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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Gott, den Cid und Spanien
Meiner Meinung nach gehört "El Cid" in der Liste der besten Monumentalfilme ganz nach oben. Neben überragender handwerklicher Filmemacherkunst, was Drehbuch, Ausstattung und Aufnahmen angeht, besticht der Film mit einem hervorragenden Soundtrack und starken Hauptdarstellern.

Wenngleich der Film mit einer guten Portion Hollywood-Pathos aufwartet, ist...
Veröffentlicht am 22. April 2006 von Benjamin Weissinger

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen EL CID reloaded - kaum besser als DVD
Nach drei Veröffentlichungen als DVD liegt nun eine sogenannte Deluxe Edition des letzten großen Ritterfilms bis Königreich der Himmel vor. Aber weder Bild noch Ton haben sich verbessert. Ärgerlich ist auch, dass die ziemlich unsinnige Kapitelunterteilung der DVD beibehalten wurde. Dies macht das Anwählen einzelner Szenen zu einem Problem, da man...
Veröffentlicht am 22. November 2011 von Harald Bayer


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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Gott, den Cid und Spanien, 22. April 2006
Rezension bezieht sich auf: El Cid (DVD)
Meiner Meinung nach gehört "El Cid" in der Liste der besten Monumentalfilme ganz nach oben. Neben überragender handwerklicher Filmemacherkunst, was Drehbuch, Ausstattung und Aufnahmen angeht, besticht der Film mit einem hervorragenden Soundtrack und starken Hauptdarstellern.

Wenngleich der Film mit einer guten Portion Hollywood-Pathos aufwartet, ist die Darstellung der historischen Figur des Rodrigo Díaz de Vivar nach heutigem Forschungsstand authentischer als das jahrhundertelang von der christlich geprägten Welt bemühte Bild des "furchtlosen Kreuzritters". Denn obwohl der "Cid" für die spanische Krone gegen den aus Afrika einfallenden Emir Yusuf ibn Taschfin kämpfte, war er kein religiöser Fanatiker und war mit verschiedenen maurischen Fürsten verbündet oder in Freundschaft verbunden.

So ist wahrscheinlich, dass der "Cid" tatsächlich das Ideal vertrat, was das Drehbuch in beeindruckender Manier darstellt: Das ritterliche Ideal als von pseudo-religiöser Hass-Doktrin befreit, und auf Wahrheit, Treue und Aufrichtigkeit ausgerichtet.

Spoiler: Das Ende des Films basiert auf einer Legende und ist historisch nicht zu untermauern. Zweifellos brennt sich aber die letzte Szene, als der Cid, bereits tot, in voller Rüstung und aufs Pferd gebunden an der Spitze seines Heeres die Feinde im wahrsten Sinne des Wortes ins Meer treibt, unauslöschlich ins Gedächtnis ein und gehört für mich zu einer der - GEILSTEN - Szenen der Filmgeschichte.

Fazit: Für Fans von Monumentalfilmen und solchen, die es werden wollen ein Muss.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz Ganz Super, einer der besten Momumentalfilme!!!!!!, 11. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: El Cid [Deluxe Edition] [2 DVDs] (DVD)
DVD FASSUNG REVIEW:

Bildqualität:

Die Bildqualität ist wahrhaftig absolut atemberaubend, diese hier vorliegende restaurierte Fassung wirkt als währe der Film vor kurzem erst gedreht worden und kann lachend mit Kingdom of Heaven mithalten.
Schärfe wie Farbe sind perfekt, jedoch kommt es doch ein bis zweimal zu minimalen unschärfen welche aber kaum auffallen.

Aufgrund des Alters des Films (1961) würde ich dem Bild eine Bewertung von 10 von 10 Punkten geben da es wirklich, ich meine wirklich der reinste Wahnsinn ist und vieles zum vollen Genuss des Klassikers beiträgt. Erst jetzt erkennt man erst die vielen Details welche zuvor kaum wahrgenommen worden waren.

Der Ton:

Tja, wie das Bild so auch der Ton, der Englische ist großartig, rauschfrei, ohne Verunreinigungen, besonders die fantastische Musik von Miklos Rozsa ( Ben Hur ) ist wuchtig präsent wie nie. Die deutsche Spur ist etwas schwächer aber trotzdem noch hervorragend, ab und zu rauscht es schwach, aber sonst ist sie perfekt.

Meine Wertung 9,5 von 10 da die Deutsche Synchron etwas schwächer ist, aber trotzdem sehr gut.

Die Extras:

.)Ein volles Audikommentar von Bill Bronston dem Sohn von Samuel Bronsten ( Produzent ) und dem Historiker Neal Rosendorf sind sehr schön und interessant.
.) Ein Radiointerview von Charlton Heston & Sophia Loren
.) Bild Gallerien
.) Filmographien

Disk 2

.) Making Of ( Sehr interessant und lang )
.) Samuel Bronsten Feature ( Produzent )
.) Anthony Mann Feature ( Regie )
.) Mikos Rozsa Feature ( Musik )
.) Restoration Feature
.) Trailer Gallery

Einfach Großartige sehr gute und viele Extras!!! 10 von 10 Punkten !!!

Der Film:

Der Film selbst ist meiner Meinung nach einer der besten Monumentalfilmen aller Zeiten, die Mittel mit welchen der Film gedreht wurde ist unerreichbar und wird es auch immer bleiben, schon alleine die Statisten sind so zahlreich wie nirgendwo sonst, Tausende und aber Tausende von Statisten wurden bei den Schlachten und Belagerungen eingesätzt. Heutzutage gibts sowas nur noch mit Computanimation ala Kingdom of Heaven da es mit Statisten zu aufwändig währe, aber gerade durch diese Massen an echten Menschen bekommt der Film einen ganz besonderen Realismus wie kein Anderer.

Besonders auch Legende Charlton Heston ( Ben Hur, Die 10 Gebote, Die Normannen kommen, Planet der Affen, Omega Man, Soylent Green ) gibt wie immer eine superbe Darstellung und entwickelt sich vom tugendhaften Königssohn zum bärtigen Herresführer, von Rodrigo Diaz de Vivar zu EL CID.

Sophia Loren glänzt wie immer und Herbert Lom als Bösewicht Ben Yussuf ist einfach fabelhaft, alle Anderen Darsteller machen ihre Sache ebenfalls sehr gute besonders auch John Fraser als Prinz Alfonso.

Besonders auch die Charakterentwicklung ist einmalig!

Dazu kommt eine der besten Filmmusiken überhaupt von Miklos Rozsa der schon Ben Hur seinen Stempel aufdrückte.

Mit einer Lauflänge von knappen 188 Minuten ist der Film auf jedenfall Abendfüllend und wird jeden Ritterfan fesseln.

Im Vergleich auch zur bereits erschienenen deutschen Fassung ist der Vergleich 1000 zu 1, Bild wie Ton sind nicht zu vergleichen, auch die Overture, der Titel, das EntrÁcte wie auch der Epilog sind nun endlich Original!

Mit einem Budget von knappen 7 Million Dollar, spielte der Film alleine in Amerika 21 Million ein und wurde ein Weltweiter Erfolg, dem Filme wie der Fall des Römischen Reiches und 55 Tage in Peking folgten, doch keiner reicht annährend an El Cid!!!

Den Film kann ich eigentlich nur JEDEN ans Herz legen, er ist wirklich fantastisch voller atemberaubender Kameraeinstellungen die die Weite und Pracht Spaniens festhalten, dazu die bombastischen Schlachten, besonders auch die Kämpfe um Valencia sind wundervoll und am großen Flachbildschirm Augenweidend. Von Schnee bis Sturm, von pastoralem Alleinritt zu Herresmärschen, von Scheune zu Festung, von Tunier bis Schlacht, alles was einem Ritterfan ans Herz liegt ist in diesem Film, es ist ein wahres Meisterwerk und um viekles besser als Kingdom of Heaven, Troja oder Spartercus.

PFLICHTKAUF FÜR ALLE FILMFREUNDE!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen El Cid Blu-Ray, 27. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: El Cid - Digital Remastered [Blu-ray] (Blu-ray)
Toller alter Monumentalschinken der aber nicht ganz so gut restauriert wirkt wie andere Filme gleichen Alters,
wie z.B. Die Glorreichen Sieben, vor Allem beim Ton. Trotzdem schöner als auf DVD.
Bedenkt man noch den günstigen Preis ist er absolut eine Kaufempfehlung, was besseres kommt wahrscheinlich nicht
nach.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Triumph des CID und eine tolle DVD Edition!, 4. September 2009
Rezension bezieht sich auf: El Cid [Deluxe Edition] [2 DVDs] (DVD)
EL CID, der Ritter voller Tapferkeit, Ehrgefühl, Stolz und Mut. Diese Tugenden braucht er wenn er gegen Mauren, Almoraviden, streitende Königskinder, Verräter etc... und für seine Liebe kämpfen muss. Nur Charlton Heston konnte solchen übermenschlichen Gestalten Leben einhauchen. Keiner sah jemals besser hoch zu Ross mit Schwert, Kettenhemd und Lanze aus. Und wer könnte seine große Liebe Jimena besser spielen als die göttliche Sophia Loren. Die wenig rühmliche Tatsache, dass sich EL CID auch als Raubritter betätigt hatte wurde aber mal ausgeklammert. Schön sind die Bilder der prachtvolle Burgen, Massenszenen und Landschaften in Spanien. Eine Wohltat für gestresste Augen. Selten wurde das dunkle Mittelalter schöner und edelmütiger gezeigt. Von Schauspieler bis zur Musikuntermalung, es scheint alles zu passen. Man fiebert mit EL CID und seiner Donna Jimena einfach mit und wartet gespannt auf die nächsten Szenen. Wer auf Schlachten und Ritterkämpfe mag, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Hier wurde noch nichts mit Computergrafik künstlich in den Hintergrund projiziert. Alles ist ordentlich inszeniert und als Zuschauer taucht man leicht in diese mittelalterliche Welt mit all den wunderbaren Kostümen und detail reichen Ausstattungen ein. Alles dies erlebt noch einmal seinen Höhepunkt bei der Schlacht um Valencia.

Die DVD bietet den Film in ungekürzter Fassung mit Ouvertüre, Intermission und Exit-Musik. Das Bonusmaterial ist reichlich: Von Audiokommentar, Dokus, Trailer etc .... alles dabei. Ärgerlich ist, dass keine Untertitel den Weg auf die DVD gefunden haben. Das Bonusmaterial hat UT aber leider der Film selbst keine. Die Bild-/Tonqualität ist einmalig und in so guter Verfassung habe ich den Film noch nie gesehen. Die DVD und der Film ist ein Triumph für alle Fans von Monumentalen Epen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jetzt auf Bluray, 21. August 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: El Cid [Deluxe Edition] [2 DVDs] (DVD)
Nachdem ich mir vor Jahren die DVD-Veröffentlichung von "ems" bzw. "Black-Hill" zugelegt habe, deren Qualität mich eben nicht gerade vom Hocker riss (aber besser als nix), jetzt ein neuer Versuch mit der von "Koch-Media" veröffentlichten "El Cid DeLuxe Edition".
Während ich das soeben eingegangene Päckchen von Amazon mit angehaltenem Atem öffnete, dachte ich an die Zeit, in der ich noch als Filmvorführer den Film in Supertechnirama 70mm, Anfang der 60er, vorgeführt habe. Fast ein Jahr spielten wir den Film vor ausverkauften Plätzen. Noch heute kriege ich direkt Herzklopfen, wenn ich daran denke, mit wieviel Engagement wir dieses filmische Ereignis präsentierten und mit welcher Begeisterung die Besucher nach dreieinhalb Stunden das Theater verließen.
Mit zittrigen Händen nehme ich die DVD aus der Box und lege sie unverzüglich in den Schacht des Players, lasse die Jalousien runter, werfe den Projektor an und lasse die Overtüre von Miklos Rosza in Dolby 5.1. erklingen. Und was ich dann in den nächsten drei Stunden auf meiner 3 Meter-Bildwand abspielte, war einfach umwerfend.
Obwohl ich "El Cid" seit jenen 60er Jahren mehrfach im TV und von besagter ems/Black Hill - DVD gesehen habe, stellte sich beim Abspiel der "DeLuxe-Edition" erstmals wieder das Erlebnis-Gefühl jener Jahre ein: Grandioser Film, grandiose Stars, grandiose Regie, grandiose Musik, grandiose Extras, grandiose Restauration, grandiose DVD. Kurz: "EL CID in dieser Version ist der Hammer und läßt keine Wünsche offen!"
Danke Koch-Media für diese Referenz-DVD.

Eineinhalb Jahre später: Inzwischen bin ich auch auf Bluray umgestiegen und ehe ich mich versah, nimmt meine BR-Sammlung auch schon wieder eine ganze Schrankreihe ein.
Einer der ersten Filme auf BR war natürlich "El Cid" und diese Version schlägt die DVD (inzwischen verkauft) in Bezug der Bildqualität noch um einige Längen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Monumentaler und edler Charlton Heston, 25. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: El Cid [Deluxe Edition] [2 DVDs] (DVD)
Produkt: DVD-s (2 Stück) / Qualität gut / Herausgeber: Koch Media GmbH - DVD / ASIN: B002AOUQOY
Disk 1: Film
Disk 2: Specials:
Filmtitel: El Cid.
Herstellungsland: USA. Premiere: 1961
Mit: Charlton Heston, Sophia Loren, Raf Vallone, Genevieve Page, John Fraser, Gary Raymond, Douglas Wilmer, Herbert Lom u. A.
Literarische Vorlage: Heldenepos - Cantar de Mio Cid um 1200 von einem unbekannten Verfasser
Musik: Miklos Rozsa (Oscar-nominiert). Regie: Anthony Mann
Bild: gut / Farbe / Technicolor / Technirama / 16:9 / Originalformat. Sprache: englisch. Synchronisation: deutsch. Untertitel: keine. Filmdauer: 180 Minuten (Originallänge)
Genre: Historienfilm > Biographie > Heldenepos > Monumentalfilm
Specials auf erster Disk: Audiokommentar von Bill Bronston und Historiker Neal M. Rosendorf (englisch ohne UT).
Drehorte: Spanien, Italien, Großbritannien
Handlung: Spanien 1080-1099 n. Chr. Biographischer Spielfilm über den spanischen Freiheitshelden Rodrigo Diaz de Vivar, genannt El Cid (Der Herr). Prächtig ausgestatteter und pathetisch inszenierter Heldenhymnus eines wehrhaften, gerechten und couragierten Christentums verkörpert in der weitsichtigen Person des Cid. Den Film zeichnet vor Allem aus seine absichtliche Fixierung auf die starke Persönlichkeit des Helden, der von Charlton Heston glaubwürdig dargestellt wird. Der Fokus auf Cid ist richtig, weil er in seiner angeborenen Weitsicht, Großmütigkeit und Flexibilität den Konflikt zwischen Muslimen und Christen auf richtige Weise zu behandeln versteht. Er ist nicht nur ein blendender Intellekt, sondern ebenso ein zäher Kämpfer und unerschütterlicher Christ. Gleich von Anbeginn beweist er Größe, als er die gefangengenommenen Emire freilässt, um sie für eine friedliche Koexistenz in Spanien zu gewinnen. Christentum ist stark aus seiner Bereitschaft, dem Feind die Hand zu reichen. Sein Edelmut steht im Gegensatz zu den strategischen Scharmützeln und intriganten Eigeninteressen der untereinander neidischen und zerstrittenen Adelsherrscher. Er muß sämtliche zum Herrschen untalentierten, machtgierigen und egoistischen Königsnachfolger so lange erziehen, bis sie ihr Amt endlich gelernt haben. Auch eine Verbannung kann seinen Einfluß nicht mindern. Das Volk strömt ihm zu und er ist der wahre König Spaniens, der die christliche Weltanschauung als staatliches Prinzip konstituiert. Der Film zeigt Menschen, die um ihn kopflos herumirren und aufgrund ihrer Kleinkariertheit und Nabelbeschau nicht in der Lage sind, in größeren Zusammenhängen zu denken. Aber sie alle lernen mit der Zeit zu begreifen, dass er stets Recht hatte, weiter sah und edler handelte, als sie alle zusammen. Von seiner ihn ächtenden Braut bis zum adeligen Rivalen, von den intrigierenden Königssöhnen bis zum aufgehetzten Emir. Sophia Loren ist wunderschön und spielt ihren Part exzellent. Die Kämpfe und Actionszenen sind fulminant, weil für sie als Second Unit Director der legendäre Stuntman Yacima Canutt verantwortlich zeichnete (Zorro, Stagecoach, Ben Hur, Spartacus, A Man Called Horse,...). Anthony Mann war ein echter Meister und schuf hier ein Meisterstück, das sich in jedem Detail offenbart. Sämtliche Szenen sind bedacht durchformt und die Kameraarbeit samt Schnittfolge, in denen sich die geschichtliche Dramatik präsentiert, beweisen die hohe Kunst der Bilder. Die Musik von Miklos Rozsa ist derjenigen von Ben Hur ebenbürtig und einer Oscarnominierung vollkommen würdig. Die Locations sind allesamt beeindruckend realistisch, ob Burgen, Städte, Kampfplätze, Klöster oder Landschaften. Alles sieht sehr authentisch aus und in der heutigen Zeit wäre es wohl nicht mehr möglich, solche schönen Orte zu finden, es sei denn sie mittels des Computers nachzuzeichnen. Beeindruckend und eine Rarität am Schluß das Hauptthema als gesungenes Chorlied in englischer Sprache.

Disk 2: Specials (alle mit deutschen UT)
a.) 24 Minuten Doku über die Filmproduktion mit Interviews von Filmexperten, Zeitzeugen (zB. Heston) und vielen Szenen
b.) 18 Minuten Doku über Anthony Mann mit Interviews von Experten und Zeitzeugen
c.) 52 Minuten Doku über den Filmproduzenten Samuel Bronston mit vielen Interviews
d.) 30 Minuten Doku über den Filmkomponisten Miklos Rozsa mit vielen Interviews aber fast keinen Musikbeispielen
e.) 7 Minuten Interview über die Filmrestaurierung
f.) Drei Trailer, Photos, Daten

Ästhetisch wertvoller Film mit guten Actionszenen, die aber nicht überragen im Sinne heutiger Gladiatorenfilme. Ein Film für nostalgische Filmliebhaber, die sich erfreuen an großen Bildern gepaart mit Inhalten.
Mladen Kosar
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut genial!, 15. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: El Cid [Blu-ray] [Deluxe Edition] (Blu-ray)
"El Cid" ist meiner Meinung nach der beste Monumentalfilm, der je gedreht wurde und Miklos Rozsas atemberaubende Filmmusik steht dem in nichts nach! Die Blu-ray beinhaltet 3 Discs: Blu-ray mit Film, Digital Copy-DVD, Bonus-DVD. Das Bild und der Ton der Blu-ray sind einfach nur hammermäßig - ob jetzt am Alter des Films gemessen oder nicht. Da können sich manche Labels selbst bei der VÖ von aktuellen Filmen eine Scheibe von abschneiden! Vielen Dank an Kochmedia für diese fabelhafte Umsetzung eines Klassikers; ich kann wirklich nur wärmstens zum kauf empfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen EL CID reloaded - kaum besser als DVD, 22. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: El Cid [Blu-ray] [Deluxe Edition] (Blu-ray)
Nach drei Veröffentlichungen als DVD liegt nun eine sogenannte Deluxe Edition des letzten großen Ritterfilms bis Königreich der Himmel vor. Aber weder Bild noch Ton haben sich verbessert. Ärgerlich ist auch, dass die ziemlich unsinnige Kapitelunterteilung der DVD beibehalten wurde. Dies macht das Anwählen einzelner Szenen zu einem Problem, da man über Schnellvorlauf nach der entsprechenden Sequenz suchen muss. Das Maß aller Dinge ist die längst vergriffene Doppel-DVD der Miriam Collection, die in einer Box auch Szenenfotos und das Souvenirheft enthält. Dafür benötigt man aber einen code-freien Spieler!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen „Can a Man Live Without Honour?“, 7. Februar 2014
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: El Cid (DVD)
[Vorsicht, Spoiler!]

In Anthony Manns monumentalem Historiendrama “El Cid” aus dem Jahre 1961 läßt sich mit Fug und Recht der Kulminationspunkt seines Werkes sehen. Nicht nur, weil Mann nach diesem Film keine ähnlich bedeutenden Werke mehr vollendete, sondern auch im Hinblick auf die Thematik des Filmes. In seinen Western ging es vornehmlich um Menschen, die, von ihrer Umwelt und deren Problemen unbeeindruckt, ihre eigenen Ziele verfolgten, wie beispielsweise Jeff Webster in „The Far Country“ (1954) oder Howard Kemp in „The Naked Spur“ (1953), und die erst wieder lernen mußten, etwas für andere zu empfinden, oder aber um Außenseiter wie Glyn McLyntock, der in „Bend of the River“ (1952) sich gegen ein böses Alter ego behaupten muß, um schließlich von den braven Siedlern akzeptiert zu werden, oder Link Jones, der sich in „Man of the West“ (1958) unversehens von seiner Vergangenheit – in Gestalt seiner alten, verbrecherischen Familie – eingeholt findet und der im Kampf gegen sie mehr und mehr von ihrer rücksichtslosen Brutalität in seine Seele zurückkehren läßt.

In Rodrigo de Bivar (Charlton Heston), der wegen seiner Tapferkeit und Großherzigkeit von einem ehemaligen Feind den Ehrennamen El Cid verliehen bekommen hat, scheinen all diese Männer ihre Erlösung gefunden zu haben, denn El Cid erwirbt sich durch seine Mischung aus Tapferkeit, Ehrgefühl und Barmherzigkeit nicht nur die Sympathie und das Vertrauen des spanischen Volkes, sondern er macht sich auch in einem besonderen Maße um die Gesellschaft, in der er lebt, verdient. Auf dem Weg zu seiner Hochzeit gerät Rodrigo in den Konflikt zwischen christlichen Spaniern und muslimischen Sarazenen, die von dem eroberungslustigen afrikanischen Herrscher Ben Yussuf (Herbert Lom) gegen die Spanier aufgewiegelt worden sind. Als er sich weigert, zwei gefangene muslimische Fürsten aufzuhängen, muß er sich wegen Verrates vor dem König verantworten, wobei sein greiser Vater ihn gegen den Schwertträger des Königs verteidigt. Rodrigo sieht sich gezwungen, die Ehre seines Vaters wiederherzustellen, und tötet den Schwertträger in einem Duell. Hierdurch allerdings setzt er sein privates Glück aufs Spiel, denn der Besiegte war der Vater seiner zukünftigen Braut Chimene (Sophia Loren), und der Sterbende nimmt seiner Tochter das Versprechen ab, seinen Tod zu rächen. Als der König stirbt, entbrennt zwischen den beiden Prinzen Sancho (Gary Raymond) und Alfonso (John Fraser) ein tödlicher Streit um die Herrschaft, bei dem der prinzipientreue Rodrigo keiner Seite seine uneingeschränkte Loyalität bezeugt. Als Alfonso von einem in Ben Yussufs Diensten stehenden Intriganten und auf Betreiben seiner Schwester Urraca (Geneviève Page) hinterrücks getötet wird, demütigt Rodrigo den Prinzen Sancho, als er ihn bei seiner Krönung zwingt, öffentlich auf die Bibel seine Unschuld zu beschwören. Rodrigo fällt in Ungnade, doch bringt seine Verbannung Chimene dazu, ihrer nie erloschenen Liebe zu dem Helden nachzugeben. Allerdings kann es für die beiden das von ihnen erträumte Leben privaten Glücks nicht geben, denn angesichts der aus Afrika drohenden Gefahr sammelt sich eine große Gefolgschaft von Rittern um Rodrigo, die mit ihm zusammen Spanien von den Eroberern befreien wollen. Schon bald bringt El Cid sein großer Erfolg in einen erneuten Konflikt mit dem spanischen König.

Seine eigenen Lebensentwürfe zugunsten der gesellschaftlichen Verpflichtung zurückzustellen und dabei allen Versuchungen zu widerstehen, ist das große Hauptthema von „El Cid“, und durch die meisterhafte Umsetzung dieses Themas gelingt es Mann, eine der großen Schwierigkeiten zu umgehen, die das Genre des Monumentalfilmes oftmals beeinträchtigen, nämlich die Spannung zwischen der Darstellung der historischen Epoche einerseits und des privaten Lebens andererseits. Hiermit meint der Rezensent nicht in erster Linie das „Moses, you adorable fool“-Syndrom, das dann entsteht, wenn ein minderbegabter Drehbuchschreiber versucht, den sprachlichen Duktus vergangener Epochen zum Leben zu erwecken, und er dabei in unfreiwilliger Komik versinkt, sondern die Gefahr, die handelnden Figuren distanziert wirken zu lassen oder über die Entfaltung von antikem Gepräge aus den Augen des Zuschauers zu drängen. In „El Cid“ verschränken sich die Sphäre des Privaten und des Öffentlichen nahtlos. So wird Rodrigo auf dem Weg zu seiner Braut in die politischen Wirren eingesogen – der unsichtbare Erzähler kündigt dies Nebeneinander dadurch an, daß er Rodrigo als „a simple man who became Spain’s biggest hero“ bezeichnet. Die großen privaten Opfer, die er zum einen der eigenen Familienehre, zum anderen aber dem Geschick seines Landes bringt, werden angedeutet, wenn Rodrigo mit einer sanften Geste die Pfeile der Angreifer aus einem riesigen hölzernen Kreuz bricht und sich das Kreuz auf die Schulter lädt, um es aus den brennenden Trümmern mitzunehmen. Das Nebeneinander von Privatem und politischer Sendung bringt der Priester folgendermaßen auf den Punkt: „You did take the shortest road, my son. Not to your bride, but to your destiny.“ Die religiöse Symbolik setzt Mann glücklicherweise spärlich ein; beispielsweise finden wir sie in einer Schlüsselszene, in der Rodrigo einem Leprakranken zu trinken gibt, der ihn mit den Worten charakterisiert: „Who else could humble a king and would give a leper to drink from his own pouch?“ Diese christusgleiche Mischung aus Mut und Barmherzigkeit wird unterstrichen durch die drei Kreuze, die hinter dem Leprakranken aus dem Sand aufragen und die an Golgatha erinnern. Meisterhaft ist auch das Geschick Manns, durch Stimmungsumschwünge die beiden Sphären nebeneinanderzustellen: So folgt auf die Szene, in der Rodrigo und Chimene in trauter Zweisamkeit ihre Liebe in einem bescheidenen Stall [!] genießen, der Moment, in dem Rodrigo ins Freie tritt, wo Heerscharen von Gefolgsleuten seiner warten.

Doch Rodrigo ist nicht immer unbeirrt in seinem Beharren auf dem ihm vom Schicksal zugewiesenen Weg. Die Belagerung Valencias will er abbrechen, als er die Nachricht erhält, König Sancho halte seine Frau mit ihren Zwillingstöchtern im Kerker gefangen. Mann fängt Rodrigos nagende Zweifel und seine Ratlosigkeit gekonnt durch eine Szene ein, in der der Held die Worte „Am I not a man, too? May I not sometimes think of my wife?“ ausstößt und orientierungslos in einem Kreis aus Belagerern herumreitet. Am Ende jedoch obsiegt in Rodrigo sein Gefühl der Verpflichtung gegenüber Spanien, und so bringt er denn, im Einverständnis mit seiner Frau, das große Opfer, das von einer der atemberaubendsten Kamerafahrten der Filmgeschichte und betäubenden Orgelklängen Miklós Rószas stilsicher in Szene gesetzt wird.

Ein weiteres Kennzeichen der Könnerschaft Manns ist es, daß er nicht auf simple Gegensätze setzt, indem er etwa die Sarazenen unterschiedlos als die Bösen und die Christen als die Guten zeichnet. So ist einer der treusten Gefährten Rodrigos der von ihm zu Anfang der Handlung großmütig verschonte Muslim Moutamin (Douglas Vilmer). Ein kleiner Höhepunkt des Filmes ist die Stelle, an der sich Rodrigos Armee und die Sarazenen unter Moutamin, nur durch einen Fluß getrennt, kampfbereit gegenüberstehen und beide Männer ihr Schwert in den Sand stecken, durch die Furt aufeinanderzugehen und sich die Hände reichen. „We have so much to give to each other – and to Spain“, sagt Rodrigo später beim Anblick der zusammen feiernden Männer der unterschiedlichen Religionen. Und so bewirkt auch die Großmut Rodrigos bei vielen, allerdings nicht allen seiner Feinde einen Lernprozeß: Nicht nur Graf Ordóñez (Raf Vallone), der anfangs aus Liebe zu Chimene einen schauerlichen Verrat an seinem Nebenbuhler begeht, wird zum Guten bekehrt, sondern auch der König ändert, beschämt durch die moralische Standhaftigkeit Rodrigos, sein Verhalten.

Nicht nur thematisch, auch visuell trägt „El Cid“ eindeutig die großartige Handschrift Anthony Manns: Man denke nur an den Kampf auf Leben und Tod zwischen den beiden Prinzen direkt vor der Gruft ihres toten Vaters – alles hier ist schwarz und finster, wie in den besten Noirs Manns – oder an die Szene, in der Alfonso gemeuchelt wird und tiefster Donner eines Gewitters den Soundtrack dominiert. Erwähnt sei an dieser Stelle auch das erste Auftreten des Schurken Ben Yussufs: Größenwahnsinnig verkündet der ganz in Schwarz gehüllte Fürst, er wolle alles erobern, „first Spain, then Europe, then the whole world“. Dabei reckt er seinen Arm prophetisch in die Kamera, und in einem Freeze-Frame erscheint in einer Überblendung die ach so schmale Meerenge von Gibraltar. Wer das einmal gesehen hat, wird es so leicht nicht wieder vergessen.

Über diesen Film könnte man noch so Vieles schreiben, doch bereits jetzt dürfte klar geworden sein, daß Anthony Mann mit „El Cid“ einen Grad der Meisterschaft erreicht hat, an den er mit seinem ebenfalls empfehlenswerten, ungleich desillusionierteren, aber weniger erfolgreichen „The Fall of the Roman Empire“ (1964) nicht mehr würde anknüpfen können. Wer beim Genre Monumentalfilm eingedenk gestelzter DeMille’scher Bibelschinken gequält die Augen verdreht, sei unbesorgt: „El Cid“ spielt in einer ganz, ganz anderen Liga.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen EL CID, 13. April 2012
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Rezension bezieht sich auf: El Cid (DVD)
EL CID ist einer der besten Filme die gemacht wurden,dieses Bild und Farbgewaltige Machwerk der Filmgeschichte,wird heut zu Tage nicht
mehr gemacht,weil sonst zu Teuer.Manch mal sehnt man sich die alten Zeiten zurück!!
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El Cid - Digital Remastered [Blu-ray]
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