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am 23. Januar 2011
Veronika will sich das Leben nehmen. Warum sie diese weitreichende Entscheidung getroffen hat, ist relativ unklar. Sie hat einfach keine Lust mehr, ist satt von allem, was sie selbst nicht genau definieren kann. Doch die Überdosis der sorgfältig gehorteten Tabletten verfehlt ihre Wirkung und Veronika findet sich in der Psychiatrie wieder. Die Heilanstalt erweist sich für die immer noch suizidale Frau als eine Institution mit ungewöhnlichen Methoden, die Veronika nach und nach zu einer Reflexion ihrer eigenen Existenz anregt und somit zu einer Besserung ihrer Lebenseinstellung beiträgt. Von Heilung ist allerdings nicht zu sprechen, denn das Herz der selbsternannten Todeskandidatin ist durch den Suizidversuch irreparabel geschädigt. Die Überdosis könnte also doch noch zum insgeheimen Ziel Veronikas führen.

Oftmals wird die Verfilmung einer literarischen Vorlage dem gedruckten Werk nicht gerecht, doch in diesem Falle ist Emily Young eine bemerkenswerte Ausnahme gelungen. Sowohl als Literaturverfilmung als auch als eigenständiges Werk weiß der Streifen zu überzeugen. Sarah Michelle Gellar erweist sich dabei (überraschenderweise) als gute Besetzung, auch wenn sie sich von dem Charakter des Romans etwas unterscheidet. Zudem wurde die Geschichte aus der Nachkriegszeit Sloweniens ins moderne Amerika verlegt, was aber absolut den Zeitgeist trifft. Die Depression befällt die Menschen, die vermeintlich alles haben, aber Ziele, die das Leben lebenswert machen, aus den Augen verloren haben. Doch für die lebensmüde Veronika werden diese kleinen Lebensanker sukzessive wieder sichtbar, wobei sie auch für andere Patienten der Einrichtung eine Art Heilsbringer darstellt.

'Veronika beschließt zu sterben' ist ein stiller Film mit prägnanter Bildsprache. Jede Kameraeinstellung ist durchdacht und wohlüberlegt, das perfide Spiel mit Licht und Schatten kunstvoll in Szene gesetzt. Die akustische Untermalung ergänzt die Atmosphäre und lässt den Zuschauer aus gebotener Distanz an den inneren Kämpfen der Strauchelnden teilhaben. Getragen wird der Film, auch in recht ereignislosen Phasen, durch die eindringlich agierenden Schauspieler, die den Zuschauer in ihren Bann ziehen. Ein Film, der trotz seiner bedrückenden Thematik Mut macht. Ein Appell, mit allen Sinnen zu leben und eine ungewöhnliche Hommage an die Heilkraft der Liebe.
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am 25. Februar 2011
...ehrlich." Wenn die Erzählstimme Veronikas(Sarah Michelle Gellar) uns am Anfang des Films diesen Satz präsentiert, dann ist das reines Wunschdenken. Veronika ist am Ende. Hat sich selbst komplett abgeschrieben. Trotz eines 75.000 Dollar Jahresgehalts sieht die junge Frau keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Aus diesem Grund will sie mit Tabletten und Alkohol genau diesem Leben ein Ende setzen.
Veronika überlebt den Selbstmordversuch. Sie erwacht in der psychiatrischen Klinik Villette, die von dem unkonventionellen Arzt Dr. Blake(David Thewlis) geleitet wird. Zu allem Überluss teilt Dr.Blake Veronika mit, dass ihr Herz bei dem Selbstmordversuch Schaden erlitten hat. Ein Aneurysma wird dafür sorgen, dass sie in relativ kurzer Zeit sterben wird. So stellt Veronika befriedigend fest, dass ihr Selbstmordversuch doch noch erfolgreich enden wird. Aber Veronika geht das nicht schnell genug. Sie versucht erneut Tabletten zu nehmen, wird dabei jedoch entdeckt. Auch ein Besuch ihrer Eltern hilft nicht weiter. Der Kontakt zu ihrer Mitbewohnerin Claire(Erika Christensen) und der Patientin Mari(Melissa Leo) sorgt jedoch dafür, dass Veronika langsam wieder Fuß fasst. Sie interessiert sich vor allem für Edward(Jonathan Tucker), der nach einem schweren Unfall im Villette landete und nicht mehr spricht. Als Veronika wieder mit dem Klavierspiel beginnt, scheint sich eine wunderbare Heilung zu vollziehen...

Sollte ich -Veronika beschließt zu sterben- nur nach der Filmmusik beurteilen, ich hätte fünf Sterne mit Ausrufezeichen rausgerückt. Aber zu einem Film gehört ja noch ein Stückweit mehr. Nach Paulo Coehlos gleichnamigem Roman hat Emily Young ihren Film in Szene gesetzt. Das beginnt bildgewaltig mit einer Orgie aus Tabletten, Alkohol und Wahnsinnsmusik und endet mit einem poetsich vortrefflichen Schluss. Dazwischen jedoch hat Young Filmminuten statisch, quälender Bewegungslosigkeit gebannt. Immer wieder wird diese Langatmigkeit von guten Szenen durchbrochen, aber der Eindruck des Stillstands der Story kann dadurch nicht verhindert werden. Kurzweilige, berührende Unterhaltung, auch in einem anspruchsvollen Stoff, sieht für mich definitiv anders aus.

An den Schauspielleistungen gibt es nichts zu meckern. Sarah Michelle Gellar und David Thewlis sind die Stars der Produktion. Ihr Spiel wird Coelhos Roman in jeder Sekunde gerecht. Dazu ist die Musik ein zentraler(für mich sogar der postiviste) Bestandteil der Filmproduktion.

-Veronika beschließt zu sterben- ist ruhiges, ernsthaftes Schauspiel nach einem großen Roman. Als wirklich gelungen habe ich die Verfilmung nicht empfunden. Zu viel Leerlauf und Stillstand machten es mir schwer, den Mittelteil der Geschichte zu genießen. Vermutlich wäre da weniger mehr gewesen. Aber...vielleicht habe ich dafür auch nicht den richtigen Blick und für sie ist Emily Youngs Film großes Kino der Extraklasse. Probieren sie es einfach aus, dann sind sie mit Sicherheit schlauer.
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am 6. Mai 2011
Veronika ist eine erfolgreiche Frau, die leider mit ihrem jetzigen Leben nicht viel anfangen kann.

Sie ist gelangweilt, zynisch und scheinbar auch ein wenig einsam und so will sie ihrem Leben ein Ende setzen.
Mit einer Überdosis an Tabletten versucht sie, sich umzubringen, was schiefgeht. Sie wacht in einer Psychatrie wieder auf. Dort wird ihr mitgeteilt, dass ihr Herz durch den Selbstmordversuch irreversible Schäden genommen hat und sie innerhalb kurzer Zeit sterben wird. Das geht Veronika allerdings nicht schnell genug und so versucht sie nochmal sich umzubringen, wobei sie allerdings erwischt wird.

Man fragt sich, was diese Frau alles durchmachen musste, dass sie ihrem Leben ein Ende setzen will. Zugegeben: hier wird nicht sehr viel auf ihr soziales Umfeld eingegangen, aber das muss es auch nicht. Ein Mensch mit Depressionen hat vielleicht manchmal alles und ist trotzdem unglücklich.

In der Psychatrie lernt sie neue Menschen kennen und geht wieder ihrer größten Leidenschaft nach, dem Klavierspielen. Schon bald stellt sie fest, dass es doch viel schöner wäre, die letzten Tage, die sie noch hat, zu genießen und das Beste daraus zu machen... und sie verliebt sich in einen Mann namens Edward. Doch wieviel Zeit hat sie noch mit ihm?

Der Film hat eine unverkennbare Nachricht: Wenn Du weisst, dass Du sterben musst, genieße die Zeit, die Dir noch bleibt! So ziemlich jeder würde versuchen, das Leben voll auszukosten und die letzte Zeit noch zu nutzen. Und genau das wird Veronika auch klar. Während sie am Anfang des Films noch frustiert, depressiv und zynisch ist, so wird später gezeigt, dass Veronika wieder Sinn in ihrem Leben findet und das Leben als kostbar und wertvoll anerkennt. Natürlich nicht zuletzt wegen ihrer neuen Liebe Edward, aber ich glaube, der Film will nicht nur darauf hinaus. In einigen Szenen merkt man, dass das nicht nur an Edward liegt, sondern dass sie das Leben an sich wieder genießt, egal ob beim Schwimmen oder Klavierspielen. Allerdings hat sie mit Edward einen Seelenverwandten gefunden, ein Mann, der genau wie sie Probleme hat, der sie versteht und auch eine schwere Zeit durch hatte. Und dass obwohl beide nicht mal ein Wort miteinander reden...

Sarah Michelle Gellar spielt die Rolle wirklich gut, ich fand schon immer, dass sie unterschätzt wird und nun hatte sie endlich die Gelegenheit sich von ihrer "Teenie-Horror-Rolle", auf die sie reduziert wurde, zu lösen.

Ich kann den Film nur empfehlen, lassen Sie sich nicht von den schlechten Rezensionen abbringen und machen Sie sich Ihr eigenes Bild.
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am 22. August 2015
Voerweg: ich kenne den Roman, der zu diesem Film inspirierte, nicht. Und generell sehe ich in Filmen n a c h einem Roman nie Verfilmungen e i n e s Romans, egal ob er eine Fiktion wie meistens oder seltener ein Tatsachenbericht oder eine (Auto)biographie ist. Der Film ist eine eigenständige Kunstform und für sich zu bewerten, wer anderer Ansicht ist, soll bitte einmal überlegen, warum ein Film von manchen als gute Umsetzung empfunden, von anderen als dem Buch überhaupt nicht entsprechend beurteilt wird. Ist eine der beiden Fraktionen dumm? Wahrscheinlich nicht,
Unsere Interprtetation des Buches ist unterschiedlich, und das macht es aus, ob wir die filmische Umsetzung werkgetreu empfinden oder auch nicht, abgesehen natürlich von groben Abweichungen, die aber an Kernaussagen nicht unbedingt etwas ändern müssen!

In "Veronica" spielt Sarah Michelle Gellar(am bekanntesten und vielfach ausgezeichnet als "Buffy-Im Banne der Dämonen") eine junge Frau, die trotz gesicherter Existenz in eine tiefe Depression verfällt und mit Tableten und Alkohol den Freitod sucht. > Der Begriff ist nicht aus literarischen Gründen so von mir gewählt, Selbstmord enthält Mord, und dies ist Tötung aus niederen Motiven, und damit wird man solchen Menschen nicht gerecht, ich empfinde ihn sogar als beleidigend. < Zwei Wochen später wacht sie in einer luxuriösen Privatklinik wieder auf und erfährt von ihrem behandelnden Arzt und ärztlichen Leiter der Institution (David Thewlis), daß ihr Herz einen irreparablen Schaden erlitten habe, ein Aneurysma, zu groß um operativ behandelt zu werden, es werde sich vergrößern und in nicht zu ferner Zeit zu einer Ruptur kommen.
Ziel erreicht, wenn auch nicht sofort, äußert sich Veronica, die bis auf eine junge Frau von lauter Mitpatienten umgeben scheint, die sich aus der Welt zurückgezogen haben, als extremes Beispiel der junge Edward (Jonathan Tucker), der fast autistische Züge zeigt:
Auch ein erneuter Versuch, sich mittels Tabletten das Leben zu nehmen, scheitert, sie haut wütend in die Tasten eines Klavieres, was Edward anlockt, und er darf mitbekommen, daß Veronica ihre alte Leidenschaft, die sie eigentlich zum Beruf machen wollte, wiederentdeckt und gekonnt spielt. Sie verlieben sich und büxen gemeinsam aus der Klinik aus.

ACHTUNG !!!!! -MINI SPOILER!!!!!!! Wer vermutet, daß das Aneurysma ein Trick war, mit dem der Arzt Veronicas Liebe am Leben provozieren wollte, hat das Cover der DVD nicht falsch verstanden. MINI-SPOILLER - ENDE !!

In wunderschönem Ambiente, mit guten Darstellern und unterlegt mit passender Musik sehen wir laut Cover eine Parabel über das Wunder des Lebens - u n d , das kreide ich dem Film an, eine Bankrotterklärung der Psychiatrie und Psychotherapie. Nichts dagegen, daß der Arzt eine gute Absicht verfolgt, mit seinem Experiment Menschen die Freude am Leben (wieder)entdecken lasssen zu wollen. Wer aber geht damit so weit, seine Arbeit zu verlieren, was er als Möglichkeit andeutet und auch passiert, aber der Zweck heiligt nicht die Mittel. Abgesehen von dem medizinischen Unsinn: auch ein derart großes inoperables Aneurysma rupturiert selten, und wenn dann relativ früh. Das größere Problem ist die massive Einschränkung der Pumpfunktion des Herzens, die es Veronica unmöglich gemacht hätte, so treppauf und -ab zu flitzen. Dadurch entlarvt sich die Lüge schon früh, da helfen auch keine Spritzen. die Veronica in den Deltamuskel verpaßt bekommt.
Ein sinnvolles Motto in der Medizin beim Umgang mit Patienten mit schweren oder sogar hoffnungslosen Prognosen ist: Man muß dem Patienten nicht Alles sagen, aber man darf ihn nicht belügen.
Gut, das Hauptanliegen des Filmes (und des Buches, nehme ich an) ist lobenswert, die Aussage, daß "die Menschen erst dem Tode nahe begreifen, wie großartig das Leben ist" (nicht ganz wörtlich nach Paulo Coehlo), trifft nicht auf alle Menschen zu. Und daß man zu diesem Begreifen den Menschen anlügt und ihm damit möglicherweise erst Todesangst einjagt und ihn eventuell hoffnungslos macht, führt trotz der beabsichtigten Intention dazu, daß ich schon während einer frühen Phase des Filmes eine Bankrotterklärung der Psychotherapie gesehen und den Film trotz schöner Bilder und Musik und sympathischer Darsteller ziemlich mißlungen finde.
Aber vielleicht bin ich da zu kleinlich?

Doc Halliday
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am 19. Februar 2012
Veronika beschließt zu sterben ist ein film für jeden.
Ich habe Zeiten in denen es mir wegen Depressionen sehr schlecht geht.
Dieser film hilft mir jedes mal mich wieder aufzurichten und neuen Lebensmut zu fassen

Kann ihn also mit ganzem Herzen weiterempfehlen
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am 25. November 2011
Den Film mit dem Buch zu vergleichen, fällt mir schwer, da dazwischen Jahre liegen. Dennoch bleibt so ein Gefühl zurück, dass mich das Buch noch tiefer in der Seele berührt hat.
Warum dennoch 5 Sterne?
Der Film besticht durch eine wunderschöne Hauptdarstellerin, die phantastisch spielt.
Der Film bewegt durch seine gelungene musikalische Untermalung und seine ästhetischen Bilder.
Der Film berührt durch seine Geschichte - eine Frau, die ihrem Leben ein Ende setzen wollte, entdeckt die Schönheit, die Fülle, die Tiefe des Lebens.

Zurück bleibe ich mit dem Gefühl, mein Leben noch ein Stück bewusster leben zu dürfen. Nachdenklich stimmend.
Echt sehenswert, wenn mal Zeit für einen Blick in die TIefe des Lebens sein soll.
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am 11. Oktober 2011
ich bin ein kleiner paulo fan. ich habe erst den film gesehen und dann das buch gelesen, was höchstwahrscheinlich dazu führte das "veronica beschließt zu sterben" zu meinem allgegenwärtigen lieblingsfilm wurde. auch erst dieser film führte mich zu coelhos anderen werken. vergleichend mit dem buch würde der film natürlich schlechter ausfallen, aber ich vergleich ja genau anders herum. den edward charakter find ich einfach nur faszinierend. damit mein ich den blick und den hang zur kunst. großartige schauspieler großartiger film
nur meine ausgabe sieht grade den rest der welt.. weder buch noch film stehen bei mir sicher und trocken und gucken sich meinen ganzen freundeskreis an. irgendwie vermiss ich sie
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am 22. November 2010
... Sei wie der übersprudelnde Brunnen.

Diese Aussage des Buches blieb bei mir absolut hängen. Der Film macht eine Ähnliche. "Manche Menschen warten ihr Leben lang auf solch einen Moment und werden ihn nie haben...

Wie das Buch kommt auch der Film mit recht wenig aus. Doch der Effekt bleibt der Selbe.

Getragen wird der Streifen von den Charakteren. Und auch wenn ich Anfangs sketpisch war, so ist Gellar doch die perfekte Veronika.

Viele werden die Geschichte sicher für überholt halten. Wer braucht schon die Story einer jungen Frau die sich das Leben nimmt... Alles schon tausend mal da gewesen!?

Ja veilleicht. Aber es geht nicht darum zu zeigen, wie Jemand das Leben satt hat und sich deshalb umbringen möchte, dann auf kitschige Art zum Leben zurück findet. Es geht darum zu begreifen, dass man so einfach glücklich sein kann.

Leider haben die meisten Menschen dies total verlernt.

Öffnet Euch, lest das Buch, schaut diesen Film.
Traumhaft schön!
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am 17. Juni 2011
Veronika ist schwer depressiv, ist mit ihrem Leben überfordert und beschließt schließlich, sich das Leben zu nehmen. Der Suizidversuch schlägt jedoch fehl und sie wacht in einer Psychiatrie auf, in der ihr mitgeteilt wird, dass ihr Herz durch die Tablettenüberdosis schweren Schaden genommen hat und sie nur noch wenige Wochen zu leben hat. Mit der Zeit fängt Veronika an, wieder Freude am Leben zu haben, verliebt sich sogar in einen ihrer Mitpatienten.
Ich habe mir diesen Film gekauft, weil ich selbst mal depressiv war. Der Film spiegelt sehr realitätsnah die Gefühle eines Menschen in einer solchen Situation wider. Vor allem das Ende ist sehr bewegend. Mich hat der Film sehr berührt, vor allem, da man erkennt, dass man trotz Depressionen zurück ins Leben finden und es sogar wieder genießen kann. Wer sich also für das Thema Depressionen interessiert oder vielleicht auch selbst depressiv ist oder war, sollte sich diesen Film ansehen. Wichtig ist nur, dass man sich den Film auf jeden Fall bis zum Ende ansieht, weil es gerade das Ende ist, das einem Hoffnung gibt.
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am 28. April 2014
Veronika beschließt zu sterben. Der Titel hatte mich gereizt und deshalb hatte ich die DVD gekauft. Das Ende hatte mich überrascht, aber es war eine gute Entscheidung des Arztes meiner Meinung nach. Ich mag die Charaktere sehr. Der Film selbst ist recht schlicht, aber zeigt das Innenleben der Personen und trifft den Zuschauer.
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