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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich als Nicht-Rollenspiel-Fan...
...liebe dieses Spiel.
Ich war schon immer ein wenig eifersüchtig auf die Xboxler und ihr Mass Effect 2. Obwohl ich normalerweise Rollenspiele überhaupt nicht mag, hatte ich große Lust auf dieses Spiel. Zum einen hat das Spiel grandiose Kritiken erhalten zum anderen ist es kein Fantasy Rollenspiel, sondern ein Science Fiction RPG. Und mir hat Sci-Fi...
Veröffentlicht am 6. Februar 2011 von Benjamin R

versus
18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser mal warten...Speicherbug frustriert
Da es hier schon sehr gute ausführliche Rezensionen gibt, die ich mir auch vor meinem Kauf angeschaut habe, möchte ich meine Bewertung mal kurz halten.

Also zunächst mal das Positive:

+ starke Story, Sci-Fi Epos
+ dichte Atmosphäre, viele nette Details
+ meist sehr gute Grafik
+ tolles "Commander-Gefühl" auf...
Veröffentlicht am 15. Februar 2011 von Babylonbob


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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich als Nicht-Rollenspiel-Fan..., 6. Februar 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Videospiel)
...liebe dieses Spiel.
Ich war schon immer ein wenig eifersüchtig auf die Xboxler und ihr Mass Effect 2. Obwohl ich normalerweise Rollenspiele überhaupt nicht mag, hatte ich große Lust auf dieses Spiel. Zum einen hat das Spiel grandiose Kritiken erhalten zum anderen ist es kein Fantasy Rollenspiel, sondern ein Science Fiction RPG. Und mir hat Sci-Fi schon immer besser gefallen als Fantasy. Der größte Grund dafür dass ich dieses Spiel haben wollte war allerdings die Tatsache dass Mass Effect 2 kein reines Rollenspiel ist. Im Vergleich zum Vorgänger wurden einige Rollenspiel Elemente gestrichen, man könnte Mass Effect 2 durchaus als 3rd person Shooter bezeichnen.
Und nun, nach einem Jahr verzögerung, ist es endlich auch für die Playstation 3 herausgekommen. Und ich kann euch sagen, ich habe den Kauf nicht bereut.

Story:
Man schlüpft in die Rolle von Commander Shepard, einem Menschen, der in Mass Effect 1 das Universum vor dem bösen Saren beschützt hat. Alles ist wieder ruhig. Doch auf dem Weg zu einer unwichtigen Mission, wird Shepards Schiff, die Normandy, von einem mysteriösen Angreifer zerstört und Shepard stirbt bei den Angriff. Ende.
Oder doch nicht? 2 Jahre später wacht ihr als Shepard wieder auf. Shepard wurde von der Organisation Ceberus regeneriert. Warum? Ceberus will die größte Bedrohung des Universums vernichten, die, die Shepards Schiff angriffen, die Kollektoren. Doch die Kollektoren sind nicht nicht allein die Gefährdung. Sie dienen nur der wahren Bedrohung, den Reapern. Das sind Apokalypse-artige, riesige, mechanische Wesen, die aller 50.000 Jahre wiederkehren um alles leben im Universum zu vernichten. Und um diese Wesen zu bekämpfen, braucht Ceberus Commander Shepard.
Im Laufe des Spiels stellt ihr euch ein Team auf. Jeder eurer Teammitglieder ist interessant und hat etwas zu sagen. Generell sind die Charaktere in Mass Effect 2 sehr liebevoll gestatltet. Jeder Dialog macht Sinn.
Das Mass effect Universum ist sehr komplex und detailliert. Es erinnert mich z.T. an das Halo-, aber auch und vor allem an das Star Wars- Universum. Die Story ist spannend, wird super in Szene gesetzt und hat mich definitiv angesprochen. Manchmal ist in den Story Sequenzen Ton und Bild nicht synchron, was der Atmosphäre ein wenig schadet, alles in Allem ist Story und Präsentation jedoch auf einem sehr hohen Level.
Und als sehr gut empfinde ich auch den interaktiven Comic, in dem man die Geschichte von Mass Effect 1 erzählt bekommt und die wichtigsten Entscheidungen selbst trifft, um diese auch in Mass Effect 2 zu übernehmen.
9.5/10

Grafik:
Für ein Rollenspiel ist die Grafik wirklich grandios. Die Charaktermodelle, vor allem die Aliens, sehen großartig aus. Auch die Level sind sehr schön gestaltet. Dafür dass es in Mass Effect 2 so viele Locations gibt, ist die Grafik unheimlich detailliert. Nevig sind nur einige Bugs in den Story Sequenzen wo Charaktere auf einmal vollig verschwinden oder ihre Kopf/Körper- Haltung schlagartig verändern. Trotzdem ist das Spiel eine Augenweide und sieht auf PS3 noch einen Tick besser aus als auf der 360.
9/10

Gameplay:
Wie bereits erwähnt, Mass Effect 2 ist, meiner Meinung nach, primär kein Rollenspiel.
Das wird einige vielleicht ernüchtern, für mich ist die Mischung allerdings perfekt. Und Rollenspiel Fans haben auch einige Features mit denen man sich austoben kann. Und ich denke jeder Rollenspiel Fan wird auch mit den Action Szenen Spaß haben.
Mass Effect 2 ist auch ein sehr Dialog Lastiges Spiel. Ich habe JEDEN Dialog geführt, da ich das Universum so interessant finde. Ich habe mich beim Labern nie gelangweilt. Wer tief in dieses Universum eintauchen will hat hier auf jeden Fall die Möglichkeit dazu.
Die Missionen sind recht Actionlastig. Die Level sind meist sehr linear, die Steuerung ist klasse und das Leveldesign abwechslungsreich. Es gibt recht viele Gegnertypen, auch die Waffen sind cool. Alles in allem ist ME2 ein sehr guter 3rd Person Shooter.
Etwas nervig wird mit der Zeit das Scannen von Planeten. Dies muss man machen um Schiff, Panzerung, Waffen und co. zu verbessern. Man scannt Planeten im riesigen Universum, um Rohstoffe von diesen Planeten zu extrahieren. Das ist weder spielerisch anspruchsvoll noch abwechslungsreich. Und Spaß macht es auch nicht. Ich habe bestimmt 5 Stunden beim Scannen verbracht. Trotz dieses doofen Elements, Mass Effect 2 spielt sich sehr flüssig und macht wirklich Spaß.
9/10

Umfang:
Meine Spielzeit: 49 Stunden. Wie schon erwähnt, mir gefällt das Spiel sehr gut, deswegen habe ich jede Nebenmission gemacht und fast jeden Dialog geführt. Man kann das Spiel bestimmt auch in 25h durchspielen, denn die Hauptstory ist relativ kurz. Es gibt aber etliche Nebenmissionen, so hat jedes Teammitglied je 2 Missionen, eine Rekrutierungsmission und eine Loyalitätsmission. Bei der Loyalitätsmission hilft man dem Teammitglied bei einer persönlichen Angelegenheit. Solche Missionen dauren, ähnlich wie die Rekrutierungsmissionen, etwa 30 Minuten und sind alle auf hohem Niveau. Hin und wieder trifft man beim Planeten-Scannen auch auf eine "Anomalie". Bei diesen Fällen kann man auf diesen Planeten landen und einen etwa 10 Minütigen Level abschließen.
Es gibt Tonnen an Dialogen, sehr viele Missionen und ein sehr großes Universum. Man kann im Menü sehr viel über Aliens, Oraganisationen, Planeten und sonstigem lesen, viele Texte werden einem sogar vorgelesen. Einen Multiplayer Modus gibt es nicht, aber das wäre auch zu viel des Guten.
Außerdem sei zu erwähnen dass die PS3 Version mit den drei Story Dlc's "Kasumi: Gestohlene Erinnerungen", "Overlord" und "Versteck des Shadow Broker" erscheint. Und diese, je 2 stündigen Missionen sind super. Vor allem "Overlord" und "Versteck des Shadow Broker" sind grandios, meiner Meinung nach die beiden besten Missionen im ganzen Spiel.
10/10

Gesamt: 94%

Fazit:
Mass Effect 2 gehört eindeutig zu den besten Spielen der PS3. Ob es nun ein Rollenspiel oder ein Action Spiel ist, das Spiel ist genial. Ich glaube es wird auch den Rollenspiel Fans gefallen. Und ich selbst bin das beste Beispiel dafür das es auch solchen gefallen kann, die Rollenspiele normalerweise nicht mal mit einer Zange anfassen würden. Dieses Spiel ist großes Kino, eine epische Geschichte, ein super Action/Rollenspiel. Ich kann es jedem empfehlen. Verpasst dieses Spiel nicht!
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60 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich für die PS3, 20. Januar 2011
Von 
D. Kaldyk (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Videospiel)
Gut ein Jahr ist es jetz her, da erschien Mass Effect 2 für PC und Xbox 360. Nun kommen auch endlich die PS3-User in den Genuss eines der besten Rollenspiele der letzen Jahre.

Story:

Die Handlung von Mass Effect 2 setzt einige Wochen nach den Erreignissen des ersten Teils ein. Commander Shepard und die Besatzung der Normandy konnten die Pläne des Reapers Sovereign vereiteln und sind nur auf der Suche nach verstreuten Überresten der Geth Streitkräfte.
Auf einem ihrer Aufklärungsflüge werden sie allerdings von einem unbekannten Raumschiff angegriffen.
Viele der Crewmitglieder können sich noch in letzter Sekunde in mit Hilfe der Rettungskapseln fliehen. Shephard kommt allerdings bei dem Versuch seinen Piloten zu retten ums leben und tritt in die Atmosphäre eines nahegelegenen Planeten ein.
2 Jahre später wacht Shepard in einer Forschungseinrichtung der Cerberus Gruppe auf. Diese haben seinen Körper geborgen und unter Einsatz von immensen Forschungsgeldern und hochentwickelter medizinischer Technik wieder zum Leben erweckt.
Eure Aufgabe ist es nun zusammen mit dem Commander eine neue Crew auf die Beine zu stellen und dem rätselhaften Verschwinden ganzer Weltraum-Kolonien auf den Grund zu gehen.

Gameplay:

Der zweite Teil von Biowares Space-Opera entfernt sich ein bisschen von den noch im ersten Teil weitaus taktischeren Kämpfen und geht mehr in Richtung 3rd Person Shooter. Zwar ist es immer noch nötig einiges an taktischen Geschick zu beweisen, wie zum Beispiel das richtige platzieren der Team Mitglieder, oder das Auswählen der passenden Waffe im Hinblick auf die Panzerung des Gegners, allerdings kann man das Ganze weitaus mehr durch geschicktes Zielen und in Deckung gehen kompensieren als es noch im Vorgänger der Fall war.
Im Kern ist Mass Effect 2 dennoch immer noch ein echtes Rollenspiel, nicht zuletzt wegen den vielen interessanten Charakteren und den Gesprächen die ihr mit ihnen führt. Und er werdet viele Gespräche führen bis ihr das Ende des Spiels seht.
Wie im Vorgänger dient auch hier wieder das bekannte Ringsystem dazu eure fragen zu stellen oder auf Aussagen von NPCs zu reagieren. Je nachdem wie ihr euch verhaltet setigen eure Konversationswerte. Versucht ihr zum Beispiel Konflikte zu schlichten, bekommt ihr neue Gespächsoptionen in dieser Kategorie, dasselbe gilt natürlich auch für die " Mit dem Kopf durch die Wand" Variante.
Auch im zweiten Teil der Serie werdet ihr wieder viele gravierende Entscheidungen zu treffen haben, welche die Story teilweise sehr stark beeinflussen. Dies macht meiner Meinung nach einen hohen Reiz des Spiels aus da nur wenige Titel dies so hinbekommen das man das Gefühl hat das die Entscheidungen die man trifft, und seien sie noch so klein, wirklich einen Unterschied machen.
Wenn ihr nicht gerade in die Atmosphäre irgendeines Planeten eintretet um dem Lokalen Slaver-Abschaum in den Hintern zu treten, könnt ihr euch auch noch mit dem Abbauen von Ressourcen für die Waffenforschung beschäftigen.
Dazu steuert ihr einfach mit eurem Schiff einen Planeten an und scanned diesen nach wertvollen Rohstoffen um diese dann mit einer Drohne in den Laderaum eures Schiffes zu befördern.
Wie ihr seht ist also für genug Abwechslung gesorgt.
Auch an Nebenmissionen mangelt es nicht, allein um die Hauptstory abzuschliessen werdet ihr gut und gerne 25 Stunden brauchen, wenn ihr alles sehen wollt was Mass Effect 2 zu bieten hat könnt ihr das ganze auf 40 Stunden und mehr hochschrauben.

Grafik:

Grafisch macht auch der zweite Teil einiges her. Vor allem die Gesichtsaniamtionen gehören zu dem besten was die Spielewelt zu bieten hat. Zwar gibt es hier und da einige Animationsfehler und die Polygonmodelle verhalten sich nicht immer naturgetreu, allerdings ist das bei dem großen Produktionsaufwand kein Wunder und fällt nicht ins Gewicht.
Die Playstation 3 Version läuft übrigens schon auf der Engine des dritten Teils der Saga und sieht deshalb noch etwas besser aus als ihr 360 Gegenstück.
Was mich allerdings am meisten an der grafischen Presentation begeistert ist die Tatsache das Bioware es schafft eine Sci-Fi Welt zu schaffen die zwar einen kühlen und sauberen Look besitzt aber dennoch durch die vielen Details und die ausgezeichneten Licht- und Schatteneffekte eine wahre Augenweide ist, dass schaffen in diesem Setting nicht viele Spiele.

Sound:

Auch die akustische Presentation reiht sich nahtlos in das Spielerlebnis ein. Unter den Synchronsprechern sind einige Größen vertreten wie z.B. Adam Baldwin, Martin Sheen, Seht Green oder Keith David, um nur einige zu nennen. Diese tragen mindestens genauso viel, wenn nicht sogar noch mehr, zur Atmosphäre des Spiels bei wie die Grafik.
Auch die deutsche Synchro ist recht gut gelungen, jedoch empfehle ich jedem der dem Englischen mächtig ist das Spiel im Originalton zu spielen.
Der Soundtrack verdient auch besondere Erwähnung, da er das Spielgeschehen immer perfekt in Szene setzt. Es kommt nicht oft vor das einem bei einem Spiel aus diesem Genre die Angst im Nacken sitzt, vor allem nicht wenn man sich durch eine hell erleuchtete Raumbasis bewegt und einem nicht an jeder Ecke Untote oder sonstige Ausgeburten der Hölle auflauern. Dennoch schafft es Mass Effect 2 einen genau dieses Gefühl der Spannung zu vermitteln und das alleine durch die Musik.

Fazit:

Ich kann jedem Rollenspiel-Fan nur ausdrücklich empfehlen sich Mass Effect 2 zu besorgen, auch Spieler die einen hohen Wert auf eine sehr gut erzählte und spannende Story legen sind hier genau richtig. Alle denen die sich von der hohen Textlastigkeit des Spiels abschrecken lassen, kann ich nur mein Beleid aussprechen, denn ihr verpasst hier eins der besten Spiele aller Zeiten, also überlegts euch lieber nochmal.

Story: 97%
Gameplay: 88%
Grafik: 95%
Sound: 93%

Spielspass: 98%
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Action-RPGs unserer Zeit, 28. September 2012
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Videospiel)
Wie waren wir PS3-Fans neidisch, als wir mit ansehen mussten, wie PC- und Xbox 360-Besitzer den zweiten Teil des Sci-Fi Epos “Mass Effect” zocken durften. Nun, ein Jahr danach, wurde dieser Blockbuster auch für Sonys Flaggschiff veröffentlicht. Ein solch großer Zeitraum lässt natürlich viele Erwartungen und Fragen aufkommen. Wurde es verbessert oder ist es ein schlichter Multiplattformtitel? Lohnt es sich überhaupt, wenn man Teil 1 nicht kennt? Und wird das PS3-Publikum genauso begeistert sein wie die Microsoft-Kunden? All das werden wir für euch beantworten!

Die PS3-Version

Es wäre fast schon unverschämt gewesen, hätte uns EA im Januar 2011 das selbe Game in die Regale gestellt, wie es schon 2010 rauskam. Glücklicherweise ist dem nicht so. Das wohl beste neue Detail ist, dass die PS3-Version von “Mass Effect 2″ bereits mit der Engine des im Winter erscheinenden dritten Teils läuft, sprich: es sieht noch besser aus als zuvor! Da man als PlayStation-Besitzer leider niemals in den Genuss des ersten Teils kommen und somit einen wichtigen Part in der Geschichte verpassen wird, verpasste EA dieser Ausgabe einen Comic, der die vorangegangenen Ereignisse zusammenfasst. An manchen Stellen kann man sogar in den Comic eingreifen, diese Handlungen können dann Auswirkungen auf das eigentliche Spiel haben, sofern man keinen neuen Charakter erstellt. Dieses Konzept ist quasi analog zu der letztjährigen “Mass Effect 2″ Ausgabe, als man die Möglichkeit hatte, seine Speicherstände von Teil 1 zu importieren. Das dritte und letzte von EA spendierte Goodie sind drei extra Missionen, die es zuvor nur als kostenpflichtiger DLC gab.

Ein Commander für alle Fälle

Da die Vorgeschichte in dem interaktiven Comic nacherzählt, steigen wir direkt am Anfang von “Mass Effect 2″ ein. Die Invasion der Reaper wurde gestoppt, die Gefahr ist scheinbar gebannt und unser Hauptcharakter Commander Shepard wird auf jedem Stern als Held gefeiert. Auf einer Mission, die die letzten Aufständigen ausfindig machen soll, gerät Shepards Schiff unter Beschuss, explodiert und lässt den Commander auf unrühmliche Art und Weise sterben. Die Geschichte scheint zu Ende, bevor sie überhaupt angefangen hat, doch plötzlich öffnet Shepard die Augen und findet sich in einer Art Versuchslabor wieder. Eine mysteriöse Organisation namens Cerberus, deren Leiter der noch mysteriösere “Unbekannte” ist, hat den gefeierten Soldaten mit Hilfe modernster Technik wieder zum Leben erweckt und möchte, dass er für sie arbeitet. Man erklärt Shepard, dass immer mehr Menschenkolonien von den sogenannten Kollektoren gefangen genommen und verschleppt wehren und dass dies wohl im Auftrag der Reaper geschieht. Da die Regierung die Gefahr nicht zu erkennen scheint, zieht Cerberus eigenmächtig in den Kampf gegen die neue Bedrohung. Shepard soll das Ganze anführen, muss sich jedoch zunächst eine schlagkräftige Truppe aufbauen mit Experten, die überall im Weltall verstreut sind. Und so beginnt eure Mission…

Lange Konversationen, massig Action und viel zu erforschen

Bevor es losgeht habt ihr die Wahl, ob ihr den Standard-Commander Shepard spielen wollt, oder der Spielfigur Aussehen und Geschlecht selbst verpasst. Geht es dann richtig mit dem Spiel los, wartet so einiges auf euch, das erledigt werden muss, um das große Weltraumabenteuer zu bewältigen. Ausgangspunkt ist immer das Schiff, mit dem Shepard und seine Crew durchs All düsen. Hier könnt ihr ungestört mit euren Mitstreitern reden und dabei erfahren, was sie bewegt, teilweise haben sie auch eigene Missionen. Die Gespräche sind ein wichtiger Faktor des Games, das merkt man nicht nur an der Häufigkeit, sondern auch der Länge. Es gibt immer mehrere Wahlmöglichkeiten in Sachen Fragen und Antworten, einige davon haben auch Auswirkung auf euren Spielcharakter, ob er als Vorbild oder als Abtrünniger angesehen wird, was wiederum Folgen im Spielgeschehen hat. Ein zweites Element, das “Mass Effect 2″ einen Hauch Rollenspiel verleiht, ist das Aufleveln der Fähigkeiten von Shepard und dem Team, außerdem können neue Rüstungsgegenstände oder andere Dinge gekauft werden.

Um zu den Missionen zu gelangen öffnet ihr eine Weltraumkarte, in der verschiedene Galaxien, Sonnensysteme und Planeten verzeichnet sind. Jedes Sonnensystem hat eine Statusanzeige, die angibt, wie viel Prozent schon absolviert wurden. Fast immer läuft es auf einen Mix aus einem Auftrag und Erforschen der Planeten hinaus. Die Aufgabenstellungen sind meist ähnlich, in erster Linie neue Mitglieder für das Team zu finden und zu überzeugen. Dies geschieht im Stile des klassischen Third-Person-Shooter. Ihr landet auf dem Planeten, bahnt euch den Weg zum Ziel, manchmal durch Konversation, meist durch actiongeladene Schießereien und immer wieder durch kleine Hindernisse wie verschlossene Türen, deren Mechanismus es auszuschalten gilt. Je nach Schwierigkeitsgrad ist es wichtig, hierbei taktisch vorzugehen, die richtigen Waffen, Spezialfähigkeiten und Befehle über die zwei stets an eurer Seite kämpfenden Begleiter zu wählen. Für Abwechslung sorgen Missionen, in denen ihr in einem Fahrzeug Erkundungen anstellt, oder einfach nur ein abgestürztes Schiff untersucht. Das alles klingt zunächst nicht wirklich außergewöhnlich oder gar neu, dennoch schafft es das Spiel, immer wieder für genug Motivation zu sorgen, selbst wenn man einmal planlos durch die Gegend irren sollte.

Zumindest für die Hauptmissionen gilt der eben genannte Aspekt, leider muss man ja noch erforschen und das nicht zu knapp. Neben den Planeten, die eine Aufgabe enthalten, befinden sich in jedem Sonnensystem noch 4-5 weitere, die es nur nach Rohstoffen zu untersuchen gilt. Anfangs ist das noch echt cool, da es einfach zu diesem Weltraumepos passt und die Stimmung noch weiter steigert, doch das ist schon bald wieder verflogen. Das System dahinter ist schnell erklärt. Ihr fliegt in die Umlaufbahn eines Sterns, sucht mit eurem Scanner nach Rohstoffvorkommen und feuert dann Sonden ab, um das wertvolle Gut abzubauen. Grundsätzlich recht simpel, doch es kommt so wahnsinnig oft vor, dass es schon bald zu nerven beginnt, da dabei auch noch verdammt viel Zeit benötigt wird. Man könnte fast schon das Gefühl haben, dieses Element wurde nur eingebaut, um die Spieldauer zu verlängern.

Gesichter hui, Natur pfui

Schon auf der Xbox 360 war die Grafik von “Mass Effect 2″ ein echter Leckerbissen, das hat sich auch bei der PS3-Variante nicht geändert. Die Charaktere sind toll designt und wirken so lebensecht wie wohl selten zuvor in einem Action-Game. Doch das war noch nicht alles. Auch die Raumschiffe und Stationen wirken realistisch, teilweise auch trostlos und kühl, getoppt wird das von den Bildern des Weltalls, die einen fast vor Ehrfurcht erstarren lassen. Optisch tut das Game also einiges um eine Wahnsinns-Atmosphäre aufzubauen. Die Render-Sequenzen stehen dem in nichts nach und lassen einem gerne mal das Wasser im Munde zusammen laufen. Leider wurde bei den Außenmissionen etwas gespart. Teilweise sind Pflanzen und Bodenbeläge wirklich auf dem Stand von vorgestern, doch darüber kann man hinwegsehen.

Auch in Sachen Vertonung gab sich Entwickler BioWare richtig viel Mühe. Für die englische Synchronisation wurden Hollywood-Schauspieler wie Martin Sheen (“Apocalypse Now”), Carrie-Ann Moss (“Matrix”) oder Seth Green (“Austin Powers”) verpflichtet, dementsprechend überzeugend klingen die Dialoge. Im Deutschen ist das zwar nicht ganz auf dem Niveau, dennoch sehr zufriedenstellend, was bei einem Spiel, das viel Wert auf Konversation liegt, natürlich auch äußerst wichtig ist. Negativ muss man leider anmerken, dass in manchen Szenen Ton und Bild versetzt ablaufen, das stört schon ein wenig. Als Highlight erleben wir einen pompösen Soundtrack, der uns immer wieder daran erinnert, an welch einem Epos wir teilnehmen.

Fazit

“Mass Effect 2″ erfüllt die hohen Erwartungen voll und ganz. Dank des Comics kann man auch ohne den ersten Teil gespielt zu haben gut in das Geschehen einsteigen, die Story genießen, epische Schlachten schlagen und sich weit über 30 Stunden vor dem Bildschirm fesseln lassen. Kleine Makel kosten die Perfektion, doch auch so ist der zweite Teil dieser grandiosen Trilogie ein absolutes Muss in der Spielesammlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mass Effect 2 ein Spiel der Superlative!!!, 17. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Videospiel)
Mass Effect 2 ist einfach eine Absolute RPG Perle, und das die jetzt auch noch für die PS3 plus allen DLCs und anderen zusätzlichen Inhalten kommt,
ist schlicht und einfach der Hammer! Ich habe Mass Effect 2 vorher nie gespielt, und bin jetzt natürlich noch umso mehr erfreut dass es für die PS3 gekommen ist
da ich dieses Super Spiel sonst wohl nie gespielt hätte!

Die Story des Spiel ist Grandios und sie zieht einem im Laufe des Spiels voll und ganz in seinen Bann ;)
Man hat in den Dialogen mehrere Optionen zu Antworten und kann so den Lauf der Geschichte ändern.
Mass Effect 2 spielt sich wie ein Film den man gerade schaut.

Die Grafik finde ich einfach Oberklasse!
Ob die Grafik jetzt besser ist als die PC oder XBOX360 Fassung kann ich nicht vergleichen aber sie wird es wohl sein,
schließlich haben die Entwickler ja gesagt dass sie besser sei, und die Tester waren auch der Meinung.

Der Sound ist auch toll da gibt es nix zu meckern^^
Und das Gameplay ist mit das Beste. So viel Abwechslung die das Spiel mit sich bringt ist einfach klasse!
Man kann durch das Weltall Fliegen und neue Planeten erforschen und dort entweder Aliens oder Roboter abknallen.
Es kommt auch vor das man neue Crewmitglieder anheuern kann, die einem dann in den Gefechten die aus der 3Person gezeigt werden
zur Seite stehen ;)
Jedes dieser Mitglieder hat spezielle Fähigkeiten die sie im Kampf einsetzen können.
Am Anfang des Spiels kann man übrigens noch entscheiden ob man als Frau oder als Mann seine Reise ins Weltall antreten will.
Außerdem kann man dann noch Entscheiden ob man das Standard Aussehen oder ein Individuelles Aussehen haben will.
Das Spiel ist eigentlich ein Open World oder besser gesagt ein Open Weltall Spiel ;)
Denn die Planeten sind meist nicht ganz so Open World! Aber das ist auch ganz gut so.
Die verschiedenen Planeten sind allesamt sehr toll und Deatilverliebt, das geht von sehr Düsteren Planeten bis zu wunderschönen Planeten wo auch die Sonne scheint!

Wirklich wer schon immer mal geträumt hat die Weiten des Alls zu erforschen, und neue Planeten Menschen oder Aliens zu begegnen der wird hier seine helle Freude
haben! Aber auch RPG Fans werden sehr Glücklich sein ja sogar Leute die sonst nichts mit RPG anfangen können sollten einen Blick Riskieren denn es lohnt sich wirklich sehr! Danke an die Entwickler für dieses Großartige Spiel ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mass Effect 2: Für Science Fiction Fans ein Muss, 18. Februar 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Videospiel)
Schade, leider schon zu ende...
Ich habe das Spiel nach rund 50 Stunden komplett beendet (mit allen Nebenmissionen, Anomalien...) und von mir aus hätte es ewig weitergehen können. Daher ist die Vorfreude auf den dritten Teil um so grösser.

Das gesamte Mass Effect Universum zu bereisen und erforschen war eine wahre Freude. Sehr interessante Schauplätze, Aliens, Atmosphäre...
Im Dialogsystem kann man Entscheidungen treffen und Informationen aus den Charakteren erfragen, entweder man ist gut oder böse oder verhält sich eher neutral.

Die Gefechte sind super inszeniert und machen auch Spass, jedoch ist mir persönlich der Actionanteil etwas zu hoch, da fast jede Mission in einer Ballerorgie endet.
Bei mir ist das Game über die gesamte Spielzeit nicht einmal eingefroren. Hier und da kleine Soundabmischungsprobleme (Stimmen nicht gut zu verstehen) und in den Cutscenes verschwinden plötzlich die Charaktere und ploppen dann wieder auf.
Jedoch bei so einem riesengrossen Spiel in dieser Inszenierungsqualität sind diese kleinen technischen Mängel zu verschmerzen.

Schon lange nicht mehr hat mich ein Game nochmal so an den Pad gefesselt, für alle Fans des Science Fiction Genres eine klare Kaufempfehlung.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser mal warten...Speicherbug frustriert, 15. Februar 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Videospiel)
Da es hier schon sehr gute ausführliche Rezensionen gibt, die ich mir auch vor meinem Kauf angeschaut habe, möchte ich meine Bewertung mal kurz halten.

Also zunächst mal das Positive:

+ starke Story, Sci-Fi Epos
+ dichte Atmosphäre, viele nette Details
+ meist sehr gute Grafik
+ tolles "Commander-Gefühl" auf der Normany, da frei begehbar & interaktiv
+ gelegentlich taktischer Anspruch in Gefechten
+ Rollenspieltypische Elemente (Charakter, Entscheidungen mit Konsequenzen)

Aber, hier das Negative:

- manchmal grottenschlechte Grafik (z.B. Planetenerkundung mit dem Schiff)
- stark schlauchartige Levels
- manche Missionen ähneln sich bzw. wiederholen sich
- kleiner Bugs

UND der Grund für meinen vorzeitigen Frust:

Der SPEICHER-BUG !!!
--> Ich hatte mittlerweile 17 Spielstunden hinter mir, da hängt sich das Spiel auf. Normalerweise ist ein Freeze auf der PS3 ja schon mal möglich und man startet halt wieder neu.
Nun war aber der Absturz genau während des automat. Speicherns nach einer Mission, so dass die Spielstände nun als Datei auf der PS3 als defekt angezeigt wurden.
Bei Spielstart ging nur noch ein komplett neuer Spielstart, sprich 17 Stunden weg!!

Dieser Bug, so habe ich mittlerweile in diversen Foren erfahren (auch offziell im Bioware Forum), tritt also seitens des Spiels während des Speicherns auf!!!

Wenn man nun auf der PS3 spielt, sollte man also zur Sicherheit mal ab und zu die Spielstände auf einen Stick kopieren, da ein Patch bis dato noch nicht raus ist.
Soll zwar kommen, aber für mich hat sich das erledigt. Ich habe es wieder frustriert verkauft.

Mit einigen Bugs kann ich leben und auch locker drüber wegsehen, aber dieser Bug ist in meinen Augen so inakzeptabel wie die damalige Inkompatibiliät von Radeon-Grafikkarten mit dem Spiel GTA IV für den PC.

Daher NUR 3 Sterne, sorry.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mass Effect -Das Weltraumabenteur geht weiter..., 27. Dezember 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Videospiel)
Teil 1 war schon legendär, und der zweite Part ist es ebenfalls!
Der durch einen Angriff verstorbene Shepard, welcher wieder von der fragewürdgen Organisation Cyberius rekunstruiert wird, muß diesmal wieder so einige zwielichte Kämpfer rekrutieren, um es mit einem noch gefährlichen Feind aufnehmen, als es die Geth schon waren: Den Kollektoren.
Die PS3 Variante hat gegenüber der X-Box 360 Version die Zusatzmissionen Shadow Broker, Overlord und Kasumi- Gestohlene Erinnerungen zu bieten.
Zusätzlich beinhaltet die PS3 Variante den Charakter Kasumi, welcher das Team verstärkt. In der X-Box Version fehlt diese Figur! Dafür bleiben getroffene Gegner am Boden länger liegen (wenn man den Raum verläßt verschwinden sie). In der PS3 Version lösen sich gefallene Soldaten leider immer auf.
Die bebilderte Gebrauchsanweisung (in S/W) auf der X-Box ist um einiges umfangreicher als auf der PS3!
Einen Grafikvorteil beider Versionen ist recht schwierig auszumachen. Die Unterschiede sind minimal.
Eine Mischung aus Rollenspiel, Adventure und Shooter, in dem man auch interaktive Handlungen durchführen kann (spiel als Held oder Antiheld), was somit zusätzlichen Anreiz verleiht, Biowares Edel- Science Fiction Game mehrmals durchzuspielen. Während man auf der X-Box den alten Spielstand von Commander Shepard (entweder als Mann oder Frau, Standartfigur oder selbst zusammen gebastelt, per Characktereditor) verwenden konnte, muß man in der PS 3 Fassung einen neuen Charakter kreieren (da es ja Teil 1 nur für die X-Box gab).
Die Missionen sind abwechslungsreich, Grafik und Sound könenn überzeugen und am Ende steht eine große Schlacht gegen die insektenähnlichen Kollektoren bevor (und wie in Part 1 eine Liebeszene mit Shepard).

Auszusetzen hab ich bei Mass Effet (2) nur wenig. Einfach großartig! Sci Fi Freunde werden M E 2 lieben!
Man könnte hier noch vieles genauer und ausführlicher beschreiben! Ich aber sage nur, hier kann man einfach zocken bis der Arzt kommt!!!
6 Sterne wenn des die gäbe! ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vor Mass Effect war ich noch nie wegen einem Game so sprachlos, 27. Juni 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Videospiel)
Ich spiele mittlerweile schon sehr lange Videospiele und habe in der Zeit so einige bemerkenswerte Spiele erlebt, welche entweder durch Spielspaß, grandiose Grafik, einer spannenden Geschichte, ein unvergleichliches Spielgefühl oder einer atemberaubenden Atmosphäre ein besonderes Erlebnis darstellten. Selten gab es dabei eine Kombination aller dieser Elemente. Was mir aber hier passiert ist, ist einfach nur unglaublich. Wie konnten diese Spiele bloß jahrelang von mir unbeachtet bleiben. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und wie ich diese Eindrücke in einer ansatzweise würdigen Kritik beschreiben kann…

Der Anfang…
Jedenfalls habe ich vor nicht allzu langer Zeit Mass Effect 3 mehr oder weniger durch einen Zufall erhalten. Irgendwo müssen die Lobeshymnen ja herkommen dachte ich mir und begann die Auftaktmission zu spielen. Diese stellte eigentlich nur das Tutorial dar, aber ich war sofort überwältigt und dachte mir, hey du willst wissen wie es zu dieser quasi aussichtslosen Situation kommen konnte. Also habe ich mir für insgesamt 11€ Teil 1 und 2 als Downloadversionen gekauft, um die ganze Mass Effect-Geschichte am Anfang beginnen zu können. Was in den folgenden 140 Stunden passiert ist, trotzt jeder Beschreibung. Zugegebenermaßen ist das erste Drittel des ersten Teils (abgesehen von der ersten hakben Stunde) spielerisch etwas langatmig und die Technik sowie die Inszenierung wird erst ab Teil 2 richtig herausragend. Aber hat man die ersten 3-4 Stunden von Maas Effect geschafft und Zugang zu der Geschichte bekommen, dann wird ein Feuerwerk abgebrannt was ihr nie vergessen werdet und welches definitiv mit zum Besten gehört, was je im Sci-Fi Genre (Film oder Spiel) zu erleben ist. Teil 2 und 3 beginnen dann jeweils mit einem Intro, welches in anderen Blockbuster-Spielen und Filmen locker als Finale durchgehen würde. Vor allem im letzten Serienteil hechtet man im Spielverlauf von einem zum nächsten Höhepunkt. Es wird nicht mit spektakulären und abwechslungsreichen Szenen gegeizt, so dass man schon fast das Gefühl hat, dass die Entwickler geradezu verschwenderisch viele grandiose Momente auf den Bildschirm zaubern.

Die Story…
Das absolut einzigartige an dieser Trilogie ist einfach die epische Story mit den zahlreichen Wendungen und der grandiosen Inszenierung, welche von Teil zu Teil immer atemberaubender wird. Absolut einzigartig sind zudem die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere und die Dialoge in Form von tollen Zwischensequenzen, welche man durch Auswahl von verschiedenen Antwortmöglichkeiten stark beeinflussen kann. So muss man oft moralische Entscheidungen treffen, welche sich in einer für mich nie dagewesenen Form auf den Storyverlauf auswirken. Noch dazu kann man seinen Charakter aus Teil 1 in Teil 2 und anschließend weiter in Teil 3 importieren und hat dadurch ein komplett individuelles und zusammenhängendes Erlebnis, da sich diverse getroffenen Entscheidungen über die gesamte Trilogie auswirken. Klasse!!! Zudem wird auch immer mal wieder Bezug zu vergangenen Geschehnissen und Entscheidungen genommen. Es kann z.B. passieren, dass man im Verlauf des ersten Teils ein Crewmitglied aufgrund der eigenen Entscheidung rettet oder eben verliert. Entsprechend taucht er oder sie im Verlaufe der folgenden Teile auf oder eben nicht. Insgesamt habe ich noch nie eine so detailliert ausgearbeitete Spielwelt gesehen und bin von deren Atmosphäre einfach so unglaublich beeindruckt. Das Spiel schafft es einfach einen so sehr in seinen Bann zu ziehen und erschafft dabei vor den Augen des Spielers ein riesiges glaubhaftes Universum, welches sich über zig Sonnensysteme hinaus ausbreitet. Hier wird Abwechslung in der Gestaltung der Planeten und Gebiete großgeschrieben. Natürlich darf unser Sonnensystem dabei nicht fehlen, wo man im Laufe der Geschichte die Erde, den Mond und den Mars besucht. Viel faszinierender ist allerdings was es darüber hinaus gibt, und wie die Menschheit es geschafft hat, weiter als nur bis zum Mond zu reisen und schließlich Kolonien in anderen Bereichen des Weltalls zu gründen. Was mag wohl beim ersten Kontakt mit einem Alien-Volk passiert sein? Das alles ist zum Spielstart bereits Vergangenheit, die man neben der eigentlichen Handlung quasi im Vorbeigehen erfährt. Wer interessiert ist kann hier aber in diversen Dialogen oder Kodex-Einträgen mehr erfahren. Es gibt sogar eine sehr empfehlenswerte (zumindest Band 1 bis 3) Romanreihe bestehend aus 4 Bänden, welche u.a. die Vorgeschichte und parallele Ereignisse erzählt. Ich kann diese Romane jedem Sci-Fi-Begeisterten sowie allen die diesen Spielen etwas abgewinnen können, uneingeschränkt empfehlen. Das alles ist einfach so wahnsinnig beeindruckend, dass ich stundenlang weiterschreiben könnte. Ich beneide diejenigen, die die Geschichte noch nicht kennen und dies in Zukunft noch ändern werden…

Die Technik…
Die Grafik in Teil ist natürlich etwas überholt, aber das geht insgesamt in Ordnung. In Teil 2 und vor allem 3 sieht diese aber sehr viel besser aus und bietet tolle Charaktere und Animationen, Effekte sowie atemberaubende Schauplätze mit teilweise Ehrfurcht erregenden Ausblicken. Deutsche und englische Sprachausgabe ist jeweils auf einem absoluten Referenz-Niveau. Die Soundeffekte sind ebenfalls klasse und wirken jederzeit glaubwürdig. Absolut grandios ist die Musik. Diese ist einfach nur episch und passt durch ihren dynamischen Einsatz perfekt zu den unterschiedlichen Szenen. Insgesamt unterstützt die Technik die Erschaffung dieses glaubwürdigen Universums auf ganzer Linie.

Die DLCs…
Da die Versionen der Trilogie-Box mit den einzelnen Kaufversionen identisch sind, sind in diesem Paket nur wenige DLCs enthalten. Von DLCs im Allgemeinen und von First-Day-DLCs im Speziellen kann man halten was man will. Prinzipiell finde ich es gut, dass Bioware die Spiele nach dem Release mit weiterhin zusätzlichem Material erweitert. Dass diese Erweiterungen dann Geld kosten ist einleuchtend und für mich völlig in Ordnung, zumal niemand gezwungen wird diese Zusatzinhalte zu kaufen. Für die Trilogy-Box hätte Bioware allerdings lieber warten sollen bis der letzte DLC erschienen ist und ausnahmslos jede Erweiterung in die Box packen sollen. Meinetwegen dann auch für einen höheren Kaufpreis. Denn wer ohne DLCs spielt verpasst einiges und teilweise sogar recht wichtige Story-Details. Und da steckt dann der Knackpunkt: Es gibt einige DLCs, welche meiner Ansicht nach so wichtig sind, dass diese definitiv nicht als optionaler Content behandelt werden sollten. Ich war jedenfalls froh, dass bei meinem 1. Durchspielen der Trilogie bereits alle DLC erschienen sind und ich somit direkt die ganze Geschichte in der richtigen Reihenfolge erleben konnte. Ich stelle daher nachfolgend eine Übersicht aller DLCs samt Preis und meiner Meinung vor:

Mass Effect 1…
Kollisionskurs (kostenlos): Eine neue Rasse wird eingeführt, wovon einige einen Asteroiden auf eine Menschen-Kolonie stürzen lassen wollen. Die Mission, diesen Asteroiden aufzuhalten, ist gut umgesetzt und relativ abwechslungsreich. Der DLC stellt insgesamt eine der spannendsten Nebenmissionen von Mass Effect 1 dar. Noch dazu ist er kostenlos und daher definitiv empfehlenswert (ca. 90 Min).

Pinacle Station (4,99€): Eine Reihe von Kampfsimulationen, welche weder die Story vertieft, noch spielerisch gehaltvoll und mit 4,99€ definitiv zu teuer ist. Daher bekommt diese Erweiterung von mir keine Empfehlung (ca. 180 Min).

Mass Effect 2…
Absturzstelle der Normandy (kostenlos bei Neukauf von ME2): Für Spieler des ersten Teils bietet es ein nostalgisches Gefühl, wenn man das Wrack seines alten Raumschiffes an der Absturzstelle nach Überbleibseln durchsucht. Dafür aber sehr kurz und ohne Spannung, da keine neuen Dialoge oder Kampfszenen enthalten sind. Hier hätte man wesentlich mehr draus machen können (ca. 20 Min).

Feuergänger-Pack (kostenlos bei Neukauf von ME2): Fünf kurze Missionen mit einem Fahrzeug (ähnlich dem Mako aus Teil 1). Hier sucht man auf verschiedenen Planeten nach Hinweisen für ein Artefakt einer vergangenen Zivilisation. Nichts außergewöhnliches, aber lohnenswert da es sowieso kostenlos enthalten ist (ca. 60 Min).

Zaeed: Der Preis der Rache (kostenlos bei Neukauf von ME2): Ein neues Crewmitglied für das gesamte Spiel sowie diverse Dialoge und eine kurze aber actiongeladene Mission auf einem neuen Planeten (ca. 45 Min).

Kasumi: Gestohlene Erinnerungen (5,80€): Ebenfalls ein neues Crewmitglied für das gesamte Spiel, sowie diverse Dialoge und eine recht abwechslungsreiche (u.a. Einbruch in einen Tresorraum während einer Party) und spannende Mission. Allerdings nur geringen Mehrwert für die eigentliche Haupthandlung und obendrein recht kurz. Von daher nicht zwingend notwendig. Mir hat es trotz der kurzen Spielzeit dennoch gefallen (ca. 90 Min).

Overlord (5,80€): Eine mehrstufige Mission, welche sehr abwechslungsreich ist (u.a. Zerstörung einer Radarschüssel, Fahrzeugabschnitte und mehrere spannende Gefechte an unterschiedlichen Schauplätzen) und eine nette Nebenhandlung in schönen Umgebungen erzählt. Hier darf man dennoch nicht zu viel erwarten (ca. 150 Min).

Versteck des Shadow Broker (8€): Dieser DLC ist der mit Abstand beste für ME2 und sollte sich keiner entgehen lassen. Die Geschichte um den Shadow Broker ist stark mit der Haupthandlung verknüpft und gehört eigentliche sowieso in das Hauptspiel. Diesen Abschnitt als DLC zu verkaufen ist vielleicht einer der wenigen Kritikpunkte an ME2. Highlight ist zudem die Abwechslung und zwei besonders gelungene Abschnitte (Eine Taxifahrt ähnlich wie in „Das 5. Element“ und ein Kampf auf der Außenhülle eines Raumschiffs). Pflichtkauf! (ca. 150 Min). Tipp: Spielt diesen DLC erst nach dem Finale des 2. Teils. Man kann anschließend noch die nicht erledigten Nebenmissionen Missionen spielen und dann passt es besser in den zeitlichen Gesamtkontext.

Die Ankunft (5,80€): Dieser DLC füllt die Lücke für den Übergang von ME2 zu ME3 und ist zu dem nicht teuer. Spielerisch enthält dieser DLC keine Besonderheiten, allerdings sind die zwei neuen Umgebungen sehr gelungen und die Story bietet einige schöne Momente sowie zahlreiche Hintergrundinformationen. Als Fan für mich daher unverzichtbar, aber kein Muss für alle (ca. 90 Min). Tipp: „Die Ankunft“ ist der abschließende Akt von ME2 und sollte daher nach dem Finale und auch nach „Versteck des Shadow Broker“ gespielt werden.

Mass Effect 3…
Aus der Asche (8€):
Dieser DLC bieten einen hohen Mehrwert für die Story und hätte meiner Meinung nach im Hauptspiel enthalten sein müssen. Ich will hier auch nicht zu viel verraten. Es geht zu dem Ort, an dem in Mass Effect 1 alles begonnen hat… Spielerisch darf man nicht zu viel erwarten, denn der Umfang ist mit einer Spielzeit von gut einer Stunde sehr kurz. Dafür erfährt man im Laufe des Hauptspiels permanent neue Informationen über Protheaner, Reaper und die Vergangenheit der einzelnen Zivilisationen. Von daher sollte man sich diesen DLC definitiv nicht entgehen lassen und dabei den neuen Charakter oft in den Missionen des Hauptspiels bzw. der weiteren DLC‘s mitnehmen. Dennoch ist die Politik von Bioware, diesen Teil aus dem Hauptspiel zu streichen und ihn zu Release von ME3 als Day-One-DLC zu vermarkten, keinesfalls lobenswert (ca. 60 Min).

Leviathan (8€):
Mein absoluter Favorit unter allen DLCs dieser Trilogie. Hier wird nicht nur eine spannende Geschichte, welche eng mit der Haupthandlung um die Reaper und deren Bekämpfung verknüpft ist, mit tollen Dialogen und Zwischensequenzen erzählt, sondern gleich drei neue und abwechslungsreiche Planeten sowie ein neuer Bereich in der Citadel eingeführt. Dieses Labor besucht man vor jeder Mission und sucht dort wie ein Detektiv nach Hinweisen, um den nächsten Ort auf der Galaxie-Karte freizuschalten. Die Kämpfe sind teilweise äußert fordernd und bieten dabei einiges an Abwechslung, wie z.B. eine Drohne bei Reperaturarbeiten beschützen, ein toller via Skripts bombastisch inszenierter Kampf auf einer Ausgrabungsstätte in den Klippen und ein sehr atmosphärischer Ausflug unter Wasser. Vor allem das Ende ist ein unverzichtbares Gänsehaut-Erlebnis, welches viele Hintergründe zu den Reapern und deren Herkunft preisgibt. Insgesamt gehört dies zu den besten und abwechslungsreichsten Abschnitten der gesamten Mass Effect Trilogie (ca. 180 Min).

Omega (12€):
In diesem DLC geht es um die Rückeroberung der Raumstation Omega, welche man schon in Teil 2 besuchen musste. Die Umgebungen sind daher leider bekannt und nicht sehr abwechslungsreich, bieten aber dennoch einige schöne Plätze und teilweise beeindruckende Aussichten. Spielerisch wird eine gewohnt gute Mischung aus Gesprächen, Zwischensequenzen und spannenden Kämpfen geboten. Einige neue Gegner und Skripts lockern das Geschehen etwas auf. Darüber hinaus stehen in dieser Zeit zwei neue Charaktere als Begleiter zur Verfügung. Am Ende ist die Handlung für den Hauptkampf gegen die Reaper eher nicht von großer Bedeutung, bietet mit vier Stunden aber einfach mehr von Mass Effect und ist somit jedem Fan zu empfehlen (ca. 240 Min).

Citadel (12€):
Diese Erweiterung ist ein Geschenk an alle Fans, denen die Charaktere dieser Trilogie besonders ans Herz gewachsen sind. „Citadel“ bietet eine Vielzahl nostalgischer Momente und witzige, sehr gut geschriebene Dialoge. Darüber hinaus ist der Spielverlauf sehr abwechslungsreich, die neuen Areale auf der Citadel optisch sehr unterschiedlich und der DLC beinhaltet aufgrund seiner Unbeschwertheit eine Menge witziger Situationen durch z.B. Anspielungen auf vergangene Erlebnisse oder Easter Eggs. Trotzdem fühlt sich der „Landurlaub“ irgendwie fremd an und will nicht richtig in die Haupthandlung passen. Die ganze Galaxie steht mitten im Krieg und der Commander wird zu einem Urlaub gezwungen, in welchem er von einer unbekannten Gruppierung angegriffen wird. Wirkt meiner Meinung nach eher aufgesetzt. Nicht wirklich schlimm, aber eben ungewohnt für Mass Effect. Insgesamt dennoch ein lohnenswerter Ausflug mit einer Menge Spielspaß und purer Nostalgie sowie einer sehr coolen letzten Mission und anschließender Party (ca. 300 Min).

DLC-Zusammenfassung…
Kollisionskurs ist als kostenlose Erweiterung für ME 1 sehr empfehlenswert, aber Pinnacle Station ist definitiv der schlechteste DLC dieser Reihe und kann getrost ausgelassen werden. Die kostenlosen DLC für ME2 und vor allem den ebenfalls kostenlosen Extended Cut für ME3 sollte man sowieso installieren. Darüber hinaus sind meiner Meinung nach nur „Shadow Broker“ und „Leviathan“ für jeden Spieler, der diese Trilogie erleben möchte, absolute Pflicht. Denn nur diese bieten die perfekte Kombination aus Abwechslung, angemessener Spielzeit (bei vertretbarem Kaufpreis) und einer guten Handlung, welche zudem eng mit der Hauptgeschichte verbunden ist. Wenn man die Hauptgeschichte allerdings wirklich vollständig erleben und die offenen Fragen am Ende auf ein Minimum reduzieren möchte, dann sind zusätzlich „Die Ankunft“ und „Aus der Asche“ unverzichtbar. Diese bieten zwar nur eine kurze Spielzeit, ohne klären sich aber einige wichtige Fragen nicht und man verpasst elementare Hintergründe. „Citadel“ ist vor allem für diejenigen, denen die Charaktere das wichtigste Element dieser Trilogie sind. Hier wird eine Art Klassentreffen zelebriert, in dem jeder wichtige Charakter aller Teile seinen Auftritt bekommt. Alle anderen DLC‘s (Kasumi, Overlord, Omega) bieten zwar nette Ergänzungen und teilweise interessante Nebenhandlungen, sind aber keinesfalls Pflicht sondern „nur“ nette Ergänzungen.
Wer – wie ich – auf keinen Inhalt verzichten möchte, für den gilt:
• ME2: 25€ für alle 4 Story-DLCs und insgesamt ca. 8 Stunden zusätzlicher Spielzeit
• ME3: 40€ für alle 4 Story-DLCs und insgesamt ca. 13 Stunden zusätzlicher Spielzeit
Kleiner Tipp: Wer die Trilogie-Box bzw. Datenträger nicht zwingend im Schrank stehen haben muss, der kann sich auch die Download-Versionen der Hauptspiele zulegen und kann damit zwischen 30-50% sparen und hat somit automatisch Geld für eine Investition in einige DLCs.

Umfang…
Alle Teile (ohne DLCs) sind in etwa gleich lang und werden je nach Spielweise zwischen 20-40 Stunden unterhalten, wobei die Nebenmissionen in Teil 1 teilweise noch recht eintönig sind. Den ersten Teil habe ich in 30 Stunden beendet, wobei hier noch einige Nebenmissionen nicht erledigt waren. Wer aber jede Kleinigkeit erledigen und alles sehen möchte, wird nochmal 5-10 Stunden draufpacken können. Ab Teil 2 war das Spielgefühl, die Präsentation und vor allem die Nebenmissionen von einer sehr viel besseren Qualität, sodass ich versucht habe jede noch so kleine Mission zu erfüllen und jeden Winkel der einzelnen Level zu erforschen, um auch ja nichts zu verpassen. Das ging sogar soweit, dass mich Mass Effect als erstes Spiel dazu gebracht hat, selbst umfangreiche Kodex-Einträge zu lesen, um so viel wie möglich von diesem Universum zu erfahren. Teil 2 (mit allen Story-DLCs) habe ich in 48 Stunden beendet, Teil 3 (mit allen Story-DLCs) in 50 Stunden. Ob mit oder ohne DLCs: Beschäftigt ist man eine sehr lange Zeit. Zudem ist der Wiederspielwert sehr hoch, da man seinen Charakter sehr unterschiedlich spielen kann (männlich/weiblich; individuelles Aussehen; unterschiedliche Klassen und Talente; gute bzw. böse Entscheidungen; Charakterimport von Spiel zu Spiel und damit die Geschichte ausschlaggebend beeinflussen/verändern).

Fazit…
Insgesamt kann ich die teilweise aufgetretene Aufregung in Bezug auf das Ende und den „zu hohen“ Action-Anteil nicht verstehen. Klar haben diese Spiele auch irgendwo ihre Mängel, aber letztendlich geht es um eine grandiose Geschichte, in welcher der Spieler die Hauptrolle übernimmt und den Verlauf entscheidend beeinflussen kann. Von daher nehme ich die wenigen Schwachstellen gerne in Kauf bzw. fallen diese insgesamt kaum ins Gewicht, sodass sie in keinster Weise den Spielspaß mindern. Meiner Meinung nach schließt der 3. Teil die Serie mehr als würdig ab (mit Director’s Cut). Es gibt, je nach Gesinnung und Erfolg des Spielers mehrere unterschiedliche Endungen mit mehr oder weniger positiven Auswirkungen auf das gesamte Universum. Ich finde sogar, dass man die Geschichte kaum besser hätte abschließen können. Da ich ein Freund von Shootern und aufwendig inszenierten Gefechten bin, stört mich der von Teil zu Teil zunehmend ansteigende Action-Anteil überhaupt nicht. Zumal alles einfach bombastisch und mit viel Liebe fürs Detail in Szene gesetzt wurde. Man sollte jedenfalls kein ausgereiftes Rollenspiel ala Skyrim erwarten. Die RPG-Elemente beschränken sich hauptsächlich auf die vielfältigen Entscheidungsmöglichkeiten bei den Dialogen und den individuellen Charakteren mit wenigen, aber nützlichen Talenten und Fähigkeiten. Ich sehe Mass Effect aber weder als Rollenspiel noch als Action-Spiel, sondern als ein einzigartiges Epos, welches die durchdachte und komplexe Handlung eines guten Romans, mit der grandiosen Inszenierung eines Kino-Blockbusters und den interaktiven Möglichkeiten eines guten Computerspiels, hervorragend miteinander kombiniert. Das ist Entertainment wie man es nur sehr selten erleben kann. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber was Bioware hier abgeliefert hat, ist ein Musterbeispiel für moderne und richtungsweisende Unterhaltung im Bereich der Videospiele. Letztendlich kann ich hier einfach nur eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für jeden Gamer aussprechen!

An die Entwickler…
Bioware ich danke euch für dieses wunderbare Erlebnis und hoffe ihr steckt in Mass Effect 4 dieselbe Leidenschaft. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten weitere Abenteuer in diesem wunderbaren Universum zu erleben. Bis dahin werde ich wohl nochmal mit Commander Shepard einen zweiten Anlauf starten, diesmal im englischen Originalton und mit einer düsteren Gesinnung…
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Game, 20. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Videospiel)
Ich bin ein großer Rollenspiel Fan und habe vor geraumer Zeit nach dem Durchspielen von Dragon Age Mass Effekt entdeckt, welches ja vom selben Studio (Bioware) kommt. Anfangs war ich eher skeptisch da ich eigentlich überhaupt kein Sci Fi Fan bin, habe mich dann aber schließlich durch die ganzen positiven Feeds doch dazu durchgerungen es mir zu holen und muss sagen ich war wirklich mehr als nur positiv überrascht. Die Story hat mich von Anfang an mitgerissen und auch die Kämpfe waren für einen Anfänger wie mich gar nicht schwer zu meistern. Mittlerweile habe ich das Game bestimmt schon 10 mal durchgespielt und finde es immernoch nicht langweilig, da man immer andere Entscheidungen treffen kann und dann auch noch seine Spielstände in Mass Effekt 3 importieren kann. Ich kann also nur wirklich jedem Rollenspielfan empfeheln sich Mass Effekt zuzulegen, auch wenn die Story anfangs befremdlich klingt so reißt es einen ab einem bestimmten Punkt wirklich mit.

Bei dieser Edition sind zudem noch einige Bonusmissionen mit enthalten, welche man sich sonst extra im PN Store kaufen müsste, außerdem sind 2 Begleiter mehr mit dabei.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packendes Sci-Fi Epos ( Spoilerfrei) PS3 Version, 13. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Videospiel)
Ich hatte keinerlei Erfahrungen mit Mass Effect im vornherein und bin also mit einem neutralen Betrachtungswinkel an das Spiel herangegangen.
Mass Effect ist eine Mischung aus Actin und Rollenspiel und weiss diese Mischung gekonnt umzusetzten. Da ich ein Fan des Sci-Fis bin habe ich mir das Spiel nach einigen Reviews diverser Mags geholt und war noch etwas Skeptisch wie das Funktionieren sollte.
Das Spiel beinhaltet einen Code der euch die Geschenisse aus Teil eins näherbringt und ist Intgeraktiv.
Für alle die den 1sten Teil verpasst haben ist dies eine Prima gelegenheit sich einen Eindruck der Geschichte rund um Commander Shepard und seinen Abenteuer zu erhalten. Während der Comic die Geschichte erläutert( Text und Sprache in Deutsch) habt ihr gelegenheit zwischenh verschiedenen Antworten und Entscheidungen auszuwählen was Auswirkungen auf den Spielverlauf hat. Zu beachten ist das man die Codes ( liegt dem Spiel bei) bevor man zu spielen beginnt aktiviert , da der Comic sonst nicht abgespielt wird und das Spiel für euch entscheidet was gewesen wäre (Im Hauptmenü anwählen).
Ihr Spielt Commander Shepard und ihr habt eine Mission zu erfüllen in der Überleben als unmöglich gilt.
Eine finstere Bedrohung liegt über das Schicksal der Menschen und ihr seid die einzige Hoffnung!

Ihr könnt euren Commander übrigens nach euren eigenen ermessen erstellen. Soll es eine Frau sein oder doch ein Mann? Ist er Dick oder Dünn? Bart oder keinen? Ihr könnt dies an einer Vielzahl von Möglichkeiten selbst erstellen( ebenso die Klasse des Commanders) wie euer persönlicher Commander ausehen und was Er oder Sie für ein geschlecht haben soll.

Mass Effect versteht es mit seinen einzigartigen Charakteren und deren Hinter und Bewegründe einen Spieler zu fesseln und weiter am Ball zu bleiben. Jeder eurer Entscheidungen oder Antworten solltet ihr euch GUT überlegen, da alles Einfluss auf den Spielverlauf hat.Auf das Gameplay werde ich nicht weiter eingehen da dies hier schon etliche taten und dies viel besser können(Rollenspieler müssen nicht befürchten das es zu Action überladen ist).

Die Geschichte mag anfangs noch etwas wirr erscheinen jedoch fügt sich alles zu einem ganzen und ihr werdet nicht mehr aufhören können bis ihr alles aus dem Spiel geholt habt.

Jedoch hat das Spiel auch ein paar Nachteile.
Einige Bugs haben sich eingeschlichen.Manches mal lässt sich eine Mission nicht richtig beenden( deshalb immer wieder mal speichern!), Sequenzen werden zu langsam nachgeladen und der Ton wirkt manches mal etwas verzerrt. in den Rezensionen anderer wurde über Speicher problemen berichtet, diese kann ich nach mehrmaligen durchspielen nicht bestätigen.

Alles in einem Spielt sich toll , sieht geil aus und fesselt bis zur letzten Minute.
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Mass Effect 2 (uncut)
Mass Effect 2 (uncut) von Electronic Arts (PlayStation 3)
EUR 14,99
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