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5.0 von 5 Sternen Grandioser Oldschool-Rock von Jungspunden, 2. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Vanity Kills (Audio CD)
Was?
Hier gibt es wirklich noch keine Rezension zu diesem feinen Scheibchen?
Dann aber mal los!

Vanity Kills ist das Debüt der jungen Belgier Ward Dufraimont(Voc,G),Michael Neyt(G) und Amely Mondy(B)
Drums spielte anscheinend ein Gastmusiker.
Das ganze Album kam 2008 schon einmal als Eigenpressung auf den Markt und erschien nun neu eingespielt noch einmal.

Und was die beiden Herren inklusive Dame am Bass,hier vom Stapel lassen zaubert ein Dauergrinsen in mein Gesicht.

Trotz des sichtlich sehr jungen Alters der Musiker wird sich hier kompromiss-und gnadenlos die Retro-Kante gegeben.
Während andere in dem Alter Casting-Mucke hören,Rappen und Hip-Hopsen,haben unsere 3 wackeren Jung-Rocker/in, die Plattenschränke ihrer älteren Geschwister und Eltern geplündert.
Def Leppard,Van Stephenson,Poison,38 Special,Rick Springfield,Reo Speedwagon,Night Ranger & Co wurden durch den Wolf gedreht und einer spritzigen Verjüngungskur unterzogen

Das Album beginnt mit All Night Long und der Song hätte 38 Special in ihrer AOR-Phase prächtig zu Gesicht gestanden,kommt aber druckvoller

Bad Boy behält die Stilrichtung bei,addiert aber den Glam von Poisons Look What The Cat Dragged In.
Da wippt der Fuß und zuckt die Hand zur Luftgitarre

Asphyxia ist die erste Ballade und und ein Megahammer-Geschoß dazu.Das gefühlvolle Piano von REO trifft auf Leppard-Bombast im Chorus.Dazu die tolle Stimme und das schon in so jungen Jahren...Herrlich romantisch-traurige Nummer.Wäre in den 80ern ein Riesenhit geworden.

Es folgt Rain und hier borgt man sich gleich mal das Intro von Poisons I Wont Forget You und es entwickelt sich ein Highlight,das auch Winger nicht besser hinbekommen hätten.Kein Wunder,daß sich kein geringerer als Producer-Gott Beau Hill förmlich darum riß,den Song neu abzumischen...

Knackige Riffs eröffnen Turn Back Time und das genau tun All I Know auch...der Song schießt einen direkt zurück in die Golden Eighties...Groove und Chorus...alles passt und sitzt punktgenau...

Macht es etwas aus,daß I Need You nach genau dem selben Schema funktioniert?
Mir nicht...

Into Your Heart besticht erneut durch einen Hammerchorus und geschickt eingesetzte Keys,die den Song nicht verwässern sondern nur interessanter machen.

Irgendwann muß den Jungspunden doch mal die Luft ausgehen...ist doch schließlich ihr erstes Album

Aber weit gefehlt...
Mit I wanna Rock You folgt die modernste Nummer,die auch aus dem Repertoire von Faber Drive oder 7th Heaven stammen könnte.
Locker-flockiger Gute Laune-Poprock...geht super ins Ohr.

Auch Sweet 17 zeigt keinerlei Ermüdungserscheinung und zitiert mit frechem Grinsen Rick Springfield in Hochform

Mit Teenage Queen wird ein flotter Glam-Rocker der Kategorie Poison/Warrant nachgepumpt.Das Grinsen wird breit und breiter...

All The Way...ha..erwischt!
Der Song hat tatsächlich nicht ganz das hohe Niveau seiner Vorgänger ist aber alles andere als Füllmaterial

Die abschließende Akustik-Ballade Hope And Dreams zeigt die Band noch einmal von der sanften Seite und vor allem,was für einen guten Sänger sie haben...

Ein durch und durch überzeugendes Debüt...es gibt nicht mehr viel,was man besser machen könnte.
Hoffentlich der Beginn einer langen und erfolgreichen Karriere...
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