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Kundenrezensionen

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"The Visitation", das 16. Studioalbum von Magnum aus England, erschien im Januar 2011. Tony Clarkin hat wieder alle Titel geschrieben und das Album produziert. Magnum sind: Tony Clarkin (Lead Guitar), Bob Catley (Lead Vocals), Al Barrow (Bass Guitar), Mark Stanway (Keyboards) und Harry James (Drums). "The Visitation" erschien bei SPV/Steamhammer.

Mit `Black skies` startet das Album richtig stark und recht düster. `Doors to nowhere` ist dann recht abwechslungsreich, ruhige und heavy-Passagen wechseln sich ab. Für den Titelsong `The visitation` gilt das Gleiche, rockige Riffs und ruhige Passagen sind zu hören. Bereits jetzt fällt aber auf, dass die Riffs von Clarkin diesmal etwas härter ausfallen. `Wild angels` ist etwas poppiger, ohne aber auf eine Grundhärte zu verzichten. Das recht flotte `Spin like a wheel` ist mit über 7 Minuten das längste Stück der Platte. Das ruhige `The last frontier` ist recht spärlich instrumentiert, hier dominieren die Keyboards. `Freedom day` startet recht ruhig, um sich dann gewaltig zu steigern. Grosses Ohrenkino! `Mother nature's final dance` punktet mit starker Melodie. Das Gleiche gilt für `Midnight kings`. Zum Abschluss dann die leicht kitschige Ballade `Tonight's the night`.

Fazit: Die Pomp-Rocker Magnum können gar kein schwaches Album einspielen. Allerdings fällt eine gewisse Gleichförmigkeit bei den Kompositionen auf. Und irgendwie gefällt mir der Sound der Platte nicht recht. Vielleicht sollte sich Tony Clarkin auf das Komponieren und Gitarrespielen konzentrieren und mal jemand anderen für die Produktion engagieren. "The Visitation" hat aber gute 4 Sterne verdient.
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TOP 500 REZENSENTam 24. Januar 2011
Wahnsinn - diese Band gibt es seit 1972, sie wurde schon x-mal abgeschrieben und hat auch mit THE VISITATION ihren sofort erkennbaren Stil nicht wesentlich geändert... und trotzdem klingen MAGNUM zwar "klassisch", aber nicht im Mindesten altbacken und ausgelaugt. Im Gegenteil finde ich, dass sich die Truppe um einiges besser, frischer und selbstbewusster präsentiert als zu so mancher ähnlich lange aktive Act!

Ganz klar: wer mit melodischem Hard Rock nichts anfangen kann braucht sich in dieses Album nicht reinzuhören... aber diejenigen werden wohl auch kaum diese Kritik lesen. Allen anderen sei gesagt, dass MAGNUM meiner Ansicht nach ein weiteres exzellentes Album am Start haben, in welchem sie ihrem Stil durchweg treu bleiben, ohne zum Selbstplagiat zu verkommen.

Sicherlich wird immer wieder die bange Frage kommen, wie sich dieses Album im Vergleich zum Referenz-Album "On A Storyteller's Night" schlägt... und hier kann ganz diplomatisch geantwortet werden, das der Hörer, welcher den Stil vom genannten Klassiker mag mit THE VISITATION sicherlich auch glücklich werden sollte. Verlernt haben MAGNUM hörbar nämlich nichts, und sie haben immer noch das Gespür für einfach packende Songs, die immer melodisch sind und es dennoch schaffen, die in dieser Sparte gefährlichen Untiefen des Kitsch souverän zu umschiffen. THE VISITATION enthält keine Anbiederung an aktuelle Trends, aber ist auch kein verzweifeltes Retro-Album und verkrampft auf "wie früher" getrimmt, sondern klingt ehrlich gesagt schlichtweg zeitlos. MAGNUM haben es gar nicht nötig sich neu zu erschaffen, sondern ziehen ihr Ding durch - und dies auf einem Qualitätsniveau, welches die meisten Zweifler verstummen alssen dürfte. Natürlich erfinden MAGNUM also mit diesem Album das Rad keineswegs neu, sondern sie haben "einfach" 10 starke Songs geschrieben, welche prinzipiell auch Anfang der 80er komponiert worden sein könnten...

Schön ist auch, dass sich dieses Album wunderbar in einem Rutsch hören lässt, die Songs sind weniger um ein, zwei Kracher herum komponiert, sondern durchgängig stark... ganz im Gegenteil finde ich sogar, dass sich THE VISITATION in der zweiten Hälfte einige besonders gute Nummern ("The Last Frontier", "Mother Nature's Final Dance" oder "Midnights Knights") bietet.

Alles in allem: wer den Stil von MAGNUM mag sollte mit THE VISITATIOn ganz klar mehr als zufrieden sein. Die Band bleibt sich und ihren Fans treu und klingt schlichtweg so, wie sie klingen sollte!
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am 19. Juni 2012
"The Visitation" ist für MAGNUM ungewöhnlich hart. Die Produktion knallt ohne Ende! Die Songs laufen wunderbar in die Gehörgänge, um dort als absolutes "Ohren-Pattex" zu enden. Mit Abstand betrachtet, ist es eine der Top- Veröffentlichungen des letzten Jahres.

Keine Ahnung, wie Tony es schafft, nach fast 40 Jahren immer noch solche Songperlen wie den Titelsong, 'Freedom Day' und 'Mother Nature's Final Dance' zu schreiben. METALLICA waren schon nach drei Alben kreativ am Ende. MAGNUM werden im Alter sogar besser. Den Vergleich mit ihren 80er Referenzwerken muss dieses Album nicht scheuen und das ist unglaublich, angesichts dieser Scheiben!

Abgesehen von 'Rock Art'(durchwachsen) und 'Breath Of Life'(ganz gut)hat die Band seit 'Chase The Dragon' immer Klassealben abgeliefert. Es ist eins der größten Rätsel der jüngeren Menschheitsgeschichte, warum MAGNUM der ganz große Erfolg verwehrt blieb. Verdient hätten es die supersympathischen Briten auf jeden Fall!!!!!!!!
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am 30. Juni 2011
Was will man über diese Band noch viel schreiben? Eine Band, die eigentlich fast immer da war und einfach zur Hard'n Heavy/Melodic-Rock Szene gehört wie Saiten zu
einer Gitarre! Als langjähriger Fan dieser Band - mal mehr (The Eleventh Hour , Kingdom Of Madness , The Lights Burned Out , Wings Of Heaven , Sleepwalking usw.) und mal weniger (Goodnight L.A. , Rock Art , Breath Of Life) kann ich schon einige Vergleiche anstellen, und muß dieser Band im Jahr 2011 wirklich Respekt zollen.
Sie klingen auf "The Visitation" endlich wieder mal so, wie ich es mir lange gewünscht habe.
Komischerweise kann ich nach mehrmaligen Hören der CD aber keine Vergleiche zu einer "bestimmten" Magnum-CD aus ihrer Schaffenszeit anstellen. Es ist eine Magnum-CD
die echt toll (Melodiös und doch rauh sowie altgediegen und doch ganz schön frisch) rüberkommt. Hatte man bei einigen früheren Werken manchmal das Gefühl, die Songs fangen echt cool an , sind aber irgendwie nicht ganz "rund" und zuende gedacht, ist dieses für mich bei "The Visitation" zum Glück nicht der Fall.
Meine eigenen 100%-Magnum-Favoriten auf dieser CD sind:

- The Visitation

- Wild Angels (da sind in der Magnum-Band wohl einige Slade Fans ?!? >grinz<)

- Mother Nature's Final Dance

- Midnight Kings (Das ich sowas von Magnum noch mal zu hören bekommen würde - Echt starke Nummer)

Diese Songs bekomme ich dieses Jahr mit Sicherheit nicht mehr aus'm Kopp raus!
Somit ist diese CD (obwohl ich erst jetzt meinen Senf dazu gebe) für mich ein persönliches Musik-Highlight des Jahres geworden.

P.S.: Diese Band hätte echt mehr Erfolg verdient und eine größere Aufmerksamkeit bei ihren Konzerten.
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am 19. Juli 2011
Nachdem Magnum fuer meinen Geschmack zwischendurch ein wenig geschwächelt hatten hier ein absolut hammermässiges Album.
Recht heavy, nicht mehr ganz so mystisch wie zu Zeiten von "The teacher", "Soldier of the line" oder den Storytellers Nights. Dafuer aber sehr massiver Sound, gitarren- und Basslasig, nie schwülstig oder kitschig, aber immer mit dem bekannten etwas theatralischen Vibe. Wer Magnum immer mochte muss das Teil eigentlich lieben, wer die Kapelle bisher zu sehr im Mittelalter bei den Drachen verbucht hat sollte nochmal ein Ohr riskieren. Ich habe keinen schwachen Song entdeckt, no Filers, just Killers !
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am 31. März 2011
Ich liebe diese hervorragende Rock-Gruppe seit den 80ern Jahren mit Storytellers Night, Vigilante und Wings of Heaven. Nur dank der absolut hochstehenden Qualität ihrer Musik bwz. Ihrer Musiker hat es die Gruppe geschafft, dass sie seit nunmehr beinahe 40 Jahren im Geschäft ist. Als ich das Album zum ersten mal hörte dachte ich naja, nett, die Jungs können ja kein schlechtes Album einspielen. Mit jedem neuen Anhören des Albums wächst das Teil, es wird grösser und grösser und mittlerweile ist es zu einem Monster mutiert, auf augenhöhe mit dem 80er Meisterwerk Storytellers Night. Die Songs sind genial, bei Durchgang hört man neue Dinge heraus, das Teil groovt, Bob Caley singt wie ein junger Gott und Tony Clarkin bearbeit seine Gitarre, dass es einem das Wasser in die Augen reibt. Die Songs setzten sich in den Gehörgängen fest und wollen nicht mehr raus. Ich habe die Band nach 20 Jahren wieder einmal Live erleben dürfen im Z7 in Pratteln bei Basel. Es war Weltklasse, es hat mich ungehauen. Diese Präsenz, diese Power. Optisch sieht man den Jungs ihr alter durchaus an, vor allem bei Bob Catley bekommt man Angst, er könnte bei zu grosser Anstrengung zusammenklappen, so dürr und ausgezerrt ist er mittlerweile. Aber ich bete zu Gott, dass wir noch viele Jahre unsere Freunde haben können mit diesen genialen Musikern. Amen.
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am 17. August 2012
Macht wie fast jedes Magnum-Opus süchtig,keine Ahnung,woher sie jedes Mal diesen
Melodienreichtum nehmen.Ich persönlich finde die Princess Alice...-Scheibe zwar
einen Tick besser,trotzdem ist die Neue immer noch 5 Sterne wert.
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TOP 500 REZENSENTam 20. Februar 2016
Es gibt kaum eine Band die so sehr für hochklassigen Melodic Rock steht wie die britische Formation MAGNUM. Schon seit 1972 sind BOB CATLEY und TONY CLARKIN gemeinsam unterwegs, man könnte sie fast schon für siamesische Zwillinge halten und der Eine ist ohne den Anderen kaum vorstellbar. Auch in schweren Zeiten gingen die beiden ihren gemeinsam Weg, vor allem die 90er und die Jahre nach der Reunion gehörten nicht wirklich zu den goldenen Jahren. Umso mehr habe ich mich gefreut das sie mit "Princess Alice ...." wie der Phönix aus der Asche auferstanden sind und sich wieder an die Spitze des Melodic Rock gespielt haben. Mit "Into the Valley ...." unterstrichen sie diesen neuerlichen Anspruch und setzten den erfolgreich eingeschlagenen Weg fort.
Deshalb war ich doch sehr gespannt wie es den mit "The Visitation" weiter gehen würde. Zunächst einmal war ich etwas ratlos, was sollte ich mit diesem Album anfangen? Definitiv stand es nicht in der Tradition der beiden Vorgänger, es ist bis heute sehr schwer für mich ein vergleichbares Album zu benennen. "The Visitation" hat seinen ganz eigenen Charakter und vereint eigentlich alle vorherigen Alben in sich, eine ganz schwierige Geschichte.
Mit dem ersten Durchlauf wirkt diese Album eher unspektakulär, langweilig und belanglos, aber gibt man ihm mehr Zeit und ein paar zusätzliche Durchläufe, dann kann man doch langsam die Klasse dieses Album erkennen. Auch "The Visitation" wartet mit wunderbaren Melodien und eingängigen Refrains auf, allerdings wirkt die ganze Produktion viel härter und direkter. Die epischen und bombastischen Elemente der beiden Vorgänger wurden fast ausschließlich durch rockige und stellenweise aggressive Gitarrenparts ersetzt, trotzdem wirkt das sehr melodiös und gut durchdacht. Trotz allem muss man aber nicht auf gefühlvolle Gitarrenparts und hymnenhaften Orchesterpassagen verzichten, auf "The Visitation" gibt es eigentlich für jeden was zu hören. Vielleicht ist genau diese Ausgeglichenheit der Grund dafür, dass ich mich so schwer tue dieses Album mit irgend einem Vorgänger zu vergleichen, da ist eben von allem was dabei.
Meine Highlights auf diesem gelungenen Album sind "Wild Angels", "Spin Like A Wheel", "The Last Frontier", das grandiose "Freedom Day", "Midnight Kings" und die Ballade "Tonight's the Night". Diese Songs würde ich auch als Anspieltipps empfehlen, allerdings möchte ich fast behaupten das bei der Ausgeglichenheit der Songs jeder seine eigenen Highlights entdecken wird.

Mein Fazit: Ich sehe "The Visitation" nicht in direkter Tradition zu den beiden Vorgängern, MAGNUM präsentieren sich hier eher härter und rockiger, ohne jedoch ihr feines Gespür für Melodien zu vernachlässigen.
Für Freunde von hochklassigem Melodic Rock sehr empfehlenswert, wer sich zur Fangemeinde der Briten zählt hat diesen Silberling wahrscheinlich sowieso in seinem Regal stehen.

Meine Bewertung: 8,5 von 10 Punkten.
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am 15. Januar 2011
Magnum gibt es nun schon seit 40 Jahren, mit kleineren Unterbrechungen zugegeben. Die britische Hardrockband um Gesangswunder Bob Catley präsentiert sich auf diesem neuesten Output wieder etwas rockiger und dreckiger. Und das steht der Band gut zu Gesicht. Die Gitarren klingen durchaus etwas härter als auf vergangenen Veröffentlichungen. Die Songs gehen direkt ins Ohr und laden zum größten Teil auch zum Nachdenken ein. Denn Texte wie zu Mother Natures Final Dance oder auch zu The last Frontier lassen mich ganz schön mit einer Gänsehaut zurück.
Die CD ist keine zweite Storytellers Night, aber Magnum haben es meiner Meinung auch gar nicht nötig, sich immer mit ihrem achtziger Jahre Klassiker messen zu lassen. Denn was die Jungs auf The Visitation präsentieren klingt wie zeitloser epischer Hardrock, der seinesgleichen sucht.
Und über allem thront die warme und charismatische Storyteller Stimme eines genialen Sängers, der ungeheure Emotionen transportieren kann.
Klare Kaufempfehlung!!!
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am 15. Januar 2011
Seit der Reunion haben Tony Clarkin und seine Mannen kein schlechtes Album abgeliefert, sich sogar immer gesteigert. Mit "The Visitation" ist ihnen jedoch ein so tolles Werk gelungen, mit dem eigentlich wenige gerechnet hätten. Die letzten beiden "Princess Alice and the broken arrow" und "Into the valley of the Moonking" waren stark und ähnlich aufgebaut, sodass man ein ähnliches album erwartet hätte.
"The Visitation" erinnert an eine Mischung aus den rockigen songs aus "Brand New Morning" und der Verspieltheit aus "Breath of life", jedoch wohl dosiert. Bobs Stimme ist mehr in den Vordergrund gemischt worden, Tony spielt einige seiner wohl besten Soli überhaupt, Marks Keyboardeinlagen wurden diesmal mehr in den Vordergrund gestellt. Al und Harry überzeugen in der Rhythmussektion. Harrys Schlagzeugarbeit ist die beste seit er mit Magnum zusammen ist. Die Chorusse überraschen das eine um andere Mal und manche Passagen sind recht proggy geraten. Es kllingt wie immer nach Magnum, jedoch frischer und mit einer sehr guten Produktion. Jimmy Lea, der auf zwei Liedern ein Gastspiel mit seiner Violine gibt, verfeinert das Ganze.
Magnum bleiben sich und ihren Fans treu jedoch ohne sich zu wiederholen. Hoffentlich werden sie uns noch lange erhalten bleiben.
Einziger Wermutstropfen: die Einlegefläche für die CD/DVD ist im booklett derart knapp bemessen, dass man beim rausziehen bzw. einschieben aufpassen muss, die Scheiben nicht zu zerkratzen oder das Karton aufzureißen.
11 Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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