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am 12. Januar 2012
Wer ist eigentlich Mark Zuckerberg? Wie konnte es einem einfachen Studenten der renommierten Harvard University möglich sein, zum jüngsten Milliardär der Welt aufzusteigen? Versteckt sich hinter der Maske des Facebook-Gründers tatsächlich ein innovativer Neuerer oder nur ein gerissener Opportunist? David Fincher porträtiert das vermeintliche Genie anhand des fiktiven Romans von Ben Mezrich eher differenziert als skrupellosen Antihelden, talentierten Computer-Nerd und geltungssüchtigen Egomanen, der es satt hat, auf dem Campus ein bei den Frauen erfolgloser Niemand zu sein. Seine Freundin hat ihm gerade den Laufpass gegeben, sodass er sie nun in einem Blog im Internet in seiner unerbittlichen Rhetorik vollkommen frustriert durch den Schmutz zieht und sich dann ins Immatrikulationsverzeichnis der Universität einhackt, um Datensätze und Fotos auf eine Website zu übertragen, auf der er einen sogenannten Facemash initiiert, bei dem seine Kommilitonen über die Attraktivität von Studentinnen abstimmen können. Mit dieser spektakulären Aktion zieht er die Aufmerksamkeit der Winklevoss-Zwillinge auf sich, zwei Sprösslingen aus elitären Kreisen, die auf der Suche nach einem Programmierer für eine Homepage sind, die den Harvard-Absolventen als soziales Netzwerk dienen soll. Zuckerberg wittert seine Chance und entwickelt das Projekt mit viel Kreativität und Intelligenz auf eigene Faust zu einer exklusiven Marke weiter, während er klammheimlich seine vermögenden Partner ausbootet. Zur Seite steht ihm dabei sein einziger Freund Eduardo Saverin, der ihm das nötige Geld verschafft, um die Server für die Website am Laufen zu halten. Zum Ärger der Winklevoss-Zwillinge gewinnt "The Facebook" kontinuierlich an Popularität, sodass auch Sean Parker im fernen Kalifornien auf das Phänomen aufmerksam wird. Der paranoide Napster-Gründer kokettiert im narkotischen Dauerrauschzustand seines übersteigerten Narzissmus immer noch damit, wie er die Musikindustrie mit seiner Online-Tauschbörse in den Ruin getrieben hat und lotst nun seinen neuen Protegé Zuckerberg an die Westküste, wo er für ihn als Business Angel fungiert, der die Türen zu wichtigen Investoren öffnet und damit die Eifersucht von Saverin auf sich zieht. Als dieser anfängt, Probleme zu machen, drängt ihn Zuckerberg ganz galant aus der Firma. Mit einer Kapitalerhöhung marginalisiert er Saverins Anteil. Saverin fühlt sich verraten und verklagt seinen ehemals besten Kumpel ebenso, wie es die Winklevoss-Zwillinge tun werden, die in Facebook eine Verletzung des Urheberrechts und den Diebstahl ihres geistigen Eigentums sehen.

In seiner markanten rauschhaften Bildästhetik rekonstruiert David Fincher die Ereignisse in Rückblenden aus der Perspektive eines Gerichtssaals, wo sich die zerstrittenen Parteien mit ihren Rechtsanwälten am Verhandlungstisch gegenübersitzen und das Drama in einem Geflecht aus unmissverständlichen Blickwechseln, virtuosen Wortduellen und veritablen Gesten seinen unaufhaltsamen Lauf nimmt. Gerade in diesen Szenen wird evident, dass nur ein selbstgefälliger Spiegelfechter wie der kühl kalkulierende Zuckerberg inklusive seiner abgehobenen Final-Club-Neurose auf die Idee kommen konnte, eine Seite wie Facebook zu kreieren, auf der Menschen ein Stück ihrer Intimität preisgeben und bereitwillig ihre Privatsphäre im Internet öffentlich zur Schau stellen. Wobei Fincher diesem eitlen Narziss durchaus auch eine gewisse Sympathie abringt, weil er dem Establishment den Schneid abkauft und den verwöhnten Winklevoss-Zwillingen die bittere Lektion lehrt, dass es nicht immer nach ihrem Willen geht. Jedoch versuchen die Brüder lange Zeit den Konflikt mit einer fairen Lösung für beide Seiten zu beenden, während Zuckerberg im Stile eines rücksichtslosen Despoten auf kriminelle Weise sogar dem geltenden Recht noch den Finger zeigt. So stimmt es eher nachdenklich, dass ausgerechnet solche Typen vom Schlage eines Parker oder Zuckerberg, die unheilbar vom Virus der eigenen Grandiosität befallen sind und nur aus dem einen Antrieb heraus handelten, weil sie von ihren verflossenen Herzdamen bitterlich gekränkt wurden, die Gesellschaft dermaßen verändert haben. Vielleicht steht in 20 Jahren irgendwo einmal geschrieben, dass "The Social Network" ein Film über eine hedonistische Generation ist, die glaubte, mit ein paar kurzen Phrasen im Netz die zwischenmenschliche Kommunikation in der Realität ersetzen zu können, und mit sich selbst nichts weiter anzufangen wusste, als der verlockenden Versuchung zu erliegen, dem tristen Alltagsleben mit originell geschossenen Fotos im Internet so etwas wie den Hauch einer überhöhten Bedeutung zu verleihen, nur um ein kleines bisschen Aufmerksamkeit zu erregen. Sicher hat Facebook in einer Welt, in der Kontakte für Karrieristen scheinbar wichtiger sind als Talent, auch seine positiven Aspekte, aber es suggeriert eine Art von sozialer Integration, die sich in dieser illusorischen Form niemals auf die Wirklichkeit übertragen lässt. So drängt sich zwangsläufig die spannende Frage auf, ob das größte Onlinenetzwerk der Welt die Menschen tatsächlich näher zusammengebracht hat und da gibt Fincher am Ende des Films eine schlagende Antwort: Die Schlusseinstellung zeigt, wie Zuckerberg allein im Gerichtssaal sitzt, auf dem Bildschirm seines Laptops ist das Facebook-Profil seiner Ex-Freundin zu sehen, das er einsam und verlassen anstarrt, ohne eine Antwort zu erhalten.

Abendfüllend mit Bonusmaterial ausgestattet ist die 2-Disc-Collector's Edition, die in 7 verschiedenen Dokumentationen die Entstehung des Films von der Adaption der Buchvorlage über das Making Of bis hin zum Soundtrack detailliert begleitet.
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am 17. März 2012
Was macht einen Top-Regisseur aus? Er nimmt sich eines recht interessanten, weil dem Zeitgeist entsprechenden, Themas an, welches aber rein inhaltlich innerhalb von 10 Minuten erzählt wäre, & kreiert daraus ein spannendes 2stündiges Drama, welches sogar jene Zuschauer zu fesseln vermag, die mit besagtem Thema eigentlich nichts am Hut haben (wollen).
Dies ist David Fincher mit seiner Entstehungsgeschichte der Online-Community Facebook, welche gleichzeitig ein Biopic deren Begründers Mark Zuckerberg darstellt, durch handwerkliche Brillanz & inhaltliche Vielschichtigkeit gelungen (natürlich auch mit künstlerischer Freiheit Finchers versehen - es handelt sich ja doch um eine Unterhaltungsprodukt & keine Doku), wofür das exzellente Film-Drama verdientermaßen 2011 mit 3 Oscars (Drehbuch, Filmmusik & Schnitt), 5 weiteren Nominierungen (Gewinne für besten Film & Regie wären nicht unverdient gewesen, aber da hat Tom Hoopers sehr emotionale Königsbiographie auf die Acadamy dann doch mehr Einduck gemacht) & vielen weiteren Preisen (Globes, Baftas,...) ausgezeichnet wurde.

Als Verpackung dieser limitierten Blu-ray-Edition wurde ein stylisches Digipak im nicht minder stylischen, wenn auch sehr spartanischen, Pappschuber gewählt. Amazons Produktfoto entspricht der Banderole, die Vorder- & Rückseite des Schubers umgibt. Diese, welche die Disc-Infos & auch das obligatorische FSK-Logo enthält, ist am Pappschuber aufgeklebt & problemlos entfernbar. Die Vorderseite des schwarzen Pappschubers ist zur Gänze mit dem in Grau geprägten Schriftzug "DU KANNST KEINE 500 MILLIONEN FREUNDE HABEN, OHNE DIR EIN PAAR FEINDE ZU MACHEN" versehen, die Rückseite ist - von den kleingedruckten Film-Infos am unteren Ende abgesehen - durchgehend schwarz. Am Cover des Digipaks sind, auf einem Porträt des Zuckerberg-Darstellers Jesse Eisenberg, die Schlagworte "PUNK PROPHET GENIE MILLIARDÄR VERRÄTER" aufgedruckt, die Rückseite besteht aus einer Foto-Galerie. Das Digipak ist übrigens von links aus dem Pappschuber zu entnehmen & nicht, wie üblich, von rechts. Sowohl Schuber als auch Digipak sind FSK-Logo-frei.

Die Bild-Qualität (2,40:1 [1080p]) ist ausgezeichnet. Fincher verwendete, wie schon bei seinen beiden Vorgänger-Filmen "Zodiac" & Benjamin Button", HD-Kameras & wenn es Unschärfen gibt (wie bei der Regatta-Szene), dann wurden diese bewusst eingesetzt. Auch beim Ton (Deutsch & Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1) gibt's aufgrund der durchgehenden Surround-Atmosphäre so gut wie nichts zu bemängeln. UT sind sowohl in Deutsch als auch in Englisch vorhanden.

Die Edition beinhaltet 2 Discs, wobei sich auf der ersten zusätzlich zum Hauptfilm zwei Audiokommentare befinden (einer mit Fincher, einer mit Drehbuchautor Aaron Sorkin & Besetzung; Dolby Digital 2.0 Stereo). Das restliche Bonusmaterial (zur Gänze in HD) gibt's auf Disc 2: das sehr umfangreiche, 92minütige Making Of "Wie ist aus Facebook bloß ein Film entstanden?" (in 4 Teilen: "Die Anfänge", "Boston", "Los Angeles", "Das Studiogelände"), mehrere Featurettes über den visuellen Stil ("David Fincher und Jeff Cronenweth zu den Bildelementen"), Schnitt & Ton ("Angus Wall, Kirk Baxter und Ken Klyce zur Nachbearbeitung") & Filmmusik ("Trent Reznor, Atticus Ross und David Fincher zur Filmmusik", "Swarmatron Sound Machine") sowie die beiden interaktiven Features "Ruby Skye VIP-Raum: Szenenanalyse aus unterschiedlicher Perspektive" & "In the Hall of Mountain King: Musikalische Erkundungen".
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am 26. Oktober 2014
"The Social Network" ist ein 2010 erscheinender Film von David Fincher. In dem Film, der auf dem Buch "Milliardär per Zufall: Die Gründung von Facebook – eine Geschichte über Sex, Geld, Freundschaft und Betrug" von Ben Mezrich basiert, wird die Entstehung von Facebook durch Mark Zuckerberg thematisiert.

Der amerikanische Student Mark Zuckerberg entwickelt nach der Trennung von seiner Freundin eine Website auf der User die Bilder zweier Frauen sehen und können und diese nach ihrer Attraktivität bewerten können. Um an die Bildet zu kommen hat er sich in die Server aller Wohnheime der Harvard University gehackt. Die Website wird ein Erfolg und die Universität muss einschreiten um eine Überlastung der Server zu verhindern. Mark Zuckerberg muss sich vor einem Gremium für den Datenklau verantworten und bekommt eine sechs Monatige Bewährungszeit. Doch der Erfolg der Website bleibt nicht ohne Folgen und ist erst der Anfang zu einem Unternehmen das das Internet verändern und dominieren wird. Und auf diesen Weg wird sich Mark Zuckerberg nicht nur Freunde schaffen.

Ich bin ein großer Fan von David Fincher und seinen Filmen. Seine Art Geschichten zu erzählen ist nicht unbedingt einmalig aber immer spannend, interessant und unterhaltsam.
"The Social Network" erzählt eine Geschichte die man so vorher nicht kannte von einem Aufstieg eines ehemaligen Studenten und Unternehmen die jeder kannte und jetzt noch besser kennt.

Die Riege der Darsteller ist dabei durchweg überzeugend. Allen voran natürlich Jesse Eisenberg als Mark Zuckerberg. Daneben können aber auch Andrew Garfield als Eduardo Saverin, Justin Timberlake als Sean Parker und Armie Hammer als Cameron Winklevoss / Tyler Winklevoss in ihren Rollen überzeugen.

Die Blu-Ray Umsetzung kann mit einer menge Extras aufwarten. So bekommt man Audiokommentar, Wie ist aus Facebook bloß ein Film entstanden? (Doku in Spielfilmlänge), David Fincher und Jeff Cronenweth zu den Bildelementen, Angus Wall Kirk Baxter und Ren Klyce zur Nachbearbeitung, Trent Reznor Atticus Ross und David Fincher zur Filmmusik, Ruby Skye Vip-Room: Szenenanalyse aus unterschiedlicher Perspektive, In the Hall of the Mountain King: Musikalische Erkundungen und Swarmatron Sound Machine.
Gerade die erste Doku ist interessant und gibt einem Einblicke in die Produktion des Films.

"The Social Network" ist ein interessanter Film der einem zeigt wie ein Weltunternehmen entstanden ist und zeigt gleichzeitig auf wie dessen Gründer und Inhaber sich entwickelt hat.
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am 28. Juli 2014
Ich bin nicht der größte Fan von FB aber der film fasziniert mich immer wieder!
Darin sieht man die Genialität die in manchen Menschen steckt!
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am 4. März 2011
Warum lohnt es sich unbedingt, "The social network" gesehen zu haben?

Weil David Fincher hier nach "Zodiac" ein weiteres Mal eine unglaublich scharf gezeichnete, sehr Erkenntnis fördernde Gesellschaftsstudie abliefert: diesmal des globalisierten Kapitalismus im 21. Jahrhundert. Allmählich wird er für mich zur Messlatte modernen Erzähl-Kinos.

Ins Zentrum von "The social network" rückt er, unterstützt durch das unfassbar gute Drehbuch von Aaron Sorkin (die Dialoge!), das US-amerikanische Elite-Collage-Wesen mit seinen narzistischen, nach Macht, Einfluss und optimaler Vernetzung gierenden Sprösslingen des amerikanischen Geldadels. Es gibt hier keine Sympathieträger. Sämtliche der tragenden und durch die Bank männlichen Figuren des Plotts sind Egozentriker und Profilneurotiker. Anzugträger, die man sich ein paar Karrierestufen weiter sämtlichst ausgezeichnet im Oval Office vorstellen kann. Es geht in der ersten Hälfte des Films einzig ums Dazugehören, um das Vordringen zweier Außenseiter in den inneren Zirkel. Die Winklevoss-Brüder sind schon dort. Eduard will dort hin. Und Mark, sein Freund und Programmier-Nerd - ja, was will der eigentlich?

Am Anfang des Films bekommt Mark von seiner in wenigen Augenblicken Ex-Freundin den Kopf gewaschen. Am Ende des Films ist er eine Milliarde Dollar reicher, seinen womöglich einzigen Freund los, trägt eher widerwillig ein Hemd und bekommt von einer jungen Anwältin im Gehen gesagt, dass er tief in sich drin doch kein übler Typ ist. Diese zwei Szenen rahmen den Film. In den hundert Minuten dazwischen gibt es keine weiteren ernstzunehmenden Frauen-Figuren mehr. Nur noch Groopis und Chicks. "The social network" zeichnet ein überaus übles Bild der Collage-Elite. Typen, die nach der ersten selbstverdienten Million lechzen. Und Frauen, die nach dem ersten Selfmade-Millionär lechzen. Absolut finster. Und es gibt kein Innehalten. Mark stolpert mit einer guten Idee die gesellschaftliche Leiter hoch. Auf dem Weg kommt ihm sein Weggefährte Eduard abhanden. Dafür ist in der zweiten Hälfte Sean an seiner Seite, der Verführer, der Türöffner in die wichtigen Zirkel.

Bis zum Ende des Films bleibt uns Mark ein Rätsel. Die Motive aller anderen ihn umgebenden und später verklagenden Figuren sind klar. Nur Mark bleibt eine Sphinx.
Damit wird seine Figur ihrer reellen Vorlage enthoben und zu etwas eigenem. David Fincher hat aus einer Dot-Com-Geschichte, die man bei Wikipedia nachlesen kann, ein Shakespearsches Drama gemacht, das man sich anschauen sollte.

Jesse Eisenberg als Mark Zuckerberg und Justin Timberlake als Sean Parker sind darüber hinaus in dem ausgezeichneten Ensemble (großartig auch die Darsteller der Winklevoss-Brüder) die absoluten Highlights. Und der Oscar für Trent Raznors Soundtrack ist mehr als verdient.

"The social network" ist ein großartiger Ensemble-Film. Es ist ein Dokument der ersten Hochphase des Internets, das wir später mal unseren Kindern zeigen werden. Und es ist ein vollwertiges Drama, das durchaus das Zeug dazu hat, kanonisch zu werden.
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am 17. Juni 2016
Ja, ich hab's riskiert, weil auf Amazon um's Verrecken keine Info zu finden war, welche Tonspur das Dingen hat und weil iTunes es nur zum Kauf den Titel nur zum Kauf anbietet. Nach 10 Sekunden dann hier ausgemacht,...unerträglich flach synchronisiert.

Bitte doch angeben welche Tonspuren enthalten sind.

Bitte doch auch englische Tonspuren :))))))
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Ich verstehe Google, Napster und youtube. Warum aber gerade Facebook den jüngsten Milliardär der Welt ermöglichte, erschliesst sich mir nicht. Das ist doch sowas wie StudiVZ? Und damit wird man so reich?
David Fincher hat mich bisher jedenfalls noch nie enttäuscht, deshalb war dieser Film trotz Facebook-Desinteresse Pflicht für mich.
Trenz Reznor (NIN) hat den Soundtrack geschrieben. Der Film beginnt mit einem Stück der White Stripes und endet mit einem Beatles-Song, dessen Text dann die Frage aufwirft, die schon Finchers The Game und Fight Club gestellt haben: was ist wirklich wichtig im Leben?
Jesse Eisenberg spielt Mark Zuckerberg und erinnert dabei stark an seine Figur aus Zombieland. Justin Timberlake spielt den Napster-Erfinder und zeigt, dass es auch ohne Harvard-Studium möglich ist etwas Bahnbrechendes zu erfinden.
The Social Network bietet reichlich Stoff, um über Sinn und Unsinn, Gefahren und Chancen des Internets nachzudenken. Visuell spektakulär wie Alien 3 oder Fight Club ist der Film allerdings so gar nicht. Atemberaubend spannend auch nicht. Der Grossteil des Films befasst sich mit juristischen Streitereien. Der Trailer hat hingegen eher das Bild einer Teenie-Komödie gezeichnet. Humor gibt es schon, aber eher dezent. Tragisch ist die Geschichte, die Fincher erzählt, der hochbegabte, aber mit dem Sozialverhalten eines Autisten gestrafte Eisenberg, vergleicht Frauen mit Nutzvieh, isoliert sich, scheint unfähig zu sein Freundschaften oder Beziehungen einzugehen und zu pflegen.

Überlege Dir sehr genau, welche Daten Du ins Internet stellst! Von einem super-erfolgreichen Unternehmen kann ganz schnell nichts mehr übrig sein (siehe Napster). Facebook mag heute angesagt sein, aber wie lange? Wenn sogar schon ein Kinofilm mit Justin Timberlake darüber gedreht wird, dann kennt es jeder und damit ist es nicht mehr cool, der Zenit ist bereits überschritten?. Das sind nur einige der Anregungen, die der Film gibt. Somit geradezu ein idealer Film für den Schulunterricht. ;-) Aber auch mehr als das. Eben ein weiterer, guter Film von David Fincher! Ein wenig ähnelt Zuckerberg Howard Hughes, allerdings ist der Film über ihn, Aviator, ungleich glanzvoller. Gerade in der Anfangsszene, als sich Zuckerberg mit seiner Freundin Erica unterhält oder eher versucht sich zu unterhalten, führt ihn als völlig unzugänglichen, der Welt entrückten Sonderling ein. So reich und berühmt und trotzdem ein armer Tropf? Dieses Bild drängt sich etwas auf, trotz des recht ausgeglichenen, facettenreichen Blicks, den Fincher auf den Facebook-Erfinder (oder den Facebook-Plagiator?) wirft. Schöne Zitate und amüsante Szenen in der Universität Harvard gibt es in The Social Network! Etwa: Harvard-Studenten suchen sich keine Jobs, sie schaffen sich welche. Dieser Unternehmergeist, die Euphorie und die Expansion von Facebook werden sehr gut vermittelt. Sicherlich ein zeitgemässerer und wichtigerer Film als Wall Street 2!

Die Frage wie genau Facebook nun so einen immensen (Papier)Wert erzielen konnte beantwortet The Social Network nicht. Es gibt Andeutungen, dass ein Teil mit Werbung eingenommen wird, dabei belässt es der Film. Dafür bietet der Film aber überreichlich andere, sehr interessante Denkanstösse.
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„I‘m not talking about a dating site. I‘m talking about taking the entire social experience of college and putting it online.“ Das ist die eigentliche Grundidee hinter Facebook.

„The Social Network“ erzählt auf packende und realistische Weise die moderne Version des „American Dream“: Was früher der Tellerwäscher war, der zum Millionär aufstieg, ist heute der Nerd, der Computerfreak, der Hacker, der es mit technischem Verstand und der richtigen Idee bis ganz nach oben schafft. Diesen Traum träumen viele, überall, auch in Harvard, denn leichter als einen Job zu finden, ist es, einen Job zu erfinden.

Aber dies ist auch die Geschichte einer Freundschaft, die zerbricht, von Verrat, Geld, Macht, Rivalität - und juristischen Auseinandersetzungen. Wie hoch der tatsächliche Wahrheitsgehalt ist, darüber streiten sich die Geister. Aber wie Drehbuchautor Aaron Sorkin klarstellte: Es ist ein Film, Kunst, keine Dokumentation.

Jesse Eisenberg ist hervorragend in der Rolle des Mark Zuckerberg besetzt. Ihm gelingt ein glaubwürdiges Porträt des Facebook-Gründers, der vor allem eins nicht mehr sein will: ein Nobody. Er charakterisiert den Outsider als brillanten, aber introvertierten Denker, der mit den Gedanken oft nicht im Hier und Jetzt ist, weil er zu sehr mit etwas anderen beschäftigt ist.

Markant ist die lange Eröffnungszene (10 Drehbuchseiten!), in der man mit der Person Mark Zuckerberg erstmals in Kontakt kommt. Er wird von seiner Freundin Erica Albright abserviert. Begründung: Er sei „einfach ein Arschloch“. Zutiefst verletzt postet er daraufhin in seinem Blog erniedrigende Kommentare über sie und entwickelt eine Website namens FaceMash, auf der die User die Attraktivität von Frauen vergleichen und bewerten können. Der Algorithmus stammt von Zuckerbergs bestem Freund Eduardo Saverin. Um an das Bildmaterial zu kommen, hackt er sich in die Datenbanken der Harvard University... und das ist erst der Anfang...

Die Biographie hinter der Geschichte kennt man. Doch David Fincher und Aaron Sorkin verwandeln die Geschehnisse in ein überaus vielschichtiges, sehenswertes Drama mit durchweg hervorragenden Darstellern.

Viele Themenkomplexe begegnen sich hier: Es geht um eine zeitgenössische Version des „American Dream“, Freundschaft, Insider und Outsider, um das Erwachsenwerden, Karriere und das ganz große Geld. „The Social Network“ gibt Einblicke in ein abstoßend wirkendes Elite-College-Wesen mit machthungrigen Narzissten und Egomanen, alten Strukturen und Studentenvereinigungen.

Lohnt sich die Blu-ray-Collector‘s Edition? Auf jeden Fall! Zum einen ist im Vergleich zur einfachen DVD-Version die Bildqualität der Blu-ray deutlich besser. Zum anderen ist das hier enthaltene Bonusmaterial allein den Kauf wert. Wer sich für Hintergrundberichte interessiert, David Fincher und Aaron Sorkin über die Schulter blicken möchte oder mehr über die Location und Technik wissen will, kann bedenkenlos zugreifen. (Vorbildlich ist dabei übrigens die Ausstattung mit Untertiteln!)

Enthalten sind auf Disk 1 neben dem Hauptfilm zwei Audiokommentare, unter anderem von Regisseur Fincher und Drehbuchautor Aaron Sorkin. Darin erfährt man viel Interessantes zu den Dreharbeiten, aber auch zu Entscheidungen, die bezüglich Darstellern und Musik stattfanden. Gedreht wurde übrigens nicht in Harvard, sondern an der Johns Hopkins Universität, weil es für Harvard keine Drehgenehmigung gab. Darum wurden viele Matte-Zeichnungen erstellt, um die bekannten Wahrzeichen wie das Kirkland House mit einzubauen.

Auf Disk 2 gibt es - ebenfalls in HD-Qualität - ein Making Of (92 Minuten). "Wie ist aus Facebook bloß ein Film entstanden?"
Teil 1: "Die Anfänge"
Teil 2: "Boston"
Teil 3: "Los Angeles"
Teil 4: "Das Studiogelände"

Zusätzlich sind verschiedene Featurettes zu allen relevanten Filmelementen enthalten (filmische Umsetzung, Schnitt und Ton, Filmmusik):
"David Fincher und Jeff Cronenweth zu den Bildelementen"
"Angus Wall, Kirk Baxter und Ken Klyce zur Nachbearbeitung"
"Trent Reznor, Atticus Ross und David Fincher zur Filmmusik"
"Swarmatron Sound Machine")
"Ruby Skye VIP-Raum: Szenenanalyse aus unterschiedlicher Perspektive"
"In the Hall of Mountain King: Musikalische Erkundungen"

Wenn man sieht, wie intensiv Aaron Sorkin und David Fincher mit den Darstellern arbeiten, wie die einzelnen Szenen vorher erarbeitet und emotional durchdrungen werden, bevor es ans Drehen geht, bekommt man einen kleinen Eindruck von der Arbeit, die tatsächlich in diesem Film steckt.
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am 14. November 2015
Der Prozess der Gründung von Facebook wird in diesem Film von David Fincher sehr interessant und spannend erzählt (was davon Wahrheit ist und was erfunden, darüber streiten sich die Beteiligten bis heute). Es gibt nicht diese klassischen Thrillerszenen, wo es dem Zuschauer kalt den Rücken herunterläuft. Ich würde The Social Network auch nicht als Thriller bezeichnen, sondern eher als Charakterstudie. Es ist interessant zu beobachten, wie sich Zuckerberg mit zunehmenden Erfolg seines Unternehmens persönlich verändert und vergisst, wer seine wahren Freunde sind. Hervorragend gespielt von Jesse Eisenberg, an dieser Stelle. Aber auch sein (am Anfang) Freund/(am Ende) Gegenüber Andrew Garfield liefert eine starke Leistung. Der Film enthält einige komische Elemente, gerade im ersten Drittel des Films, wird dann aber doch zunehmend düsterer, ähnlich wie Eisenbergs Charakter Zuckerberg. Er lebt nicht von Action, sondern von den tollen Dialogen (wie die Szenen im Gericht oder die Streits zwischen Zuckerberg und Saverin) und dem Plot. Wahrscheinlich ist es kein Film für Jedermann, aber mir persönlich gefällt er richtig gut.
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am 22. September 2015
Zugegeben ... ich war nicht sehr optimistisch eingestellt gegenüber einem Film über den Gründer von Facebook, doch ich war überrascht! Ein wirklich lohnenswerter, fesselnder Film!
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