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5.0 von 5 Sternen Bach mit Muskeln
Nach vielfacher Wiederveröffentlichung sämtlicher Aufnahmen des von den Columbia Records im Jahre 1988 übernommenen "Hausgotts" Glenn Gould gab Sony im Jahre 2003 mit der Veröffentlichung der "Hallmark-Sessions" erstmals die Aufnahme eines fremden Labels heraus, die für die "Fan-Gemeinde" bis dahin weitgehend unbekannt war. Auch mit der...
Veröffentlicht am 22. Januar 2011 von Gereon Bollmann

versus
10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sensation ?
Welcher Künstler der Klassik wird seit so langer Zeit so perfekt vermarktet ? Da tauchen dann Bänder auf, und schon ist eine Sensation ?

Erstens ist die Aufnahme des ersten Bach-Konzerts schon lange auf dem Markt, also gar nichts Neues; vor Jahren beim label urania mit den Goldbervariationen gekoppelt.

Bleibt also das fünfte mit Krips...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2010 von Sagittarius


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bach mit Muskeln, 22. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Secret Live Tapes (Audio CD)
Nach vielfacher Wiederveröffentlichung sämtlicher Aufnahmen des von den Columbia Records im Jahre 1988 übernommenen "Hausgotts" Glenn Gould gab Sony im Jahre 2003 mit der Veröffentlichung der "Hallmark-Sessions" erstmals die Aufnahme eines fremden Labels heraus, die für die "Fan-Gemeinde" bis dahin weitgehend unbekannt war. Auch mit der vorliegenden Aufnahme hat Sony diesen Weg weiter beschritten und die mittlerweile vierte "unbekannte" Aufnahme veröffentlicht, worauf der Titel: "The secret live tapes" abhebt.

Die Veröffentlichung ist nicht nur für Glenn-Gould-Fans außerordentlich zu begrüßen und eine dicke Empfehlung wert, denn das anlässlich der Salzburger Festspiele mitgeschnittene d-moll Konzert von Bach mit dem Concertgebouw Orkest Amsterdam unter Mitropoulos ist derzeit nur in der vorliegenden Koppelung verfügbar. Die alte Nouva Era Pressung (1987) ist seit langem ebenso vergriffen wie der Orfeo Werbesampler der Salzburger Festspiele (2000). Der Vorrezensent irrt sich insoweit, wenn er auf eine Urania-Veröffentlichung (2007) verweist. Unabhängig davon, dass auch diese vergriffen ist, enthält sie den Konzertmitschnitt unter Ernest MacMillan.

Die vorliegende Aufnahme ist von den mir bekannten fünf Versionen mit dem Pianisten (davon ein TV-Mitschnitt) die bei weitem mitreißendste und vitalste. Die Zuhörer in Salzburg haben einer maskulinen Bachaufführung beigewohnt, die sie wohl "auf die Stuhlkante" gezwungen haben wird. Weder die Amsterdamer an der straffen Leine von Mitropoulos, noch das gerade einmal 26-jährige Genie scheinen irgendwelche technischen Probleme mit dem zum Teil aberwitzigen Tempo gehabt zu haben. Nicht nur das, sondern die einzigartige Virilität des Pianisten und die völlige Unabhängigkeit beider Hände sind geradezu atemberaubend. Keine Hetze, keine Artistik, keine eitle Selbstdarstellung! Dann das Adagio mit wunderbarer Poesie - dieser Bach geriet den Musikern zu einem einzigartig schlüssigen Gesamtbild impulsiver Humanität. Wie muss dieser jugendlich-revolutionäre Pianist die verzopfte Bachgemeinde im Jahre 1958 (!) von ihren Sitzen gehauen haben...

Die Aufnahmequalität ist etwas besser als die jedenfalls nicht von den Originalbändern des ORF stammende Nuova Era Überspielung, welche leichte Unsauberkeiten im Diskant des Klaviers und eine gewisse Härte aufweist. Auch die Orfeo-Überspielung hat ein leichtes Nachsehen, denn sie dürfte zwar vom ORF stammen, weist aber einen deutlich (!) niedrigeren Pegel auf. Insgesamt sind die Unterschiede gering und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es sich um eine mehr als fünfzig Jahre alte Mono-Aufnahme eines Live-Konzerts handelt.

Das bisher noch nirgends veröffentlichte "Emperor"-Konzert unter Josef Krips ist zumindest bemerkenswert. Nun gut, über die wirklich vorlaute Pauke muss man schon mit sehr viel gutem Willen hinweghören und die Leistung der Buffalo-Philharmoniker wird man auch mit Wohlwollen nur als guten Durchschnitt bewerten können. Allerdings gefällt mir der vorliegende Mitschnitt doch deutlich besser, als die konventionelle CBS-Aufnahme von 1966 unter dem damals schon in den Achtzigern stehenden Leopold Stokowski, die bereits Joachim Kaiser nur als "willkürlich" bezeichnet hat.
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4.0 von 5 Sternen Secret Live Tapes . . ., 5. Juni 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Secret Live Tapes (Audio CD)
Es gibt eine Menge von Gould-Aufnahmen, die nicht herausgebracht wurden. Diese Aufnahmen gehören dazu. Die Radio-Mitschnitte sind manchmal technisch mangelhaft, aber das stört Gould-Anhänger nicht, oder?
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10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sensation ?, 1. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Secret Live Tapes (Audio CD)
Welcher Künstler der Klassik wird seit so langer Zeit so perfekt vermarktet ? Da tauchen dann Bänder auf, und schon ist eine Sensation ?

Erstens ist die Aufnahme des ersten Bach-Konzerts schon lange auf dem Markt, also gar nichts Neues; vor Jahren beim label urania mit den Goldbervariationen gekoppelt.

Bleibt also das fünfte mit Krips. Gould spielt das Konzert ziemlich konventionell,für ihn ja eher eine Ausnahme,immerhin mit einem für ihn seltenen delikaten Anschlag. Die Stellen, die er Beethoven als "primitiv" angekreidet hatte, spielt er gar nicht inspiriert, da höre man mal Zimerman oder Benedetti-Michelangeli

Der zweite Satz,von Krips wunderbar dirigiert. Vom Klavier her wenig überzeugend. Es ist einfach dünn. Keinerlei Vergleich mit dem grossartigen Benedetti-Michelangeli. Die manirierten Triller erinnern einen, hier spielt Glenn Gould.

Der dritte Satz-paukenreich, wie die gesamte Aufnahme- wird in normalen Tempo gespielt.Gould auch hier pianistisch eher zurückhaltend.

Eine Sensation ist diese Aufnahme vielleicht deswegen, weil der Pianist weitgehend auf seine Eigenarten verzichtet.

Weitgehend? Doch, aber er singt natürlich!
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The Secret Live Tapes
The Secret Live Tapes von Glenn Gould (Audio CD - 2010)
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