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4.0 von 5 Sternen Deadsoul Waltz?
Überraschend ruhig wurde es um Devon Graves (bzw. Buddy Lackey) in letzter Zeit. Still und leise ließ er seine Band Deadsoul Tribe verschwinden. Und fast wäre sein neuestes Projekt The Shadow Theory nach der Ankündigung der Psychotic Waltz-Reunion im Freudentaumel untergegangen. Aber das wäre schade! Denn Behind the black veil ist ein wirklich...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2010 von Mario Karl

versus
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3.0 von 5 Sternen Generischer Prog-Metal
Für mich ist das Album zwar gut hörbar, aber insgesamt doch eher enttäuschend. Aber vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Ich habe alle Alben von Psychotic Waltz und Deadsoul Tribe und bin sicher in die Musik von Devon Graves eingehört. Doch auch nach mehrmaligem Hören hängt sich kein Song in mir fest, wie es selbst beim als...
Veröffentlicht am 10. Januar 2011 von N.N.


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deadsoul Waltz?, 8. Dezember 2010
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Behind the Black Veil (Audio CD)
Überraschend ruhig wurde es um Devon Graves (bzw. Buddy Lackey) in letzter Zeit. Still und leise ließ er seine Band Deadsoul Tribe verschwinden. Und fast wäre sein neuestes Projekt The Shadow Theory nach der Ankündigung der Psychotic Waltz-Reunion im Freudentaumel untergegangen. Aber das wäre schade! Denn Behind the black veil ist ein wirklich gutes Stück Musik und dürfte dem Progmetal-Fan ziemlich munden. Um seine Visionen auszuleben, hat Devon jetzt wieder eine richtige Band um sich geschart, anstatt alles selbst in die Hand zu nehmen. Und so beschränkt er sich neben dem Songwriting lediglich auf Gesang und Querflöte. Dafür gibt es mit ex-Pain of Salvation-Bassist Kristoffer Gildenlöw und dem hauptamtlichen Threshold-Schlagzeuger Johanne James ein bisschen Semi-Prominenz in der Band. Dazu kommen noch der deutsche Gitarrist Arne Schuppner (Complex 7), sowie der (noch) unbekannte Keyboarder Demi Scott.

Soviel zu den Rohdaten. Die musikalischem Wurzeln von Devon Graves kann man bei The Shadow Theory durchaus heraushören. So besitzen die Songs genauso die Raffinesse der ersten beiden Psychotic Waltz-Alben, wie die düstere Atmosphäre von Deadsoul Tribe. Das Gitarrenriffing ist allerdings um einiges härter und schwerer. Der stimmige Keyboardteppich sorgt für ein plus an Stimmung. Und da Behind the black veil ein Konzeptalbum ist, fühlt man sich bei der Erzählstruktur durchaus etwas an die Gruselgeschichten von King Diamond erinnert. Schließlich wird hier auch eine Horrorgeschichte von einem Mann, der von einem Albtraum in den nächsten und wieder nächsten Traum erwacht, bis sich schließlich Traum und Wirklichkeit miteinander vermischen, erzählt.

Soweit so verwirrend. Und passend zur textlichen Vorlage, erschließt sich auch das Album als ganzes erst Stück für Stück und lässt einen nicht selten mit einem leichten Fragezeichen auf der Stirn zurück. Als Beispiel seien hier nur der verschachtelte und etwas undurchsichtige Progmetal-Song "By the crossroads" oder das abschließende "A symphony of shadows" genannt, das wie ein wilder und vielschichtiger Psychotrip wirkt und einen an schizophrene Queen auf Koks denken lässt. Dagegen wissen der großartige Opener "I open up my eyes" und des melodische "Welcome" sofort mitzureißen - instrumental und vor allem gesanglich. Devons Stimme, welche sämtliche Texte durchlebt, sorgt immer wieder für den einen oder anderen Schauer. Wunderbar und einfach intensiv, sofern man sich darauf einlässt.

Hoffen wir, dass Behind the black veil keine einmalige Sache war und The Shadow Theory nicht einfach nur eine Randnummer in der Karriere des Sängers bleiben. Denn hier schlummert großes Potenzial vor sich hin, welches in Zukunft sicherlich für die eine oder andere Großtat sorgen könnte.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Behind the Black Veil, 19. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Behind the Black Veil (Audio CD)
Lange hat es gedauert, viel wurde diskutiert, im Gesamten vier ganze Jahre ließen uns Mastermind Devon Graves und seine Mannen zappeln.
Doch gleich vorweg: Die Zeit hat sich gelohnt! Ab dem 19. November 2010 ist nun endlich das lang ersehnte Album 'Behind the Black Veil' von The Shadow Theory erhältlich. Die Band besteht ausschließlich aus absoluten Ausnahmemusikern, die ihr einzigartiges Können mit einbringen und perfekt miteinander harmonieren ' hörbar in jeder Sekunde. Devon Graves hat sich wirklich nur die Besten der Besten ausgesucht und eine perfekte musikalische Symbiose geschaffen. Sei es das absolut brillante Bassspiel von Kristoffer Gildenlöw ( Hört euch mal die Basslines im Opener des Albums an), die perfekte Drumarbeit von Johanne James und die hypnotische Gitarrenarbeit von Arne Schuppner, der besonders im 5. Song des Albums, 'By the Crossroads' zeigt, dass er zur absoluten Speerspitze der Gitarren Community gehört. Für die nötige Atmosphäre ist Demi Scott verantwortlich, der sich mit seinen Keyboard- Sounds perfekt einfügt, das nötige Fundament bietet, außergewöhnliche, interessante Töne generiert und mit seinem Spiel nie aufdringlich wirkt. Über allem thront jedoch die faszinierende, emotionale Stimme von Devon Graves, der manchmal hart, manchmal sanft verträumt, doch immer passend und vor allem einzigartig jeden einzelnen Ton intoniert und Gänsehaut pur erzeugt.
Was hier an musikalischer Raffinesse und Ideenreichtum abgefeuert wird, sucht seinesgleichen. Ultraharte, tonnenschwere, megagroovende Riffs wechseln ab mit leisen, wunderbar atmosphärischen Parts, das ganze jedoch sehr dunkel und mit einem düsteren, interessanten textlichen Konzept versehen, welches durch das Wechselspiel der musikalischen Arrangements perfekt 'in Szene gesetzt' wird und jederzeit authentisch klingt. Und genau da liegt die Stärke der Scheibe: Sie ergreift Dich und führt Dich in eine Welt voller Rätsel, eine Welt der Träume, zieht Dich als Hörer vollkommen in ihren Bann und lässt dich erst nach einer knappen Stunde wieder los. Behind the Black Veil ist fesselnd und hypnotisch, ausufernd genial und zu keiner Sekunde langweilig.
Natürlich denkt man bei dem Namen Devon Graves alias Buddy Lackey an die früheren Bands, die er mit seinem einzigartigem, extrem gefühlvollen Gesang bereicherte. Als alter Psychotic Waltz Fan höre ich doch einige Parallelen, im direkten Vergleich mit Deadsoul Tribe ist diese Musik doch um einiges differenzierter und vielschichtiger. Das soll nun aber nicht heißen, dass die fünf Scheiben, die Deadsoul Tribe veröffentlicht haben, schwach sind! Ganz im Gegenteil, auch die sind großartig. The Shadow Theory geht jedoch in eine andere Richtung. Behind the Black Veil will gehört werden, analysiert werden und fordert teils viel Konzentration, da der geschaffene Klangkosmos derart dicht und vielschichtig ist und ein genaues Zuhören erst die ganze Größe dieses Albums erkennen lässt. Nimmt man sich jedoch die Zeit, wird man dafür auch belohnt.
Ich habe das große Glück, Besitzer einer High End Stereoanlage zu sein, die mir förmlich jedes Detail der Musik um die Ohren donnerte. Behind the Black Veil wächst von Mal zu Mal, und immer wieder wird man als Hörer von Neuem überrascht.
Als Paten kann man King Diamond, Tool und die schon erwähnten genialen Psychotic Waltz nennen. Deren Einflüsse, ob gewollt oder nicht gewollt, sind mit Sicherheit herauszuhören.
Doch macht euch selbst ein Bild dieser grandiosen Band und gebt ihr die Chance, die sie verdient. So ehrliche und intensive Musik findet man nämlich nicht so oft in der heutigen Zeit.
Anspieltips sind 'I Open up my Eyes', das mit einem fantastischen Refrain versehene und mitreißende 'Welcome' und der furiose letzte Song der Scheibe 'A Symphony of Shadows', in dem die Musiker alle Register ihres Könnens und ihrer Songwritingkunst unter Beweis stellen. Großartig!!! Kaufen!!!Genießen!!!
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3.0 von 5 Sternen Generischer Prog-Metal, 10. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Behind the Black Veil (Audio CD)
Für mich ist das Album zwar gut hörbar, aber insgesamt doch eher enttäuschend. Aber vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Ich habe alle Alben von Psychotic Waltz und Deadsoul Tribe und bin sicher in die Musik von Devon Graves eingehört. Doch auch nach mehrmaligem Hören hängt sich kein Song in mir fest, wie es selbst beim als unzugänglich geltenden "A Social Grace" Album von PW schnell der Fall war. Den Songs fehlt irgendwie das Besondere, das sie vom Prog-Metal Einheitsbrei abhebt. Das liegt auch am Ersatz des bemerkenswerten und ungewöhnlichen Drummings von Adel Mustafa bei DST durch wenig charakteristisches Prog-Metal-Einheitsgetrommel. Das Album ist für meine Ohren überproduziert, die herausragende Stimme hat die zahllosen Effekte doch gar nicht nötig und liegt in der Abmischung oft zu weit im Hintergrund. Es fehlt die Klarheit der Produktion, die die letzten DST-Alben ausgezeichnet hat. Jetzt sind auch hier wie bei vielen anderen Bands dieses Genres zuviele Instrumente und Effekte auf einmal zu hören. Das erwähnte Jethro Tull Cover "Sweet Dreams", das offenbar in manchen Versionen des Albums fehlt, ist kein Verlust, es ist schlicht belanglos. Insgesamt ist das Album dennoch sicher kein schlechtes, aber es kommt für mich an keines der alten DST oder PW Alben heran.
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5.0 von 5 Sternen Schatten gibt es nur sieht sie keiner,...es ist keine Theorie!, 21. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Behind the Black Veil (Audio CD)
Es ist jetzt rund 20 Jahre her, als ich Psychotic Waltz das erstemal im Plattenladen hörte und ihre folgenden Scheiben waren ähnlich phantastisch. Mit Dead Soul Tribe und jetzt The Shadow Theory ist es wie mir einem guten Wein er wird immer besser, je länger er lagert. Zugegeben die Musik die Buddy Lackey heute macht ist anders, als es damals mit Psychotic Waltz war, nur ist er weiterhin ein brillanter Musicus. Sehr hörenswert!
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5.0 von 5 Sternen Neue Konkurrenz am Prog-Himmel, 15. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Behind the Black Veil (Audio CD)
Seit 2007 hat die Metal Legende Buddy Lackey, besser bekannt unter dem Namen Devon Graves oder dank seiner genialen, in Wien beheimateten Band DEADSOUL TRIBE. Kürzlich meldete er sich mit einer neuen Band, die aus den besten Musikern, die er je getroffen hat, besteht. So schwärmt er auf jeden Fall von seinen Mitstreitern, worunter sich auch Ex-PAIN OF SALVATION Basser Kristian Gildenlöw und THRESHOLD Drummer Johanne James befinden. Weiter zitierte er noch einen Fan und Verehrer seiner Musik, Demi Scott von Griechenland nach Wien und komplettierte THE SHADOW THEORY durch Gitarrist Arne Schuppner von COMPLEX 7.

Die bekannten Namen dieses Quintetts können eigentlich nur auf eines hinweisen: Progressive Metal auf höchstem Niveau und technischer Raffinesse. Devon hat es erneut geschafft, eine Band zusammenzustellen, die nicht nur durch und durch professionell, sondern auch überaus abwechslungsreich und innovativ arbeitet.

Der Grundtenor des Debüts "Behind The Black Veil" ist äußerst düster und oftmals melancholisch, aber zudem sehr intensiv und atmosphärisch. Egal, ob man dem stellenweise groovenden, dann wieder sphärischen Klängen vom 7-minütigen Opener "I Open Up My Eyes", dem stampfenden Prog-Monster "The Sound Of Flies" oder dem mit dramaturgischen Highlight "Snakeskin" lauscht, man wird immer wieder überrascht und stößt auf unerwartete Momente. Das fokloristisch angehauchte "Selebrate" lässt hingegen an JETHRO TULL denken, ist aber nicht minder überraschend.

Devon selbst singt sehr abwechslungsreich und passt sich immer perfekt der Musik an. So wimmert er bei langsamen akustischen Teilen, verwendet düsteren Sprechgesang, singt melodiös oder brüllt hier und da sogar böse in's Mikrophon. Vor allem beim Endstück "A Symphony Of Shadows" lässt er die ganze Bandbreite seines Könnens auf die Hörer los und entfesselt mit seinen Mitstreitern nochmal eine Achterbahnfahrt der musikalischen Gefühle.

Der 8-Minüter beendet das progressive Highlight "Behind The Black Veil" souverän und lässt auf eine baldige Liveumsetzung hoffen. Die Speerspitzen des Prog wie SYMPHONY X oder DREAM THEATER haben eine definitiv ernst zu nehmende Konkurrenz bekommen. Unbedingt antesten.
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5.0 von 5 Sternen The Jethro Theory, 21. Dezember 2010
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Rezension bezieht sich auf: Behind the Black Veil (Audio CD)
Was für ein Psychotrip! Perfekt arrangiert und von hervorragenden Musikern umgesetzt. Devon Grave's Verehrung von Ian Anderson von Jethro Tull ist unüberhörbar, wenngleich hier deutlich härtere Töne angeschlagen werden. Dabei bleibt er seinem eigenen Stil immer treu und schafft mit The Shadow Theory den logischen nächsten Schritt nach Psychotic Waltz und Deadsoul Tribe und nähert sich der Perfektion. Bleibt abzuwarten ob die Band als solche zusammenbleiben wird und auch live überzeugen kann. Schade nur dass das Tull Cover "Sweet Dream" nicht auf der CD zu finden ist...
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Devon Graves laesst erneut nichts anbrennen - darkscene.at, 21. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Behind the Black Veil (Audio CD)
Über Devon Graves a ka Buddy Lackey muss man wohl nicht viele Worte verlieren. Der Exil-Wiener legte vor einem Jahr sein Dead Soul Tribe Baby nach fünf Alben auf Eis um nur wenige Monate später der Reunion seiner alten Band Psychotic Waltz trotz allen Unkenrufen grünes Licht zu geben, was für die Sektion Diehard Fans einer Erlösung nach einer qualvollen Ewigkeit gleich zu setzen ist. Zu jener Fangruppierung zählt meine Person zwar nach wie vor nicht, dennoch verirren sich von Zeit zu Zeit Drehscheiben aus diesem Dunstkreis in meinem CD Schacht.

Bei The Shadow Theory handelt es sich zwar offiziell um die neue Band von Buddy, fairerweise muss man ihm jedoch zu Gute halten, dass er schon vor vier Jahren, also lange noch vor der Psychotic Waltz Wiedervereinigung, das Fundament hierfür gelegt hat und daher frei von der Leber den Spirit für vorliegendes Tondokument walten lassen konnte. Der vielseitige Charismatiker zog es bei allem Respekt seiner DST Musiker für The Shadow Theory jedoch vor, eine gänzlich neue Mannschaft zu sich zu lotsen, deren einzelne Charaktere mit ihrem außergewöhnlichen, künstlerischen Gespür selbigen nicht erst seit gestern beeindrucken vermochten. Dank jener kleinen Cremè della Cremè der europäischen Prog Metal Liga - Bassist Kristoffer Gildenlöw (bass, ex- Pain Of Salvation), Johanne James (drums, Threshold) und Arne Schuppner (guitar, Collapse 7) wurde die Ehre zuteil - ist nun das Debüt "Behind The Black Veil", übrigens ein Konzeptwerk mit "Horror-Shock Appeal", entstanden.

Stilistisch kann man das Dargebotene weniger mit Dead Soul Tribe als mit den letzten beiden Psychotic Waltz Werken "Mosquito" und "Bleeding" vergleichen, denn jene, zumeist eher straight gehaltene Fährte wurde - wenngleich unbewusst - aufgegriffen. Die äußerst drückend-unheilvolle Atmosphäre indes, die hat es im Hause Buddy Lackey sicher noch nie zuvor gegeben, was nicht weiter verwundert, handelt es sich bei der Story doch um einen Mann, der von einem in den nächsten Albtraum aufwacht und jenen irgendwann nicht mehr von der Realität unterscheiden kann, sofern er jemals geträumt hat. Somit gibt es durchaus Querverweise zu King Diamond und seiner schaurigen Erzählkunst, die sich ebenfalls in musikalischer Hinsicht bei TST auf sehr sympathische Art bemerkbar macht. Psychotisch gefärbte und angstzerfressene Soundkulissen begleiten den aufgeschlossenen Hörer immerwährend, lediglich Auflockerungen in Form von gelegentlichen Folk- ("Selebrate") oder Symphonic-Elementen ("Sleepwalking") lassen die nötigen Kontraste zu. Auch die Querflöte wurde vom Meister entstaubt, gleich beim packenden Opener "I Open Up My Eyes" kommt jene bestens zur Geltung. Der morbide Touch bei der Gruselnummer "The Sound Of Flies" kann einen im Folgenden genauso wenig kalt lassen wie das ruhig startende und dann plötzlich hart umschlagende "Ghostride" sowie das mit gehörig Punch versehene "Welcome", das im Refrain einmal mehr kräftig unter Beweis stellt, was für ein begnadeter Sänger er doch ist, dieser Buddy Lackey. Gänsehautmomente gibt es somit genug, wenn auch manchmal die Spannung zwischenzeitlich nachzulassen scheint. Erwähnenswert sind aber sicher noch das elektronisch aufgemotzte "Snakeskin" und die finale Geisterbeschwörung "A Symphony of Shadows".

Man darf gespannt sein, wie sich die Resonanz von "Behind The Black Veil" auf breiter Ebene entwickeln wird. Ein mitunter sehr Furcht einflössendes, regelrecht aufreibendes Album ist es allemal geworden, dem es gilt, volle Konzentration zu schenken. Weil dann erst entpuppen sich die feinen Nuancen gänzlich, die man zunächst nur am Rande wahrnimmt. Es mag nun ein Zufall sein, dass dieser Silberteller ausgerechnet während der hiesigen "Okkult-Rock-Hype-Phase" (siehe u. a. Ghost - Review) erscheint, den Nörglern sei aber insofern der Wind aus den Segeln genommen, als dass dieser (inoffizielle) Horrorfilm Soundtrack herzlich wenig mit jenem aktuellen Phänomen am Hut hat. Also meine verehrten Herrschaften, bitte mehr davon, aber erst nach erfolgter Psychotic Waltz Tour mit Nevermore und Symphony X - vielen Dank im voraus!
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Behind the Black Veil
Behind the Black Veil von Shadow Theory (Audio CD - 2010)
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