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World Gone Mad
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2011
Dieser Film gehört sicherlich nicht in die Kategorie "leichte Unterhaltung". Er kann unterhalten, durchaus... Aber eben auch nur, wenn man ihn mehrmals gesehen hat und sich auf ihn einlassen kann. Man sollte auch keinen Höhepunkt im eigentlichen Sinne erwarten, denn ein Spannungsbogen ist hier nicht vorzufinden. Der Film ist, obwohl die Handlung dieses nicht immer vermuten lässt, sehr gradlinig und stringent.
Er behandelt alle seine Charaktere so weit, wie ihre Substanz es zulässt, und spart den Raum für Interpretationen bewusst aus.
Denn zu verstehen gibt es in diesem fiktiven Amerika der Zukunft, dieser Afro-kubanisch-weißen Bananenrepublik, schon lange nicht mehr viel.
Alles passiert eben so, wie es eben passiert.
Da ist diese Revolution, die keiner will und diese Gegenrevolution, die noch unbeliebter ist und an der Spitze eine Regierung, deren sterbender Präsident auf gleicher Stufe steht, wie alle anderen, die sie stürzen oder stützen wollen.
Und irgendwo zwischen dieser Gewalt kommt ein klappriger Bob Dylan her, der halb belustigt, halb ernsthaft seine Lieder unter neuen Namen spielt, während der Film und die Spitzendarsteller um ihn herum eine sehr dichte, sehr real erscheinende Atmosphäre schaffen, die dem Zuschauer den Eindruck vermitteln, dass es da wirklich etwas gibt in diesem Film, über das es sich lohnt, nachzudenken.

Der Soundtrack ist klasse, keine Frage. Die Lieder von Dylan passen auf die jeweiligen Szenen und kreieren durch ihre Eigenheit ein Absurdum zum Rest des Filmes oder... eben auch nicht. Denn sie klingen so vertraut, so alt, so 68er eben... und man beginnt sich zu fragen, ob der Film nicht nur eine Fortführung des "Fear and Loathing" von Thompson ist... nur eben um gute 40 Jahre später...

Filmtechnisch gesehen, gibt es nichts zu bemängeln. Die eingesetzten Mittel unterstreichen die Stimmung der schon erwähnten Bananenrepublik. An manchen Stellen scheinen sie etwas altbacken, aber darüber kann man hinwegsehen.

Insgesamt also ein Geheimtipp für Liebhaber von ungewöhnlichen Filmen, Bob Dylan und Philosophen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Mai 2012
Diesen Film sollte man sich wirklich nur ansehen, wenn man sich für Bob Dylan interessiert und es auch ertragen kann, dass es keine stringente, nachvollziehbare Handlung gibt. Ähnlich wie bei einem Dylan-Konzert darf die einzige Erwartungshaltung nur sein, dass man keine konkreten Erwartungen haben sollte. Bei den bisherigen Rezensionen vermisse ich aber jeden Hinweis darauf, dass es sich bei der DVD um den Film Masked and Anonymous handelt, der aus irgendwelchen Vertriebsgründen einen neuen Titel erhalten hat. Insofern stimmt auch das Produktionsjahr nicht, "Masked and Anonymous" ist 2003 produziert worden. Unter dem Titel "World gone mad" firmiert der Film in keinem anderen Land der Welt.
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Vorliegender Streifen, der zuvor MASKED & ANONYMOUS getauft war (und warum auch immer unbenannt wurde), ist eine prominent besetzte Groteske, die wohl eher als Metapher für das Leben an sich verstanden werden will und nicht unbedingt in einem herkömmlichen Sinne philosophisch schwerwiegende Fragen in Form eines Spielfilms aufarbeitet. Als Grundlage dafür dürfte tatsächlich Dylans Leben(slauf) herangezogen worden sein. Begleitet von großartiger Musik (die freilich vom großen Bob selbst stammt und mit einigen bis dato unbekannten Versionen verzückt) wird in fast schon poetischer Form die Geschichte einer nordamerikanischen Republik in nicht allzu ferner Zukunft erzählt. Das fiktive Land erstickt im Chaos, die Wirtschaft ist am Boden, es herrscht Bürgerkrieg und der Präsident liegt im Sterben. Genau deshalb möchte Uncle Sweetheart (John Goodman, der mir am besten in seiner Rolle gefallen hat) zu diesem Zeitpunkt ein Benefizkonzert veranstalten, das - trotz des Anscheins moralischer Aufrichtigkeit - in erster Linie ihn selbst aus seiner finanziellen Misere retten soll. Aus diesem Grund - und auch, weil keine aktuellen Superstars zu kriegen sind - holt man den abgehalfterten Alt-Star und Präsidentensohn Jack Fate (Bob Dylan) aus dem Gefängnis. Als dieser endlich am Veranstaltungsort ankommt, sieht er sich mit einem Haufen skurriler Gestalten konfrontiert - einem sich aufdrängenden Journalisten (Jeff Bridges), dessen religiöser Frau (Penelope Cruze), einem sonderbaren Tierliebhaber uvm.
Als das Konzert endlich beginnt, stirbt der Präsident und ein (offenbar gründlich vorbereiteter) Machtwechsel vollzieht sich, was Jack Fate letztlich wieder hinter Gitter bringt...

Wie schon gesagt sollte man sich von diesem Streifen kein oscarverdächtiges Drehbuch erwarten. Zusammenhänge sind zwar wohl zu erkennen, aber die atmosphärisch in Szene gesetzten Sequenzen stehen für meine Begriffe mehr als Einzelkonstrukte im Vordergrund, als dass sie dazu gedacht wären, den Plot schlüssig und/oder logisch voranzutreiben - was aber eben gerade das Besondere an diesem Leinwandwerk ausmacht. Tatsächlich könnte man hier guten Gewissens von einer Art Anti-Genre-Film sprechen, der wohl in erster Linie auf glühende Dylan-Verehrer und leidenschaftliche Cineasten mit breitem Interessensgebiet ausgerichtet sein dürfte. Ich glaube kaum, dass man jemals die Absicht hatte mit diesem Werk ein breiteres Publikum anzusprechen... (Wobei natürlich alleine die glühenden Dylan-Fans schon eine nicht unbeträchtliche Masse an Leuten darstellen dürfte, aber wurscht jetzt).

Wirklich begeisternd, und das ist jetzt freilich sehr subjektiv, habe ich in erster Linie die großartige Filmmusik gefunden, die wirklich mit einigen Raritäten und Gustostückerln aufwarten kann, wenn man - so wie meine Wenigkeit - Dylans Musik sehr schätzt. Ich habe ja sogar, nachdem ich den Film gesehen habe, nach einem etwaigen Soundtrack dazu Ausschau gehalten, musste aber enttäuscht feststellen, dass so einer offenbar nicht erhältlich ist. Vielleicht erscheint ja mal eine Art Sonder-CD oder eine der nächsten BOOTLEG-SERIES-Scheiben setzt sich mit hier zu findendem Songmaterial auseinander. Immerhin bekommt man hier Schmankerl wie eine Akustik-Version von "I'll Remember You" vorgesetzt, die mit Dylans gereifter Stimme und der tollen musikalischen Begleitung der (immer noch) aktuellen Band einfach der Wahnsinn ist! Eigentlich ist es schändlich, so etwas (auf Tonträgern) unveröffentlicht zu lassen. Weiters wäre noch eine lässig interpretierte Live-Version von "Cold Irons Bound" (das im Originalformat am großartigen TIME OUT OF MIND zu finden ist) und eine aktuellere (umgestaltete) Live-Interpretation von "Blowin' In The Wind" (das im Abspann zu hören ist) hervorhebenswert - aus musikalischer Sicht sollte man sich als Dylan-Freund den Film schon allein deshalb nicht entgehen lassen...

Wirklich gut sind aber auch die teils abstrusen Dialoge, die gelegentlich sehr lyrische Züge annehmen und - soweit's mir halt aufgefallen ist - wohl zum Teil aus Songtextfragmenten bzw. Zitaten von His Bobness zusammengesetzt sein dürften. Aufgrund entsprechender Szeneninszenierung entstehen so manchmal komische, tragische, aber sehr oft auch fast schon philosophische Situationen (in einem etwas weiteren Sinn), die für sich betrachtet durchaus funktionieren und deshalb auch unterhaltsam sind. Natürlich fällt - bei aller Eigenheit, die WORLD GONE MAD ohne Zweifel innehat - auch dem Laienzuseher vermutlich bald auf, dass Bob Dylan kein gelernter Schauspieler ist. Freilich stehlen im da Filmkollegen a la John Goodman und Jeff Bridges in gewisser Hinsicht die Show, wenngleich speziell letzterer schon deutlich beeindruckender vor der Kamera agiert hat. Dennoch, finde ich, passt Dylans Gleichgültigkeit (oder nennen wir's von mir aus Souveränität), sein schlurfender Gang, seine trockene Sprache (meist hat er alias Jack Fate das letzte Wort) usf. gar nicht so schlecht in dieses sonderbare Gesamtkunstwerk, als dass ich persönlich den (Anti-)Film sehe...

Was am Ende des Streifens bleibt, ist ein nicht näher definierbares Gefühl der Zufriedenheit (oder auch der Unzufriedenheit). Ein Gefühl, hier etwas ganz Eigenes, aber auch Einzigartiges gesehen zu haben. Darüber hinaus werden Sätze wie "Das Leben ist wie eine Taxifahrt. Selbst wenn man nirgendwo ankommt, läuft der Zähler" oder "Im Leben muss man so oder so zahlen - entweder beim Eintritt, vor der Veranstaltung oder wenn die Show vorbei ist" (beide Zitate habe ich nur sinngemäß übernommen - bitte bachten!) möglicherweise länger im Gedächtnis bleiben, ebenso wie die frisch dargebrachten, teils neuintepretierten Dylan-Songs, die man sich - wenigstens als Fan - nur allzu sehnlichst alsbald auch auf wiederabspielbarem Tonträgerformat wünscht - bitte tut da bald mal was, liebe Plattenbosse und Marketingmanager!

Zugegebenermaßen ist WORLD GONE MAD wohl nicht unbedingt ein Werk, dass man sich innerhalb kürzerer Zeitspannen mehrmals zu Gemüte führen wird. Ich persönlich habe mir die DVD vor 2 oder 3 Jahren gekauft und sie mir neulich zum 2. Mal angeschaut. Dennoch ist vorliegender Streifen ein interessantes, genreresistentes, philosophisch angehauchtes, poetisches Anti-Mainstreamprodukt, das seinen Low-Budget-Charakter niemals kitschig retuschiert (angeblich verlangten alle mitspielenden Stars kaum Gage bzw. gar keine) oder aber auch nervig-penetrant in den Vordergrund stellte. Ja, es ist... Es ist einfach, was es ist und es ist auf seine Weise wohl einzigartig - was mir persönlich den Streifen ja auch nicht unbedingt unsympathischer macht, um ehrlich zu sein! Vermutlich wird mein bescheidenes Vokabular aber ohnehin nicht genügen, um einer halbwegs objektiven Sprachbewertung gerecht werden zu können. Deshalb versuch ich's abschließend in nackten, nüchternen (vermeintlich objektiveren) Zahlen - und das ergibt aus meiner Sicht insgesamt 4 Sterne für dieses in Bild und Ton und Sprache lyrisch angehauchte Anti-Film-Gesamtkunstwerk!

Durchaus sehenswert!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2011
World Gone Mad ist ein Film der nur schwer einzuordnen ist. Zu aller erst sei zu sagen dass die Kurzbeschreibung zwar den Inhalt des Filmes korrekt wiedergibt, doch geht es in diesem um etwas ganz anderes. Dylans Karriere Knick der mit Ende der 90er wieder zu schwinden begann und der Prozess die neuen Richtungen bzw das eigene Verständnis für die Kunst neu zu definieren. Alle Charaktere außer Fate, dienen genau diesem Zweck, die Entwicklung und Widersprüche Dylans "Karriere" darzustellen und zu reflektieren. Untermalt wird das ganze mit alten Dylan Klassikern die neu interpretiert wurden und aktuellen Songs es ehemaligen Folk Sängers.
Die Handlung hindert mehr im Verständnis dieser Message als das sie nützt. Die Geschichte wirkt zu aufgesetzt und gezwungen, die Charaktere werden eingeführt und nicht aufgebaut. Es geht immer nur um die Interaktion mit Fate (=Dylan), dadurch wirkt es etwas substanzarm.
Darstellung und Botschaft des Filmes hätte sich auch durch einen 67 min Monolog Dylans in einer verrauchten Bar darstellen lassen, die Stimmung wäre ungefähr die gleiche gewesen.

Summa summarum ist "World Gone Mad" ein Tip für Fans von Bob Dylan und Kenner dessen Biographie bzw Schaffen über die Dekaden. Allen anderen empfehle ich eine vorherige Lektüre dieser, denn dieser Film ist viel nur keine Einführung in das Gesamtwerk Dylan. (Hierfür sei an I'm Not There verwiesen)
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. März 2011
insgesamt ein toller film - man sollte allerdings keine spannende, geschlossene handlung erwarten. das ganze erinnert sehr an bob dylan musik (die nicht zu kurz kommt) und bob dylan texte (die ja auch nicht mit eindeutigen botschaften daherkommen). die synchronisation finde ich nicht ganz so schlimm, wie das andere rezensenten hier geschrieben habe - allerdings habe ich schon die originale deutsche synchro-stimme von jeff bridges vermisst.

ich empfehle diesen film.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Februar 2011
Mich interessierte in diesem Film hauptsächlich, wie Bob Dylan da so ist und ich muss sagen, es war/ist so ziemlich das 1. Mal, dass ich ihn sprechen, relativ viel sprechen hörte. Er ist ja sonst eigentlich immer relativ mundfaul und in diesem Film gab er sich doch schon ganz schön natürlich - irgendwie. Erschreckend ist wirklich seine Magerheit, aber ich denke, das war ziemlich kurz nach seiner schwerenKrankheit vor einigen Jahren und von daher zu verstehen. Der Mann sollte wirklich mal wieder etwas mehr essen!

Die Handlung des Filmes ist irgendwie so lala und ich weiß nicht, ob ich die DVD ohne Dylan Mitwirkung gekauft hätte.
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