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am 20. November 2014
Every Time I Die, Fall Out Boy und Anthrax klingt eher nach einem perfekten Line-Up für große Rockfestivals als nach Zutaten für eine Supergroup. Aber warum dieses Line-Up nicht doch mal vereinen und versuchen, zusammen ein bisschen Musik zu machen?
Heraus kommt also eine Bandbesetzung, die schon beim Lesen Neugierde erzeugt:

Keith Buckley (Every Time I Die)
Joe Trohman (Fall Out Boy)
Rob Caggiano (damals Anthrax, jetzt Volbeat)
Scott Ian (Anthrax)
Andy Hurley (Fall Out Boy)
Josh Newton (Every Time I Die)

Die große Frage, die sich aber dennoch stellt, ist: Funktioniert das überhaupt - Metalcore, Pop-Punk und Trash Metal? Den Lesefaulen sei schon jetzt gesagt: Und wie das funktioniert. The Damned Things präsentieren ein phänomenales Metal-Album, das aber viel mehr als nur das ist. Punk-Einflüsse gesellen sich zu Classic Rock, dazu kommen eine Prise Hard Rock und kraftvoller Gesang, vermischt mit etwas Heavy Metal, ein paar Metalcore-Breakdowns und groß aufgezogenen Refrains, das alles drei mal kräftig umgerührt und fertig. Das Modell ist eigentlich so simpel wie genial, das Beste aller Bands auf einen gemeinsamen Nenner gebracht und losgerockt. Dass die Herren im Studio dabei Spaß hatten, hört man jedem einzelnen Ton an, kein Lied ist ein Reinfall, die knapp 40 Minuten vergehen wie im Flug.

1. Handbook For The Recently Deceased
Brutal gute Gitarrenriffs eröffnen die Platte, dann steigt Buckley mit cleanem Gesang ein. Während die Strophen sehr Metal-lastig sind, bemerkt man die Fall Out Boy-Einfluss in dem verdammt eingängigen Refrain. Die drei Gitarren machen einfach riesen Spaß und spielen sowohl brillant zusammen, als sich auch gegenseitig an die Wand. Außerdem ist Hurleys Drumming auf den Punkt perfekt.

2. Bad Blood
Genau wie der Opener geht auch Titel Nummer zwei richtig gut nach vorne, die Riffs harmonieren mit dem Gesang, der zwischen hart und hymnisch schwankt, aber nie in Screams ausufert, was dem Hard-Rock-Sound der Nummer gut tut. Die Bridge ist genial Riff-getrieben mit eingängigem Gesang, der unter die Haut geht. Außerdem sind die Lyrics richtig stark.

3. Friday Night (Going Down In Flames)
Blues-Rock-Riffs eröffnen die nächste Nummer, die als Party-Rocker daherkommt, eingängig, schnell, AC/DC-anmutende Riffs, ein Refrain, den sich wahrscheinlich diverse Post-Grunge-Größen wünschen geschrieben zu haben. Dazu kommen tolle Gitarrensoli, die aber nie zu lang oder nervig werden. "Friday Night" zusammengefasst: Man bekommt einfach sofort gute Laune.

4. We've Got A Situation Here
Auf einen interessanten Einstieg folgt relativ harter, druckvoller Gesang, der im Refrain wieder zu einer Rockhymne sondergleichen mutiert und wohl typische Autofahrmusik ist. Auch "We've Got A Situation Here" ist eine Party-Nummer, die etwa zur Hälfte von richtig geilen Metalcore-Screams zerrissen wird, bevor der Refrain wieder alles zusammenflickt. Am Ende ist wieder Platz für ein großartiges Solo.

5. Black Heart
Es folgt der nächste bluesig angehauchte Rocker, der das Tempo etwas zurück schraubt, nur um dann noch schneller nach vorn zu preschen. Für die Strophen wird immer etwas Tempo rausgenommen, bevor die Refrains wieder auf volle Geschwindigkeit gehen und in einer coolen Bridge münden. Außerdem präsentieren sich alle drei Gitarristen in Hochform.

6. A Great Reckoning
Ein Oldschool-Riff leitet "A Grear Reckoning" ein, der Gesang ist etwas ungewohnt und die Nummer lässt etwas an Fall Out Boy erinnern, insgesamt könnte man zu dem Lied schon Powerballade sagen. Besonders der Refrain hat es mir angetan, der sich irgendwo zwischen Hard Rock, Pop-Punk/Pop-Rock und Emo bewegt. Zu diesem Gesang gesellen sich aber wieder die drei Gitarren, die ihre Hard-Rock-Schiene unbeirrt weiterfahren und so die Nummer interessant gestalten.

7. Little Darling
Und weiter geht's mit einem Rocker, der sowohl nach 70s als auch zeitgemäß klingt. Während der Refrain fast schon etwas an die Foo Fighters erinnert, werden in den Strophen oldschool Hard-Rock-Riffs und ein klassischer Hard-Rock-/Metal-Sound zelebriert. Insgesamt wieder eine eingängige Nummer, die sich schnell im Ohr festsetzt.

8. Ironiclast
Der Titeltrack beginnt mit grandiosem Drumming, das ziemlich typisch für Punkrock ist, die einsetzenden Gitarren tendieren in Richtung Heavy-Metal, der Gesang ist zu Beginn clean, dann wechselt Buckley für Refrains in inbrünstiges Geschrei. "Ironiclast" ist ein zweieinhalbminütiges Brett voller Riffs, präzisem Drumming und wütenden Vocals zwischen Punk und Metal.

9. Grave Robber
Mit einem starken Riff beginnt das brutalste Lied des Albums, das man zu Beginn nicht unbedingt vermuten würde. In der ersten Minute wird Spannung aufgebaut, die sich immer wieder in Screams entlädt, dann treiben die Gitarren und Drums die Nummer in den Refrain, der clean gesungen wird. Nach spätestens zwei Minuten muss man headbangen. Das Ende ist ein einminütiges Instrumental, das ziemlich in die Länge gezogen wird.

10. Blues Having The Blues
Zum Abschluss wird uns noch etwas Punk-Blues-Metal oder so ähnlich aufgetischt. Das präzise Drumming ist sehr punkig, die Gitarren sind irgendwo zwischen Blues, Metal und Punk einzuordnen. Die Riffs machen wieder großen Spaß, zwischendurch singen Frauen die Backing Vocals. Der Refrain ist wieder einmal verdammt catchy und setzt sich schnell fest.

Fazit:
The Damned Things machen alles richtig, das Beste ihrer eigentlichen Bands verein in einer Supergroup, die starken Hard Rock mit Metal-, Punk- und Blues-Einflüssen spielt und mit "Ironiclast" ein starkes Album mit bombigen Riffs, präzisem Drumming und starkem Gesang präsentiert. Man kann sagen, dass sie dem Classic Rock mit dieser Platte einen zeitgemäßen Anstrich verpasst haben.
Ein Album ohne Rüschen und Schleifen, ohne gekünstelten experimentellen Bulls****, dafür mit Ecken und Kanten straight nach vorne. Voll mit reinstem Rock!
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Sogenannte Supergroups sind mit Vorsicht zu genießen, denn oft handelt es sich dabei um Musiker mit großen Namen, die zusammen aber nur mittelprächtige Musik hinbekommen. Nicht so im Falle von The Damned Things: Das bisher einzige Album "Ironiclast" aus dem Jahr 2010 kann schon was. Darauf zu hören sind Keith Buckley (v.) und Josh Newton (b.) von der Metalcore-Band Every Time I Die, Scott Ian (g./v.) von Anthrax, Rob Caggiano (g./v.) von Volbeat (damals noch bei Anthrax) sowie Joe Trohman (g./v.) und Andy Hurley (dr.) von den Weichspülrockern Fall Out Boy. Zusammen fabrizieren sie einen starken Mix aus modernem Hardrock, Metal und Classic Rock, der ein bisschen wie eine dreckige Version von Alter Bridge klingt. Die Songs haben einen ordentlichen Drive, gute Riffs und gehen noch dazu schnell ins Ohr. Irgendwie ging das Album bei seiner Veröffentlichung ein bisschen unter, was vielleicht erklärt, warum es bis heute keinen Nachfolger von "Ironiclast" gibt. Schade eigentlich.
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am 9. April 2011
Das ist ein absolutes Hammeralbum! So hört sich moderner und straighter Heavy-Metal an, ohne wenn und aber, einfach Power und Fun!
Und das in einer eher kommerziellen Zeit, chapeau...für mich das beste Debut der letzten Jahre (obwohl man auch zugeben muss, wenn man weiss, wer dahinter steckt, dies nicht wirklich eine grosse Überraschung ist...). Trotzdem aber geiles Album, dass eigentlich mehr als fünf Sterne verdient hat...
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am 4. Januar 2011
Ich will nicht auf jeden einzelnen Song eingehen, nur so viel: Ironiclast gehört definitiv zu den Top Alben des Jahres, das mich in seiner Gesamtheit positiv stimmt. Ich kann jedem nur raten, es sich zu kaufen. Es war bei mir ein Schuß ins Blaue, der sich absolut gelohnt hat.
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am 12. Februar 2014
Dieses Album ist der Wahnsinn. Nicht nur für Fans von Fall Out Boy, Every Time I Die und Volbeat. Diese Jungs machen zusammen richtig geilen klassischen Rock/Metal und sind doch irgendwie unvergleichlich. Die Stimme von Keith Buckley macht aus diesem Album noch mal etwas ganz Besonderes. Ich würde Fall Out Boy um nichts in der Welt noch einmal missen wollen, aber The Damned Things hatten es echt drauf.
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am 11. Januar 2011
.. man weis wer hier dahinter steckt:

1. Anthrax
2. Fall Out Boy
3. Everytime I Die

machen zusammen Musik und was kommt raus: 1A USA Rock! der sich hinter Nickleback nicht verstecken muss!
Klar klingt es anders als die Hauptbands...... aber es ist einfach genial zum hören!
Die Band hat bei Rock am Ring überzeigt und macht es jetzt auch auf CD!
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