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5.0 von 5 Sternen Kubrick monumental.
Stanley Kubrick himself äußerte sich in späteren Jahren immer sehr kritisch über sein eigenes Werk, welches er im - von ihm verhaßten Hollywood 1960 inszenierte. Später dann ("Clockwork Orange", "Barry Lyndon") inszenierte der Meister nur mehr in Großbritannien, und verließ nur ungern die geliebte Insel. Und trotzdem, oder...
Veröffentlicht am 19. Juli 2004 von robotgeorgie

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65 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Blu-ray entspricht nicht dem hohen Niveau des Films
Die Diskussion über das richtige Bildformat zeigt immer wieder, dass viele Filmenthusiasten, vor allem die jüngeren, hiervon kaum eine Ahnung haben. Es gibt Kinogänger, die nicht einmal wissen ob sie einen Cinemascope- (1:2,35) oder Normalbildfilm (1:85) gesehen haben. Später wundern sie sich über die Balken im Fernsehen und haben kein...
Veröffentlicht am 12. Januar 2011 von Technicolor


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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kubrick monumental., 19. Juli 2004
Von 
robotgeorgie "robotgeorgie" (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Stanley Kubrick himself äußerte sich in späteren Jahren immer sehr kritisch über sein eigenes Werk, welches er im - von ihm verhaßten Hollywood 1960 inszenierte. Später dann ("Clockwork Orange", "Barry Lyndon") inszenierte der Meister nur mehr in Großbritannien, und verließ nur ungern die geliebte Insel. Und trotzdem, oder gerade deswegen, ist die Bedeutung von "Spartacus" aus der Filmgeschichte nicht wegzudenken. Ursprünglich hätte Anthony Mann ("El Cid") Regie führen sollen, jedoch scheiterte dies an Unstimmigkeiten mit dem Produzenten Kirk Douglas. Eine Riege an Stars, allen voran natürlich Kirk Douglas, Laurence Olivier und Peter Ustiniov, präsentieren in diesem Epos voll Abenteuer und Dramatik - heutzutage würde man diesen Film wohl als 'actiongeladenen Blockbuster' promoten, damals war es schlicht ein 'Monumentalfilm' - ein wahrhaft exemplarisches Beispiel für das, was man heute einen 'Klassiker' nennt: Monumental die Dimensionen, monumental die Spielzeit, monumental die Inszenierung - trotz des Meisters Selbstkritik eigentlich ein 'echter Kubrick'; geschaffen, um ihn wie ein Gemälde an die Wand zu hängen. Gemäldehaft sind dann auch die Bilder, wunderbar eingefangene Stimmungen im 'Super Technirama 70' Format. Hier liegt auch der wichtigste Aspekt: Die schon länger erhältliche Erstauflage der DVD bezog ihre Bildabtastung zwar dankenswerter von einem neu erstellten Negativ, jedoch nur einer vom Original gezogenen 35mm-Kopie im 1:2,35 Cinemascope-Format. Die Neuauflage von "Spartacus" bereinigt dieses Mißgeschick, zur Abtastung wurde diesmal ein restaurierter 65mm-Print des Originalen Kamera-Negatives verwendet, das Format beträgt dementsprechend 1:2,20, und ist als RC2-DVD so erstmals 'korrekt' erhältlich (die Criterion RC1-DVD gibt es ja schon länger), wie von Regiesseur Stanley Kubrick und Kameramann Russel Metty konzipiert.
Das Bild bietet dank sorgfältiger Restaurierung von Robert A. Harris (auch für die großartige Restaurierung von "Lawrence von Arabien" und "My Fair Lady" verantwortlich) die gesamte nur mögliche Strahlkraft, der Ton wurde von den vorhandenen Original-Sechsspur-Magnetbändern neu abgemischt und ins 5.1-Format transferiert: Technisch kommt der Film erstmal perfekt 'rüber, und so wird "Spartacus" auch in dieser Hinsicht andlich auch auf RC2-DVD einem Genuß. Da verblaßt dann selbst Ridley Scott's "Gladiator", denn Kubrick ist nun mal Kubrick. Dessen zynische Betrachtungsweise schon in diesem Werk durchblitzt, während er sich gleichzeitig wie besessen auf eine perfekte Bildkomposition konzentriert. Das umfangreiche Bonusmaterial ist ebenfalls eine Novität, neben enem retrospektiven "Making of..." gibt es auch einen Bericht über die Restaurierung des Films, sowie einen optionale Audiokommentar zum Film.
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65 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Blu-ray entspricht nicht dem hohen Niveau des Films, 12. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Spartacus (50th Anniversary Edition) [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Diskussion über das richtige Bildformat zeigt immer wieder, dass viele Filmenthusiasten, vor allem die jüngeren, hiervon kaum eine Ahnung haben. Es gibt Kinogänger, die nicht einmal wissen ob sie einen Cinemascope- (1:2,35) oder Normalbildfilm (1:85) gesehen haben. Später wundern sie sich über die Balken im Fernsehen und haben kein Verständnis dafür, obwohl es genügend Abhandlungen im Internet darüber gibt. Ich habe alle Breitbild-Formate von Anfang an miterlebt (Cinemascope 1:2,55, späterer Standard 1:2,35; Cinemascope 55 = 55mm breiter Film; Vista Vision; Technirama, Todd AO = später Super-Panavision 70, Camera 65 = später Ultra-Panavison 70, MCS 70, Cinerama und Cinemiracel) und auf großen Leinwänden gesehen. Ich habe keine 70mm-Film-Präsentation verpaßt, somit auch Spartakus nicht. Er lief bei der deutschen Premiere Ende Dezember 1960 in 70mm = 1:2,20. Das Bild war sehr brilliant und durchweg scharf. Später kam für die kleineren Kinos eine Cinemascope-Fassung (1:2,35) heraus. Das hatte zur Folge, dass das Bild in der Höhe leicht kaschiert war (fiel nur Insidern auf). Auf der Blu-ray ist nach meinen Erinnerungen des Bildinhalts das richtige 1:2,20-Format enthalten. Daher erübrigt sich m.E. jede weitere Diskussion darüber.
Was mich ärgerlich macht, ist die verhältnismäßig schlechte Bildqualität auf der Blu-ray. Sie unterscheidet sich von der DVD nur unwesentlich. Auch Doppelkonturen sind mir aufgefallen, was auf eine elektronische Nachschärfung schließen läßt. Es ist mir unverständlich warum Universal ein derartiges Highlight in ihrem Filmstock (sehr viele davon hat die Filmgesellschaft m.W. nicht) so stiefmütterlich behandelt. Veröffentlichungen auf Blu-ray von Highlights anderer Filmgesellschaften aus den 50iger und Anfang 60iger-Jahren zeigen, dass man das Ausgangsmaterial so gut restaurieren und transferieren kann, dass man den Eindruck eines neuen Filmes bekommt. Im Falle von Spartakus hat man nach meinem Eindruck das neue Medium nur dazu benutzt, das alte für DVD eingerichtete Master erneut zu vermarkten = Profitoptimierung. Bei solchen Perlen im Filmstock einer Filmgesellschaft sollte nicht der Profit im Vordergrund stehen, sondern das Produkt (Pflege der Filmkultur). Bei Gladiator z.B. (von diesem Film redet in 20 Jahren möglicherweise niemand mehr, dafür Spartacus - 50th Anniversary [Blu-ray]vielleicht aber von Spartakus) hatte man sich beeilt, die nicht 100%ig gelungene BR-Erstaugabe neu zu mastern und den Käufern anzubieten, die BR kostenlos zu tauschen. Wie wäre es wenn man das gleiche bei Spartakus tut?
Meine Wertung von 2 Punkten bezieht sich lediglich auf die Blu-ray. Der Film bekommt 5 Punkte.
Es bleibt zu hoffen, vielleicht sollte man auch beten, dass wenigstens "Ben-Hur" auf Blu-ray das Optimum an Bildqualität erfährt und im richtigen 1:2,76-Format! Der Film wurde in 70mm 1960 in diesem Bildformat gezeigt, ab 1969 wurde er dann (sozusagen normiert) nur noch in 70mm-1:2,20-Format gezeigt. Bei diesem Film ist ohnehin ärgerlich, dass die Dialoge bei den bisherigen DVD-Veröffentlichungen nur aus der Mitte kommen (auch bei der englischen Fassung) und nicht, wie seinerzeit im Kino, von der Stelle von der der Sprecher im Bild zu sehen ist. In der ersten Fernsehübertragung war das noch so zu erleben (Nachweis Videoaufzeichnung). Aber vielleicht tut sich da noch etwas.
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54 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bildformat der BD, 4. Dezember 2010
Von 
Torsten Wojtalla (Fürth Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Spartacus (50th Anniversary Edition) [Blu-ray] (Blu-ray)
Herr Scharf, bevor Sie auf Grund fehlerhafter Aufdrucke auf DVD-Covern ungeprüft Gerüchte über angeblich falsche Bildformate in die Welt setzen, machen Sie sich künftig gefälligst die Mühe, diese Angaben zu überprüfen und unterlassen Sie im Zweifelsfall lieber das Verfassen einer falschen Rezension.
Sicher, Universal hat ein falsches Format aufgedruckt. Dieser Fehler kam bekanntermaßen in der Vergangenheit auch bei einigen wenigen Universal-DVDs vor.
Das rechtfertigt aber nicht die ungeprüfte Fehlinformation Ihrerseits. Amazon-Kunden verlassen sich auf solche Rezensionen und kaufen dann vermutlich die angeblich vollständigere französische Fassung, die im Import jedoch fast doppelt so teuer ist; Ihr Verhalten zeugt von völliger Verantwortungslosigkeit.
Und noch ein Hinweis zum Originalformat des Films, um Missverständnisse zu beseitigen:
Spartacus wurde bei seiner ersten Kinoauswertung in Super-Technirama-70 veröffentlicht.
Das bedeutet:
1. Der Film selbst wurde aufgenommen auf vertikal laufendem Filmstreifen (= VistaVision, Format 1:1,5) unter Verwendung von anamorphotischen Objektiven mit dem Kompressionsfaktor 1,5, dies ergibt rechnerisch ein endgültiges Bildverhältnis von 1:2,25.
2. Bei der Umkopierung auf das endgültige Vorführformat 70mm (deshalb Super-Technirama-70) wurde der seitliche Faktor von 2,25 auf 2,20 reduziert. Und diese fehlenden 0,05 waren bereits bei der Aufnahme von Kameramann Russell Metty zu berücksichtigen, dafür gab und gibt es im Sucherfenster der Filmkameras entsprechende Markierungen.
Eine Veröffentlichung im CinemaScope-Format (1:2,35) würde letztlich eine starke Beschneidung des oberen und unteren Bildrandes mit deutlich erkennbaren Bildverlusten bedeuten, eine Veröffentlichung im Ultra-Panavision-Format (1:2,76) wäre grotesk.
Damit liegt Spartacus - auch auf Blu-Ray - im Original-Kinoformat vor und selbst die von Ihnen angepriesene französische Fassung wird letztlich auf dieselbe Abtastung zurückgehen, die der deutschen Fassung zugrunde liegt, da eine kommerziell arbeitende Firma wie Universal Pictures kaum daran interessiert sein dürfte, für einzelne Länder unterschiedliche digitale Abtastungen zu erstellen.
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40 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top-Edition eines bewegenden Meisterwerks!!!, 3. November 2004
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
SPARTACUS wird immer wieder in einem Atemzug mit BEN HUR genannt, wenn es darum geht, diesen Film einzuordnen. Man könnte auch QUO VADIS nennen, wenn man dieser Logik folgt. Ich habe BEN HUR nicht nur etliche Male geguckt und kenne alle Details, habe auch das Buch gelesen, ebenso bei QUO VADIS. Und in beiden Fällen muss ich sagen, dass, vor allem bei QUO VADIS, das Buch besser ist. Bei BEN HUR ist man natürlich von dem gigantischen Aufwand beeindruckt, und auch die Geschichte rührt bis zu einem gewissen Punkt an, und über das Wagenrennen noch Worte zu verlieren, ist ja wohl unnötig. Klasse inszeniert! Aber nun bin ich nicht mehr sooo jung und sooo naiv und lasse mich eben nicht allein von der Pracht eines monumentalen Werks blenden, ohne auf die Geschichte und auf die Schauspieler im Detail zu achten. Und genau hier gibt es entscheidende Unterschiede zwischen diesen "Monumentalfilmen". Kostüme perfekt, Kulissen perfekt, Farbe überwältigend etc. Doch bei der Geschichte verliert BEN HUR um Längen! Und QUO VADIS wirkt inzwischen überholt. Es ist immer dieselbe Leier: Christen gegen ROM... Oder eben, wie bei BEN HUR, Juden, die Christus nahe sind(Szene als CHARLTON HESTON zu den Galeeren geführt wird und Wasser von Jesus gereicht bekommt!), die das "Wunder" der Wunder, nämlich die Entstehung des Christentums, erleben. Nun, ich halte die Entstehung des Christentums nicht für eine derart primitive Angelegenheit, dass man sie locker mir nichts dir nichts mit Hilfe eines Films, auch noch inmitten von Action, nachvollziehen kann. Es wirkt klischeehaft, anspruchslos, populistisch. Nichtsdestotrotz hat mich BEN HUR immer betroffen gemacht, ich habe diesen Film immer geliebt. Aber nun habe ich SPARTACUS erneut gesehen, und ich muss sagen: SPARTACUS ist näher an unserer Realität, an dem, was wir anstreben, was uns wichtig ist. Hier geht es nicht um eine Familie, die auseinander gerissen wird, um durch ein Wunder wieder zueinander zu finden, was ich mittlerweile für kitschig und schwach halte. Bei SPARTACUS geht es um den Kampf für die FREIHEIT, für die WÜRDE des Menschen. Und es ist ein Film für die LIEBE zwischen zwei Menschen, die ein einziges Mal frei träumen dürfen, bevor dieser Traum von ROM ausgelöscht wird. Das Geniale an diesem Film ist die Darstellung der handelnden Figuren, ihre Tiefe, ihre Mehrdimensionalität. Wo bei BEN HUR ganz klar ist, wer hier GUT und wer BÖSE ist, zeigt SPARTACUS die Macht der Sachzwänge, die Auseinandersetzungen zwischen Römern, ihr Zwist untereinander, und das auch noch mit genialen Darstellern wie CHARLES LAUGHTON, PETER USTINOV, LAURENCE OLIVIER!!! Großartig! Da kommt BEN HUR natürlich nicht mit. CHARLTON HESTON spielt wie immer: steif und groß und ein ganzer HELD... Und sein Gegenspieler STEPHEN BOYD ist zwar ein wirklich guter Schauspieler, aber er hat eben die Rolle, die er hat. Die Guten sind sehr gut, die Bösen eben böse. Und auch das Gute an Rom, nämlich die Rettung von Juda BEN HUR aus der Galeerensklaverei, ist letztendlich nur ein Mittel, um die Handlung Richtung Rache voranzutreiben, also nicht wirklich ein ausgleichendes Element oder die Darstellung der Komplexität auch bei den Römern. BEN HUR ist toll für die Augen, aber flach in der Aussage und völlig durchschaubar und vorhersehbar, SPARTACUS ist zutiefst menschlich, aufrüttelnd und traurig, denn man sieht, dass auch die "bösen Römer" edle Charakterzüge haben (LAUGHTON), der Sklavenhändler ist nicht wirklich nur ein schlechter Mensch, auch JULIUS CÄSAR ist eine sensible und komplexe Erscheinung, der naive aufstrebende Patrizier im Senat, sehr interessant dargestellt. Bei SPARTACUS steckt ganz einfach mehr GRIPS hinter der Story, und dass KIRK DUGLAS gegenüber CHARLTON HESTON unendlich mehr überzeugt, braucht man wohl nicht zu sagen. Ein faszinierender SPARTACUS, zerrissen, und doch naiv wie ein Kind, ein großer Kämpfer und doch im Kampf unterlegen (bei dem Schauduell gegen WOODY STRODE). Diese Passage ist meines Erachtens eine der rührendsten und schönsten des ganzen Films! SPARTACUS ist kein Überheld wie CHARLTON HESTON in BEN HUR und die ganze Geschichte ist voller Nuancen, und das fasziniert. Auch GLADIATOR kommt da übrigens nicht mit. Bis auf ganz wenige Szenen, die man woanders in solchen Filmen, die anrühren sollen, immer wieder auch sieht, ist SPARTACUS künstlerisch gelungen, hat TIEFE, und die Schlachtenszenen überzeugen, die Kämpfe sind sehr gut inszeniert, gegenüber dem computergenerierten Mist, der uns heute dauernd um die Ohren gehauen wird, ist das eine Erholung!
Zur Qualität der DVD:
Das Bild ist tatsächlich besser als bei der anderen Version, auch wenn das Ausgangsmaterial dasselbe gewesen sein muss. Und die eingefügten Szenen, aufgefallen ist mir die Szene zwischen OLIVIER und CURTIS, bringen neue Nuancen in den Film und machen ihn noch komplexer. Es sind zwar andere Stimmen, aber das stört nicht wirklich, denn der Inhalt der Dialoge ist superb. Überhaupt sind die Dialoge exzellent!!! Der Ton ist klar besser geworden, da werden sich alle die freuen, die über eine entsprechende Anlage verfügen aber auch der Rest wird dafür dankbar sein.
Zu den Extras:
Es sind ein paar nette Extras dabei, die man sich gern anschaut, aber das Interview mit PETER USTINOV aus dem Jahre 1992 ist schlicht überragend bis sensationell!!! Das Interview aus dem Jahre 1960 ist schön, aber das von 1992 tatsächlich wertvoll! Ich denke, diese Extras machen diese EDITION in Verbindung mit der verbesserten Bild-und Tonqualität zu einer würdigen SPECIAL EDITION.
Mein Tipp: Kaufen!!!
P.S.: Ich werde trotz allem BEN HUR immer wieder angucken und vor allem das Wagenrennen immer toll finden...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus einer Zeit kolossaler Historien-Epen, 26. März 2012
Von 
S. K. (Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Die bevorstehenden Osterzeit und die damit alljährliche Flut an Bibel- und Historienfilme, die dann querbeet im Free-TV ausgestrahlt wird, sind für mich Anlass genug, einem der besten Leindwandepen seit Bestehen des Sandalenfilms eine besondere Empfehlung auszusprechen. Trotz eines hervorragenden "Gladiator", der 2000 für frisches Blut im Genre gesorgt und eine nachhaltige Menge an weiteren, modernen Historienfilmen mitgezogen hat, ist und bleibt "Spartacus" (neben einigen anderen Vertretern seiner Dekade) das Maß aller Dinge in Sachen Monumental-Streifen (ohne Bibelverweise !) - und bis heute mein unangefochtener Genre-Liebling. Das hat mehrere Gründe.

Ich möchte mich nicht allein auf den verantwortlichen Regisseur Stanley Kubrick stützen, dieser Mann genoss zu Lebzeiten mit Fug und Recht den Ruf eines unzweifelhaft genialen Filmemachers und Exzentrikers, an dem auch sein ausgeprägter (in Hollywood-Kreisen gar gefürchteter) Drang zum Perfektionismus und andere bekannte Schrulligkeiten seinerseits nichts änderte. Doch im Falle "Spartacus" war er noch recht jung und besaß keine volle Kontrollgewalt darüber, wie er es sonst bei den meisten seiner Arbeiten pflegte, ergo führte er hier eine für ihn seltene Auftrags-Regie. Hauptdarsteller Kirk Douglas wird in zusätzlicher Position des ausführenden Produzenten bestimmte Vorgaben gemacht bzw. endgültige Entscheidungen getroffen haben. Spielt am Ende aber keine Rolle, denn "Spartacus" ragt unter den alten Historienfilme insofern heraus, dass er trotz der seinerzeit gebräuchlichen Dramatisierungsmittel - dazu gehören die leicht romantisierte, ungenaue Darstellung von Spartacus` Leben und die verfälschten Wiedergabe seines Endes - den meiner Meinung nach größten Geschichts-Realismus versprüht. Man muss aber stets bedenken, dass vom echten Spartacus nur wenig bekannt ist und Teile des Films fiktiv sind.
Auch die für sein Alter ungewöhnlich rohe Bildgewalt und homoerotische Andeutungen machen "Spartacus" zu einem Ausnahmefilm, traute er sich doch viel mehr in diese Richtung als andere Filme seiner Generation. Dazu kommen unzählige große Momente, die sich für immer ins Gedächtnis festsetzen. Ich bekomme noch heute eine angenehme Gänsehaut, wenn ich mir den Gladiatorenkampf Spartacus vs. Draba oder die Erniedrigung der Sklaven und Liebesdienerinnen vor Augen halte. Young Kubrick at his Best !

Vor allem aber ist es die Garde an namhaften Darstellern, die dem Film seine einzigartige Klasse verleiht. Allein Kirk Douglas... Meiner Treu, was hatte dieser Herr für eine Ausstrahlung. Als Mann zwischen Sklaven-Leben und Freiheitskampf bleibt er DIE besondere Helden-Ikone schlechthin, da können ihm auch viele Schauspiel-Nachzügler in ähnlich veranlagten Rollen keine Sekunde das Wasser reichen. Auch die nicht mehr unter uns weilenden Sirs Peter Ustinov und Laurence Olivier, Charaktermime Charles Laughton und Monumentalfilm-Star Jean Simmons liefern ein Schauspielfest allererste Güte ab, durch sie alle bekommen besonders prägende Dialoge glaubhaftes Gewicht. Der wichtige Dialog zwischen Spartacus und Antonius hinsichtlich der Bedeutung des Todes für freie und gefangene Menschen ("Wenn ein Sklave stirb, verliert er den Schmerz. Wenn ein freier Mann stirbt, verliert er die Freude am Leben") stellt dabei nur einen von vielen anspruchsvollen Höhepunkten dar. In Sachen Schauspiel-Personal die Crème de la Crème der damaligen Hollywood-Ära.

Fazit:
Mit tollen Bildkompositionen, in Cinemascope festgehaltenen Massenszenen, Oberliga-Akteuren und einer großen Geschichte um Freiheit, Individualität und Erlösung (im nichtchristlichen Sinne) ist "Spartacus" auch nach über 50 Jahren extrem emotionales wie auch wuchtiges Monumental-Kino, das auch in Zukunft ein Aushängeschild seines Genres bleiben wird.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Monumentalfilm auf mangelhafter DVD, 22. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Spartacus (DVD)
Einige Monate nach dem triumphalen Erfolg Ben Hurs erschienen, bildet dieser Monumentalfilm gemeinsam mit letzterem Streifen den einsamen Gipfel der Sandalenfilme.
Und seit Jahren drängt sich mir ungewollt der Vergleich beider Filme auf, wobei Spartacus um eine Nasenlänge voraus ist.
Denn die Charakterzeichnung der zahlreichen, aber überschaubaren, Figuren sowie der in einem kommerziellen Film mögliche Blick auf die politischen Verwicklungen und sozialen Gegebenheiten des spätrepublikanischen Roms, die herausragenden schauspielerischen Leistungen und die Mischung aus Spannung, Action, Romantik, Komik und Tragik ist selten so gelungen. Doch war dieser Film bei aller dem Regisseur so wichtigen Sozialkritik und dem schon deutlichen
Kubrick-Touch des budding genius eigentlich mehr ein Werk des Produzenten und Protagonisten Kirk Douglas, der erheblichen Einfluß auf die Gestaltung dieses Mammutwerkes hatte. Was die Bestzung der Titelrolle betrifft, war er sowieso der Idealtypus schlechthin. Laurence Olivier als Bösewicht, der weniger böse als vielmehr Politiker und damit umso unsympathischer ist; Jean Simmons als liebreizende Sklavin voller Würde; Charles Laughton als durchtriebener Lebemann und Verteidiger der Demokratie und schließlich Peter Ustinov mit seiner genialen (und Oscar-prämierten) Darstellung des Feiglings Batiatus - sie alle verleihen den drei Stunden den Glanz des goldenen Hollywood, obwohl "Spartacus" von allen Großproduktionen die unamerikanischeste ist.
Um noch einmal den Vergleich mit "Ben Hur" zu bemühen, die große Schlacht zwischen Sklaven und den vereinten Legionen der Römer
ist zwar imposant in Szene gesetzt, verliert aber in Sachen Rasanz und Dramatik merkbar verglichen mit dem Wagenrennen, das auch für die heutigen, verwöhnten Sinne höchst beeindruckend ist.
Sicherlich ist diese DVD wohl kaum die endgültige Fassung dieses Klassikers, nutzt sie ihre Möglichkeiten, was Zusatzmaterial und Animation angeht, nur sehr bescheiden. Lobenswert auf der einen Seite, daß die komplette Spartacus-Ouvertüre von Alex North vor den Vorspann und den Beginn der zweiten Filmhälfte gelegt wurde, ist die dynamische und martialische Musik ein wesentlicher Grund dafür, daß dieser Vorspann zu den fesselndsten Einleitungen der Filmgeschichte gehört, andererseits hätte man die Szenen-Signale ruhig so programmieren können, daß der Kunde die reinen Musik-Tracks mittels Programmiertaste vermeiden kann und nicht minutenlang vor einem schwarzen Bildschirm sitzt.
Was das Bonusmaterial angeht, haben bspw. die Veröffentlichungen vergleichbarer Filme wie "Cleopatra" oder eben "Ben Hur" gezeigt, wieviel man selbst zu einem vierzig Jahre alten Film noch zusammentragen kann. Außerdem sind Kirk Douglas, Tony Curtis, Peter Ustinov und Jean Simmons noch am Leben. So viele Größen (sehr selten!), die man hätte interviewen können.
Daher ein Punkt Abzug. Für den niedrigen Preis gibt's aber wieder einen dazu.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrer Klassiker endlich in würdiger Ausstattung!, 4. Mai 2004
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Über Stanley Kubricks Meisterwerk selbst bräuchte man eigentlich kein Wort mehr zu verlieren. Spartacus ist mehr als nur großes Kino, dieser Film ist graßartiges Kino. Hervorragend besetzt bis in die kleinste Nebenrolle (Kirk Douglas, Sir Peter Ustinov, Jean Simmons, Sir Laurence Olivier, Charles Laughton, Tony Curtis uvm.), herausragend inszeniert und in grandiosen Bildern wird die Geschichte des größten Sklavenaufstandes der Geschichte erzählt. Vereinigt unter der Führung des Gladiators Spartacus (Douglas) lehnen sich die Sklaven Roms gegen ihre Herren auf um sich den Weg in die Freiheit frei zu kämpfen.
Anders als bei heutigen Epen und Monumentalfilmen wie etwa Gladiator sind die meisten Szenen in Spartacus real gedreht worden. Massenszenen sind wirklich solche und nicht am Computer zusammengeschustert.
Gerade deshalb wirken die grandiosen Bilder dieses bewegenden Dramas und Schlachtenfilms auch heute noch so beeindruckend. Spartacus muss sich nicht nur nicht hinter aktuellen Monumentalfilmen verstecken, im Gegenteil er ragt auch heute noch heraus. Vor allem auch wegen des glaubhaften und zu Herzen gehenden menschlichen Dramas und dem unvergleichbar packenden und für Jedermann nachvollziehbaren Kampf um Freiheit ist der Film zeitlos.
Das besondere dieser Special Edition ist, dass diese tatsächlich einmal ihren Namen verdient hat, weil wirklich interessante und essentielle Specials neben dem deutschen 5.1 Ton neu dazugekommen sind. Diese sind gleich mit denen der schon seit längerem in den USA erhältlichen Criterion Edition.
Enthalten sind folgende Specials:
Disc 1:
- Kommentar von Produzent/Hauptdarsteller Kirk Douglas, Darsteller Peter Ustinov, Autor Howard Fast, Produzent Edward Lewis, Restaurierungsexperte Robert A. Harris und Designer Saul Bass
‚- Szene-für-Szene'-Analyse durch Drehbuchautor Dalton Trumbo
- zusätzliche Soundtrack-Musik von Alex North
Disc 2:
- seltene unveröffentlichte Szenen (3'18)
- Restaurierungsbeispiele (4'23)
- Original Wochenschau Beiträge (4'52)
- Original Interviews von 1960 mit Jean Simmons (3'35)* und Peter Ustinov (2'50)
- Video Interview mit Sir Peter Ustinov von 1992 (24'52)
- Behind-The-Scenes' Material aus der „Gladiatoren-Schule (2'42)
- Dokumentation von 1960 ‚The Hollywood Ten' plus Archivmaterial zur ‚Schwarzen Liste' (14'41)
- Original Storyboards von Saul Bass
- Produktionsphotos
- Poster
- Anzeigen und ein Comic
- Original Kino Trailer (1'17)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk des "Sandalenfilms", 17. Dezember 2000
Von 
Volker Hartung - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spartacus (DVD)
Im direkten Vergleich zwischen dem aktuellen "Gladiator" von Ridley Scott und dem Klassiker "Spartacus" von Stanley Kubrick (oder sollte man sagen: Kirk Douglas, da Kubrick dies nur als Auftragsarbeit verstand) geht einem auf, wieviel Hollywood in nur 40 Jahren verlernt hat. Heute versucht man, mangelnde Erzählkunst mit rasanter Inszenierung und möglichst blutigen, realistischen Kampfszenen auszugleichen. Damals hat die Kamera sich Zeit genommen, Gesichter zu beobachten, es wurden leise, zärtliche und geistreiche Dialoge ausgearbeitet, auch Nebenfiguren wurden zum Leben erweckt. Natürlich gab es damals wie heute schon Pathos und Klischees, aber wer will seine Rührung leugnen etwa in der berühmten Szene, in der jeder der gefangenen Sklaven lieber sein Leben opfert, als Spartacus zu verraten ("Ich bin Spartacus!"). Das Meisterwerk des "Sandalenfilms" bietet drei Stunden glänzende Unterhaltung, gegen die "Gladiator" wie ein müder Abklatsch wirkt, und wird getragen von der Grundidee, die man vielleicht formulieren könnte als "Der Geist der Freiheit ist unbesiegbar".
Die DVD bietet die 1991 mühsam rekonstruierte Version (u.a. hat Anthony Hopkins in einer Szene den Dialog von Laurence Olivier nachsynchronisiert). Die eine Million Dollar dafür sind gut angelegt. Wer hätte gedacht, daß unsere Generation diesen Film in derartiger Frische genießen können würde! Sowohl das Widescreen-Bild als auch der Originalton in DD 5.1 sind brillant, allein die Extras (Texttafeln zu Produktion und Darstellern sowie ein Trailer) sind dürftig, das ist aber verständlich bei einer Filmlänge von 189 Minuten (auf einer Seite).
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloser Klassiker in würdiger Ausstattung, 23. September 2007
Von 
Diese Edition lässt das Herz eines jeden Filmfreundes höher schlagen!
Sie enthält neben der restaurierten, ungeschnitten Fassung jede Menge Extras. Die Gesamtlauflänge beträgt 189 Minuten, da jene "Austern-und-Schnecken-Szene" zwischen Laurence Olivier und Tony Curtis wieder eingefügt wurde, die die Zensoren damals aufgrund der angedeutete Homosexualität entfernen ließen. Bild und Ton sind hervorragend, man merkt ihnen die über 40 Jahre nicht an.
Spartacus war eine Herzensangelegenheit von Kirk Douglas, der hier auch als Produzent auftrat. Sehr viel eigenes Geld pumpte er in die Produktion, die zunächst unter keinem guten Stern stand. Universal plante einen Gladiatorenfilm mit Yul Brynner und hatte kein Interesse an einem Konkurrenzfilm. Sowohl der Autor der Vorlage, Howard Fast, als auch der Drehbuchautor, Donald Trumbo, standen auf der "Schwarzen Liste", die auch nach McCarthys Tod zunächst noch galt. Die Dreharbeiten wurden von Regisseur Anthony Mann begonnen, der jedoch bald von Douglas durch Stanley Kubrick ersetzt wurde, mit dem Douglas schon "Wege zum Ruhm" gedreht hatte. Auch diese Zusammenarbeit war nicht unproblematisch, Douglas nannte Kubrick mal einen "begabten Mistkerl". Unfälle und Umbesetzungen strapazierten Drehplan und Budget.

Aber davon merkt man dem Film nichts an. Er ist wie aus einem Guss. Er funktioniert gleichermaßen als Historienfilm, Liebesgeschichte, Actionfilm und als Geschichte eines Mannes im Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung. Interessanterweise erhielt der Film sogar in der Sowjetunion gute Kritiken. Die Besetzung ist vortrefflich: Neben Douglas spielen Laurence Olivier, Peter Ustinov (der für seine Rolle einen Oscar erhielt), Jean Simmons, Charles Laughton (in einer seiner letzten Rollen), John Gavin (als junger Caesar) und Tony Curtis. Obwohl man das Ende der Geschichte ja schon aus dem Geschichtsunterricht kennt, hält sich die Spannung bis zur letzten Minute.
Spartacus bildet den Wendepunkt im Genre der Sandalenfilme. In den 40er und 50er Jahren bedienten die Filme immer mehr oder weniger eine religiöse Botschaft (Geschichten aus dem Alten Testament, Geschichte des Christentums), Spartacus ist aber weder ein jüdischer Prophet, noch ein christlicher Märtyrer, sondern ein Freiheitskämpfer (von Fasts ursprünglich marxistischer Intention ist im Drehbuch nichts übriggeblieben).

Die DVDs bieten neben dem Hauptfilm zwei Promointerviews mit Ustinov und Simmons, ein Interview mit Ustinov aus den 90er Jahren, in dem er detailverliebt über die teilweise chaotischen Dreharbeiten berichtet, die sehenswerte Dokumentation "The Hollywood Ten" über die Auswirkungen der McCarthy-Ära auf Filmschaffende (u.a. war Trumbo einer jener zehn Aufrechten), unveröffentlichte bzw. geänderte Szenen, "Hinter den Kulissen", Ausschnitte aus Wochenschauen (in einer Szene ist auch die Deutsche Sabine Bethmann zu sehen, die ursprünglich die Varinia spielen sollte), Audiokommentare, Einzelszenenanalyse des Drehbuchautors, Werbematerial, Trailer, Storyboards.
Diese Edition lässt kaum Wünsche offen. Einziges Manko: Man muss über das Hauptmenü gehen, wenn man von den Dialogen zu den Kommentaren wechseln möchte. Da diese Scheiben ohnehin 6 Sterne verdient hätten, fällt das nicht ins Gewicht. Kaufen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Do you like gladiator movies?, 23. März 2006
Currently in the United States, the USA Network is showing a remake of the story of `Spartacus', taken from the same novel text as the classic 1960 Oscar-winning film of the same subject, so I thought this might be the opportune time to look at this classic film and tale. The author of the novel, Howard Fast, was also the author of many novels-turned-films like `The Crossing', `April Morning', `Freedom Road', and `How the West was Won'. Fast passed away just last year, while the current remake of Spartacus was in production.
The original film, based as it was on Fast's novel, takes many liberties with history. The characterisations of Spartacus' early days with Varinia, for example, are mere speculation. The course of the slave-army progress through Italy is similarly an invention made for easier poetic rendering - the slave-army in fact wandered throughout Italy in a much different fashion, with different results than shown in the film. The film portrays a rather simple pattern of slaves accumulating to the slave-army in droves as they march toward a port to escape from Italy; this is much easier to portray than the actual course. What this film does not do is set the stage properly historically - this was not the first slave revolt in Roman history, and Spartacus and his band of gladiators drew strength and inspiration from the Sicilian and southern Italian revolts of the then not-too-distant past.
However, the main object of Fast's novel, and Stanley Kubrick's realisation of such in cinema, was the story of the quest for freedom against oppression and tyranny. There are echoes of the cold war here, to be sure - the autocratic Crassus threatening the freedom of a great republic is easily translated into the `Red Scare' that so many people in the West, particularly in America, perceived in the late 1950s and early 1960s.
Kubrick already had a reputation as a good director, but the film `Spartacus' may be what made his reputation of being a master of the directing arts (films such as `2001: A Space Odyssey', `Clockwork Orange', and `Dr. Strangelove', a much less subtle `Red Scare' film, were all to come later). His casting decisions from the young Kirk Douglas as Spartacus to Laurence Olivier as the conniving Roman power-broker Crassus to Peter Ustinov (who was also a script-writer, uncredited) as the gladiator-school owner Lentulus are all inspired. The film was nominated for six Academy Awards, of which it won four, including a nod to Ustinov as best supporting actor. It also won the Golden Globe as best picture.
Crassus, by all historical accounts, was a schemer who wanted absolute rule in Rome. He was not the first, nor the last, but was one of the fore-runners of the Emperors who would spring from Julius Caesar's line. Crassus was for a time the wealthiest man in Rome, competing with Pompeii for power and influence. Crassus did not have the military experience Pompeii had, and so had to make up for this by crushing the slave rebellion. Olivier plays the calculating senator with grace and subtlety, but perhaps the most daring scene (on occasion omitted) was the bath scene with the mis-cast Tony Curtis, in which they speak of bisexuality and homosexuality in very oblique terms; of course such divisions of sexuality were, by many accounts, much less rigid in the past than our post-Victorian sensibility makes them out to be.
As I say, Tony Curtis seems mis-cast here as Antoninus. The `singer of songs' is an unlikely slave and unlikely leader in the army, and almost wholly an invention for dramatic device, to give Spartacus a stronger connection to Crassus and a dramatic denouement. The only primary female character in the film is Varina, superbly played by Jean Simmons, whose beauty was at its height during this time, and whose timeless voice carried much of the meaning of the slave revolt in real human emotions. The underutilised character of Draba, the African slave whose refusal to kill Spartacus in a private match staged by Lentulus, is ably played by Woody Strode, whose filmography includes an astonishing 76 films over the course of 50 years.
The staging of the film was dramatic and well-constructed; the sets were very realistic, particularly for a time before the invention of computer generated imagery. The gladiator training camp and army maneuvering showed researched into the training and tactics used in actual Roman settings, even if the blood was still a bit unrealistic by comparison to today's special effects standards. The film is in vivid technicolour, making this a real production of the `glory days' of Hollywood, where things were larger than life.
Despite ending with the crushing of the slave revolt, the whole film turns history around, as those watching will know the outcome. The freedom of Rome will itself soon come to an end, only to fall under its own weight a few centuries later. The cycle of history continues, and human freedom is something that is always to be valued, and requires the courageous and strong to work together and be willing to sacrifice - this is the moral of the story. The famous scene where all the conquered slaves stand to claim the identity of Spartacus is legendary, for good reason. Oft repeated, oft used in parody, this scene shows both the cost and value of loyalty.
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