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5.0 von 5 Sternen Mehr eine Neu-Interpretation als eine Fortsetzung!
Nun Mirrors 2 ist keine wirkliche Fortsetzung, sondern mehr eine Neuinterpretation des ersten Teils. Des weiteren kann Mirrors 2 kein so hohes Budget wie der Vorgänger vorweisen und Top Stars wie Kiefer Sutherland fehlen auch. Der neue Hauptdarsteller ist Nick Stahl (John Connor aus Terminator 3 - Rebellion der Maschienen), der zwar nicht ganz so cool wie Kiefer...
Veröffentlicht am 10. Januar 2011 von Bullet1990

versus
37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spieglein, Spieglein an der Wand...
Die Geschichte der "mordenden Spiegel" begann 2003 mit dem südkoreanischen Film "Into the Mirror". 2008 entstand das amerikanische Remake "Mirrors", mit Kiefer Sutherland in der Hauptrolle und unter der Regie des französischen Horrorfilmexperten Alexandre Aja (Haute Tension, The Hills Have Eyes, Piranha 3D). Dabei wurde im Prinzip nur die Grundidee des Originals...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2010 von Daniel Fischer


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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spieglein, Spieglein an der Wand..., 28. Oktober 2010
Von 
Daniel Fischer "Spideragent" (Linz, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mirrors 2 (DVD)
Die Geschichte der "mordenden Spiegel" begann 2003 mit dem südkoreanischen Film "Into the Mirror". 2008 entstand das amerikanische Remake "Mirrors", mit Kiefer Sutherland in der Hauptrolle und unter der Regie des französischen Horrorfilmexperten Alexandre Aja (Haute Tension, The Hills Have Eyes, Piranha 3D). Dabei wurde im Prinzip nur die Grundidee des Originals übernommen, da Aja eine eigenständige Geschichte erzählen wollte.

Die nun vorliegende DVD Fortsetzung "Mirrors 2" bleibt storymäßig nun wieder näher am asiatischen Film. Victor Garcia wäre ja eigentlich durch "Return to House on Haunted Hill" bereits ein geübter Regisseur, was zweite Teile von Kinohits fürs Heimkino betrifft. Mit Nick Stahl (Terminator 3) und Emmanuelle Vaugier (Saw 2) hat er außerdem sogar zwei Hauptdarsteller, die es hin und wieder mit ihren Filmen auch ins Kino schaffen.

Was hier aber herausgekommen ist, ist klares Mittelmaß. Routiniert und ganz gut gemacht, aber eben nichts Besonderes und frei von neuen Ideen. Der Film wirkt wie eine auf einenhalb Stunden aufgeblasene Folge von "Outer Limits" oder den "Geschichten aus der Gruft". Irgendwie schade zwar, es hätte aber auch weit schlimmer sein können.

Was macht man also, wenn man ein Original kopiert, es aber eindeutig nicht erreichen können wird? Richtig, man setzt auf pure Unterhaltung. Mehr Gewalt und Sex höre ich da jemanden sagen? Genau so ist es auch. Die Mordszenen mit den Spiegeln sind daher auch ziemlich heftig und herrlich gemein ausgefallen. Glasscherben kauen und schlucken, Achillesversen und Bäuche aufschneiden, damit der Mageninhalt wieder mehr dringend nötigen Freiraum bekommt. Dies alles ist zwar den Spiegelbildern egal, jedoch nicht deren Vertretern im realen Leben, für die geht sowas immer sehr schmerzlich und am bitteren Ende tödlich aus.

Für die obligatorische Duschszene inklusive anschließender Enthauptung ist die englische Stimme der Kim Possible (ja genau, die mit geistreichen Sprüchen gewürzte Disney Agentenzeichentrickserie meine ich) - Christy Carlson Romano - verantwortlich. Sie wollte sich wohl von ihrem Disney-Image lösen, was ihr hiermit auch gelungen ist. Ich glaube es gibt so gut wie keine Stelle an ihrem Körper, die man dank der voyeuristischen Kameraführung nicht bewundern durfte. Daß dies alles für die gesamte Filmhandlung von auerordentlich essentieller Bedeutung ist, habe ich hier natürlich nie auch nur ansatzweise in Frage gestellt

Schauspielerisch punktet Nick Stahl als 100 prozentiger Durchschnittstyp, der weder Held noch Antiheld ist, sondern einfach nur macht was er eben machen muss, damit er und sein Vater in Sicherheit sind. Die restlichen Schauspieler agieren allesamt grundsolide, es ist mir aber keiner sonst sonderlich positiv aufgefallen. Die Musik klingt teilweise wie aus einem Hans Zimmer Score (ok, nicht ganz so ausgereift gemacht aber doch ähnlich), was ganz gut die zeitweise Schwere der Story unterstützt. Die Computereffekte sind gut genug, um streckenweise ziemlich cool zu wirken und nur selten billig daherzukommen.

Was also bleibt ist ein mäßig spannender Durchschnittsfilm, mit mittelmäßig bis guten Darstellern und Effekten und ein paar gemein-blutigen Szenen zum drüberstreuen. Tut nicht weh dies zu sehen, muss aber wirklich nicht sein. Vergleiche mit den "beiden Originalen" kann Mirrors 2 dabei natürlich in keiner Weise standhalten.

Mirrors 2 bekommt von mir 5/10 geisterhaft spiegelnde Empfehlungspunkte
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als eigenständigen Film sehen und nicht auf eine Fortsetzung hoffen, 14. Dezember 2010
Von 
A. Last "Horrorjunkie" (Niederrhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mirrors 2 (DVD)
Wenn man nicht mit den Erwartungen an den Film geht, irgendwie auch nur einen Hauch von Forstetzung des ersten Teils zu sehen, dann kann der Film durchaus als recht unterhaltsame Zwischenkost betrachtet werden. Klar hätte sich jeder über eine klassische Fortsetzung gefreut, aber dem ist nunmal nicht so. Ich wusste dies im vorhinein und bin ohne große Fortsetzungserwartungen an den Film herangegangen.

Sicher kann er es qualitativ nicht mit Teil 1 oder anderen guten Horrorproduktionen aus dem Kino aufnehmen, aber für eine direct-to-DVD Veröffentlichung ist der Film schon positiv zu erwähnen. Einfach, weil gerade im B-Movie Bereich das Meiste sehr viel schlechter ist. Positiv ist zu erwähnen, dass Bild, Ton und Effekte qualitativ gut sind, auch wenn man in der ein oder anderen Szene den Splatter Effekt etwas zu sehr übertreibt. Gefreut hat mich auch, dass man vernünftige Synchronsprecher herangezogen hat. Stimmen, die man hier und da schonmal aus einigen Filmen oder Serien gehört hat. Was den Film allerdings arg nach unten zieht, sind die schauspielerischen Leistungen. Einzig Nick Stahl und Emmanuelle Vaugier spielen recht gut. Der Rest bietet teilweise schreckliches dar. So kommen gerade Dialoge sehr plump rüber und auch die Todesszenen wirken etwas nervig. Spannung leider Mangelware. Hier geht es mehr um Effekthascherei. Auch die Story weiss nicht vollends zu überzeugen, da sie ab einem gewissen Zeitpunkt recht vorhersehbar ist. Aber zumindest leicht nachzuvollziehen und passend.

Fazit:
Mirrors 2 ist vergleichbar mit anderen B-Movies jüngster Tage positiv zu erwähnen. Dennoch schafft es der Film nicht vollends zu überzeugen. Für Zwischendurch sicherlich mal ansehbar (Speziell für Horrorvielseher, die auch mal schlechtere Schauspieler und mangelnde Storytiefe verzeihen können). Wichtig ist nur, den Film als eigenständig zu sehen. Ich fand den Film ganz nett, aber umgehauen hat er mich nicht.

bessere B-Movie Durchschnittskost.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechter Aufguss!, 12. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Mirrors 2 (DVD)
Ich war von dieser Fortsetzung schon sehr enttäuscht, und das in fast jeglicher Hinsicht. Ein schlechtes Drehbuch, uninspirierte Darsteller und eine belanglose Handlungsfolge konnten mich in keinster Weise überzeugen. Mir kam dieser Film wie eine stupide Aneinanderreihung von brutalen Szenen vor, die von teils unsinnigen Dialogen unterbrochen wurden, dazu gesellte sich noch ein äusserst haarsträubendes Ende. Nick Stahl macht leider keine gute Figur, er wirkt irgendwie unbeteiligt und emotionslos. Spannung kam bei mir so gut wie keine auf, lediglich ein paar Szenen hatten einen gewissen Ekelfaktor und sorgten für kurzweiligen Schrecken. Das Bild macht einen relativ guten Eindruck, und auch der Ton weiss zu gefallen, auch wenn sich Surroundeffekte eher in Grenzen halten. Letztendlich sollte sich jeder selbst ein Bild machen, aber im Vergleich zum Vorgänger bleibt dieser Film weit hinter den Erwartungen zurück.
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3.0 von 5 Sternen Der erste Teil war echt gut, 27. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mirrors 2 (DVD)
Der zweite Teil leider nicht mehr. Man hätte es dabei belassen sollen. Mirrors war endlich mal wieder etwas anderes zu den restlichen Horrorfilmen aber der zweite Teil hat mich nicht mehr überzeugt. Für Sammler allerdings sicherlich ein Kauf wert.
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3.0 von 5 Sternen Na Ja, 16. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Mirrors 2 (DVD)
Vorweg der Film hat nur bedingt etwas mit dem ersten Teil zu tun(wird am Rande erwähnt).
Die Schauspielerische Leistung und die Syncronisation lassen etwas zu wünschen übrig!
Dieser Film ist wie viele Fortsetzungen nur der 2te Aufguß mit dem im Fahrwasser des ersten Teils Geld verdient werden soll.
Hat mich zwar nicht zum Abschalten veranlasst aber doch enttäuscht.
Den ersten Teil würde ich noch einmal schauen diesen wohl eher nicht.
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3.0 von 5 Sternen Naja....., 21. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Mirrors 2 (DVD)
Also ich hab mir den Film geholt, da der erste Teil der Hammer war. Es ist keine direkte Fortsetzung vom ersten Teil. Ganz am Anfang werden über die Geschehnisse im Kaufhaus gesprochen und das wars auch schon. Der Film hat seine eigene Geschichte, is nicht schlecht. Man kann es sich anschauen, aber wenn man sich eine Fortsetzung zum ersten Teil gewünscht hat is man hier fehl am Platze. Schaut ihn euch an und bildet eure eigene Meinung.
Ich war schon etwas enttäuscht aber die neue Geschichte über das Kaufhaus ist schon in Ordnung.
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2.0 von 5 Sternen Mirrors 2, 27. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Mirrors 2 (DVD)
Nach dem ersten Teil der eine gute Story mit Hintergrundstory abgab und einen guten Drehort hatte, war ich voller Erwartungen wie der 2. Teil war. Grosse Enttäuschung nach dem Movie. Erstens hängt er nicht an den ersten Teil an, lediglich betr. dem Gebäude wird kurz etwas erwähnt, zweitens fehlt die gruselige Spannung und drittens fehlen gute Schauspieler. Christy Carlson Romano pept das ganze mit Ihrer nackt Rolle etwas auf, was aber die fehlende gute Story nicht ersetzt. Die gute Hintergrundstorie und das Ende von eins hätte man bestens für den 2. Teil nutzen können. Somit kann der zweite Teil ohne Vorinformationen vom ersten Teil angeschaut werden.
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3.0 von 5 Sternen "Mirrors 2", 25. Dezember 2010
Von 
billy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Mirrors 2 (DVD)
"Mirrors 2" ist keine sonderlich gute, aber auch nicht wirklich schlechte Fortsetzung des Aja-Remakes. Die Story wird hier eigentlich nicht weitergeführt, sondern wiederholt sich letztlich nur. Dabei kommt im Vergleich zum Vorgänger leider nur bedingt Spannung auf und auch die Atmosphäre bleibt hier etwas auf der Strecke. Die Schockszenen, welche bei "Mirrors" noch absolut gelungen waren, verfehlen hier meist ihre Wirkung. Trotz alledem wird der Film aber nie langweilig und das Geschehen hält den Zuschauer weitestgehend bei der Stange. Punkten kann der Film in Sachen Gore. Bei "Mirrors 2" geht es nicht gerade zimperlich zur Sache und man bekommt durchaus einige schmerzhafte Szenen zu sehen. Für eine FSK16-Freigabe war dies so eigentlich nicht zu erwarten. Die Schauspieler sind allesamt austauschbar und für höhere Aufgaben empfiehlt sich hier niemand.

"Mirrors 2" kommt also in keiner Weise an den Vorgänger heran und im Vergleich zum Original hinkt die Fortsetzung doch ein ganzes Stück hinterher. Trotzdem hat "Mirrors 2" auch einen gewissen Unterhaltungswert und für einen mittelmäßigen Horror-Thriller reicht es dann doch.

5 von 10
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Spiegelei(en), 17. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Mirrors 2 (DVD)
Man kennt das ja, fast jeder gute Film mit respektablem Einspielergebnis zieht zwangsläufig mindestens eine Fortsetzung nach sich. Leider gelingt es nur in den seltensten Fällen, dass die Sequels mit dem Original qualitativ mithalten können. Und natürlich ist das auch bei "Mirrors 2" nicht anders. Der zweite Teil kommt weder inszenatorisch noch inhaltlich an Alexandre Ajas 2008er "Mirrors" mit Kiefer Sutherland heran. Wo Aja durch eine zwar nicht immer ganz schlüssige, aber dennoch dichte und vor allem sehr spannende Story bestechen konnte, die mit anständigem Budget, soliden Effekten und vor allem einem überzeugenden Cast beeindrucken konnte, tut sich Regisseur Victor García ("Hellraiser: Revelations") hier schwer, eine gute Geschichte zu erzählen und auch die Art und Weise, wie er die mehr oder weniger bedauernswerten Opfer hier sterben lässt, wirkt eher schlecht kopiert als innovativ. "Mirrors 2" fällt vorrangig durch eine sehr dünne und konstruierte Handlung und bestenfalls mäßige Darsteller auf, die sich mehr schlecht als recht durch das 86minütige Storykonstrukt wühlen. Mystik, Spannung, überraschende Wendungen und ein knackiger Showdown mit fiesem Ende... all das fehlt "Mirrors2". Vielmehr haben wir hier eine langweilig erzählte, vorhersehbare und effektarme Story, die weder überzeugt noch gut unterhält.

Max Matheson (Nick Stahl, "Bully", "The Chameleon"), nach einem Autounfall mit tödlichem Ausgang für seine Verlobte und einer Nahtoderfahrung für sich selbst schwer traumatisiert, fängt in Daddys neuem Kaufhaus in New Orleans, dem wiedereröffneten Mayflower, einen Job als Nachtwächter an. Alsbald schon erscheint ihm eine junge Frau (Typ: Grusel-Elli) im Spiegel, die ihm offensichtlich etwas mitteilen möchte. Kurz darauf sieht er einige Angestellte des Kaufhauses in seinen Spiegel-Visionen sterben und setzt natürlich alles daran, herauszufinden, wer das Mädchen im Spiegel ist und warum er in diesem sehen kann, wie andere Leute qualvoll sterben. Als er herausfindet, dass die Frau, die ihm im Spiegel erscheint, die vermisste Kaufhausangestellte Eleanor ist, nimmt er Kontakt zu deren Schwester auf, um die unheimlichen Vor- und Todesfälle aufzuklären.

Bereits bei der Zusammenfassung der Geschichte wird deutlich, dass diese mit dem Original nur noch den Namen des Kaufhauses gemeinsam hat. Dort, wo García versucht hat, der Geschichte seinen eigenen Stempel aufzudrücken, geht dies kompromisslos in die Hose. Das dämonische, ultimative Böse, welches sich in "Mirrors" durch die Spiegel hindurch in die reale Welt zwängen wollte, wird hier auf die Rachsucht einer Toten reduziert, die vom Jenseits aus ihren vermeintlichen Peinigern den Garaus machen will. Dort, wo Kiefer Sutherland als verzweifelter, getriebener Ex-Cop fast wahnhaft versucht, Licht ins Dunkle zu bringen und der Auflösung der Story kontinuierlich spannend näher kommt, haben wir hier das traumatisierte Weichei Max, das verloren und ungelenk durch die mehr als simple Geschichte stolpert. Die Subtilität des Vorgängers ersetzt García durch plumpe und effekthascherische Szenen, die auch dem letzten Deppen verdeutlichen, um wie wenig es hier eigentlich geht. Die Todesfälle sind standardmäßig inszeniert, zwar recht blutig, aber kaum sehenswert. Auch die Schockmomente halten sich in engen Grenzen, da der Film so furchtbar vorhersehbar ist. Zwar kann man ihm einen halbwegs soliden Ablauf nicht absprechen, interessant oder gar spannend ist "Mirrors 2" aber bei weitem nicht.

Auch die Darsteller tragen ihren Teil dazu bei, aus "Mirrors 2" kaum mehr als Dutzendware im unteren Videothekenregal zu machen. Nick Stahl als Max guckt meistens plüschig-verstört in den Spiegel, rauft sich die Haare und stolpert planlos in der Gegend rum. Die zu beklagenden Opfer sind fast durch die Bank weg Menschen, deren Tod man kaum bedauern kann, von ihnen kennt man allenfalls Lawrence Turner ("R.E.D. - Älter, härter, besser"), der hier nahezu schablonenhaft den widerlichen Schmierlappen gibt. Ein Wiedersehen gibt es dann noch mit William Katt ("Carrie", "Perry Mason"), der alt und fett geworden ist und sich mit peinlicher Pferdeschwanz-Friese durch die Kulissen mäandert. Akzente setzen können sie alle nicht, das am ehesten im Gedächtnis Bleibende ist die Narbenfratze von Nachtwächter Henry (Evan Jones, "The Book of Eli"). Sie ist a) sehr hässlich und b) von den Maskenbildnern so schlecht in Henrys Gesicht geknetet worden, dass es einfach nur albern aussieht. Die Locations sehen alle aus, als hätte man sie einmal durch einen Aschenbecher gezogen, dazu ist es meistens dunkel, was allerdings so schlecht nicht ist, da man so nicht allzu viel vom inszenatorischen und ausstattungstechnischen Debakel erkennen kann.

Die Ausstattung kann allerdings mit einem albernen Faszinosum punkten: Die Hersteller der DVD sind doch tatsächlich so dämlich, unter den aufgeführten Sprachoptionen das kryptische "Magyar" aufzuführen. Was das soll, weiß auch keiner, weil man halt einfach "ungarisch" hätte schreiben können. Wenn man schon mit so billigen, pseudo-intellektuellen Tricks arbeiten muss, ist das ja wirklich mehr als arm. So wie der Rest der Ausstattung: Ton in Dolby Digital 5.1 in deutsch, englisch, italienisch und magyar (!), Untertitel in denselben Sprachen und darüber hinaus in portugiesisch, türkisch und - ahaha - LIMBA ROMANA, was auch nur rumänisch ist, aber bitte, wenn man sich mit so was profilieren muss, dann schreibt man halt Limba Romana. Dann haben wir noch ein Making-of Spiegelputzen oder so, ein paar erklärte Special Effects und entfallene Szenen.

Somit ist "Mirrors 2" ein Sequel, das mit dem Original nur den Titel, den Namen des Kaufhauses und ein paar Spiegel gemeinsam hat, ansonsten liegen Welten zwischen Ajas spannendem Horrorschocker und Garcías armseligem Versuch einer adäquaten Kopie. Laue Effekte, beknackte und komplett entmysthifizierte Story, schwache Darsteller und ein Regisseur, der sich mit diesem Werk sicherlich nicht für weitere Horrorfilme empfohlen hat. Für Leute, die noch nicht viele Horrorfilme gesehen und keine allzu hohen Ansprüche haben, mag "Mirrors 2" noch als halbwegs solide Horrorkost durchgehen, für Kenner des Genres und vor allem des 1. Teils (so denn er ihnen denn gefallen hat) nur ein peinlicher und fehlgeschlagener Versuch, an den Erfolg von Teil 1 anzuknüpfen und somit eine definitive Nicht-Empfehlung. Eins von fünf Spiegelputztüchern, die hier allerdings nicht für klare Sicht sorgen können.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gab es kein Drehbuch?, 6. Januar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mirrors 2 (DVD)
Ich kann kaum glauben das Nick Stahl der in einigen guten Filmen mitspielte und vor allem in der HBO-Serie "Carnivale" eine sehr gute Leistung zeigte sich dafür entschieden hat an diesem Flop teilzunehmen. Regisseur Victor Garcia, der "Return to house on haunted hill" schon versemmelte (und ich befürchte er wird das beim neuen "Hellraiser"-Film leider auch hinbekommen) hat offensichtlich überhaupt kein Gespür dafür was die Story und vor allem die Atmosphäre des ersten Teils ausmacht. Vielleicht hat er sich auch gedacht: "Wenn ich keine Story, keine guten Schauspieler und keine Ideen habe, übertünche ich das eben einfach mit brachialen Gore-Szenen und ein bisschen Nacktheit".

Falls man beim Anschauen nicht einschläft fallen einem diverse Logiklöcher auf: vor 8 Wochen wurde der Grundstein gelegt und jetzt steht dieser riesige Glitzerpalast schon fertig als Shopping Mall da? Und nach 8 Wochen sind im Keller schon überall total viel Spinnweben - in einem supermodernen aseptischen Neubau? usw. usw.

Die Schauspieler agieren allesamt als hätten sie überhaupt keine Lust gehabt. Die Schwester der Verstorbenen wirkt so kühl und gelangweilt als sei nicht ihre Schwester gestorben sondern ihr Hamster - höchstens. Und - wie gesagt - Nick Stahl ist eine einzige Enttäuschung in dem Film.

Wenn jemand gerne Horrorfilme schaut weil er die Gewaltszenen so toll findet, kann er durchaus seine Freude an diesem Machwerk haben - wenn er es schafft darüber hinweg zu sehen das die CGI-Szenen sehr schlecht sind. Am schlimmsten ist es beim sogenannten Finale, als der Oberbösi in den Spiegel hinein gezogen wird und das Glas sich dabei schwarz verfäbt: das sieht aus als hätte ein Schimpanse die Szene an einem 20 Jahre alten Computer entworfen.

Jede Chance Spannung aufzubauen (es gäbe eine Menge...) wird total verschenkt da wir nach dem ersten Mal wissen: okay, die Personen im Spiegel machen immer etwas anderes als die gleiche Person VOR dem Spiegel. Im ersten Teil hat das funktioniert weil es nicht so ausgewalzt wurde und bei den wenigen Malen war es tatsächlich erschreckend. In diesem Teil wirkt es nur noch langweilig.

Pluspunkte für die teilweise gute und atmosphärische Elektronik-Musik (der Score des ersten Films war mir viel zu pathetisch) und das Set sieht echt gut aus.
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Mirrors 2
Mirrors 2 von Victor Garcia (DVD - 2010)
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