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Kundenrezensionen

218
3,6 von 5 Sternen
Eat, Pray, Love [Director's Cut]
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Februar 2014
77 gaben volle Punktzahl, 34 nur einen Stern - hier scheiden sich offenbar die Geister. Ich bin einer von denen, die den Film in guter Erinnerung behalten und denen er damit mehr als gut gefallen hat. Themen wie diese aus dem Film sind grundsätzlich immer interessant und Julia Roberts verkörpert hier einen Typ von Menschen, in denen sich viele einfach wiederfinden. Abseits von Action und Übermenschen, Moralpredigten und Schwarz-Weiß gemalten Charakteren.

Ja sie hat alles und von mir aus ist das alles ein Luxusproblem - aber ja vielleicht geht mit diesem vorhersehbaren, durchaus durchplanten und disziplinierten Leben, was auch so viele für ihren mehr oder weniger kleinen Luxus führen oder führen müssen, auch irgendwie die Zeit wie im Flug hinüber, ohne das man es merkt und wirklich noch was - mal irgendwie Aufregendes passiert. Und gerade in den USA, wo im Gehen, im Fahren und keine Ahnung auf welche Weise das Essen konsumiert wird und Fastfood Tagesordnung ist und der Geschmack vereinheitlicht und völlig verkorkst wurde, zeigt uns der Film die Alternativen am Beispiel Italien, die letztendlich auch nicht das Non plus Ultra darstellen aber viel abseits vom Tellerrand zeigen. Und wenn es auch nur eine einzige Person anregt, über sein Leben nachzudenken, sein Glücklichsein, sein Sinn erkennen lässt, hat sich die Produktion des Streifens schon gelohnt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2014
Befasse mich seit Jahren mit diesen Themen und kann hier die negativen Bewertungen nicht verstehen. Unabhängig davon, daß es auf einer wahren Begebenheit beruht, spiegelt der Film das wieder, wie es vielen Menschen inzw geht. Und ich erlebe Tag für Tag wie viele Menschen so viel Oberflächlichkeit leben und nur kennen, das sie nicht mal diese ersten Schritte kennen und leben können.
Klar, jeder der schon tiefer in diesen Themen ist, findet es langweilig oder übertrieben. Doch wenn der Film es schafft, nur 1 Menschen dazu zu bringen was zu ändern und glücklich zu werden, hat es sich gelohnt!

Und egal ob sich Jeder diese Auszeit leisten könnte, wer anfängt nachzudenken weiß auch, er kann diese Wege ohne Reisen gehen. Genug Hilfe gibt es auch zu Hause. Denn es gibt immer Menschen die sind weiter, und Menschen die sind noch nicht so weit wie man selbst. Darüber sollte man nicht urteilen.

Wer aber schon weiter ist und hier einen lehrreichen Film erwartet - wird enttäuscht.

Für mich auch eher Genre Romanze statt Drama.
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68 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Texaner Richard(Richard Jenkins) muss Elizabeth(Julia Roberts) genau sagen, worum es geht. Allein scheint die Amerikanerin das nicht zu wissen. Auch wenn sie bis nach Indien reisen musste, um diese banale Lebensweisheit aus dem Munde eines ihr eigentlich völlig fremden Menschen zu erfahren. Doch das ist für Elizabeth nichts Neues.

Nach achtjähriger Ehe mit Steven(Billy Crudup) merkt die Autorin Elizabeth, dass ihr Leben unvollkommen und ihre Ehe unglücklich ist. Sie denkt zurück an eine Reise nach Bali. Dort fühlte sie sich bei dem Guru Ketut glücklich und zufrieden. So entschließt sich Elizabeth die Zelte in den Staaten abzubrechen und ihre Ehe zu beenden. Für ein Jahr will sie die Welt kennenlernen, so wie sie sich das schon immer wünschte. Ihre Freunde befürchten, dass Elizabeth einen Nervenzusammenbruch hatte, aber sie lassen sie ziehen; auch der junge David(James Franco), mit dem sie eine Affäre begonnen hat.

Zunächst reist Elizabeth nach Italien. Sie lernt Sophie kennen und die führt sie in eine Clique von lebenslustigen Italienern ein. Hier dreht sich alles um das Essen und die Familie. Elizabeth lernt, locker zu werden und nicht mehr jede Kleinigkeit ihres Lebens detailversessen zu planen.

Nach dem Italien-Aufenthalt geht es nach Indien. Im Ashram eines Guru lernt Elizabeth Richard kennen. Der ehemalige Geschäftsmann hat sich zurückgezogen, weil er einen furchtbaren Fehler im Leben begangen hat. Er gibt Elizabeth ihren neuen Namen "Hau rein" und öffnet Türen in ihren Gedanken, von denen Elizabeth nicht mal ahnte, dass es sie gibt.

Der letzte Ort der Reise ist Bali. Dort trifft Elizabeth wieder auf Ketut. Aber sie lernt auch ihren "Reiseführer" Felipe(Javier Bardem) kennen. Der ebenfalls geschiedene Brasilianer begehrt Elizabeth. Bei ihr trifft das auf Gegenliebe. Als jedoch die Zeit gekommen ist, um zu entscheiden, wie ihr Leben weitergehen soll, kneift Elizabeth. Anscheinend hat sie ihren eigenen Weg noch immer nicht gefunden. Aber genau für solche Momente gibt es gute Freunde...

Ich habe Elizabeth Gilberts Buch -Eat,Pray,Love- nicht gelesen; das ist nicht unbedingt der Stoff, der in meinem Bücherregal steht. Den Film von Ryan Murphy habe ich mir jedoch angetan, und: Ich war positiv überrascht. Murphys filmische Version der Story ist unterhaltsam, hervorragend fotografiert, mit guten Schauspielern besetzt und bietet kurzweilige Unterhaltung. Was den Inhalt der Story angeht, und all diejenigen, die sich von dem Plot Erleuchtung für ihr Leben erhoffen, kann ich nur sagen: Die Sinnsuche der Elizabeth Gilbert spielt sich eher auf durchschnittlichem Niveau ab. Wer Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens sucht, sollte da vielleicht doch eher auf die Sinnsprüche des Abreiss-Küchenkalenders schauen; die können es in puncto Sinntiefe und transzendentaler Erleuchtung locker mit -Eat, Pray, Love- aufnehmen. Am wenigsten nachvollziehbar war für mich, dass Elizabeth über zwei Stunden auf der Suche nach ihrem Ich und der eigenen, freien Entscheidung war und am Ende eben nicht das tat, was sie selbst wollte, sondern was ihr Guru ihr vorschlug. Das nennt man dann wohl unlogisch...

Unter dem Aspekt der Weiterbildung habe ich -Eat, Pray, Love- jedoch nicht in den Player geschoben. Ich wollte unterhalten werden; von einem Film, und nicht von der exakt wiedergegebenen Realität. Das hat Ryan Murphy hervorragend hinbekommen. Wenn er zum Beispiel den Einspieler über die Italienischen Gesten ablaufen lässt, dann ist das ganz großes Kino. Weitere Highlights sind neben der wunderbaren Kameraführung die Auftritte von Richard Jenkins. Auch die Aufteilung des Stoffs in die drei Storyblöcke Italien-Essen, Indien-Beten und Bali-Lieben, ist perfekt gelungen. Unterlegt werden die Bilder von Elizabeths Reise mit herrlicher Musik von Fleetwood Mac, Neil Young und dem genialen Pearl Jam Sänger Eddie Vedder.

-Eat, Pray, Love- war für mich, was Sinnsuche und geistige Tiefe angeht, nicht mehr als Mittelmaß. In puncto Unterhaltung hat der Film jedoch absolute Stärken, die sich nicht von der Hand weisen lassen. Ganz ehrlich, wenn ein Film diese Voraussetzungen erfüllt, hat er bei mir schon ein dickes Plus auf der Habenseite. Sie können und dürfen dann wieder mal selbst entscheiden, ob -Eat, Pray, Love- für sie den Beginn eines neuen Lebensabschnitts bedeutet, vielleicht doch eher nur Murks ist, oder sie einfach nur gut unterhalten hat. Viel Spaß dabei.

Ich habe mich am Ende dann noch gefragt, ob Ryan Murphy die Figur seines Gurus Ketut ein wenig von Yoda abgeschaut hat. Obwohl...Krieg der Sterne ist dann ja wieder ein ganz anderes Thema...
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80 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. September 2012
Ein Film der von Selbstfindung handelt, sollte auf einem soliden Gerüst aufgebaut sein. Nicht Wenigen dienen literarische und filmische Werke als Anleitung oder Reflektion eigener Verhaltensmuster. Hier scheitert der Film auf so vielen Ebenen, dass es weh tut.

Eine Frau mittleren Alters (Anfang 40?) lebt in gehobenem Wohlstand mit einem Mann, der sie abgöttisch liebt. Sie hat eine beste Freundin, ist Autorin und reist gerne. Es wird nicht klar, ob sie sich Kinder wünscht oder was ihr im Speziellen fehlt, aber sie verliert sich in - für den Zuschauer nicht nachvollziehbare - Depressionen. Geld und Mann müssen nicht glücklich machen, aber der Film verpasst die notwendige Chance zu vermitteln, was im Inneren dieser Frau vor sich geht. Die obligatorische "innere Leere" wird nicht ansatzweise erläutert, sondern nur als Faktum dargestellt.

So entsteht das Bild einer nöligen, nervigen und vor allem undankbaren Frau, die mit nichts auf der Welt zu frieden ist, obwohl sie bereits jetzt schon ein überdurchschnittlich priviligiertes Leben führt. Sie sucht die Freiheit, merkt aber nicht, dass sie bereits frei ist, bevor sie wegfliegt. Ein anderer Rezensent beschrieb es treffend: Luxusprobleme!

Der zweite fatale Fehler neben der Charakterdarstellung ist der Umstand, dass die Reise als Allheilmittel und Königsweg zur Erleuchtung dargestellt wird. Liz verliert bei der initialen Scheidung all ihr Hab und Gut und verzichtet auf jegliche Alimentierung, kann aber trotzdem ihre Weltreise ohne Probleme bestreiten. Das wirkt einfach unglaubwürdig. Sie steigt ein Jahr komplett aus, geht nicht arbeiten und kann dennoch ein Leben in Saus und Braus führen (für die lokalen Verhältnisse). Hier kann Otto-Normal nicht mehr mithalten. Eine derartige Reise - ohne Arbeit - liegt finanziell für die meisten in unerreichbarer Ferne. Der Zuschauer verliert hier immer mehr die Identifikation zur Hauptperson. Eine solche "Therapie" können sich nur die oberen 10% leisten.

Das dritte Problem bezieht sich auf die Tiefe der "Erleuchtung": Mehr als Yoda-Weisheiten bekommt die Hauptdarstellerin nicht zu hören. "Hör auf dein Herz", "Du musst erst durch den Burggraben schwimmen, um in die Burg zu gelangen", "Mach deinen Kopf frei" könnten genauso bei Barney Stinson (How I Met Your Mother) als Motivationsposter im Büro hängen. Die Botschaften sind austauschbar, nichtssagend und so abgedroschen, dass man nicht mal mehr müde drüber lächeln kann. Plattitüden wohin das Auge blickt. Wer damit von seiner Depression los kommt, hatte vermutlich nie wirklich eine.

Das vierte ebenfalls nich unerhebliche Problem ist die gnadenlos amerikanische Romantisierung/Verklärung von fremden, eurasischen Kulturen. Elend? Gibt es in Indien nicht. Zwangsverheiratung? Ist doch süß! Terrorismus: Nicht mehr aktuell. Italien? Ausschließlich Dolce Vita. Es gibt keine unzotigen Italiener! Der Lover: Ein rassiger, reicher Latino aus Brasilien mit Hundeblick. Der komplette Gegensatz zum aalglatten Ehemann und zum kiffenden Schauspieler-Lover am Filmanfang.

Die Moral von der Geschichte? Wollte sie einen neuen Kerl? Wollte sie nicht arbeiten? Ferien? Meditieren? Kinder? Ihre Ruhe?

Der Film gibt keine Antwort auf irgendwas. Er endet nur mit der Erkenntnis, dass ihr ihr altes Leben wohl nicht "temperamentvoll" genug war. Wow! Wer hätte gedacht, dass das monotone Großstadtleben vielleicht zu eintönig ist und wir deswegen so nach Urlaub lechzen?

Wenn ich finanziell aussteigen könnte, wäre ich ebenfalls schon lange in der Sonne. Leider liegt da der Hund begraben: Die meisten MÜSSEN arbeiten, um zu leben und haben für Luxusprobleme weder Verständnis, noch Ressourcen.
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88 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Februar 2011
Bevor ich den Film bestellt habe (ich kannte nur den Trailer) wunderten mich die gegensätzlichen Bewertungen.
Nun habe ich den Film selbst auf DVD gesehen und mich wundern sie nicht mehr. ;-)
Aber der Reihe nach.
Zu Erst zum Film: Toller Bilder, tolle Farben, tolle Schauspieler, spannend, berührend, toll.
Besonders nett finde ich auch die etwas älter gewordene Schauspielerin Julia Roberts. (Was laut den Bewertungen nicht jeder so sieht. Aber darf eine Schauspielerin nicht älter und reifer werden? Muss Sie immer die Jugend verkörpern? Im wahren Leben gibt es doch auch nicht nur 25-jährige Frauen. Wen das Alter einer Schauspielerin stört, gehört evtl. nicht zur Zielgruppe dieses Films).

Die Handlung ist nachvollziehbar und schlüssig. Eine Frau die eines Tages feststellt, dass ihr Leben sie selbst nicht begeistert. Sie verlässt ihren Mann nach 8 Jahren Ehe. Sie hat eine kurze Beziehung zu einem jüngeren Schauspieler, auch diese scheitert.
Sie nimmt sich eine Auszeit und geht nach Italien, Indien und Bali.
(Wer das langweilig und öde findet, hat dies wohl selbst noch nicht gemacht?! Wer von diesen Berwertern hat sich das denn schon Mal getraut? Aus einem "sicheren" Job / Leben aussteigen, in 3 fremde Länder, man kennt keinen Menschen, weiß nicht genau wo das Geld herkommt und ob es reicht. Das ist ja soo langweilig, nicht wahr? Stimmt, dass machen die meisten Menschen jeden Tag. Niemand geht hier einem Job nach den er nicht mag, oder hat eine Beziehung die eigentlich schon lange keine mehr ist. So etwas gibt es nur im Kino, stimmts?)
Und genau das ist es, was der Film doch zeigen möchte: Lebe dein Leben so das es dich in Begeisterung versetzt.
Egal was Du dafür tun musst, wohin du dafür gehen musst, wen du dafür treffen musst ...
Genau diese einfache und doch einzig wichtige Erkennnis hat dieser Film treffend und schön in Szene gesetzt.
Ein simpler Film der es auf den Punkt bringt!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. März 2012
Der Spielfilm von 2010 basiert auf dem gleichnamigen, autobiografischen Roman von Elizabeth Gilbert. Buch wie Film erzielten hohe Umsätze.

HANDLUNG

Liz Gilbert (Julia Roberts) hat in allen Bereichen das, was man von Außen betrachtet ein gutes Leben nennt. Trotzdem fühlt sie sich nicht erfüllt, ist eher unglücklich. Sie verfällt in Depressionen, lässt sich von ihrem Mann Steven (Billy Crudup) scheiden, geht eine eher zerstörerische Liaison mit dem jüngeren David (James Franco) ein und entschließt sich schließlich, ein Jahr auf Reisen zu gehen. Von Italien über Indien kommt sie schließlich nach Bali, wo sie sich in Felipe (Javier Barem) verliebt.

MEINUNG

Bei diesem Film darf man lange 140 Minuten am Selbstfindungstrip der Hauptprotagonistin teilnehmen. Insofern hat er was dokumentarisches, aber leider ohne wirkliche Erkenntnisse oder tiefergehende Berührungen. Vieles bleibt auf einer unausgesprochenen Basis, einer Vielleicht-Ebene hängen. Auch eine Form, die Gleichmut und Erleichterung bringen kann, hier aber eher so wirkt, als das sie das kleinere Übel ist.

Während man also mit der Geschichte, die teilweise nur banale Oberflächlichkeiten bietet, und dass bei Themen wie Depression, Selbstliebe, Liebe, Glauben und Spiritualität, schnell hadern kann, könnte zumindest aber noch die Möglichkeit bestehen, durch den Film unterhalten zu werden. Die Möglichkeit besteht. Italien, Indien und Bali sowie die gute Schauspieler-Besetzung sind da nicht die schlechtesten Voraussetzungen. Aus diesen gelingt aber nicht viel.

So wendet man sich dann wieder der Story und deren Botschaft zu. Dabei wandelt man zwischen Langeweile und Ärger. Das führt dann irgendwann zu einem trägen Überdruss. Eine Lebenskrise in einer Bruchbude lebend mit italienischen Essgenüssen, Ashram-Wellness und einem gar lustig-fidelen buddhistisch Medizinmann zu lösen hat leider nicht mehr als die Wirkung eines schlechten Ratgeber-Buches. Liz hätte unter anderem auch einigen Grund für Wut gehabt, der wirklich aggressiven Frage, was sie hier eigentlich macht. Das alles findet nicht statt. Tatsächlich suhlt sie sich in der Bewunderung für die sogenannten einfachen Menschen, findet das alles toll und heilt sich damit. Gut, wenn es so geht. Der Geschmack einer Boniertheit geht aber auch dann nicht verloren, wenn man so supernett ist wie diese Liz.

Ich weiß nicht, ob es wirklich Frauen-Filme aus der Perspektive gibt, dass sie nur Frauen oder nur denen besser gefallen können. Gibt es sie, dann ist dies vielleicht so ein Film. Vielleicht haben Frauen hier einfach eine genetisch bedingte bessere Empathie, um mit der Heldin mitzufiebern, um mit ihr zu leiden, um sich mit ihr zu freuen. Mir gelang diese wesentliche Konstellation, um eine Bindung zum Film zu erlangen, nicht. Vielleicht auch, weil die fehlende Selbstliebe hier durchaus auch einen Ursprung in einer gewissen Form von Egoismus und Anerkennungssucht hat. Und wenn das so ist, waren wir nicht Zeuge einer Heilung, sondern einer Wahrnehmungsveränderung.

FAZIT

Wenn man eher unkritisch ist, was solche persönlichen Lebensgeschichten betrifft und eine Begeisterungsfähigkeit für die erste Stufe der weisen Rezepte aus dem fernen Osten hat, dann kann einen diesen Film interessieren und wenn man dann das Glück hat, was Liz schließlich findet, wird man vielleicht sogar unterhalten, irgendwie.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2015
Dieser Film ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme.
Authentisch, schlau, mit Herz und der richtigen Portion Spiritualität.
Verzaubert mich immer wieder!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2014
Langweilige Story, sehr zähe Handlung. Nichts für Leute die einen unterhaltsamen Film sehen wollen. Bin doch etwas enttäuscht über diesen Film.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. November 2014
Ich habe den Film von meiner Schwester empfohlen bekommen - und wurde enttäuscht.
Die fürsorgende Mutter wird in diesem Film ins Altmodische/Lächerliche gezogen, und es wird einem vermittelt, dass der Mensch von Heute ungedingt alles Wichtige über Bord werfen muss: Ehe, bisheriges Leben und wichtige Beziehungen.
Ich bin einfach nur der Meinung: Ein MUST HAVE für die Midlife Crisis, um sich dann endgültig in Depressionen zu stürzen und früher oder später in der Klapse zu landen.
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am 3. September 2014
Es geht um ein verkorkstes New-York-Liebesleben, wo ein Scheidungspaar, und der jugendliche Lover danach, nicht voneinander lassen können. Es geht auch um eine Reise tief in den spirituellen Mittelpunkt der Frau, die das alles fabriziert.

Italien sorgt für das Eintauchen und Öffnen der Seele, die eigentlich beim pubertären Träumen stehen geblieben ist, mit viel Futter, also Proviant (Eat).

Indien steht für das anschließende Loslassen-Können und die spirituelle Distanz zu sich selbst. Quintessenz hier, fast ein Kalenderspruch: "Gott wohnt in mir, und ich" (Pray). Dabei ist Richard Jenkins in der beeindruckenden Rolle als Richard gut im zynischen Raunzen, als Schale für ein traumatisches Vor-Familienleben. Auch er soll zum Lehrmeister werden.

Bali dann als Rückfindung zur inneren Balance, die ihr der alte Magier Kitut auf den Weg gibt, und als Gewinn einer "wahren Liebe" (Love). Dabei wird Bardem als Felipe aber, nicht glaubwürdig, zum klassischen Latin Lover, der eher schmachtend als überzeugend diese Odyssee zum Abschluss bringen soll. War, ehrlich gesagt, enttäuscht, dass so ein Typ Liebhaber der Richtige sein soll, um die ewig Suchende wieder in den Hafen zu bringen.

Das Alles wird eingebettet in betörende Bilder von den Schauplätzen. Eine indische Hochzeit mit allem drum und dran sieht man wohl immer ganz gerne ob seiner Farbenpracht und dem Deko. Dass so'n oller Römeraltbau mit seiner vergänglichen Pracht wieder eine Kalenderweisheit zu Tage bringt (so ein Ami sieht halt nicht oft Bauten, die älter als max. 50 Jahre sind), lässt mich aber baff.

Außerdem ist der Fiilm gespickt mit einigen mehr unbequemen Wahrheiten, die so erstmal oberflächlich erscheinen: "Lerne, dich zu lieben" oder "Du musst loslassen können". Die Quintessenz, "Das Gesetz der Suche", am Schluss fasst alles nochmal zusammen und deutet auf die "Suche nach der Wahrheit in sich".

Das hat alles einen pseudophilosophischen Anstrich mit Anleihen an den Buddhismus, oder vielleicht die Guru-Weisheiten, die Liz in Indien lernen wollte und verärgerte mich zuweilen. Die Side-Kicks, also z.B. der schweigenden Corella, oder der unglücklich verheirateten Nyomo, sowie Felipes Liebe zu seinen Söhnen, sind aber sehr unterhaltsam und machen diesen Film dann doch zu einem Genuß, auch wenn man die Sinnsuche nicht allzu ernst nimmt.
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