Kundenrezensionen


5 Rezensionen
5 Sterne:
 (2)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ohne Gänsehaut
Christina Pluhar hat in den letzten Jahren einige Aufnahmen gemacht, die wirklich begeistern.Nun legt sie eine Marienvesper vor, die voriges Jahr in Metz entstand. Die DVD zeigt davon einige Auszüge.
Christina Pluhar kann auf Beachtung in der Kulturscene rechnen, und kurz nach de Erscheinen gibt es schon Reaktionen:
"Eine ausschließlich solistische...
Veröffentlicht am 6. Februar 2011 von Sagittarius

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Mittelnmaß
Ich habe die Aufnahme nach dem Lesen der Rezension in Rondo 1/2013, S. 18ff. "Hörtest" noch einmal gründlich gehört und mit einer dort nicht rezensierten Aufnahme (Gardiner) verglichen. Kurz: Bei "Hörtest" kommt diese Aufnahme unter die ersten vier (mit Savall, Jacobs und Suzuki). Bei meinem Vergleich mit Gardiner kann weder sie noch Suzuki mithalten...
Vor 22 Monaten von Andreas Wittkopf veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ohne Gänsehaut, 6. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monteverdi: Vespro della Beata Vergine (Audio CD)
Christina Pluhar hat in den letzten Jahren einige Aufnahmen gemacht, die wirklich begeistern.Nun legt sie eine Marienvesper vor, die voriges Jahr in Metz entstand. Die DVD zeigt davon einige Auszüge.
Christina Pluhar kann auf Beachtung in der Kulturscene rechnen, und kurz nach de Erscheinen gibt es schon Reaktionen:
"Eine ausschließlich solistische Besetzung mit virtuosen Sängern und Musikern erlaubt eine schnellere Tempowahl, die vor allem in den Stücken, die über einen Cantus firmus komponiert sind, den Cantus firmus aber nicht in den Vordergrund stellen möchten, sondern Monteverdis virtuosen inventioni über dem Cantus firmus mehr Bedeutung zuspricht".Dies findet Bernd Morbach sehr gelungen.Oder auch:
"Vom schwungvollen Lobgesang bis zum intimen Gebet reicht die Ausdruckspalette der Marienvesper - und diese Vielfalt zeigt die neue Aufnahme in einer lebendigen Mischung aus Farbpracht und kammermusikalischer Klarheit".begeistert sich Marcus Stäbler.

In einen solchen Lobgesang kann ich nicht gänzlich einstimmen. Vorab zum (gefährlichen) Vor-Verständnis:die Aufnahme war seit längerem angekündigt und erweckte grosse Erwartungen. Man werde etwas Un-Erhörtes kennenlernen. Die Erwartungen schaffen Fall-Höhen. Wenn dann die Erwartung nicht erfüllt wird, ist eine Ent-Täuschung da. Von den Marien-Vesper gibt es eine so grosse Fülle hervorragender Aufnahmen, dass es ganz unwahrscheinlich war, nun komme "DIE" Aufnahme.
Ich machte den Fehler, zuerst die DVD zu sehen. Eine nüchterne Atmospäre hart arbeitender Musiker. Bei den vorgegebenen Tempi sind auch Profis deutlich gefordert. Vergleiche ich dann mit der überwältigenden Wiedergabe von Gardiner im Markus-Dom, ärgere ich fast über soviel Nüchternheit. Virtuos geht es zu bei Frau Pluhar, aber Gänsehaut wird nicht erzeugt.
Die Virtuosität steht bei dieser Aufnahme im Vordergrund, nicht die Leidenschaft, wie sie etwa Corboz oder Savall zeigen. Frau Pluhar wird Swing zugeschrieben, teilweise hat sie das in anderen Aufnahmen auch deutlich gemacht. Mir fehlt das Swingende in dieser Aufnahme manchmal. Wenn ich ihr "Nisi" höre,ist es vor allem schnell musiziert, aber nicht schwingend. Da gibt es andere Aufnahmen, die das deutlich besser realisieren.Auch das "Lauda" kenne ich deutlich musikantischer. Die Strukturen werden hier durch Geschwindigkeit eher undeutlich.

Teilweise sind die Stimmen sehr überzeugend (Sopranistinnen), teilweise weniger( Tenöre). Wie man Tonrepititionen perfekt singt, hat uns vor Jahrzehnten bereits Nigel Rogers gezeigt.

Die solistische Besetzung erlaubt natürlich virtuoseres Musizieren, allerdings gehen die Stimmen unter,zugedeckt von spielfreudigen Bläsern, die zusätzliche Verzierungen einbringen.

Als Fazit bleibt eine gewisse Enttäuschung. Diese Aufnahme gehört nicht zu meinen Favoriten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider nicht perfekt !, 20. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monteverdi: Vespro della Beata Vergine (Audio CD)
Ich habe schon lange auf diese Einspielung des aus meiner Sicht wichtigsten Sakralwerks der Musikgeschichte vor J-S Bach von L'Arpeggiata gewartet.
Diesem Prüfstein für jedes Originalklangensemble wird Christina Pluhar mit ihrem Ensemble aus meiner Sicht leider nicht völlig gerecht:
Das Weglassen der Antiphonen und die alleinige Einspielung der Motetten und Concerti liefert zwar die "Filetstücke" in einer ungebrochenen Reihe, lässt dadurch aber auch den Blick auf das Gesamtwerk und seine liturgische Struktur nicht mehr vollends zu.
Die Instrumentalisten glänzen wie auf Voreinepielungen durch Virtuosität im Solo- wie auch Zusammenspiel, sängerisch finde ich manche der Stimmen nicht ideal besetzt. Die Homogenität, das "wie aus einem Guss" des Ensembleklangs fehlt beizeiten, und diesen Faktor darf man bei einem Renaissancewerk (oder Fühbarock - da scheiden sich die Geister) gar nicht wichtig genug einschätzen.

Insgesamt natürlich eine gelungene Aufnahme, aber eben nicht die Referenz (aus meiner Sicht wird die vom Taverner Choir & Ensemble mit Emma Kirkby et al. unter Andrew Parrott geliefert).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Mittelnmaß, 3. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Monteverdi: Vespro della Beata Vergine (Audio CD)
Ich habe die Aufnahme nach dem Lesen der Rezension in Rondo 1/2013, S. 18ff. "Hörtest" noch einmal gründlich gehört und mit einer dort nicht rezensierten Aufnahme (Gardiner) verglichen. Kurz: Bei "Hörtest" kommt diese Aufnahme unter die ersten vier (mit Savall, Jacobs und Suzuki). Bei meinem Vergleich mit Gardiner kann weder sie noch Suzuki mithalten. Richtig ist: Das ist alles mit großer Disziplin musiziert. Der Nachteil ist: leider überwiegt der disziplinierte Charakter das Hörerlebnis: Es ist einfach zu clean.
Gardiner musiziert mit seinen Musikern auch sehr diszipliniert. Aber: Er musiziert das: Die Vesper wird hier zu einem hochspannenden Abenteuer! Pluhar kann schon im kurzen Anfangsstück den Spannungsbogen nicht halten. Die Stücke sind als einzelne musiziert, das zwar gut, aber was m.E. vollkommen fehlt, ist die hörbare Einordnung in das gesamte Werk. Es ist eben etwas anderes, als kurze in sich geschlossene Stücke zu musizieren, auch wenn man die ausgesprochen gute Gabe hat, diese - wie in "Via Crucis" - zu einem imaginären Ganzen zusammenzustellen, wo wieder alles "stimmt". Wer die Vesper nicht nur virtuos hören, sondern wirklich erleben will, der wird mit Gardiner wohl den besseren Griff machen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Freuden des Himmels, 5. März 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monteverdi: Vespro della Beata Vergine (Audio CD)
Es ist immer wieder erstaunlich mit sogenannten "bekannten" Werken in der sogenannten Klassik" - sie haben die Gewohnheit ploetzlich voellig neu zu klingen wenn sie die richtigen Interpreten treffen.

Es gibt kaum ein Werk der Hochrenaissance (Fruehbarock?) das mehr aufegfuehrt und auf Platten gebannt wurde als Monterverdis Vespero della beata Vergine" - die Marienvesper.

Es gibt unglaublich spannende und vielschichte Aufnahmen davon von der spanisierten Fassung von Jordi Savall und Hesperion XX mit der sirenenhaften Montserrat Figueras ueber die revolutionaer andere Fassung von Nikolaus Hanrnocourt und Concentus Musicus Wien bis hin zur neueren Aufnahme von Sigiswald Kuijken in einer eine Stimme pro Part gesungenen stark verinnerlichten Version.

So also - was gibt es noch zu Sagen, Spielen und zu Singen ueber diese Paradestueck Monteverdis fuer die Fuersten von Gonzaga komponiert?

Christina Pluhar und L'Arpeggiata sind mittlerweile einem ganz anderen Monteverdi auf der Spur - einem prallen, lebendigen, leidenden, persoenlichen, jubelnden Musiker.

Das zeigt sich und hoert sich in ihren Aufnahmen des Orfeo, der Madrigale und bestaetigt sich jetzt wieder in ihrer Aufnahme der Vespero - gerade eben veroeffentlicht.

Einmal die unglaubliche Riege der jungen Saenger die Pluhar hier auffaehrt, die musikantische, pralle verzierfreudige flirrende Diktion der Zinken und Lauten und Gamben, die Freunden des Himmels die sie hier wach werden laesst.

Man ist Zeuge der unglaublichen, stumm machenden Wirkung die diese Messe auf die Zeitgenossen Monteverdis gehabt haben muss und die sie noch hat. Das ist alles spannend, rasant, erstaunlich, neu.

Pluhar verausgabt sich in der Leitung an der Theorbe und ihre Saenger in jubelnder Himmelsfreude mit irdischer Begeisterung. Das wird auch auf der DV klar, die dieser Audio Aufnahme die mit einer CD auskommt (!).

Man erlebt mit welchem Verve, mit welcher Begeisterung Monteverdi Musiker und Saenger mitreisst. Bis heute.

Also wer schon alle hat - die Vesperos.
Wer sie glaubt alle zu kennen.
Wer noch keine hat. Die ist es.

Die ist neu. Voellig neu!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrliche Musik!, 26. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monteverdi: Vespro della Beata Vergine (Audio CD)
Artikel in Top Zustand, sehr schöne Einspielung. Auch die dazugehörige DVD vermittelt nochmals eindringlich, wie schön Musik sein kann. Die Künstler überzeugen durch ihre unaufgesezte Eindringlichkeit.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen