Kundenrezensionen

66
4,0 von 5 Sternen
Soundtrack to Your Escape-Re-R
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am 24. Mai 2007
Als langjähriger In Flames - Fan kann ich einfach nicht viel mehr zu dem Album sagen... Ich bin mit Colony eingestiegen und durfte seitdem beobachten, wie sich die Band von Platte zu Platte gesteigert und weiterentwickelt hat. Aus hartem Melodic Death Metal, bei dem die Betonung eindeutig auf Death liegt, hat sich die Band mehr und mehr auf das Wort "Melodic" verlagert, was ich persönlich wunderbar finde.

1. F(r)iend: Ein brachiales Lied, dass das Album mit einem Hammerschlag einleitet. Ein Lied, an dass man sich, wie bei vielen auf der Platte, erst gewöhnen muss. 4,5 Sterne daher von mir für das Lied.

2. The quiet Place: Ein melodischer Anfang, bei der Anders Friden in seinem Element ist. Wunderbare Komposition aus cleanen Vocals und Growl, ein absoluter Knaller. 5 Sterne

3. Dead Alone: Ebenfalls ein Lied, dass eine gewisse Gewöhnzeit einfordert. Ich persönlich habe es zuerst nicht gemocht und bin erst richtig auf den Geschmack gekommen, als die Platte das 5. oder 6. runtergelaufen ist. 4,5 Sterne

4. Touch of Red: Wieder eine sehr schöne Komposition aus Weich und Rau, das besonders Live wunderbar rüberkommt (An der Stelle möchte ich die Live-DvD "Used & Abused - In Live we trust" empfehlen, sehr genial). 5 Sterne

5. Like you better dead: Wer bei diesem Lied nicht mitrockt, war nie In Flames - Fan... Intelligentes Lead mit genialer Melodie, lange Zeit mein In Flames - Lied Nr. 1! 5 Sterne daher...

6. My sweet Shadow: Ein instrumental geniales Intro, auf dem zuerst ein ruhiger Anders Friden folgt, bevor er es richtig krachen lässt. Langhaarige aufgepasst, das Lied lädt zum Headbang ein! 5 Sterne

7. Evil in a closet: Herrlich metaphorisches Lied und in meinen Augen das beste, was ich bis dato gehört habe. Obwohl ich eigentlich weniger auf die ruhigeren Lieder stehe, hat es mir dieses Lied wirklich angetan. Mit seinem ruhigen Intro, was zum Ende hin zunehmend Lauter wird und genialen Lyris hat es mir, besonders auf der Live-DvD, eine Gänsehaut verpasst. Sehr melancholisch. Ich wünschte, ich könnte mehr als 5 Sterne für dieses Lied geben...

8. In Search for I: Mit schnellen Riffs holt der Track sofort das auf, was beim vorigen Lied an Geschwindigkeit verloren gegangen ist. Melodic Death Metal vom Feinsten und ebenfalls eines der Lieder, die ich täglich durch mein Winamp jage. 5 Sterne

9. Borders and Shading: Ein etwas schleppendes Lied, dass Friden durch seine Stimme auf ein sehr hohes Niveau hebt. Ein klasse track, der die Reihe genialer Lieder nicht unterbricht. 5 Sterne

10. Leider ein etwas gewöhnungsbedürftiges Lied, dass stellenweise für meinen Geschmack etwas zu hart ist für dieses Album und eher an F(r)iend erinnert. Dafür entlohnt der Refrain mit genialen Lyrics... Leider "nur" 4,5 Sterne

11. Dial 595-Escape: Melodiös wieder oberste Liga, besonders wen zwischendrin für eine Sekunde Stille ist, bevor Friden ein "Escape familiar home" schmettert. Genial! 5 Sterne

12. Bottled: Schöne Riffs, die in einem ebenfalls sehr gelungenen Refrain münden. Besonders die Lyrics haben es mir wieder angetan, wie aber auch eigentlich bei den meisten Liedern der Band. Alles in allem ein gelungenes Ende. 5 Sterne

Ich möchte zusammenfassend noch erwähnen, dass in meiner In Flames - Trackliste dies das einzige Album ist, bei dem ich sämtliche Lieder übernommen habe. Selbst bei dem ebenfalls genialen Colony mussten einige Tracks weichen, nicht so bei diesem. Eine CD also, bei der ich den Kauf mehr als nur empfehlen kann!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juli 2004
"Reroute to remain" ist eines der besten Alben in meiner Plattensammlung. Für mich die mit Abstand beste Musik aus dem Bereich Death-/New-Metal, wobei ich mit diesen Genres ansonsten so gut wie garnichts am Hut habe. Aber "Reroute to remain" hat mich sprichwörtlich wirklich aus den Socken gehauen. Nie hätte ich geglaubt, dass derartige Musik so geil klingen könnte. Das Album war hoch melodisch, höchst eingängig und nicht so exzentrisch und ultrahart wie bei anderen Bands - und trotzdem konnte man sich dabei die Seele aus dem Leib bangen und pogen.
Mit "Soundtrack to your escape" knüpfen In Flames nur da an, wo sie mit dem letzten Werk aufgehört haben. Allerdings weist das Album aufgrund seiner Weiterentwicklung Ecken und Kanten auf und ist deswegen nicht mehr für jeden, der In Flames wegen "Reroute to remain" verehrt, uneingeschränkt empfehlenswert. Vor Allem fallen kompliziertere (allerdings nicht wirklich komplizierte) Songsstrukturen sowie ein erhöhter Härtegrad ("F(r)riend, "Dead alone", "In Search for One" etc.) auf, die verhindern, dass sich die meisten Lieder im Ohr festsetzen. Überhaupt wirkt das Album zwar in sich geschlossener, aber auch ein wenig langweiliger als "Reroute to remain", weil einfach die genialen Momente ("Reroute to remain", "Trigger", "Cloud connected", "Metaphor", "Black & White" etc.) fehlen - da kommen auch die besten Songs des Albums, die da "The quiet place", "Like you better dead", "My sweet shadow", "Borders and shading" und "Bottled" heißen, nicht ran. Ferner stört mich die magere Spielzeit von 45 Minuten (wenn schon so kurz, dann will ich auch ein paar richtige Killersongs zum Ausgleich), die Kürze der Songs sowie deren Ähnlichkeiten. Wenn man das Album mal so nebenbei hört, ohne wirklich auf die einzelnen Songs zu achten, hört sich das Ganze doch ziemlich gleich an und es bleibt aus, dass man bei einzelnen Songs mal aufhorcht und die Anlage lauter dreht (das war bei "Reroute to remain" noch ganz anders). Beim nächsten Album hätte ich gerne längere Songs und mehr Abwechslung, ganz zu schweigen von Killern vom Format eines "Trigger". Insgesamt aber sicherlich ein würdiger Nachfolger, der eigentlich alle eingangs geschilderten Anforderungen erfüllt, aber in letzter Konsequenz und wenn man mal genauer hinhört nicht völlig überzeugen kann. Ich hoffe In Flames droht nicht das gleiche Schicksal wie so zahlreichen anderen ehemals großen Bands, die sich nach ihrem Meisterwerk immer mehr zum Durchschnitt entwickelten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. März 2004
Hier ist es also das neue In Flames Album und es ist, wie man es von einer der grössten Metalbands unserer Zeit auch erwarten darf richtig gut geworden.

Man kann getrost sagen dass In Flames mit ihrem eigenständigen Sound eine neue Welle des melodischen Death Metals losgetreten, und damit sehr viele Bands aus dem Metal- und auch aus dem Hardcorebereich beinflusst haben. Als Beispiele seien hier Dark Tranquillity, Soilwork, The Haunted und Darkest Hour genannt.
In Flames waren es die die typischen Iron Maiden Gitarrenläufe in den modernen Metal transportiert haben und damit ein eigenständiges Gitarrenspiel geschaffen haben das aus tausenden Bands heraussticht...
...und das ist natürlich auch wieder bei "Soundtrack to your escape" so, wenn auch nur viel seltener, da In Flames den schon auf "Reroute to Remain" eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen und viele moderne Einflüsse wie Synthesizer und Effekte einbauen.
Mann kann diese Platte aus zwei Sichten sehen: zum Einen ist sie mit Sicherheit eine voller Kraft nur so strotzende und ohne Ende groovende moderne, progressive Metalplatte die in punkto Innovation und Qualität ihresgleichen sucht und mit sehr interessante Klangspielereien und Synthiesounds aufwartet.
Zum anderen hat das ganze aber auch mit den In Flames die mit Götteralben wie Clayman, Colony und Woracle die Metalwelt revolutionierten nicht mehr soviel zu tun. Und das sind meiner Meinung nach die In Flames wie wir sie alle lieben.
Hinzu kommt noch daß ich die Platte ein bisschen überproduziert finde, das heisst ein sehr steriler und kompakter Sound in dem das wesentliche ein bisschen den technischen Spielereien erliegt...aber das hat sich ja schon auf "Reroute to remain angekündigt. Ich persönlich finde den Schlagzeugsound etwas zu "blechig" aber die Gitarren bilden wie gewöhnt eine undurchdringliche Wand.
Die Scheibe beginnt mit dem IF-typischen schnellen Smasher
"F(r)iend" der meiner Meinung nach einer der besten Songs der Platte ist. In die folgenden Songs muss man sich wohl erst reinhören, sie plätschern bei den ersten Durchgängen eher so dahin. Die richtigen Hits tauchen dann erst gegen Ende der Platte auf. Besonders hervorzuheben sind hier der uptempo Kracher "Superhero of the Computer Rage" und "Dial 595-Escape",
die auch vom genialen "Clayman" Album sein könnten.
Alles in allem eine konstante Weiterentwicklung wobei sich die Frage ob eine Weiterentwicklung nach Hammeralben wie Clayman nötig ist jeder selbst beantworten sollte.
Von mir gibts trotzdem 4 Sterne da die Platte auf ihre Art auch wieder ein Meilenstein in der In Flames Bandgeschichte sein dürfte.
Wie gesagt für Fans der neueren In Flames ein Muß, für Fans der "Clayman"-Ära gwöhnungsbeürftig aber keine Enttauschung!
up the irons!
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am 20. April 2004
Herrjeh, was mussten sich In Flames in den letzten Jahren mit ihren Kritikern herumschlagen: Kommerzieller Ausverkauf, Verweichlichung und Ideenlosigkeit sind nur ein paar Beispiele für die Vorwürfe, welche sich die Schweden von Fans der ersten Stunde anhören mussten. Auf der anderen Seite war „Reroute To Remain" allerdings das bis dato erfolgreichste Album und eroberte die Lesercharts sämtlicher Metal-Fanzines im Sturm, unvergesslich ist auch der Auftritt auf dem letztjährigen Wacken, bei dem die Band wie nie zuvor abgefeiert wurde und zu den absoluten Highlights des Festivals zählte...
Auch auf ihren neusten Output „Soundtrack To Your Escape" haben In Flames die vor zwei Jahren eingeschlagene Marschrichtung in moderne Gefilde beibehalten, so erinnert die Scheibe zweifelsohne etwas an das umstrittene Vorgängerwerk. Mit „F(r)iend" (tolles Wortspiel, übrigens!) startet die CD mit einem ungewohnt harten Holzer, den man von der Band seit „Food For The Gods"-Zeiten so nicht mehr gehört hat. Trotzdem gehört dieser Track nicht unbedingt zu den Juwelen von „Soundtrack To Your Escape", diese sind vielmehr die poppig angehauchte Single „The Quiet Place", das packende „Like You Better Dead" (wohl der beste In Flames - Refrain ever!) und der Ohrwurm „Borders & Shading". Ebenso bemerkenswert ist „Touch Of Red", welches sich als komplexester Song der Scheibe auszeichnet. Besonders auffällig auf dieser CD ist die unglaublich hohe Bandbreite: Während der stampfende Opener Erinnerungen an vergangene Glanztaten weckt, lässt eine lupenreine Ballade wie „Evil In A Closet" das ein oder andere Gänsehautgefühl zu.
Der große Unterschied zu „Reroute To Remain" ist meiner Meinung nach, dass es In Flames anno 2004 schaffen, auch ohne zahllose Füllsongs - sondern vielmehr mit einer soliden Spielzeit von 45 Minuten - ein durchgehend gutes Album zu schaffen. Hier stimmt einfach alles und man kann wirklich keinen einzigen Ausfall auffinden. In Flames besitzen die einzigartige Kunst, sich von sämtlichen Metal-Klischees zu lösen, so sind Liednamen wie „Superhero Of The Computer Rage" genauso gewagt wie aussagekräftig, Elektrosounds wie die von „The Quiet Place" genauso anti-metallisch wie innovativ. Wer diese Attribute zu schätzen weiß und Reroute To Remain mochte, wird auch die Faszination von „Soundtrack To Your Escape" anerkennen. Allen anderen sei gesagt: Vielleicht sind In Flames einfach zu genial für die klischeebelastete Metalszene! Ich für meinen Teil halte das Album jedenfalls für die beste In Flames-CD seit der Jahrhundertscheibe „Colony" von 1999!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum einige In Flames Fans immer so auf die neueren Werke runtermachen, nur weil sie etwas melodischer geworden sind und in manchen Songs Keyboards einbauen. Ich finde das hebt das Niveau der Band gewaltig. Und dieses Album ist erstklassig, da es noch düsterer ist als seine Vorgänger. Gleich vorab möchte ich allen sagen, dass die Drums NICHT so klingen wie auf dem neuen Metallicaalbum, gut zugegeben, sie klingen etwas metallisch und leicht blechern, aber so klangen sie auch schon auf der Reroute to remain, die Drums haben auch hier einen fetten Sound, genau wie der Rest. In Flames klingt weder matschig, noch sind die fünf Jungs verweichlicht. Wer stupiden Gitarrenkrach ohne jegliche Melodie oder mal `nen Keyboardton hören will, soll sich Slipknot u.ä. anhören.
Zu den Songs : "Fri(e)nd eröffnet das Album gleich recht düster und flott, hat einen Klasse Refrain. "The quiet place" ist für mich der beste Song des Albums, hat ein paar super Riffs und der Anfang - sphärisch-düstere Keyboards mit Sologitarre im Hintergrund - ist einfach genial. " Dead alone" und "Touch of red" sind zwei weitere Höhepunkte des Albums, schnell, hart und einfach geil. Nächster Höhepunkt ist "Evil in a closet", klingt etwas seicht, ist jedoch herrlich anzuhören, besonders der Refrain. "Borders and shading" ist wieder so ein Song, bei dessen geilem Refrain man einfach mitgröhlen will. Das Album endet mit den Hits "Bottled" und dem Bonustrack "Discover me like emptiness", zwei typische In Flames Nummern.
Ums nochmal zu sagen, dieses Album ist Klasse, jeder der was anderes sagt, dem ist nicht zu helfen.
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am 15. April 2004
Eins vorweg: Sonderlich weiterentwickelt haben sich IN FLAMES seit ihrem letzten Streich "Reroute To Remain" nicht. Die Schweden lassen es eher ruhig angehen, was das betrifft. Für die neue Scheibe "Soundtrack To Your Escape" bedeutet das, dass sie konsequent dem Pfad weiterfolgt, den der Vorgänder bereits beschritt. Sehr melodische Songs mit Wechsel zwischen Ruhe und Härte. Der Keyboardeinsatz wurde etwas verstärkt und so richtige Brecher wie "System" oder "Black And White", wie sie auf der "Reroute" noch für etwas mehr Abwechslung sorgten, fehlen, aber dafür verfolgt man die Tugenden der Singleauskopplungen.
Der Schlagzeugsound ist leider ein wenig scheppriger als auf dem Vorgänger, stört aber meiner Meinung nach nicht unbedingt. Sonst ist der Gesamtklang gewohnt gut.
Fans der "Reroute To Remain" kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten, für die Leute denen der Vorgänger bereits zu ruhig war ist die neue Scheibe dann aber eher nichts. Ich für meinen Teil finde die Platte gut, leicht schwächer als die "Reroute", aber gut.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. April 2004
Wer auf der Suche nach schwer-metallischem Fast-Food ist, der ist hier sicher falsch. In Flames haben sich mit ihrem neuen Album meilenweit von jedem Klischee entfernt. Wer ein zweites Reroute To Remain-Album erwartet hat wird sicher erst mal enttäuscht sein. Zu wenig vorhersehbar, nicht eingängig genug. Ein Vergleich mit dem Vorgänger ist einfach nicht angebracht, dieses Album steht für sich selbst und muß auch so genommen werden. Es braucht schon einige Durchläufe um dieses Album überhaupt beurteilen zu können. Aber es lohnt sich! Ungehobelte Energie, ausgefeilte Kompositionen, keine Minute Langeweile, echte Innovation. Allein die Produktion erinnert unangenehm an Metallica's St. Anger (matschig, Snare ohne Teppich, etc., allerdings lange nicht so gruselig wie bei Metallica), das gibt einen Punkt Abzug.
Fazit: Wollt Ihr mal wieder was neues hören, dann seid Ihr hier richtig.
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am 15. März 2004
Das Album ist an sich nicht schlecht, aber wenn man auf die anderen Alben zurückschaut, ist "Soundtrack..." doch eher Durchschnitt. Es ist vom Stil fast genau wie "Reroute..." - aber andererseits auch wieder gute Lieder, die ich hervorheben möchte:
F(r)iend - stampfender Death Metal
Touch of Red (zum Mitgrölen)
Evil... - schöner Refrain
My sweet shadow - das bombt echt alles weg.
Search for I - hätte auch vom Clayman-Album stammen können, sehr cool.
Fazit: Gutes modern produziertes Metal-Album mit Stärken und Schwächen. So richtiger lupenreiner Schweden Death Metal ist es natürlich nicht mehr, aber dennoch interessant. Für IN FLAMES eher Durchschnitt, aber sticht trotzdem aus den aktuellen Metal-Veröffentlichungen heraus. Wer noch guten alten Schweden Metal sucht sollte ins neue Dismember reinhören, bei Kalmah "They will return" oder The Duskfall "Frailty"!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Mai 2005
Ich muss gestehen: Nach dem hervorragenden Vorläufer "Reroute to Remain" (2002) und Soilworks Geniestreich "Figure Number Five" aus dem Jahre 2003 ging ich mit extrem hohen Erwartungen an diese Scheibe heran - und wurde bis auf die Knochen enttäuscht.
Seit dem Release ist nun über ein Jahr vergangen - und siehe da, mittlerweile gefällt mir dieses Album besser als alle vorigen In Flames-Outputs. Warum ist das so? Das versuche ich in den nächsten Zeilen zu klären.
Man sollte sich durch das auf den ersten Blick enorm sperrige Gesamtbild nicht abschrecken lassen. Beim ersten Hören bleiben 2, mit Glück vielleicht 3 oder 4 Titel im Gedächtnis hängen, darunter natürlich die erste Singleauskopplung "The Quiet Place" (nicht ohne Grund, versteht sich, handelt es sich dabei doch um einen der besten In Flames-Titel der letzten Jahre), das hochmelodische "Evil In A Closet" und vielleicht noch der Bonustrack des Digipacks, "Discover Me Like Emptiness". Der Rest des Albums besticht in erster Linie durch die Unauffälligkeit. Er mutet als Einheitsbrei an, jeder Titel klingt scheinbar gleich und die kurzen Lichtblicke in Form des einen oder anderen Refrains bleiben schnell auf der Strecke.
Das Album ist also alles andere als leicht verdauliche Kost und Fans der sehr frühen In Flames haben an dem enormen Wandel der Stilrichtung zu kauen. Hier machen sich nun Parallelen zu vielen progressiven Scheiben bemerkbar. Die Klasse des Werkes entfaltet sich erst nach mehreren Durchläufen. Wie schon im Progressiven sind die Songs oft dann am besten nachvollziehbar, wenn der Hörer mit der Grundstruktur bereits vertraut ist, andernfalls wird er von der schieren Komplexität der Titel überfordert, der Hörspaß bleibt auf der Strecke und man wirft die CD frustriert in die Ecke.
"Soundtrack To Your Escape" hat folgenden Vorteil: Durch die zwar wenigen, aber dennoch vorhandenen eingängigen Titel hat der Hörer auch schon beim ersten Hören das Gefühl, dass durchaus etwas in dem Album steckt. Wer nun bei der Stange bleibt und die CD ein paar weitere Male rotieren lässt, wird mit den Hits aus zweiter Reihe belohnt, darunter das geniale Viererpack zur Mitte des Albums ("Touch of Red", "Like You Better Dead" (gerade wer den Refrain mitsingen kann, weiß wovon ich rede), "My Sweet Shadow" (und wieder so ein Killerrefrain) und das angesprochene "Evil In A Closet". Erst sehr spät gehen die restlichen Titel ins Ohr, unglücklicher Weise ist auch der Opener "F(r)iend" (durch seine Härte ist hier Langzeitmotivation garantiert) darunter, dieser hätte vielleicht besser gewählt werden können.
Wurde die CD also erst einmal 4-6 Mal gehört, wird die Geduld durch ein tolles Gesamtwerk belohnt. Das anfängliche Manko der Unzugänglichkeit gereicht zum Vorteil im Langzeittest, die CD wird einfach nicht langweilig (ich weiß wovon ich spreche, ich habe die CD mittlerweile locker 30 Mal gehört und finde immer noch jeden einzelnen Titel genial). Jedem, der das nicht durchhält entgeht leider Gottes eines der besten Melodic Death-Alben (wenn man davon im Falle In Flames überhaupt sprechen kann) der letzten Jahre.
Das minimalistische Retro-Cover ist sowieso eine Klasse für sich und die unglaublichen Livequalitäten der Band sind schlecht in Worte zu fassen.
Durchhalten und Genießen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zuerst finde ich, dass das Album im ganzen genial ist!

Die Kritik ist nicht berechtigt... man muss sich aber lange reinhören bevor man dieses Album gut findet, was bei den anderen Alben nicht der Fall ist...

Es gibt einige nicht so gute Lieder wie zum Beispiel das aus der reihe tanzende F(R)iend oder Touch of Red...

Geniale Lieder auf diesem Album sind auf jeden Fall "In Search for I" "Dead Alone" "The Quiet Place" "My Sweet Shadow" "I like you better Dead"...

Mittelmäßig sind die anderen Lieder...trotz allem ist das Album für "In Flames"-Fans ein absoluter Muss und - wie jedes Album von in Flames - Ein meilenstein in der Metalgeschichte.

Das Album hält locker mit Reroute to remain mit unsd ist ein Kauftipp schon alleine wegen des Preises, wo ja andere In Flames-Alben deutlich teurer sind (ausnahme Clayman).

Alles in allem ein wirklich gelungenes Album!
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