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Beim ersten Anblick des Covers von Blue Hour Confessions musste ich direkt an den Metalklassiker Wildhoney von Tiamat denken. Bereits nach 2 Minuten war mir aber klar, dass die Nürnberger Earth Flight uns in gänzlich andere Soundwelten entführen wollen.

Earth Flight zu beschreiben fällt schwer. Die Musik erinnert an Anathema (Melancholie) und an Porcupine Tree (Progressivität), ist aber höchst eigenständig. Es gibt ausladende Basslinien, griffige Gitarrenriffs und geschickt gesetzte Tempowechsel. Gelegentlich fliessen Elemente des Doom Metals in die Musik von Blue Hour Confessions ein, diese wirken in den teilweise fragilen Songs aber überhaupt nicht fehl am Platze.

Der Sänger führt die Melodie der Songs zu den Ohren, aber nicht wieder heraus. Wenn Songs wie "Noonday Demon" einmal einen Platz im Kopf gefunden haben, dann gehen sie dort nur schwer wieder weg.

Dafür sorgen die mehrdimensionalen Soundwände welche Spannungsbögen erzeugen, wie ich sie bei einer deutschen Band seit langem nicht mehr gehört habe.

Anspieltipps: Alle Noten des Albums, vom ersten bis zum letzten Ton!
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am 6. Februar 2011
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah ?!? Bei dem Quartett EARTH FLIGHT handelt es sich um eine deutsche Band, die bereits seit 2004 aktiv ist und seitdem schon mit der selbstbetitelten Eigenproduktion "Earth flight" auf sich aufmerksam machen konnte. Bisher ist die Combo mir leider total "durchgerutscht", weswegen der EARTH FLIGHT-Neuling "Blue hour confessions" quasi mein Einstieg in das Universum dieser tollen Band ist. Nun ja, man kann ja nicht alles kennen. Insofern möchte ich es als absoluten Glücksfall bezeichnen, dass der brandneue 10-Tracker - quasi zum absolut richtigen Zeitpunkt! - den Weg in den CD-Schacht meiner Anlage gefunden hat. Denn "Blue hour confessions" ist bis dato als eines der besten Rock/Metal-Scheiben des Jahres 2011 zu werten, welches sich der Hörer ganz langsam und mühsam (mit viel Geduld!) erarbeiten muss.
Während man den Musikstil einer Band normalerweise mit dem Öffnen einzelner Schubladen beschreibt, so muss bei EARTH FLIGHT gleich eine ganze Wohnzimmer-Schrankwand betrachtet werden. Denn das Quartett aus Nürnberg geht auf dem 45-Minüter dermaßen vielseitig zu Werke, dass eine schnelle Stil-Ortung schlichtweg unmöglich ist. Schon beim ersten Hördurchlauf fallen einem spontan mindestens 10 Bands ein, deren Einflüsse - mal mehr, mal weniger eindeutig - als Referenz herhalten müssen. Und wie klingen EARTH FLIGHT nun ?!? Schwierig zu beantworten ! Als große Einflussgeber müssen zweifelsohne Acts wie KATATONIA , PORCUPINE TREE , A PERFECT CIRCLE , ASTROSONIQ , PURE REASON REVOLUTION , PLACEBO , AMPLIFIER , RADIOHEAD, DREDG , BLACK SABBATH und PSYCHOTIC WALTZ bzw. DEAD SOUL TRIBE genannt werden, wobei sich so manches Arrangement auch bis tief in die 70er Jahre zurückverfolgen lässt. Somit ist "Blue hour confessions" ein durch und durch gelungener, mitreißend warmherziger Cocktail aus Alterna-Metal , psychedelischem Space-Rock , Prog-Metal und lupenreinem Doom-Elementen geworden, der seine Faszination vor allem aus Zusammenspiel der einzelnen Genres zieht, um daraus etwas ganz Eigenes zu schaffen. Diese Band ist wahrhaftig als "open minded" zu bezeichnen - was sich aber auch als größter Stolperstein des 10-Trackers erweist. Als Hörer hat man einfach das Gefühl, diese Band wolle es jedem recht machen. Das fränkische Quartett kann und will sich nicht festlegen, und tanzt daher recht unentschlossen gleich auf mehreren Hochzeiten. Nichts Halbes, aber leider auch nichts Ganzes. Aber Schwamm drüber...wenden wir uns doch mal dem musikalischen Input von "Blue hour confessions" zu. Denn hier gibt es - wie bereits mehrfach erwähnt - so ziemlich alles zu entdecken, was dem Hörer die Seele wärmen kann.
Auf Songs wie dem orientalisch anmutenden Opener "By the light of the moon" , "Deadheads" , dem lässig fließenden "Noonday demon" sowie dem im Nachgang finster riffenden Ohrenschmeichler "The day that was the day" müssen EARTH FLIGHT nämlich keine internationalen Vergleiche scheuen. Auf dem schmalen Grat zwischen mächtiger Heaviness , abgehobenem Sound-Einfallsreichtum und schmachtenden Wohlfühlmelodien fließen die 45 Minuten dahin, und lassen dem Hörer viel Raum für Entdeckungen - hier müssen es aber schon einige Durchläufe sein, ehe man sich ein finales Urteil erlauben sollte. Während der poppige Rausschmeißer "The organ" mit seiner verstörenden Atmosphäre dezent neben der Spur liegt, taugt das LIFE OF AGONY-mäßige, mit tollen Hinhörmelodien gespickte "Other side of the rings" sogar fast schon zur Hit-Single. Als Höhepunkte stechen jedoch das kolossal-schwermütige "Restless" sowie die feinfühlige Wundernummer "Tideland" (formvollendet grandios!) hervor, die jedes für sich schon den Kauf von "Blue hour confessions" zur Pflicht machen. Dies gilt jedoch leider nicht für das kurze "Elliot", dessen gutlaunige Eingängigkeit etwas deplaziert wirkt. Fast jeder Song wird von Akustik-Momenten und/oder schwebenden Keyboard-Sounds getragen, die betörend und einlullend zugleich wirken. Und irgendwie klingt die Scheibe tatsächlich, als wäre sie als unerläßliches Kleinod für einen der nächsten Raumschiff-"Take-offs" konzipiert worden. Als idealer Soundtrack für jeden NASA-Sternenkreuzer wärmstens zu empfehlen! Innovation auf allen Ebenen.
Und da "Blue hour confessions" insgesamt auch beispielhaft produziert, und zudem mit einem rundum gelungenen Artwork (made by Kristian Wahlin) versehen wurde, handeln sich EARTH FLIGHT auch bei der Kür keine Abzüge in der B-Note ein.
Fazit: Mit ihrem aktuellen 10-Tracker ist EARTH FLIGHT eine feine Scheibe gelungen, wie man sie von deutschen Bands nicht oft serviert bekommt. Atmosphäre wird hier groß geschrieben. Wenn das fränkische Quartett sich stilistisch etwas eindeutiger positionieren würde, dann wäre eine 5-Sterne-Bewertung nur eine Frage der Zeit. Manchmal klingt die Band - bei aller Klasse - etwas zu unschlüssig, in welche Richtung es denn nun gehen soll. Alles in allem ist "Blue hour confessions" jedoch ein tolles Album, das man sich als aufgeschlossener Rock/Metal-Fan dringend einverleiben sollte. Reinhören schadet nichts - kaufen übrigens auch nicht. 4 Sterne mit haushohem Potential !
22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. März 2012
In der Photographie ist die "Blue Hour" die dämmrige Stunde zwischen Sonneruntergang und Nacht, in der die Farben besonders intensiv, die Kontraste besonders eindrücklich und die Bilder besonders spannend sind.
Was für eine gelungene Metapher für Earth Flight!

Denn was Earth Flight auszeichnet, ist sicherlich der große Abwechslungsreichtum: Zwischen ruhig und kraftvoll, zwischen fragil und brachial, zwischen cleanem Sound und hartem Gitarren-Brett, alles ist vertreten. Das Kunststück, das bei einem solchen Programm geligen muss, ist, dass kein Flickwerk entsteht. Earth Flight meistert diese Gratwanderung mit Bravour.
Die beachtliche Vielseitigkeit ist nicht auf mangelnde Entscheidungsfreude zurückzuführen, sondern präsentiert sich wie aus einem Guss. Nicht zuletzt der mal kraftvolle, mal zurückhaltend-empfindsame Gesang ist das Alleinstellungsmerkmal dieser beeindruckenden Formation! Daneben ein überzeugend tightes Bass-Gitarre-Drums-Spiel, das zeigt, dass hier Musiker am Werk sind, die neben ihren Instrumenten (selbstverständlich!) auch das Songwriting exzellent beherrschen.
Da liegen sie nun also alle vor mir, alle Demos und CDs, die diese Nürnberger Ausnahme-Kombo bislang auf den Weg gebracht hat, und mit "Blue Hour Confessions" spielen sich die vier Musiker von Earth Flight endgültig in meine Best-Of-Liste! Chapeau!
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am 4. Februar 2011
Was für ein grandioses progressive Rock Album, selten hat mich ein Album so beeindruckt. Man wird auf den 10 Songs buchstäblich auf eine Reise mitgenommen...

Ich kann 'blue hour confessions' nur jedem empfehlen der sonst auch auf Dredg, A Perfect Circle oder gar Porcupine Tree steht...
Dieses Album hat es echt in sich und der Kauf hat sich mehr als gelohnt!!
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