas (Marius), der ja nun eine Menge Kritik einstecken musste. Ich muss auch sagen, dass er an manchen Stellen recht schwach wirkt, v.a. im Kontrast zu Enjolras, mit dem er unglücklicherweise sehr oft zusammensingt und da etwas untergeht. Doch beispielsweise "Empty chairs at empty tables" singt er sehr gefühlvoll und voller Traurigkeit. Sein Schauspiel ist auch noch ausbaufähig. Er trägt oft einen sehr angestrengten Gesichtsausdruck, wahrscheinlich vor Konzentration. Aber gerade dass er so jung und manchmal unbeholfen ist, passt meiner Meinung nach gut zur Rolle des Marius, der hoffnungslos verliebt ist.

Enjolras wird von Ramin Karimloo gespielt. Meine Güte, was für eine Stimme! Marius und die anderen Studenten bläst er jedes Mal weg, wenn er singt. Außerdem ist er sehr charismatisch (ein geborener Anführer!) und man sieht seine Leidenschaft, die Welt zu einer Besseren zu machen, förmlich in seinen Augen blitzen. Also, ihm würde ich auf jeden Fall gerne folgen!

Zuletzt noch Robert Madge, den ich den besten Gavroche finde, den ich jemals gesehen habe. Er ist selbstbewusst und frech und zeigt das in seiner Mimik und Gestik und natürlich Stimme.

Zum Arrangement:

Die Szenen fügen sich wunderbar zusammen, ohne dass man sich einiger fehlender oder gekürzter Szenen bewusst wird.

Viele kleine Details vermitteln genau das richtige Feeling des jeweiligen Songs. Um nur ein Beispiel zu nennen: Bei "Empty chairs at empty tables" kommen in der Mitte des Liedes die gefallenen Kameraden und stellen sich in einer Reihe hinter Marius auf. Dazu ist das Licht so eingestellt, dass die Toten im Vergleich zum lebenden Marius grau wirken. Bei diesem Anblick hatte ich wirklich eine Gänsehaut und zwar im positivsten Sinne!

Die Kameraführung gefällt mir auch sehr gut. Fast immer sieht man eine Nahaufnahme der singenden Person (was das meist sehr gute Mimenspiel der Darsteller toll zur Geltung bringt), ohne jedoch den Gesamtüberblick von der ganzen Szene zu verlieren.

Alles in allem ein atemberaubendes Spektakel, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte! Sowohl die Cast als auch die Inszenierung finde ich insgesamt absolut phantastisch!

Einziges Manko ist, dass es leider so gut wie keine Extras auf der DVD gibt. Ich hätte mir einige Hintergrundberichte oder Interviews mit Darstellern o.ä. gewünscht. Das ist zwar schade, aber nicht Grund genug für mich, nicht trotzdem die volle Punktzahl zu vergeben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Les Miserables hat Musicalgeschichte geschrieben! Das meist gespielte Musical der Erde, eine wundervolle Ton- und Aufführungsumsetzung von Victor Hugos klassischem Roman.

Ich kann nicht verhehlen, dass ich diesem Musical gegenüber nicht voreingenommen bin (2x New York, Duisburg, auf LD, VHS, CD, DVD, Blu Ray). Sprich: Ich mag dieses sehr emotionale Geschichte.

Wer vielleicht damals 1980 in den Genuss kam, die nur kurz laufende französische Urversion im Palais des Sports sehen zu können und danach den durch Cameron Mackintosh's englische Version begründeten Welterfolg und Siegeszug um die gesamte Erde (in der LD "Stage by Stage" von 1988 sehr gut mit Interviews der beteiligten Akteure und Einspielungen internationaler Produktionen illustriert), wird mein Enthusiasmus teilen.

Zur Story, den Hintergründen braucht sicher nichts weiter gesagt zu werden. Wenn auch der Spielort mit der O2 Hall nicht das bietet, was die Royal Albert Hall anlässlich des 10-jährigen Jubiläums bot, so ist die 25er verglichen mit der 10er um Meilen besser, mitreißender, toller, phantastischer und der Funke springt sofort über.

Besonders am Ende, wenn die letzten Töne verklungen und der Beifall brandet, sich eine Gasse in der Mitte der Akteure bildet und die Protagonisten von 1985 auf die Bühne kommen, ist die Halle schier nicht mehr zu halten. Das ist ganz großes Kino, wenn dann in Mehrfachbesetzung von Jean Valjean der verschiedenen Generationen "Bring him home" angestimmt wird! Für mich persönlich sind die letzten 20 Minuten der BD quasi der Grund, warum ich sie gekauft habe!

Absolut nicht zu toppen ist "One day more" mit den verschiedenen Generationsprotagonisten. Das ist an Empathie nicht mehr zu überbieten (manche nennen das vielleicht kitschig, aber ich kann damit leben).

Abschließen kommt Cameron auf die Bühne und sagt, dass Les Mis gerade 25. geworden ist und die üblichen Lobpreisungen folgen (die in diesem speziellen Fall auch mehr als angebracht sind). Auch Claude-Michel Schönberg, Alain Boublil und Herbert Kretzmer kommen auf die Bühne bzw. zu Wort (Claude-Michel zur Freundschaft mit Cameron: "Somtimes it's easy sometimes it's very tough.").

Abschließend Cameron: "They are the future. The will be doing Les Miserables when tomorrow comes..." Stellvertretend für die vielen Tausend Schüler und Studenten der speziellen Schülereditionen, ziehen Dutzende singende Schüler ein:

"Do you hear the people sing,
singing the song of angry men?
It is the music of a people
who will not be slaves again!
When the beating of your heart
echoes the beating of the drums,
there is a life about to start
when tomorrow comes!"

Eine herausragende Produktion! Wer das Glück hatte, an einen der beiden Aufführungstermine live in der O2 Hall zu sein, hat ein einmaliges, historisches Musicalevent miterleben dürfen. Diese BD gibt einen Eindruck in der zur Zeit besten Konservenqualität. Einzig, dass am Anfang der BD die vielen Werbungen sind, die nicht komplett übersprungen werden können, sondern innerhalb einer Ad auf Sprung zur nächsten, nervt etwas. Allerdings sind die Werbeblöcke etwa mit der aktuellen Les Mis Verfilmung recht passend gewählt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2013
Gesang und Musik ist absolut gigantisch. Auch die Kostüme sind bis ins Detail gelungen.
Was zum Punktabzug führt, ist die leider sehr statische Darstellung, die durch fehlende Headsets und die fest stationierten Mikrophone bedingt ist. So kommt es, dass zwei Darsteller im Duett sich nicht gegenseitig, sondern das Publikum ansehen. Eine Handlung ist auf diese Weise von den Darstellern nicht vermittelbar. Dies ist teilweise leider sehr störend.

Eine Audio-CD hätte von mir 5 Sterne erhalten.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. November 2010
Nun am 30.11. habe ich sie erhalten, die Blu-Ray Version meines Lieblingsmusicals. Ich war bei der Aufzeichnung am 3.10. live im Publikum dabei und war begeistert. Gespannt und voller Vorfreude habe ich auf die Blu-Ray des Konzerts gewartet. Als DHL kam, riss ich die Verpackung auf, schnappte mir die Disc, rein in den Player und....

EIN TRAUM :)

Diese Blu-Ray ist für mich persönlich die beste Musical-Aufnahme in Bild und Ton, die ich jemals gesehen habe. Das 10th anniversary Konzert von Les Mis war schon toll, aber dieses Konzert schlägt alles.

Klar, Darsteller sind immer Geschmackssache. Besonders an Nick Jonas scheiden sich die Geister, aber mit Alfie Boe, Norm Lewis und Rarim Karimloo und Lea Salonga (die wir schon aus dem "10th anniversary" kennen) um nur einige der 25th Produktion zu nennen, wurde eine hochkarätige Besetzung aufgefahren in einer opulenten konzertanten Inszenierung.

Der Ton der Blu-Ray ist erstklassig, von Mikroproblemen in der Halle ist auf der Aufnahme nichts mehr zu hören. Besonders gut gefällt mir auch der Schnitt. Es wurde aus vielen verschiedenen Kamerapositionen gefilmt und eine gute Mischung aus Nahaufnahmen der Gesichter der Darsteller und der Totalen der Bühne gewählt. Das Bild ist von den Farben sehr knackig und hat eine angenehme Schärfe. Erwähnenswert finde ich noch, dass die Blu-Ray sowohl mit zuschaltbaren englischen als auch deutschen Untertiteln versehen ist.

Ich bin froh dabei gewesen zu sein und kann jedem diese Aufnahme ans Herz legen, da sie sehr schön das Gefühl dieses Musicals sowie die Athmosphäre der Halle widerspiegelt. Beim Anschauen gerät man ins Träumen und schaut elektrisiert von Anfang bis zum Schluss mit Gänsehautgarantie. Fazit: 5 Sterne PLUS
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Januar 2012
...sagte Cameron Mackintosh nach dieser überwältigenden Aufführung und er sprach wohl wahr - kaum ein Stück, das so aufwühlt und ergreift wie Victor Hugo's Geschichte aus der Zeit der Pariser Barrikadenkämpfe von 1832. Und nun kommt da dieses Ensemble zum 25jährigen Bestehen und schlägt dem Fass den Boden aus!
Knapp 3 Stunden vollgepackt mit emotionalen wie musikalischen Höhepunkten - da fällt es kaum ins Gewicht, daß es eine rein konzertante Vorstellung ist. Die Sänger/Darsteller - allen voran ein grandioser Alfie Boe - überzeugen durch soviel Authentizität und Leidenschaft, daß es mir auch beim x-ten Anschauen immer noch die Tränen in die Augen treibt. Einzig Nick Jonas alias Marius fällt durch seine wenig überzeugende gesangliche und schauspielerische Darbietung ("WO ZUM TEUFEL SCHAUT DER IMMER HIN????") etwas aus dem Rahmen, da hätte man sich statt dessen lieber einen Ramin Karimloo in dieser Rolle gewünscht.
Zum Abspann muß man nicht viel sagen, den muß man einfach sehen - und hören! Ganz großes Kino für alle Menschen, die Sinn für sentimentale Momente und ergreifende Auftritte haben. Nicht mehr und nicht weniger.

Fazit: kaufen, einlegen, Kopfhörer auf und abtauchen in ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2013
Für alle die das Musical lieben, ein abolutes MUSS !!!!

Es wird hier immer mit der 10 Jahres Jubiläumsversion verglichen und ich muss sagen, diese Version brauch sich nicht da hinter verstecken. Ganz im Gegenteil. Was die Technik und die Aufmachung angeht, ist diese Version viel besser (ja natürlich weil die Technik 15 Jahre weiter ist. Die Besetzung ist absolut Top (bis auf eine Ausnahme) Natürlich ist das auch geschmackssache. Singen können sie natürlich in beiden Versionen.
Jetzt leider zur Niete, wie kann man die Rolle des Marius nur mit so einem Clown besetzen? Er kann absolut nicht Singen, hat keine Kraft in der Stimme und kann mit der Restlichen Besetzung nicht mithalten. An Stellen wo mehrere Singen, hört man ihn überhaupt nicht und auch bei seine Solopassagen fällt sein dünnes Stimmchen auf.
Wenn man dagegen, Michael Ball in der 10 Jahres DVD sieht und hört ist das um Klassen besser.
Schade das diese Klasse version mit so einer Niete abgeschwächt wird.

Aber trotzdem gibt es 5 Sterne, weil es einfach Wunderschön ist und am Ende noch ein Super Highlight kommt, was ich hier jetzt aber nicht verraten werde :)

viel Spaß beim schauen und mitsingen :)
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am 18. März 2012
Gerade eben schaue ich zum dritten Mal die Blue Ray der Les Miserables Aufführung.

Kurzum: Die Gesangsleistung der Sänger ist nahe an der Perfektion. Dazu kommt die sehr gelungene Abmischung in TrueHD. Was mir besonders gut gefällt ist, dass mein Subwoofer kaum zum Einsatz kommt und der Schwerpunkt hier eindeutig auf realistische Soundkulisse und gutes Abmischen des Gesangs gelegt wurde.

Bewertung Les Miserables:
Ein Musical ist ein Muscial und dabei kommt es eben auf den Inhalt und die gesangliche Präsentation an. Wer Les Miserables nicht mag, kaufe sich etwas anderes. Den Inhalt des Musicals lasse ich deshalb unberwertet.

Darstellung/ künstlerische Leistung:
Wer erwartet eine Darbietung wie bei Starlight Express oder der damaligen Live Darbietung in Düsseldorf zu bekommen und viel Bühnenaktion erwartet, wird enttäuscht. Es gibt keine umfangreiche Kulisse, aber eine sehr glaubhafte und durch detaillierte Kostüme unterstützte künstlerische Leistung. Trotz der eingeschränkten Bühnen-Kulisse wird die Geschichte sehr lebhaft und nachvollziehbar präsentiert. Die Stimmung und Handlung wird durch die sehr gute gesangliche Darbietung unterstrichen. Die emotionalen Ausbrüche der Sänger vesetzten den Zuhörer mitten in das Geschehen. Besonders die Rolle des Javert vermittelt eine beeindruckende Stimmung.

Erähnenswert ist die orchestrale Leistung, die mich mehr in den Bann gezogen hat als die Aufführungen in Wien, London und Duisburg. Nicht zu aufdringlich aber präsent. So muss es sein. Warum nicht vorher so?
Auch hier wird die Verteilung des Orchesters im der räumlichen Kulisse sehr gut wiedergegeben.

Die Präsenz der gesanglichen Darbietung in Verbindung mit der Kamerführung lässt mich Zweifeln, ob ich Live mehr hätte erleben können :-)

5 verdiente Sterne!

Klangliche Kulisse / Sound Recording:
Hier waren Profis am Werk, die den Fans des Musicals gerecht werden. Wie in den vorherigen Rezensionen schließe ich mich hier mit 5 Sternen an. Eine solche gewaltige Kulisse habe ich bisher noch in keiner anderen Muscial Blue Ray erlebt. Bisher habe ich an der eine oder anderen Stelle in anderen Musical Aufzeichnungen immer mal wieder Patzer gefunden - sei es übersteuerte Aufnahmen, schnaltzen beim Mikrofon, Unklare Stimmen usw. Das vorliegende Recording ist überraschenderweise nahezu Fehlerfrei.

Umfang der Blue Ray:
Ich habe 6,90 bezahlt. Es gibt neben Trailer und Untertiteln in Deutsch/ English keine Extras.
Ja und? Möchte ich wissen, wie die Künstler geschminkt werden? Oder aber welche anderen Aufführungen es gab/ gibt?
Für diesen Preis (günstiger als so manche gebrauchte AAD CD der Hightlights aus Wien - einfach nur ein Kauftipp.
Mehr geht immer. Aber beim Recording, der gesanglichen Leistung und demm Preis???

Für mich immer noch 5 Sterne. basta.

Bild:
Eher durchschnitt, teilweise verrauscht. Nahaufnahmen sind gut. Die Kamerführung/ Schnitt bringt den Zuschauer in das Geschehen. Ich frage mich, wie das die Besucher der Live Vorführung alles haben sehen können, wenn Sie keinen Karten der Kategorie A gekauft haben ...???

Hier 4 von 5 Sternen

Zufriedenheit, Fazit und Gesamteindruck:
Wow - Keine 7 Euro für so viel Spaß und Gegenwert. Meine Frau und ich sind hochzufrieden. Einer der besten BlueRay Käufe der letzten Jahre. Der Gesamteindruck überzeugt.
Mein persönliches Fazit:
Ich habe noch 5 weitere Blue Rays zum Verschenken an Freunde geordert. Einfach Klasse.

5 von 5 Sternen

Somit vergebe ich 5 Sterne für diese hervoragende Umsetzung, den hervoragenden Preis und den vielen Spaß, den ich jetzt schon mit dieser BlueRay hatte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2013
I recently discovered this awesome musical. Since I live far away from any city where they play musicals this DVD was a great opportunity for me to still see it. I loved most of the actors and actresses. Especially Samantha Barks (Eponine) and Lea Salonga (Fantine). I didn't like Nick Jonas (Marius) to much until he sung Empty Chairs at Empty Tabels which he did great in.
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am 30. Januar 2012
Ich bin zwar Musicalfan kannte die Handlung und die Musik von Les Miserables (zu meiner Schande) leider noch nicht. Also was tun?... natürlich bei Amazon am Donnerstag bestellt (super Preis) und am Samstag kam auch schon die Lieferung. Verpackung von Amazon wie immer Super. Mich nervt nur immer die Werbung in der Verpackung... Gleich in mein "Kino" runter und die Blue Ray eingelegt. Das Bild sieht selbst auf der 2,80 m Leinwand grandios aus. Satte Farben, super Schärfe, sehr guter Kontrast. Der Ton ist fantastisch. Jede der 7 Boxen bekommt während der 2:30 Stunden ordentlich zu tun. Leider ist die Ausstattung für eine 25th Edition ein bisschen dürftig. Bis auf die Tonauswahl und die Untertitelauswahl wird nur ein kurzer Trailer angeboten, der diesem Musical überhaupt nicht gerecht wird. Das Musical ist der Hammer. Zum ersten Mal gesehen und gleich verliebt. Jedes der vielen Musikstücke geht sofort ins Ohr und nicht mehr so schnell raus. Bei "Bring Him Home" hatte ich sogar Tränen in den Augen...Super gesungen von Alfie Boe. Wie gesagt ich hab mich in dieses Musical spontan verliebt und kann diese Blue Ray nur jedem Musicalfan wärmstens empfehlen.
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