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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film, merkwürdige FSK-Freigabe
"The Answer Man" ist eine typische Romantic Comedy und erinnert ein klein wenig an den etwas besseren Besser geht's nicht: Verschrobener, eigenbrötlerischer Erfolgsautor verliebt sich in "Gute Fee" und freundet sich (zunächst widerwillig) mit sympathischen, hilfsbedürftigem jungen Mann an. Konkret: Der Autor eines seit zwanzig Jahren erfolgreichen...
Veröffentlicht am 18. Februar 2011 von Don Quichotte

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Originelle Story
Story (3)
Die Geschichte wird zu Anfang sehr gut und stimmig erzählt. Die Grundidee der Story ist recht originell und witzig. Leider lässt das Drehbuch aber nach der Mitte merklich nach. Beim Schluss machte sich bei mir leichte Enttäuschung breit. Das ganze wurde dann doch etwas zu schnell und ideenlos abgewürgt. Lauren Graham spielt gewohnt...
Veröffentlicht am 13. November 2011 von Amadis


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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film, merkwürdige FSK-Freigabe, 18. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: The Answer Man [Blu-ray] (Blu-ray)
"The Answer Man" ist eine typische Romantic Comedy und erinnert ein klein wenig an den etwas besseren Besser geht's nicht: Verschrobener, eigenbrötlerischer Erfolgsautor verliebt sich in "Gute Fee" und freundet sich (zunächst widerwillig) mit sympathischen, hilfsbedürftigem jungen Mann an. Konkret: Der Autor eines seit zwanzig Jahren erfolgreichen Lebenshilfe-Buches (Jeff Daniels) lebt zurückgezogen und reagiert auf seine Mitmenschen oft etwas schroff. Durch einen Hexenschuss ist er gezwungen die frisch eröffenete Praxis einer alleinerziehenden Chiropraktikerin (Lauren Graham) aufzusuchen, wobei es zwischen den beiden auch ein wenig funkt. Darüber hinaus lernen beide einen jungen Buchhändler kennen, der gerade ein Alkoholentzug bewältigen muss, und das in einer Zeit, in der sein Laden ziemlich schlecht läuft.

Der Film hat viele Stärken: großartige Schauspieler, gute Dialoge und wunderbare Situationskomik, wirkt allerdings hier und da in den Konflikten nicht immer nachvollziehbar, d.h. warum gewisse Dinge in grundsätzlichen Streitereien münden, hat sich mir persönlich nicht immer mitgeteilt. Das jedoch tut der Unterhaltung keinen Abbruch. Der Film ist sehr kurzweilig und deutlich besser als viele andere Romantic Comedys. Erstaunlicher Weise hat dieser Film weder Sex- noch Gewalt-Szenen zu bieten. (Nicht das ich welche gebraucht hätte, aber da "The Answer Man" ab 16 Jahren freigegeben ist, hatte ich schon welche erwartet. Oder müssen Filme, in denen geraucht wird, mittlerweile ab 16 freigegeben werden?)
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergessen sie den Klappentext..., 9. Januar 2011
...und den ganzen Werbeschmonzes, rund um -The Answer Man- herum, bitte ganz schnell. Ich habe keine Ahnung, wer bei Filmverleihfirmen im Marketingbereich seine Brötchen verdient, aber John Hindmans Regie-Erstling als "Super Komödie" ala -Dumm und dümmer- zu bewerben, lässt nur den Schluss zu, dass der Filmtitel des letztgenannten Films ein wenig mit der Cleverness dieser Werbeleute zu tun hat.

-The Answer Man- ist zwar durchaus dem Komödiengenre zuzurechnen, aber für eine reine Lachnummer ist Hindmans Story viel zu tiefgreifend, warmherzig, nachdenklich und geschickt inszeniert. Ein kleiner Film mit ganz großer Geschichte. Also genau das, was man gemeinhim immer als Glücksgriff im großen Marketing-Hollywood-Einerlei bezeichnen darf. Wer auf solche kleinen, feinen Produktionen steht, dem kann ich -The Answer Man- allerwärmstens empfehlen.

Arlen Faber(Jeff Daniels) ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Amerikas. Sein Buch -Me and God-, das vor 20 Jahren erschien, wurde in Hunderte Sprachen übersetzt und zig-Millionenfach verkauft. In dem Buch behauptet Faber einen Dialog mit Gott geführt zu haben, in dem ihm dieser die wichtigsten Fragen des Lebens beantwortete. Fabers Werk gilt als die ultimative Lebenshilfe. Allerdings kennt nur die Verlagsmanagerin Terry ihren Erfolgsschriftsteller, denn: Faber ist scheu, lebt zurückgezogen und kommt mit seinem Leben nicht wirklich gut zurecht. Als ihn eines Tages ein Hexenschuss zu Boden streckt, kriecht Faber in die Praxis der Chiroprakterin Elizabeth(Lauren Graham). Die ist vor drei Jahren von ihrem Mann verlassen worden, als dieser für zwei Wochen weg wollte, und seitdem allein erziehende Mutter des siebenjährigen Alex. Elizabeth ist ständig um Alex besorgt und übertreibt ihre Vorsicht. Als sie erfährt, wem sie in ihrer Praxis wieder auf die Beine geholfen hat, sucht sie bei Arlen Antworten auf ein paar Fragen. Sie ahnt dabei jedoch nicht, dass Arlen sich bereits in sie verliebt hat.

Das ist aber nur eines von Arlens kleinen Problemen. Da er seine weltverbessernden Bücher nicht mehr sehen kann, will er sie loswerden. Er sucht den Buchladen von Kris(Lou Taylor Pucci) auf, um die Bücher zu verkaufen. Der will sie aber nicht mal geschenkt, denn Kris steht vor der Pleite. Außerdem ist er gerade vom Alkoholentzug zurück und muss zusehen, wie sein Vater sich zu Tode trinkt. Als er erkennt, wem er Bücher abnehmen soll, macht Kris mit Arlen einen Deal. Für Bücher, die Arlen abgeben darf, muss er Kris ein paar Fragen zu seinem Leben beantworten.

Am Ende sind da, egal ob von Kris oder Elizabeth, so viele Fragen und leider keine Antworten mehr. Arlen ist wirklich ein hervorragender Ratgeber, aber das allein reicht fürs Leben nicht aus. Bis Arlen, Elizabeth und Kris das erkennen, dauert es eine Weile. Das Arlen dabei selbst ein Problem hat, über das er mit niemandem reden will, steht noch auf einem ganz anderen Blatt...

In der Tradition eines Films wie -Snowcake- kommt -The Answer Man- daher. Eine warmherzige, wunderbare Geschichte, mit passenden Darstellern ideal besetzt. Ein Garant für einen absolut angenehmen Abend vor der Glotze. Ob der kleine Alex Arlen fragt: "Wie lange dauern eigentlich zwei Wochen?" oder Kris einem kleinen Mädchen den letzten Schein aus der Ladenkasse gibt. John Hindman hat es geschafft, die richtigen Knöpfe für Gefühl, Liebe, Herzschmerz und Schicksal zu drücken. Herausgekommen ist ein bewegender Film mit brillianten Dialogen und einer einfachen Botschaft: Du musst etwas tun, wenn Du dein Leben verändern willst! Du kannst so viel Ratgeber lesen wie Du willst, wenn Du deinen Hintern nicht hochbekommst, wird sich nichts ändern. Die Lacher einer guten Komödie gibt es als Gratiszugabe obendrauf. Der Running Gag mit dem Briefträger, zum Beispiel, fällt genau in diese Kategorie.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderschöne, ruhige Komödie mit genau der richtigen Mischung, 6. Mai 2011
"The Answer Man" ist eine herrlich unaufgeregte Komödie - unaufgeregt in dem Sinn, dass sie ohne große Lacher auskommt, sondern vielmehr Wert auf die Alltagskomik legt, die Arlen in seinem Leben begleitet. Es gibt hier keine billigen Witze auf Kosten anderer, der gesamte Humor ist sehr feinsinnig eingebracht. Ebenso wurde es mit der Romantik gehandhabt. Diese Geschichte ist natürlich auch eine romantische, ebenso wie komische, aber beides wird sehr zart erzählt, so dass auch die beginnende Liebesgeschichte zwischen Arlen und Elizabeth nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt wird.
Hauptsächlich geht es hier um einen zurückgezogenen Mann, der mit seinem Erfolg nicht umgehen kann und der lernen muss, wieder mit anderen Menschen zu interagieren und vor allem zu akzeptieren, dass er eben nicht alles weiß. Auch, dass die Hölle der anderen gar nicht so höllisch ist, muss er erst mit vielen Versuchen herausfinden.

Die Darsteller sind absolut überzeugend in ihren Rollen, zu jedem Zeitpunkt nimmt man ihnen den Charakter ab und fühlt mit. Das ist ein weiterer Punkt, der dazu beiträgt, diesen Film zu einem gelungenen Gesamtwerk zu machen. Hier kann der Zuschauer sowohl lachen als auch stellenweise weinen, das in einer absolut gelungenen Mischung. Einzig, warum dieser Film ab 16 freigegeben ist, bleibt ein Rätsel. Intensive Gewalt- oder Sexszenen finden sich hier nicht, lediglich geflucht wird hin und wieder - aber das nicht viel mehr als in anderen Filmen, die ab zwölf freigegeben werden. Interessant an dieser Stelle, dass der Film auf der Seite des Vertriebs ab zwölf freigegeben ist, während an anderen Stellen - wie auch auf dem Cover - ab 16 angegeben ist. Das müssen Eltern dann wohl selbst entscheiden, ob sie ihren Sprößlingen diesen Film lieber vorenthalten oder nicht.

Das obligatorische Wendecover ohne FSK-Logo ist natürlich vorhanden, ebenso Bonusmaterial wie die Trailer zum Film, Infos zu den Stars, einem Making of und verschiedenen Blicken hinter die Kulissen des Films.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Originelle Story, 13. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Answer Man [Blu-ray] (Blu-ray)
Story (3)
Die Geschichte wird zu Anfang sehr gut und stimmig erzählt. Die Grundidee der Story ist recht originell und witzig. Leider lässt das Drehbuch aber nach der Mitte merklich nach. Beim Schluss machte sich bei mir leichte Enttäuschung breit. Das ganze wurde dann doch etwas zu schnell und ideenlos abgewürgt. Lauren Graham spielt gewohnt solide und sympathisch, Jeff Daniels wirkte ab und an etwas übertrieben und unmotiviert.

Bild (4)
Das Bild ist im Grossen und Ganzen sehr gut. Es gibt keine Bildfehler, Filmkorn ist auch kaum zu sehen. Close-Ups sind sehr scharf, in der Totalen wirkt das Bild allerdings zum Teil etwas unscharf und verschwommen. Grundsätzlich aber alles sehr solide wenn auch keine Referenz.

Ton (3)
Sehr unspektakulär. Die Surrounds werden praktisch nicht eingesetzt auch beim Soundtrack leider nicht. Ansonsten aber sehr gut verständliche Dialoge.

Extras (3)
Die Extras interessieren mich nicht. Es gibt erfreulicher Weise ein Wende-Cover

Fazit: Eine durchaus sehenswerte Komödie, die charmant und witzig beginnt dann jedoch etwas nachlässt. Für einen gemütlichen Filmabend geeignet man sollte aber keine all zu grossen Ansprüche an Logik oder Tiefe haben.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genau mein Ding ! (egal was die Anderen sagen), 8. Januar 2011
Von 
W. Walz "RW" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Answer Man [Blu-ray] (Blu-ray)
Vorab, ich bin ein großer Fan von Jeff Daniels (Gettysburg, Pleasantville, Imaginary Heroes). Besonders beeindruckend -obwohl ich ein Fan der deutschen Synchronarbeit bin- kommt der Theaterschauspieler Daniels im Original rüber.
Die hier gezeigte KLEINE (Tiefgang)Komödie sah ich irgendwann mal als Trailer vorab im Internet und mir war sofort klar: DENN MUSS ICH SEHEN!

Die gesehene Leih-Blu-ray von Lovefilm macht natürlich eine gute 16:9 Figur und der saubere DTS-Ton spielt bei derartigen Filmen eigentlich keine große Rolle.

Der zurückgezogen lebende Bestsellerautor Arlen Faber führt ein trauriges Einsiedlerleben inmitten der Großstadt Philadelphia. Einzig seine mit ihm reich gewordene Verlegerin hält den geringen Kontakt zur Außenwelt. Ein Bandscheibenvorfall veranlasst den grantelnden Erfolgsautor sich seiner Verpuppung zu stellen. Durch seine Physiotherapeutin muss sich zwar der geniale, aber verbitterte Auf-alles-eine-Antwort-Mann, sowie auch durch einen jungen alkoholabhängigen kleinen Buchhändler in der Nachbarschaft, seiner eigenen Vergangenheit und seiner für ihn erdrückenden Berühmtheit stellen.

Der Film ist eine kleine, eine "leise" Komödie, indem keine Kalauer dem Publikum präsentiert werden. Daniels spielt den Autor, mit seinen "kleinen" Ecken und Kanten grandios; nie aufdringlich; nie platt.

Fazit: 4,5 Sterne für diesen kleinen, sauber heruntergedrehten und ruhig erzählten "Nischenfilm", der voller angedeuteter Lebensweisheiten steckt und durch den so oft unterschätzten, hier stur spielenden Jeff Daniels, wie für mich gemacht ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es gibt viel mehr Antworten als Fragen, 5. Oktober 2011
Von 
Tomate "TMW" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
STORY

Arlen Faber (Jeff Daniels) hat den absoluten Selbsthilfe-Bestseller über das Leben, Gott, Spiritualität und Psychologie geschrieben. Noch 20 Jahre nach der Ersterscheinung verdienen er und sein Verlag eine Menge Kohle mit abgewandelten Folgebüchern und allem nötigen Schnick-Schnack der dazu gehört. Dazu ist Faber eine Art Guru für alle Suchenden der Mittel- bis Oberschicht.

Er selbst lebt jedoch als zynischer Griesgram unerkannt, zurückgezogen und fast schon angewidert von seinem Erfolg. Er verweigert Lesungen, Interviews und die Öffentlichkeit. Erst seine Rückenprobleme lotsen in allmählich wieder in die Welt der Menschen, was nicht gerade einfach für ihn ist. Die liebenswerte Elizabeth (Lauren Graham), allein erziehende Mutter und Chiropraktikerin, hilft ihm dabei.

MEINUNG

Der auf der großen Bühne mehr oder weniger unentdeckte Film ist eine wahre Perle. Dass nicht, weil er jetzt alles überragend sensationell ist, sondern weil er "nur" gut ist, etwas unberücksichtigt und dabei aber keinen notorischen Independent-Charakter nötig hat.

Richtig stark und herzerwärmend agiert Lauren Graham. Jeff Daniels ist ein Routinier und erledigt alles gekonnt. Seine Rolle ist jedoch noch weit interessanter als er sie spielen kann. Kann man sich mit dieser identifizieren, in dieser wiederentdecken, wird einen dieser Film sogar inspirieren können. Um diese Rolle wurde eine Geschichte gezimmert, die einfältiger hätte sein können, aber auch eine Spur genialer und subtiler. So landet sie in der Mitte und damit genau richtig.

FAZIT

Ein richtig guter Noch-Mainstream-Film der mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt hätte. Eine Gesellschafts-Komödie ohne besondere Schwächen, die gut unterhält und auf Banalitäten angenehmerweise verzichtet. An manchen Tagen reicht es sicher auch für fünf Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Situationskomik, lässt aber stark nach, 21. August 2012
Ich habe den Film zufällig im TV gesehen, ohne zuvor davon gehört oder Rezensionen gelesen zu haben. Der Film lebt anfangs von einer Situationskomik, die zwar überdreht, nichts desto trotz aber sehr gut gespielt ist und zu einigen spontanen und herzhaften Lachern führt. Bis dahin hätte ich den Film als kleine persönliche Entdeckung eingestuft.

Mr. Faber ist kautzig und etwas schrullig gleichermaßen, ich mag solche Filmtypen. Diese Eigenheiten verliert er aber im Laufe der Filmgeschichte - was dem Film dann leider auch den Witz kostet. Die anfängliche geniale Situationskomik, von der der Film bis dahin lebt, bleibt später aus. Irgendwann ist es nur noch eine eher nichtssagende Romantik-Komödie, die zunehmend ernst, "normal" und damit etwas langweilig wird.

Ein netter Samstagabend-(Frauen)-Film - nicht mehr und nicht weniger.

Schade.

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Anmerkung:
Der Film ist von seiner Art her vergleichbar mit z.B. "E-Mail für Dich", Letzterer ist über die gesamte Filmlänge betrachtet aber besser. Da bleibt etwas Schönes zurück, bei "Mr. Faber" hat sich dieser Eindruck am Ende des Films leider verflüchtigt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Charmanter Film, 23. November 2012
Von 
Deborah (HAMBURG, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
The Answer Man beginnt schwungvoll und lebt von der Situationskomik, die niemals zu dick aufträgt. Keine platten Dialoge versuchen hier gekünstelt witzig zu wirken. Jeff Daniels brilliert mit seiner Mimik und ist absolut überzeugend in seiner Rolle. Nicht weniger schlecht kommt Lauren Graham daher. Gewohnt lebendig spielt sie eine alleinerziehende Mutter, die mich an einigen Stellen etwas zu sehr an Lorelai (Gilmore Girls) erinnert hat. Eine gute Mischung aus Romantik, Witz und Ernsthaftigkeit lässt diesen Film absolut rund erscheinen. Leider schwächelt The Answer Man zum Ende hin, so dass sich der Zauber des Filmes etwas verflüchtigt.

Fazit:
Ein schöner mit kleinen Weisheiten gespickter Film, der keine Wünsche übrig lässt und von zwei hervorragenden Schauspielern getragen wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von wem stammen nun die Antworten? Von Gott oder von Mr. Faber selbst?, 3. Februar 2013
Arlen Faber hat ein Buch geschrieben, er hat darin Fragen gestellt und Gott hat darauf Antworten gegeben. Millionen Leser sind damit glücklich geworden und lieben Mr. Faber dafür.
Doch er selbst ist unglücklich, er versteckt sich vor der Öffentlichkeit und will mit niemandem reden. Wenn ihn doch mal jemand erkennt, verleugnet er sich oder blafft denjenigen barsch an oder schüttet auch mal einen Eimer Wasser über eine Gruppe von Menschen, die ihm voller Liebe und Dankbarkeit gerade ein Ständchen bringen vor seiner Tür.

Was ist sein Problem? Er meditiert, liest alle 21 Bände von 'Öffne deine innere Himmelspforte' Aber es klappt nicht, es öffnet sich nichts bei ihm. Er glaubt, Gott redet nicht mit ihm. Stattdessen plagen ihn ständig Hexenschüsse.

Zum Ende des Films entschließt Faber sich nun doch endlich - nach 20 Jahren - eine Ansprache zu seinem Buch zu halten und sich den Fragen seiner Leser zu stellen.
Er spricht aus, wie sein Buch entstanden ist, wie er glaubt, daß es entstanden ist.

Und ab hier läßt der Regisseur den Zuschauer selbst entscheiden, wie man das nun verstehen soll.
Hat Arlen Faber nun die Antworten von Gott erhalten oder hat er sie sich nur selbst ausgedacht?
Meine persönliche Antwort würde lauten: Das kommt ganz darauf an. Nämlich darauf, ob man an Gott glaubt oder nicht.

Jeder an Gott Glaubende weiß, daß Gott in den Gedanken zum Menschen spricht und daß er auch andere Menschen, Dinge und Situationen (auch Hexenschüsse) als Antwort schickt.
Jeder Nicht-Glaubende meint, er denke aus sich selbst, und daß alles andere nur zufällig und zusammenhanglos ist.

Wie schon einige der früheren Rezensenten geschrieben haben, steckt in diesem Film viel mehr Tiefe als auf den ersten Blick ersichtlich wird. Der ganze Film ist vor allem durch die speziellen leicht verkorksten Charaktere durchgehend unterhaltsam, kurzweilig und witzig.

Ein wundervoller und sehr wohltuender Film. Großartige sympatische Darsteller, realistische Dialoge, witzig und dennoch nachdenklich stimmend. Psychologisch feinsinnig und absolut stimmig zusammengesetzte Story. Toll!

Einige dieser Fragen und göttlichen Antworten aus dem Film sind folgende:

F: 'Wieso kann ich nicht machen, was ich machen will? Es gibt so vieles, was ich schaffen könnte, aber ich tu es nicht. Warum ist das so?
A: Der Trick ist, zu wissen, daß man immer macht, was man machen will. Tasächlich immer. Niemand zwingt Sie zu irgendwas. Wenn Sie erkennen, daß Sie frei sind, ist das Leben nur eine Aneinanderreihung von Entscheidungen. Nichts wiederfährt einem. Man entscheidet sich.'

F: 'Wenn Gott alles erschaffen hat, wieso gibt es dann noch schlechte Dinge? Zum Beispiel Schmerzen und daß man leiden kann?
A: Man braucht Gegensätze. Ohne die schlechten Dinge würden Sie nicht wissen, was gut bedeutet. Dann wären Sie orientierungslos. So wissen Sie, was schlecht ist und machen einen Bogen darum.'

F: 'Habe ich ein Schicksal oder ist alles freier Wille?
A: Freier Wille. Entweder Sie stellen sich Ihrer Selbstbestimmung oder Sie fliehen vor ihr.'

F: 'Ich versuch trocken zu bleiben, aber mein Dad will nicht aufhören zu trinken. Wie kann ich ihn lieben obwohl er selbstsüchtig ist und mir Angst macht?
A: Ich denke, daß Ihnen Ihre Erwartungen im Weg stehen. Wenn er X tun würde, dann wären Sie glücklich. Aber so läuft das eben nicht. Ich glaube, Sie müssen aufhören, darüber nachzudenken. Entweder es passiert oder es passiert nicht. Egal wie, es wird Ihnen besser gehen.'

F: 'Ich will nicht wahrhaben, daß Gott Menschen bestrafen würde, weil sie nicht an ihn glauben.
A: Ach, Sie meinen die Entrückung.
F: Was ist das?
A: Ich stelle mir das ganze eher wie einen Monsterfilm vor. Einige Menschen verschont das Monster, die anderen werden hingerichtet.
F: Und wer soll das Monster sein?
A: Gott.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Answer Man - hat Arlen Faber Antworten?, 4. Februar 2012
"The Answer Man" ist ein kurzweiliger Film, der durch viel Dialogkomik und subtile Details zum Lachen, aber auch zum Nachdenken bringt. Die Geschichte hat keinen herausstechenden Höhepunkt, auch der Spannungsbogen ist nicht allzu straff gespannt. Allerdings besteht die Kunst von Regisseur John Hindman darin, eine romantischen Komödie ohne Langeweile und Schnulzencharakter zu produzieren, mit einer Atmosphäre, die einen durchaus einnimmt. Die Charaktere sind sympathisch trotz ihrer Eigenheiten, teilweise zwar etwas weichgezeichnet und stereotyp; doch wenn man darüber hinweg sieht, kann man den Film sehr genießen.

Die Dialoge sind abwechslungsreich gestaltet und tragen durchaus zu einem gewissen Tiefgang des Films bei. 'Arlen Faber' spielt nicht nur in Philadelphia, sondern wurde auch dort gedreht und in vielen detailverliebten Einstellungen kommt die sympathische Ostküstenstadt gut zur Geltung. Ein schöner Film zu zum Abschalten, ohne hohen intellektuellen Anspruch, gleichsam ohne oberflächlich und absehbar zu sein.
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